Sprechstunde

Nur nach Vereinbarung 
in Raum 4.415 oder online

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2026

Vorlesung: Arbeiten an der Geschichte Europas 300-1600. Ein Überblick über die Neukonzeptionen der Geschichte Lateineuropas nach dem Ende der eurozentrischen Entwürfe (Dienstag , 10:15-11:45, HZ 15) → Link LSF

Vorlesung: Arbeiten an der Geschichte Europas 300-1600. Ein Überblick über die Neukonzeptionen der Geschichte Lateineuropas nach dem Ende der eurozentrischen Entwürfe
  • Die Geschichte Europas ‚nach den Römern' ist abhängig von denen, die sie schreiben. In der Aufklärung gegen 1800 sah das (gerade erfundene) „Mittelalter“ ganz anders aus als im Nationalismus des 19. und 20. Jahrhundert, wieder anders wurde es im Kalten Krieg. Ein besonders radikales Neudenken jener Gesellschaften bestimmt die Geschichtswissenschaft seit dem Ende des Kalten Krieges, deutlich sichtbar seit den 2000er Jahren. Unter dem Eindruck der „Eurozentrismus“-Debatten fallen Grundpfeiler des bisherigen historischen Denkens zusammen. Dies betrifft zunächst die seit dem 19. Jahrhundert allgegenwärtige Epochentrias, und mit dieser trifft es viele bislang prominente Wissensfelder. Wer die Veränderungen der letzten rund 30 Jahre beobachtet, kann nicht übersehen, wie sich der Kanon historischer Darstellungen dramatisch verändert. Erkennbar sind Absteiger („Völkerwanderung“, „Germanen“, „Lehnswesen“, „Feudalismus“, „Investiturstreit“ usw.) und Aufsteiger („Monotheismus“, „Verwandtschaftssystem“, „Kommune“, „Geschlechterverhältnisse“ usw.). Die „Reformation“, einst Symbol des Epochenbruchs, weicht zunehmend dem 30-jährigen Krieg. Selbst Martin Luther findet sein Portrait nicht mehr in jedem Schulbuch. Was ist passiert? Was treibt die Geschichtswissenschaft dazu, die Geschichte des nachrömischen Europas so drastisch neu zu entwerfen wie noch nie seit der Karriere des Epochenmodells? Die Vorlesung gibt einen Überblick über das, was sich inzwischen als „Geschichte Europas“ von etwa 300 bis 1600 herausschält. Sie erklärt die gesellschaftlichen Motivationen (Posteurozentrismus) und die Neudeutungen der eigenen Wissenschaft (Geschichtswissenschaft als Soziologie, Anthropologie, Medienwissenschaft), führt in die einflussreiche Literatur ein und lenkt den Blick auf die Strukturen, die in Geschichtsbüchern der nächsten Jahrzehnte zu erwarten sind.

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2025/26

  • Vorlesung: Lebensraum Europa 300-1600. Ein Überblick über die Neuordnungen der Geschichte Lateineuropas nach dem Ende des Eurozentrismus

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2025

  • Vorlesung: Europa 400-1600. Über die Neuordnung der Geschichte Lateineuropas nach dem Ende des Eurozentrismus
    → Link LSF Vorlesung SoSe_2025
  • Seminar: Kein Reich, kein Lehnswesen, kein Gewaltmonopol, kein Volk, keine Clans, keine …!
        Wie funktionierten die Gesellschaften im lateinischen Europa des 6. bis 11. Jahrhunderts?
    → Link LSF Seminar/Übung SoSe_2025
  • Übung: Kollektives Geschichtswissen im Kleinformat. Eine Mediengeschichte deutscher Postkartenmotive
        von Hermann dem Cherusker bis zum Berliner Reichstagsgebäude (Projektveranstaltung)
    → Link LSF Seminar/Übung SoSe_2025
  • Kolloquium: Europa entangled 400 - 1600
    → Link LSF Kolloquium SoSe_2025

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2024

  • Kolloquium: Eurasische Gesellschaften, 400 - 1600
    → Kolloquium_2024
  • Seminar: Öffentliche Ordnung ohne Gewaltmonopol und Steruersystem
    → Seminar 2024 

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2023

  • Vorlesung: Europa 400-1600. Nachdenken über die Geschichte Europas nach dem Ende des Eurozentrismus
    → Link LSF Vorlesung SS 2023
  • Übung: Europa 400-1600. Nachdenken über die Geschichte Europas nach dem Ende des Eurozentrismus
    → Link LSF Übung SS 2023
  • Seminar: Verwandtschaft und Institutionengeschichte im Lateinischen Europa 500-1000
    → Link LSF Seminar SS 2023
  • Lektorium: Inzestverbot und Gesetzgebung
    → Link LSF Lektorium SS 2023

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2022

  • Proseminar: Einführung in das Studium der mittelalterlichen Geschichte. Nach den Römern.
    →Link LSF Proseminar SS 2022
  • Vorlesung: Europa 400-1600. Nachdenken über die Geschichte Europas nach dem Ende des Eurozentrismus.
    →Link LSF Vorlesung SS 2022
  • Seminar: Anna und ihre Männer.
    → Link LSF Seminar SS 2022
  • Lektorium zur Geschichte des 'Mittelalters'.
    → Link Lektorium SS 2022
  • Übung/Seminar: Studiengalerie 1.357
    findet im SS 2022 nicht statt!
  • Kolloqium: Eurasische Gesellschaften 400-1600. Forschungskolloquium zu aktuellen Trends der Kulturwissenschaften
    findet im SS 2022 nicht statt!

