Aktuelles

POLY Vortragsreihe im Wintersemester 2022/23: Programm online

Das Programm für die POLY Lecture Series "Space and Religion I" ist da!  Die Veranstaltungen der POLY Lecture Series finden an 7 Einzelterminen zwischen dem 25.10.2022 und dem 07.02.2023 jeweils von 18:15 - 19:45 Uhr im Seminarhaus, Raum SH 4.105 (Campus Westend) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Forschungskolloquium im Wintersemester 2022/23: Programm online


Das Programm für das Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Gescihte der Frühen Neuzeit" ist veröffentlicht! Das Kolloquium findet vom 18.10.2022 bis zum 07.02.2023 immer dienstags von 18:15 - 19:45 Uhr im Seminarhaus, Raum SH 4.105 (Campus Westend) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" (POLY) goes Twitter


Die Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" ist seit Kurzem auch mit einem offiziellen Account bei Twitter vertreten.


Folgen Sie der Kollegforschungsgruppe unter @POLY_Frankfurt für Neuigkeiten, Blicke hinter die Kulissen, Veranstaltungshinweise und interessante Retweets zum Thema vormoderne Christentümer.

Anmeldungen zur Teilnahme am Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit bis zum 30. Juni 2022 möglich

Anmeldungen für den diesjährigen Sommerkurs "Grenzgänger des Jenseits. Engel, Dämonen und Heilige in der frühen Neuzeit. Commuters from the Beyond. Angels, Demons, and Saints in the Early Modern Period" (25.-28. Juli 2022) werden bis Donnerstag, 30. Juni 2022 entgegengenommen.


„Zum Glück bin ich hier“. FAZ-Beitrag über Ukraine-Stipendien (31. März 2022)


Ende Februar hat die Kollegforschungsgruppe „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“(POLY) Stipendien für ukrainische Historiker*innen ausgeschrieben. Die ersten drei Forscherinnen sind nun eingetroffen. Der Artikel stellt u.a. das POLY-Programm und die Gastwissenschaftlerin Svitlana Potapenko vor. POLY wird durch Birgit Emich geleitet, die auch Co-Sprecherin von „Dynamiken des Religiösen“ ist.

„Die Resonanz ist erschreckend gut“. Interview mit Prof. Dr. Birgit Emich zu den POLY-Ukraine-Stipendien (Radio Bremen 2, 12. März 2022)


Bereits wenige Tage nach dem russischen Angriff auf die Ukraine hat der Forschungsverbund „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“ (POLY) Stipendien für ukrainische Historiker*innen ausgeschrieben. Birgit Emich, Leiterin von „POLY“ und Co-Sprecherin der Exzellenz-Initiative „Dynamiken des Religiösen“ erklärt im Gespräch mit Bremen-2-Moderator Nikolas Golsch die Motivation hinter dem Programm, verweist auf seine wissenschaftlichen Chancen für den Forschungsverbund und betont, wie rasch die Stipendien vergeben waren.

PD Dr. Magnus Ressel wird mit Premio Palazzo Barbarigo 2021 ausgezeichnet


Am 5. November 2021 wird PD Dr. Magnus Ressel in Venedig der vom Verein der Freunde und Förderer des Deutschen Studienzentrums in Venedig ausgeschriebene Premio Palazzo Barbarigo 2021 für seine Habilitationsschrift verliehen. Wir gratulieren herzlich!



Dr. Christoph Haar erhält eine Marie Skłodowska-Curie Fellowship der Europäischen Union

Dr. Christoph Haar wird zum 1. Oktober 2021 an der Katholischen Universität Löwen in Louvain-la-Neuve ein Drittmittelprojekt zum Thema europäische Konfessionen in der kolonialen Welt durchführen. Wir gratulieren herzlich und freuen uns auf weitere Zusammenarbeit in der Zukunft!


Dr. Marco Cavarzere an die Universität Cà Foscari in Venedig berufen


Dr. Marco Cavarzere hat einen Ruf an die Universität Cà Foscari in Venedig erhalten. Er wird dort zum 1. Januar 2021 den Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit übernehmen. Wir gratulieren ganz herzlich und danken Marco für die ausgezeichnete Zusammenarbeit in den letzten Jahren!

POLY Vortragsreihe im Wintersemester 2022/23: Programm online

Das Programm für die POLY Lecture Series "Space and Religion I" ist da!  Die Veranstaltungen der POLY Lecture Series finden an 7 Einzelterminen zwischen dem 25.10.2022 und dem 07.02.2023 jeweils von 18:15 - 19:45 Uhr im Seminarhaus, Raum SH 4.105 (Campus Westend) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Forschungskolloquium im Wintersemester 2022/23: Programm online


Das Programm für das Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Gescihte der Frühen Neuzeit" ist veröffentlicht! Das Kolloquium findet vom 18.10.2022 bis zum 07.02.2023 immer dienstags von 18:15 - 19:45 Uhr im Seminarhaus, Raum SH 4.105 (Campus Westend) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" (POLY) goes Twitter


Die Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" ist seit Kurzem auch mit einem offiziellen Account bei Twitter vertreten.


Folgen Sie der Kollegforschungsgruppe unter @POLY_Frankfurt für Neuigkeiten, Blicke hinter die Kulissen, Veranstaltungshinweise und interessante Retweets zum Thema vormoderne Christentümer.

Anmeldungen zur Teilnahme am Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit bis zum 30. Juni 2022 möglich

Anmeldungen für den diesjährigen Sommerkurs "Grenzgänger des Jenseits. Engel, Dämonen und Heilige in der frühen Neuzeit. Commuters from the Beyond. Angels, Demons, and Saints in the Early Modern Period" (25.-28. Juli 2022) werden bis Donnerstag, 30. Juni 2022 entgegengenommen.


„Zum Glück bin ich hier“. FAZ-Beitrag über Ukraine-Stipendien (31. März 2022)


Ende Februar hat die Kollegforschungsgruppe „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“(POLY) Stipendien für ukrainische Historiker*innen ausgeschrieben. Die ersten drei Forscherinnen sind nun eingetroffen. Der Artikel stellt u.a. das POLY-Programm und die Gastwissenschaftlerin Svitlana Potapenko vor. POLY wird durch Birgit Emich geleitet, die auch Co-Sprecherin von „Dynamiken des Religiösen“ ist.

„Die Resonanz ist erschreckend gut“. Interview mit Prof. Dr. Birgit Emich zu den POLY-Ukraine-Stipendien (Radio Bremen 2, 12. März 2022)


Bereits wenige Tage nach dem russischen Angriff auf die Ukraine hat der Forschungsverbund „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“ (POLY) Stipendien für ukrainische Historiker*innen ausgeschrieben. Birgit Emich, Leiterin von „POLY“ und Co-Sprecherin der Exzellenz-Initiative „Dynamiken des Religiösen“ erklärt im Gespräch mit Bremen-2-Moderator Nikolas Golsch die Motivation hinter dem Programm, verweist auf seine wissenschaftlichen Chancen für den Forschungsverbund und betont, wie rasch die Stipendien vergeben waren.

PD Dr. Magnus Ressel wird mit Premio Palazzo Barbarigo 2021 ausgezeichnet


Am 5. November 2021 wird PD Dr. Magnus Ressel in Venedig der vom Verein der Freunde und Förderer des Deutschen Studienzentrums in Venedig ausgeschriebene Premio Palazzo Barbarigo 2021 für seine Habilitationsschrift verliehen. Wir gratulieren herzlich!



Dr. Christoph Haar erhält eine Marie Skłodowska-Curie Fellowship der Europäischen Union

Dr. Christoph Haar wird zum 1. Oktober 2021 an der Katholischen Universität Löwen in Louvain-la-Neuve ein Drittmittelprojekt zum Thema europäische Konfessionen in der kolonialen Welt durchführen. Wir gratulieren herzlich und freuen uns auf weitere Zusammenarbeit in der Zukunft!


Dr. Marco Cavarzere an die Universität Cà Foscari in Venedig berufen


Dr. Marco Cavarzere hat einen Ruf an die Universität Cà Foscari in Venedig erhalten. Er wird dort zum 1. Januar 2021 den Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit übernehmen. Wir gratulieren ganz herzlich und danken Marco für die ausgezeichnete Zusammenarbeit in den letzten Jahren!

Abendvortrag im Forschungskolloquium

Maximilian Rose, Universität Hamburg:

„Gescheiterte Missionare?
Herrnhuter und Anglikaner an der Goldküste der Frühen Neuzeit


Dienstag, 29. November 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 4.105, Campus Westend


POLY Vortragsreihe zum Thema "Raum und Religion I": Programm online

Das Programm für die POLY Lecture Series "Space and Religion I" ist da!  Die Veranstaltungen der POLY Lecture Series finden an 7 Einzelterminen zwischen dem 25.10.2022 und dem 07.02.2023 jeweils von 18:15 - 19:45 Uhr im Seminarhaus, Raum SH 4.105 (Campus Westend) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Forschungskolloquium: Programm für das Wintersemester 2022/23 online


Das Programm für das Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Gescihte der Frühen Neuzeit" ist veröffentlicht! Das Kolloquium findet vom 18.10.2022 bis zum 07.02.2023 immer dienstags von 18:15 - 19:45 Uhr im Seminarhaus, Raum SH 4.105 (Campus Westend) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Abendvortrag der POLY Lecture Series „Space and Religion I“ im WS 2022/23

Molly Greene, Princeton University:

„The Monastic Landscape of the Pindus Mountains“


Dienstag, 22. November 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 4.105, Campus Westend & online via Zoom


Abendvortrag im Forschungskolloquium

Thomas Dorfner, RWTH Aachen:

Profit dank christlichem Verhalten. Die 'moral economy' der Herrnhuter Brüdergemeine im 18. Jahrhundert

Dienstag, 15. November 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 4.105, Campus Westend


Abendvortrag der POLY Lecture Series „Space and Religion I“ im WS 2022/23

Mihai Grigore, Institut für Europäische Geschichte Mainz:

„Religion and Territory. Religious Policy in State Building in the Danubian Principalities from the 14th to the 16th Centuries“


Dienstag, 08. November 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 4.105, Campus Westend


Abendvorträge im Forschungskolloquium

Barbara Peter, Goethe-Universität Frankfurt:
Für Wallfahrten werben. Die Heilig-Blut-Wallfahrt
nach Walldürn und der Pilgerführer des Johann Strein von 1628
(wiss. Hausarbeit)

Lena Alt, Goethe-Universität Frankfurt:

Sklavenhandel und Sklaverei auf und mit den Maskarenen im 18. Jahrhundert (Masterarbeit)

Dienstag, 01. November 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 4.105, Campus Westend


Auftaktveranstaltung der POLY Lecture Series „Space and Religion I“ im WS 2022/23

Raum und Religion in der Vormoderne:
Susanne Rau, Universität Erfurt (KFG „Religion and Urbanity: Reciprocal Formations“) im Gespräch mit
Birgit Emich, Goethe-Universität Frankfurt (KFG „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“)


Dienstag, 25. Oktober 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 4.105, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium

Nathalie Angersbach, Goethe-Universität Frankfurt:
Arm, krank und weiblich. Eine Kollektivbiografie der Hospitalitinnen der Hessischen Hohen Hospitäler des 18. Jahrhunderts (Dissertationsprojekt)

Dienstag, 18. Oktober 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 4.105, Campus Westend


ArchitecturesOfOrder_Metaphor
Ringvorlesung „Entworfene Ordnungen"


Einzeltermine am 21.04., 05.05., 02.06. und 07.07.2022

Der architektonische Entwurfsprozess zielt auf das Herstellen neuer Ordnungen und wird gleichzeitig selbst durch seine praktischen, technischen, sozialen und rechtlichen Rahmenbedingungen strukturiert. Dieser doppelten Relation spürt die Ringvorlesung des LOEWE-Schwerpunkts „Architekturen des Ordnens. Praktiken und Diskurse zwischen Entwerfen und Wissen“ im Sommer- und Wintersemester 2022/2023 nach. Jeder Entwurf imaginiert Zukunft und stellt einen Versuch dar, eine neue räumliche – und damit stets auch soziale – Ordnung hervorzubringen. Dieser projektive Zugriff auf noch Unbekanntes und Ungedachtes setzt dabei planerische Konventionen, bauliche Standards, rechtliche Vorgaben und etablierte architektonische, urbanistische und gesellschaftliche Vorstellungen zueinander ins Verhältnis, überdenkt und dynamisiert sie. Die Ringvorlesung fragt, in welcher Weise das Entwerfen die Interaktion dieser verschiedenen und heterogenen Faktoren strukturiert und welche Rolle die Bedingungen, Normen und Werkzeuge des Entwerfens spielen. Während die Ringvorlesung im Sommersemester der Frage nachgeht, wie Ordnung in den Entwurfsprozess kommt, nimmt das zweite Halbjahr das Wechselverhältnis von Entwurfsprozessen und ihren spezifischen Entwurfsgegenständen in den Blick.

Die Veranstaltungsreihe findet im Sommersemester im Hybridmodus (Präsenz und via Zoom) auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt statt.

Ringvorlesung „Christen in Ostafrikaund Westasien – Alte Traditionen und neue Herausforderungen"

Im Sommersemester 2022 findet im Rahmen der von der Deutschen Bank großzügig finanzierten Stiftungsgastprofessur „Wissenschaft und Gesellschaft“ eine Vorlesungsreihe über „Christen in Ostafrika und Westasien – Alte Traditionen und neue Herausforderungen“ statt. Die Federführung liegt bei Prof. Dr. Hartmut Leppin (Frankfurt am Main) und Prof. Dr. Dorothea Weltecke (Berlin).


Die Christentümer jener Regionen werden traditionell unter dem Stichwort des orientalischen Christentums zusammengefasst, das aber ihre Vielfalt in den Hintergrund treten lassen kann. Über Möglichkeiten, sich der Geschichte und Gegenwart dieser Christen angemessen anzunähern, werden durchweg fachlich glänzend ausgewiesene Vortragende mit einem weiten historischen Blick sprechen. Sie werden sowohl geschichtswissenschaftliche als auch theologische Perspektiven auf das Thema vermitteln. An konkreten Beispielen und mit Blick auf eine breitere Öffentlichkeit werden sie aufschlussreiche Zusammenhänge und Konstellationen von der Spätantike bis zur Gegenwart erörtern.


Denn es verbinden sich hier historische und aktuelle Fragen: Im breiteren öffentlichen Bewusstsein werden Ostafrika und Westasien vornehmlich mit dem Islam assoziiert, auch wenn jüngere politische Ereignisse die Präsenz anderer Religionen wieder eindringlich in Erinnerung gerufen haben. Schon ein rascher Blick in die Vergangenheit lässt ihre alte religiöse Vielfalt noch deutlicher erkennen: Juden, Christen und Muslime lebten nebeneinander, in denselben Orten, teils in Nachbarschaft. Die Vorlesungsreihe wird sich auf die lange Präsenz verschiedener Formen des Christentums in den Räumen konzentrieren, ohne sie isoliert zu betrachten. Dabei lassen sich sowohl friedliche Nachbarschaftsbeziehungen mit den anderen Religionen und mit den Machthaben als auch blutige Konflikte beobachten. Diese Konflikte wurden untereinander, mit anderen religiösen Gruppen, aber auch mit den jeweils Herrschenden ausgetragen. Aus beidem wird ein sehr viel differenzierteres Bild der bewegten religiösen Geschichte der Region entstehen, als es gemeinhin gezeichnet wird. Zum Abschluss wird die gegenwärtige Situation von Christen Ostafrikas, namentlich der Kopten, mit bekannten Frankfurter Autoren diskutiert, die mit diesem Thema auch durch viele persönliche Erfahrungen eng verbunden sind.


Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit 2022


"Grenzgänger des Jenseits. Engel, Dämonen und Heilige in der frühen Neuzeit. Commuters from the Beyond. Angels, Demons, and Saints in the Early Modern Period"

Montag 25. Juli - Donnerstag 28. Juli 2022
im Seminarhaus 0.106, Campus Westend


POLY Fellow Lecture


Simon Ditchfield, University of York:

„Rome Calling? Rewriting the Catholic Reformation for the 21st Century

Mittwoch, 13. Juli 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 0.106, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Damien Tricoire, Universität Trier:

Das Ancien Régime und die Revolution: Ein französischer Adelsaufstand (1785-1789)

Dienstag, 12. Juli 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


POLY Fellow Lecture


Klaus-Peter Todt, GU Mainz:

Patriarch Dositheus II of Jerusalem (1669–1707)
and his history of the Patriarchs of Jerusalem

Dienstag, 05. Juli 2022, 14:15 - 15:45 Uhr
im Seminarhaus 1.106, Campus Westend


POLY Fellow Lectures im Sommersemester 2022


Einzeltermine am 05.07., 13.07. und 20.07.2022 im Seminarhaus, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Mona Garloff, Universität Innsbruck:

Fernbuchhandel in Wien 1700-1750: Märkte, Akteure, Politik

Dienstag, 05. Juli 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Alexander Denzler, KU Eichstätt:

Mikromobilitäten und die Verkehrsinfrastruktur der Frühen Neuzeit

Dienstag, 28. Juni 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Sarah von Hagen, GAU Göttingen:

Maritime Gewalten.
Erfahrung, Darstellung und Technik von Kriegsgewalt auf See, 1665–1783

Dienstag, 21. Juni 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Birgit Näther, FU Berlin:

Infektion und Emission: Vorstellungen zur Physiologie von Mensch und (urbaner) Umwelt während der Londoner 'Great Plague'

Dienstag, 14. Juni 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Vera Teske, WWU Münster:

Rechtsvielfalt in der frühneuzeitlichen Stadt:
Kollisionen und Konflikte von Rechtsräumen in Münster, ca. 1550–1660

Dienstag, 07. Juni 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


"Die Geburt der Mode". Buchvorstellung und Diskussion mit Ulinka Rublak im Historischen Museum Frankfurt am Main

Mittwoch, 1. Juni 2022, ab 18.30 Uhr
im Historisches Museum Frankfurt am Main
Moderation: Birgit Emich
Eintritt: 4€ / 2€ (ermäßigt)

Die Veranstaltungsreihe "Geschichte Jetzt!" präsentiert Neuerscheinungen von Historiker*innen, die sich an eine breite Öffentlichkeit richten. Ausgewählt werden sie von den Professor*innen des Historischen Seminars der Goethe Universität und der Direktion des Historischen Museums. Die Autor*innen sprechen über ihre Bücher und stellen sich anschließend einer Diskussion, moderiert von einem der Kooperationspartner.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Ann-Kathrin Weber, GU Frankfurt:

Das Clemenshospital in Münster (Westfalen). Eine karitative Stiftung des Fürstbischofs Clemens August I. (reg. 1719-1761)

Chiara Schrankl, GU Frankfurt:
Weibliche Heiligsprechung. Eine Fallanalyse


Dienstag, 24. Mai 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


POLY-Tagung Konfessionelle Codierungen. Ambiguität und Vereindeutigung im 16. Jahrhundert

Donnerstag, 19. - Samstag, 21. Mai 2022
im Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg
Organisation: Andreea Badea, Bruno Boute, Birgit Emich, Christine Ott


Mag das frühneuzeitliche Europa aus einer globalen Perspektive auch als religiös und kulturell (vergleichsweise) einheitlich erscheinen, so zeigt ein genauerer Blick, dass der Schein trügt. In diesem Zusammenhang schauen wir auf konfessionelle Codierungen, wie sie sich in literarischen Texten, Kunstwerken, Traktaten aus Theologie und Jurisprudenz, aber auch mithilfe von und in Paratexten (Vorworte, Kommentare, Rubriken) und Kontexten manifestieren. Der Rezeptionsakt, durch den konfessionskulturelle Äußerungen dann auch als solche decodiert werden, muss dabei stets mitreflektiert werden. Deshalb gilt es im Rahmen der Tagung auch danach zu fragen, inwiefern konfessionelle Codierungen und Decodierungen von Vereindeutigungsstrategien beziehungsweise einer Hermeneutik der Eindeutigkeit angeleitet werden.

