Jun 18 2025
18:00

Goethe und seine Münzsammlung

"Blieb für mich in Betrachtung antiker Medaillen" - Goethe und seine Münzsammlung

Unter den umfangreichen Kunstsammlungen, die Johann Wolfgang von Goethe in seinem Leben zusammentrug, befinden sich auch rund 4.000 Münzen und Medaillen. Eine Auswahl dieser Münzen zeigt das Münzkabinett Winterhut ab dem 18. Juni in der Ausstellung „Münzbelustigungen – Goethes Reise nach Winterthur“ und zeigt eine Auswahl dieser Münzen.Der Direktor des Münzkabinetts, Dr. Gunnar Dumke, präsentiert beim Vortrag im Historischen Museum Frankfurt auch die persönlichen Vorlieben Goethes bei seiner Sammeltätigkeit. 

Vortragsreihe der Frankfurter Numismatischen Gesellschaft: Vortrag von Dr. Gunnar Dumke, Münzkabinett Winterthur 

Eintritt frei. Ohne Anmeldung 

Ort: Roter Seminarraum, 2. Ebene

Link zum Historischen Museum

 

Jun 18 2025

Studienwoche

Offen zugängliches Programm:

15 Uhr: Ein Besuch bei den jüdischen und christlichen vormodernen Handschriften der UB Frankfurt

Von Prof. Dr. Sita Steckel, offen, aber begrenzte Plätze: Teilnahme nach Voranmeldung

16-18 Uhr: Vortrag m. Diskussion: "Hitler im Urlaub? Die Erinnerungsarbeit der Dokumentation Obersalzberg zwischen Geschichte und Tourismus"

Von Sven Keller (Berchtesgarden), Als Teil des Forschungskolloquiums von Cornelißen/ Fahrmeir, im IG 0.251, offen.

Link für mehr Informationen und vollständiges Programm der Studienwoche

 

Jun 17 2025

Studienwoche

Offen zugängliches Programm:

10-13h Uhr: Führung "Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus

VonDr. Veronika Duma, als Teil des PS/ES Holocaust, offen, mit Anmeldung.

10-14 Uhr: Exkursion "Medienwechsel. Geschichtswissenschaftliche Arbeit an visuellen Medien" (Städel Museum und Historisches Museum) 

Von Prof. Dr. Bernhard Jussen, als Teil von VL + SEM, offen, Anmeldung. 

14-16 Uhr: Student. Workshop "KI und Quellenkritik. (Wie) Verändert sich geschichtswissenschaftliches Arbeiten?" 

Von Sandra Berns und Peer Groß, im IG 4.401, offen. 

16-20 Uhr: Workshop "Mittelalter im Film: Vorstellungen und Konstrukte des Ritterlichen" 

Von Dr. Peter Gorzolla, als Teil des PS/ES Mittelalter, im SH 1.109, offen.

Link für mehr Informationen und vollständiges Programm der Studienwoche

 

Jun 15 2025
15:00

Jerusalem imaginiert 

Text & Spirit Erleuchtungsgrafik. Mittelalterliche Handschriften zwischen Alltagspraxis, Luxus und Glaube

Erstmals zeigt das Museum Angewandte Kunst in der Ausstellung Text & Spirit seinen vollständigen Bestand spätmittelalterlicher illuminierter Handschriften. Es handelt sich dabei um Bücher und Fragmente mit feinster Buchmalerei und dekorativer Ausstattung aus Gold, Lapislazuli oder Purpur. Mit der Ausstellung Text & Spirit werden die Handschriften in ihrer christlichen Erleuchtungsästhetik aus Schrift, Malerei sowie kostbarem Materialaufwand aus Pergament und Gold im Original vorgestellt. Begleitende Fragestellungen zu Alltagsritualen, Wertmaßstäben, Mode, Kunst, Restaurierung oder Religion setzen eine Auseinandersetzung mit diesen Buchwerken und ihrer Epoche frei. Die Handschriften wurden in Gänze gescannt, mit dem Ziel, sie in Gestalt von Büchern und Buchfragmenten (cuttings) auf einer digitalen Museumsplattform öffentlich verfügbar zu machen. Die Ausstellung ist für eine spätere selbständige Beschäftigung mit dem Thema entlang der Digitalisate mit begleitenden Videointerviews und vertiefendem Literaturangebot angelegt. Sie ist der Anlass, diesen wichtigen Museumsbestand der Öffentlichkeit zum Kennenlernen und zum Forschen zu übergeben.

Jerusalem imaginiert – die ideale Stadt im Text und in mittelalterlicher Miniatur 

Veit Dinkelaker, Diplomtheologe, Pfarrer und Leiter des Bibelhaus ErlebnisMuseums und Francesco Colli führen durch das Bibelhaus ErlebnisMuseum und die Ausstellung Text & Spirit. Erleuchtungsgrafik. Mittelalterliche Handschriften zwischen Alltagspraxis, Luxus und Glaube.

Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Bild: LM 48, Stundenbuch © Museum Angewandte Kunst, Text von der Website des Museums Angewandte Kunst

Link zur Veranstaltung und Link zur Ausstellung

 

Jun 13 2025
16:00

Emma Stengel

Emma Stengel - Eine Wiesbadener Zauberkünstlerin des 19. Jahrhunderts

Ausgewählte Stücke aus dem Nachlass der Familie Stengel, die im 19. Jahrhundert als Zaubererdynastie weithin bekannt war, werden nun ab 13. Juni bis Ende Juni 2025 im Foyer des Hauptstaatsarchivs Wiesbaden in einer Vitrine präsentiert – darunter auch der Zauberstab von Emma Stengel. 

Im Rahmen eines Vortrags skizziert die Archivarin Dr. Carina Schmidt die Geschichte von Emma Stengel und ihrer Familie anhand von Unterlagen, die im Hauptstaatsarchiv Wiesbaden in Bestand 1142 überliefert sind. Dieser enthält neben persönlichen Dokumenten Fotos von Familienmitgliedern sowie Materialien zu den Auftritten als Zauberkünstler, die ausgewertet und in Auszügen gezeigt werden. 

Zugleich steht der Bestand exemplarisch für eine Vielzahl interessanter Nachlässe, auch von prominenten Persönlichkeiten, die im Hauptstaatsarchiv zur Verfügung stehen. Die Referentin wird über die Geschichte der Familie Stengel hinaus einen kurzen Überblick geben über vorhandene Nachlässe und die Möglichkeiten der Nutzung. Zum Abschluss gibt es Gelegenheit, Fragen zum Arbeiten im Archiv und zur Quellenrecherche zu stellen. 

Für die Teilnahme am Vortrag bitten wir um Anmeldung. Kontakt: viola.trinh@hla.hessen.de

Bild: Die Zauberkünstlerin Emma Stengel (HHStAW, 1142, 12). Von der Website des Hessischen Landesarchivs