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2021  (online)

  • Proseminar: Einführung in das Studium der mittelalterlichen Geschichte. Nach den Römern. Gesellschaft im lateinischen Europa um 800
  • Vorlesung: Europa 400-1600. Themen - Handbücher - Spezialforschung
  • Seminar: Visuelle Kulturen des Politischen. Lateineuropäische Gesellschaften 500-1100
  • Lektorium
  • Übung/Seminar: Studiengalerie 1.357
       findet im SS 2021 nicht statt!
  • Kolloqium: Eurasische Gesellschaften 400-1600. Forschungskolloquium zu aktuellen Trends 
       
    findet im Sommersemester 2022 nicht statt

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2020/21  (online)

  • Proseminar: Einführung in das Studium der mittelalterlichen Geschichte
  • Vorlesung: Europa 400-1600, oder: Wie wird Vergangenheit zu Geschichte? Ein Wegweiser durch Handbücher,                    Lehrbücher und Spezialforschung
  • Übung: Wie sieht „Mittelalter“ aus? Der Bilderkanon der Geschichtswissenschaft und Geschichtslehre
  • Übung/Seminar: Studiengalerie 1.357
       findet im WS 2020/21 nicht statt!
  • Kolloqium: Eurasische Gesellschaften 400-1600. Forschungskolloquium zu aktuellen Trends der Kulturwissenschaften

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2020  (online)

  • Proseminar: Einführung in das Studium der mittelalterlichen Geschichte: Nach den Römern. Gesellschaft im lateinischen     Europa um 800
  • Übung/Seminar: Studiengalerie 1.357
  • Kolloqium: Eurasische Gesellschaften 400-1600. Forschungskolloquium zu aktuellen Trends der Kulturwissenschaften
     

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2019/20

  • Vorlesung: Europa 400-1600, oder: Wie wird Vergangenheit zu Geschichte? Ein Wegweiser durch                                           Handbücher, Lehrbücher und Spezialforschung
  • Seminar: Das nachrömische Europa - Neuorganisationen postimperialer Räume 400-1000
  • Kolloqium: Eurasische Gesellschaften 400-1600. Forschungskolloquium zu aktuellen Trends der Kulturwissenschaften
  • Übung/Seminar: Studiengalerie 1.357 (gem. mit Frau PD Dr. Antje Krause-Wahl)

SS 2018 - SS 2019

Vom SS 2018 bis einschließlich SS 2019 hat Herr Prof. Jussen ein Opus Magnum-Projekt der VW-Stiftung wahrgenommen.
Seine Vertretung in der Lehre hat in dieser Zeit Frau Dr. Katharina Mersch übernommen.

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2017/18

  • Seminar: Religiöse Kultur und Bildgebrauch 1300-1600 (gem. mit Prof. Sander)
  • Seminar: Bildgebrauch im Schulbuch (gem. mit Dr. des. Peter Gorzolla)
  • Kolloqium: Eurasische Gesellschaften 400-1600. Forschungskolloquium zu aktuellen Trends der Kulturwissenschaften
  • Übung/Seminar: Studiengalerie 1.357

Forschungsschwerpunkte

  • Hin zu post-eurozentrischen Langzeitkonzepten der Europäischen Geschichte: Wie kann die Geschichte des poströmischen Europas (400–1600) vom „stummen Referenten historischen Wissens“, in die Geschichte von nur einer Weltprovinz verwandelt werden? Siehe insbesondere Jussen 2023 - Geschenk des Orest.
  • Verwandtschaft in der Vormoderne. Institutionen und Denkformen intergenerationeller Übertragung: Aus Mitteln des Gottfried Wilhelm Leibniz Preises (2007 bis 2014), Fortsetzung des VW-Projektes "Erbe – Erbschaft – Vererbung. Überlieferungskonzepte zwischen Natur und Kultur im historischen Wandel" (mit Sigrid Weigel, ZFL Berlin, 2004 bis – 2007).
  • Politische Sprache im Mittelalter: Aus Mitteln des Gottfried Wilhelm Leibniz Preises (2007 bis 2014). Nachfolger des Projektes "Zur politischen Sprache in transzendent begründeten Gesellschaften: Ordnungssemantik in der christlichen lateinischen Literatur des Mittelalters" (Teilprojekt im SFB 584 „Das politische als Kommunikationsraum in der Geschichte“, 2004 bis 2008).
  • Computational Historical Semantics; aus Mitteln des Leibniz-Preises der DFG, der hessischen LOEWE Initiative und der eHumanities Initiative des BMBF.
  • Ikonologie der Geschichtswissenschaft. Zur Bildlichen Formierung historischen Denkens in der Moderne: Aus Mitteln des Exzellenzclusters "Formation of Normative Orders" zusammen mit Prof. Dr. Andreas Fahrmeir. Nachfolger des Thyssenprojektes "Kollektives Bildwissen und historische Imaginationen in der Moderne".
  • Erinnerungskultur und Gegenwartskunst; Nachfolger der Veranstaltungs- und Puiblikationsreihe "Von der künsterlischen Produktion der Geschichte".

