Die Studiengalerie 1.357 zeigt vom 11. Dezember 2024 bis zum 23. Januar 2025 das Performancevideo Adrian Moves to Berlin (2007/2017) der Konzeptkünstlerin Adrian Piper und das Videointerview Adrian Piper Interview: Rationality and the Structure of the Self (2007-2010, von Robert Del Principe). In ihrem Video, das als Hommage an die deutsche Hauptstadt verstanden werden kann, nutzt Piper Tanz als Ausdrucksform und politisches Medium. Mehr: Plakat (PDF), Pressemitteilung (PDF). [Abb.: Foto Still, Courtesy of the Artist.]
Eröffnung: Mi, 11. Dezember 2024, 20.00 Uhr, Studiengalerie 1.357 (IG-Hochhaus, 1. Obergeschoss rechts)
Manfred Berg stellt sein 2024 erschienenes Buch Das gespaltene Haus. Eine Geschichte der Vereinigten Staaten von 1950 bis heute am 14. November 2024, 18.30 Uhr, im Historischen Museum Frankfurt (HMF) (Leopold-Sonnemann-Saal, 4€ / ermäßigt 2€) vor. Darin erzählt er die lange Geschichte einer fortschreitenden Spaltung, die das Land an den Rand eines neuen Bürgerkriegs geführt hat. Die Lesung wird vom Historischen Seminar und dem Historischen Museum gemeinsam mit dem Archäologischen Museum und hr2-kultur veranstaltet; Medienparter ist die FAZ. Eine Veranstaltung der Reihe „Geschichte Jetzt!“
Buchvorstellung und Diskussion mit Prof. Dr. Manfred Berg (Heidelberg)
Moderation: Prof. Dr. Christoph Cornelißen (Historisches Seminar, GU Frankfurt)
Der Fachbreich Philosophie und Geschichtswissenschaften und das Historische Seminar laden alle Angehörigen herzlich ein zur Vortragsveranstaltung anlässlich der Besetzung der W3-Professur für Wirtschafts- und Sozialgeschichte am 31. Oktober und 1. November 2024, jeweils von 8.30 bis 18.10 Uhr.
Die Fachvorträge, Diskussionen und Lehrproben in IG 454 sind hochschul-öffentlich; alle Studierenden sind zudem herzlich zu den Fachschaftsgesprächen in IG 1.418 eingeladen. Übersicht/Ablaufplan (PDF)
Die Studiengalerie 1.357 zeigt
vom 23. Oktober bis zum 20. November 2024 den Super-8-Film “This makes
me want to predict the past" von Cana Bilir-Meier. Der 2019 produzierte
Film bezieht sich auf den rassistischen Anschlag im Münchner Olympia-Einkaufszentrum am 22.07.2016, bei dem neun Jugendliche mit Migrationshintergrund ermordet und weitere schwer verletzt wurden. Mehr... (PDF)
Liebe Studienanfänger*innen, herzlich willkommen am Historischen Seminar! Sie finden auf den Webseiten des Instituts die Termine und Angaben zu allen Einführungs- und Informationsangeboten, die einschlägigen Studienordnungen und weitere relevante Hinweise für Ihren Studienbeginn.
Versäumen Sie bitte insbesondere die Orientierungsphase Geschichte für Studienanfänger*innen, Studienort- und Fachwechselnde ab dem 1. Oktober 2024 nicht! Dieses Angebot ist allen dringend anempfohlen, die jetzt ihr erstes Fachsemester in Geschichte antreten oder nach Frankfurt wechseln. Zu diesen und allen weiteren wichtigen Angeboten weisen Sie zielgerichtet unsere Informationen für Studienanfänger*innen unter www.geschichte.uni-frankfurt.de/start.
Das Institut und historiae faveo, der Förder- und Alumniverein Geschichtswissenschaften, laden alle Angehörigen des Historischen Seminars herzlich ein zur Verabschiedung der Absolvent*innen und zum traditionellen Sommerfest am Dienstag, 16. Juli 2024, ab 18.00 Uhr, im Renate-von-Metzler-Saal, Casino (Cas. 1.801).