Abendvortrag im Forschungskolloquium


Malte Wittmaack, Universität Bielefeld:

Körper vergleichen und Menschen ordnen? – Zur Rolle körperbezogener Vergleichspraktiken in Reisebeschreibungen über das Osmanische Reich

Dienstag, 17. Mai 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Jasper Hagedorn, Universität Bremen:

„Bremer Sklavereiprofiteure im 18. und 19. Jahrhundert“

Dienstag, 10. Mai 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Julia Hasselhorn, GU Frankfurt:

„Herrschafts- und Krisenkommunikation um 1800 am Beispiel Münchens“

Dienstag, 03. Mai 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


Forschungskolloquium „Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" im Sommersemester 2022


Vom 03.05. - 12.07.2022 jeden Dienstag 18:15 - 19:45 Uhr im SH 2.104, Campus Westend


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Ukraine Fellow Lectures on Polycentricity and Plurality of Premodern Christianities


On April 12, April 19, and April 26 from 6:15-7:45pm (CET)

Well before war returned to our Continent, both the Chair for Early Modern History and the POLY Research Group at Frankfurt University had been a venue for talks, workshops and less formal discussions on the striking variety of denominations, religions, and religious dynamics in Central and Eastern Europe, between Christianities, Judaism, and Islam as well as between and within intersecting brands of Orthodox, Catholic, and Protestant Christianities. As we had come to discover the region as an excellent vantage point to explore the plurality and polycentricity of premodern Christianities, further plans were under way. The POLY Fellowship Program for displaced Ukrainian scholars is by consequence a natural haven for students of medieval and early modern religion in the region to go on with their lives and their research. While our thoughts are with the three future fellows who are still in Ukraine, in this POLY Lecture Series we are honored to give the floor to three eminent specialists in the field who could already join us at Frankfurt.

The Fellow Lectures will be held as a hybrid event. To participate online, please register via pluralchristianities@em.uni-frankfurt.de.


Forschungskolloquium im Wintersemester 2021/22

Datum: Dienstag, 07. Dezember 2021

Uhrzeit: 18–20 Uhr c.t.
Ort: Online via Big Blue Button

Yasmin Frommont, Heidelberg:
„Wasser für das Volk. Brunnenbau und Wasserversorgung in Rom und Bologna als päpstliche Machtdemonstration im Stadtraum“




Forschungskolloquium im Wintersemester 2021/22


Das vollständige Programm des Forschungskolloquiums im Wintersemester 2021/22 finden Sie hier.


+++ Bitte beachten: Bis zum Semesterende finden die Termine des Forschungskolloquiums online via Big Blue Button statt +++





ArchitecturesOfOrder_Metaphor
Ringvorlesung „Gebaute Ordnung: Speicher des Wissens"


Den Ausgangspunkt für die thematische Ausrichtung der Ringvorlesung des LOEWE-Schwerpunkts „Architekturen des Ordnens. Praktiken und Diskurse zwischen Entwerfen und Wissen“ im Wintersemester 2021/22 bildet die Feststellung, dass Architektur Wissen räumlich konfiguriert und damit wesentlichen Anteil an der Modulierung, Durchsetzung, Kanonisierung und Institutionalisierung epistemischer Modelle hat. Archive, Bibliotheken, Museen und Universitäten können als materialisierte Wissensordnungen aufgefasst werden: Das gesammelte, ausgewählte, geordnete, erschlossene und vermittelte Wissen wird räumlich gefasst. Untersucht werden soll, inwiefern die konkrete architektonische Rahmung auf Organisations- oder Wissensstrukturen zurückwirkt.

Im Rahmen von vier Abendvorträgen, die reale, theoretische und utopische Wissensordnungen und deren architektonische Konfiguration in den Blick nehmen, wird dem wechselseitigen Verhältnis von gebauten Räumen und Ordnungsvorstellungen nachgegangen. Ergänzt wird das Programm durch eine Veranstaltung mit dem „Center for Critical Studies in Architecture“ (CCSA), das innerhalb der Reihe CCSA Talks aktuelle
Forschungsarbeiten und Veröffentlichungen vorstellt und sie mit Gästen diskutiert.

Das vollständige Programm der Ringvorlesung im Wintersemester 2021/22 finden Sie hier.



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Frankfurt Lecture on Pathways through Early Modern Christianities


Von April bis Juni 2021 veranstaltet die KFG Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer (POLY) mit den "Frankfurt Lectures on Pathways through Early Modern Christianities" eine virtuelle Vortragsreihe (Zoom), in der 10 renommierte Wissenschaftler_innen analytischen Schlüsselaspekten für das Verständnis des religiösen Lebens in der Frühen Neuzeit nachgehen werden.

Das vollständige Programm sowie Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.



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Ringvorlesung „Gebaute Ordnung: Räume der Macht“


Die Ringvorlesung „Gebaute Ordnung“ des LOEWE-Schwerpunkts „Architekturen des Ordnens. Praktiken und Diskurse zwischen Entwerfen und Wissen“ wird sich im Sommersemester 2021 mit Räumen der Macht auseinandersetzen und insbesondere nach der bei ihnen wahrnehmbaren Verzahnung von architektonischen und räumlichen mit politischen und sozialen Ordnungen fragen. Diesem Themenkomplex wird im Rahmen von vier Abendvorträgen nachgegangen, bei denen es um Architekturen der Integration, der Ausgrenzung und der Vernichtung, der Repräsentation und Legitimation und der Sicherung von Macht gehen wird.

Anmeldung: glunz@em.uni-frankfurt.de 



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Kolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit"


Das vollständige Programm für das Kolloquium im Sommersemester 2021 finden Sie hier.

Abendvortrag im Forschungskolloquium

Maximilian Rose, Universität Hamburg:

„Gescheiterte Missionare?
Herrnhuter und Anglikaner an der Goldküste der Frühen Neuzeit


Dienstag, 29. November 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 4.105, Campus Westend


POLY Vortragsreihe zum Thema "Raum und Religion I": Programm online

Das Programm für die POLY Lecture Series "Space and Religion I" ist da!  Die Veranstaltungen der POLY Lecture Series finden an 7 Einzelterminen zwischen dem 25.10.2022 und dem 07.02.2023 jeweils von 18:15 - 19:45 Uhr im Seminarhaus, Raum SH 4.105 (Campus Westend) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Forschungskolloquium: Programm für das Wintersemester 2022/23 online


Das Programm für das Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Gescihte der Frühen Neuzeit" ist veröffentlicht! Das Kolloquium findet vom 18.10.2022 bis zum 07.02.2023 immer dienstags von 18:15 - 19:45 Uhr im Seminarhaus, Raum SH 4.105 (Campus Westend) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Abendvortrag der POLY Lecture Series „Space and Religion I“ im WS 2022/23

Molly Greene, Princeton University:

„The Monastic Landscape of the Pindus Mountains“


Dienstag, 22. November 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 4.105, Campus Westend & online via Zoom


Abendvortrag im Forschungskolloquium

Thomas Dorfner, RWTH Aachen:

Profit dank christlichem Verhalten. Die 'moral economy' der Herrnhuter Brüdergemeine im 18. Jahrhundert

Dienstag, 15. November 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 4.105, Campus Westend


Abendvortrag der POLY Lecture Series „Space and Religion I“ im WS 2022/23

Mihai Grigore, Institut für Europäische Geschichte Mainz:

„Religion and Territory. Religious Policy in State Building in the Danubian Principalities from the 14th to the 16th Centuries“


Dienstag, 08. November 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 4.105, Campus Westend


Abendvorträge im Forschungskolloquium

Barbara Peter, Goethe-Universität Frankfurt:
Für Wallfahrten werben. Die Heilig-Blut-Wallfahrt
nach Walldürn und der Pilgerführer des Johann Strein von 1628
(wiss. Hausarbeit)

Lena Alt, Goethe-Universität Frankfurt:

Sklavenhandel und Sklaverei auf und mit den Maskarenen im 18. Jahrhundert (Masterarbeit)

Dienstag, 01. November 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 4.105, Campus Westend


Auftaktveranstaltung der POLY Lecture Series „Space and Religion I“ im WS 2022/23

Raum und Religion in der Vormoderne:
Susanne Rau, Universität Erfurt (KFG „Religion and Urbanity: Reciprocal Formations“) im Gespräch mit
Birgit Emich, Goethe-Universität Frankfurt (KFG „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“)


Dienstag, 25. Oktober 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 4.105, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium

Nathalie Angersbach, Goethe-Universität Frankfurt:
Arm, krank und weiblich. Eine Kollektivbiografie der Hospitalitinnen der Hessischen Hohen Hospitäler des 18. Jahrhunderts (Dissertationsprojekt)

Dienstag, 18. Oktober 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 4.105, Campus Westend


ArchitecturesOfOrder_Metaphor
Ringvorlesung „Entworfene Ordnungen"


Einzeltermine am 21.04., 05.05., 02.06. und 07.07.2022

Der architektonische Entwurfsprozess zielt auf das Herstellen neuer Ordnungen und wird gleichzeitig selbst durch seine praktischen, technischen, sozialen und rechtlichen Rahmenbedingungen strukturiert. Dieser doppelten Relation spürt die Ringvorlesung des LOEWE-Schwerpunkts „Architekturen des Ordnens. Praktiken und Diskurse zwischen Entwerfen und Wissen“ im Sommer- und Wintersemester 2022/2023 nach. Jeder Entwurf imaginiert Zukunft und stellt einen Versuch dar, eine neue räumliche – und damit stets auch soziale – Ordnung hervorzubringen. Dieser projektive Zugriff auf noch Unbekanntes und Ungedachtes setzt dabei planerische Konventionen, bauliche Standards, rechtliche Vorgaben und etablierte architektonische, urbanistische und gesellschaftliche Vorstellungen zueinander ins Verhältnis, überdenkt und dynamisiert sie. Die Ringvorlesung fragt, in welcher Weise das Entwerfen die Interaktion dieser verschiedenen und heterogenen Faktoren strukturiert und welche Rolle die Bedingungen, Normen und Werkzeuge des Entwerfens spielen. Während die Ringvorlesung im Sommersemester der Frage nachgeht, wie Ordnung in den Entwurfsprozess kommt, nimmt das zweite Halbjahr das Wechselverhältnis von Entwurfsprozessen und ihren spezifischen Entwurfsgegenständen in den Blick.

Die Veranstaltungsreihe findet im Sommersemester im Hybridmodus (Präsenz und via Zoom) auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt statt.

Ringvorlesung „Christen in Ostafrikaund Westasien – Alte Traditionen und neue Herausforderungen"

Im Sommersemester 2022 findet im Rahmen der von der Deutschen Bank großzügig finanzierten Stiftungsgastprofessur „Wissenschaft und Gesellschaft“ eine Vorlesungsreihe über „Christen in Ostafrika und Westasien – Alte Traditionen und neue Herausforderungen“ statt. Die Federführung liegt bei Prof. Dr. Hartmut Leppin (Frankfurt am Main) und Prof. Dr. Dorothea Weltecke (Berlin).


Die Christentümer jener Regionen werden traditionell unter dem Stichwort des orientalischen Christentums zusammengefasst, das aber ihre Vielfalt in den Hintergrund treten lassen kann. Über Möglichkeiten, sich der Geschichte und Gegenwart dieser Christen angemessen anzunähern, werden durchweg fachlich glänzend ausgewiesene Vortragende mit einem weiten historischen Blick sprechen. Sie werden sowohl geschichtswissenschaftliche als auch theologische Perspektiven auf das Thema vermitteln. An konkreten Beispielen und mit Blick auf eine breitere Öffentlichkeit werden sie aufschlussreiche Zusammenhänge und Konstellationen von der Spätantike bis zur Gegenwart erörtern.


Denn es verbinden sich hier historische und aktuelle Fragen: Im breiteren öffentlichen Bewusstsein werden Ostafrika und Westasien vornehmlich mit dem Islam assoziiert, auch wenn jüngere politische Ereignisse die Präsenz anderer Religionen wieder eindringlich in Erinnerung gerufen haben. Schon ein rascher Blick in die Vergangenheit lässt ihre alte religiöse Vielfalt noch deutlicher erkennen: Juden, Christen und Muslime lebten nebeneinander, in denselben Orten, teils in Nachbarschaft. Die Vorlesungsreihe wird sich auf die lange Präsenz verschiedener Formen des Christentums in den Räumen konzentrieren, ohne sie isoliert zu betrachten. Dabei lassen sich sowohl friedliche Nachbarschaftsbeziehungen mit den anderen Religionen und mit den Machthaben als auch blutige Konflikte beobachten. Diese Konflikte wurden untereinander, mit anderen religiösen Gruppen, aber auch mit den jeweils Herrschenden ausgetragen. Aus beidem wird ein sehr viel differenzierteres Bild der bewegten religiösen Geschichte der Region entstehen, als es gemeinhin gezeichnet wird. Zum Abschluss wird die gegenwärtige Situation von Christen Ostafrikas, namentlich der Kopten, mit bekannten Frankfurter Autoren diskutiert, die mit diesem Thema auch durch viele persönliche Erfahrungen eng verbunden sind.


Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit 2022


"Grenzgänger des Jenseits. Engel, Dämonen und Heilige in der frühen Neuzeit. Commuters from the Beyond. Angels, Demons, and Saints in the Early Modern Period"

Montag 25. Juli - Donnerstag 28. Juli 2022
im Seminarhaus 0.106, Campus Westend


POLY Fellow Lecture


Simon Ditchfield, University of York:

„Rome Calling? Rewriting the Catholic Reformation for the 21st Century

Mittwoch, 13. Juli 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 0.106, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Damien Tricoire, Universität Trier:

Das Ancien Régime und die Revolution: Ein französischer Adelsaufstand (1785-1789)

Dienstag, 12. Juli 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


POLY Fellow Lecture


Klaus-Peter Todt, GU Mainz:

Patriarch Dositheus II of Jerusalem (1669–1707)
and his history of the Patriarchs of Jerusalem

Dienstag, 05. Juli 2022, 14:15 - 15:45 Uhr
im Seminarhaus 1.106, Campus Westend


POLY Fellow Lectures im Sommersemester 2022


Einzeltermine am 05.07., 13.07. und 20.07.2022 im Seminarhaus, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Mona Garloff, Universität Innsbruck:

Fernbuchhandel in Wien 1700-1750: Märkte, Akteure, Politik

Dienstag, 05. Juli 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Alexander Denzler, KU Eichstätt:

Mikromobilitäten und die Verkehrsinfrastruktur der Frühen Neuzeit

Dienstag, 28. Juni 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Sarah von Hagen, GAU Göttingen:

Maritime Gewalten.
Erfahrung, Darstellung und Technik von Kriegsgewalt auf See, 1665–1783

Dienstag, 21. Juni 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Birgit Näther, FU Berlin:

Infektion und Emission: Vorstellungen zur Physiologie von Mensch und (urbaner) Umwelt während der Londoner 'Great Plague'

Dienstag, 14. Juni 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Vera Teske, WWU Münster:

Rechtsvielfalt in der frühneuzeitlichen Stadt:
Kollisionen und Konflikte von Rechtsräumen in Münster, ca. 1550–1660

Dienstag, 07. Juni 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


"Die Geburt der Mode". Buchvorstellung und Diskussion mit Ulinka Rublak im Historischen Museum Frankfurt am Main

Mittwoch, 1. Juni 2022, ab 18.30 Uhr
im Historisches Museum Frankfurt am Main
Moderation: Birgit Emich
Eintritt: 4€ / 2€ (ermäßigt)

Die Veranstaltungsreihe "Geschichte Jetzt!" präsentiert Neuerscheinungen von Historiker*innen, die sich an eine breite Öffentlichkeit richten. Ausgewählt werden sie von den Professor*innen des Historischen Seminars der Goethe Universität und der Direktion des Historischen Museums. Die Autor*innen sprechen über ihre Bücher und stellen sich anschließend einer Diskussion, moderiert von einem der Kooperationspartner.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Ann-Kathrin Weber, GU Frankfurt:

Das Clemenshospital in Münster (Westfalen). Eine karitative Stiftung des Fürstbischofs Clemens August I. (reg. 1719-1761)

Chiara Schrankl, GU Frankfurt:
Weibliche Heiligsprechung. Eine Fallanalyse


Dienstag, 24. Mai 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


POLY-Tagung Konfessionelle Codierungen. Ambiguität und Vereindeutigung im 16. Jahrhundert

Donnerstag, 19. - Samstag, 21. Mai 2022
im Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg
Organisation: Andreea Badea, Bruno Boute, Birgit Emich, Christine Ott


Mag das frühneuzeitliche Europa aus einer globalen Perspektive auch als religiös und kulturell (vergleichsweise) einheitlich erscheinen, so zeigt ein genauerer Blick, dass der Schein trügt. In diesem Zusammenhang schauen wir auf konfessionelle Codierungen, wie sie sich in literarischen Texten, Kunstwerken, Traktaten aus Theologie und Jurisprudenz, aber auch mithilfe von und in Paratexten (Vorworte, Kommentare, Rubriken) und Kontexten manifestieren. Der Rezeptionsakt, durch den konfessionskulturelle Äußerungen dann auch als solche decodiert werden, muss dabei stets mitreflektiert werden. Deshalb gilt es im Rahmen der Tagung auch danach zu fragen, inwiefern konfessionelle Codierungen und Decodierungen von Vereindeutigungsstrategien beziehungsweise einer Hermeneutik der Eindeutigkeit angeleitet werden.

Abendvortrag im Forschungskolloquium


Malte Wittmaack, Universität Bielefeld:

Körper vergleichen und Menschen ordnen? – Zur Rolle körperbezogener Vergleichspraktiken in Reisebeschreibungen über das Osmanische Reich

Dienstag, 17. Mai 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Jasper Hagedorn, Universität Bremen:

„Bremer Sklavereiprofiteure im 18. und 19. Jahrhundert“

Dienstag, 10. Mai 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Julia Hasselhorn, GU Frankfurt:

„Herrschafts- und Krisenkommunikation um 1800 am Beispiel Münchens“

Dienstag, 03. Mai 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


Forschungskolloquium „Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" im Sommersemester 2022


Vom 03.05. - 12.07.2022 jeden Dienstag 18:15 - 19:45 Uhr im SH 2.104, Campus Westend


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Ukraine Fellow Lectures on Polycentricity and Plurality of Premodern Christianities


On April 12, April 19, and April 26 from 6:15-7:45pm (CET)

Well before war returned to our Continent, both the Chair for Early Modern History and the POLY Research Group at Frankfurt University had been a venue for talks, workshops and less formal discussions on the striking variety of denominations, religions, and religious dynamics in Central and Eastern Europe, between Christianities, Judaism, and Islam as well as between and within intersecting brands of Orthodox, Catholic, and Protestant Christianities. As we had come to discover the region as an excellent vantage point to explore the plurality and polycentricity of premodern Christianities, further plans were under way. The POLY Fellowship Program for displaced Ukrainian scholars is by consequence a natural haven for students of medieval and early modern religion in the region to go on with their lives and their research. While our thoughts are with the three future fellows who are still in Ukraine, in this POLY Lecture Series we are honored to give the floor to three eminent specialists in the field who could already join us at Frankfurt.

The Fellow Lectures will be held as a hybrid event. To participate online, please register via pluralchristianities@em.uni-frankfurt.de.


Forschungskolloquium im Wintersemester 2021/22

Datum: Dienstag, 07. Dezember 2021

Uhrzeit: 18–20 Uhr c.t.
Ort: Online via Big Blue Button

Yasmin Frommont, Heidelberg:
„Wasser für das Volk. Brunnenbau und Wasserversorgung in Rom und Bologna als päpstliche Machtdemonstration im Stadtraum“




Forschungskolloquium im Wintersemester 2021/22


Das vollständige Programm des Forschungskolloquiums im Wintersemester 2021/22 finden Sie hier.


+++ Bitte beachten: Bis zum Semesterende finden die Termine des Forschungskolloquiums online via Big Blue Button statt +++





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Ringvorlesung „Gebaute Ordnung: Speicher des Wissens"


Den Ausgangspunkt für die thematische Ausrichtung der Ringvorlesung des LOEWE-Schwerpunkts „Architekturen des Ordnens. Praktiken und Diskurse zwischen Entwerfen und Wissen“ im Wintersemester 2021/22 bildet die Feststellung, dass Architektur Wissen räumlich konfiguriert und damit wesentlichen Anteil an der Modulierung, Durchsetzung, Kanonisierung und Institutionalisierung epistemischer Modelle hat. Archive, Bibliotheken, Museen und Universitäten können als materialisierte Wissensordnungen aufgefasst werden: Das gesammelte, ausgewählte, geordnete, erschlossene und vermittelte Wissen wird räumlich gefasst. Untersucht werden soll, inwiefern die konkrete architektonische Rahmung auf Organisations- oder Wissensstrukturen zurückwirkt.

Im Rahmen von vier Abendvorträgen, die reale, theoretische und utopische Wissensordnungen und deren architektonische Konfiguration in den Blick nehmen, wird dem wechselseitigen Verhältnis von gebauten Räumen und Ordnungsvorstellungen nachgegangen. Ergänzt wird das Programm durch eine Veranstaltung mit dem „Center for Critical Studies in Architecture“ (CCSA), das innerhalb der Reihe CCSA Talks aktuelle
Forschungsarbeiten und Veröffentlichungen vorstellt und sie mit Gästen diskutiert.

Das vollständige Programm der Ringvorlesung im Wintersemester 2021/22 finden Sie hier.



