Podiumsdiskussion im Senckenberg Museum Frankfurt
Was macht einen alten Tagebau zum Schatz der Menschheitsgeschichte? Die Grube Messel bei Darmstadt zählt heute zu den bedeutendsten Fossilienfundstätten der Welt. Doch ihr Weg zum UNESCO-Welterbe war lang und konfliktreich. Zeitzeug*innen und Fachleute blicken zurück auf die spannende Geschichte der Grube: von den Anfängen des Bergbaus über den erbitterten Widerstand gegen geplante Müllablagerungen bis hin zur internationalen Anerkennung als Naturdenkmal.
Es diskutieren:
– Michael Zollweg, Jurist, ehemals Privatgräber in der Grube Messel, dann Grabungsleiter in der Grube für das Königliche Belgische Institut für Naturwissenschaften
– Dr. Margit Oppermann, Psychotherapeutin, engagierte Zeitzeugin und langjährige Vorsitzende (1973 – 1983) der ehemaligen Bürgerinitiative zur Verhinderung der Mülldeponie Grube Messel
– Prof. Dr. Wolfgang Martin, Jurist, arbeitet aktuell an einer Publikation zur Geschichte der Grube
– Dr. Michael Wuttke, Paläontologe und früherer wissenschaftlicher Grabungsleiter in Messel
Es moderiert: Susan Schädlich, Wissenschaftsjournalistin und Autorin
Die Veranstaltung ist Teil der Sonderausstellung „Ganz schön warm hier! Leben und Sterben in Messel“. 05.12.2025 – 30.08.2026.
Veranstaltungsort: Festsaal im Jügelhaus, Mertonstr.17
Eine Anmeldung ist nicht nötig.