Schätze aus dem Bode-Museum Berlin
Die erste Sonderausstellung im Ikonenmuseum seit seiner Neueinrichtung würdigt die fast 30-jährige Zusammenarbeit des Museums mit dem Bode-Museum Berlin (Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst). Inmitten der Dauerausstellung präsentiert sie ausgesuchte Ikonen der postbyzantinischen Epoche aus der Sammlung des Bode-Museums, die seit 1999 als Dauerleihgaben im Ikonenmuseum, Frankfurt a.M. waren. Dabei treten die sehr fein gearbeiteten, vorwiegend kleinformatigen Ikonen der Muttergottes, von Leben und Passion Jesu Christi und ausgewählter Heiliger, die der Verehrung im Privaten dienten, in einen Dialog mit den oft aus kirchlichen Kontexten stammenden, dauerhaft ausgestellten Ikonen im Ausstellungsraum.Die Ausstellung ist vom 13. Mai bis zum 30. August 2026 zu sehen.
Am 29.Juli findet um 18 Uhr eine Öffentliche Kuratorinnenführung mit der Kuratorin Dr. Konstanze Runge statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig, die Führung ist im Eintrittspreis inbegriffen.
Link für mehr Informationen zur Ausstellung
Am letzten Wochenende im August steht Frankfurt am Main ganz im Zeichen seines einzigartigen Museumsufers. Das Museumsuferfest zählt zu den größten Kulturfestivals Europas und begeistert mit einem facettenreichen Programm.
Bis in die späten Abendstunden öffnen die Museen ihre Türen mit besonderen Aktionen und Ausstellungen. Entlang beider Mainufer erwartet die Besucher*innen ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm: Regionale Künstler*innen, internationale Live-Acts, DJs, Bands und vielversprechende Newcomer sorgen für ausgelassene Stimmung, Clubfeeling und beste Unterhaltung.
Zahlreiche Stände präsentieren hochwertiges Kunsthandwerk sowie kulinarische Spezialitäten aus aller Welt. Ein besonderes Highlight sind die Drachenbootrennen – die zweitältesten ihrer Art in Deutschland – bei denen der Main selbst zur Wettkampfarena wird. Auch Programmpunkte wie die Antiquariatsmeile, die Kunstwiese, die Orgel- und Chormeile sowie “Klang im Kloster" laden zum Entdecken und Verweilen ein.
Den glanzvollen Schlusspunkt setzt ein beeindruckendes Musikfeuerwerk (30.08., 22:00 Uhr), das mit tausenden Lichtern die Skyline in ein funkelndes Farbenmeer taucht.
Öffnungszeiten
Freitag: 15:00 – 01:00 Uhr
Ende Musikprogramm: 00:00 Uhr
Samstag: 11:00 – 01:00 Uhr
Ende Musikprogramm: 00:00 Uhr
Sonntag: 11:00 – 24:00 Uhr
Ende Musikprogramm: 22:00 Uhr
Feuerwerk: 22:00 Uhr
Podiumsdiskussion im Historischen Museum Frankfurt
laut Heinrich Heine war es in den 1830ern gängig, in einem Pariser Hotelrestaurant nicht nur deutsche Oppositionelle, sondern auch „politische Flüchtlinge aus Italien, Spanien, Portugal und Polen“ anzutreffen. Vor dem Hintergrund eines bislang ungekannten Ausmaßes politischer Verfolgung sind auch der Vorstoß für das ‚Deutsche Wörterbuch' der Brüder Grimm sowie Jacob Grimms Verbesserungsvorschlag zu Art. 1 der ‚Grundrechte des Deutschen Volkes' im Jahr 1848 zu verstehen.
Wie genau Exil und Sprache, Vertreibung und Recht zwischen 1830 und 1850 miteinander verknüpft sind, soll im Rahmen des Podiumsgesprächs aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden. Zugleich nimmt das Gespräch auf die für 2027 geplante Ausstellung zur polnischen Romantik im Deutschen Romantik-Museum Bezug und fragt nach der Relevanz der historischen Exilkonstellationen für unsere Gegenwart.
Im Rahmen der „Frankfurter Tage des Exils 2026“ möchten wir dazu mit Ihnen ins Gespräch kommen und freuen uns, Sie zu folgender Diskussionsveranstaltung einzuladen: „Paris, Polen, Paulskirche. Perspektiven auf Exil im Zeitalter der Revolutionen“
Auf dem Podium sprechen:
Prof. Dr. Wolfgang Bunzel, Leiter der Abteilung Romantikforschung, Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main
Prof. Dr. Magdalena Marszałek, Professur für Slavische Literatur- und Kulturwissenschaft, Universität Potsdam
Prof. Dr. Frederike Middelhoff, W1-Professur für Neuere Deutsche Literatur, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Die Moderation übernimmt Ansgar Kemmann, Leiter Projekte/Programme beim Bürgerverein Demokratieort Paulskirche e.V.
Die Veranstaltung ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem Freien Deutschen Hochstift, der Goethe-Universität Frankfurt sowie dem Bürgerverein Demokratieort Paulskirche e.V.
Ort: Freies Deutsches Hochstift (Arkadensaal), Großer Hirschgraben 23-25.
Website des Freien Deutschen Hochstifts
mit Besichtigung des Doms und des Kaisersaals
In Frankfurt fanden einst die Königs- und Kaiserwahlen statt. Karl dem Großen, 794 n. Chr. erstmals urkundlich erwähnt, kam hier eine bedeutende Rolle zu. Seine Reichsinsignien werden (als Kopie!) im HMF verwahrt. Der Weg zwischen Dom und Römerplatz, zwischen Krönung und Krönungsfeiern wurde beim Wiederaufbau der Altstadt kenntlich gemacht. Welche Regeln, Rituale und Zeremonien dabei zu beachten waren und was das alles für die Stadt bedeutete, wird anhand von Plätzen und Objekten direkt vor Ort gezeigt.
Eintritt frei (SaTOURday), Die Führung ist für Erwachsene ausgerichtet.
Pochen auf „natürliche“ Ordnung oder Anerkennung gesellschaftlicher Vielfalt? Diese Auseinandersetzung war für lesbisch lebende Frauen in der NS-Zeit lebensgefährlich. Die Historikerin Dr. Kirsten Plötz forscht seit Jahren über lesbische Geschichte mit lokalem bzw. regionalem Fokus. Zuletzt veröffentlichte sie Texte zu den rechtlichen Folgen einer Scheidung für Mütter mit lesbischen Beziehungen in Nordrhein-Westfalen in den Jahren 1946 - 2000 und zur gleichgeschlechtlichen Liebe in Mainz von 1933 bis 1945.
In Kooperation mit dem Frankfurter Arbeitskreis Queere Stadtgeschichte
Eintritt frei, ohne Anmeldung
Ort: Sonnemann-Saal