Podiumsdiskussion zum Umgang mit der gestürzten Bismarck-Statue in Frankfurt-Höchst
Im November 2024 wurde das überlebensgroße Bismarck-Denkmal in Höchst von Unbekannten vom Sockel gestürzt. In mehreren deutschen Städten wird derzeit über den Umgang mit Bismarck-Denkmälern diskutiert. Die Auseinandersetzung mit historischen Persönlichkeiten oder Ereignissen, die heute als problematisch gelten, und die Rolle von Denkmälern im öffentlichen Raum stehen im Mittelpunkt dieser Veranstaltung.
Es sprechen Suy Lan Hopmann (Museum Nikolaikirche, Stiftung Stadtmuseum Berlin), Mèhèza Kalibani (Stiftung Historische Museen Hamburg), Prof. Dr. Winfried Speitkamp (Historische Kommission für Hessen) und Dr. Maria Wüllenkemper (Landesamt für Denkmalpflege Hessen). Begrüßung: Dr. Doreen Mölders, Direktorin des Historischen Museums, Moderation: Dr. Angela Jannelli, Kuratorin für Partizipation am HMF
Ort: Neues Theater Höchst, Emmerich-Josef-Str. 46, 65929 Frankfurt am Main
Eintritt frei
Die Ausstellung nutzt das Jubiläum des Neuen Frankfurt für eine Gegenüberstellung mit zwei anderen Schauplätzen. In den Gemeindebauten des Roten Wien, den Siedlungen des Neuen Frankfurt und den Blocks der Wohnstadt Hamburg zeigten sich die neuen Typologien der Massenwohnung, die Vision des „Neuen Menschen“, das Neue Bauen der Moderne ebenso wie Lösungen, die auch Traditionen einschlossen.
Nur noch bis 25. Januar 2026
Die letzte öffentliche Führung findet am 25.01. um 15 Uhr statt, am 24.01. gibt es Führungen um 12 Uhr und 13 Uhr.
From Panem to Hawkins. Franchised Storyworlds and the digital Ecologies of Spectatorship
Ein Vortrag von Dr. Bernadette Cochrane (University of Queensland)
Im Frankfurter kulturwissenschaftlichen Forschungskolloquium zu vormodernen Gesellschaften 400-1600 werden aktuelle Problemstellungen mit auswärtigen Gästen diskutiert. Das Kolloquium steht allen Interessierten offen – bitte melden Sie sich entweder über das OLAT an oder kommen Sie einfach vorbei!Die Vorträge finden alternierend mit Vorträgen aus der Reihe der Mittwochskonferenzen des Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften statt, bitte beachten Sie deren abweichende Räumlichkeiten.
Ort: Westendcampus, Casino-Gebäude, Cas. 1.812.
Buchvorstellung in der Goethe Universität
Vor dem Hintergrund des Spannungsfelds zwischen den Schatten der Shoah, diplomatischen Erwartungen, der Wiedergutmachungspolitik und universitären Konkurrenzen geht die Studie der Frage nach, wann und wie sich die ersten akademischen Kontakte zwischen der Bundesrepublik und Israel in den Geisteswissenschaften entwickelten.
Dr. Irene Aue-Ben-David ist Leiterin des Leo Baeck Institute Jerusalem. Dr. Silja Behre ist Historikerin. Dr. Sharon Livne ist stellvertretende Direktorin des Leo Baeck Institute Jerusalem und lehrt am Schechter Institute for Jewish Studies in Jerusalem.
Ort: Campus Westend, Casino-Gebäude, Raum 1.811
Vortrag in der Goethe Universität
Jakob Frohmann ist Leiter des Handschriften-Zentrums der Universitätsbibliothek Frankfurt. Holger Runow ist Professor für ältere Deutsche Literatur an der Goethe-Universität.
Vortragsreihe: Au•t•op•sien - Sammlungen & Forschung im Gespräch
Ort: Campus Westend IG 1.414