Das Lagertagebuch des Isy Aronowitz, 13. Dezember 1940 – 26. August 1943
Isy Aronowitz aus Wuppertal-Elberfeld wurde 1938 im Alter von 25 Jahren als »Ostjude« deportiert. Er kam in das Ghetto Lodz und anschließend in zwei Lager, in denen er Zwangsarbeit beim Bau einer Autobahn in den zu erobernden Osten sowie in der Rüstungsindustrie leisten musste. Es gelang ihm, sein Leben vom Dezember 1940 bis zum August 1943 in einem informativen und bewegenden Tagebuch festzuhalten. Mit diesem liegt erstmals eine umfangreiche Quelle vor, die aus der Perspektive eines Zwangsarbeiters über den gewaltgeprägten Alltag beim Autobahnbau spricht, der für die deutsche Eroberungspolitik zentral war.Prof. Dr. Christoph Heyl hat den Lehrstuhl für Britische Literatur und Kultur am Institut für Anglophone Studien der Universität Duisburg-Essen inne. Er ist Herausgeber des Lagertagebuchs von Isy Aronowitz, das im Mai 2025 im Metropol Verlag Berlin erschienen ist.
Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit der Arbeitsstelle Holocaustliteratur an der Justus-Liebig-Universität Gießen
Ort: Campus Westend, IG Farben-Haus, Nebengebäude, Raum NG 2.701
Crossroads of Conversion: Christianisation and Connectivity in Medieval Central Europe
Ein Vortrag von Dr. Maria Vargha (Vienna)
Im Rahmen des Archaeology of the Medieval World Seminar
Byzanzforschung in Mainz und Frankfurt
Die Vortragsreihe wird vom WissenschaftsCampus – Byzanz zwischen Orient und Okzident – Mainz/Frankfurt getragen, einer seit 2011 bestehenden Kooperation zwischen dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum/Leibniz-Zentrum für Archäologie und der Johannes Gutenberg-Universität, die 2019 um die Goethe-Universität Frankfurt und das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte erweitert wurde.
Ziel ist es, in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit Forschungen zum Byzantinischen Reich, seiner Geschichte, Kultur, Kunst und materiellen Hinterlassenschaft durchzuführen und den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Die Vortragsreihe beleuchtet aktuelle Forschungsfragen und richtet sich sowohl an Fachleute wie auch die breite Öffentlichkeit
Ort: Campus Westend, IG Farben Haus, Raum 311
Exzellenzen, Konkurrenzen, Reminiszenzen - oder: Wo ist der gesellschaftliche Ort der Universität
Ein Vortrag von Margit Szöllösi-Janze (1957)
Ort: Campus Westend, Hörsaalzentrum, HZ 11
Zoom-Link: HTTPS://UNI-FRANKFURT.ZOOM-X.DE/MEETING/REGISTER/YGM6I08WRW2H-LSFOBHCGW
Die Darstellung der Heiligen Drei Könige auf den Erdgloben des Johannes Schöner zwischen 1515 und 1533
Ein Vortrag von Sabine Hynek (Hagen)
In dieser Woche findet die Veranstaltung gemeinsam mit dem Kolloquium Frühe Neuzeit statt.
Im Frankfurter kulturwissenschaftlichen Forschungskolloquium zu vormodernen Gesellschaften 400-1600 werden aktuelle Problemstellungen mit auswärtigen Gästen diskutiert. Das Kolloquium steht allen Interessierten offen – bitte melden Sie sich entweder über das OLAT an oder kommen Sie einfach vorbei!Die Vorträge finden alternierend mit Vorträgen aus der Reihe der Mittwochskonferenzen des Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften statt, bitte beachten Sie deren abweichende Räumlichkeiten.
Ort: Westendcampus, IG-Farbengebäude, IG 0.254
Während der Novemberpogrome 1938 deportierten Geheime Staatspolizei, SA- und SS-Männer mehr als 3.000 Juden aus Frankfurt in die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald. Die meisten Männer wurden vor den Transporten gewaltsam in die Festhalle verschleppt, wo sie Demütigungen und schweren Misshandlungen ausgesetzt waren. Die Führung informiert am historischen Standort über die Gewaltexzesse; außerdem wird die Dokumentation „Julius Meyer. November 1938“ des Regisseurs Heiko Arendt gezeigt. Darin beschreibt der Frankfurter Rechtsanwalt und Notar Meyer seine Inhaftierung und die hasserfüllten Attacken, die am 10. November begannen und mehrere Tage andauerten.
Der Eintritt ist frei. Anmeldungen per E-Mail an: fuehrungen@messefrankfurt.com
Veranstaltungsort: Festhalle, Ludwig-Erhard-Anlage 1
Treffpunkt: Vorplatz Festhalle an der Gedenktafel