Mehr Informationen zu den einzelnen Forschungsschwerpunkten erhalten Sie unter → Forschung.

Akademischer Werdegang

seit 10.2025: Goethe Research Professor

2008-2025: Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main

2001-2008: Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Bielefeld

2000-2001: Vertretung der Professur für Mittelalterliche Geschichte an der TU Dresden

1988-2001: Wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für Geschichte

1999: Habilitation Göttingen

1988: Promotion Münster

1985: Staatsexamen Münster
Studium der Geschichte, Philosophie und Katholischen Theologie an den Universitäten München und Münster.

Auszeichnungen

Forschung

Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft, 2007
Opus Magnum der Volkswagen Stiftung, 2018/19

Lehre

Hessischer Hochschulpreis Exzellenz in der Lehre 2012 für die Gründung und Einrichtung der Studiengalerie 1.357 im Jahr 2010, einem Gemeinschaftsprojekt der Goethe-Universität mit folgenden Frankfurter Museen: Städel Museum, MMK Museum für Moderne Kunst, Jüdisches Museum, Schirn Kunsthalle. Gegründet 2010, fünfzigste Ausstellung 2025-12; https://studiengalerie-1357.de/

Akademische Infrastruktur

1. Preis im Wettbewerb Wandel Gestalten! des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft um die besten Infrastruktur-Innovationen, 2010 (für Konzept und Durchführung des Frankfurter FzHG Forschungszentrums für Historische Geisteswissenschaften und der Frankfurter Studiengalerie 1.357), zusammen mit Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz., 2010

Bücher

1. Platz für „Die Macht des Königs“ (Das Historische Buch 2006, H-Soz-Kult, Sparte „Mittelalterliche Geschichte“)

3. Platz für „Die Macht des Königs“ (Das Historische Buch 2006, H-Soz-Kult, Sparte „Geschichte der frühen Neuzeit“).

2. Platz für „Der Name der Witwe“ (Das Historische Buch 2001, H-Soz-Kult, Sparte „Mittelalterliche Geschichte“).

Gastprofessuren - Fellowships - Stipendien

2014; 2016 u. 2019: BildEvidenz, Geschichte und Ästhetik, Kolleg Forschergruppe, Freie Universität Berlin, verschiedene Fellowships.

2008-09: akad. Jahr 2008/9:Harvard University, Dept. of Art History and Architecture, Visiting Scholar.

2008:Ecole Normale Supérieure, Paris, Gastprofessur, Dept. für Kunstgeschichte und Dept. für Geschichte.

2007:Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

2005-06: Visiting Scholarships und Stipendien an der École des Hautes Études en Sciences Sociales Paris, der Maison des sciences de l'homme Paris, Wolfson College Oxford, Institut de recherche et d'histoire des textes Paris.

2003/2004: Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin.

1994: Gastprofessur University of Michigan, Ann Arbor.

Herausgebertätigkeit

Figura (Wallstein Verlag, zusammen mit Christian Kiening und Klaus Krüger, ab 2014)

Historische Semantik, Herausgeber zusammen mit Christian Kiening, Klaus Krüger und Willibald Steinmetz, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, seit 2003.

Historische Geisteswissenschaften. Frankfurter Vorträge, Herausgeber zusammen mit Susanne Scholz, Göttingen: Wallstein, seit 2012.

Akademische Tätigkeiten

seit 2019: Mitglied, Zentraldirektion der MGH Monumenta Germaniae Historica, München

seit 2017: BBAW Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Vorsitzende des              Mittelalterzentrums

seit 2016: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Mitglied (Geisteswissenschaftliche Klasse)

seit 2010: Mitglied des European Research Council

seit 2010: Wissenschaftlicher Beirat des Deutschen Historischen Instituts in Washington.

seit 2010: Sprecher des Forschungszentrum für Historische Geisteswissenschaften der Goethe Universität Frankfurt.

seit 2009: Wissenschaftlicher Beirat des Institut Francais d'Histoire en Allemagne.

seit 2008: Principal Investigator im Exzellenzcluster Formation of normative orders, Universität Frankfurt.
Sprecher des College Doctorale Franco-Allemand „Normative Ordnungen – Normes et Constructoins Sociales“ an der Goethe Universität (Deutsch-Frankzösischen Hochschule).

seit 2008: Mitglied des Internationalen Graduiertenkollegs Politische Kommunikation von der Antike bis ins 20. Jahrhundert der Universitäten Frankfurt am Main, Innsbruck und Trient.
Mitgründer des Brackweder Arbeitskreises für Mittelalterforschungseit 2001: Kuratoriumsmitglied der Hanne Darboven Stiftung


Publikationen

Monographien

2024: Die Franken. Geschichte, Gesellschaft, Kultur (revised 2nd ed.), Munich: C.H. Beck

2023: Das Geschenk des Orest. Eine Geschichte des nachrömischen Europa 526 – 1535, Munich: C.H. Beck

2015: I Franchi, Bologna: Il Mulino.

2014: Die Franken. Geschichte, Gesellschaft, Kultur, München: C.H. Beck.

2000: Spiritual Kinship as Social Practice. Godparenthood and Adoption in the Early Middle Ages, London – Newark: University of Delaware Press (erweiterte und revidierte Übersetzung von: Patenschaft und Adoption im frühen Mittelalter. Künstliche Verwandtschaft als so­zia­le Praxis, Göttingen 1991).

