Vortrag im Museum Wiesbaden
Nach einer kurzen Zusammenfassung der Grundlagen von Provenienzforschung zu NS-Raubgut wird der Vortrag anhand mehrerer unterschiedlicher Fallbeispiele aus der Sammlung des Museums Wiesbaden die Vorgehensweise, Chancen und Grenzen der Provenienzforschung näher vorstellen.
Referentin: Miriam Olivia Merz ist Kunsthistorikerin und Provenienzforscherin. Von 2010 bis 2014 war sie am Museum Wiesbaden zuständig für das Projekt Provenienzforschung zu Kunstwerken, die im Zeitraum von 1935 bis 1945 für die Wiesbadener Gemäldegalerie erworben wurden. Das langjährige Projekt wurde von der Arbeitsstelle für Provenienzforschung und ‑recherche aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert. Seit Januar 2015 ist sie Provenienzforscherin an der Zentralen Stelle für Provenienzforschung Hessen mit Sitz im Museum Wiesbaden.
Eine Kooperation des Museums Wiesbaden mit der Jüdischen Gemeinde Wiesbaden und der Zentralen Stelle für Provenienzforschung Hessen
Ort: Museum Wiesbaden, Vortragssaal
Eintritt kostenlos. Anmeldung über die
Website des Museums Wiesbaden und die Website der Jüdischen Gemeinde Wiesbaden