Thematische Führung im Historischen Museum Frankfurt
Zuwanderung gehört in Frankfurt seit dem frühen Mittelalter zur Normalität: die Messestadt am Mainübergang ist seit dem 12. Jahrhundert vor allem aufgrund von verkehrsgünstiger Lage und Messehandel gewachsen. Menschen kamen hierher oder strandeten hier. Das galt und gilt besonders für Händler, Dienstleister und Produzenten - sowie für Flüchtlinge von Nah und Fern. Heute ist Frankfurt die Stadt der "Superdiversität" in Deutschland. In keiner anderen Stadt leben so viele Menschen aus unterschiedlichen Kulturen - und alle zusammen prägen sie Frankfurt. Der Rundgang führt durch das gesamte Museumsquartier: von der "Stauferzeit" über das Sammlermuseum zu "Frankfurt Einst?" und "Frankfurt Jetzt!".
Bis zu 25 Personen können an einer Führung teilnehmen.
Eintritt: 8 €/ ermäßigt 4 € + 3 € Führung
Der Zionismus präsentiert sich als absolute Alternative zur »Endlösung der Judenfrage«. Entsprechend schöpft der zionistische Staat aus dem Erinnerungskapital der Shoah seine Rechtfertigung und viele seiner politischen Argumente. Der inflationäre Griff nach diesem Erinnerungskapital verbraucht und verspielt es, besonders seit dem 7. Oktober 2023, mit dem Ergebnis, dass der Zionismus nicht mehr auf diese Erinnerung zurückgreifen kann und er seine Kreation, den Staat Israel, delegitimiert.
Prof. Dr. Moshe Zimmermann ist Professor emeritus für Neuere Geschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem. Zwischen 1986 und 2012 war er Direktor des Richard-Koebner-Minerva-Zentrums für Deutsche Geschichte.
Ort: Campus Westend, Casino-Gebäude, Raum 1.801
Hybridveranstaltung: Livestream auf YouTube: youtu.be/tORsmZIEZ44
Accounting And Organization: The St. Saviour Monastery in 17th-Century Jerusalem
Ein Vortrag von Felicita Tramontana (Rom)
Frankfurter Frühneuzeit Kolloquium - Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit21. Oktober – 10. Februar 2025/26
Dienstags 18:15 – 19:45 Uhr Ort: Campus Westend | IG-Farben-Haus Raum IG 457 (Erdgeschoss)
Wie mir das Mittelalter abhanden kam
Ein Vortrag von Bernhard Jussen (1959)
Ort: Campus Westend, Hörsaalzentrum, HZ 11
Zoom-Link: HTTPS://UNI-FRANKFURT.ZOOM-X.DE/MEETING/REGISTER/YGM6I08WRW2H-LSFOBHCGW
„Alljährlich an Pfingsten schlägt das Herz des Deutschen Jazz in Frankfurt“, schrieb die Presse über das Deutsche Jazzfestival. 1953 gegründet, trug es maßgeblich zum Ruf der „Jazzhauptstadt der Republik“ in den ersten beiden Nachkriegsjahrzehnten bei. Jürgen Schwab nimmt uns mit auf einen Streifzug durch die Szene jener Jahre, stellt die Orte und Akteure jener Zeit vor, in der die Mainmetropole wie ein Magnet auf Musiker aus Europa und natürlich auch aus den USA wirkte.
Begleitprogramm zur aktuellen Ausstellung „Frankfurt went West“
Referent: Prof. Dr. Jürgen Schwab
Der Eintritt ist frei und die Platzzahl begrenzt.Bitte sichern Sie sich Ihren Platz durch rechtzeitiges Erscheinen.