Der Vortrag behandelt zunächst die schwierige Zeit der unmittelbaren Nachkriegszeit mit Demobilisierung und Hyperinflation, die vor allem dem Finanzplatz Frankfurts stark zusetzten. In der Mitte der 1920er Jahre setzte dann für die Frankfurter Wirtschaft ein deutlicher Aufbruch ein, der neben dem Strukturwandel im industriellen Sektor stark durch die städtische Politik unter Oberbürgermeister Landmann geprägt war. Das Ende dieser Phase kündigte sich dann mit dem Zusammenbruch der Frankfurter Allgemeinen Versicherungs AG 1929 an und in der Weltwirtschaftskrise erlebte die exportorientierte städtische Wirtschaft ihre schwerste Krise mit hoher Arbeitslosigkeit und zahlreichen Unternehmenskonkursen.
Referent: PD. Dr. Ralf Banken (Frankfurt am Main)
Ort: Archäologisches Museum, Karmelitergasse 1, 60311 Frankfurt am Main