Neues vom HISTORISCHEN SEMINAR

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KFG

Auftakt der DFG-Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" am 27.10.

Die DFG-Kollegforschungsgruppe „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“ beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Strömungen des Christentums in vorindustrieller Zeit und den Dynamiken und Verflechtungen, die von ihnen ausgehen. Als methodischer Ansatzpunkt dient der Begriff der Christentümer, der den Kirchen, d.h. den Institutionen mit ihren Apparaten und Hierarchien, zur Seite gestellt wird. Wir verstehen unter Christentümern Interaktionsgemeinschaften: Gruppen, die sich durch Interaktion konstituieren, nach außen abgrenzen, aber auch öffnen. Wo sich die Interaktion verdichtet, bilden sich Zentren, dünnt sie aus, entstehen Grenzen. Mehr... (PDF)

Einladung zur Auftaktveranstaltung, Di 27.10.2020, 18-20h (online), mit Keynote Lecture von Prof. Dr. Klaus Koschorke (München), Anmeldung notwendig [Okt. 2020]

Archiv-Übung

Wissenschaftliches Arbeiten im Archiv: Blockübung im HHStAW

Die Arbeit mit archivalischen Quellen ist eine wichtige, methodische Grundlage für wissenschaftliche Arbeit, erfordert jedoch besondere Kenntnisse. In diesem Semester bietet sich die Möglichkeit, diese Kenntnisse anhand archivalischer Originalquellen im Hessischen Hauptstaatsarchiv vor Ort in Wiesbaden zu erwerben. Das Hessische Hauptstaatsarchiv in Wiesbaden ist die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen zur hessischen Geschichte seit 1945 und zur NS-Zeit im Bereich des Bundeslandes. Mehr... (PDF)

Übung von Dr. Nicola Wurthmann (als Blockveranstaltung) im WS20/21 mit Präsenzterminen im Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden. Anmeldung über OLAT notwendig. [Okt. 2020]

Willkommen

Das Historische Seminar begrüßt alle Studienanfänger*innen zum Wintersemester 2020/21!

Liebe Studienanfänger*innen, herzlich willkommen am Historischen Seminar! Sie finden auf den Webseiten des Instituts die Termine und Angaben zu allen Einführungs- und Informationsangeboten, die einschlägigen Studienordnungen und weitere relevante Hinweise für Ihren Studienbeginn.

Bitte beachten Sie: Unsere erprobten Orientierungstage Geschichte für Studienanfänger*innen, Studienort- und Fachwechselnde können leider auch in diesem Semester nur virtuell ab dem 19. Oktober stattfinden. Der Mangel an persönlicher Begegnungsmöglichkeit und an direkter Kommunikation wird sicher einige Schwierigkeiten, technische Probleme und die eine oder andere Überforderung für alle Beteiligten mit sich bringen. Versuchen wir also, der Herausforderung mit Gelassenheit zu begegnen!

Ihr Start in das Geschichtsstudium beginnt hier: → www.geschichte.uni-frankfurt.de/start. [Okt. 2020]

Erblast

Ringvorlesung "Erblast Mission: Interdisziplinäre Perspektiven auf gegenwärtige Herausforderungen"

Mission war in allen Epochen der Christentumsgeschichte ein zentraler Auftrag, der mit den neutestamentlichen Schriften legitimiert wurde. Zahlreiche religiöse Gemeinschaften und Orden verschrieben sich der Missionstätigkeit in fernen Ländern. Jedoch weist die Geschichte der Mission zahlreiche Transformationen auf, die nicht selten zu Deformationen der christlichen Glaubensverkündigung führten: Aus der Frohbotschaft wurde eine Drohbotschaft; die Freiheit eines Christenmenschen wurde durch Zwang eingeschränkt; anstatt der Nächstenliebe galt nicht selten das Gebot der Intoleranz und Macht. Mehr...

Ringvorlesung der Professur für Kirchengeschichte (Fb07); jeweils 18 Uhr c.t., Hörsaalzentrum Hörsaal 8, Campus Westend, oder Livestream über YouTube. - Erster Termin: 20.10.2020, Prof. Dr. Thomas Söding (Bochum): Mitgift Mission. Komplettes Programm (PDF) [Sep. 2020]

WS 2020/21

Organisation des Lehrbetriebs im Wintersemester 2020/21

  • Rahmenbedingungen: https://www.uni-frankfurt.de/studierende und https://www.uni-frankfurt.de/lehrende (Informationen der Universitätsleitung; bitte auf Aktualisierungen achten!)
  • Der Großteil der Veranstaltungen am Hist. Seminar findet weiterhin online statt und beginnt in der Regel in der Woche ab dem 2. November; die Proseminare starten in der Woche ab dem 9. November.
  • Nur ein Teil der Veranstaltungen wird in Präsenz stattfinden können; dies wird in erster Linie Teile der Proseminare und kleinere Veranstaltungen betreffen. Achten Sie bitte auf die Angaben im Vorlesungsverzeichnis in QIS-LSF!
  • Für alle Veranstaltungen ist weiterhin eine Online-Anmeldung vorgesehen; nähere Infos über QIS-LSF.