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Frankfurt Lecture on Pathways through Early Modern Christianities


Von April bis Juni 2021 veranstaltet die KFG Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer (POLY) mit den "Frankfurt Lectures on Pathways through Early Modern Christianities" eine virtuelle Vortragsreihe (Zoom), in der 10 renommierte Wissenschaftler_innen analytischen Schlüsselaspekten für das Verständnis des religiösen Lebens in der Frühen Neuzeit nachgehen werden.

Das vollständige Programm sowie Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.



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Ringvorlesung „Gebaute Ordnung: Räume der Macht“


Die Ringvorlesung „Gebaute Ordnung“ des LOEWE-Schwerpunkts „Architekturen des Ordnens. Praktiken und Diskurse zwischen Entwerfen und Wissen“ wird sich im Sommersemester 2021 mit Räumen der Macht auseinandersetzen und insbesondere nach der bei ihnen wahrnehmbaren Verzahnung von architektonischen und räumlichen mit politischen und sozialen Ordnungen fragen. Diesem Themenkomplex wird im Rahmen von vier Abendvorträgen nachgegangen, bei denen es um Architekturen der Integration, der Ausgrenzung und der Vernichtung, der Repräsentation und Legitimation und der Sicherung von Macht gehen wird.

Anmeldung: glunz@em.uni-frankfurt.de 



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Kolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit"


Das vollständige Programm für das Kolloquium im Sommersemester 2021 finden Sie hier.

Das Historische Museum Frankfurt sucht freie Mitarbeiter:innen



Für verschiedene Projekte im Bereich der Dokumentation sowie Digitalisierung und in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Sammlungen im Museum (Grafik, Fotografie, Alltagskultur,Textil uvm.) sucht das Historische Museum Frankfurt am Main freie Mitarbeiter*innen, die auf der Grundlage eines Werkvertrags beschäftigt sind:

1. In der Abteilung der Museumsdokumentation wird Grundlagenarbeit für viele Vorgänge im Museum geleistet. Hier laufen die musealen Erschließungsvorgänge zusammen. Das zentrale Arbeitsinstrument ist die Museumsdatenbank, in der alle Objekte für die diversen Projekte und die verschiedenen Nutzerkreise - intern wie extern – erfasst, erschlossen und mit den notwendigen Informationen versehen werden. Das betrifft alle Präsentationsformen – Ausstellungen ebenso wie die Print- und alle digitalen Medien. Zu Beginn der Tätigkeit erfolgt eine Einweisung in die Datenbank und die anderen digitalen und analogen Systeme.

Ihre Aufgaben sind:

  • Einpflegen von Daten in die Datenbank
  • Aufbereitung von Daten für die Online-Sammlung
  • Recherche zu Einzelobjekten und Objektgruppen

Sie bringen mit:

  • gute Kenntnisse im Umgang mit Office-Programmen
  • wünschenswert, aber nicht unbedingt erforderlich sind Kenntnisse um Umgang mit einer Datenbank
  • selbstständige Arbeitsweise
  • Begeisterung für die dokumentarische Arbeit
2. In der Abteilung Digitalisierung werden die Objekte mithilfe eines standardisierten Hochleistungsscanner digitalisiert für die verschiedenen Präsentationsformen und für Bildanfragen
aus Wissenschaft und Vermittlung an das Museum. Bei der Tätigkeit geht es um die Digitalisierung von zweidimensionalen (Grafik, Fotografie, Buchseiten) Museumsobjekten. Einweisung in den Scanner und das Objekthandling erfolgt zu Beginn der Tätigkeit; wissenschaftliche und konservatorische Ansprechpartnerinnen stehen bei der Tätigkeit zur Verfügung.

Ihre Aufgaben sind:

  • Scannen der musealen Objekte auf dem Hochleistungsscanner
  • Bedienung des Scanprogramms (standardisiert) und Einpflegen der Daten in die Bilddatenbank

Sie bringen mit:

  • gute Kenntnisse im Umgang mit Office-Programmen
  • sensiblen Umgang mit musealen Objekten
  • selbstständige Arbeitsweise
  • Begeisterung für die dokumentarische Arbeit
Studierende, vornehmlich der geisteswissenschaftlichen Fachrichtungen, sind herzlich willkommen,
sich auch noch für dieses Jahr zu melden.

Alle Angaben ohne Gewähr. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der offiziellen Ausschreibung.

Bildnachweis: Historisches Museum Frankfurt am Main


Stipendien für Postdocs (m/w/d) am IEG Mainz

Das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz vergibt Stipendien für Postdocs aus den Gebieten der europäischen Geschichte, Religionsgeschichte und historischen Theologie oder anderer historisch arbeitender Wissenschaften.

Das IEG fördert Forschungsprojekte zur europäischen Geschichte von der Frühen Neuzeit bis 1989/90. Besonderes Interesse besteht an Projekten

  • mit einem vergleichenden oder grenzüberschreitenden Ansatz,
  • zur europäischen Geschichte in ihren weltweiten Vernetzungen, oder
  • zu Themen der Geistes-, Religions- und Theologiegeschichte.

Förderziel

Die Förderung ermöglicht es Ihnen, Ihr Forschungsprojekt am IEG im engen Austausch mit den am IEG Forschenden weiter zu entwickeln. Sie bringen dabei Ihre Themen in die Arbeit des IEG und dasForschungsprogramm zum »Umgang mit Differenz in Europa« ein. Dabei besteht die Möglichkeit, Perspektiven für eine weiterführende Zusammenarbeit mit dem IEG zu entwickeln. Wird hierzu ein erfolgversprechender Antrag bei einem Drittmittelgeber vorgelegt, ist eine Verlängerung des Stipendiums möglich.

Förderdauer: 6-12 Monate
Höhe der monatl. Förderung: 1.800€ (es kann darüber hinaus noch eine Familien- und Kinderzulage beantragt werden)

Bewerbungsfrist: 15.Oktober 2022
Beginn des Forschungsaufenthalts: ab April 2023

Alle Angaben ohne Gewähr. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der offiziellen Ausschreibung.

Bildnachweis: IEG Mainz

I. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Andreea Badea: On Censors and Booksellers. Curial Elites and the Regulation of Roman Book Trade in the 17th Century, in: Fokko Jan Dijksterhuis (Hrsg.), Regulating Knowledge in an Entangled World (Knowledge Societies in History, 5), London: Routledge 2022, S. 193210.
  • Andreea Badea: Consulteurs des congrégations romaines et ordres religieux, in: Albrecht Burckardt, Alexandra Roger (Hrsg.), L'exception et la Règle. Les pratiques d'entrée et de sortie des couvents, de la fin du Moyen Âge au XIXe siècle, Limoges: Presses universitaires de Rennes 2022, S. 209−219.
  • Birgit Emich: Der Marchese im Matsch. Adelige Wasserbauunternehmer im Kirchenstaat, in: Annette Cremer, Alexander Jendorff (Hrsg.), Decorum und Mammon im Widerstreit? Adeliges Wirtschaftshandeln zwischen Standesprofilen, Profitstreben und ökonomischer Notwendigkeit (Höfische Kultur interdisziplinär (HKI) – Schriften und Materialien des Rudolstädter Arbeitskreises zur Residenzkultur 4), Heidelberg 2022, S. 349-363. (→ Online lesen)
  • Magnus Ressel: Von der Bedeutungslosigkeit an die Spitze: Die Händler der süddeutschen Reichsstädte in Lyon im 18. Jahrhundert, in: Sigrid Hirbodian/Edwin E. Weber (Hgg.), Von der Krise des 17. Jahrhunderts bis zur frühen Industrialisierung. Wirtschaft in Oberschwaben 1600-1850, Stuttgart 2022, S. 289-321.
  • Magnus Ressel: The 'Backbone' of the Serenissima: Venice and the Trade with the Holy Roman Empire in the 18th Century, in: Mediterranea – ricerche storiche 19 (2022), S. 591-618.
Im Fokus:

Cornelißen, Christoph/Fahrmeir, Andreas (Hg.) Vom Konklave zum Assessment-Center Personalentscheidungen im historischen Wandel, Darmstadt 2021.

Sammelband des DFG-Projektes FOR 1219 "Personalentscheidungen bei gesellschaftlichen Schlüsselpositionen"

Mit Beiträgen von Birgit Emich und Andreea Badea

Die Moderne hat aus der Suche nach dem perfekten Führungspersonal eine Wissenschaft gemacht und scheint Personalentscheidungen gut im Griff zu haben. Aber war Donald Trump der perfekte Präsident, Markus Braun (Wirecard) der beste Manager, Franz-Peter Tebartzvan Elst der optimale Bischof? Vielleicht wären das Losverfahren oder die Erbschaftsfolge manches Mal sinnvoller gewesen?


Was passiert, wenn man die Perspektive umdreht und das Scheitern von Verfahren der Personalauswahl in den Mittelpunkt stellt? Die historischen Fallstudien dieses Buches – von der Spätantike bis heute - machen überraschend deutlich, dass jedes noch so durchdachte Verfahren zur Rekrutierung von Spitzenpersonal Vor- und Nachteile hat und daher mit gutem Grund unterstützt wie kritisiert werden kann.

(Text- und Bildnachweis: © wbg Academic)


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Andreea Badea, Bruno Boute, Marco Cavarzere und Steven Vanden Broecke (Hrsg.): Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

Scholarship has come to value the uncertainties haunting early modern knowledge cultures; indeed, awareness of the fragility and plurality of knowledge is now offered as a key element for understanding early modern science as a whole. Yet early modern actors never questioned the possibility of certainty itself and never objected to the notion that truth is out there, universal, and therefore safe from human manipulation.

This book investigates how early modern actors managed not to succumb to postmodern relativism, despite the increasing uncertainties and blatant disagreements about the nature of God, Man, and the Universe. An international and interdisciplinary team of experts in fields ranging from the history of science to theology and the history of ideas analyses a number of practices that were central to maintaining and functionalizing the notion of absolute truth. Through such an interdisciplinary research the book shows how certainty about truth could be achieved, and how early modern society recognized the credibility of a wide plethora of actors in differentiating fields of knowledge.

(Text- und Bildnachweis: © Amsterdam University Press)

I. Monographien und Sammelbände

Andreea Badea, Bruno Boute, Marco Cavarzere und Steven Vanden Broecke (Hrsg.): Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

Birgit Emich gemeinsam mit Christoph Cornelisen, Hartmut Leppin, Jorg Lesczenski, Daniela Rando, Davide Scotto und Camilla Tenaglia, Eignungserwartung und Scheitern, in: Vom Konklave zum Assessment-Center: Personalentscheidungen im historischen Wandel, hg. von Andreas Fahrmeir, Christoph Cornelißen, Darmstadt 2021, S. 242-256.

Andreea Badea gemeinsam mit Muriel Favre und Annika Klein, Meritokratie und Diversität, in: Vom Konklave zum Assessment-Center: Personalentscheidungen im historischen Wandel, hg. von Andreas Fahrmeir, Christoph Cornelißen, Darmstadt 2021, S. 257-264.

Andreea Badea, Kritik an der kurialen Personalpolitik im 18. Jahrhundert – Der Predigerorden an den Schaltstellen romischer Macht oder wie ein Jesuit sich selbst zensieren musste, in: Vom Konklave zum Assessment-Center: Personalentscheidungen im historischen Wandel, hg. von Andreas Fahrmeir, Christoph Cornelißen, Darmstadt 2021, S. 142-159.

Andreea Badea: Ein guter Hirte und Bürokrat oder: Was macht einen kompetenten Bischof aus? Elitenrekrutierung als Zweck der römischen Verwaltungsreform im späten 17. Jahrhundert, in: ZHF 48/2 (2021), S. 263-294.

Bruno Boute, Andreea Badea, Marco Cavarzere und Steven Vanden Broecke: A Product's Glamour. Credibility, or the Manufacture and Administration of Truth in Early Modern Catholicism, in: Dies. (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism (Scientiae Studies 1). Amsterdam University Press, Amsterdam 2021, S. 7-38.

Andreea Badea: Credibility of the Past. Writing and Censoring History within Seventeenth-Century Catholicism, in: dies., Bruno Boute, Marco Cavarzere und Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

Birgit Emich: The Production of Truth in the Manufacture of Saints: Procedures, Credibility, and Patronage in Early Modern Processes of Canonization, in: Andreea Badea, Bruno Boute, Marco Cavarzere und Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

Bruno Boute: Saving Truth. Roman Censorship and Catholic Pluralization in the Confessionals of the Habsburg Netherlands, 1682-1686, in: Andreea Badea, ders., Marco Cavarzere und Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

Cecilia Cristellon: Choosing Information, Selecting Truth. The Roman Congregations, the Benedictine Declaration, and the Establishment of Religious Pluralism, in: Andreea Badea, Bruno Boute, Marco Cavarzere und Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

III. Kleinere Beiträge und sonstige Publikationsformen

Im Fokus:
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Marco Cavarzere: Historical culture and political reform in the Italian Enlightenment, Oxford 2020.

For centuries the society and politics of Old Regime Europe relied on the strong connection between past, present, and future and on the belief in the unstoppable continuity of time. What happened during the eighteenth century when the age of revolutions claimed it had canceled the previous social order and announced the dawn of a new era? This book explores how antiquarianism provided new political bodies with allegedly time-hallowed traditions and so served as a source of legitimacy for reshaping European politics. The love for antiquities forged a common language of political communication within a burgeoning public sphere.

To understand why this happened, Marco Cavarzere focuses on the cultural debates taking place in the Italian states from 1748 until 1796. During this period, governments tried to establish regional “national cultures" through erudite scholarship, with the intent of creating new administrative and political centralization within individual Italian states. Meanwhile, other sectors of local societies used the tools of antiquarianism in order to offer a counter-narrative on these political reforms.

Ultimately, this book proposes a localized way of reading antiquarian texts. Far from presenting timeless knowledge, erudition in fact gave voice to specific tensions which were linked to restricted political arenas and regional public opinion.

(Text- und Bildnachweis: © Liverpool University Press)

Bestellen im Katalog der Universitätbliothek Frankfurt (OPAC)



I. Monographien und Sammelbände

Marco Cavarzere: Historical culture and political reform in the Italian Enlightenment, Oxford 2020.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

Birgit Emich: Kulturform und Karrieretechnik: Moderne Patronage im Spiegel der Frühen Neuzeit, in: Jens Ivo Engels, Volkhard Huth, Robert Bernsee und Volker Köhler (Hrsg.), Moderne Patronage: Annäherungen an die Bedeutung personaler Verflechtung in Politik und Wirtschaft im 19. und 20. Jahrhundert, Frankfurt am Main 2020, S. 139-163.

Birgit Emich: The Cardinal Nephew, in: Companion to the Early Modern Cardinal, hrsg. von Mary Hollingsworth, Miles Pattenden, Arnold Witte, Leiden/Boston 2020, S. 71-87.

III. Kleinere Beiträge und sonstige Publikationsformen

Andreea Badea: Ciampini, Giovanni Giustino, in: Personen und Profile 1542-1700, bearbeitet von Jyri Hasecker und Judith Schepers (Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung: 1542-1700, hrsg. von Hubert Wolf), Paderborn u.a. 2020, S. 463-468

Andreea Badea: Fabretti, Raffaele, in: Personen und Profile 1542-1700, bearbeitet von Jyri Hasecker und Judith Schepers (Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung: 1542-1700, hrsg. von Hubert Wolf), Paderborn u.a. 2020, S. 603-610.

Andreea Badea: Gilles, Antoine, in: Personen und Profile 1542-1700, bearbeitet von Jyri Hasecker und Judith Schepers (Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung: 1542-1700, hrsg. von Hubert Wolf), Paderborn u.a. 2020, S. 743-745.

Im Fokus:
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Nadine Amsler, Andreea Badea, Bernard Heyberger und Christian Windler (Hrsg.): Catholic Missionaries in Early Modern Asia, London 2019.

(© Taylor & Francis Group)

Over recent decades, historians have become increasingly interested in early modern Catholic missions in Asia as laboratories of cultural contact. This book builds on recent ground-breaking research on early modern Catholic missions, which has shown that missionaries in Asia cooperated with and accommodated the needs of local agents rather than being uncompromising promoters of post-Tridentine doctrine and devotion.

Bringing together some of the most renowned and innovative researchers from Anglophone countries and continental Europe, this volume investigates how missionaries' entanglements with local societies across Asia contributed to processes of localization within the early modern Catholic church. The focus of the volume is on missionaries' adaptation to four ideal-typical social settings that played an eminent role in early modern Asian missions: (1) the symbolically loaded princely court; (2) the city as a space of especially dense communication; (3) the countryside, where missionary presence was only rarely permanent; (4) and the household – a central arena of conversion in early modern Asian societies.

Shining a fresh light onto the history of early modern Catholic missions and the early modern Eurasian cultural exchange, this will be an important book for any scholar of religious history, history of cultural contact/global history and early modern history in Asia.

Katalog der Universität Frankfurt (OPAC)



I. Monographien und Sammelbände

Nadine AmslerAndreea Badea, Bernard Heyberger und Christian Windler (Hrsg.): Catholic Missionaries in Early Modern Asia, London 2019.

Cecilia Cristellon und Luise Schorn-Schütte (Hrsg.), Grundrechte und Religion im Europa der Frühen Neuzeit (16.-18. Jh.) (Schriften zur politischen Kommunikation 24), Göttingen 2019.

Birgit Emich: Geschichte der Frühen Neuzeit studieren (UTB, Reihe "Basics"), Konstanz 2006, 2., aktualisierte Auflage (utb S) München 2019.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

Cecilia Cristellon: Chapter Two: Religion, in: Joanne Ferraro (Hg.), A Cultural History of Marriage, Vol. 3, Renaissance and Early Modern Age, Bloomsbury, 2019, S. 35-49.

Cecilia Cristellon: Postfazione. I matrimoni misti: una prospettiva di lunga durata, in: M. Gasperoni, V. Gpordon und C. Grange (Hrsg.), Les marriages mixtes dans les sociétés contemporaines, XVIIIe-XXI siècle. Pour une histoire sociale de la mixité matrimoniale, 2019, S. 333-362.

Magnus Ressel: The Hanseatics and the 'Barbary question' at the Congress of Vienna, in: Thomas Olechowski/Brigitte Mazohl/Karin Schneider/Reinhard Stauber (Hgg.),  Der Wiener Kongress 1814/1815 : Band I: Internationale Politik, Wien 2019, S. 95-103.

Magnus Ressel: A Dystopia as Utopia. The Algerian City of Oran and Annette von Droste-Hülshoff's The Jews' Beech Tree, in: Mario Klarer (Hg.), Mediterranean Slavery and World Literature, London 2019, S. 130-147.

Andreea Badea: Localizing Catholic mission in Asia, Introduction, zusammen mit Nadine Amsler, Bernard Heyberger und Christian Windler, in: Nadine Amsler, dies., Bernard Heyberger und Christian Windler (Hrsg.), Catholic Missionaries in Early Modern Asia. Patterns of Localization (Religious Cultures in the Early Modern World), London 2019, S. 1-11.

Birgit Emich: Localizing Catholic Missions in Asia: Framework conditions, scope for action, and social spaces, in: Nadine Amsler, Andreea Badea, Bernard Heyberger und Christian Windler (Hrsg.), Catholic Missionaries in Early Modern Asia: Patterns of Localization, London/New York 2020, S. 218-229.

Magnus Ressel: Karl von Zinzendorf 's Memorandum on Milan and the Liberalization of Trade in Austrian Lombardy in the Second Half of the 18th Century, in: Alessandra Dattero (Hg.), Milano città d'acqua e di ferro, Mailand 2019, S. 143-161.

Marco Cavarzere: La Riforma: dialoghi possibili, in: Christoph Cornelissen und Gabriele d'Ottavio (Hrsg.) Germania e Italia. Sguardi incrociati sulla storiografia, Bologna 2019, S. 381-403.

Cecilia Cristellon: The Roman Congregations and the Application of the Tametsi as an Instrument of their Policy towards Mixed Marriages in Europe (1563-1798), in: Rechtsgeschichte-Legal History Rg 27 (2019), S. 163-171.

Marco Cavarzere: La Riforma alla riscoperta del Papato. Le edizioni protestanti di documenti pontifici in età moderna, in: Wietse de Boer, Vincenzo Lavenia und Giuseppe Marcocci (Hrsg.), La ghianda e la quercia. Saggi per Adriano Prosperi, Rom 2019, S. 83-94.

Marco Cavarzere: Das Papsttum als Wahlmonarchie. Konfessionelle Selbst- und Fremdwahrnehmung zwischen politischer Pädagogik und Konversionsstrategien, in: Mona Garloff und Christian Witt (Hrsg.), Confessio im Konflikt. Religiöse Selbst- und Fremdwahrnehmung in der Frühen Neuzeit. Ein Studienbuch (Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte 129), Göttingen 2019, S. 145-161.

