Mai 12 2026
19:00

Ausstellungseröffnung im Museum Angewandte Kunst

Ikonen auf dem Weg

Ikonen auf dem Weg

Schätze aus dem Bode-Museum Berlin

Die erste Sonderausstellung im Ikonenmuseum seit seiner Neueinrichtung würdigt die fast 30-jährige Zusammenarbeit des Museums mit dem Bode-Museum Berlin (Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst). Inmitten der Dauerausstellung präsentiert sie ausgesuchte Ikonen der postbyzantinischen Epoche aus der Sammlung des Bode-Museums, die seit 1999 als Dauerleihgaben im Ikonenmuseum, Frankfurt a.M. waren. Dabei treten die sehr fein gearbeiteten, vorwiegend kleinformatigen Ikonen der Muttergottes, von Leben und Passion Jesu Christi und ausgewählter Heiliger, die der Verehrung im Privaten dienten, in einen Dialog mit den oft aus kirchlichen Kontexten stammenden, dauerhaft ausgestellten Ikonen im Ausstellungsraum.


Als portable Medien zur Kommunikation mit dem Göttlichen sind Ikonen unerlässlich für die religiöse Praxis orthodoxer Christinnen und Christen. Doch die kunstvollen Darstellungen Heiliger und ihrer Geschichten in Gold, satten Temperafarben und eigenen Malkonventionen üben auch auf Händler:innen, Sammler:innen, Kunstliebhaber:innen und Museumsleiter:innen eine besondere Faszination aus. Im 19. Jahrhundert entdeckten europäische Reisende italo-byzantinische, griechische, russische und auch koptische Ikonen als wertvolle Sammel- und Museumsobjekte. Insbesondere möglichst alte Ikonen, die das herausragende kunsthandwerkliche Können in Russland, Griechenland, Italien, dem Balkan wie auch Syrien und Ägypten bezeugten, waren begehrt.


Die Ausstellung ist vom 13. Mai bis zum 30. August 2026 zu sehen.

Link für mehr Informationen zur Ausstellung