– August 2025

 

Aug 31 2025

Finissage im Archäologischen Museum Frankfurt

Die dunkle Seite Roms

Die dunkle Seite Roms – Das Massengrab aus Scupi

Im Jahr 2011 wurde in der römischen Kolonie Scupi, in der Nähe der nordmazedonischen Hauptstadt Skopje, ein Massengrab mit etwa 200 römischen Soldaten entdeckt, die durch Enthauptung starben. Diese außergewöhnliche Entdeckung wirft Fragen auf: Wer waren diese Männer und warum wurden sie getötet? Während wir das Römische Reich zumeist durch seine kulturellen Errungenschaften wahrnehmen, zeigt dieser Fund eine brutale Seite der römischen Geschichte. In Scupi spiegelt das Massengrab diese dunklen Ereignisse wider. Ein Expertenteam hat viele Jahre daran gearbeitet, die genauen Umstände dieses historischen Geschehens zu klären. Im Archäologischen Museum Frankfurt werden nun die Ergebnisse dieser Forschungen gezeigt

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Aug 29 2025
- 31.08.2025

Veranstaltungen in zahlreichen Museen in Frankfurt

Museumsuferfest

Museumsuferfest

Am letzten Augustwochenende feiert Frankfurt das einzigartige Museumsufer. Als eines der größten Kulturfestivals Europas verzaubert das Museumsuferfest mit seiner Vielzahl an Programmen. 

Bis spät in den Abend locken die Museen mit außergewöhnlichen Angeboten und an beiden Mainufern gibt es auf den Bühnen Konzerte aller Genres: Shows von regionalen Künstler*innen, internationale Live Acts, DJs, Bands und Newcomer sorgen für Partyfeeling, Clubatmosphäre und gute Laune. 

Unzählige Stände bieten hochwertiges Kunsthandwerk und internationale kulinarische Spezialitäten. Bei den Drachenbootfahrten, übrigens den zweitältesten Wettkämpfen dieser Art in Deutschland, ist der Main selbst das Highlight! 

Versäume nicht die Antiquariatsmeile, die Kunstwiese, die Orgel- und Chormeile oder Klang im Kloster. Den funkelnden Abschluss des Festes bildet ein spektakuläres Musikfeuerwerk mit tausenden Lichtern über der Skyline.

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Aug 25 2025
18:00

Vortrag im Institut für Stadtgeschichte

Frankfurt — Westdeutschlands amerikanischste Stadt

Frankfurt — Westdeutschlands amerikanischste Stadt

Frankfurts Ruf als „Westdeutschlands amerikanischste Stadt“ verdankte sich dem enormen Einfluss auf Alltag, Wirtschaft, Kultur und Verkehr, den die Stadt in der Nachkriegszeit von Seiten der USA erfuhr. Dieser erstreckte sich auch auf die politische Entwicklung des Landes: Frankfurt wurde unter amerikanischer Lenkung Ausgangspunkt der demokratischen Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland und war wichtiger Austragungsort der Integration in das transatlantische Bündnis. 

Begleitprogramm zur aktuellen Ausstellung „Frankfurt went West“

Referent: Dr. Michael Fleiter 

Ort: Karmeliterkloster Veranstalter: Institut für Stadtgeschichte

Eintritt: 6 €, ermäßigt 3 €

 

Aug 21 2025
19:00

Vernissage im Deutschen Romantik-Museum 

Freiräume. 110 Möglichkeiten der Welt zu begegnen

Freiräume. 110 Möglichkeiten der Welt zu begegnen

Gemälde, Graphik und Ölskizzen einer Privatsammlung In einer Ölstudie hält Camille Corot die Albaner Berge im abendlichen Violett fest, Johan Christian Dahl schaut in den Himmel und skizziert die flüchtigen Wolken, Heinrich Reinhold bewahrt das transparente Grün einer brechenden Welle und Carl Blechen das Gold eines Kornfeldes als weiten Blick im extremen Querformat. In einer umfassenden Sonderausstellung zeigt das Deutsche Romantik-Museum 110 Arbeiten von über 60 Künstlern aus einer bedeutenden Privatsammlung und stellt diese erstmalig der Öffentlichkeit vor. Die Freiräume des privaten Sammelns liegen im individuellen Zugriff und in der persönlichen Fragestellung an die Kunst, die neue Blicke in eine bekannte Zeit ermöglichen. Im Zentrum der Ausstellung stehen das frühe 19. Jahrhundert, das kleine Format und neue Techniken wie die Ölstudie. Sie vereint bekannte Künstler wie Carl Gustav Carus, August Kopisch, Carl Morgenstern oder Théodore Rousseau mit seltener ausgestellten wie Heinrich Bürkel, August Heinrich, Theobald von Oer oder Albert Venus und zeigt so, dass Kunst vom Austausch lebt. In vielfältiger Weise und großer Frische wird der Aufbruch-Charakter einer Künstlergeneration spürbar, die sich die titelgebenden Freiräume eroberte – neue Räume in geographischer, sozialer, technischer und motivischer Hinsicht.

Ort: Deutsches Romantik-Museum, Arkadensaal

Eintritt frei

Link zum Freien Deutschen Hochstift

 

Aug 15 2025
18:00

Filmvorführungen und Gespräche im Deutschen Filminstitut und Filmmuseum

Das Neue Frankfurt in drei Folgen (3)

Das Neue Frankfurt in drei Folgen

Im Rahmen des Jubiläums 100 Jahre Das Neue Frankfurt zeigt das Museum Angewandte Kunst in Kooperation mit dem Kino des DFF Deutsches Filminstitut & Filmmuseum die dreiteilige WDR-Dokumentarreihe Das Neue Frankfurt 1925–1930 (1985) von Jonas Geist und Joachim Krausse. 

Der Dokumentarfilm widmet sich verschiedenen Facetten des Stadtplanungsprogramms in drei Kapiteln: 

1. Neues Wohnen – Neues Bauen 

2. Die Wohnung für das Existenzminimum 

3. Die Frankfurter Küche 

Neben beteiligten Architekten und Designer:innen kommen dabei auch Küchenhersteller:innen sowie zahlreiche Erstbezieher:innen der Wohnungen in den May-Siedlungen als Zeitzeug:innen zu Wort. 

Die drei Episoden dauern jeweils ca. 45 Minuten. Am 14. August werden Teil 1 und 2 präsentiert und am 15. August werden Teil 3 und einige Kurzfilme gezeigt. 

Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit Joachim Krausse, Diwi Dreysse, Christina Treutlein und Grit Weber statt.

Link zur Ausstellung auf der Website des Museums Angewandte Kunst und Link zur Veranstaltung auf der Website des Deutschen Filminstituts und Filmmuseums