Andreea Badea: “Die Häretiker aber gönnen sich nun allerfeierlichstes Gelächter“ oder wer entscheidet über den Heiligenhimmel? Kuriale Überlegungen zum Absolutheitsanspruch Roms im späten 17. Jahrhundert, in: Mona Garloff und Christian Witt (Hrsg.), Confessio im Konflikt. Religiöse Selbst- und Fremdwahrnehmung in der Frühen Neuzeit. Ein Studienbuch (Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz 129), Göttingen 2019, S. 235-253.

Birgit Emich: From the Council to the Founding Myth: How the Spirit of Trent Came to be Named, in: Marjorie Elizabeth Plummer und Joel F. Harrington (Hrsg.), Names and Naming in Early Modern Germany, Oxford/New York 2019, S. 40-61.

Magnus Ressel: Der Freikauf europäischer Gefangener aus Nordafrika. Ein europäisches Panorama, in: Sabine Haag, Veronika Sandbichler und Mario Klarer (Hrsg.), Piraten und Sklaven im Mittelmeer. Eine Ausstellung von Schloss Ambras Innsbruck und der Universität Innsbruck, Innsbruck 2019, S. 28-35.

Cecilia Cristellon: Mit dem Recht des Glaubens: Juden und Katholiken im Spannungsfeld von Taufe und Ehe in der Frühen Neuzeit, in: Cristellon, C., Schorn-Schütte, L. (Hg.), Grundrechte und Religion im Europa der Frühen Neuzeit (16.-18. Jahrhundert), Göttingen 2019, S. 101-121.

Andreea Badea: Nach bestem Wissen ein schlechtes Gewissen? Selbstanzeigen bei der Römischen Inquisition und die Vergabe von Leselizenzen im 17. und 18. Jahrhundert, in: Cecilia Cristellon, Luise Schorn-Schütte (Hrsg.), Grundrechte und Religion in Europa der Frühen Neuzeit (16.-18. Jh.) (Schriften zur politischen Kommunikation 24), Göttingen 2019, S. 133-147.

Andreea Badea: Hiermit bewerbe ich mich um die Stelle als… Francesco Bianchini und seine „Istoria Universale“ zwischen Gelehrsamkeit und kurialem Amt, in: Markus Friedrich und Jacob Schilling (Hrsg.), Praktiken frühneuzeitlicher Historiographie (Cultures and Practices of Knowledge in History 2), Berlin 2019, S. 173–193.

Andreea Badea: Nel ordine del Re Sole. Storiografia tra propaganda e censura nel tardo Seicento, in: Alejandro Cifres (Hg.), L'Inquisizione romana e i suoi archivi. A vent'anni dall'apertura dell'ACDF (Memoria Fidei IV), Rom 2019, S. 245–254.

III. Sonstige Publikationsformen

Birgit Emich: Ulinka Rublack, Der Astronom und die Hexe. Laudatio zur Verleihung des Deutschen Historikerpreises, München, 8. November 2019.

I. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Andreea Badea: On Censors and Booksellers. Curial Elites and the Regulation of Roman Book Trade in the 17th Century, in: Fokko Jan Dijksterhuis (Hrsg.), Regulating Knowledge in an Entangled World (Knowledge Societies in History, 5), London: Routledge 2022, S. 193210.
  • Andreea Badea: Consulteurs des congrégations romaines et ordres religieux, in: Albrecht Burckardt, Alexandra Roger (Hrsg.), L'exception et la Règle. Les pratiques d'entrée et de sortie des couvents, de la fin du Moyen Âge au XIXe siècle, Limoges: Presses universitaires de Rennes 2022, S. 209−219.
  • Birgit Emich: Der Marchese im Matsch. Adelige Wasserbauunternehmer im Kirchenstaat, in: Annette Cremer, Alexander Jendorff (Hrsg.), Decorum und Mammon im Widerstreit? Adeliges Wirtschaftshandeln zwischen Standesprofilen, Profitstreben und ökonomischer Notwendigkeit (Höfische Kultur interdisziplinär (HKI) – Schriften und Materialien des Rudolstädter Arbeitskreises zur Residenzkultur 4), Heidelberg 2022, S. 349-363. (→ Online lesen)
  • Magnus Ressel: Von der Bedeutungslosigkeit an die Spitze: Die Händler der süddeutschen Reichsstädte in Lyon im 18. Jahrhundert, in: Sigrid Hirbodian/Edwin E. Weber (Hgg.), Von der Krise des 17. Jahrhunderts bis zur frühen Industrialisierung. Wirtschaft in Oberschwaben 1600-1850, Stuttgart 2022, S. 289-321.
  • Magnus Ressel: The 'Backbone' of the Serenissima: Venice and the Trade with the Holy Roman Empire in the 18th Century, in: Mediterranea – ricerche storiche 19 (2022), S. 591-618.
Im Fokus:

Cornelißen, Christoph/Fahrmeir, Andreas (Hg.) Vom Konklave zum Assessment-Center Personalentscheidungen im historischen Wandel, Darmstadt 2021.

Sammelband des DFG-Projektes FOR 1219 "Personalentscheidungen bei gesellschaftlichen Schlüsselpositionen"

Mit Beiträgen von Birgit Emich und Andreea Badea

Die Moderne hat aus der Suche nach dem perfekten Führungspersonal eine Wissenschaft gemacht und scheint Personalentscheidungen gut im Griff zu haben. Aber war Donald Trump der perfekte Präsident, Markus Braun (Wirecard) der beste Manager, Franz-Peter Tebartzvan Elst der optimale Bischof? Vielleicht wären das Losverfahren oder die Erbschaftsfolge manches Mal sinnvoller gewesen?


Was passiert, wenn man die Perspektive umdreht und das Scheitern von Verfahren der Personalauswahl in den Mittelpunkt stellt? Die historischen Fallstudien dieses Buches – von der Spätantike bis heute - machen überraschend deutlich, dass jedes noch so durchdachte Verfahren zur Rekrutierung von Spitzenpersonal Vor- und Nachteile hat und daher mit gutem Grund unterstützt wie kritisiert werden kann.

(Text- und Bildnachweis: © wbg Academic)


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Andreea Badea, Bruno Boute, Marco Cavarzere und Steven Vanden Broecke (Hrsg.): Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

Scholarship has come to value the uncertainties haunting early modern knowledge cultures; indeed, awareness of the fragility and plurality of knowledge is now offered as a key element for understanding early modern science as a whole. Yet early modern actors never questioned the possibility of certainty itself and never objected to the notion that truth is out there, universal, and therefore safe from human manipulation.

This book investigates how early modern actors managed not to succumb to postmodern relativism, despite the increasing uncertainties and blatant disagreements about the nature of God, Man, and the Universe. An international and interdisciplinary team of experts in fields ranging from the history of science to theology and the history of ideas analyses a number of practices that were central to maintaining and functionalizing the notion of absolute truth. Through such an interdisciplinary research the book shows how certainty about truth could be achieved, and how early modern society recognized the credibility of a wide plethora of actors in differentiating fields of knowledge.

(Text- und Bildnachweis: © Amsterdam University Press)

I. Monographien und Sammelbände

Andreea Badea, Bruno Boute, Marco Cavarzere und Steven Vanden Broecke (Hrsg.): Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

Birgit Emich gemeinsam mit Christoph Cornelisen, Hartmut Leppin, Jorg Lesczenski, Daniela Rando, Davide Scotto und Camilla Tenaglia, Eignungserwartung und Scheitern, in: Vom Konklave zum Assessment-Center: Personalentscheidungen im historischen Wandel, hg. von Andreas Fahrmeir, Christoph Cornelißen, Darmstadt 2021, S. 242-256.

Andreea Badea gemeinsam mit Muriel Favre und Annika Klein, Meritokratie und Diversität, in: Vom Konklave zum Assessment-Center: Personalentscheidungen im historischen Wandel, hg. von Andreas Fahrmeir, Christoph Cornelißen, Darmstadt 2021, S. 257-264.

Andreea Badea, Kritik an der kurialen Personalpolitik im 18. Jahrhundert – Der Predigerorden an den Schaltstellen romischer Macht oder wie ein Jesuit sich selbst zensieren musste, in: Vom Konklave zum Assessment-Center: Personalentscheidungen im historischen Wandel, hg. von Andreas Fahrmeir, Christoph Cornelißen, Darmstadt 2021, S. 142-159.

Andreea Badea: Ein guter Hirte und Bürokrat oder: Was macht einen kompetenten Bischof aus? Elitenrekrutierung als Zweck der römischen Verwaltungsreform im späten 17. Jahrhundert, in: ZHF 48/2 (2021), S. 263-294.

Bruno Boute, Andreea Badea, Marco Cavarzere und Steven Vanden Broecke: A Product's Glamour. Credibility, or the Manufacture and Administration of Truth in Early Modern Catholicism, in: Dies. (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism (Scientiae Studies 1). Amsterdam University Press, Amsterdam 2021, S. 7-38.

Andreea Badea: Credibility of the Past. Writing and Censoring History within Seventeenth-Century Catholicism, in: dies., Bruno Boute, Marco Cavarzere und Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

Birgit Emich: The Production of Truth in the Manufacture of Saints: Procedures, Credibility, and Patronage in Early Modern Processes of Canonization, in: Andreea Badea, Bruno Boute, Marco Cavarzere und Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

Bruno Boute: Saving Truth. Roman Censorship and Catholic Pluralization in the Confessionals of the Habsburg Netherlands, 1682-1686, in: Andreea Badea, ders., Marco Cavarzere und Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

Cecilia Cristellon: Choosing Information, Selecting Truth. The Roman Congregations, the Benedictine Declaration, and the Establishment of Religious Pluralism, in: Andreea Badea, Bruno Boute, Marco Cavarzere und Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

III. Kleinere Beiträge und sonstige Publikationsformen

Im Fokus:
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Marco Cavarzere: Historical culture and political reform in the Italian Enlightenment, Oxford 2020.

For centuries the society and politics of Old Regime Europe relied on the strong connection between past, present, and future and on the belief in the unstoppable continuity of time. What happened during the eighteenth century when the age of revolutions claimed it had canceled the previous social order and announced the dawn of a new era? This book explores how antiquarianism provided new political bodies with allegedly time-hallowed traditions and so served as a source of legitimacy for reshaping European politics. The love for antiquities forged a common language of political communication within a burgeoning public sphere.

To understand why this happened, Marco Cavarzere focuses on the cultural debates taking place in the Italian states from 1748 until 1796. During this period, governments tried to establish regional “national cultures" through erudite scholarship, with the intent of creating new administrative and political centralization within individual Italian states. Meanwhile, other sectors of local societies used the tools of antiquarianism in order to offer a counter-narrative on these political reforms.

Ultimately, this book proposes a localized way of reading antiquarian texts. Far from presenting timeless knowledge, erudition in fact gave voice to specific tensions which were linked to restricted political arenas and regional public opinion.

(Text- und Bildnachweis: © Liverpool University Press)

Bestellen im Katalog der Universitätbliothek Frankfurt (OPAC)



I. Monographien und Sammelbände

Marco Cavarzere: Historical culture and political reform in the Italian Enlightenment, Oxford 2020.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

Birgit Emich: Kulturform und Karrieretechnik: Moderne Patronage im Spiegel der Frühen Neuzeit, in: Jens Ivo Engels, Volkhard Huth, Robert Bernsee und Volker Köhler (Hrsg.), Moderne Patronage: Annäherungen an die Bedeutung personaler Verflechtung in Politik und Wirtschaft im 19. und 20. Jahrhundert, Frankfurt am Main 2020, S. 139-163.

Birgit Emich: The Cardinal Nephew, in: Companion to the Early Modern Cardinal, hrsg. von Mary Hollingsworth, Miles Pattenden, Arnold Witte, Leiden/Boston 2020, S. 71-87.

III. Kleinere Beiträge und sonstige Publikationsformen

Andreea Badea: Ciampini, Giovanni Giustino, in: Personen und Profile 1542-1700, bearbeitet von Jyri Hasecker und Judith Schepers (Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung: 1542-1700, hrsg. von Hubert Wolf), Paderborn u.a. 2020, S. 463-468

Andreea Badea: Fabretti, Raffaele, in: Personen und Profile 1542-1700, bearbeitet von Jyri Hasecker und Judith Schepers (Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung: 1542-1700, hrsg. von Hubert Wolf), Paderborn u.a. 2020, S. 603-610.

Andreea Badea: Gilles, Antoine, in: Personen und Profile 1542-1700, bearbeitet von Jyri Hasecker und Judith Schepers (Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung: 1542-1700, hrsg. von Hubert Wolf), Paderborn u.a. 2020, S. 743-745.

Im Fokus:
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Nadine Amsler, Andreea Badea, Bernard Heyberger und Christian Windler (Hrsg.): Catholic Missionaries in Early Modern Asia, London 2019.

(© Taylor & Francis Group)

Over recent decades, historians have become increasingly interested in early modern Catholic missions in Asia as laboratories of cultural contact. This book builds on recent ground-breaking research on early modern Catholic missions, which has shown that missionaries in Asia cooperated with and accommodated the needs of local agents rather than being uncompromising promoters of post-Tridentine doctrine and devotion.

Bringing together some of the most renowned and innovative researchers from Anglophone countries and continental Europe, this volume investigates how missionaries' entanglements with local societies across Asia contributed to processes of localization within the early modern Catholic church. The focus of the volume is on missionaries' adaptation to four ideal-typical social settings that played an eminent role in early modern Asian missions: (1) the symbolically loaded princely court; (2) the city as a space of especially dense communication; (3) the countryside, where missionary presence was only rarely permanent; (4) and the household – a central arena of conversion in early modern Asian societies.

Shining a fresh light onto the history of early modern Catholic missions and the early modern Eurasian cultural exchange, this will be an important book for any scholar of religious history, history of cultural contact/global history and early modern history in Asia.

Katalog der Universität Frankfurt (OPAC)



I. Monographien und Sammelbände

Nadine AmslerAndreea Badea, Bernard Heyberger und Christian Windler (Hrsg.): Catholic Missionaries in Early Modern Asia, London 2019.

Cecilia Cristellon und Luise Schorn-Schütte (Hrsg.), Grundrechte und Religion im Europa der Frühen Neuzeit (16.-18. Jh.) (Schriften zur politischen Kommunikation 24), Göttingen 2019.

Birgit Emich: Geschichte der Frühen Neuzeit studieren (UTB, Reihe "Basics"), Konstanz 2006, 2., aktualisierte Auflage (utb S) München 2019.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

Cecilia Cristellon: Chapter Two: Religion, in: Joanne Ferraro (Hg.), A Cultural History of Marriage, Vol. 3, Renaissance and Early Modern Age, Bloomsbury, 2019, S. 35-49.

Cecilia Cristellon: Postfazione. I matrimoni misti: una prospettiva di lunga durata, in: M. Gasperoni, V. Gpordon und C. Grange (Hrsg.), Les marriages mixtes dans les sociétés contemporaines, XVIIIe-XXI siècle. Pour une histoire sociale de la mixité matrimoniale, 2019, S. 333-362.

Magnus Ressel: The Hanseatics and the 'Barbary question' at the Congress of Vienna, in: Thomas Olechowski/Brigitte Mazohl/Karin Schneider/Reinhard Stauber (Hgg.),  Der Wiener Kongress 1814/1815 : Band I: Internationale Politik, Wien 2019, S. 95-103.

Magnus Ressel: A Dystopia as Utopia. The Algerian City of Oran and Annette von Droste-Hülshoff's The Jews' Beech Tree, in: Mario Klarer (Hg.), Mediterranean Slavery and World Literature, London 2019, S. 130-147.

Andreea Badea: Localizing Catholic mission in Asia, Introduction, zusammen mit Nadine Amsler, Bernard Heyberger und Christian Windler, in: Nadine Amsler, dies., Bernard Heyberger und Christian Windler (Hrsg.), Catholic Missionaries in Early Modern Asia. Patterns of Localization (Religious Cultures in the Early Modern World), London 2019, S. 1-11.

Birgit Emich: Localizing Catholic Missions in Asia: Framework conditions, scope for action, and social spaces, in: Nadine Amsler, Andreea Badea, Bernard Heyberger und Christian Windler (Hrsg.), Catholic Missionaries in Early Modern Asia: Patterns of Localization, London/New York 2020, S. 218-229.

Magnus Ressel: Karl von Zinzendorf 's Memorandum on Milan and the Liberalization of Trade in Austrian Lombardy in the Second Half of the 18th Century, in: Alessandra Dattero (Hg.), Milano città d'acqua e di ferro, Mailand 2019, S. 143-161.

Marco Cavarzere: La Riforma: dialoghi possibili, in: Christoph Cornelissen und Gabriele d'Ottavio (Hrsg.) Germania e Italia. Sguardi incrociati sulla storiografia, Bologna 2019, S. 381-403.

Cecilia Cristellon: The Roman Congregations and the Application of the Tametsi as an Instrument of their Policy towards Mixed Marriages in Europe (1563-1798), in: Rechtsgeschichte-Legal History Rg 27 (2019), S. 163-171.

Marco Cavarzere: La Riforma alla riscoperta del Papato. Le edizioni protestanti di documenti pontifici in età moderna, in: Wietse de Boer, Vincenzo Lavenia und Giuseppe Marcocci (Hrsg.), La ghianda e la quercia. Saggi per Adriano Prosperi, Rom 2019, S. 83-94.

Marco Cavarzere: Das Papsttum als Wahlmonarchie. Konfessionelle Selbst- und Fremdwahrnehmung zwischen politischer Pädagogik und Konversionsstrategien, in: Mona Garloff und Christian Witt (Hrsg.), Confessio im Konflikt. Religiöse Selbst- und Fremdwahrnehmung in der Frühen Neuzeit. Ein Studienbuch (Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte 129), Göttingen 2019, S. 145-161.

Andreea Badea: “Die Häretiker aber gönnen sich nun allerfeierlichstes Gelächter“ oder wer entscheidet über den Heiligenhimmel? Kuriale Überlegungen zum Absolutheitsanspruch Roms im späten 17. Jahrhundert, in: Mona Garloff und Christian Witt (Hrsg.), Confessio im Konflikt. Religiöse Selbst- und Fremdwahrnehmung in der Frühen Neuzeit. Ein Studienbuch (Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz 129), Göttingen 2019, S. 235-253.

Birgit Emich: From the Council to the Founding Myth: How the Spirit of Trent Came to be Named, in: Marjorie Elizabeth Plummer und Joel F. Harrington (Hrsg.), Names and Naming in Early Modern Germany, Oxford/New York 2019, S. 40-61.

Magnus Ressel: Der Freikauf europäischer Gefangener aus Nordafrika. Ein europäisches Panorama, in: Sabine Haag, Veronika Sandbichler und Mario Klarer (Hrsg.), Piraten und Sklaven im Mittelmeer. Eine Ausstellung von Schloss Ambras Innsbruck und der Universität Innsbruck, Innsbruck 2019, S. 28-35.

Cecilia Cristellon: Mit dem Recht des Glaubens: Juden und Katholiken im Spannungsfeld von Taufe und Ehe in der Frühen Neuzeit, in: Cristellon, C., Schorn-Schütte, L. (Hg.), Grundrechte und Religion im Europa der Frühen Neuzeit (16.-18. Jahrhundert), Göttingen 2019, S. 101-121.

Andreea Badea: Nach bestem Wissen ein schlechtes Gewissen? Selbstanzeigen bei der Römischen Inquisition und die Vergabe von Leselizenzen im 17. und 18. Jahrhundert, in: Cecilia Cristellon, Luise Schorn-Schütte (Hrsg.), Grundrechte und Religion in Europa der Frühen Neuzeit (16.-18. Jh.) (Schriften zur politischen Kommunikation 24), Göttingen 2019, S. 133-147.

Andreea Badea: Hiermit bewerbe ich mich um die Stelle als… Francesco Bianchini und seine „Istoria Universale“ zwischen Gelehrsamkeit und kurialem Amt, in: Markus Friedrich und Jacob Schilling (Hrsg.), Praktiken frühneuzeitlicher Historiographie (Cultures and Practices of Knowledge in History 2), Berlin 2019, S. 173–193.

Andreea Badea: Nel ordine del Re Sole. Storiografia tra propaganda e censura nel tardo Seicento, in: Alejandro Cifres (Hg.), L'Inquisizione romana e i suoi archivi. A vent'anni dall'apertura dell'ACDF (Memoria Fidei IV), Rom 2019, S. 245–254.

III. Sonstige Publikationsformen

Birgit Emich: Ulinka Rublack, Der Astronom und die Hexe. Laudatio zur Verleihung des Deutschen Historikerpreises, München, 8. November 2019.