2000: Der Name der Witwe. Erkundungen zur Semantik der mittelalterlichen Bußkultur (Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte 158) Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

1991: Patenschaft und Adoption im frühen Mittelalter. Künstliche Verwandtschaft als soziale Praxis (Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte 98) Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Herausgegebene Bücher

2022: Die Sprache des Rechts. Historische Semantik und karolingische Kapitularien, hg. von Bernhard Jussen und Karl Ubl, Goettingen: Vandenhoek & Ruprecht

2014: Love After Death. Concepts of posthumous love in medieval and early modern Europe, hg. von Bernhard Jussen und Ramie Targoff, Berlin: de Gruyter 2014

2013: Erbe. Übertragungskonzepte zwischen Natur und Kultur, hg. von Stefan Willer, Sigrid Weigel und Bernhard Jussen, Berlin: Suhrkamp 2013.

2013: Kinship and Blood in Western History. Genealogy – Race – Genes, hg. von Christopher H. Johnson, Bernhard Jussen, David Sabean und Simon Teuscher, New York – Oxford: Berghahn Press.

2011: Otto Gerhard Oexle, Die Wirklichkeit und das Wissen. Mittelalterforschung, historische Kulturwissenschaft, Geschichte und Theorie der historischen Erkenntnis, hg. v. Andrea von Hülsen-Esch, Bernhard Jussen und Frank Rexroth, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

2005: Die Macht des Königs. Herrschaft in Europa vom Frühmittelalter bis in die Neuzeit, hg. von Bernhard Jussen, München: Beck.

2004: Signal – Christian Boltanski, hg. von Bernhard Jussen (Von der künstlerischen Produktion der Geschichte 5), Göttingen: Wallstein.

2003: Ulrike Grossarth – Ferne Zwecke, hg. von Bernhard Jussen (Von der künstlerischen Produktion der Geschichte 4), Köln: Verlag der Buchhandlung Walther König.

2003: Negotiating the Gift. Pre-Modern Figurations of Exchange, hg. von Gadi Algazi – Valentin Groebner – Bernhard Jussen (Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte 188), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

2001: Ordering Medieval Society. Perspectives on Intellectual and Practical Modes of Shaping Social Relations, hg. von Bernhard Jussen, Philadelphia: University of Pennsylvania Press.

2000: Hanne Darboven – Schreibzeit. Aufsatzband zur Edition der »Schreibzeit«, hg. von Bernhard Jussen (Von der künstlerischen Produktion der Geschichte 3 = Kunstwissenschaftliche Bibliothek 13), Köln: Verlag der Buchhandlung Walther König.

1999: Kulturelle Reformation. Sinnformationen im Umbruch 1400-1600, hg. von Bernhard Jussen - Craig Koslofsky (Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte 145), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

1999: Archäologie zwischen Imagination und Wissenschaft: Anne und Patrick Poirier, hg. von Bernhard Jussen (Von der künstlerischen Produktion der Geschichte 2), Göttingen: Wallstein.

1998: Institutionen und Ereignis. Über historische Praktiken und Vorstellungen gesellschaftlichen Ordnens, hg. von Reinhard Blänkner - Bernhard Jussen (Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte 138) Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

1997: Von der künstlerischen Produktion der Geschichte I, Jochen Gerz, hg. von Bernhard Jussen, Göttingen: Wallstein.

Editionen

2009: Atlas des Historischen Bildwissens 1: Liebig's Sammelbilder. Vollständige Edition aller 1138 Serien, hg. von Bernhard Jussen, 3. Auflage Berlin: Digitale Bibliothek.

2009: Atlas des Historischen Bildwissens 2: Reklamesammelbilder. Bilder der Jahre 1870 bis 1970 mit historischen Themen, hg. von Bernhard Jussen, Berlin: Digitale Bibliothek.

2009: Spott und Hetze. Antisemitische Postkarten aus der Sammlung Wolfgang Haney, hg. von Juliane Peters (Atlas des Historischen Bildwissens 3, hg. von Bernhard Jussen) Berlin: Digitale Bibliothek.

Aufsätze und Artikel

2025: Verwandtschaftliches Erbe und politische Sukzession um 1200. Eine Orientierung nach 50 Jahren kulturwissenschaftlicher Neukonzeption, in: Dendorfer, Jürgen/Peltzer, Jörg (Hgg.): Adliges und fürstliches Erben im Reich (ca. 1150–1250). Recht – Praktiken – Aushandlungen, Sigmaringen 2025 (Vorträge und Forschungen 98), S. 21–61.

2024: Vorboten der Irrelevanz. Wie befreit man das Wort „Mittelalter“ von seinem Begriff – und warum?, in: Jan-Hendryk de Boer/Marcel Bubert/Katharina Ulrike Mersch (Hrsg.), Die Mediävistik und ihr Mittelalter, Europa im Mittelalter Band 45, Berlin Boston 2024, S. 179-199.

2023: Jack Goody, Die Entwicklung von Ehe und Familie in Europa. Die sozialen Ordnungen Lateineuropas neu denken, in: Jonathan Beck (Hrsg.), Eine andere Welt. Bücher, die in die Zukunft weisen, München 2023, S. 364–368.

