Hof und Handwerk in der Krone Aragón im Spätmittelalter. Projektzkizze und Werkstattbericht

Ein Vortrag von Eva Cersovsky (Köln)

Im Frankfurter kulturwissenschaftlichen Forschungskolloquium zu vormodernen Gesellschaften 400-1600 werden aktuelle Problemstellungen mit auswärtigen Gästen diskutiert. Das Kolloquium steht allen Interessierten offen – bitte melden Sie sich entweder über das OLAT an oder kommen Sie einfach vorbei!

Ort: IG 0.254

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Mai 12 2025
18:15

Exile, Conversion and Return

Exile, Conversion and Return: The Failed Homecoming of Karl Jakob Hirsch

In August 1945, the Hannover-born émigré artist and author Karl Jakob Hirsch returned to his native Germany in the uniform of the occupying US Army. Hoping to re-establish the promising literary career he was forced to abandon in 1933, Hirsch published a memoir, titled Heimkehr zu Gott. Briefe an meinen Sohn (1946). The work sought to explain how the great-grandson of renowned Rabbi Samson Raphael Hirsch had come to embrace Christianity in exile. Despite the high hopes he held for his homecoming, Hirsch died in complete anonymity only six years later, in 1952. Heimkehr remained the only work he managed to publish in postwar Germany. Hirsch's art, personal correspondence, diaries and unpublished manuscripts offer a unique view of the personal and political challenges faced by returning émigrés of Jewish ancestry and the different ways they sought to negotiate their place in postwar Germany society. Focusing on the last six years of Hirsch's life, this presentation explores the ambiguities, conflicts, and contradictions underlying this tragic story of conversion and return. 

Abraham Rubin is an assistant professor in the Department of Religious Studies at the University of Dayton. He has held postdoctoral fellowships at the Hebrew University of Jerusalem, Lawrence University in Wisconsin and Goethe University, Frankfurt. He received his PhD in comparative literature from the CUNY Graduate Center. He is the author of Conversion and Catastrophe in German-Jewish Émigré Autobiography (University of Toronto Press, 2025). His scholarly work has appeared in such journals as Literature & Theology, The AJS Review, The Jewish Quarterly Review, and Jewish Social Studies.

Campus Westend Nebengebäude des IG Farben-Hauses NG 1.701

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Mai 10 2025

Nacht der Museen

Nacht der Museen

Über 40 Kulturinstitutionen in Frankfurt, Offenbach und Eschborn bieten zur NACHT DER MUSEEN ein reiches Kulturprogramm. Führungen zu den laufenden Ausstellungen, Programm zum Mitmachen, Entdecken und Staunen geben der Kunst und Wissenschaft den passenden Rahmen und bieten ein besonderes Erlebnis in außergewöhnlicher Atmosphäre. Gastronomisches rundet das Programm ab.

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100 Jahre Das Neue Frankfurt

Im Jahr 2025 feiert das Neue Frankfurt seinen 100. Geburtstag. Dies nimmt das Museum Angewandte Kunst als Anlass, jener Gestaltungsmoderne am Main aus den 1920er-Jahren nicht nur zahlreiche Ausstellungen auszurichten, sondern mit ihren vielfältigen Themenbereichen als Grundstein für das kulturelle Großprojekt World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 die Gegenwart und Zukunft des Gestaltens unserer Gesellschaften zu befragen. 

Wenn von einer Gestaltungsmoderne am Main die Rede ist, dann meint das jenen politischen, gesellschaftlichen und gestalterischen Umbruch nach dem Ersten Weltkrieg, für den der 1924 zum Frankfurter Oberbürgermeister gewählte Ludwig Landmann ein Jahr später den programmatischen Begriff Das Neue Frankfurt prägte. Zu diesem Neuen Frankfurt gehörte nicht nur ein Städte- und Wohnungsbauprogramm, sondern der universale Anspruch im Produkt-, Mode-, Interieur-, Industrie- und Kommunikationsdesign, in den angewandten und freien Künsten mit neuen Formen alle Bereiche des menschlichen Lebens zu erfassen und im Verbund mit einer forcierten Industrialisierung eine neue urbane Gesellschaft zu formen. Aus ihrer Gegenwart als Erfahrungsraum, und weniger aus der Vergangenheit, leiteten die Protagonistinnen und Protagonisten des Neuen Frankfurt das für die Moderne am Main so Spezifische ab: Gestaltung und soziales Engagement als Einheit. Ihnen ging es nicht um eine dogmatische Festlegung von Gestaltungsprinzipien, sondern vielmehr um die jeweils überzeugende Lösung, welche allein am jeweiligen Bedarf ausgerichtet ist.

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80 Jahre nach dem Sieg. Geschichte(n) von jüdischen Kinderflüchtlingen aus Frankfurt und ihrer Rückkehr als GI

In unserer Reihe „Zachor – Erinnere Dich“ präsentiert Renate Hebauf an diesem Abend ihr Buch „Du wirst nach Amerika gehen. Flucht und Rettung unbegleiteter jüdischer Kinder aus Frankfurt am Main in die USA zwischen 1934 und 1945.“ Ab 1934 flohen jüdische Kinder und Jugendliche alleine oder mit ihren Familien aus Frankfurt und dem Umland in die USA. Viele dieser jungen Menschen kämpften im Zweiten Weltkrieg als GIs der US-Army für die Befreiung Europas vom Nationalsozialismus. Einige von ihnen kehrten 1945 sogar nach Frankfurt zurück. Ihre Wiederbegegnung mit vormaligen Bekannten und Vertrauten war angesichts der Schoa nicht selten traumatisch. Anlässlich des 80. Jahrestags der bedingungslosen Kapitulation des Deutschen Reiches stellt Ihnen die Literaturwissenschaftlerin, Journalistin und Autorin Renate Hebauf einige dieser Lebensgeschichten vor. Die Zeitzeugnisse der jüdischen GIs liest die Schauspielerin Helena Polic . 

Ort: Jüdisches Museum Frankfurt, Bertha-Pappenheim-Platz 1

Eintritt 6 €, ermäßigt 3 € Karten erhalten Sie unter juedischesmuseum.de/tickets; ggf. sind Restkarten an der Museumskasse erhältlich.

Text von der Website des Jüdischen Museums Frankfurt