[Foto: Pixabay] [Jul. 2020]

OSA

Der Online Studienwahl Assistent Geschichte ist online

Nach langer Vorbereitung inklsuive Interviews und Befragungen von Lehrenden und Studierenden, und mit viel Unterstützung vom SSC steht nun der Online Studienwahl Assistent Geschichte auf dem OSA-Portal der Universität unter der Adresse https://osa.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/OSA/Geschichte online.

Das Onlinetool informiert über Inhalte und Ziele des Geschichtsstudiums am Historischen Seminar, thematisiert desen Voraussetzungen und Bedingungen und lässt ausführlich Beteiligte zu Wort kommen. Dabei stellt der OSA keine Werbeinstrument für den Studiengang dar, sondern soll Studieninteressierten helfen, eine informiertereund reflektiertere Entscheidung bei der Studienwahl zu treffen.

Schauen Sie doch mal hinein und geben Sie uns Feedback! (vorzugsweise per Mail an Dirk Wiegandt oder Peter Gorzolla). [Jun. 2020]

BA / MA / PhD

4+1: Das Frankfurter Modell des Geschichtsstudiums

Das Geschichtsstudium, wie es Frankfurt anbietet, ist in Deutschland einzigartig. Das schlägt sich zunächst darin nieder, dass das Studium auf fünf Jahre angelegt ist. Den Bachelor erwirbt man nach vier Jahren; darauf folgt eine einjährige forschungsorientierte Masterphase, sofern die Studierenden sich dafür entscheiden. Durch die längerfristige Studienplanung ergeben sich wichtige Freiräume, die sonst oft vermisst werden. Wir ermuntern unsere Studierenden zu einem selbständigen Arbeiten, für das auch spezielle Formate vorgesehen sind. Nicht das Abfragen von Wissen stellen wir zentral, sondern die Erarbeitung von Erkenntnissen. Mehr zum 4+1-Modell...

Diese Idee setzt sich selbstverständlich im Frankfurter Entwurf des Promotionsstudiums fort, das auf größtmögliche Freiheit und individuelle Betreuung ausgelegt ist. Mehr zur Promotion...

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Forschung und Lehre

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Studium | Lehre

Das Geschichtsstudium in Frankfurt ist auf fünf Jahre angelegt - und damit einzigartig in Deutschland. Nach dem vierjährigen Bachelor können die Studierenden einen einjährigen, forschungsorientierten Master erwerben. Diese Planung eröffnet Freiräume für selbständiges und erkenntnisorientiertes Arbeiten - Ziele, die übrigens auch den Frankfurter Lehramtsstudiengang Geschichte (Lehramt an Gymnasien) charakterisieren.

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Forschung

Das Forschungsspektrum am Historischen Seminar ist sehr breit: Neben großen Verbundforschungsbeteiligungen stehen vielfältige Einzelprojekte aus unterschiedlichen Förderquellen, Graduiertenkollegs und Redaktionen wichtiger Fachzeitschriften. Dass das Historische Seminar eines der drittmittelstärksten Institute der Goethe-Universität ist, davon profitieren auch das Lehrangebot und die Studienqualität am Institut.


Menschen und Einrichtungen

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Das Institut

Mit seinen rund 2500 Studierenden (etwa je zur Hälfte im Haupt- und Nebenfach), dreißig wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und elf Professuren gehört das Historische Seminar zu den überschaubaren Instituten der Goethe-Universität.

Gleichwohl genießt es im Bereich der Forschung einen ausgezeichneten Ruf - als Forscher, als Rezensenten, als Gutachter, als Herausgeber und Mitherausgeber wissenschaftlicher Reihen und Zeitschriften haben die Frankfurter Historikerinnen und Historiker Gewicht...

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Abteilungen und Professuren

Am Historischen Seminar bestehen elf Professuren für die Epochen und besonderen Themen der Alten, Mittleren und Neueren Geschichte. Erweitert wird diese Struktur durch die Forschung und Lehre ehemaliger Lehrstuhlinhaber/innen sowie durch außerplanmäßige und Honorarprofessoren.

"Die Alte Geschichte", ehemals eigenständige Abteilung, bildet innerhalb des Instituts eine Einheit. In ähnlicher Weise kooperieren die Professuren der Mittelalterlichen Geschichte sehr eng, was sich beispielsweise auch in einem gemeinsamen Webauftritt äußert.