Organisation: Prof. Dr. Birgit Emich, Prof. Dr. Xenia v. Tippelskirch und Michael Leemann
Was war die Frühe Neuzeit? Hält man sich die aktuelle universitäre Forschung zu den drei Jahrhunderten zwischen 1500 und 1800 vor Augen, zeigt sich ein äußerst buntes Bild – die Geschichte der Frühen Neuzeit lässt sich auf höchst vielfältige Weise erzählen. Erzählen lässt sich die Frühe Neuzeit etwa als Zeit vielfältiger globaler Verflechtungen: Die Geschichtswissenschaft hat brutale Dominanz ebenso ausfindig gemacht wie friedlichen Austausch. Erzählen lässt sich die Frühe Neuzeit aus der Sicht vielfältiger Akteur:innen: Die Geschichtswissenschaft hat die Agency von Frauen ebenso betont wie sie Gesellschaften „von unten“ erforscht hat; verstärkt in den Blick gelangen seit Längerem nichtmenschliche Akteure wie Objekte, Tiere oder das Klima. Und nicht zuletzt lässt sich die Frühe Neuzeit mit vielfältigen methodisch-theoretischen Schwerpunktsetzungen erzählen: Die Geschichtswissenschaft arbeitet zwar weiterhin überwiegend mit Texten, interessiert sich aber auch für Gefühle, Materialität und Medialität. Was also war die Frühe Neuzeit? Eine Bilanz fällt nicht leicht. Die vielen Geschichten aus der Frühen Neuzeit, so scheint es, lassen sich kaum mehr zu einer Geschichte der Frühen Neuzeit zusammenfügen.
Bewerbungen für den Sommerkurs richten Sie bitte bis 15. August 2026 an Michael Leemann (
3. Erlanger Sommerkurs zur Reformationsgeschichte: Unschärfen in Zeiten der Eindeutigkeit. Ambiguität, Indifferenz und Dissimulation im konfessionellen Zeitalter (24.07.2013 - 28.07.2013) (Birgit Emich / Natalie Krentz)
2. Erlanger Sommerkurs zur Reformationsgeschichte: Rituale in Reformation und Konfessionalisierung (02.09.2012 - 06.09.2012) (Birgit Emich / Natalie Krentz)
1. Erlanger Sommerkurs zur Reformationsgeschichte: Die Reformation und ihre Inszenierungen. Ereignis, Identität, Erinnerung (04.09.2011 - 08.09.2011) (Birgit Emich)
Organisation: Prof. Dr. Birgit Emich, Prof. Dr. Xenia v. Tippelskirch und Michael Leemann
Was war die Frühe Neuzeit? Hält man sich die aktuelle universitäre Forschung zu den drei Jahrhunderten zwischen 1500 und 1800 vor Augen, zeigt sich ein äußerst buntes Bild – die Geschichte der Frühen Neuzeit lässt sich auf höchst vielfältige Weise erzählen. Erzählen lässt sich die Frühe Neuzeit etwa als Zeit vielfältiger globaler Verflechtungen: Die Geschichtswissenschaft hat brutale Dominanz ebenso ausfindig gemacht wie friedlichen Austausch. Erzählen lässt sich die Frühe Neuzeit aus der Sicht vielfältiger Akteur:innen: Die Geschichtswissenschaft hat die Agency von Frauen ebenso betont wie sie Gesellschaften „von unten“ erforscht hat; verstärkt in den Blick gelangen seit Längerem nichtmenschliche Akteure wie Objekte, Tiere oder das Klima. Und nicht zuletzt lässt sich die Frühe Neuzeit mit vielfältigen methodisch-theoretischen Schwerpunktsetzungen erzählen: Die Geschichtswissenschaft arbeitet zwar weiterhin überwiegend mit Texten, interessiert sich aber auch für Gefühle, Materialität und Medialität. Was also war die Frühe Neuzeit? Eine Bilanz fällt nicht leicht. Die vielen Geschichten aus der Frühen Neuzeit, so scheint es, lassen sich kaum mehr zu einer Geschichte der Frühen Neuzeit zusammenfügen.
Bewerbungen für den Sommerkurs richten Sie bitte bis 15. August 2026 an Michael Leemann (
3. Erlanger Sommerkurs zur Reformationsgeschichte: Unschärfen in Zeiten der Eindeutigkeit. Ambiguität, Indifferenz und Dissimulation im konfessionellen Zeitalter (24.07.2013 - 28.07.2013) (Birgit Emich / Natalie Krentz)
2. Erlanger Sommerkurs zur Reformationsgeschichte: Rituale in Reformation und Konfessionalisierung (02.09.2012 - 06.09.2012) (Birgit Emich / Natalie Krentz)
1. Erlanger Sommerkurs zur Reformationsgeschichte: Die Reformation und ihre Inszenierungen. Ereignis, Identität, Erinnerung (04.09.2011 - 08.09.2011) (Birgit Emich)