Auch im Sommersemester 2026 laden wir wieder herzlich zu unserem Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ein. Die Veranstaltungsreihe mit Vortragenden aus dem In- und Ausland bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht den Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und allen, die sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit begeistern.
Das Kolloquium findet dienstags vom 14. April 2026 bis 14. Juli 2026 zwischen 18:15-19:45 Uhr im IG-Farben-Haus am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Raum IG 457 (Erdgeschoss) statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und
mitzudiskutieren.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Zum Buch
Im 16. Jahrhundert war religiöse Zugehörigkeit alles andere als eindeutig. Ambiguitätstoleranz, strategische Vieldeutigkeit und konfessionelle Unsicherheit prägten den Alltag. Der Band fragt, wie unter diesen Bedingungen der Uneindeutigkeit Texte, Bilder und Praktiken konfessionell aufgeladen und zugeordnet werden konnten. In interdisziplinärer Perspektive gehen die Beiträge des Bandes solchen Codierungen nach. Untersucht wird das Zusammenspiel von ästhetischer Produktion und rezeptionsästhetischen Zuschreibungen sowie die reflexive Deutung von Prozessen der Codierungen und Decodierungen in Zeiten religiöser Grenzverhandlung.
Christine Ott / Birgit Emich / Andreea Badea / Bruno Boute (Hrsg.), Konfessionelle Codierungen. Ambiguität und Vereindeutigung im 16. Jahrhundert (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 7), Köln 2026. 348 Seiten, mit 44 Abbildungen.
Text- und Bildnachweis: Böhlau Verlag
Zum Buch
Early modern Catholicism was a was a “glocal" affair: global in aspiration yet diverse in its local manifestations. Saint-making was no exception. In the wake of the Council of Trent, the Roman Church developed complex bureaucratic procedures through which the papacy proclaimed the saints of the Church Universal. But these procedures remained contingent on Catholics' active veneration of holy men and women before their formal canonization and the faithful's willingness to reappropriate Roman saints locally once the papacy had reached a verdict. This volume brings together the work of leading international specialists to show how early modern sanctity was produced, framed, and spread: far from being imposed uniformly upon a global Catholic community by the Roman center, saints were the product of constant negotiations between the global Church and local Catholics living in the four corners of the early modern world.
Birgit Emich/Daniel Sidler/Samuel Weber/Christian Windler (Hrsg.): Making Saints in a “Glocal” Religion Practices of Holiness in Early Modern Catholicism, Köln 2024. 514 Seiten, mit 49 Abbildungen.
Text- und Bildnachweis: Böhlau Verlag
Auch im Wintersemester 2025/26 laden wir wieder herzlich zu unserem Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ein. Die Veranstaltungsreihe mit Vortragenden aus dem In- und Ausland bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht den Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und allen, die sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit begeistern.
Das Kolloquium findet dienstags vom 21. Oktober 2025 bis 10. Februar 2026 zwischen 18:15-19:45 Uhr im IG-Farben-Haus am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Raum IG 457 (Erdgeschoss) statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und
mitzudiskutieren.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Wir laden ein zur Buchpräsentation von Kilian Harrer (IEG Mainz), der im Gespräch mit Matthias Winkler und Xenia von Tippelskirch sein im Herbst 2025 erschienenes Buch "Devout and Defiant: How Pilgrims Shaped the Franco-German Borderlands in the Age of Revolutions" vorstellen wird.
Die Buchpräsentation findet am 20. Januar 2026 zwischen 18:15-19:45 Uhr im Raum IG 457 (Erdgeschoss) des IG-Farben-Hauses am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und
mitzudiskutieren.
Für alle, die aus logistischen Gründen nicht vor Ort sein können, gibt es unter folgendem Link die Möglichkeit zur Teilnahme via Zoom.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Auch im Jahr 2025 geht der "Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit" in eine neue Runde. In der diesjährigen Auflage des erfolgreichen Formats widmen wir uns dem Thema "Religion und Eskalation" und nehmen dafür verschiedene historische Konstellationen der Zeit zwischen 1500 und 1800 in den Blick, in denen Christ:innen mit anderen Christ:innen oder Nichtchrist:innen in direkter Nachbarschaft zusammenlebten.
Der Sommerkurs findet vom 28. bis 31. Juli 2025 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt. Er richtet sich an Studierende und Promovierende der Goethe-Universität und anderer Universitäten, die ein einschlägiges Forschungsprojekt verfolgen oder sich schlicht für das Thema interessieren. Neben gemeinsamen Arbeitseinheiten, einem Kino- und einem Museumsbesuch ist geplant, dass einzelne Teilnehmer:innen ihre Masterarbeits- oder Promotionsprojekte vorstellen.
Anmelde- bzw. Bewerbungsfrist: 31. Mai 2025
Weitere Informationen zum Sommerkus und den Anmeldemodalitäten finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Auch im Wintersemester 2024/25 laden wir wieder herzlich zu unserem Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ein. Die Veranstaltungsreihe mit Vortragenden aus dem In- und Ausland bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht den Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und allen, die sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit begeistern.
Das Kolloquium findet dienstags vom 22. April 2025 bis 22. Juli 2025 zwischen 18:15-19:45 Uhr im IG-Farben-Haus am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Raum IG 3.401 statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und
mitzudiskutieren.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Die Frankfurter Kolleg-Forschungsgruppe „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“ (POLY) lädt zu fächerübergreifenden Religionsgesprächen ein: Mit führenden Expert_innen unter anderem aus Anthropologie, Soziologie und Geschichtswissenschaften tauschen wir uns im Winter 2024/25 über Grundsatzfragen in der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Religion aus. An insgesamt vier Terminen diskutieren jeweils zwei Forscher_innen, die die Debatte maßgeblich mitbestimmen, mit dem Publikum über ein aktuelles Thema religionshistorischer Forschung. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, an den Veranstaltungen in Präsenz oder online teilzunehmen.
