Feb 3 2026
18:15

Kolloquium in der Goethe Universität

Mobility, Violence, and Memory

Central European Marian Images in the Thirty Years' War: Mobility, Violence, and Memory

Ein Vortrag von Anna-Marie Pípalová (Cambride)

Frankfurter Frühneuzeit Kolloquium - Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit

21. Oktober – 10. Februar 2025/26

Dienstags 18:15 – 19:45 Uhr Ort: Campus Westend | IG-Farben-Haus Raum IG 457 (Erdgeschoss)

 

Feb 3 2026
18:00

Kolloquium in der Goethe Universität

Interaktion, Improvisation, Irrwege

Interaktion, Improvisation, Irrwege: Mikrogeschichten versklavter Frauen im spätmittelalterlichen Mittelmeerraum

Ein Vortrag von Dr. Corinna Peres (Wien)

Im Frankfurter kulturwissenschaftlichen Forschungskolloquium zu vormodernen Gesellschaften 400-1600 werden aktuelle Problemstellungen mit auswärtigen Gästen diskutiert. Das Kolloquium steht allen Interessierten offen – bitte melden Sie sich entweder über das OLAT an oder kommen Sie einfach vorbei!


Die Vorträge finden alternierend mit Vorträgen aus der Reihe der Mittwochskonferenzen des Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften statt, bitte beachten Sie deren abweichende Räumlichkeiten.

Ort: Westendcampus, IG-Farbenhaus, IG 0.254

 

Feb 3 2026
18:00

Ringvorlesung in der Goethe Universität

West-Östlicher Diwan

West-Östlicher Diwan - Von Oberhausen über Jena und Gießen nach Leipzig

Ein Vortrag von Dirk van Laak (1961)

Ort: Campus Westend, Hörsaalzentrum, HZ 11

Zoom-Link: HTTPS://UNI-FRANKFURT.ZOOM-X.DE/MEETING/REGISTER/YGM6I08WRW2H-LSFOBHCGW


 

Feb 2 2026
18:00

Vortrag im Institut für Stadtgeschichte

Vom Tropenmediziner zum Rassenforscher

Bernhard Hagen (1853–1919): Vom Tropenmediziner zum Rassenforscher – Eine Verflechtungsgeschichte zwischen Sumatra, Neuguinea und Frankfurt

Der Vortrag beleuchtet die transimperiale Karriere des Mediziners und Anthropologen Bernhard Hagen, der nach über zehn Jahren Tätigkeit als Tropenarzt in Niederländisch-Ostindien und in Deutsch-Neuguinea das Völkerkundemuseum in Frankfurt (heute: Weltkulturen Museum) gründete. Seine Biografie zeigt, wie koloniale Medizin, Rassenforschung und wissenschaftliche Netzwerke in „fremden“ Kolonien die Entstehung des Museums prägten. 

Referentin: Dr. Monique Ligtenberg (Zürich)

Eine Veranstaltung des Weltkulturen Museum in Kooperation mit dem Institut für Stadtgeschichte

Eintritt frei. Platzzahl begrenzt, bitte sichern Sie sich Ihren Platz durch rechtzeitiges Erscheinen.

Website des Instituts für Stadtgeschichte und Website des Weltkulturenmuseums

 

Jan 30 2026
10:00

Ausstellungsbeginn im Museum für Kommunikation Frankfurt

Die Nazis waren ja nicht einfach weg

Die Nazis waren ja nicht einfach weg:

Vom Umgang mit dem Nationalsozialismus in Deutschland seit 1945

Vor 80 Jahren, am Ende des Zweiten Weltkriegs, lag Europa in Trümmern. Das NS-Regime hatte Millionen von Menschen verfolgt und ermordet sowie große Teile des europäischen Kontinents verwüstet und ausgeraubt. Nach 1945 taten sich die Deutschen schwer mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit. Die meisten verdrängten ihre Verantwortung und schwiegen über das Geschehene. Erst allmählich wandelte sich der Umgang mit der Zeit des Nationalsozialismus, in Ost- und Westdeutschland auf unterschiedliche Weise. 

Die Ausstellung des Schulmuseums der Universität Erlangen-Nürnberg thematisiert diesen Prozess und stellt die Frage, wie wir uns zukünftig an die NS-Geschichte erinnern wollen. Sie wurde zusammen mit Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland entwickelt und richtet sich insbesondere an junge Menschen. Die Ausstellung greift die Perspektive von Kindern und Jugendlichen verschiedener Epochen auf. Sie thematisiert die Situation der Überlebenden der Verfolgung sowie der vormaligen Täter und Mitläufer aber auch deren Nachkommen. 

Die erste Station der Wanderausstellung war ab Juli 2025 das Dokumentationszentrum Topographie des Terrors in Berlin. Vom 30. Januar bis 26. Juli 2026 ist sie im Museum für Kommunikation Frankfurt zu sehen. 

Das Begleitprogramm der Ausstellung stellt lokale Bezüge zum Thema Erinnerungskultur her. Am 25. Februar lädt das Museum zum Erzählcafé, in dem Frankfurter Initiativen (u.a. die Initiative Stolpersteine Frankfurt am Main und Förderverein für die Errichtung einer Gedenk- und Bildungsstätte KZ Katzbach in den Adlerwerken) von ihrer Arbeit berichten. Schulklassen ab der Jahrgangsstufe 10 können am 26. Februar mit Zeitzeug:innen aus dem Rhein-Main-Gebiet ins Gespräch kommen. Und ab April führt Historikerin Kathrin Rahlwes Interessierte an wichtige Orte der Frankfurter NS-Vergangenheit.

Bild @ Museumsstiftung Post und Telekommunikation

Mehr Informationen zur Ausstellung