Neues vom Historischen Seminar

Historisches Seminar
Geschäftszimmer (IG 3.451)
Norbert-Wollheim-Platz 1

60323 Frankfurt/M. (Pakete)
60629 Frankfurt/M. (Briefe)

geschaeftsfuehrung.histsem@uni-frankfurt.de

»Öffnungszeiten und Aktuelles

Dagmar Volz
Tel. 069/798-32603
Fax 069/798-32604

Christina Weitzel
Tel. 069/798-32602
Fax 069/798-32604

Geschäftsführende Direktorin
Prof. Dr. Sita Steckel

Veranstaltungskalender

 

Mai 7 2026
18:00

Kolloquium in der Goethe Universität

Zur poetischen Technik der Hiob-Paraphrase (1338)

Zur poetischen Technik der Hiob-Paraphrase (1338)

Ein Vortrag von Dr. Maximilian Wick (Frankfurt)

Das Colloquium Classicum, eine gemeinsame Lehrveranstaltung der Abteilungen für Klassische Archäologie und Alte Geschichte und des Instituts für Klassische Philologie, führt fortgeschrittene und Studierende sowie Forscher(innen) an altertumswissenschaftliche Forschungskontroversen heran. Dies geschieht durch Vorträge von Wissenschaftlern mit anschließender Diskussion sowie durch vorbereitende Sitzungen, in denen durch gemeinsame Lektüre und Diskussion ausgesuchter antiker und moderner Texte die behandelten Probleme kontextualisiert und dimensioniert werden. Tischvorlagen werden rechtzeitig zur Verfügung gestellt.

Link zum Programm als PDF

Ort: Campus Westend, IG-Farben-Gebäude, IG 0.254

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Mai 6 2026
18:15

Vortrag in der Goethe Universität

Erinnerungen an Micha Brumlik. Die Frankfurter Jahre

Erinnerungen an Micha Brumlik. Die Frankfurter Jahre
Beiträge ehemaliger Weggefährtinnen und -gefährten

Am 10. November 2025 verstarb Micha Brumlik im Alter von 78 Jahren. Von 2000 bis 2005 war er Direktor des Fritz Bauer Instituts. Ehemalige Weggefährtinnen und -gefährten verschiedener Etappen seines Lebens in Frankfurt am Main erzählen über ihre Begegnungen mit dem Freund und Intellektuellen. Im Anschluss laden wir zu einem kleinen Empfang ein. 

Mit: 

Hauke Brunkhorst: Von der Hebräischen Universität in die Frankfurter Schule 

Cilly Kugelmann: Porträt einer WG in den 1970er Jahren 

Daniel Cohn-Bendit: Zwischen Häuserkampf und Magistrat 

Dan Diner: Räumliches und Zeitliches zur jüdischen Topographie Frankfurts 

Dietrich Neuhaus: Christlich-jüdischer Dialog in Arnoldshain 

Gertrud Koch: Publizierte Motive Rupert von Plottnitz: Das Fritz Bauer Institut – zivilgesellschaftliche Verankerung und Universitätsanbindung 

Matthias Lutz-Bachmann: Philosophie und Religion im Dialog 

Meron Mendel: Lehre aus der Perspektive des Promovenden 

Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit der Bildungsstätte Anne Frank

Ort: Campus Westend, Casino-Gebäude, Raum 823 

Website des Fritz-Bauer-Instituts

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Mai 6 2026
18:00

Kolloquium in der Goethe Universität

Settling Debt: Antislavery and Colonial Crisis

Settling Debt: Antislavery and Colonial Crisis

Ein Vortrag von Cameron Seglias

Book Talks des Forschungszentrums Historische Geisteswissenschaften

Link zum Programm als PDF

Ort: Campus Westend, IG Farben-Haus, IG 411 (Erdgeschoss)

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Mai 5 2026
18:15

Kolloquium in der Goethe Universität

Die katholische Minderheit im osmanischen Bulgarien

Die katholische Minderheit im osmanischen Bulgarien (17.-18. Jh.): transkonfessionelle Glaubens- und Alltagspraktiken zwischen orthodoxen, osmanischen und römisch-katholischen Interessen

Ein Vortrag von Lena Sadovski (Wien)

Frankfurter Frühneuzeit-Kolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit"

Auch im Sommersemester 2026 laden wir wieder herzlich zu unserem Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ein. Die Veranstaltungsreihe mit Vortragenden aus dem In- und Ausland bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht den Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und allen, die sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit begeistern.