Termine:
Die Gespräche finden jeweils von 14:15 bis 15:45 im PEG-Gebäude am Campus Westend (Theodor-W.-Adorno-Platz 6 | Raum PEG 1.G 192) statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig, zum Erhalt des Zoom-Links genügt eine kurze Mail an info[at]poly-unifrankfurt.de.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Auch im Wintersemester 2024/25 laden wir wieder herzlich zu unserem Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ein. Die Veranstaltungsreihe mit Vortragenden aus dem In- und Ausland bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht den Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und allen, die sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit begeistern.
Das Kolloquium findet dienstags vom 15. Oktober 2024 bis 11. Februar 2025 zwischen 18:15-19:45 Uhr im IG-Farben-Haus am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Raum IG 454 statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, teilzunehmen und
mitzudiskutieren.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Die Tagung nimmt das Aufstandsgeschehen der Jahre um 1525 neu in den Blick, indem sie die Ereignisse, die Interaktionsgruppen und individuellen Akteure mit ihren jeweiligen Handlungsräumen aus der Perspektive der Dezentrierung und Entgrenzung untersucht.
Dezentrierung verstehen wir als einen methodischen Zugang, historiographiegeschichtlich überkommene Zentrierungen zu hinterfragen: regionale (Schwaben, Franken, Odenwald, Thüringen, Tirol), akteursbezogene (Untertanen, Landes-/ Grundherren, Reformatoren) und ideologische Zentrierungen (Konfession oder Herrschaftskritik).
Die Auflösung der alten Foki ermöglicht den Blick auf andere, weitere Zusammenhänge; sie erlaubt es, Interferenzen und Wechselwirkungen aufzuspüren, die eine möglicherweise weitaus größere und weitreichendere Komplexität und Vielgestaltigkeit zu Tage fördern, als dies mit den herkömmlichen Zugriffen möglich war.
Das Kolloquium findet vom 17.-19. Oktober 2024 im IG-Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg statt. Anmeldungen zur Teilnahme werden bis zum 15. Oktober per E-Mail entgegengenommen unter k.klein[at]em.uni-frankfurt.de.
Genaue Informationen zum Tagungsprogramm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Auch im Jahr 2024 geht der "Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit" in eine neue Runde. In der diesjährigen Auflage des erfolgreichen Formats werden die Teilnehmenden zusammen mit ausgewiesenen Spezialist*innen auf dem Feld der jüdischen und christlichen Religionsgeschichte die Potenziale und Grenzen postkolonialer Ansätze für die historische Untersuchung frühneuzeitlicher Religion ausloten.
Im Rahmen des Sommerkurses werden sich die Teilnehmenden mit der Rolle von Religion in der europäischen Expansion, den Handlungsspielräumen nichteuropäischer Akteur*innen, sowie mit Kulturkontakt und globaler Verflechtung beschäftigen – und nicht zuletzt mit der grundsätzlichen Frage, wessen Religion in der Frühen Neuzeit überhaupt legitimerweise als ‚Religion' gelten durfte.
Der Sommerkurs findet vom 24. bis 26. Juli 2024 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt und richtet sich an Studierende und Promovierende der Goethe-Universität und anderer Universitäten, die ein einschlägiges Forschungsprojekt verfolgen oder sich schlicht für das Thema interessieren. Neben gemeinsamen Arbeitseinheiten, einem Kino- und einem Museumsbesuch ist geplant, dass einzelne Teilnehmer*innen ihre Masterarbeits- oder Promotionsprojekte vorstellen.
Nähere Informationen zum Programm und den Teilnahmebedingungen finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Anmeldungsschluss: 31. Mai 2024
Auch im Sommersemester 2024 findet wieder ein Früneuzeit-Kolloquium mit Vortragenden aus dem In- und Ausland statt.
Das Kolloquium findet wöchentlich vom 23. April bis 16. Juli 2024 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt und richtet sich an Studierende und alle, die sich für die Epoche der Frühen Neuzeit interessieren.
Das komplette Semesterprogramm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Das komplette Semesterprogramm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Die Vortragsreihe der Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" (POLY) geht in eine neue Runde. In dieser zweiten Auflage zum Thema Raum und Religion setzten die vortragenden Gastwissenschaftler:innen die Überlegungen aus dem vergangenen Wintersemester fort. Die Vorträge finden vom 24. Oktober 2023 bis 06. Februar 2024 jeweils dienstags zwischen 18:15 und 19:45 im Seminarhaus am Campus Westend (Raum SH 1.108) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Videomitschnitte der im Rahmen der Ringvorlesung "Religion - Revolution - Reaktion. 1848 in Perspektive" gehaltenen vorträge sind demnächst auf dem Wissenschaftsportal "L.I.S.A." der Gerda Henkel Stiftung verfügbar.
Bereits jetzt können interessierte Nutzer:innen den Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Birgit Emich zum Thema "1517: Refrommation" ansehen.
Im Rahmen der von den Ukraine-Fellows der Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" (POLY) organisierten internationalen Tagung "In Search of Centres: Early Modern Kyivan Christianities" diskutieren zahlreiche namhafte ExpertInnnen aus der Ukraine und anderen Ländern über die verschiedenen Kiewer Christentümer. Die Tagung findet vom 26. bis 28. Juni 2023 im Eisenhower-Saal (IG 1.314) des IG-Farben-Hauses am Campus Westend statt.
Das Programm für die Vortragreihe der Kollegforschungsgruppe POLY ist da! In diesem Semester dreht sich alles um das Thema religiöse Praktiken. Die Vorträge finden vom 16. Mai bis 11. Juli 2023 jeweils dienstags zwischen 18:15 und 19:45 im Seminarhaus am Campus Westend (Raum SH 2.107) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Das Programm für das Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ist da! Die Vorträge finden vom 17. April bis 10. Juli 2023 jeweils montags zwischen 18:15 und 19:45 im IG-Farben-Haus (Raum IG 0.454) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Das Programm der unter Beteiligung der Professur für Geschichte der Frühen Neuzeit organisierten Ringvorlesung "Revolution - Reaktion - Religion. 1848 in Perspektive" ist da! Die Vorträge
finden vom 19. April bis 12. Juli 2023 jeweils mittwochs zwischen 18:15
und 19:45 im Hörsaalzentrum Campus Westend (Raum HZ 11) statt. Wir freuen uns auf
Ihr Kommen!