2023: Bildbasierte Versuchsanordnungen. Wege zum poströmischen Lateineuropa nach dem Ende des Westlichen Skripts, in: Challenging the Iconic Turn, ed. Christoph Wagner, Berlin: De Gruyter, 73-105.

2022: (mit Karl Ubl) Die Sprache der Kapitularien. Einleitung, in: Jussen, Bernhard/Ubl, Karl (Hgg.): Die Sprache des Rechts: Historische Semantik und karolingische Kapitularien, Göttingen 2022 (Historische Semantik 33), S. 9–32.

2022: Der Cappenberger „Barbarossa“ im kollektiven Bildwissen. Nationalgeschichtliche Handbücher und Synthesen vom Beginn des Nationalismus bis zum Ende des Kalten Krieges, in: Cappenberg. Der Kopf, das Kloster und seine Stifter, hg. von Knut Görich, Regensburg: Schnell & Steiner, 381-418.

2021: Kohärenzinseln. Arbeiten an geschichtswissenschaftlichen Versuchsaufbauten nach dem Ende des Eurozentrismus, in: Rainer Forst, Horst Günther (eds), Normative Ordnungen. (stw Suhrkamp-Taschenbuch Wissenschaft 2342) Berlin 2021, 209–232.

2020: The Frankfurt Latin Lexicon. From morphological expansion and word embeddings to SemioGraphs (Alexander Mehler, Bernhard Jussen, Tim Geelhaar, Alexander Henlein, Giuseppe Abrami, Daniel Baumartz, Tolga Uslu, Wahed Hemati), in: Studi et Saggi Linguistici 58, 121-155.

2019: Wo ist die 'mittelalterliche Ständegesellschaft'? – Eine Suche bei Malern und Steinmetzen des Jüngsten Gerichts, in: Memoria – Erinnerungskultur – Historismus. Zum Gedenken an Otto Gerhard Oexle (28. August 1939 – 16. Mai 2016), ed. Thomas Schilp and Caroline Horch (Memoria and Remembrance Practices, vol 2), Turnhout: Brepols Publishers, 2019, p. 119-138 and plates 2-7.

2018: Geeignet oder ungeeignet? Bilder in aktuellen Schulbüchern für den Geschichtsunterricht, in: Bildung durch Bilder. Kunstwissenschaftliche Perspektiven für den Deutsch-, Geschichts- und Kunstunterricht, ed. Klaus Krüger, Karin Kranhold (Image, 125) Bielefeld: transcript, p. 165–201.

2017: Otto Gerhard Oexle (28. August 1939 – 16. Mai 2016) – Nachruf, in: Jahresberichte der Max-Planck-Gesellschaft. Nachrufe 2016, S. 8-9.

2017: Between Ideology and Technology. Depicting Charlemagne in Modern Times, in: Graham A. Loud & Martial Staub (Eds.), The Making of Medieval History, York University Press/Boydell and Brewer, p. 127-152.

2017. Wer falsch spricht, denkt falsch. Warum Antike, Mittelalter und Neuzeit in die Wissenschaftsgeschichte gehören, in: Debatte 17. Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, p. 38-52.

2017: ›Reich‹ – ›Staat‹ – ›Kirche‹? Worüber verhandelten die Päpste mit den fränkischen Herrschern? in: Die Päpste und Rom zwischen Spätantike und Mittelalter. Formen päpstlicher Machtentfaltung, ed. Norbert Zimmermann, Tanja Michalsky, Alfried Wieczorek and Stefan Weinfurter, Regensburg: Schnell & Steiner (Exibition catalogue „Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt“ vol. 03. Essays), p. 271–286.

2016. „Abendland“ – „Lateineuropa“ – „Provincializing Europe“: Bemerkungen zum poströmischen Europa zwischen alten und neuen Deutungsmustern, in: Pluralistische Identität. Beobachtungen zu Herkunft und Zukunft Europas, ed. Dirk Ansorge, Darmstadt: WBG, p. 24-34.

2016: Richtig denken im falschen Rahmen? Warum das „Mittelalter“ nicht in den Lehrplan gehört, in: GWU Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 67, p. 558-576.

2015: Schreibzeit (writing time) (original version 1975–1981, exhibition version 1980s, edition 1999), in: Okwui Enwezor and Rein Wolfs (eds): Hanne Darboven. Enlightenment – Time Histories, a Retrospective. Munich: Prestel, p. 216 (ill. p. 217-229).

2015: Schreibzeit (Urfassung 1975–1981, Ausstellungsversion 1980er, Edition 1999), in: Okwui Enwezor and Rein Wolfs (eds.): Hanne Darboven: Aufklärung – Zeitgeschichten. Eine Retrospektive. München [etc.]: Prestel, p. 216 (ill. p. 217-229).

2015: Love after Death – a Sketch (with Ramie Targoff), in: Love after Death, ed. Bernhard Jussen and Ramie Targoff, Berlin: De Gruyter, p. 3–16.

2015: Posthumous Love as Culture. Outline of a Medieval Moral Pattern, in: Love after Death, ed. Bernhard Jussen und Ramie Targoff, Berlin: De Gruyter, p. 27–5.

2015: Toward an Iconology of Historical Research,in: The Photographic Archive and the Idea of Nation, hg. von Constanza Caraffa und Tiziana Serena, Berlin: de Gruyter, S. 147-165.