Die Würdigung der Absolvent*innen beginnt um 18.15 Uhr und geht ab ca. 19.45 Uhr mit einem Glas Sekt in das Sommerfest über. Für das Sommerfest ist ein Unkostenbeitrag in Höhe von mindestens 25 Euro (Studierende 10 Euro, Mitglieder von historiae faveo 20 Euro) pro Person erforderlich (u.a. zur Finanzierung des Büffets). Die Spende, die zugleich als Anmeldung gilt, erbitten wir bis zum 14. Juli 2024 auf das Konto von historiae faveo bei der Nassauischen Sparkasse (IBAN: DE18 5105 0015 0140 2393 44, BIC: NASSDE55XXX). Eine Barzahlung vor Ort ist ebenfalls möglich.
Wir freuen uns auf eine schöne gemeinsame Feier!
Am 10. Juli lädt das Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften in Kooperation mit Normative Orders zur diesjährigen Kantorowicz-Lecture mit Prof. Dr. Monika Dommann (Zürich) zum Thema: "Kein Ende der Geschichte? Geschichtsschreibung seit den 1990er Jahren".
Mi 10. Juli 2024 18-20h, IG 411 (Campus Westend, IG Hochhaus, Erdgeschoss)
Benno Gammerl stellt sein 2023 erschienenes Buch Queer. Eine deutsche Geschichte vom Kaiserreich bis heute am 3. Juli 2024, 18.30 Uhr, im Historischen Museum Frankfurt (HMF) (Leopold-Sonnemann-Saal, 4€ / ermäßigt 2€) vor. Darin zeichnet er queere Geschichte in Deutschland von 1871 bis in die Gegenwart nach. Die Lesung wird vom Historischen Seminar und dem Historischen Museum gemeinsam mit dem Archäologischen Museum und hr2-kultur veranstaltet; Medienparter ist die FAZ. Eine Veranstaltung der Reihe „Geschichte Jetzt!“
Buchvorstellung und Diskussion mit Prof. Dr. Benno Gammerl (Florenz)
Moderation: Dr. Dorothee Linnemann (Historisches Museum Frankfurt)
Das neue Graduiertenkolleg „Architekturen Organisieren“ der Goethe-Uni Frankfurt und der TU Darmstadt startet am 1.11.2024. Das interdisziplinäre von der DFG geförderte Kolleg untersucht die kollektiven Organisationsprozesse von Architekturen in Institutionen, Netzwerken und Diskursen und deren gesellschaftliche Effekte. Hierzu werden in den kommenden Wochen 12 Doktorand*innenstellen (75%) mit einer Laufzeit von vier Jahren und zwei Postdoc-Stellen (100%) mit einer Laufzeit von viereinhalb Jahren ausgeschrieben
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den Sprecher des Kollegs Carsten Ruhl, Kunstgeschichtliches Institut. [Abb.: Koepelgevangenis Breda, Foto: G.Lanting, CC-BY SA]
Die Studiengalerie 1.357 zeigt
vom 12. Juni bis zum 18. Juli 2024 Arbeiten der Künstlerin Talya
Feldman. Im Fokus steht die Videoinstallation “Elegy", in der die
Künstlerin die traumatische Wirkung des Terroranschlags auf die Synagoge
und einen Dönerladen in Halle am 9. Oktober 2019 thematisiert. Die
Eröffnung findet am 12. Juni um 19 Uhr statt.
historiae faveo, der Förder- und Alumniverein der Geschichtswissenschaften an der GU, veranstaltet in Kooperation mit den Freunden & Förderern der Goethe-Universität am 18. Juni 2024 unter dem Titel "Geschichten aus der Geschichte" einen History Slam im Sonnemann-Saal des Historischen Museums.
Alle Studierenden und Lehrenden des Historischen Seminars sind herzlich eingeladen, sich mit einem Vortrag zu beteiligen! Die Vorträge sollen 5 Minuten lang sein und können aus beliebigen Themenfeldern stammen. Interesse? Mehr...