Das Programm für die Tagung "Embodying Reformation" ist da! Die Tagung findet vom 19. bis 20. Mai 2023 im Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg v. d. Höhe statt. Anmeldungen zur Teilnahme werden bis zum 9. Mai 2023 unter der Emailadresse "pluralchristianities[at]em.uni-frankfurt.de" entgegengenommen.
Abendvortrag von Dr. Ivan Almes am 6.12.2022 fällt aus
Der für Dienstag 6.12.2022, 18:15-19:45 geplante Online-Abendvortrag unseres POLY Ukraine Fellow Dr. Ivan Almes fällt aus. Aufgrund des völkerrechtswidrigen Angriffkrieges auf die Ukraine und den damit verbundenen gezielten Angriffen auf die ukrainische Zivilbevölkerung und Infrastruktur kann Dr. Ivan Almes seinen mit Spannung erwarteten Vortrag derzeit nicht halten. Wir bitten um Verständnis.
Der nächste Abendvortrag unserer POLY Vortragsreihe zum Thema Raum und Religion findet am 10. Januar 2023 statt.
Bis dahin wünschen wir allen Teilnehmenden der Vortragsreihe besinnliche Feiertage, ein neues Jahr in guter Gesundheit und vor allem: Hoffnung und Frieden.
#westandwithukraine
Anmeldungen für den diesjährigen Sommerkurs "Grenzgänger des Jenseits. Engel, Dämonen und Heilige in der frühen Neuzeit. Commuters from the Beyond. Angels, Demons, and Saints in the Early Modern Period" (25.-28. Juli 2022) werden bis Donnerstag, 30. Juni 2022 entgegengenommen.
Die Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" ist seit Kurzem auch mit einem offiziellen Account bei Twitter vertreten.
Folgen Sie der Kollegforschungsgruppe unter @POLY_Frankfurt für Neuigkeiten, Blicke hinter die Kulissen, Veranstaltungshinweise und interessante Retweets zum Thema vormoderne Christentümer.
Am
5. November 2021 wird PD Dr. Magnus Ressel in Venedig der vom Verein
der Freunde und Förderer des Deutschen Studienzentrums in Venedig
ausgeschriebene Premio Palazzo Barbarigo 2021 für seine
Habilitationsschrift verliehen. Wir gratulieren herzlich!
Dr. Christoph Haar wird zum 1. Oktober 2021 an der Katholischen Universität Löwen in Louvain-la-Neuve ein Drittmittelprojekt zum Thema europäische Konfessionen in der kolonialen Welt durchführen. Wir gratulieren herzlich und freuen uns auf weitere Zusammenarbeit in der Zukunft!
Dr. Marco Cavarzere hat einen Ruf an die Universität Cà Foscari in Venedig erhalten. Er wird dort zum 1. Januar 2021 den Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit übernehmen. Wir gratulieren ganz herzlich und danken Marco für die ausgezeichnete Zusammenarbeit in den letzten Jahren!
Auch im Sommersemester 2026 laden wir wieder herzlich zu unserem Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ein. Die Veranstaltungsreihe mit Vortragenden aus dem In- und Ausland bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht den Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und allen, die sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit begeistern.
Das Kolloquium findet dienstags vom 14. April 2026 bis 14. Juli 2026 zwischen 18:15-19:45 Uhr im IG-Farben-Haus am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Raum IG 457 (Erdgeschoss) statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und
mitzudiskutieren.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Zum Buch
Im 16. Jahrhundert war religiöse Zugehörigkeit alles andere als eindeutig. Ambiguitätstoleranz, strategische Vieldeutigkeit und konfessionelle Unsicherheit prägten den Alltag. Der Band fragt, wie unter diesen Bedingungen der Uneindeutigkeit Texte, Bilder und Praktiken konfessionell aufgeladen und zugeordnet werden konnten. In interdisziplinärer Perspektive gehen die Beiträge des Bandes solchen Codierungen nach. Untersucht wird das Zusammenspiel von ästhetischer Produktion und rezeptionsästhetischen Zuschreibungen sowie die reflexive Deutung von Prozessen der Codierungen und Decodierungen in Zeiten religiöser Grenzverhandlung.
Christine Ott / Birgit Emich / Andreea Badea / Bruno Boute (Hrsg.), Konfessionelle Codierungen. Ambiguität und Vereindeutigung im 16. Jahrhundert (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 7), Köln 2026. 348 Seiten, mit 44 Abbildungen.
Text- und Bildnachweis: Böhlau Verlag
Zum Buch
Early modern Catholicism was a was a “glocal" affair: global in aspiration yet diverse in its local manifestations. Saint-making was no exception. In the wake of the Council of Trent, the Roman Church developed complex bureaucratic procedures through which the papacy proclaimed the saints of the Church Universal. But these procedures remained contingent on Catholics' active veneration of holy men and women before their formal canonization and the faithful's willingness to reappropriate Roman saints locally once the papacy had reached a verdict. This volume brings together the work of leading international specialists to show how early modern sanctity was produced, framed, and spread: far from being imposed uniformly upon a global Catholic community by the Roman center, saints were the product of constant negotiations between the global Church and local Catholics living in the four corners of the early modern world.
Birgit Emich/Daniel Sidler/Samuel Weber/Christian Windler (Hrsg.): Making Saints in a “Glocal” Religion Practices of Holiness in Early Modern Catholicism, Köln 2024. 514 Seiten, mit 49 Abbildungen.
Text- und Bildnachweis: Böhlau Verlag
Auch im Wintersemester 2025/26 laden wir wieder herzlich zu unserem Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ein. Die Veranstaltungsreihe mit Vortragenden aus dem In- und Ausland bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht den Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und allen, die sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit begeistern.