POLY Vortragsreihe im Wintersemester 2022/23: Programm online

Das Programm für die POLY Lecture Series "Space and Religion I" ist da!  Die Veranstaltungen der POLY Lecture Series finden an 7 Einzelterminen zwischen dem 25.10.2022 und dem 07.02.2023 jeweils von 18:15 - 19:45 Uhr im Seminarhaus, Raum SH 4.105 (Campus Westend) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Forschungskolloquium im Wintersemester 2022/23: Programm online


Das Programm für das Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Gescihte der Frühen Neuzeit" ist veröffentlicht! Das Kolloquium findet vom 18.10.2022 bis zum 07.02.2023 immer dienstags von 18:15 - 19:45 Uhr im Seminarhaus, Raum SH 4.105 (Campus Westend) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" (POLY) goes Twitter


Die Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" ist seit Kurzem auch mit einem offiziellen Account bei Twitter vertreten.


Folgen Sie der Kollegforschungsgruppe unter @POLY_Frankfurt für Neuigkeiten, Blicke hinter die Kulissen, Veranstaltungshinweise und interessante Retweets zum Thema vormoderne Christentümer.

Anmeldungen zur Teilnahme am Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit bis zum 30. Juni 2022 möglich

Anmeldungen für den diesjährigen Sommerkurs "Grenzgänger des Jenseits. Engel, Dämonen und Heilige in der frühen Neuzeit. Commuters from the Beyond. Angels, Demons, and Saints in the Early Modern Period" (25.-28. Juli 2022) werden bis Donnerstag, 30. Juni 2022 entgegengenommen.


„Zum Glück bin ich hier“. FAZ-Beitrag über Ukraine-Stipendien (31. März 2022)


Ende Februar hat die Kollegforschungsgruppe „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“(POLY) Stipendien für ukrainische Historiker*innen ausgeschrieben. Die ersten drei Forscherinnen sind nun eingetroffen. Der Artikel stellt u.a. das POLY-Programm und die Gastwissenschaftlerin Svitlana Potapenko vor. POLY wird durch Birgit Emich geleitet, die auch Co-Sprecherin von „Dynamiken des Religiösen“ ist.

„Die Resonanz ist erschreckend gut“. Interview mit Prof. Dr. Birgit Emich zu den POLY-Ukraine-Stipendien (Radio Bremen 2, 12. März 2022)


Bereits wenige Tage nach dem russischen Angriff auf die Ukraine hat der Forschungsverbund „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“ (POLY) Stipendien für ukrainische Historiker*innen ausgeschrieben. Birgit Emich, Leiterin von „POLY“ und Co-Sprecherin der Exzellenz-Initiative „Dynamiken des Religiösen“ erklärt im Gespräch mit Bremen-2-Moderator Nikolas Golsch die Motivation hinter dem Programm, verweist auf seine wissenschaftlichen Chancen für den Forschungsverbund und betont, wie rasch die Stipendien vergeben waren.

PD Dr. Magnus Ressel wird mit Premio Palazzo Barbarigo 2021 ausgezeichnet


Am 5. November 2021 wird PD Dr. Magnus Ressel in Venedig der vom Verein der Freunde und Förderer des Deutschen Studienzentrums in Venedig ausgeschriebene Premio Palazzo Barbarigo 2021 für seine Habilitationsschrift verliehen. Wir gratulieren herzlich!



Dr. Christoph Haar erhält eine Marie Skłodowska-Curie Fellowship der Europäischen Union

Dr. Christoph Haar wird zum 1. Oktober 2021 an der Katholischen Universität Löwen in Louvain-la-Neuve ein Drittmittelprojekt zum Thema europäische Konfessionen in der kolonialen Welt durchführen. Wir gratulieren herzlich und freuen uns auf weitere Zusammenarbeit in der Zukunft!


Dr. Marco Cavarzere an die Universität Cà Foscari in Venedig berufen


Dr. Marco Cavarzere hat einen Ruf an die Universität Cà Foscari in Venedig erhalten. Er wird dort zum 1. Januar 2021 den Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit übernehmen. Wir gratulieren ganz herzlich und danken Marco für die ausgezeichnete Zusammenarbeit in den letzten Jahren!

POLY Vortragsreihe im Wintersemester 2022/23: Programm online

Das Programm für die POLY Lecture Series "Space and Religion I" ist da!  Die Veranstaltungen der POLY Lecture Series finden an 7 Einzelterminen zwischen dem 25.10.2022 und dem 07.02.2023 jeweils von 18:15 - 19:45 Uhr im Seminarhaus, Raum SH 4.105 (Campus Westend) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Forschungskolloquium im Wintersemester 2022/23: Programm online


Das Programm für das Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Gescihte der Frühen Neuzeit" ist veröffentlicht! Das Kolloquium findet vom 18.10.2022 bis zum 07.02.2023 immer dienstags von 18:15 - 19:45 Uhr im Seminarhaus, Raum SH 4.105 (Campus Westend) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" (POLY) goes Twitter


Die Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" ist seit Kurzem auch mit einem offiziellen Account bei Twitter vertreten.


Folgen Sie der Kollegforschungsgruppe unter @POLY_Frankfurt für Neuigkeiten, Blicke hinter die Kulissen, Veranstaltungshinweise und interessante Retweets zum Thema vormoderne Christentümer.

Anmeldungen zur Teilnahme am Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit bis zum 30. Juni 2022 möglich

Anmeldungen für den diesjährigen Sommerkurs "Grenzgänger des Jenseits. Engel, Dämonen und Heilige in der frühen Neuzeit. Commuters from the Beyond. Angels, Demons, and Saints in the Early Modern Period" (25.-28. Juli 2022) werden bis Donnerstag, 30. Juni 2022 entgegengenommen.


„Zum Glück bin ich hier“. FAZ-Beitrag über Ukraine-Stipendien (31. März 2022)


Ende Februar hat die Kollegforschungsgruppe „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“(POLY) Stipendien für ukrainische Historiker*innen ausgeschrieben. Die ersten drei Forscherinnen sind nun eingetroffen. Der Artikel stellt u.a. das POLY-Programm und die Gastwissenschaftlerin Svitlana Potapenko vor. POLY wird durch Birgit Emich geleitet, die auch Co-Sprecherin von „Dynamiken des Religiösen“ ist.

„Die Resonanz ist erschreckend gut“. Interview mit Prof. Dr. Birgit Emich zu den POLY-Ukraine-Stipendien (Radio Bremen 2, 12. März 2022)


Bereits wenige Tage nach dem russischen Angriff auf die Ukraine hat der Forschungsverbund „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“ (POLY) Stipendien für ukrainische Historiker*innen ausgeschrieben. Birgit Emich, Leiterin von „POLY“ und Co-Sprecherin der Exzellenz-Initiative „Dynamiken des Religiösen“ erklärt im Gespräch mit Bremen-2-Moderator Nikolas Golsch die Motivation hinter dem Programm, verweist auf seine wissenschaftlichen Chancen für den Forschungsverbund und betont, wie rasch die Stipendien vergeben waren.

PD Dr. Magnus Ressel wird mit Premio Palazzo Barbarigo 2021 ausgezeichnet


Am 5. November 2021 wird PD Dr. Magnus Ressel in Venedig der vom Verein der Freunde und Förderer des Deutschen Studienzentrums in Venedig ausgeschriebene Premio Palazzo Barbarigo 2021 für seine Habilitationsschrift verliehen. Wir gratulieren herzlich!



Dr. Christoph Haar erhält eine Marie Skłodowska-Curie Fellowship der Europäischen Union

Dr. Christoph Haar wird zum 1. Oktober 2021 an der Katholischen Universität Löwen in Louvain-la-Neuve ein Drittmittelprojekt zum Thema europäische Konfessionen in der kolonialen Welt durchführen. Wir gratulieren herzlich und freuen uns auf weitere Zusammenarbeit in der Zukunft!


Dr. Marco Cavarzere an die Universität Cà Foscari in Venedig berufen


Dr. Marco Cavarzere hat einen Ruf an die Universität Cà Foscari in Venedig erhalten. Er wird dort zum 1. Januar 2021 den Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit übernehmen. Wir gratulieren ganz herzlich und danken Marco für die ausgezeichnete Zusammenarbeit in den letzten Jahren!

Abendvortrag im Forschungskolloquium

Maximilian Rose, Universität Hamburg:

„Gescheiterte Missionare?
Herrnhuter und Anglikaner an der Goldküste der Frühen Neuzeit


Dienstag, 29. November 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 4.105, Campus Westend


POLY Vortragsreihe zum Thema "Raum und Religion I": Programm online

Das Programm für die POLY Lecture Series "Space and Religion I" ist da!  Die Veranstaltungen der POLY Lecture Series finden an 7 Einzelterminen zwischen dem 25.10.2022 und dem 07.02.2023 jeweils von 18:15 - 19:45 Uhr im Seminarhaus, Raum SH 4.105 (Campus Westend) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Forschungskolloquium: Programm für das Wintersemester 2022/23 online


Das Programm für das Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Gescihte der Frühen Neuzeit" ist veröffentlicht! Das Kolloquium findet vom 18.10.2022 bis zum 07.02.2023 immer dienstags von 18:15 - 19:45 Uhr im Seminarhaus, Raum SH 4.105 (Campus Westend) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Abendvortrag der POLY Lecture Series „Space and Religion I“ im WS 2022/23

Molly Greene, Princeton University:

„The Monastic Landscape of the Pindus Mountains“


Dienstag, 22. November 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 4.105, Campus Westend & online via Zoom


Abendvortrag im Forschungskolloquium

Thomas Dorfner, RWTH Aachen:

Profit dank christlichem Verhalten. Die 'moral economy' der Herrnhuter Brüdergemeine im 18. Jahrhundert

Dienstag, 15. November 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 4.105, Campus Westend


Abendvortrag der POLY Lecture Series „Space and Religion I“ im WS 2022/23

Mihai Grigore, Institut für Europäische Geschichte Mainz:

„Religion and Territory. Religious Policy in State Building in the Danubian Principalities from the 14th to the 16th Centuries“


Dienstag, 08. November 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 4.105, Campus Westend


Abendvorträge im Forschungskolloquium

Barbara Peter, Goethe-Universität Frankfurt:
Für Wallfahrten werben. Die Heilig-Blut-Wallfahrt
nach Walldürn und der Pilgerführer des Johann Strein von 1628
(wiss. Hausarbeit)

Lena Alt, Goethe-Universität Frankfurt:

Sklavenhandel und Sklaverei auf und mit den Maskarenen im 18. Jahrhundert (Masterarbeit)

Dienstag, 01. November 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 4.105, Campus Westend


Auftaktveranstaltung der POLY Lecture Series „Space and Religion I“ im WS 2022/23

Raum und Religion in der Vormoderne:
Susanne Rau, Universität Erfurt (KFG „Religion and Urbanity: Reciprocal Formations“) im Gespräch mit
Birgit Emich, Goethe-Universität Frankfurt (KFG „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“)


Dienstag, 25. Oktober 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 4.105, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium

Nathalie Angersbach, Goethe-Universität Frankfurt:
Arm, krank und weiblich. Eine Kollektivbiografie der Hospitalitinnen der Hessischen Hohen Hospitäler des 18. Jahrhunderts (Dissertationsprojekt)

Dienstag, 18. Oktober 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 4.105, Campus Westend


ArchitecturesOfOrder_Metaphor
Ringvorlesung „Entworfene Ordnungen"


Einzeltermine am 21.04., 05.05., 02.06. und 07.07.2022

Der architektonische Entwurfsprozess zielt auf das Herstellen neuer Ordnungen und wird gleichzeitig selbst durch seine praktischen, technischen, sozialen und rechtlichen Rahmenbedingungen strukturiert. Dieser doppelten Relation spürt die Ringvorlesung des LOEWE-Schwerpunkts „Architekturen des Ordnens. Praktiken und Diskurse zwischen Entwerfen und Wissen“ im Sommer- und Wintersemester 2022/2023 nach. Jeder Entwurf imaginiert Zukunft und stellt einen Versuch dar, eine neue räumliche – und damit stets auch soziale – Ordnung hervorzubringen. Dieser projektive Zugriff auf noch Unbekanntes und Ungedachtes setzt dabei planerische Konventionen, bauliche Standards, rechtliche Vorgaben und etablierte architektonische, urbanistische und gesellschaftliche Vorstellungen zueinander ins Verhältnis, überdenkt und dynamisiert sie. Die Ringvorlesung fragt, in welcher Weise das Entwerfen die Interaktion dieser verschiedenen und heterogenen Faktoren strukturiert und welche Rolle die Bedingungen, Normen und Werkzeuge des Entwerfens spielen. Während die Ringvorlesung im Sommersemester der Frage nachgeht, wie Ordnung in den Entwurfsprozess kommt, nimmt das zweite Halbjahr das Wechselverhältnis von Entwurfsprozessen und ihren spezifischen Entwurfsgegenständen in den Blick.

Die Veranstaltungsreihe findet im Sommersemester im Hybridmodus (Präsenz und via Zoom) auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt statt.

Ringvorlesung „Christen in Ostafrikaund Westasien – Alte Traditionen und neue Herausforderungen"

Im Sommersemester 2022 findet im Rahmen der von der Deutschen Bank großzügig finanzierten Stiftungsgastprofessur „Wissenschaft und Gesellschaft“ eine Vorlesungsreihe über „Christen in Ostafrika und Westasien – Alte Traditionen und neue Herausforderungen“ statt. Die Federführung liegt bei Prof. Dr. Hartmut Leppin (Frankfurt am Main) und Prof. Dr. Dorothea Weltecke (Berlin).


Die Christentümer jener Regionen werden traditionell unter dem Stichwort des orientalischen Christentums zusammengefasst, das aber ihre Vielfalt in den Hintergrund treten lassen kann. Über Möglichkeiten, sich der Geschichte und Gegenwart dieser Christen angemessen anzunähern, werden durchweg fachlich glänzend ausgewiesene Vortragende mit einem weiten historischen Blick sprechen. Sie werden sowohl geschichtswissenschaftliche als auch theologische Perspektiven auf das Thema vermitteln. An konkreten Beispielen und mit Blick auf eine breitere Öffentlichkeit werden sie aufschlussreiche Zusammenhänge und Konstellationen von der Spätantike bis zur Gegenwart erörtern.


Denn es verbinden sich hier historische und aktuelle Fragen: Im breiteren öffentlichen Bewusstsein werden Ostafrika und Westasien vornehmlich mit dem Islam assoziiert, auch wenn jüngere politische Ereignisse die Präsenz anderer Religionen wieder eindringlich in Erinnerung gerufen haben. Schon ein rascher Blick in die Vergangenheit lässt ihre alte religiöse Vielfalt noch deutlicher erkennen: Juden, Christen und Muslime lebten nebeneinander, in denselben Orten, teils in Nachbarschaft. Die Vorlesungsreihe wird sich auf die lange Präsenz verschiedener Formen des Christentums in den Räumen konzentrieren, ohne sie isoliert zu betrachten. Dabei lassen sich sowohl friedliche Nachbarschaftsbeziehungen mit den anderen Religionen und mit den Machthaben als auch blutige Konflikte beobachten. Diese Konflikte wurden untereinander, mit anderen religiösen Gruppen, aber auch mit den jeweils Herrschenden ausgetragen. Aus beidem wird ein sehr viel differenzierteres Bild der bewegten religiösen Geschichte der Region entstehen, als es gemeinhin gezeichnet wird. Zum Abschluss wird die gegenwärtige Situation von Christen Ostafrikas, namentlich der Kopten, mit bekannten Frankfurter Autoren diskutiert, die mit diesem Thema auch durch viele persönliche Erfahrungen eng verbunden sind.


Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit 2022


"Grenzgänger des Jenseits. Engel, Dämonen und Heilige in der frühen Neuzeit. Commuters from the Beyond. Angels, Demons, and Saints in the Early Modern Period"

Montag 25. Juli - Donnerstag 28. Juli 2022
im Seminarhaus 0.106, Campus Westend


POLY Fellow Lecture


Simon Ditchfield, University of York:

„Rome Calling? Rewriting the Catholic Reformation for the 21st Century

Mittwoch, 13. Juli 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 0.106, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Damien Tricoire, Universität Trier:

Das Ancien Régime und die Revolution: Ein französischer Adelsaufstand (1785-1789)

Dienstag, 12. Juli 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


POLY Fellow Lecture


Klaus-Peter Todt, GU Mainz:

Patriarch Dositheus II of Jerusalem (1669–1707)
and his history of the Patriarchs of Jerusalem

Dienstag, 05. Juli 2022, 14:15 - 15:45 Uhr
im Seminarhaus 1.106, Campus Westend


POLY Fellow Lectures im Sommersemester 2022


Einzeltermine am 05.07., 13.07. und 20.07.2022 im Seminarhaus, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Mona Garloff, Universität Innsbruck:

Fernbuchhandel in Wien 1700-1750: Märkte, Akteure, Politik

Dienstag, 05. Juli 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Alexander Denzler, KU Eichstätt:

Mikromobilitäten und die Verkehrsinfrastruktur der Frühen Neuzeit

Dienstag, 28. Juni 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Sarah von Hagen, GAU Göttingen:

Maritime Gewalten.
Erfahrung, Darstellung und Technik von Kriegsgewalt auf See, 1665–1783

Dienstag, 21. Juni 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Birgit Näther, FU Berlin:

Infektion und Emission: Vorstellungen zur Physiologie von Mensch und (urbaner) Umwelt während der Londoner 'Great Plague'

Dienstag, 14. Juni 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Vera Teske, WWU Münster:

Rechtsvielfalt in der frühneuzeitlichen Stadt:
Kollisionen und Konflikte von Rechtsräumen in Münster, ca. 1550–1660

Dienstag, 07. Juni 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


"Die Geburt der Mode". Buchvorstellung und Diskussion mit Ulinka Rublak im Historischen Museum Frankfurt am Main

Mittwoch, 1. Juni 2022, ab 18.30 Uhr
im Historisches Museum Frankfurt am Main
Moderation: Birgit Emich
Eintritt: 4€ / 2€ (ermäßigt)

Die Veranstaltungsreihe "Geschichte Jetzt!" präsentiert Neuerscheinungen von Historiker*innen, die sich an eine breite Öffentlichkeit richten. Ausgewählt werden sie von den Professor*innen des Historischen Seminars der Goethe Universität und der Direktion des Historischen Museums. Die Autor*innen sprechen über ihre Bücher und stellen sich anschließend einer Diskussion, moderiert von einem der Kooperationspartner.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Ann-Kathrin Weber, GU Frankfurt:

Das Clemenshospital in Münster (Westfalen). Eine karitative Stiftung des Fürstbischofs Clemens August I. (reg. 1719-1761)

Chiara Schrankl, GU Frankfurt:
Weibliche Heiligsprechung. Eine Fallanalyse


Dienstag, 24. Mai 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


POLY-Tagung Konfessionelle Codierungen. Ambiguität und Vereindeutigung im 16. Jahrhundert

Donnerstag, 19. - Samstag, 21. Mai 2022
im Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg
Organisation: Andreea Badea, Bruno Boute, Birgit Emich, Christine Ott


Mag das frühneuzeitliche Europa aus einer globalen Perspektive auch als religiös und kulturell (vergleichsweise) einheitlich erscheinen, so zeigt ein genauerer Blick, dass der Schein trügt. In diesem Zusammenhang schauen wir auf konfessionelle Codierungen, wie sie sich in literarischen Texten, Kunstwerken, Traktaten aus Theologie und Jurisprudenz, aber auch mithilfe von und in Paratexten (Vorworte, Kommentare, Rubriken) und Kontexten manifestieren. Der Rezeptionsakt, durch den konfessionskulturelle Äußerungen dann auch als solche decodiert werden, muss dabei stets mitreflektiert werden. Deshalb gilt es im Rahmen der Tagung auch danach zu fragen, inwiefern konfessionelle Codierungen und Decodierungen von Vereindeutigungsstrategien beziehungsweise einer Hermeneutik der Eindeutigkeit angeleitet werden.

