Die ersten Aufzeichnungen über olympische Spiele gehen zurück bis 776 v. Chr. – rund 1.000 Jahre später wurden sie als heidnischer Kult verboten. Zeugnisse dieser Zeit sind tausende Münzen, die seit 1875 bei Ausgrabungen in Olympia gefunden wurden. Da sie überwiegend schlecht erhalten waren, wurde ihnen anfangs nur wenig Beachtung geschenkt. Eine in den 1960er Jahren vorbereitete Gesamtpublikation der Fundmünzen wurde nie fertiggestellt. Heute arbeitet Dr. Simone Killen, wissenschaftliche Referentin an der Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik München, an dem Projekt und gibt bei der Frankfurter Numismatischen Gesellschaft einen Einblick.
Vortragsreihe der Frankfurter Numismatischen Gesellschaft
Vortrag von Simone Killen aus München
Eintritt frei. Ohne Anmeldung
Ort: Historisches Museum Frankfurt, Roter Seminarraum, 2. Ebene