Das Kolloquium findet dienstags vom 21. Oktober 2025 bis 10. Februar 2026 zwischen 18:15-19:45 Uhr im IG-Farben-Haus am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Raum IG 457 (Erdgeschoss) statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und
mitzudiskutieren.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Wir laden ein zur Buchpräsentation von Kilian Harrer (IEG Mainz), der im Gespräch mit Matthias Winkler und Xenia von Tippelskirch sein im Herbst 2025 erschienenes Buch "Devout and Defiant: How Pilgrims Shaped the Franco-German Borderlands in the Age of Revolutions" vorstellen wird.
Die Buchpräsentation findet am 20. Januar 2026 zwischen 18:15-19:45 Uhr im Raum IG 457 (Erdgeschoss) des IG-Farben-Hauses am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und
mitzudiskutieren.
Für alle, die aus logistischen Gründen nicht vor Ort sein können, gibt es unter folgendem Link die Möglichkeit zur Teilnahme via Zoom.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Auch im Jahr 2025 geht der "Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit" in eine neue Runde. In der diesjährigen Auflage des erfolgreichen Formats widmen wir uns dem Thema "Religion und Eskalation" und nehmen dafür verschiedene historische Konstellationen der Zeit zwischen 1500 und 1800 in den Blick, in denen Christ:innen mit anderen Christ:innen oder Nichtchrist:innen in direkter Nachbarschaft zusammenlebten.
Der Sommerkurs findet vom 28. bis 31. Juli 2025 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt. Er richtet sich an Studierende und Promovierende der Goethe-Universität und anderer Universitäten, die ein einschlägiges Forschungsprojekt verfolgen oder sich schlicht für das Thema interessieren. Neben gemeinsamen Arbeitseinheiten, einem Kino- und einem Museumsbesuch ist geplant, dass einzelne Teilnehmer:innen ihre Masterarbeits- oder Promotionsprojekte vorstellen.
Anmelde- bzw. Bewerbungsfrist: 31. Mai 2025
Weitere Informationen zum Sommerkus und den Anmeldemodalitäten finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
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Auch im Wintersemester 2024/25 laden wir wieder herzlich zu unserem Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ein. Die Veranstaltungsreihe mit Vortragenden aus dem In- und Ausland bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht den Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und allen, die sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit begeistern.
Das Kolloquium findet dienstags vom 22. April 2025 bis 22. Juli 2025 zwischen 18:15-19:45 Uhr im IG-Farben-Haus am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Raum IG 3.401 statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und
mitzudiskutieren.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Die Frankfurter Kolleg-Forschungsgruppe „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“ (POLY) lädt zu fächerübergreifenden Religionsgesprächen ein: Mit führenden Expert_innen unter anderem aus Anthropologie, Soziologie und Geschichtswissenschaften tauschen wir uns im Winter 2024/25 über Grundsatzfragen in der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Religion aus. An insgesamt vier Terminen diskutieren jeweils zwei Forscher_innen, die die Debatte maßgeblich mitbestimmen, mit dem Publikum über ein aktuelles Thema religionshistorischer Forschung. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, an den Veranstaltungen in Präsenz oder online teilzunehmen.
Termine:
Die Gespräche finden jeweils von 14:15 bis 15:45 im PEG-Gebäude am Campus Westend (Theodor-W.-Adorno-Platz 6 | Raum PEG 1.G 192) statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig, zum Erhalt des Zoom-Links genügt eine kurze Mail an info[at]poly-unifrankfurt.de.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Auch im Wintersemester 2024/25 laden wir wieder herzlich zu unserem Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ein. Die Veranstaltungsreihe mit Vortragenden aus dem In- und Ausland bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht den Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und allen, die sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit begeistern.
Das Kolloquium findet dienstags vom 15. Oktober 2024 bis 11. Februar 2025 zwischen 18:15-19:45 Uhr im IG-Farben-Haus am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Raum IG 454 statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, teilzunehmen und
mitzudiskutieren.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Die Tagung nimmt das Aufstandsgeschehen der Jahre um 1525 neu in den Blick, indem sie die Ereignisse, die Interaktionsgruppen und individuellen Akteure mit ihren jeweiligen Handlungsräumen aus der Perspektive der Dezentrierung und Entgrenzung untersucht.
Dezentrierung verstehen wir als einen methodischen Zugang, historiographiegeschichtlich überkommene Zentrierungen zu hinterfragen: regionale (Schwaben, Franken, Odenwald, Thüringen, Tirol), akteursbezogene (Untertanen, Landes-/ Grundherren, Reformatoren) und ideologische Zentrierungen (Konfession oder Herrschaftskritik).
Die Auflösung der alten Foki ermöglicht den Blick auf andere, weitere Zusammenhänge; sie erlaubt es, Interferenzen und Wechselwirkungen aufzuspüren, die eine möglicherweise weitaus größere und weitreichendere Komplexität und Vielgestaltigkeit zu Tage fördern, als dies mit den herkömmlichen Zugriffen möglich war.
Das Kolloquium findet vom 17.-19. Oktober 2024 im IG-Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg statt. Anmeldungen zur Teilnahme werden bis zum 15. Oktober per E-Mail entgegengenommen unter k.klein[at]em.uni-frankfurt.de.
Genaue Informationen zum Tagungsprogramm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Auch im Jahr 2024 geht der "Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit" in eine neue Runde. In der diesjährigen Auflage des erfolgreichen Formats werden die Teilnehmenden zusammen mit ausgewiesenen Spezialist*innen auf dem Feld der jüdischen und christlichen Religionsgeschichte die Potenziale und Grenzen postkolonialer Ansätze für die historische Untersuchung frühneuzeitlicher Religion ausloten.
Im Rahmen des Sommerkurses werden sich die Teilnehmenden mit der Rolle von Religion in der europäischen Expansion, den Handlungsspielräumen nichteuropäischer Akteur*innen, sowie mit Kulturkontakt und globaler Verflechtung beschäftigen – und nicht zuletzt mit der grundsätzlichen Frage, wessen Religion in der Frühen Neuzeit überhaupt legitimerweise als ‚Religion' gelten durfte.