Abendvortrag im Forschungskolloquium


Malte Wittmaack, Universität Bielefeld:

Körper vergleichen und Menschen ordnen? – Zur Rolle körperbezogener Vergleichspraktiken in Reisebeschreibungen über das Osmanische Reich

Dienstag, 17. Mai 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Jasper Hagedorn, Universität Bremen:

„Bremer Sklavereiprofiteure im 18. und 19. Jahrhundert“

Dienstag, 10. Mai 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Julia Hasselhorn, GU Frankfurt:

„Herrschafts- und Krisenkommunikation um 1800 am Beispiel Münchens“

Dienstag, 03. Mai 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


Forschungskolloquium „Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" im Sommersemester 2022


Vom 03.05. - 12.07.2022 jeden Dienstag 18:15 - 19:45 Uhr im SH 2.104, Campus Westend


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Ukraine Fellow Lectures on Polycentricity and Plurality of Premodern Christianities


On April 12, April 19, and April 26 from 6:15-7:45pm (CET)

Well before war returned to our Continent, both the Chair for Early Modern History and the POLY Research Group at Frankfurt University had been a venue for talks, workshops and less formal discussions on the striking variety of denominations, religions, and religious dynamics in Central and Eastern Europe, between Christianities, Judaism, and Islam as well as between and within intersecting brands of Orthodox, Catholic, and Protestant Christianities. As we had come to discover the region as an excellent vantage point to explore the plurality and polycentricity of premodern Christianities, further plans were under way. The POLY Fellowship Program for displaced Ukrainian scholars is by consequence a natural haven for students of medieval and early modern religion in the region to go on with their lives and their research. While our thoughts are with the three future fellows who are still in Ukraine, in this POLY Lecture Series we are honored to give the floor to three eminent specialists in the field who could already join us at Frankfurt.

The Fellow Lectures will be held as a hybrid event. To participate online, please register via pluralchristianities@em.uni-frankfurt.de.


Forschungskolloquium im Wintersemester 2021/22

Datum: Dienstag, 07. Dezember 2021

Uhrzeit: 18–20 Uhr c.t.
Ort: Online via Big Blue Button

Yasmin Frommont, Heidelberg:
„Wasser für das Volk. Brunnenbau und Wasserversorgung in Rom und Bologna als päpstliche Machtdemonstration im Stadtraum“




Forschungskolloquium im Wintersemester 2021/22


Das vollständige Programm des Forschungskolloquiums im Wintersemester 2021/22 finden Sie hier.


+++ Bitte beachten: Bis zum Semesterende finden die Termine des Forschungskolloquiums online via Big Blue Button statt +++





ArchitecturesOfOrder_Metaphor
Ringvorlesung „Gebaute Ordnung: Speicher des Wissens"


Den Ausgangspunkt für die thematische Ausrichtung der Ringvorlesung des LOEWE-Schwerpunkts „Architekturen des Ordnens. Praktiken und Diskurse zwischen Entwerfen und Wissen“ im Wintersemester 2021/22 bildet die Feststellung, dass Architektur Wissen räumlich konfiguriert und damit wesentlichen Anteil an der Modulierung, Durchsetzung, Kanonisierung und Institutionalisierung epistemischer Modelle hat. Archive, Bibliotheken, Museen und Universitäten können als materialisierte Wissensordnungen aufgefasst werden: Das gesammelte, ausgewählte, geordnete, erschlossene und vermittelte Wissen wird räumlich gefasst. Untersucht werden soll, inwiefern die konkrete architektonische Rahmung auf Organisations- oder Wissensstrukturen zurückwirkt.

Im Rahmen von vier Abendvorträgen, die reale, theoretische und utopische Wissensordnungen und deren architektonische Konfiguration in den Blick nehmen, wird dem wechselseitigen Verhältnis von gebauten Räumen und Ordnungsvorstellungen nachgegangen. Ergänzt wird das Programm durch eine Veranstaltung mit dem „Center for Critical Studies in Architecture“ (CCSA), das innerhalb der Reihe CCSA Talks aktuelle
Forschungsarbeiten und Veröffentlichungen vorstellt und sie mit Gästen diskutiert.

Das vollständige Programm der Ringvorlesung im Wintersemester 2021/22 finden Sie hier.



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Frankfurt Lecture on Pathways through Early Modern Christianities


Von April bis Juni 2021 veranstaltet die KFG Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer (POLY) mit den "Frankfurt Lectures on Pathways through Early Modern Christianities" eine virtuelle Vortragsreihe (Zoom), in der 10 renommierte Wissenschaftler_innen analytischen Schlüsselaspekten für das Verständnis des religiösen Lebens in der Frühen Neuzeit nachgehen werden.

Das vollständige Programm sowie Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.



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Ringvorlesung „Gebaute Ordnung: Räume der Macht“


Die Ringvorlesung „Gebaute Ordnung“ des LOEWE-Schwerpunkts „Architekturen des Ordnens. Praktiken und Diskurse zwischen Entwerfen und Wissen“ wird sich im Sommersemester 2021 mit Räumen der Macht auseinandersetzen und insbesondere nach der bei ihnen wahrnehmbaren Verzahnung von architektonischen und räumlichen mit politischen und sozialen Ordnungen fragen. Diesem Themenkomplex wird im Rahmen von vier Abendvorträgen nachgegangen, bei denen es um Architekturen der Integration, der Ausgrenzung und der Vernichtung, der Repräsentation und Legitimation und der Sicherung von Macht gehen wird.

Anmeldung: glunz@em.uni-frankfurt.de 



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Kolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit"


Das vollständige Programm für das Kolloquium im Sommersemester 2021 finden Sie hier.

Abendvortrag im Forschungskolloquium

Maximilian Rose, Universität Hamburg:

„Gescheiterte Missionare?
Herrnhuter und Anglikaner an der Goldküste der Frühen Neuzeit


Dienstag, 29. November 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 4.105, Campus Westend


POLY Vortragsreihe zum Thema "Raum und Religion I": Programm online

Das Programm für die POLY Lecture Series "Space and Religion I" ist da!  Die Veranstaltungen der POLY Lecture Series finden an 7 Einzelterminen zwischen dem 25.10.2022 und dem 07.02.2023 jeweils von 18:15 - 19:45 Uhr im Seminarhaus, Raum SH 4.105 (Campus Westend) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Forschungskolloquium: Programm für das Wintersemester 2022/23 online


Das Programm für das Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Gescihte der Frühen Neuzeit" ist veröffentlicht! Das Kolloquium findet vom 18.10.2022 bis zum 07.02.2023 immer dienstags von 18:15 - 19:45 Uhr im Seminarhaus, Raum SH 4.105 (Campus Westend) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Abendvortrag der POLY Lecture Series „Space and Religion I“ im WS 2022/23

Molly Greene, Princeton University:

„The Monastic Landscape of the Pindus Mountains“


Dienstag, 22. November 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 4.105, Campus Westend & online via Zoom


Abendvortrag im Forschungskolloquium

Thomas Dorfner, RWTH Aachen:

Profit dank christlichem Verhalten. Die 'moral economy' der Herrnhuter Brüdergemeine im 18. Jahrhundert

Dienstag, 15. November 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 4.105, Campus Westend


Abendvortrag der POLY Lecture Series „Space and Religion I“ im WS 2022/23

Mihai Grigore, Institut für Europäische Geschichte Mainz:

„Religion and Territory. Religious Policy in State Building in the Danubian Principalities from the 14th to the 16th Centuries“


Dienstag, 08. November 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 4.105, Campus Westend


Abendvorträge im Forschungskolloquium

Barbara Peter, Goethe-Universität Frankfurt:
Für Wallfahrten werben. Die Heilig-Blut-Wallfahrt
nach Walldürn und der Pilgerführer des Johann Strein von 1628
(wiss. Hausarbeit)

Lena Alt, Goethe-Universität Frankfurt:

Sklavenhandel und Sklaverei auf und mit den Maskarenen im 18. Jahrhundert (Masterarbeit)

Dienstag, 01. November 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 4.105, Campus Westend


Auftaktveranstaltung der POLY Lecture Series „Space and Religion I“ im WS 2022/23

Raum und Religion in der Vormoderne:
Susanne Rau, Universität Erfurt (KFG „Religion and Urbanity: Reciprocal Formations“) im Gespräch mit
Birgit Emich, Goethe-Universität Frankfurt (KFG „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“)


Dienstag, 25. Oktober 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 4.105, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium

Nathalie Angersbach, Goethe-Universität Frankfurt:
Arm, krank und weiblich. Eine Kollektivbiografie der Hospitalitinnen der Hessischen Hohen Hospitäler des 18. Jahrhunderts (Dissertationsprojekt)

Dienstag, 18. Oktober 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 4.105, Campus Westend


ArchitecturesOfOrder_Metaphor
Ringvorlesung „Entworfene Ordnungen"


Einzeltermine am 21.04., 05.05., 02.06. und 07.07.2022

Der architektonische Entwurfsprozess zielt auf das Herstellen neuer Ordnungen und wird gleichzeitig selbst durch seine praktischen, technischen, sozialen und rechtlichen Rahmenbedingungen strukturiert. Dieser doppelten Relation spürt die Ringvorlesung des LOEWE-Schwerpunkts „Architekturen des Ordnens. Praktiken und Diskurse zwischen Entwerfen und Wissen“ im Sommer- und Wintersemester 2022/2023 nach. Jeder Entwurf imaginiert Zukunft und stellt einen Versuch dar, eine neue räumliche – und damit stets auch soziale – Ordnung hervorzubringen. Dieser projektive Zugriff auf noch Unbekanntes und Ungedachtes setzt dabei planerische Konventionen, bauliche Standards, rechtliche Vorgaben und etablierte architektonische, urbanistische und gesellschaftliche Vorstellungen zueinander ins Verhältnis, überdenkt und dynamisiert sie. Die Ringvorlesung fragt, in welcher Weise das Entwerfen die Interaktion dieser verschiedenen und heterogenen Faktoren strukturiert und welche Rolle die Bedingungen, Normen und Werkzeuge des Entwerfens spielen. Während die Ringvorlesung im Sommersemester der Frage nachgeht, wie Ordnung in den Entwurfsprozess kommt, nimmt das zweite Halbjahr das Wechselverhältnis von Entwurfsprozessen und ihren spezifischen Entwurfsgegenständen in den Blick.

Die Veranstaltungsreihe findet im Sommersemester im Hybridmodus (Präsenz und via Zoom) auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt statt.

Ringvorlesung „Christen in Ostafrikaund Westasien – Alte Traditionen und neue Herausforderungen"

Im Sommersemester 2022 findet im Rahmen der von der Deutschen Bank großzügig finanzierten Stiftungsgastprofessur „Wissenschaft und Gesellschaft“ eine Vorlesungsreihe über „Christen in Ostafrika und Westasien – Alte Traditionen und neue Herausforderungen“ statt. Die Federführung liegt bei Prof. Dr. Hartmut Leppin (Frankfurt am Main) und Prof. Dr. Dorothea Weltecke (Berlin).


Die Christentümer jener Regionen werden traditionell unter dem Stichwort des orientalischen Christentums zusammengefasst, das aber ihre Vielfalt in den Hintergrund treten lassen kann. Über Möglichkeiten, sich der Geschichte und Gegenwart dieser Christen angemessen anzunähern, werden durchweg fachlich glänzend ausgewiesene Vortragende mit einem weiten historischen Blick sprechen. Sie werden sowohl geschichtswissenschaftliche als auch theologische Perspektiven auf das Thema vermitteln. An konkreten Beispielen und mit Blick auf eine breitere Öffentlichkeit werden sie aufschlussreiche Zusammenhänge und Konstellationen von der Spätantike bis zur Gegenwart erörtern.


Denn es verbinden sich hier historische und aktuelle Fragen: Im breiteren öffentlichen Bewusstsein werden Ostafrika und Westasien vornehmlich mit dem Islam assoziiert, auch wenn jüngere politische Ereignisse die Präsenz anderer Religionen wieder eindringlich in Erinnerung gerufen haben. Schon ein rascher Blick in die Vergangenheit lässt ihre alte religiöse Vielfalt noch deutlicher erkennen: Juden, Christen und Muslime lebten nebeneinander, in denselben Orten, teils in Nachbarschaft. Die Vorlesungsreihe wird sich auf die lange Präsenz verschiedener Formen des Christentums in den Räumen konzentrieren, ohne sie isoliert zu betrachten. Dabei lassen sich sowohl friedliche Nachbarschaftsbeziehungen mit den anderen Religionen und mit den Machthaben als auch blutige Konflikte beobachten. Diese Konflikte wurden untereinander, mit anderen religiösen Gruppen, aber auch mit den jeweils Herrschenden ausgetragen. Aus beidem wird ein sehr viel differenzierteres Bild der bewegten religiösen Geschichte der Region entstehen, als es gemeinhin gezeichnet wird. Zum Abschluss wird die gegenwärtige Situation von Christen Ostafrikas, namentlich der Kopten, mit bekannten Frankfurter Autoren diskutiert, die mit diesem Thema auch durch viele persönliche Erfahrungen eng verbunden sind.


Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit 2022


"Grenzgänger des Jenseits. Engel, Dämonen und Heilige in der frühen Neuzeit. Commuters from the Beyond. Angels, Demons, and Saints in the Early Modern Period"

Montag 25. Juli - Donnerstag 28. Juli 2022
im Seminarhaus 0.106, Campus Westend


POLY Fellow Lecture


Simon Ditchfield, University of York:

„Rome Calling? Rewriting the Catholic Reformation for the 21st Century

Mittwoch, 13. Juli 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 0.106, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Damien Tricoire, Universität Trier:

Das Ancien Régime und die Revolution: Ein französischer Adelsaufstand (1785-1789)

Dienstag, 12. Juli 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


POLY Fellow Lecture


Klaus-Peter Todt, GU Mainz:

Patriarch Dositheus II of Jerusalem (1669–1707)
and his history of the Patriarchs of Jerusalem

Dienstag, 05. Juli 2022, 14:15 - 15:45 Uhr
im Seminarhaus 1.106, Campus Westend


POLY Fellow Lectures im Sommersemester 2022


Einzeltermine am 05.07., 13.07. und 20.07.2022 im Seminarhaus, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Mona Garloff, Universität Innsbruck:

Fernbuchhandel in Wien 1700-1750: Märkte, Akteure, Politik

Dienstag, 05. Juli 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Alexander Denzler, KU Eichstätt:

Mikromobilitäten und die Verkehrsinfrastruktur der Frühen Neuzeit

Dienstag, 28. Juni 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Sarah von Hagen, GAU Göttingen:

Maritime Gewalten.
Erfahrung, Darstellung und Technik von Kriegsgewalt auf See, 1665–1783

Dienstag, 21. Juni 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Birgit Näther, FU Berlin:

Infektion und Emission: Vorstellungen zur Physiologie von Mensch und (urbaner) Umwelt während der Londoner 'Great Plague'

Dienstag, 14. Juni 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Vera Teske, WWU Münster:

Rechtsvielfalt in der frühneuzeitlichen Stadt:
Kollisionen und Konflikte von Rechtsräumen in Münster, ca. 1550–1660

Dienstag, 07. Juni 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


"Die Geburt der Mode". Buchvorstellung und Diskussion mit Ulinka Rublak im Historischen Museum Frankfurt am Main

Mittwoch, 1. Juni 2022, ab 18.30 Uhr
im Historisches Museum Frankfurt am Main
Moderation: Birgit Emich
Eintritt: 4€ / 2€ (ermäßigt)

Die Veranstaltungsreihe "Geschichte Jetzt!" präsentiert Neuerscheinungen von Historiker*innen, die sich an eine breite Öffentlichkeit richten. Ausgewählt werden sie von den Professor*innen des Historischen Seminars der Goethe Universität und der Direktion des Historischen Museums. Die Autor*innen sprechen über ihre Bücher und stellen sich anschließend einer Diskussion, moderiert von einem der Kooperationspartner.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Ann-Kathrin Weber, GU Frankfurt:

Das Clemenshospital in Münster (Westfalen). Eine karitative Stiftung des Fürstbischofs Clemens August I. (reg. 1719-1761)

Chiara Schrankl, GU Frankfurt:
Weibliche Heiligsprechung. Eine Fallanalyse


Dienstag, 24. Mai 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


POLY-Tagung Konfessionelle Codierungen. Ambiguität und Vereindeutigung im 16. Jahrhundert

Donnerstag, 19. - Samstag, 21. Mai 2022
im Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg
Organisation: Andreea Badea, Bruno Boute, Birgit Emich, Christine Ott


Mag das frühneuzeitliche Europa aus einer globalen Perspektive auch als religiös und kulturell (vergleichsweise) einheitlich erscheinen, so zeigt ein genauerer Blick, dass der Schein trügt. In diesem Zusammenhang schauen wir auf konfessionelle Codierungen, wie sie sich in literarischen Texten, Kunstwerken, Traktaten aus Theologie und Jurisprudenz, aber auch mithilfe von und in Paratexten (Vorworte, Kommentare, Rubriken) und Kontexten manifestieren. Der Rezeptionsakt, durch den konfessionskulturelle Äußerungen dann auch als solche decodiert werden, muss dabei stets mitreflektiert werden. Deshalb gilt es im Rahmen der Tagung auch danach zu fragen, inwiefern konfessionelle Codierungen und Decodierungen von Vereindeutigungsstrategien beziehungsweise einer Hermeneutik der Eindeutigkeit angeleitet werden.

Abendvortrag im Forschungskolloquium


Malte Wittmaack, Universität Bielefeld:

Körper vergleichen und Menschen ordnen? – Zur Rolle körperbezogener Vergleichspraktiken in Reisebeschreibungen über das Osmanische Reich

Dienstag, 17. Mai 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Jasper Hagedorn, Universität Bremen:

„Bremer Sklavereiprofiteure im 18. und 19. Jahrhundert“

Dienstag, 10. Mai 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


Abendvortrag im Forschungskolloquium


Julia Hasselhorn, GU Frankfurt:

„Herrschafts- und Krisenkommunikation um 1800 am Beispiel Münchens“

Dienstag, 03. Mai 2022, 18:15 - 19:45 Uhr
im Seminarhaus 2.104, Campus Westend


Forschungskolloquium „Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" im Sommersemester 2022


Vom 03.05. - 12.07.2022 jeden Dienstag 18:15 - 19:45 Uhr im SH 2.104, Campus Westend


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Ukraine Fellow Lectures on Polycentricity and Plurality of Premodern Christianities


On April 12, April 19, and April 26 from 6:15-7:45pm (CET)

Well before war returned to our Continent, both the Chair for Early Modern History and the POLY Research Group at Frankfurt University had been a venue for talks, workshops and less formal discussions on the striking variety of denominations, religions, and religious dynamics in Central and Eastern Europe, between Christianities, Judaism, and Islam as well as between and within intersecting brands of Orthodox, Catholic, and Protestant Christianities. As we had come to discover the region as an excellent vantage point to explore the plurality and polycentricity of premodern Christianities, further plans were under way. The POLY Fellowship Program for displaced Ukrainian scholars is by consequence a natural haven for students of medieval and early modern religion in the region to go on with their lives and their research. While our thoughts are with the three future fellows who are still in Ukraine, in this POLY Lecture Series we are honored to give the floor to three eminent specialists in the field who could already join us at Frankfurt.

The Fellow Lectures will be held as a hybrid event. To participate online, please register via pluralchristianities@em.uni-frankfurt.de.


Forschungskolloquium im Wintersemester 2021/22

Datum: Dienstag, 07. Dezember 2021

Uhrzeit: 18–20 Uhr c.t.
Ort: Online via Big Blue Button

Yasmin Frommont, Heidelberg:
„Wasser für das Volk. Brunnenbau und Wasserversorgung in Rom und Bologna als päpstliche Machtdemonstration im Stadtraum“




Forschungskolloquium im Wintersemester 2021/22


Das vollständige Programm des Forschungskolloquiums im Wintersemester 2021/22 finden Sie hier.


+++ Bitte beachten: Bis zum Semesterende finden die Termine des Forschungskolloquiums online via Big Blue Button statt +++





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Ringvorlesung „Gebaute Ordnung: Speicher des Wissens"


Den Ausgangspunkt für die thematische Ausrichtung der Ringvorlesung des LOEWE-Schwerpunkts „Architekturen des Ordnens. Praktiken und Diskurse zwischen Entwerfen und Wissen“ im Wintersemester 2021/22 bildet die Feststellung, dass Architektur Wissen räumlich konfiguriert und damit wesentlichen Anteil an der Modulierung, Durchsetzung, Kanonisierung und Institutionalisierung epistemischer Modelle hat. Archive, Bibliotheken, Museen und Universitäten können als materialisierte Wissensordnungen aufgefasst werden: Das gesammelte, ausgewählte, geordnete, erschlossene und vermittelte Wissen wird räumlich gefasst. Untersucht werden soll, inwiefern die konkrete architektonische Rahmung auf Organisations- oder Wissensstrukturen zurückwirkt.

Im Rahmen von vier Abendvorträgen, die reale, theoretische und utopische Wissensordnungen und deren architektonische Konfiguration in den Blick nehmen, wird dem wechselseitigen Verhältnis von gebauten Räumen und Ordnungsvorstellungen nachgegangen. Ergänzt wird das Programm durch eine Veranstaltung mit dem „Center for Critical Studies in Architecture“ (CCSA), das innerhalb der Reihe CCSA Talks aktuelle
Forschungsarbeiten und Veröffentlichungen vorstellt und sie mit Gästen diskutiert.

