Ein Vortrag von Prof. Dr. Christopher Schliephake (Augsburg)
Das Colloquium Classicum, eine gemeinsame Lehrveranstaltung der Abteilungen für Klassische Archäologie und Alte Geschichte und des Instituts für Klassische Philologie, führt fortgeschrittene und Studierende sowie Forscher(innen) an altertumswissenschaftliche Forschungskontroversen heran. Dies geschieht durch Vorträge von Wissenschaftlern mit anschließender Diskussion sowie durch vorbereitende Sitzungen, in denen durch gemeinsame Lektüre und Diskussion ausgesuchter antiker und moderner Texte die behandelten Probleme kontextualisiert und dimensioniert werden. Tischvorlagen werden rechtzeitig zur Verfügung gestellt.
Ort: Campus Westend, IG-Farben-Gebäude, IG 0.254 (Untergeschoss)
Ein Vortrag von Valentino Verdone (Frankfurt)
Frankfurter Frühneuzeit-Kolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit"Auch im Sommersemester 2026 laden wir wieder herzlich zu unserem Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ein. Die Veranstaltungsreihe mit Vortragenden aus dem In- und Ausland bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht den Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und allen, die sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit begeistern.
Ort: Campus Westend, IG-Farben-Haus, Raum IG 457 (Erdgeschoss).
Ein Vortrag von Dr. Judith Blume (HU Berlin)
Gemeinsam mit dem Kolloquium Wissenschaftsgeschichte Prof. Dr. Jan Hogendijk (Utrecht)
Ort: Campus Westend, IG Farben-Haus, IG 1.414
Was machen eigentlich Geisteswissenschaftler*innen im Studium? Viel mehr als Hausarbeiten für die Schublade. Im akademischen Jahr 2025/26 sind unter anderem Podcasts, Ausstellungen, wissenschaftliche Poster und eine Filmreihe entstanden, gefördert durch das Projekt ProFiL - Produktorientiertes und forschendes Lernen in den Geisteswissenschaften.
Beim interdisziplinären Studienkongress präsentieren die Studierenden ihre Ergebnisse, die sie in Lehrveranstaltungen zum gemeinsamen Oberthema „Konstruktionen von Kultur“ erarbeitet haben. Deutlich wird, dass ein Studium der Geisteswissenschaften auf viele Facetten beruflicher Tätigkeit vorbereitet und dabei eine forschende Herangehensweise mit Praxisorientierung verbindet.
Der Studienkongress bietet Gelegenheit zu sehen, womit Studierende sich im Studium beschäftigen und anhand konkreter Ergebnisse zu erfahren, wie verschiedene Disziplinen vorgehen. Hinzu kommt: Gute Lehre sollte nicht nur hinter verschlossenen Türen stattfinden. Hier werden inspirierende Lehrkonzepte präsentiert, die Studierende motivieren und ihre Kompetenzen für den Arbeitsmarkt stärken. Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten: Sie können auf dem Studienkongress sehen, was Geisteswissenschaftler*innen können - kritisch analysieren, komplexe Inhalte in unterschiedlichen Formaten vermitteln und kreative Lösungen entwickeln.
Programm
10:00 Uhr Eröffnung mit Grußwort der Vizepräsidentin für Lehre der Goethe-Universität, Prof. Dr. Viera Pirker
10:15 Uhr Das ProFil-Projekt – ermöglicht durch den Nachlass Hilde Schuff. Launch der Projektwebsite, Prof. Dr. Barbara Wolbring u. Dr. Ulrike Wolf
10:35 Uhr Präsentation der Ergebnisse aus den Lehrprojekten
12:30 Uhr Filmprojekt. Installation: Fürsorge, Kritik, Kino
13:00 Uhr Posterpitch mit Kaffee
14:00 Uhr Präsentation der Ergebnisse aus den Lehrprojekten
17:00 Uhr Vernissage „From the Property of a Lady“, Lobby des PA-Gebäudes.
Ort: Campus Westend, Casino-Gebäude, Renate von Metzler-Saal (Casino 1.801)
Rassistische Wissensbestände über »Ausländer«, die als »fremdvölkisch«, minderwertig, kulturell-biologisch unerwünscht oder gar gefährlich, aber gleichzeitig als ökonomisch brauchbar galten, zirkulierten seit dem Kaiserreich und fanden in der Phase der Zwangsarbeit während des Zweiten Weltkriegs weite Verbreitung. Maria Alexopoulou fragt, was mit dem akkumulierten rassistischen Wissen über »Ausländer« in der sogenannten Stunde Null 1945 geschah. Migranten waren in dieser Zeit durchgängig präsent und prägten mit der sogenannten Gastarbeiter- und späteren Asylmigration immer mehr das Bild vor allem der Industriestädte wie beispielsweise Mannheim.
PD Dr. Maria Alexopoulou ist Privatdozentin am Historischen Institut der Universität Mannheim und Projektleiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin im Rahmen des »Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt«. Im August 2024 erschien ihre Monografie Rassistisches Wissen in der Transformation der Bundesrepublik Deutschland in eine Einwanderungsgesellschaft 1940–1990 im Wallstein Verlag.
Ort: Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1 Casino-Gebäude, Raum 1.811