Der Sommerkurs findet vom 24. bis 26. Juli 2024 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt und richtet sich an Studierende und Promovierende der Goethe-Universität und anderer Universitäten, die ein einschlägiges Forschungsprojekt verfolgen oder sich schlicht für das Thema interessieren. Neben gemeinsamen Arbeitseinheiten, einem Kino- und einem Museumsbesuch ist geplant, dass einzelne Teilnehmer*innen ihre Masterarbeits- oder Promotionsprojekte vorstellen.
Nähere Informationen zum Programm und den Teilnahmebedingungen finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Anmeldungsschluss: 31. Mai 2024
Auch im Sommersemester 2024 findet wieder ein Früneuzeit-Kolloquium mit Vortragenden aus dem In- und Ausland statt.
Das Kolloquium findet wöchentlich vom 23. April bis 16. Juli 2024 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt und richtet sich an Studierende und alle, die sich für die Epoche der Frühen Neuzeit interessieren.
Das komplette Semesterprogramm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Das komplette Semesterprogramm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Die Vortragsreihe der Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" (POLY) geht in eine neue Runde. In dieser zweiten Auflage zum Thema Raum und Religion setzten die vortragenden Gastwissenschaftler:innen die Überlegungen aus dem vergangenen Wintersemester fort. Die Vorträge finden vom 24. Oktober 2023 bis 06. Februar 2024 jeweils dienstags zwischen 18:15 und 19:45 im Seminarhaus am Campus Westend (Raum SH 1.108) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Videomitschnitte der im Rahmen der Ringvorlesung "Religion - Revolution - Reaktion. 1848 in Perspektive" gehaltenen vorträge sind demnächst auf dem Wissenschaftsportal "L.I.S.A." der Gerda Henkel Stiftung verfügbar.
Bereits jetzt können interessierte Nutzer:innen den Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Birgit Emich zum Thema "1517: Refrommation" ansehen.
Im Rahmen der von den Ukraine-Fellows der Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" (POLY) organisierten internationalen Tagung "In Search of Centres: Early Modern Kyivan Christianities" diskutieren zahlreiche namhafte ExpertInnnen aus der Ukraine und anderen Ländern über die verschiedenen Kiewer Christentümer. Die Tagung findet vom 26. bis 28. Juni 2023 im Eisenhower-Saal (IG 1.314) des IG-Farben-Hauses am Campus Westend statt.
Das Programm für die Vortragreihe der Kollegforschungsgruppe POLY ist da! In diesem Semester dreht sich alles um das Thema religiöse Praktiken. Die Vorträge finden vom 16. Mai bis 11. Juli 2023 jeweils dienstags zwischen 18:15 und 19:45 im Seminarhaus am Campus Westend (Raum SH 2.107) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Das Programm für das Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ist da! Die Vorträge finden vom 17. April bis 10. Juli 2023 jeweils montags zwischen 18:15 und 19:45 im IG-Farben-Haus (Raum IG 0.454) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Das Programm der unter Beteiligung der Professur für Geschichte der Frühen Neuzeit organisierten Ringvorlesung "Revolution - Reaktion - Religion. 1848 in Perspektive" ist da! Die Vorträge
finden vom 19. April bis 12. Juli 2023 jeweils mittwochs zwischen 18:15
und 19:45 im Hörsaalzentrum Campus Westend (Raum HZ 11) statt. Wir freuen uns auf
Ihr Kommen!
Das Programm für die Tagung "Embodying Reformation" ist da! Die Tagung findet vom 19. bis 20. Mai 2023 im Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg v. d. Höhe statt. Anmeldungen zur Teilnahme werden bis zum 9. Mai 2023 unter der Emailadresse "pluralchristianities[at]em.uni-frankfurt.de" entgegengenommen.
Abendvortrag von Dr. Ivan Almes am 6.12.2022 fällt aus
Der für Dienstag 6.12.2022, 18:15-19:45 geplante Online-Abendvortrag unseres POLY Ukraine Fellow Dr. Ivan Almes fällt aus. Aufgrund des völkerrechtswidrigen Angriffkrieges auf die Ukraine und den damit verbundenen gezielten Angriffen auf die ukrainische Zivilbevölkerung und Infrastruktur kann Dr. Ivan Almes seinen mit Spannung erwarteten Vortrag derzeit nicht halten. Wir bitten um Verständnis.
Der nächste Abendvortrag unserer POLY Vortragsreihe zum Thema Raum und Religion findet am 10. Januar 2023 statt.
Bis dahin wünschen wir allen Teilnehmenden der Vortragsreihe besinnliche Feiertage, ein neues Jahr in guter Gesundheit und vor allem: Hoffnung und Frieden.
#westandwithukraine
Anmeldungen für den diesjährigen Sommerkurs "Grenzgänger des Jenseits. Engel, Dämonen und Heilige in der frühen Neuzeit. Commuters from the Beyond. Angels, Demons, and Saints in the Early Modern Period" (25.-28. Juli 2022) werden bis Donnerstag, 30. Juni 2022 entgegengenommen.
Die Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" ist seit Kurzem auch mit einem offiziellen Account bei Twitter vertreten.
Folgen Sie der Kollegforschungsgruppe unter @POLY_Frankfurt für Neuigkeiten, Blicke hinter die Kulissen, Veranstaltungshinweise und interessante Retweets zum Thema vormoderne Christentümer.
Am
5. November 2021 wird PD Dr. Magnus Ressel in Venedig der vom Verein
der Freunde und Förderer des Deutschen Studienzentrums in Venedig
ausgeschriebene Premio Palazzo Barbarigo 2021 für seine
Habilitationsschrift verliehen. Wir gratulieren herzlich!
Dr. Christoph Haar wird zum 1. Oktober 2021 an der Katholischen Universität Löwen in Louvain-la-Neuve ein Drittmittelprojekt zum Thema europäische Konfessionen in der kolonialen Welt durchführen. Wir gratulieren herzlich und freuen uns auf weitere Zusammenarbeit in der Zukunft!
Dr. Marco Cavarzere hat einen Ruf an die Universität Cà Foscari in Venedig erhalten. Er wird dort zum 1. Januar 2021 den Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit übernehmen. Wir gratulieren ganz herzlich und danken Marco für die ausgezeichnete Zusammenarbeit in den letzten Jahren!
