"We are blessed and they are damned": Bildprogramme der Mandeville-Reisen zwischen Handschrift und Druck
Ein Vortrag von Nicole Jager (Vorstellung des Masterarbeits-Projekts)
Book Talks des Forschungszentrums Historische GeisteswissenschaftenOrt: Campus Westend, IG Farben-Haus, IG 0.454 (Untergeschoss)
Vortrag in der Goethe Universität
Staatlicher Regulierungsanspruch dank Wirtschaftsnähe: Das Institut für Konjunkturforschung / Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung im Nationalsozialismus
Ein Vortrag von Philipp Meder.
Der Vortrag ist Teil des Forschungskolloquiums der Wirtschafts- und Sozialgeschichte im Sommersemester 2026
Ort: Campus Westend, IG 0.457.
Mit Rosenkranz & Schabmadonna - Religiöse Alltagsbegleiter der Neuzeit im Dialog
Religionen blicken auf das, was jenseits der sichtbaren Welt liegt. Die meisten wünschen sich von ihnen aber auch Hilfe bei Problemen des Alltags: Im christlichen Europa kondensierten diese Hoffnungen in "geistlichen Hausapotheken": Ohne feste Regeln zusammengestellt, beinhalteten sie bis ins 20. Jahrhundert hinein religiöse und religionsinspirierte Objekte, von denen man sich Linderung bei körperlichen aber auch seelischen Leiden versprach.
Die Ausstellung nimmt ein modernes und weltanschaulich neutrales Kunstobjekt, Eva Ulms weltliche hausapotheke (ab 2018), zum Anlass, um auf kleinformatige und mit der persönlichen Lebenswelt verschränkbare religionsbezogene Objekte zu blicken. Heute unübliche Gegenstände wie Schabmadonnen und Schluckbilder kommen ebenso in den Blick wie das bis in die Popkultur verbreitete und doch in seiner Geschichte hoch politische flammende Herz Jesu.Vernissage in Anwesenheit der Künstlerin: 12. Mai 2026, 17:00 Uhr, IG 3.414
1952 besuchte ein Mitarbeiter des State Department das Institut für Sozialforschung, das 1950 aus dem amerikanischen Exil nach Frankfurt zurückgekehrt war. Während auf der großen politischen Bühne Verhandlungen über die Ablösung des Besatzungsstatuts stattfanden, war der Harvard-Doktorand Henry Kissinger besorgt über die überwiegend negative Haltung der deutschen Bevölkerung zu Demokratie, Amerika und zur amerikanischen Besatzungspolitik. Er interessierte sich für Studien des Instituts zur Einstellung der Deutschen zum NS-Regime, zur Judenverfolgung und den Besatzungsmächten.
Der Vortrag basiert neben Institutsveröffentlichungen auf Gesprächsprotokollen, einem Bericht Kissingers aus dem CIA-Archiv sowie unveröffentlichten Texten aus dem Kontext seiner Tätigkeit im Counter Intelligence Corps der US-Armee.
Begleitprogramm zur aktuellen Ausstellung „Frankfurt went West“
Referent: Dr. Hermann Kocyba, Institut für Sozialforschung
Ort: Karmeliterkloster Veranstalter: Institut für Stadtgeschichte
Eintritt frei. Platzzahl begrenzt, bitte sichern Sie sich Ihren Platz durch rechtzeitiges Erscheinen.
Kolloquium in der Goethe Universität
Ein Vortrag von Dr. Maximilian Wick (Frankfurt)
Das Colloquium Classicum, eine gemeinsame Lehrveranstaltung der Abteilungen für Klassische Archäologie und Alte Geschichte und des Instituts für Klassische Philologie, führt fortgeschrittene und Studierende sowie Forscher(innen) an altertumswissenschaftliche Forschungskontroversen heran. Dies geschieht durch Vorträge von Wissenschaftlern mit anschließender Diskussion sowie durch vorbereitende Sitzungen, in denen durch gemeinsame Lektüre und Diskussion ausgesuchter antiker und moderner Texte die behandelten Probleme kontextualisiert und dimensioniert werden. Tischvorlagen werden rechtzeitig zur Verfügung gestellt.
Ort: Campus Westend, IG-Farben-Gebäude, IG 0.254