Ein Vortrag von Dr. Sonja Marzinzik, Kustodin Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie
Ort: Archäologisches Museum Frankfurt
Während und unmittelbar nach dem Holocaust entstanden Tausende von Bildern, geschaffen von Gefangenen in nationalsozialistischen Lagern und Ghettos. Wegen ihrer meist figurativen Bildsprache wurden sie oft auf den Status des spirituellen und politischen Widerstands reduziert oder als Illustrationen dafür, »wie es war«, konsultiert. Aber diese Bilder sprechen nicht für sich selbst, sie bedürfen der kunst- und bildwissenschaftlich informierten Analyse.
Prof. Dr. Verena Krieger ist Professorin für Kunstgeschichte und Direktorin des Instituts für Kunst- und Kulturwissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Ella Falldorf M.A. ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am dortigen Lehrstuhl für Kunstgeschichte.
Das von Verena Krieger und Ella Falldorf herausgegebene Buch Beyond Irrepresentability. Exploring Images from Nazi Camps, Ghettos, and the Holocaust ist im Dezember 2025 im Böhlau Verlag erschienen.
Eine Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem Jüdischen Museum Frankfurt am Main
Ort: Goethe-Universität Frankfurt am Main Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1 Casino-Gebäude, Raum 1.811
Die Revolte von 1381 im Spiegel der Texte von Chaucer, Gower und Langland
Ein Vortrag von Lorenz Becker (Vorstellung eines Masterarbeits-Projekts)
Kolloquium „Europa Entangled (400-1600)"Im Frankfurter kulturwissenschaftlichen Forschungskolloquium zu vormodernen Gesellschaften 400-1600 werden aktuelle Problemstellungen mit auswärtigen Gästen diskutiert. Das Kolloquium steht allen Interessierten offen – bitte melden Sie sich entweder über das OLAT an oder kommen Sie einfach vorbei! Die Vorträge finden alternierend mit Vorträgen aus der Reihe der Mittwochskonferenzen des Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften statt, bitte beachten Sie deren abweichende Räumlichkeiten.
Ort: Campus Westend, IG Farben-Haus, IG 0.454
Vortrag im Historischen Museum Frankfurt
Der Vortrag von Christian Stoess, Berlin, behandelt drei große Münzfälscher in der deutschen Numismatik. Nikolaus Seeländer (1682-1744) war Hofkupferstecher in Hannover und beschäftigte sich mit mittelalterlichen Münzen und Medaillen. Durch das vielfache Anlegen von Münz-Kupferstichen wurde er zum Kenner auf diesem Gebiet. Hofrat Carl Wilhelm Becker (1772-1830) war Hersteller falscher griechischer Münzen und veröffentlichte einen Katalog mit 296 seiner „Nachahmungen“. Heinrich Frauendorfer (1855-1921) war Jahre lang Verkehrsminister und Vorsitzender der Bayr. Numismatischen Gesellschaft (1899-1921). Nach seiner Entlarvung beging der Münzfälscher Suizid.
Ort: Roter Seminarraum, HMF
Eintritt frei