Sammelband des DFG-Projektes FOR 1219 "Personalentscheidungen bei gesellschaftlichen Schlüsselpositionen"
Mit Beiträgen von Birgit Emich und Andreea Badea
Die Moderne hat aus der Suche nach dem perfekten Führungspersonal eine Wissenschaft gemacht und scheint Personalentscheidungen gut im Griff zu haben. Aber war Donald Trump der perfekte Präsident, Markus Braun (Wirecard) der beste Manager, Franz-Peter Tebartzvan Elst der optimale Bischof? Vielleicht wären das Losverfahren oder die Erbschaftsfolge manches Mal sinnvoller gewesen?
Was passiert, wenn man die
Perspektive umdreht und das Scheitern von Verfahren der Personalauswahl
in den Mittelpunkt stellt? Die historischen Fallstudien dieses Buches –
von der Spätantike bis heute - machen überraschend deutlich, dass jedes
noch so durchdachte Verfahren zur Rekrutierung von Spitzenpersonal Vor-
und Nachteile hat und daher mit gutem Grund unterstützt wie kritisiert
werden kann.
(Text- und Bildnachweis: © wbg Academic)
Scholarship has come to value the uncertainties haunting early modern knowledge cultures; indeed, awareness of the fragility and plurality of knowledge is now offered as a key element for understanding early modern science as a whole. Yet early modern actors never questioned the possibility of certainty itself and never objected to the notion that truth is out there, universal, and therefore safe from human manipulation.
This book investigates how early modern actors managed not to succumb to postmodern relativism, despite the increasing uncertainties and blatant disagreements about the nature of God, Man, and the Universe. An international and interdisciplinary team of experts in fields ranging from the history of science to theology and the history of ideas analyses a number of practices that were central to maintaining and functionalizing the notion of absolute truth. Through such an interdisciplinary research the book shows how certainty about truth could be achieved, and how early modern society recognized the credibility of a wide plethora of actors in differentiating fields of knowledge.
Marco Cavarzere, Historical culture and political reform in the Italian Enlightenment, Oxford 2020.
For centuries the society and politics of Old Regime Europe relied on the strong connection between past, present, and future and on the belief in the unstoppable continuity of time. What happened during the eighteenth century when the age of revolutions claimed it had canceled the previous social order and announced the dawn of a new era? This book explores how antiquarianism provided new political bodies with allegedly time-hallowed traditions and so served as a source of legitimacy for reshaping European politics. The love for antiquities forged a common language of political communication within a burgeoning public sphere.
To understand why this happened, Marco Cavarzere focuses on the cultural debates taking place in the Italian states from 1748 until 1796. During this period, governments tried to establish regional “national cultures" through erudite scholarship, with the intent of creating new administrative and political centralization within individual Italian states. Meanwhile, other sectors of local societies used the tools of antiquarianism in order to offer a counter-narrative on these political reforms.
Ultimately, this book proposes a localized way of reading antiquarian texts. Far from presenting timeless knowledge, erudition in fact gave voice to specific tensions which were linked to restricted political arenas and regional public opinion.
(Text- und Bildnachweis: © Liverpool University Press)
Bestellen im Katalog der Universitätbliothek Frankfurt (OPAC)
(© Taylor & Francis Group)
Over recent decades, historians have become increasingly interested in early modern Catholic missions in Asia as laboratories of cultural contact. This book builds on recent ground-breaking research on early modern Catholic missions, which has shown that missionaries in Asia cooperated with and accommodated the needs of local agents rather than being uncompromising promoters of post-Tridentine doctrine and devotion.
Bringing together some of the most renowned and innovative researchers from Anglophone countries and continental Europe, this volume investigates how missionaries' entanglements with local societies across Asia contributed to processes of localization within the early modern Catholic church. The focus of the volume is on missionaries' adaptation to four ideal-typical social settings that played an eminent role in early modern Asian missions: (1) the symbolically loaded princely court; (2) the city as a space of especially dense communication; (3) the countryside, where missionary presence was only rarely permanent; (4) and the household – a central arena of conversion in early modern Asian societies.
Shining a fresh light onto the history of early modern Catholic missions and the early modern Eurasian cultural exchange, this will be an important book for any scholar of religious history, history of cultural contact/global history and early modern history in Asia.
Sammelband des DFG-Projektes FOR 1219 "Personalentscheidungen bei gesellschaftlichen Schlüsselpositionen"
Mit Beiträgen von Birgit Emich und Andreea Badea
Die Moderne hat aus der Suche nach dem perfekten Führungspersonal eine Wissenschaft gemacht und scheint Personalentscheidungen gut im Griff zu haben. Aber war Donald Trump der perfekte Präsident, Markus Braun (Wirecard) der beste Manager, Franz-Peter Tebartzvan Elst der optimale Bischof? Vielleicht wären das Losverfahren oder die Erbschaftsfolge manches Mal sinnvoller gewesen?
Was passiert, wenn man die
Perspektive umdreht und das Scheitern von Verfahren der Personalauswahl
in den Mittelpunkt stellt? Die historischen Fallstudien dieses Buches –
von der Spätantike bis heute - machen überraschend deutlich, dass jedes
noch so durchdachte Verfahren zur Rekrutierung von Spitzenpersonal Vor-
und Nachteile hat und daher mit gutem Grund unterstützt wie kritisiert
werden kann.
(Text- und Bildnachweis: © wbg Academic)
Scholarship has come to value the uncertainties haunting early modern knowledge cultures; indeed, awareness of the fragility and plurality of knowledge is now offered as a key element for understanding early modern science as a whole. Yet early modern actors never questioned the possibility of certainty itself and never objected to the notion that truth is out there, universal, and therefore safe from human manipulation.
This book investigates how early modern actors managed not to succumb to postmodern relativism, despite the increasing uncertainties and blatant disagreements about the nature of God, Man, and the Universe. An international and interdisciplinary team of experts in fields ranging from the history of science to theology and the history of ideas analyses a number of practices that were central to maintaining and functionalizing the notion of absolute truth. Through such an interdisciplinary research the book shows how certainty about truth could be achieved, and how early modern society recognized the credibility of a wide plethora of actors in differentiating fields of knowledge.
