Mär 20 2025
19:00

Beyers Bücherschatz

Die Büchersammlung von Johann Hartmann Beyer im geschichtlichen Kontext Frankfurter Privatbibliotheken

Aus welchen Gründen wurden Bücher gesammelt und wie können diese Sammlungen in den politischen und geistesgeschichtlichen Kontext der Reichsstadt Frankfurt eingeordnet werden? Zusammen besehen wir private Bibliotheken in Frankfurt im 16. Jahrhundert. Mit Claus Stalburg, Adolf von Glauburg und Johann Hartmann Beyer werden einige für die Geschichte Frankfurts herausragende Personen vorgestellt, die jeweils große Sammlungen angelegt haben.

Ein Vortrag von Frank Fürbeth (Goethe-Universität)

Ort: Lesesaal 2. Obergeschoss der Zentralbibliothek in Bockenheim


Der Vortrag ist Teil des Rahmenprogramms der Ausstellung

Beyers Bücherschatz. Zum Sammeln und Stiften vor Senckenberg

Zwischen vergilbten Bücherseiten und mathematischen Instrumenten beleuchten wir den Mediziner, Politiker und Büchersammler Johann Hartmann Beyer. Seine reiche Bücherstiftung aus dem Jahr 1624 legte einen der Grundsteine der Universitätsbibliothek. Eine Auswahl kürzlich wiederentdeckter Objekte aus Beyers verloren geglaubtem Bücherschatz kann hier erstmals gezeigt werden.

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Mär 19 2025
18:00

Kommt nach Frankfurt!

„Kommt nach Frankfurt!“ Fried Lübbecke und Frankfurter Kunstmesse

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges erhielt der Kunsthistoriker Fried Lübbecke (1883-1965) den Auftrag, eine Kunstmesse zu organisieren. Von 1919-1928 wurden 20 Messen abgehalten, die von Auktionen und Ausstellungen begleitet wurden. Als 1922 eine Ausstellung zur Geschichte Frankfurts als Reichs- und Messestadt eröffnet wurde, war dies zugleich die Initialzündung für die Gründung des „Bundes tätiger Altstadtfreunde“. Der Verein widmete sich dem Erhalt historischer Bauten in Frankfurt.

Referentin: Dr. Anja Heuß, Frankfurt am Main 

Ort: Archäologisches Museum, Karmelitergasse 1

Link zum Archäologischen Museum Frankfurt

 

Mär 18 2025
18:00

Münzen aus Olympia

Münzen aus Olympia

Die ersten Aufzeichnungen über olympische Spiele gehen zurück bis 776 v. Chr. – rund 1.000 Jahre später wurden sie als heidnischer Kult verboten. Zeugnisse dieser Zeit sind tausende Münzen, die seit 1875 bei Ausgrabungen in Olympia gefunden wurden. Da sie überwiegend schlecht erhalten waren, wurde ihnen anfangs nur wenig Beachtung geschenkt. Eine in den 1960er Jahren vorbereitete Gesamtpublikation der Fundmünzen wurde nie fertiggestellt. Heute arbeitet Dr. Simone Killen, wissenschaftliche Referentin an der Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik München, an dem Projekt und gibt bei der Frankfurter Numismatischen Gesellschaft einen Einblick. 

Vortragsreihe der Frankfurter Numismatischen Gesellschaft 

Vortrag von Simone Killen aus München 

Eintritt frei. Ohne Anmeldung 

Ort: Historisches Museum Frankfurt, Roter Seminarraum, 2. Ebene


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Mär 13 2025
19:00

Rahel Levin Varnhagen

Intime Kommunikation

Die dreiteilige Ausstellung präsentiert nacheinander die bedeutenden Autorinnen der Romantik Bettine Brentano, Rahel Varnhagen und Karoline von Günderrode. Anhand ausgewählter Briefe, literarischer Werke und Objekte zeigt die Ausstellung Szenen ihrer Korrespondenz und ihres schriftstellerisches Wirkens. Im Mittelpunkt steht jeweils der von Intimität geprägte Austausch zwischen den beteiligten Menschen. Ab Mitte März wird mit der erfolgreichen Salonnière Rahel Levin Varnhagen eine der wichtigsten Briefschreiberinnen der Zeit vorgestellt.


Die Ausstellung umfasst drei aufeinanderfolgende Kapitel:

31.1. – 6.3. Bettina Brentano

13.3. – 11.4. Rahel Levin Varnhagen

17.4. – 1.6. Karoline von Günderrode


Verweile doch! Wie viel Nähe (er-)trägt die Sprache? Intimes Schreiben bei Rahel Levin Varnhagen

13.03.2025, 19 Uhr Führung und Gespräch mit Frederike Middelhoff. Sie hat die Professur für neuere deutsche Literatur mit dem Schwerpunkt Romantikforschung an der Goethe-Universität Frankfurt inne. Gerade erscheint der von ihr und Martina Wernli herausgegebene Band ‚Denken ist Graben. Zum Werk Rahel Levin Varnhagens' im Metzler Verlag


Link zum Freien Deutschen Hochstift
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Mär 12 2025
19:00

Text & Spirit

Text & Spirit Erleuchtungsgrafik. Mittelalterliche Handschriften zwischen Alltagspraxis, Luxus und Glaube

Erstmals zeigt das Museum Angewandte Kunst in der Ausstellung Text & Spirit seinen vollständigen Bestand spätmittelalterlicher illuminierter Handschriften. Es handelt sich dabei um Bücher und Fragmente mit feinster Buchmalerei und dekorativer Ausstattung aus Gold, Lapislazuli oder Purpur. Mit der Ausstellung Text & Spirit werden die Handschriften in ihrer christlichen Erleuchtungsästhetik aus Schrift, Malerei sowie kostbarem Materialaufwand aus Pergament und Gold im Original vorgestellt. Begleitende Fragestellungen zu Alltagsritualen, Wertmaßstäben, Mode, Kunst, Restaurierung oder Religion setzen eine Auseinandersetzung mit diesen Buchwerken und ihrer Epoche frei. Die Handschriften wurden in Gänze gescannt, mit dem Ziel, sie in Gestalt von Büchern und Buchfragmenten (cuttings) auf einer digitalen Museumsplattform öffentlich verfügbar zu machen. Die Ausstellung ist für eine spätere selbständige Beschäftigung mit dem Thema entlang der Digitalisate mit begleitenden Videointerviews und vertiefendem Literaturangebot angelegt. Sie ist der Anlass, diesen wichtigen Museumsbestand der Öffentlichkeit zum Kennenlernen und zum Forschen zu übergeben.


Bild: LM 48, Stundenbuch © Museum Angewandte Kunst, Text von der Website des Museums Angewandte Kunst

Link zur Website des Museums Angewandte Kunst