2014: Introduction: Love after Death. A Sketch (mit Ramie Targoff), in: Love After Death. Concepts of posthumous love in medieval and early modern Europe, hg. von Bernhard Jussen und Ramie Targoff, Berlin: de Gruyter 2014, S. 3-16.

2014: Posthumous Love as Culture. Outline of a Medieval Moral Pattern, in: Love After Death. Concepts of posthumous love in medieval and early modern Europe, hg. von Bernhard Jussen und Ramie Targoff, Berlin: de Gruyter 2014, S. 27-54.

2013: Plädoyer für eine Ikonologie der Geschichtswissenschaft. Zur bildlichen Formierung historischen Denkens, in: Reinhart Koselleck. Politische Ikonologie. Perspektiven interdisziplinärer Bildforschung, hg. von Hubert Locher (Transformationen des Visuellen, Schriftenreihe des Deutschen Dokumentationszentrums für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg Bd. 1), München – Berlin: Deutscher Kunstverlag, S. 260-279.

2013: Bilderhorizonte. Wege zu einer Ikonologie nationaler Rechtfertigungsnarrative, in: Dynamik normativer Ordnungen. Ethnologische und historische Perspektiven, hg. von Andreas Fahrmeir und Annette Warner, Frankfurt: Campus, S. 79-107.

2013: Erbe, Erbschaft, Vererbung. Eine Aktuelle Problemlage und ihr historischer Index (mit Stefan Willer und Sigrid Weigel), in: Erbe. Übertragungsformen zwischen Natur und Kultur, hg. von Stefan Willer, Sigrid Weigel und Bernhard Jussen, Berlin: Suhrkamp, S. 7-36.

2013: Erbe und Verwandtschaft. Kulturen der Übertragung im Mittelalter, in: Erbe. Übertragungsformen zwischen Natur und Kultur, hg. von Stefan Willer, Sigrid Weigel und Bernhard Jussen, Berlin: Suhrkamp, S. 37-64.

2011: Historische Semantik aus der Sicht der Geschichtswissenschaft, in: Jahrbuch für Germanistische Sprachgeschichte 2011, hg. von Jörg Riecke, S. 51-61.

2011: Roland, in: Die Welt des Mittelalters. Erinnerungsorte eines Jahrtausends, hg. von Johannes Fried und Olaf Rader, München: C.H. Beck, S. 396-408.

2010: Kunst, in: Von der Arbeit des Historikers. Ein Wörterbuch zu Theorie und Praxis der Geschichtswissenschaft, hg. von Anne Kwaschik und Mario Wimmer, Bielefeld: transscript 2010. S. 129-134.

2009: Perspektiven der Verwandtschaftsforschung zwanzig Jahre nach Jack Goodys „Entwicklung von Ehe und Familie in Europa“, in: Die Familie in der Gesellschaft des Mittelalters, hg. von Karl-Heinz Spiess (Vorträge und Forschungen), Ostfildern, S. 275-324.

2009: The King's two Bodies Today, in: Representations 106, Berkeley, S. 102-117.

2009: Liebig's Sammelbilder. Weltwissen und Geschichtsvorstellung im Reklamesammelbild, in: Bilderatlas des 20. Jahrunderts, hg. von Gerhard Paul, Göttingen, S. 132-139.

2008: Bild und Text, Kunst und Geschichte, in: Zeitenblicke 7, (mit Barbara Potthast ), in: zeitenblicke 7, Nr. 2, [2008],URL: http://www.zeitenblicke.de/2008/2/interview/index_html, URN: urn:nbn:de:0009-9-14436.

2008: Art. Normen, in: Enzyklopädie des Mittelalters, hg. von Gert Melville und Martial Staub, Darmstadt, S. 176-177.

2008: Art. Verwandtschaftliche Ordnungen, in: Enzyklopädie des Mittelalters, hg. von Gert Melville und Martial Staub, Darmstadt, S. 163-171.

2008: A Corpus Management System for Historical Semantics (mit Alexander Mehler und Alexandra Ernst), in: Sprache und Datenverarbeitung. International Journal for Language Data Processing Nr. 7, S. 81-89.

2007: Zwischen Lignage und Stand. Arbeit am Schema der „Treulosen Matrone“ in den „Sieben weisen Meistern“, in: Text und Kontext. Fallstudien und theoretische Begründungen einer kulturwissenschaftlich angeleiteten Mediävistik, hg. von Jan-Dirk Müller, München 2006 (Schriften des Historischen Kollegs), S. 21-36.

2007: Chlodwig und die Eigentümlichkeiten Galliens. Ein warlord im rechten Augenblick, in: Sie schufen Europa. Historische Portraits von Konstantin bis Karl dem Großen, hg. von Mischa Meier, München, S. 141-155.

2006: Ordo zwischen Ideengeschichte und Lexikometrie. Vorarbeiten an einem Hilfsmittel mediävistischer Begriffsgeschichte, in: Ordnungskonfigurationen im Hohen Mittelalter, hg. von Bernd Schneidmüller und Stefan Weinfurter (Vorträge und Forschungen 64), Ostfildern, S. 227-256.

2006: Bedeutung – Resozialisierung – Beliebigkeit – Pflicht – Dokumentar-Archäologie – Kampfkultur : Notizen zur künsterischen Biografie Jörg Herolds, in: Jörg Herold – Aufzeichnungen eines Dokumentararchäologen, hg. von Stefanie Heraeus und Susanne Pfleger, Ostfildern, S. 11-24.