Marco Cavarzere, Historical culture and political reform in the Italian Enlightenment, Oxford 2020.
For centuries the society and politics of Old Regime Europe relied on the strong connection between past, present, and future and on the belief in the unstoppable continuity of time. What happened during the eighteenth century when the age of revolutions claimed it had canceled the previous social order and announced the dawn of a new era? This book explores how antiquarianism provided new political bodies with allegedly time-hallowed traditions and so served as a source of legitimacy for reshaping European politics. The love for antiquities forged a common language of political communication within a burgeoning public sphere.
To understand why this happened, Marco Cavarzere focuses on the cultural debates taking place in the Italian states from 1748 until 1796. During this period, governments tried to establish regional “national cultures" through erudite scholarship, with the intent of creating new administrative and political centralization within individual Italian states. Meanwhile, other sectors of local societies used the tools of antiquarianism in order to offer a counter-narrative on these political reforms.
Ultimately, this book proposes a localized way of reading antiquarian texts. Far from presenting timeless knowledge, erudition in fact gave voice to specific tensions which were linked to restricted political arenas and regional public opinion.
(Text- und Bildnachweis: © Liverpool University Press)
Bestellen im Katalog der Universitätbliothek Frankfurt (OPAC)
(© Taylor & Francis Group)
Over recent decades, historians have become increasingly interested in early modern Catholic missions in Asia as laboratories of cultural contact. This book builds on recent ground-breaking research on early modern Catholic missions, which has shown that missionaries in Asia cooperated with and accommodated the needs of local agents rather than being uncompromising promoters of post-Tridentine doctrine and devotion.
Bringing together some of the most renowned and innovative researchers from Anglophone countries and continental Europe, this volume investigates how missionaries' entanglements with local societies across Asia contributed to processes of localization within the early modern Catholic church. The focus of the volume is on missionaries' adaptation to four ideal-typical social settings that played an eminent role in early modern Asian missions: (1) the symbolically loaded princely court; (2) the city as a space of especially dense communication; (3) the countryside, where missionary presence was only rarely permanent; (4) and the household – a central arena of conversion in early modern Asian societies.
Shining a fresh light onto the history of early modern Catholic missions and the early modern Eurasian cultural exchange, this will be an important book for any scholar of religious history, history of cultural contact/global history and early modern history in Asia.
Between 1500 and 1800, sharing devotional, ritual, and sacred spaces created internal complexities to social, political, and economic relationships in Europe and beyond. Most regions in Europe were already religiously diverse, increasingly so after the early sixteenth-century religious reform movements. Global colonization, expanding trade networks, and the later sixteenth century religious diversification brought more individuals and communities of diverse religions, faith groups, and new Christian denominations into regular contact. When these diverse faith groups occupied the same geographic and ecclesial space, devotional differences often generated extreme reactions in local communities.
This course will investigate the local arrangements made for sharing churches and sacred spaces in early modern Europe and discuss the abilities and limitations of the human capacity to accommodate religious differences. Using recent case studies and research projects using a variety of methodological approaches, we will examine the dynamics of devotional space and rituals in the development of communal relations at the local communal level.
The course will also explore the theological, philosophical, and political conversations in print about that sharing, the physical space and objects in that space, the legal contestation of space usage, and the social interactions over marriage, economic activity, and other forms of daily interaction. We will explore the questions: How and why do diverse religious groups share devotional spaces? How do these interactions shape their political, social, and personal lives? Do these shared churches influence the development of tolerance and intolerance?
There are no application forms. Applicants should state their reasons for wishing to participate in the course and send a CV that describes their academic career and their current research. Please also supply the address of an academic referee who may be contacted to provide a reference if needed. Address: forschung@hab.de.
Application Deadline: 28 February 2026
Confirmed Guest Lecturers
Contact
Dr. Volker Bauer
Herzog August Bibliothek
Postfach 13 64
D-38299 Wolfenbüttel
Fax: +49 5331 – 808 266
forschung@hab.de
Beim Hessischen Landesarchiv sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt vier befristete Projektstellen in Vollzeit (40 Wochenstunden) für zunächst 36 Monate als Archivbeschäftigte in der Erschließung (m/w/d) (EG 5 TV-H)
Aufgabenbeschreibung
Unsere Qualifikationsanforderungen
Was wir bieten
Die Arbeitsplätze können grundsätzlich in Teilzeit besetzt werden. Das Land Hessen ist bestrebt, den Anteil von Frauen in der Landesverwaltung zu erhöhen; Bewerbungen von Frauen sind daher besonders erwünscht. Wir begrüßen ausdrücklich Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund. Bewerberinnen und Bewerber mit Behinderungen und ihnen Gleichgestellte im Sinne des SGB IX (§ 2 Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Bitte bewerben Sie sich elektronisch in unserem Stellenportal, indem Sie dem Link 23_EG 5_BMF_VN 21_25 folgen. Bitte fügen Sie in einer zusammenhängenden PDFDatei Ihr Anschreiben, Ihren Lebenslauf sowie alle aussagekräftigen Zeugnisse und Nachweise bei. Wir bitten Sie, sowohl im Anschreiben als auch bei jeder weiteren Korrespondenz zu diesem Bewerbungsverfahren folgendes Kennwort anzugeben: 23_EG 5_VN 21/25. Die Bewerbungsfrist endet mit Ablauf des 20.10.2025. Bis dahin muss die vollständige Bewerbung eingegangen sein.
Haben Sie Fragen? Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an karriere@hla.hessen.de.
