Über das Italienzentrum

Das gemeinsame wissenschaftliche Interesse an der Geschichte und Politik sowie Kunst und Literatur Italiens hat verschiedene Professorinnen und Professoren der Goethe Universität (GU) zusammengeführt. Wir haben im Jahr 2018 einen interdisziplinären Arbeitskreis gegründet, dessen Ziel es ist, die an der GU vorhandene Dichte und Kompetenz italienbezogener Forschungen zu bündeln und weiterzuentwickeln.


Die Ziele des Frankfurter Instituts für Italienstudien sind die folgenden:


- Aktivitäten in Forschung und Lehre an der Goethe Universität mit dem Schwerpunkt Italien bündeln

- Planung und Durchführung fächerübergreifender Lehrveranstaltungen

- Ringvorlesungen zu Schwerpunkthemen der italienischen Geschichte und Kultur

- Kooperation mit italienischen Universitäten und außeruniversitären Forschungsinstituten

- Förderung des Austauschs von Gastprofessuren/Gastwissenschaftlern

- Förderung des Austauschs von Nachwuchswissenschaftler/innen

- Aufbau gemeinsamer Promotionsverfahren (Cotutelle)

- Gezielte Förderung bzw. Betreuung von Erasmusstudierenden

- Entwicklung von bilateral oder multilateral zusammengesetzten Forschungsverbünden
   - Aufbau von Netzwerken
   - Durchführung von Anbahnungsseminaren
   - Einladung an junge Gastwissenschaftlicher/innen

- Förderung gemeinsamer Förderanträge mit italienischen Partnern


Am Arbeitskreis „Italienstudien“ sind bisher beteiligt: Prof. Dr. Birgit Emich, Prof. Dr. Christoph Cornelißen (Geschichte), Prof. Dr. Cornelius Wagemann (Politikwissenschaft), Prof. Dr. Hans Aurenhammer (Kunstgeschichte), Prof. Dr. Vinzenz Hedinger (Medienwissenschaft), Prof. Dr. Christine Ott (Romanistik), PD Dr. Magnus Ressel sowie Dr. Marco Cavazere. Sprecher ist Prof. Dr. Christoph Cornelißen, stellvertretende Sprecherin Prof. Dr. Christine Ott.

Alle Beteiligten haben einen ausgeprägten italienspezifischen Forschungsschwerpunkt und gute persönliche und institutionelle Kontakte zu italienischen Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie zu den deutschen Auslandsinstituten in Rom, Venedig und Florenz. Zum Teil kooperieren die Wissenschaftler/innen bereits inneruniversitär in verschiedenen Kontexten. Ziel des Italienzentrums ist es, die bestehenden Aktivitäten durch eine bessere Vernetzung weiter zu fördern, die Sichtbarkeit dieser Forschungen nach innen und außen zu erhöhen und interdisziplinäre Verbundforschungsprojekte anzustoßen. Der Arbeitskreis ist offen für weitere Mitglieder aus der Universität.