Das vollständige Programm der Ringvorlesung im Wintersemester 2021/22 finden Sie hier.



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Frankfurt Lecture on Pathways through Early Modern Christianities


Von April bis Juni 2021 veranstaltet die KFG Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer (POLY) mit den "Frankfurt Lectures on Pathways through Early Modern Christianities" eine virtuelle Vortragsreihe (Zoom), in der 10 renommierte Wissenschaftler_innen analytischen Schlüsselaspekten für das Verständnis des religiösen Lebens in der Frühen Neuzeit nachgehen werden.

Das vollständige Programm sowie Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.



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Ringvorlesung „Gebaute Ordnung: Räume der Macht“


Die Ringvorlesung „Gebaute Ordnung“ des LOEWE-Schwerpunkts „Architekturen des Ordnens. Praktiken und Diskurse zwischen Entwerfen und Wissen“ wird sich im Sommersemester 2021 mit Räumen der Macht auseinandersetzen und insbesondere nach der bei ihnen wahrnehmbaren Verzahnung von architektonischen und räumlichen mit politischen und sozialen Ordnungen fragen. Diesem Themenkomplex wird im Rahmen von vier Abendvorträgen nachgegangen, bei denen es um Architekturen der Integration, der Ausgrenzung und der Vernichtung, der Repräsentation und Legitimation und der Sicherung von Macht gehen wird.

Anmeldung: glunz@em.uni-frankfurt.de 



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Kolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit"


Das vollständige Programm für das Kolloquium im Sommersemester 2021 finden Sie hier.

Das Historische Museum Frankfurt sucht freie Mitarbeiter:innen



Für verschiedene Projekte im Bereich der Dokumentation sowie Digitalisierung und in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Sammlungen im Museum (Grafik, Fotografie, Alltagskultur,Textil uvm.) sucht das Historische Museum Frankfurt am Main freie Mitarbeiter*innen, die auf der Grundlage eines Werkvertrags beschäftigt sind:

1. In der Abteilung der Museumsdokumentation wird Grundlagenarbeit für viele Vorgänge im Museum geleistet. Hier laufen die musealen Erschließungsvorgänge zusammen. Das zentrale Arbeitsinstrument ist die Museumsdatenbank, in der alle Objekte für die diversen Projekte und die verschiedenen Nutzerkreise - intern wie extern – erfasst, erschlossen und mit den notwendigen Informationen versehen werden. Das betrifft alle Präsentationsformen – Ausstellungen ebenso wie die Print- und alle digitalen Medien. Zu Beginn der Tätigkeit erfolgt eine Einweisung in die Datenbank und die anderen digitalen und analogen Systeme.

Ihre Aufgaben sind:

  • Einpflegen von Daten in die Datenbank
  • Aufbereitung von Daten für die Online-Sammlung
  • Recherche zu Einzelobjekten und Objektgruppen

Sie bringen mit:

  • gute Kenntnisse im Umgang mit Office-Programmen
  • wünschenswert, aber nicht unbedingt erforderlich sind Kenntnisse um Umgang mit einer Datenbank
  • selbstständige Arbeitsweise
  • Begeisterung für die dokumentarische Arbeit
2. In der Abteilung Digitalisierung werden die Objekte mithilfe eines standardisierten Hochleistungsscanner digitalisiert für die verschiedenen Präsentationsformen und für Bildanfragen
aus Wissenschaft und Vermittlung an das Museum. Bei der Tätigkeit geht es um die Digitalisierung von zweidimensionalen (Grafik, Fotografie, Buchseiten) Museumsobjekten. Einweisung in den Scanner und das Objekthandling erfolgt zu Beginn der Tätigkeit; wissenschaftliche und konservatorische Ansprechpartnerinnen stehen bei der Tätigkeit zur Verfügung.

Ihre Aufgaben sind:

  • Scannen der musealen Objekte auf dem Hochleistungsscanner
  • Bedienung des Scanprogramms (standardisiert) und Einpflegen der Daten in die Bilddatenbank

Sie bringen mit:

  • gute Kenntnisse im Umgang mit Office-Programmen
  • sensiblen Umgang mit musealen Objekten
  • selbstständige Arbeitsweise
  • Begeisterung für die dokumentarische Arbeit
Studierende, vornehmlich der geisteswissenschaftlichen Fachrichtungen, sind herzlich willkommen,
sich auch noch für dieses Jahr zu melden.

Alle Angaben ohne Gewähr. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der offiziellen Ausschreibung.

Bildnachweis: Historisches Museum Frankfurt am Main


Stipendien für Postdocs (m/w/d) am IEG Mainz

Das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz vergibt Stipendien für Postdocs aus den Gebieten der europäischen Geschichte, Religionsgeschichte und historischen Theologie oder anderer historisch arbeitender Wissenschaften.

Das IEG fördert Forschungsprojekte zur europäischen Geschichte von der Frühen Neuzeit bis 1989/90. Besonderes Interesse besteht an Projekten

  • mit einem vergleichenden oder grenzüberschreitenden Ansatz,
  • zur europäischen Geschichte in ihren weltweiten Vernetzungen, oder
  • zu Themen der Geistes-, Religions- und Theologiegeschichte.

Förderziel

Die Förderung ermöglicht es Ihnen, Ihr Forschungsprojekt am IEG im engen Austausch mit den am IEG Forschenden weiter zu entwickeln. Sie bringen dabei Ihre Themen in die Arbeit des IEG und dasForschungsprogramm zum »Umgang mit Differenz in Europa« ein. Dabei besteht die Möglichkeit, Perspektiven für eine weiterführende Zusammenarbeit mit dem IEG zu entwickeln. Wird hierzu ein erfolgversprechender Antrag bei einem Drittmittelgeber vorgelegt, ist eine Verlängerung des Stipendiums möglich.

Förderdauer: 6-12 Monate
Höhe der monatl. Förderung: 1.800€ (es kann darüber hinaus noch eine Familien- und Kinderzulage beantragt werden)

Bewerbungsfrist: 15.Oktober 2022
Beginn des Forschungsaufenthalts: ab April 2023

Alle Angaben ohne Gewähr. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der offiziellen Ausschreibung.

Bildnachweis: IEG Mainz

I. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Andreea Badea: On Censors and Booksellers. Curial Elites and the Regulation of Roman Book Trade in the 17th Century, in: Fokko Jan Dijksterhuis (Hrsg.), Regulating Knowledge in an Entangled World (Knowledge Societies in History, 5), London: Routledge 2022, S. 193210.
  • Andreea Badea: Consulteurs des congrégations romaines et ordres religieux, in: Albrecht Burckardt, Alexandra Roger (Hrsg.), L'exception et la Règle. Les pratiques d'entrée et de sortie des couvents, de la fin du Moyen Âge au XIXe siècle, Limoges: Presses universitaires de Rennes 2022, S. 209−219.
  • Birgit Emich: Der Marchese im Matsch. Adelige Wasserbauunternehmer im Kirchenstaat, in: Annette Cremer, Alexander Jendorff (Hrsg.), Decorum und Mammon im Widerstreit? Adeliges Wirtschaftshandeln zwischen Standesprofilen, Profitstreben und ökonomischer Notwendigkeit (Höfische Kultur interdisziplinär (HKI) – Schriften und Materialien des Rudolstädter Arbeitskreises zur Residenzkultur 4), Heidelberg 2022, S. 349-363. (→ Online lesen)
  • Magnus Ressel: Von der Bedeutungslosigkeit an die Spitze: Die Händler der süddeutschen Reichsstädte in Lyon im 18. Jahrhundert, in: Sigrid Hirbodian/Edwin E. Weber (Hgg.), Von der Krise des 17. Jahrhunderts bis zur frühen Industrialisierung. Wirtschaft in Oberschwaben 1600-1850, Stuttgart 2022, S. 289-321.
  • Magnus Ressel: The 'Backbone' of the Serenissima: Venice and the Trade with the Holy Roman Empire in the 18th Century, in: Mediterranea – ricerche storiche 19 (2022), S. 591-618.
Im Fokus:

Cornelißen, Christoph/Fahrmeir, Andreas (Hg.) Vom Konklave zum Assessment-Center Personalentscheidungen im historischen Wandel, Darmstadt 2021.

Sammelband des DFG-Projektes FOR 1219 "Personalentscheidungen bei gesellschaftlichen Schlüsselpositionen"

Mit Beiträgen von Birgit Emich und Andreea Badea

Die Moderne hat aus der Suche nach dem perfekten Führungspersonal eine Wissenschaft gemacht und scheint Personalentscheidungen gut im Griff zu haben. Aber war Donald Trump der perfekte Präsident, Markus Braun (Wirecard) der beste Manager, Franz-Peter Tebartzvan Elst der optimale Bischof? Vielleicht wären das Losverfahren oder die Erbschaftsfolge manches Mal sinnvoller gewesen?


Was passiert, wenn man die Perspektive umdreht und das Scheitern von Verfahren der Personalauswahl in den Mittelpunkt stellt? Die historischen Fallstudien dieses Buches – von der Spätantike bis heute - machen überraschend deutlich, dass jedes noch so durchdachte Verfahren zur Rekrutierung von Spitzenpersonal Vor- und Nachteile hat und daher mit gutem Grund unterstützt wie kritisiert werden kann.

(Text- und Bildnachweis: © wbg Academic)


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Andreea Badea, Bruno Boute, Marco Cavarzere und Steven Vanden Broecke (Hrsg.): Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

Scholarship has come to value the uncertainties haunting early modern knowledge cultures; indeed, awareness of the fragility and plurality of knowledge is now offered as a key element for understanding early modern science as a whole. Yet early modern actors never questioned the possibility of certainty itself and never objected to the notion that truth is out there, universal, and therefore safe from human manipulation.

This book investigates how early modern actors managed not to succumb to postmodern relativism, despite the increasing uncertainties and blatant disagreements about the nature of God, Man, and the Universe. An international and interdisciplinary team of experts in fields ranging from the history of science to theology and the history of ideas analyses a number of practices that were central to maintaining and functionalizing the notion of absolute truth. Through such an interdisciplinary research the book shows how certainty about truth could be achieved, and how early modern society recognized the credibility of a wide plethora of actors in differentiating fields of knowledge.

(Text- und Bildnachweis: © Amsterdam University Press)

I. Monographien und Sammelbände

Andreea Badea, Bruno Boute, Marco Cavarzere und Steven Vanden Broecke (Hrsg.): Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

Birgit Emich gemeinsam mit Christoph Cornelisen, Hartmut Leppin, Jorg Lesczenski, Daniela Rando, Davide Scotto und Camilla Tenaglia, Eignungserwartung und Scheitern, in: Vom Konklave zum Assessment-Center: Personalentscheidungen im historischen Wandel, hg. von Andreas Fahrmeir, Christoph Cornelißen, Darmstadt 2021, S. 242-256.

Andreea Badea gemeinsam mit Muriel Favre und Annika Klein, Meritokratie und Diversität, in: Vom Konklave zum Assessment-Center: Personalentscheidungen im historischen Wandel, hg. von Andreas Fahrmeir, Christoph Cornelißen, Darmstadt 2021, S. 257-264.

Andreea Badea, Kritik an der kurialen Personalpolitik im 18. Jahrhundert – Der Predigerorden an den Schaltstellen romischer Macht oder wie ein Jesuit sich selbst zensieren musste, in: Vom Konklave zum Assessment-Center: Personalentscheidungen im historischen Wandel, hg. von Andreas Fahrmeir, Christoph Cornelißen, Darmstadt 2021, S. 142-159.

Andreea Badea: Ein guter Hirte und Bürokrat oder: Was macht einen kompetenten Bischof aus? Elitenrekrutierung als Zweck der römischen Verwaltungsreform im späten 17. Jahrhundert, in: ZHF 48/2 (2021), S. 263-294.

Bruno Boute, Andreea Badea, Marco Cavarzere und Steven Vanden Broecke: A Product's Glamour. Credibility, or the Manufacture and Administration of Truth in Early Modern Catholicism, in: Dies. (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism (Scientiae Studies 1). Amsterdam University Press, Amsterdam 2021, S. 7-38.

Andreea Badea: Credibility of the Past. Writing and Censoring History within Seventeenth-Century Catholicism, in: dies., Bruno Boute, Marco Cavarzere und Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

Birgit Emich: The Production of Truth in the Manufacture of Saints: Procedures, Credibility, and Patronage in Early Modern Processes of Canonization, in: Andreea Badea, Bruno Boute, Marco Cavarzere und Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

Bruno Boute: Saving Truth. Roman Censorship and Catholic Pluralization in the Confessionals of the Habsburg Netherlands, 1682-1686, in: Andreea Badea, ders., Marco Cavarzere und Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

Cecilia Cristellon: Choosing Information, Selecting Truth. The Roman Congregations, the Benedictine Declaration, and the Establishment of Religious Pluralism, in: Andreea Badea, Bruno Boute, Marco Cavarzere und Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

III. Kleinere Beiträge und sonstige Publikationsformen

Im Fokus:
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Marco Cavarzere: Historical culture and political reform in the Italian Enlightenment, Oxford 2020.

For centuries the society and politics of Old Regime Europe relied on the strong connection between past, present, and future and on the belief in the unstoppable continuity of time. What happened during the eighteenth century when the age of revolutions claimed it had canceled the previous social order and announced the dawn of a new era? This book explores how antiquarianism provided new political bodies with allegedly time-hallowed traditions and so served as a source of legitimacy for reshaping European politics. The love for antiquities forged a common language of political communication within a burgeoning public sphere.

To understand why this happened, Marco Cavarzere focuses on the cultural debates taking place in the Italian states from 1748 until 1796. During this period, governments tried to establish regional “national cultures" through erudite scholarship, with the intent of creating new administrative and political centralization within individual Italian states. Meanwhile, other sectors of local societies used the tools of antiquarianism in order to offer a counter-narrative on these political reforms.

Ultimately, this book proposes a localized way of reading antiquarian texts. Far from presenting timeless knowledge, erudition in fact gave voice to specific tensions which were linked to restricted political arenas and regional public opinion.

(Text- und Bildnachweis: © Liverpool University Press)

Bestellen im Katalog der Universitätbliothek Frankfurt (OPAC)



I. Monographien und Sammelbände

Marco Cavarzere: Historical culture and political reform in the Italian Enlightenment, Oxford 2020.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

Birgit Emich: Kulturform und Karrieretechnik: Moderne Patronage im Spiegel der Frühen Neuzeit, in: Jens Ivo Engels, Volkhard Huth, Robert Bernsee und Volker Köhler (Hrsg.), Moderne Patronage: Annäherungen an die Bedeutung personaler Verflechtung in Politik und Wirtschaft im 19. und 20. Jahrhundert, Frankfurt am Main 2020, S. 139-163.

Birgit Emich: The Cardinal Nephew, in: Companion to the Early Modern Cardinal, hrsg. von Mary Hollingsworth, Miles Pattenden, Arnold Witte, Leiden/Boston 2020, S. 71-87.

III. Kleinere Beiträge und sonstige Publikationsformen

Andreea Badea: Ciampini, Giovanni Giustino, in: Personen und Profile 1542-1700, bearbeitet von Jyri Hasecker und Judith Schepers (Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung: 1542-1700, hrsg. von Hubert Wolf), Paderborn u.a. 2020, S. 463-468

Andreea Badea: Fabretti, Raffaele, in: Personen und Profile 1542-1700, bearbeitet von Jyri Hasecker und Judith Schepers (Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung: 1542-1700, hrsg. von Hubert Wolf), Paderborn u.a. 2020, S. 603-610.

Andreea Badea: Gilles, Antoine, in: Personen und Profile 1542-1700, bearbeitet von Jyri Hasecker und Judith Schepers (Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung: 1542-1700, hrsg. von Hubert Wolf), Paderborn u.a. 2020, S. 743-745.

Im Fokus:
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Nadine Amsler, Andreea Badea, Bernard Heyberger und Christian Windler (Hrsg.): Catholic Missionaries in Early Modern Asia, London 2019.

(© Taylor & Francis Group)

Over recent decades, historians have become increasingly interested in early modern Catholic missions in Asia as laboratories of cultural contact. This book builds on recent ground-breaking research on early modern Catholic missions, which has shown that missionaries in Asia cooperated with and accommodated the needs of local agents rather than being uncompromising promoters of post-Tridentine doctrine and devotion.

Bringing together some of the most renowned and innovative researchers from Anglophone countries and continental Europe, this volume investigates how missionaries' entanglements with local societies across Asia contributed to processes of localization within the early modern Catholic church. The focus of the volume is on missionaries' adaptation to four ideal-typical social settings that played an eminent role in early modern Asian missions: (1) the symbolically loaded princely court; (2) the city as a space of especially dense communication; (3) the countryside, where missionary presence was only rarely permanent; (4) and the household – a central arena of conversion in early modern Asian societies.

Shining a fresh light onto the history of early modern Catholic missions and the early modern Eurasian cultural exchange, this will be an important book for any scholar of religious history, history of cultural contact/global history and early modern history in Asia.

Katalog der Universität Frankfurt (OPAC)



I. Monographien und Sammelbände

Nadine AmslerAndreea Badea, Bernard Heyberger und Christian Windler (Hrsg.): Catholic Missionaries in Early Modern Asia, London 2019.

Cecilia Cristellon und Luise Schorn-Schütte (Hrsg.), Grundrechte und Religion im Europa der Frühen Neuzeit (16.-18. Jh.) (Schriften zur politischen Kommunikation 24), Göttingen 2019.

Birgit Emich: Geschichte der Frühen Neuzeit studieren (UTB, Reihe "Basics"), Konstanz 2006, 2., aktualisierte Auflage (utb S) München 2019.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

Cecilia Cristellon: Chapter Two: Religion, in: Joanne Ferraro (Hg.), A Cultural History of Marriage, Vol. 3, Renaissance and Early Modern Age, Bloomsbury, 2019, S. 35-49.

Cecilia Cristellon: Postfazione. I matrimoni misti: una prospettiva di lunga durata, in: M. Gasperoni, V. Gpordon und C. Grange (Hrsg.), Les marriages mixtes dans les sociétés contemporaines, XVIIIe-XXI siècle. Pour une histoire sociale de la mixité matrimoniale, 2019, S. 333-362.

Magnus Ressel: The Hanseatics and the 'Barbary question' at the Congress of Vienna, in: Thomas Olechowski/Brigitte Mazohl/Karin Schneider/Reinhard Stauber (Hgg.),  Der Wiener Kongress 1814/1815 : Band I: Internationale Politik, Wien 2019, S. 95-103.

Magnus Ressel: A Dystopia as Utopia. The Algerian City of Oran and Annette von Droste-Hülshoff's The Jews' Beech Tree, in: Mario Klarer (Hg.), Mediterranean Slavery and World Literature, London 2019, S. 130-147.

Andreea Badea: Localizing Catholic mission in Asia, Introduction, zusammen mit Nadine Amsler, Bernard Heyberger und Christian Windler, in: Nadine Amsler, dies., Bernard Heyberger und Christian Windler (Hrsg.), Catholic Missionaries in Early Modern Asia. Patterns of Localization (Religious Cultures in the Early Modern World), London 2019, S. 1-11.

Birgit Emich: Localizing Catholic Missions in Asia: Framework conditions, scope for action, and social spaces, in: Nadine Amsler, Andreea Badea, Bernard Heyberger und Christian Windler (Hrsg.), Catholic Missionaries in Early Modern Asia: Patterns of Localization, London/New York 2020, S. 218-229.

Magnus Ressel: Karl von Zinzendorf 's Memorandum on Milan and the Liberalization of Trade in Austrian Lombardy in the Second Half of the 18th Century, in: Alessandra Dattero (Hg.), Milano città d'acqua e di ferro, Mailand 2019, S. 143-161.

Marco Cavarzere: La Riforma: dialoghi possibili, in: Christoph Cornelissen und Gabriele d'Ottavio (Hrsg.) Germania e Italia. Sguardi incrociati sulla storiografia, Bologna 2019, S. 381-403.

Cecilia Cristellon: The Roman Congregations and the Application of the Tametsi as an Instrument of their Policy towards Mixed Marriages in Europe (1563-1798), in: Rechtsgeschichte-Legal History Rg 27 (2019), S. 163-171.

Marco Cavarzere: La Riforma alla riscoperta del Papato. Le edizioni protestanti di documenti pontifici in età moderna, in: Wietse de Boer, Vincenzo Lavenia und Giuseppe Marcocci (Hrsg.), La ghianda e la quercia. Saggi per Adriano Prosperi, Rom 2019, S. 83-94.

Marco Cavarzere: Das Papsttum als Wahlmonarchie. Konfessionelle Selbst- und Fremdwahrnehmung zwischen politischer Pädagogik und Konversionsstrategien, in: Mona Garloff und Christian Witt (Hrsg.), Confessio im Konflikt. Religiöse Selbst- und Fremdwahrnehmung in der Frühen Neuzeit. Ein Studienbuch (Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte 129), Göttingen 2019, S. 145-161.