2005: Um 567 - Wie die poströmischen Könige sich in Selbstdarstellung übten, in: Die Macht des Königs. Herrschaft in Europa vom Frühmittelalter bis in die Neuzeit, hg. von Bernhard Jussen, München, S. 14-26.

2005: Um 2005 – Diskutieren über Könige im vormodernen Europa. Einleitung, in: Die Macht des Königs. Herrschaft in Europa vom Frühmittelalter bis in die Neuzeit, hg. von Bernhard Jussen, München, S. XI-XXIV.

2004: Signal – Zur Einleitung, in: Signal – Christian Boltanski, hg. von Bernhard Jussen (Von der künstlerischen Produktion der Geschichte 5), Göttingen 2004, S. 49-58.

2004: Mémoire collective imagée et imagination historique à l'époque contemporaine. Une ap­proche des vignettes historiques grand public, in: Retour aux sources. Mélanges offert à Michel Parisse, Paris, S. 901-912.

2003: Versuchsanordnungen zur Enthistorisierung der Dinge. Einleitung, in: Ulrike Gross­arth – Ferne Zwecke, hg. von Bernhard Jussen (Von der künstlerischen Produktion der Ge­schichte 4), Köln 2003, S. 9-16.

2003: Religious Discourses of the Gift in the Middle Ages. Semantic Evidences (2nd – 12th Century), in: Negotiating the Gift. Pre-Modern Figurations of Exchange, hg. von Gadi Al­gazi – Valentin Groebner – Bernhard Jussen (Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte 188), Göttingen 2003, S. 173-192.Gekürzte russische Übersetzung in: Homo Historicus. Essays in Memory of Yuri Bessmertny, vol. 1, Moskau 2003, S. 504-523.

2003: „Verdunkelte Theologie“ im frühen Mittelalter? Tun-Ergehen-Zusammenhang und Ga­bentausch aus semantischer Perspektive, in: Normieren, Tradieren, Inszenieren. Das Christentum als Buchreligion, hg. von Andreas Holzem, Darmstadt, S. 91-109.

2002: Virgins-widows-spouses. On the language of moral distinction as applied to women and men in the Middle Ages, in: History of the Family 7, 13-32.2002: Famille et parenté. Comparaison des recherches françaises et allemandes, in : Les ten­dences actuelles de l'histoire du moyen âge en France et en Allemagne, hg. von Jean-Claude Schmitt und Otto Gerhard Oexle, Paris, S. 447-460.

2002: Die Liebig-Sammelbilder und der Atlas des Historischen Bildwissens. Einleitung, Be­gleitheft zu: Atlas des Historischen Bildwissens I. Liebig's Sammelbilder. Vollständige Edition aller 1138 Serien, hg. von Bernhard Jussen (Eine Veröffentlichung des Max-Planck-Instituts für Geschichte) Berlin 2002.

2002: Confessio. Semantische Beobachtungen in der lateinischen christlichen Traktatlitera­tur der Patristik und des 12. Jahrhunderts, in: Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Lin­guistik 126, 2003, S. 27-47.

2002: Challenging the Culture of Memoria. Dead Men, Oblivion and the «Faithless Widow» in the Middle Ages, in: Medieval Concepts of the Past. Ritual, Memory, Historiography:, hg. von Gerd Althoff, Johannes Fried und Patrick Geary, Cambridge University Press, S. 215-231.

2001: Nicht einmal zwischen den Zeilen. Eine kurze Bemerkung zum »Fehltritt« in der lateini­schen christlichen Literatur des Mittelalters, in: Der Fehltritt. Vergehen und Versehen in der Vormoderne (Norm und Struktur 15), hg. von Peter von Moos, Köln – Weimar – Wien, S. 97-107.

2001/2000: Künstliche und natürliche Verwandte? Biologismen in den kulturwissenschaftli­chen Konzepten von Verwandtschaft, in: Das Individuum und die Seinen, Individualität in der okzidentalen und der russischen Kultur in Mittelalter und Früher Neuzeit, hg. von Juri L. Besmertny und Otto Gerhard Oexle, Göttingen 2001, S. 39-58, russische Übersetzung Moskau 2000 S. 84-104.

2000: Ordering Medieval Society. Introduction, in: Ordering Medieval Society. Perspectives on Intellectual and Practical Modes of Shaping Social Relations, hg. von Bernhard Jussen, Philadelphia, S. 1-12.

2000: Liturgy and Legitimation, or How the Gallo-Romans Ended the Roman Empire; in: Or­dering Medieval Society. Perspectives on Intellectual and Practical Modes of Shaping Social Relations, hg. von Bernhard Jussen, Philadelpia, S. 147-199.

2000: Geschichte schreiben als Formproblem: Zur Edition der »Schreibzeit«, in: Hanne Darboven – Schreibzeit. Aufsatzband zur Edition der »Schreibzeit«, hg. von Bernhard Jussen (Von der künstlerischen Produktion der Geschichte 3 = Kunstwissenschaftliche Bibliothek 13), Köln, S. 12-42.