Link zum Programm als PDF

Ort: Campus Westend, IG-Farben-Haus, Raum IG 457 (Erdgeschoss).

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Apr 29 2026
18:15

Vortrag in der Goethe Universität

Die Konstruktion von Kriminellen

Die Konstruktion von Kriminellen. Die Inhaftierung von »Berufsverbrechern« im KZ Mauthausen

Im Nationalsozialismus wurde die Kriminalpolizei ermächtigt, aus verschiedenen Gründen Personen in »Vorbeugungshaft« zu nehmen und in KZs einzuweisen. Polizei und SS etikettierten sie wegen ihrer Vorstrafen als »Berufsverbrecher«. Nach 1945 galten sie nicht als Opfer. Andreas Kranebitter hat die Kollektivbiografie von 885 österreichischen »Berufsverbrechern« im KZ Mauthausen geschrieben und ist darin diesen Fragen nachgegangen: Auf welcher rechtlichen Basis wurden sie deportiert? Wegen welcher Delikte hatten sie Vorstrafen erhalten? Wie wandte die Kriminalpolizei die Kategorie »Berufsverbrecher« an? Welche Rolle spielten sie im Gefüge der »Häftlingsgesellschaft«?

Dr. Andreas Kranebitter ist Wissenschaftlicher Leiter des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands (DÖW) in Wien. Sein Buch Die Konstruktion von Kriminellen. Die Inhaftierung von »Berufsverbrechern« im KZ Mauthausen erschien 2024 im Verlag new academic press in Wien.

Ort: Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1 Casino-Gebäude, Raum 1.811 

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Apr 29 2026
18:00

Vernissage im Historischen Seminar Frankfurt

Die Welt im Geld

Die Welt im Geld

Die Sonderausstellung hat vom 30.04.2026 bis zum 31.01.2027 geöffnet

Lässt sich aus einer Münze die Welt erklären? Aber sicher! In der Ausstellung „Die Welt im Geld“ im Historischen Museum Frankfurt lässt sich Frankfurt ganz neu entdecken als Knotenpunkt weltweiter Verflechtungen von der Antike bis in die Gegenwart. So wird Globalgeschichte durch das Schlüsselloch finanzgeschichtlicher Objekte innovativ, materiell greifbar und gleichzeitig überraschend neu erfahrbar. Geschichte wird nicht als menschliche Fortschrittserzählung, sondern als vielschichtige weltweite Verflechtungsgeschichte begreifbar. Der Zusammenhang lokaler Ereignisse mit globalen Phänomenen zeigt sich durch Frankfurter Sammlungsobjekte: So erzählt eine Kreditkarte etwas über die Ökobewegung der 1970er Jahre, eine Aktie zeigt uns die Zusammenhänge kolonialer Märkte des 19. Jahrhunderts oder eine Medaille die weltweiten Folgen eines indonesischen Vulkanausbruchs.


Koloniale Expansion, Krieg, Migration oder Klimakatastrophen fließen in die Betrachtungen ebenso ein wie technologische Innovationen und kultureller Wandel. Der Plural „GlobalisierungEN“ ist dabei bewusst gewählt – denn die Geschichte verläuft nicht einheitlich, sondern in überlappenden Bewegungen.


Link für mehr Informationen zur Ausstellung

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Apr 28 2026
18:15

Kolloquium in der Goethe Universität

Minima Digitalia für die Geisteswissenschaften?

Minima Digitalia für die Geisteswissenschaften? Das Projekt SCIGMA zwischen Wissenschaftsgeschichte, Religionsforschung und Digital Humanities

Ein Vortrag von Christoph Sander (Bochum)

Sondersitzung der Forschungskolloquien "Europa Entangled, 400-1600", "Neuere Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" und "Probleme der Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts"


Ort: Campus Westend, IG-Farben-Haus, Raum IG 457 (Erdgeschoss).

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Apr 28 2026
18:00

Kolloquium in der Goethe Universität

Energiesicherheit und -Versicherheitlichung

Energiesicherheit und -Versicherheitlichung in der Bundesrepublik (1945-1973) 

Ein Vortrag von Christian Kleinschmidt (Marburg)

Der Vortrag ist Teil des Forschungskolloquiums der Wirtschafts- und Sozialgeschichte im Sommersemester 2026

Ort: Campus Westend, IG 0.457 (Untergeschoss)

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