Die dreiteilige Ausstellung präsentiert nacheinander die bedeutenden Autorinnen der Romantik Bettine Brentano, Rahel Varnhagen und Karoline von Günderrode. Anhand ausgewählter Briefe, literarischer Werke und Objekte zeigt die Ausstellung Szenen ihrer Korrespondenz und ihres schriftstellerisches Wirkens. Im Mittelpunkt steht jeweils der von Intimität geprägte Austausch zwischen den beteiligten Menschen. Ab Mitte März wird mit der erfolgreichen Salonnière Rahel Levin Varnhagen eine der wichtigsten Briefschreiberinnen der Zeit vorgestellt.
31.1. – 6.3. Bettina Brentano
13.3. – 11.4. Rahel Levin Varnhagen
17.4. – 1.6. Karoline von Günderrode
Vorgestellt werden fünf frühe Farbfilme von Frankfurter Amateurfilmern und Frankfurt-Touristen aus den Sammlungen des Instituts, die zwischen 1933 bis 1941 entstanden. Der aktuell älteste bekannte Frankfurter Farbfilm aus dem Jahr 1933 wurde im Linsenrasterverfahren gedreht und wird in ganzer Länge zu sehen sein. Gezeigt werden u. a. eine kleine Segeltour auf dem Main, die Dippemess vor der Großmarkthalle, Tiere im Frankfurter Zoo und Aufnahmen aus dem privaten Bereich.
Referentin: Claudia Schüßler, ISG
Ort: Karmeliterkloster Veranstalter: Institut für Stadtgeschichte
6 €, ermäßigt 3 € Anmeldung möglich unter https://pretix.eu/isgfrankfurt/; Besuch auch ohne Reservierung möglich.
Text von der Website des Instituts für Stadtgeschichte: Mehr Informationen
Die Ausstellung der Darmstädter Geschichtswerkstatt e.V. widmet sich der Frage, wer die Menschen waren, die sich aufgrund ihrer Lebensweise nicht in die nationalsozialistische „Volksgemeinschaft“ einfügten. Dies war das Thema eines Rechercheprojektes, das Bernhard Schütz und Kirsti Ohr von der Geschichtswerkstatt gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Bertolt-Brecht-Schule in Darmstadt durchgeführt haben. Als Ergebnis konnten aus amtlichen Dokumenten, aus Briefwechseln oder persönlichen Mitteilungen Biografien von in der NS-Zeit Verfolgten erstellt werden. Die ausgewählten Lebensläufe können im Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden nachempfunden werden – ergänzt durch Originalunterlagen des Hauses. Der Künstler Rainer Lind dokumentiert die Erfahrungen und Einsichten der am Projekt Beteiligten. In Video-Interviews berichten sie von ihrer Begegnung mit den Biografien hinter den Quellen. Begleitend zur Ausstellung bietet das Hessische Landesarchiv ein umfangreiches Programm von Workshops und Exkursionen (s. Programm unter Downloads und Auflistung am Ende dieser Seite).
Vom 14. November 2024 bis zum 28. Februar 2025 ist die Ausstellung
„Zwischen Nonkonformität und Widerstand“ im Foyer des Hessischen
Hauptstaatsarchivs Wiesbaden zu sehen.
Öffnungszeiten der Ausstellung: Montag bis Freitag, 9:00 bis 17:30 Uhr - Eintritt frei
Bild: © Karen Borberg, Bild und Text von der Website des Hessischen Hauptstaatsarchivs Wiesbaden: Link für mehr Informationen
Seit 1487 spätestens waren die Fechter der „Marxbruderschaft“ in Frankfurt am Main ansässig und bauten sich in den nachfolgenden Jahrhunderten ein reichsweites, später auch europäisches Netzwerk aus fechtenden Handwerkern auf. Der Vortrag möchte sich auf die Spuren dieser begeben und Kontakt- geflecht, aber auch Ritual und Praxis der Marxbrüder ergründen.
Referentin: Sabine Kindel, ISGEintritt: 6 €, ermäßigt 3 €
Anmeldung möglich unter: Link Besuch auch ohne Reservierung möglich.
Text und Bild vom Institut für Stadtgeschichte
© Fechtzeugnis für einen Federfechter, 1752 (ISG FFM H.18.03 Nr. 26)
Buchvorstellung und Gespräch am Donnerstag, 20. Februar 2025, 19 Uhr, in der Bibliothek des Jüdischen Museums Frankfurt Im Rahmen seiner Reihe „Zachor – Erinnere Dich“ stellt das Jüdische Museum Frankfurt am Donnerstag, 20. Februar, den weitgehend vergessenen Dirigenten, Komponisten und Pianisten Joseph Rosenstock (geboren 1895 in Krakau – gestorben 1985 in New York) vor. Joseph Rosenstock war unter anderem Generalmusikdirektor in Darmstadt, in Wiesbaden und – nach einem gescheiterten Engagement an der Metropolitan Opera New York – in Mannheim. Als Jude wurde er 1933 entlassen und fungierte sodann als musikalischer Leiter des Jüdischen Kulturbunds Berlin. 1936 emigrierte Rosenstock nach Japan und über-nahm in Tokio für etwa zehn Jahre das Dirigat des Neuen Sinfonieorchesters. Nach dem Zweiten Weltkrieg übersiedelte Rosenstock in die USA und feierte dort unter anderem als Chef der New Yorker City Opera große Erfolge.
Rosenstocks auf Japanisch verfassten Memoiren liegen nun, herausgegeben von Ralf Eisinger, Mana Akatsuka und Thomas Pekar, in deutscher Übersetzung vor. An diesem Abend stellt Ralf Eisinger im Gespräch mit Michael Lenarz, dem ehemaligen stellvertretenden Direktor des Jüdischen Museums Frankfurt, das musikalische Ausnahmetalent vor.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Frankfurt
Karten sind unter juedischesmuseum.de/tickets und an der Abendkasse erhältlich. Eintritt 6 €, ermäßigt 3 €.
Ort: Bibliothek des Jüdischen Museums Frankfurt