Andreea Badea: “Die Häretiker aber gönnen sich nun allerfeierlichstes Gelächter“ oder wer entscheidet über den Heiligenhimmel? Kuriale Überlegungen zum Absolutheitsanspruch Roms im späten 17. Jahrhundert, in: Mona Garloff und Christian Witt (Hrsg.), Confessio im Konflikt. Religiöse Selbst- und Fremdwahrnehmung in der Frühen Neuzeit. Ein Studienbuch (Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz 129), Göttingen 2019, S. 235-253.

Birgit Emich: From the Council to the Founding Myth: How the Spirit of Trent Came to be Named, in: Marjorie Elizabeth Plummer und Joel F. Harrington (Hrsg.), Names and Naming in Early Modern Germany, Oxford/New York 2019, S. 40-61.

Magnus Ressel: Der Freikauf europäischer Gefangener aus Nordafrika. Ein europäisches Panorama, in: Sabine Haag, Veronika Sandbichler und Mario Klarer (Hrsg.), Piraten und Sklaven im Mittelmeer. Eine Ausstellung von Schloss Ambras Innsbruck und der Universität Innsbruck, Innsbruck 2019, S. 28-35.

Cecilia Cristellon: Mit dem Recht des Glaubens: Juden und Katholiken im Spannungsfeld von Taufe und Ehe in der Frühen Neuzeit, in: Cristellon, C., Schorn-Schütte, L. (Hg.), Grundrechte und Religion im Europa der Frühen Neuzeit (16.-18. Jahrhundert), Göttingen 2019, S. 101-121.

Andreea Badea: Nach bestem Wissen ein schlechtes Gewissen? Selbstanzeigen bei der Römischen Inquisition und die Vergabe von Leselizenzen im 17. und 18. Jahrhundert, in: Cecilia Cristellon, Luise Schorn-Schütte (Hrsg.), Grundrechte und Religion in Europa der Frühen Neuzeit (16.-18. Jh.) (Schriften zur politischen Kommunikation 24), Göttingen 2019, S. 133-147.

Andreea Badea: Hiermit bewerbe ich mich um die Stelle als… Francesco Bianchini und seine „Istoria Universale“ zwischen Gelehrsamkeit und kurialem Amt, in: Markus Friedrich und Jacob Schilling (Hrsg.), Praktiken frühneuzeitlicher Historiographie (Cultures and Practices of Knowledge in History 2), Berlin 2019, S. 173–193.

Andreea Badea: Nel ordine del Re Sole. Storiografia tra propaganda e censura nel tardo Seicento, in: Alejandro Cifres (Hg.), L'Inquisizione romana e i suoi archivi. A vent'anni dall'apertura dell'ACDF (Memoria Fidei IV), Rom 2019, S. 245–254.

III. Sonstige Publikationsformen

Birgit Emich: Ulinka Rublack, Der Astronom und die Hexe. Laudatio zur Verleihung des Deutschen Historikerpreises, München, 8. November 2019.

I. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Andreea Badea: On Censors and Booksellers. Curial Elites and the Regulation of Roman Book Trade in the 17th Century, in: Fokko Jan Dijksterhuis (Hrsg.), Regulating Knowledge in an Entangled World (Knowledge Societies in History, 5), London: Routledge 2022, S. 193210.
  • Andreea Badea: Consulteurs des congrégations romaines et ordres religieux, in: Albrecht Burckardt, Alexandra Roger (Hrsg.), L'exception et la Règle. Les pratiques d'entrée et de sortie des couvents, de la fin du Moyen Âge au XIXe siècle, Limoges: Presses universitaires de Rennes 2022, S. 209−219.
  • Birgit Emich: Der Marchese im Matsch. Adelige Wasserbauunternehmer im Kirchenstaat, in: Annette Cremer, Alexander Jendorff (Hrsg.), Decorum und Mammon im Widerstreit? Adeliges Wirtschaftshandeln zwischen Standesprofilen, Profitstreben und ökonomischer Notwendigkeit (Höfische Kultur interdisziplinär (HKI) – Schriften und Materialien des Rudolstädter Arbeitskreises zur Residenzkultur 4), Heidelberg 2022, S. 349-363. (→ Online lesen)
  • Magnus Ressel: Von der Bedeutungslosigkeit an die Spitze: Die Händler der süddeutschen Reichsstädte in Lyon im 18. Jahrhundert, in: Sigrid Hirbodian/Edwin E. Weber (Hgg.), Von der Krise des 17. Jahrhunderts bis zur frühen Industrialisierung. Wirtschaft in Oberschwaben 1600-1850, Stuttgart 2022, S. 289-321.
  • Magnus Ressel: The 'Backbone' of the Serenissima: Venice and the Trade with the Holy Roman Empire in the 18th Century, in: Mediterranea – ricerche storiche 19 (2022), S. 591-618.
Im Fokus:

Cornelißen, Christoph/Fahrmeir, Andreas (Hg.) Vom Konklave zum Assessment-Center Personalentscheidungen im historischen Wandel, Darmstadt 2021.

Sammelband des DFG-Projektes FOR 1219 "Personalentscheidungen bei gesellschaftlichen Schlüsselpositionen"

Mit Beiträgen von Birgit Emich und Andreea Badea

Die Moderne hat aus der Suche nach dem perfekten Führungspersonal eine Wissenschaft gemacht und scheint Personalentscheidungen gut im Griff zu haben. Aber war Donald Trump der perfekte Präsident, Markus Braun (Wirecard) der beste Manager, Franz-Peter Tebartzvan Elst der optimale Bischof? Vielleicht wären das Losverfahren oder die Erbschaftsfolge manches Mal sinnvoller gewesen?


Was passiert, wenn man die Perspektive umdreht und das Scheitern von Verfahren der Personalauswahl in den Mittelpunkt stellt? Die historischen Fallstudien dieses Buches – von der Spätantike bis heute - machen überraschend deutlich, dass jedes noch so durchdachte Verfahren zur Rekrutierung von Spitzenpersonal Vor- und Nachteile hat und daher mit gutem Grund unterstützt wie kritisiert werden kann.

(Text- und Bildnachweis: © wbg Academic)


Making_Truth_in_Early_Modern_Catholicism1

Andreea Badea, Bruno Boute, Marco Cavarzere und Steven Vanden Broecke (Hrsg.): Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

Scholarship has come to value the uncertainties haunting early modern knowledge cultures; indeed, awareness of the fragility and plurality of knowledge is now offered as a key element for understanding early modern science as a whole. Yet early modern actors never questioned the possibility of certainty itself and never objected to the notion that truth is out there, universal, and therefore safe from human manipulation.

This book investigates how early modern actors managed not to succumb to postmodern relativism, despite the increasing uncertainties and blatant disagreements about the nature of God, Man, and the Universe. An international and interdisciplinary team of experts in fields ranging from the history of science to theology and the history of ideas analyses a number of practices that were central to maintaining and functionalizing the notion of absolute truth. Through such an interdisciplinary research the book shows how certainty about truth could be achieved, and how early modern society recognized the credibility of a wide plethora of actors in differentiating fields of knowledge.

(Text- und Bildnachweis: © Amsterdam University Press)

I. Monographien und Sammelbände

Andreea Badea, Bruno Boute, Marco Cavarzere und Steven Vanden Broecke (Hrsg.): Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

Birgit Emich gemeinsam mit Christoph Cornelisen, Hartmut Leppin, Jorg Lesczenski, Daniela Rando, Davide Scotto und Camilla Tenaglia, Eignungserwartung und Scheitern, in: Vom Konklave zum Assessment-Center: Personalentscheidungen im historischen Wandel, hg. von Andreas Fahrmeir, Christoph Cornelißen, Darmstadt 2021, S. 242-256.

Andreea Badea gemeinsam mit Muriel Favre und Annika Klein, Meritokratie und Diversität, in: Vom Konklave zum Assessment-Center: Personalentscheidungen im historischen Wandel, hg. von Andreas Fahrmeir, Christoph Cornelißen, Darmstadt 2021, S. 257-264.

Andreea Badea, Kritik an der kurialen Personalpolitik im 18. Jahrhundert – Der Predigerorden an den Schaltstellen romischer Macht oder wie ein Jesuit sich selbst zensieren musste, in: Vom Konklave zum Assessment-Center: Personalentscheidungen im historischen Wandel, hg. von Andreas Fahrmeir, Christoph Cornelißen, Darmstadt 2021, S. 142-159.

Andreea Badea: Ein guter Hirte und Bürokrat oder: Was macht einen kompetenten Bischof aus? Elitenrekrutierung als Zweck der römischen Verwaltungsreform im späten 17. Jahrhundert, in: ZHF 48/2 (2021), S. 263-294.

Bruno Boute, Andreea Badea, Marco Cavarzere und Steven Vanden Broecke: A Product's Glamour. Credibility, or the Manufacture and Administration of Truth in Early Modern Catholicism, in: Dies. (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism (Scientiae Studies 1). Amsterdam University Press, Amsterdam 2021, S. 7-38.

Andreea Badea: Credibility of the Past. Writing and Censoring History within Seventeenth-Century Catholicism, in: dies., Bruno Boute, Marco Cavarzere und Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

Birgit Emich: The Production of Truth in the Manufacture of Saints: Procedures, Credibility, and Patronage in Early Modern Processes of Canonization, in: Andreea Badea, Bruno Boute, Marco Cavarzere und Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

Bruno Boute: Saving Truth. Roman Censorship and Catholic Pluralization in the Confessionals of the Habsburg Netherlands, 1682-1686, in: Andreea Badea, ders., Marco Cavarzere und Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

Cecilia Cristellon: Choosing Information, Selecting Truth. The Roman Congregations, the Benedictine Declaration, and the Establishment of Religious Pluralism, in: Andreea Badea, Bruno Boute, Marco Cavarzere und Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

III. Kleinere Beiträge und sonstige Publikationsformen

Im Fokus:
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Marco Cavarzere: Historical culture and political reform in the Italian Enlightenment, Oxford 2020.

For centuries the society and politics of Old Regime Europe relied on the strong connection between past, present, and future and on the belief in the unstoppable continuity of time. What happened during the eighteenth century when the age of revolutions claimed it had canceled the previous social order and announced the dawn of a new era? This book explores how antiquarianism provided new political bodies with allegedly time-hallowed traditions and so served as a source of legitimacy for reshaping European politics. The love for antiquities forged a common language of political communication within a burgeoning public sphere.

To understand why this happened, Marco Cavarzere focuses on the cultural debates taking place in the Italian states from 1748 until 1796. During this period, governments tried to establish regional “national cultures" through erudite scholarship, with the intent of creating new administrative and political centralization within individual Italian states. Meanwhile, other sectors of local societies used the tools of antiquarianism in order to offer a counter-narrative on these political reforms.

Ultimately, this book proposes a localized way of reading antiquarian texts. Far from presenting timeless knowledge, erudition in fact gave voice to specific tensions which were linked to restricted political arenas and regional public opinion.

(Text- und Bildnachweis: © Liverpool University Press)

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I. Monographien und Sammelbände

Marco Cavarzere: Historical culture and political reform in the Italian Enlightenment, Oxford 2020.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

Birgit Emich: Kulturform und Karrieretechnik: Moderne Patronage im Spiegel der Frühen Neuzeit, in: Jens Ivo Engels, Volkhard Huth, Robert Bernsee und Volker Köhler (Hrsg.), Moderne Patronage: Annäherungen an die Bedeutung personaler Verflechtung in Politik und Wirtschaft im 19. und 20. Jahrhundert, Frankfurt am Main 2020, S. 139-163.

Birgit Emich: The Cardinal Nephew, in: Companion to the Early Modern Cardinal, hrsg. von Mary Hollingsworth, Miles Pattenden, Arnold Witte, Leiden/Boston 2020, S. 71-87.

III. Kleinere Beiträge und sonstige Publikationsformen

Andreea Badea: Ciampini, Giovanni Giustino, in: Personen und Profile 1542-1700, bearbeitet von Jyri Hasecker und Judith Schepers (Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung: 1542-1700, hrsg. von Hubert Wolf), Paderborn u.a. 2020, S. 463-468

Andreea Badea: Fabretti, Raffaele, in: Personen und Profile 1542-1700, bearbeitet von Jyri Hasecker und Judith Schepers (Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung: 1542-1700, hrsg. von Hubert Wolf), Paderborn u.a. 2020, S. 603-610.

Andreea Badea: Gilles, Antoine, in: Personen und Profile 1542-1700, bearbeitet von Jyri Hasecker und Judith Schepers (Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung: 1542-1700, hrsg. von Hubert Wolf), Paderborn u.a. 2020, S. 743-745.

Im Fokus:
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Nadine Amsler, Andreea Badea, Bernard Heyberger und Christian Windler (Hrsg.): Catholic Missionaries in Early Modern Asia, London 2019.

(© Taylor & Francis Group)

Over recent decades, historians have become increasingly interested in early modern Catholic missions in Asia as laboratories of cultural contact. This book builds on recent ground-breaking research on early modern Catholic missions, which has shown that missionaries in Asia cooperated with and accommodated the needs of local agents rather than being uncompromising promoters of post-Tridentine doctrine and devotion.

Bringing together some of the most renowned and innovative researchers from Anglophone countries and continental Europe, this volume investigates how missionaries' entanglements with local societies across Asia contributed to processes of localization within the early modern Catholic church. The focus of the volume is on missionaries' adaptation to four ideal-typical social settings that played an eminent role in early modern Asian missions: (1) the symbolically loaded princely court; (2) the city as a space of especially dense communication; (3) the countryside, where missionary presence was only rarely permanent; (4) and the household – a central arena of conversion in early modern Asian societies.

Shining a fresh light onto the history of early modern Catholic missions and the early modern Eurasian cultural exchange, this will be an important book for any scholar of religious history, history of cultural contact/global history and early modern history in Asia.

Katalog der Universität Frankfurt (OPAC)



I. Monographien und Sammelbände

Nadine AmslerAndreea Badea, Bernard Heyberger und Christian Windler (Hrsg.): Catholic Missionaries in Early Modern Asia, London 2019.

Cecilia Cristellon und Luise Schorn-Schütte (Hrsg.), Grundrechte und Religion im Europa der Frühen Neuzeit (16.-18. Jh.) (Schriften zur politischen Kommunikation 24), Göttingen 2019.

Birgit Emich: Geschichte der Frühen Neuzeit studieren (UTB, Reihe "Basics"), Konstanz 2006, 2., aktualisierte Auflage (utb S) München 2019.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

Cecilia Cristellon: Chapter Two: Religion, in: Joanne Ferraro (Hg.), A Cultural History of Marriage, Vol. 3, Renaissance and Early Modern Age, Bloomsbury, 2019, S. 35-49.

Cecilia Cristellon: Postfazione. I matrimoni misti: una prospettiva di lunga durata, in: M. Gasperoni, V. Gpordon und C. Grange (Hrsg.), Les marriages mixtes dans les sociétés contemporaines, XVIIIe-XXI siècle. Pour une histoire sociale de la mixité matrimoniale, 2019, S. 333-362.

Magnus Ressel: The Hanseatics and the 'Barbary question' at the Congress of Vienna, in: Thomas Olechowski/Brigitte Mazohl/Karin Schneider/Reinhard Stauber (Hgg.),  Der Wiener Kongress 1814/1815 : Band I: Internationale Politik, Wien 2019, S. 95-103.

Magnus Ressel: A Dystopia as Utopia. The Algerian City of Oran and Annette von Droste-Hülshoff's The Jews' Beech Tree, in: Mario Klarer (Hg.), Mediterranean Slavery and World Literature, London 2019, S. 130-147.

Andreea Badea: Localizing Catholic mission in Asia, Introduction, zusammen mit Nadine Amsler, Bernard Heyberger und Christian Windler, in: Nadine Amsler, dies., Bernard Heyberger und Christian Windler (Hrsg.), Catholic Missionaries in Early Modern Asia. Patterns of Localization (Religious Cultures in the Early Modern World), London 2019, S. 1-11.

Birgit Emich: Localizing Catholic Missions in Asia: Framework conditions, scope for action, and social spaces, in: Nadine Amsler, Andreea Badea, Bernard Heyberger und Christian Windler (Hrsg.), Catholic Missionaries in Early Modern Asia: Patterns of Localization, London/New York 2020, S. 218-229.

Magnus Ressel: Karl von Zinzendorf 's Memorandum on Milan and the Liberalization of Trade in Austrian Lombardy in the Second Half of the 18th Century, in: Alessandra Dattero (Hg.), Milano città d'acqua e di ferro, Mailand 2019, S. 143-161.

Marco Cavarzere: La Riforma: dialoghi possibili, in: Christoph Cornelissen und Gabriele d'Ottavio (Hrsg.) Germania e Italia. Sguardi incrociati sulla storiografia, Bologna 2019, S. 381-403.

Cecilia Cristellon: The Roman Congregations and the Application of the Tametsi as an Instrument of their Policy towards Mixed Marriages in Europe (1563-1798), in: Rechtsgeschichte-Legal History Rg 27 (2019), S. 163-171.

Marco Cavarzere: La Riforma alla riscoperta del Papato. Le edizioni protestanti di documenti pontifici in età moderna, in: Wietse de Boer, Vincenzo Lavenia und Giuseppe Marcocci (Hrsg.), La ghianda e la quercia. Saggi per Adriano Prosperi, Rom 2019, S. 83-94.

Marco Cavarzere: Das Papsttum als Wahlmonarchie. Konfessionelle Selbst- und Fremdwahrnehmung zwischen politischer Pädagogik und Konversionsstrategien, in: Mona Garloff und Christian Witt (Hrsg.), Confessio im Konflikt. Religiöse Selbst- und Fremdwahrnehmung in der Frühen Neuzeit. Ein Studienbuch (Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte 129), Göttingen 2019, S. 145-161.

Andreea Badea: “Die Häretiker aber gönnen sich nun allerfeierlichstes Gelächter“ oder wer entscheidet über den Heiligenhimmel? Kuriale Überlegungen zum Absolutheitsanspruch Roms im späten 17. Jahrhundert, in: Mona Garloff und Christian Witt (Hrsg.), Confessio im Konflikt. Religiöse Selbst- und Fremdwahrnehmung in der Frühen Neuzeit. Ein Studienbuch (Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz 129), Göttingen 2019, S. 235-253.

Birgit Emich: From the Council to the Founding Myth: How the Spirit of Trent Came to be Named, in: Marjorie Elizabeth Plummer und Joel F. Harrington (Hrsg.), Names and Naming in Early Modern Germany, Oxford/New York 2019, S. 40-61.

Magnus Ressel: Der Freikauf europäischer Gefangener aus Nordafrika. Ein europäisches Panorama, in: Sabine Haag, Veronika Sandbichler und Mario Klarer (Hrsg.), Piraten und Sklaven im Mittelmeer. Eine Ausstellung von Schloss Ambras Innsbruck und der Universität Innsbruck, Innsbruck 2019, S. 28-35.

Cecilia Cristellon: Mit dem Recht des Glaubens: Juden und Katholiken im Spannungsfeld von Taufe und Ehe in der Frühen Neuzeit, in: Cristellon, C., Schorn-Schütte, L. (Hg.), Grundrechte und Religion im Europa der Frühen Neuzeit (16.-18. Jahrhundert), Göttingen 2019, S. 101-121.

Andreea Badea: Nach bestem Wissen ein schlechtes Gewissen? Selbstanzeigen bei der Römischen Inquisition und die Vergabe von Leselizenzen im 17. und 18. Jahrhundert, in: Cecilia Cristellon, Luise Schorn-Schütte (Hrsg.), Grundrechte und Religion in Europa der Frühen Neuzeit (16.-18. Jh.) (Schriften zur politischen Kommunikation 24), Göttingen 2019, S. 133-147.

Andreea Badea: Hiermit bewerbe ich mich um die Stelle als… Francesco Bianchini und seine „Istoria Universale“ zwischen Gelehrsamkeit und kurialem Amt, in: Markus Friedrich und Jacob Schilling (Hrsg.), Praktiken frühneuzeitlicher Historiographie (Cultures and Practices of Knowledge in History 2), Berlin 2019, S. 173–193.

Andreea Badea: Nel ordine del Re Sole. Storiografia tra propaganda e censura nel tardo Seicento, in: Alejandro Cifres (Hg.), L'Inquisizione romana e i suoi archivi. A vent'anni dall'apertura dell'ACDF (Memoria Fidei IV), Rom 2019, S. 245–254.

III. Sonstige Publikationsformen

Birgit Emich: Ulinka Rublack, Der Astronom und die Hexe. Laudatio zur Verleihung des Deutschen Historikerpreises, München, 8. November 2019.

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