2000: Die »Geschichte« der Wissenschaft und die »Geschichte« der Kunst. Was die historischen Wissenschaften von der bildenden Kunst lernen können und was nicht, in: Ausst.kat. Das Gedächtnis der Kunst. Geschichte und Erinnerung in der Kunst der Gegenwart, hg. von Kurt Wettengl, Schirn Kunsthalle, Frankfurt am Main, S. 56-70.

1999: Zwischen Objektivität und Imagination: Einleitung, in: Archäologie zwischen Imagination und Wissenschaft: Anne und Patrick Poirier, hg. von Bernhard Jussen (Von der künstlerischen Produktion der Geschichte 2), Göttingen, S. 7-15.

1999: Klagender Vogel auf kahlem Ast. Zur Sprache der Moralität im Mittelalter, in: Geschichtszeichen, hg. von Heinz-Dieter Kittsteiner, Köln – Wien, S. 43-62.

1999: Der Blick auf die Sinnformationen, in: Kulturelle Reformation. Sinnformationen im Umbruch 1400-1600, hg. von Bernhard Jussen - Craig Koslofsky (Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte 145) Göttingen, S. 13-17,1999: Epochenimaginationen. Reformation, Mittelalter, Systembruch und einige Relikte des strukturalen Blicks, ebd. S. 22-27.

1999: Adoptiones franques et logique de la pratique. Remarques sur l'échec d'une importation juridique et les nouveaux contextes d'un terme romain, in: Adoption et fosterage, hg. von Mireille Corbier, Paris, S. 101-121.

1999: »Jungfrauen - Witwen – Verheiratete«: Vom Aufstieg und Untergang einer Redefigur des Sozialen, in: Kulturelle Reformation. Sinnformationen im Umbruch 1400-1600, hg. von Bernhard Jussen - Craig Koslofsky (Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte 145) Göttingen, S. 97-127.

1998: Liturgie und Legitimation. Wie die Gallo-Romanen das Römische Reich beendeten, in: Institutionen und Ereignis. Über historische Praktiken und Vorstellungen gesellschaftli­chen Ordnens, hg. von Reinhard Blänkner - Bernhard Jussen (Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte 138) Göttingen, S. 75-136.

1998: Institutionen und Ereignis. Anfragen an zwei alt gewordene geschichtswissenschaftliche Kategorien (zusammen mit Reinhard Blänkner) in: Institutionen und Ereignis. Über historische Praktiken und Vorstellungen gesellschaftli­chen Ordnens, hg. von Reinhard Blänkner - Bernhard Jussen (Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte 138) Göttingen S. 9-16.

1998: Art. Witwe. Teil B. Sozial- und Kirchengeschichte, in: Lexikon des Mittelalters 9, S. 279-281.

1997: Zwischen Römischem Reich und Merowingern. Herrschaft legitimieren ohne Kaiser und König, in: Mittelalter und Moderne. Entdeckung und Rekonstruktion der mittelalterlichen Welt, hg. von Peter Segl, Sigmaringen, S. 15-29.

1997: Vom wissenschaftlichen und vom künstlerischen Arbeiten an der Vergangenheit, in: Von der künstlerischen Produktion der Geschichte I. Jochen Gerz, Göttingen 1997, S. 7-32.
1997: Art. Verwandtschaft, in: Lexikon des Mittelalters 8, S. 1596-1599.

1996: Art. Heinrich I., in: Deutsche Biographische Enzyclopädie 4, hg. von Walter Killy, München u.a., S. 517f.

1995: Über 'Bischofsherrschaften' und die Prozeduren politisch-sozialer Umordnung in Gallien zwischen 'Antike' und 'Mittelalter', in: Historische Zeitschrift 260, S. 673-718.

1995: Dolor und Memoria. Trauerriten, gemalte Trauer und soziale Ordnung im späten Mittelalter, in: Memoria als Kultur, hg. von Otto Gerhard Oexle (Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte 121) Göttingen, S. 207-253.

1995: Art. Berthold von Henneberg, in: Deutsche Biographische Enzyclopädie 1, hg. von Walter Killy, München u.a., S. 484.

1994: Freundschaft als Mittel der Politik. Das Enträtseln wirrer Namenlisten veränderte unser Bild des frühen Mittelalters, in: Frankfurter Rundschau 5. April (Forum Humanwissenschaften), S. 12.

1993: On Church Organization and the Definition of an Estate. The Idea of Widowhood in Late Antique and Early Medieval Christianity, in: Tel Aviver Jahrbuch für deutsche Geschichte 22. Zur Sozial- und Begriffsgeschichte des Mittelalters, S. 25-42.

1993: Der «Name» der Witwe. Zur 'Konstruktion' eines Standes in Spätantike und Früh­mittelalter, in: Veuves et veuvage dans le haut moyen âge, hg. von Michel Parisse, Paris, S. 137-175.

1993: Art. Patenschaft, in: Lexikon des Mittelalters 6, Sp. 1779f.

1992: Le parrainage à la fin du moyen âge. Savoir public, attentes théologiques et usages sociaux, in: Annales E.S.C. 47, S. 467-502.

1992: Erforschung des Mittelalters als Erforschung von Gruppen. Über einen Per­spek­tivenwechsel in der deutschen Mediävistik, in: Sozialwissenschaftliche Information 21, S. 202-209.

1991: Verwandte, Freunde, Schwurgenossen. Memoria in der Gesellschaft des Mittel­alters, in: Frankfurter Rundschau 27. Aug. (Forum Humanwissenschaften), S. 13.