An dieser Schnittstelle von Erinnerung, Geschichte und filmischen Experiment untersucht die Ausstellung der Studiengalerie 1.357 Unfolding Memories das Wesen des dokumentarischen Archivs und seine Verkörperung im Bereich der zeitgenössischen visuellen Kultur. Über zwei Wochen werden drei Arbeiten der Künstlerin präsentiert, die sich kritisch mit dem Medium Film als Archivmedium und kulturelles Gedächtnis auseinandersetzt.
Eröffnung: Mi, 22. Mai 2024, 20.00 Uhr, Studiengalerie 1.357 (IG-Hochhaus, 1. Obergeschoss rechts) [Foto: Ayisha Abraham, Straight 8, 2013, film still, courtesey of the Artist.]
Das Historische Seminar führt in diesem Jahr zum dritten Mal eine "Studienwoche" durch. Sie findet in der Fronleichnamswoche statt, also von Montag, 27. Mai, bis Freitag, 31. Mai 2024.
In dieser Woche können die Lehrenden des Historischen Seminars ihre regulären Veranstaltungssitzungen "ausfallen" lassen: Diese können entweder durch freie Lesezeit ersetzt werden oder aber in einer Weise, in der die entfallene Arbeitszeit durch besondere Lektüre-, Recherche- oder Schreibaufgaben oder eine Tagesexkursion kompenisert wird. Die Ersatzangebote können dabei freiwillig oder verpflichtend sein - und sie können für Studierende außerhalb der jeweiligen Lehrveranstaltung geöffnet werden. Eine Übersicht der gemeldeten Angebote finden Sie hier.
Die US-amerikanische Literaturwissenschaftlerin Saidiya Hartman hat vorgeschlagen, die Leerstellen historischer Überlieferung auf kreative Weise zum Ausgangspunkt zu nehmen, um dem Schweigen des Archivs eine „critical fabulation“ entgegenzusetzen. Wie eine solche kritische Fabulation aussehen kann und was es überhaupt bedeutet, kritisch zu fabulieren, wollen wir in einem Workshop am Historischen Seminar sowohl theoretisch diskutieren als auch in praktischer Arbeit ausprobieren. Mehr...
Die Veranstaltung wird am Fr., den 3.5., und am Fr., den 12.7., jeweils von 9-16 Uhr (SH 4.106) stattfinden. Der Workshop richtet sich vor allem an fortgeschrittene Studierende, Promovierende und Postdocs, aber alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Um eine Anmeldung bis zum 24.4. wird gebeten bei: nfreimut@em.uni-frankfurt.de
Nils Güttler stellt sein 2023 erschienenes Buch Nach der Natur. Umwelt und Geschichte am Frankfurter Flughafen
am 17. April 2024, 18.30 Uhr, im Historischen Museum Frankfurt (HMF)
(Leopold-Sonnemann-Saal, 4€ / ermäßigt 2€) vor. Darin untersucht er am
Beispiel des Frankfurter Flughafens die Rolle von
Wissenschaft in den ökologischen Krisen des 20. und 21. Jahrhunderts.
Die Lesung wird vom Historischen Seminar und dem Historischen Museum
gemeinsam mit dem Archäologischen Museum und hr2-kultur veranstaltet;
Medienparter ist die FAZ. Eine Veranstaltung der Reihe „Geschichte Jetzt!“
Buchvorstellung und Diskussion mit Prof. Dr. Nils Güttler (Wien)
Moderation:
Prof. Dr. Moritz Epple (Historisches Seminar, GU Frankfurt)
In diesem Sommersemester werden am Historischen Seminar wieder Autonome Tutorien veranstaltet. Erstens geht Rade (Raus aus dem Elfenbeinturm) in die schon dritte Runde, dazu kommt ein Tutorium, das sich mit Queerer Geschichte und Geschichtswissenschaft zwischen Deutschem Kaiserreich und der Bundesrepublik Deutschland beschäftigt.
Raus aus dem Elfenbeinturm beginnt mit einer Vorbesprechung am 16. April, 16-18 Uhr und findet in IG 3.401 statt; Queere Geschichte(n) beginnt am 17. April, 14-16 Uhr, ebenfalls in IG 3.401. Mehr...
