Filmausschnitte und Gespräch in der Goethe Universität
Im Jahr 1985 reiste der Berliner Journalist Paul Kohl in die Sowjetunion, wo er auf den Spuren der Heeresgruppe Mitte Menschen interviewte, die den Terror der Wehrmacht überlebt hatten. Seine Route führte unter anderem zu den ehemaligen Konzentrationslagern von Minsk, Borisov, Orscha, Mogilev und Vitebsk, außerdem zum Vernichtungslager Malyj Trostenez in Belarus. Aus seinen Aufzeichnungen produzierte er ein Radiofeature und ein Buch. Mit dem Regisseur Hartmut Kaminski fuhr er später ein weiteres Mal in die Region, und es entstand daraus eine sechsteilige Fernsehserie der ARD. Diese frühen Forschungen zu den Opfern des deutschen Vernichtungskriegs gegen die Sowjetunion sind in der Fachwelt kaum rezipiert worden.
Paul Kohl ist Schriftsteller sowie Autor von Hörspielen und Radiofeatures. 1990 erschien von ihm im Verlagshaus Gerd Mohn in Gütersloh »Ich wundere mich, dass ich noch lebe« – Sowjetische Augenzeugen berichten. 1995 wurde die Studie unter dem Titel Der Krieg der deutschen Wehrmacht und der Polizei 1941–1944 in die Schwarze Reihe des Fischer Verlags übernommen.
Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung
Ort: Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1 IG Farben-Haus, Raum IG 311
Vortrag in der Römisch-Germanischen-Kominssion Frankfurt
Ein Vortrag von Dr. habil. Barbara Armbruster (Université Toulouse II Jean Jaurès)
Die Kelten stellten eine Vielzahl von Goldarbeiten her, darunter Schmuck, der buchstäblich von Kopf bis Fuß getragen wurde, sowie rituelle Gefäße, Prunkhelme und Zierrat für Trinkhörner. Diese sind nicht nur wegen ihrer Quantität und der wertvollen Materialien, sondern auch aufgrund ihrer künstlerischen und technischen Qualität von besonderem Interesse. In der Eisenzeit wurden Edelmetallfunde vor allem in Grabkontexten, Horten und Heiligtümern gemacht.Ort: Bersu-Saal der Römisch-Germanischen Kommission, Palmengartenstraße 10-12.
Eine Online-Teilnahme ist über folgenden Link möglich: https://dainst-org.zoom.us/j/91977649917.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.
Die 24. KURZE NACHT findet diesmal mit 37 Museen, Kunst vereinen, Projekträumen und Galerien statt. Auch sind der Wiesbadener PopJazzChor und das 'Rollende Museum' wieder mit dabei. Wiesbaden wird in dieser Nacht mit sei nem facettenreichen Programm zum kulturellen Hotspot - und das überall bei freiem Eintritt.
1746 bis 2026: Die Gründung der Höchster Porzellanmanufaktur und ihre Geschichte seit 280 Jahren
Die Höchster Porzellan- und Fayencemanufaktur wurde im Jahr 1746 gegründet und Stücke aus ihrer Blütezeit haben es bis in Museen überall in Deutschland und in Europa geschafft.
Ein Vortrag von Herr Dr. Hartmut Heinemann
Der Referent betreut seit mehreren Jahrzehnten das landesweite Inventarisationsprojekt jüdischer Friedhöfe im Auftrag der „Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen“.
Veranstalter: Verein für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung e.V.