Jul 8 2026
18:00

Vortrag in der Goethe Universität

Rassistisches Wissen über »Ausländer«

Rassistisches Wissen über »Ausländer« zwischen 1940 und 1990

Rassistische Wissensbestände über »Ausländer«, die als »fremdvölkisch«, minderwertig, kulturell-biologisch unerwünscht oder gar gefährlich, aber gleichzeitig als ökonomisch brauchbar galten, zirkulierten seit dem Kaiserreich und fanden in der Phase der Zwangsarbeit während des Zweiten Weltkriegs weite Verbreitung. Maria Alexopoulou fragt, was mit dem akkumulierten rassistischen Wissen über »Ausländer« in der sogenannten Stunde Null 1945 geschah. Migranten waren in dieser Zeit durchgängig präsent und prägten mit der sogenannten Gastarbeiter- und späteren Asylmigration immer mehr das Bild vor allem der Industriestädte wie beispielsweise Mannheim. 

PD Dr. Maria Alexopoulou ist Privatdozentin am Historischen Institut der Universität Mannheim und Projektleiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin im Rahmen des »Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt«. Im August 2024 erschien ihre Monografie Rassistisches Wissen in der Transformation der Bundesrepublik Deutschland in eine Einwanderungsgesellschaft 1940–1990 im Wallstein Verlag.

Ort: Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1 Casino-Gebäude, Raum 1.811

Website des Fritz-Bauer-Instituts

 

Jul 8 2026
18:00

Kolloquium in der Goethe Universität

Krisenhafter Wandel der Gegenwart

Krisenhafter Wandel der Gegenwart. Einige soziologische Beobachtungen.

Ein Vortrag von Dr. Judith Blume (HU Berlin)

Kantorowicz Lecture des Forschungszentrums Historische Geisteswissenschaften

Link zum Programm als PDF

Ort: Campus Westend, IG Farben-Haus, IG 411 (Erdgeschoss)

 

Jul 7 2026
18:15

Kolloquium in der Goethe Universität

Strategie ohne Effekt?

Strategie ohne Effekt? Zur geschichtswissenschaftlichen Analyse historischer Krisenkommunikation

Ein Vortrag von Julia Hasselhorn (Frankfurt)

Frankfurter Frühneuzeit-Kolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit"

Auch im Sommersemester 2026 laden wir wieder herzlich zu unserem Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ein. Die Veranstaltungsreihe mit Vortragenden aus dem In- und Ausland bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht den Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und allen, die sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit begeistern.

Link zum Programm als PDF

Ort: Campus Westend, IG-Farben-Haus, Raum IG 457 (Erdgeschoss).

 

Jul 2 2026
18:00

Kolloquium in der Goethe Universität

The transitional Latin case system of the 8th century 

The transitional Latin case system of the 8th century in Tuscany and Alemannia

Ein Vortrag von Prof. Dr. Béla Adamik (Venedig)

Das Colloquium Classicum, eine gemeinsame Lehrveranstaltung der Abteilungen für Klassische Archäologie und Alte Geschichte und des Instituts für Klassische Philologie, führt fortgeschrittene und Studierende sowie Forscher(innen) an altertumswissenschaftliche Forschungskontroversen heran. Dies geschieht durch Vorträge von Wissenschaftlern mit anschließender Diskussion sowie durch vorbereitende Sitzungen, in denen durch gemeinsame Lektüre und Diskussion ausgesuchter antiker und moderner Texte die behandelten Probleme kontextualisiert und dimensioniert werden. Tischvorlagen werden rechtzeitig zur Verfügung gestellt.

Link zum Programm als PDF

Ort: Campus Westend, IG-Farben-Gebäude, IG 0.254 (Untergeschoss)

 

Jul 1 2026
18:00

Vortrag in der Goethe Universität

Wie konnte das geschehen? Deutschland 1933-1945

Wie konnte das geschehen? Deutschland 1933 bis 1945

In einer schweren Krise wurde die NSDAP 1932 zur mit Abstand stärksten Partei gewählt. Bald konnte sie die Macht übernehmen und auf wachsende gesellschaftliche Zustimmung bauen. Hitler brauchte den Krieg – das Volk fürchtete sich davor. Dennoch terrorisierten schließlich 18 Millionen deutsche Soldaten Europa. Wie kam es dazu? Warum beteiligten sich Hunderttausende an beispiellosen Massenmorden? 

Die Antwort ist vielschichtig. Götz Aly schildert die Herrschaftsmethoden, mit denen die NS-Machthaber Millionen Deutsche in gefügige Vollstrecker oder in vom Krieg abgestumpfte Mitmacher verwandelten – und von denen nicht wenige beängstigend aktuell sind. 

Prof. Dr. Götz Aly war von 2004 bis 2006 Gastprofessor am Fritz Bauer Institut und ist Autor zahlreicher Publikationen zu Nationalsozialismus, Holocaust und Antisemitismus. Sein aktuelles Buch, Wie konnte das geschehen? Deutschland 1933 bis 1945, ist im August 2025 im Verlag S. Fischer erschienen. .

Ort: Campus Westend, Gebäude der Sprach- und Kulturwissenschaften, Hörsaal SKW B

Website des Fritz-Bauer-Instituts