Ein Bericht zur Exkursion mit Christoph Cornelißen zu den "baulichen Überresten des Faschismus und Kolonialismus in Rom" (5.-9. Februar 2024) liegt vor:
Wer Rom sieht, denkt an die Antike. Doch die Stadt, wie wir sie heute zu sehen bekommen, ist maßgeblich ein Produkt faschistischer Baupolitik. Hierzu gehören die Sichtbarkeit der unter Mussolini ausgegrabenen antiken Ruinen, ganze Stadtviertel und repräsentative Bauten, die wir auf unserer Exkursion erkundet haben. Zugleich haben wir uns auch den kleineren Spuren faschistischer Machtsymbolik gewidmet – etwa den gigantischen Wandgemälden im CONI-Hauptgebäude, einem Hörsaal der Sapienza und den Innenhöfen der Casa dei Mutilati. Mehr...
Liebe Studienanfänger*innen, herzlich willkommen am Historischen Seminar! Sie finden auf den Webseiten des Instituts die Termine und Angaben zu allen Einführungs- und Informationsangeboten, die einschlägigen Studienordnungen und weitere relevante Hinweise für Ihren Studienbeginn.
Versäumen Sie bitte insbesondere die Orientierungsphase Geschichte für Studienanfänger*innen, Studienort- und Fachwechselnde ab dem 2. April 2024 nicht! Dieses Angebot ist allen dringend anempfohlen, die jetzt ihr erstes Fachsemester in Geschichte antreten oder nach Frankfurt wechseln. Zu diesen und allen weiteren wichtigen Angeboten weisen Sie zielgerichtet unsere Informationen für Studienanfänger*innen unter www.geschichte.uni-frankfurt.de/start
Am 1. Januar 2024 ist unter Beteiligung des Lehrstuhls für Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt Geschichte Europas im 20. Jahrhundert (Christoph Cornelißen) das Forschungsprojekt „Edition Hitlerreden 1933-1945“ gestartet. Ziel des Projekts ist es, alle einschlägigen Texte und Audio-Überlieferungen in einer wissenschaftlich zuverlässigen Form verfügbar zu machen.
Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft auf sieben Jahre angelegte Vorhaben ist ein Verbundprojekt des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin in Zusammenarbeit mit der Goethe-Universität Frankfurt am Main, der Philipps-Universität Marburg, der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv (DRA) Frankfurt am Main/Potsdam-Babelsberg und dem Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim. Mehr...
[Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-P046302 / C. Weinrother
Friedrich Lenger stellt sein 2023 erschienenes Buch Der Preis der Welt. Eine Globalgeschichte des Kapitalismus
am 31. Januar 2024, 18.30 Uhr, im Historischen Museum Frankfurt (HMF)
(Leopold-Sonnemann-Saal, 4€ / ermäßigt 2€) vor. Darin zeichnet er den
globalen Siegeszug des Kapitalismus nach – und behandelt nicht nur eine
Zeitspanne von 500 Jahren, sondern auch eine räumliche Ausdehnung von
den Indigenen Amerikas bis zu den bengalischen Seidenwebern. Die Lesung
wird vom Historischen Seminar und dem Historischen Museum gemeinsam mit
dem Archäologischen Museum und hr2-kultur veranstaltet; Medienparter ist
die FAZ. Eine Veranstaltung der Reihe „Geschichte Jetzt!“ [Jan. 2024]
Die dreiwöchige Ausstellung in der Studiengalerie der Goethe-Universität Frankfurt zeigt einen Einblick in die filmische Erzählweise von Pallavi Paul. Als Künstlerin durchdringt sie die Grenzen des visuellen Ausdrucks und setzt sich dabei mit komplexen Themen unserer Zeit auseinander. Diese Auseinandersetzung, an der Schnittstelle von Dokumentarfilm und Medienkunst, thematisiert historische Bruchmomente durch Nutzung von gefundenem digitalem Material. Mehr...
Eröffnung: Mi, 17. Januar 2024, 20.00 Uhr, Studiengalerie 1.357 (IG-Hochhaus, 1. Obergeschoss rechts) [Foto: Pallavi Paul, The Blind Rabbit, 2020, film still, courtesey of the Artist.]