Der Dokumentarfilm taucht ein in die vergessenen Proteste der pulsierenden 80er/90er Jahre in Frankfurt, als Aktivist*innen in einer "Solidarität der Uneinsichtigen" gegen die repressive AIDS-Politik aufbegehrten. Die Protagonist*innen des AIDS-Aktivismus blicken zurück auf diese prägende Zeit und ergänzt durch wiederentdecktes Filmmaterial entsteht so ein vielschichtiges, kritisches Porträt der Bewegung. Eine queere Spurensuche der jungen Generation nach der Geschichte der "Uneinsichtigen". Der Film wird auf Deutsch mit englischen Untertiteln gezeigt. Im Kino des DFF werden begleitendend zur Ausstellung ausgesuchte Filme zur Zeitzeugenschaft gezeigt. In monatlich wechselnden Exkursen geht es dabei um die Schoa und deutsche Familiengeschichte, um Migration und queere Geschichte.
Filmreihe: Zeitzeugenschaft
Zu Gast: Lou Deinhart, Evi Rohde, Zoë Struif,
Zu Beginn der Aids-Katastrophe waren grundverschiedene Minderheiten von Tod und Ausgrenzung bedroht – und saßen damit plötzlich im selben Boot. Gruppen wie ACT UP mussten und wollten mit ihrer Gegenwehr stören und verstören. Der Dokumentarfilm zeigt anhand von Archivmaterial und Zeitzeug:innen-Interviews eindrucksvoll, wie produktiv der Aktivismus in Frankfurt damals war.
Ort: Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Eintritt 9 €/7 €
Mehr Informationen: Link zum Historischen Museum und Link zum DFF
Bild und Text von der Website des Historischen Museums, Text von der Seite des DFF