Beim Hessischen Landesarchiv ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine auf 42 Monate befristete Stelle in Teilzeit mit 20 Wochenstunden (50 Prozent) als Archivangestellter (m/w/d) (EG 13 TV-H)
in der Abteilung Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Referat 23 Erschließung und Erhaltung, zu besetzen. Dienstort ist Wiesbaden. Die Stelle ist für die begleitende Anfertigung einer wissenschaftlichen Qualifikationsarbeit geeignet. Das Hessische Landesarchiv ist für alle Bereiche des staatlichen Archivwesens in Hessen zuständig. Es gliedert sich u.a. in die Abteilungen Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Hessisches Staatsarchiv Darmstadt und Hessisches Staatsarchiv Marburg. Die Stelle steht im Kontext der Zugänglichmachung von Archivgut des Hessischen Landesarchivs zur „Wiedergutmachung“ nationalsozialistischen Unrechts in dem vom Bundesministerium der Finanzen geförderten „Themenportal Wiedergutmachung“. Sie dient der Steuerung, Bearbeitung und Vermittlung eines Projekts zur Erschließung von Akten zur Rückerstattung von während der NS-Diktatur entzogenen Vermögenswerten, die in Hessen im Zuge der Umsetzung des Militärregierungsgesetzes vom 10.11.1947 bzw. des Bundesrückerstattungsgesetzes vom 19.07.1957 entstanden sind. Das Hessische Landesarchiv ist mit dem Gütesiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen“ zertifiziert. Uns ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wichtig. Als großes Landesarchiv bieten wir Ihnen flexible Arbeitszeiten, einen modernen digitalen Arbeitsplatz und die Möglichkeit zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung. Ihnen steht ferner das LandesTicket mit einer kostenfreien Nutzung des ÖPNV innerhalb Hessens zur Verfügung.
Aufgabenbeschreibung
Unsere Qualifikationsanforderungen
Ihre persönliche Stärken
Wir begrüßen ausdrücklich Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund. Bewerber und Bewerberinnen mit Behinderungen und ihnen Gleichgestellte im Sinne des SGB IX (§ 2 Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bitte bewerben Sie sich elektronisch in unserem Stellenportal, indem Sie dem Link 23_EG 13_BMF_VN 20_25 folgen. Bitte fügen Sie in einer zusammenhängenden PDFDatei Ihr Anschreiben, Ihren Lebenslauf sowie alle aussagekräftigen Zeugnisse und Nachweise bei. Wir bitten Sie, sowohl im Anschreiben als auch bei jeder weiteren Korrespondenz zu diesem Bewerbungsverfahren folgendes Kennwort anzugeben: 23_EG 13_BMF_VN 20/25. Die Bewerbungsfrist endet mit Ablauf des 24.10.2025. Bis dahin muss die vollständige Bewerbung eingegangen sein.
Für fachliche Fragen zum Stellenprofil steht Ihnen gern Frau Dr. Wurthmann (Tel. 0611- 881-122), zur Verfügung. Haben Sie Fragen? Schreiben Sie uns gerne eine Mail an karriere@hla.hessen.de. Für Informationen zur Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten im Rahmen dieses Bewerbungsverfahrens informieren Sie sich bitte hier: https://landesarchiv.hessen.de/datenverarbeitung-bewerbungsverfahren.
Auch im Sommersemester 2026 laden wir wieder herzlich zu unserem Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ein. Die Veranstaltungsreihe mit Vortragenden aus dem In- und Ausland bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht den Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und allen, die sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit begeistern.
Das Kolloquium findet dienstags vom 14. April 2026 bis 14. Juli 2026 zwischen 18:15-19:45 Uhr im IG-Farben-Haus am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Raum IG 457 (Erdgeschoss) statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und
mitzudiskutieren.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Zum Buch
Im 16. Jahrhundert war religiöse Zugehörigkeit alles andere als eindeutig. Ambiguitätstoleranz, strategische Vieldeutigkeit und konfessionelle Unsicherheit prägten den Alltag. Der Band fragt, wie unter diesen Bedingungen der Uneindeutigkeit Texte, Bilder und Praktiken konfessionell aufgeladen und zugeordnet werden konnten. In interdisziplinärer Perspektive gehen die Beiträge des Bandes solchen Codierungen nach. Untersucht wird das Zusammenspiel von ästhetischer Produktion und rezeptionsästhetischen Zuschreibungen sowie die reflexive Deutung von Prozessen der Codierungen und Decodierungen in Zeiten religiöser Grenzverhandlung.
Christine Ott / Birgit Emich / Andreea Badea / Bruno Boute (Hrsg.), Konfessionelle Codierungen. Ambiguität und Vereindeutigung im 16. Jahrhundert (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 7), Köln 2026. 348 Seiten, mit 44 Abbildungen.
Text- und Bildnachweis: Böhlau Verlag
Zum Buch
Early modern Catholicism was a was a “glocal" affair: global in aspiration yet diverse in its local manifestations. Saint-making was no exception. In the wake of the Council of Trent, the Roman Church developed complex bureaucratic procedures through which the papacy proclaimed the saints of the Church Universal. But these procedures remained contingent on Catholics' active veneration of holy men and women before their formal canonization and the faithful's willingness to reappropriate Roman saints locally once the papacy had reached a verdict. This volume brings together the work of leading international specialists to show how early modern sanctity was produced, framed, and spread: far from being imposed uniformly upon a global Catholic community by the Roman center, saints were the product of constant negotiations between the global Church and local Catholics living in the four corners of the early modern world.
Birgit Emich/Daniel Sidler/Samuel Weber/Christian Windler (Hrsg.): Making Saints in a “Glocal” Religion Practices of Holiness in Early Modern Catholicism, Köln 2024. 514 Seiten, mit 49 Abbildungen.
Text- und Bildnachweis: Böhlau Verlag
Auch im Wintersemester 2025/26 laden wir wieder herzlich zu unserem Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ein. Die Veranstaltungsreihe mit Vortragenden aus dem In- und Ausland bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht den Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und allen, die sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit begeistern.
Das Kolloquium findet dienstags vom 21. Oktober 2025 bis 10. Februar 2026 zwischen 18:15-19:45 Uhr im IG-Farben-Haus am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Raum IG 457 (Erdgeschoss) statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und
mitzudiskutieren.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Wir laden ein zur Buchpräsentation von Kilian Harrer (IEG Mainz), der im Gespräch mit Matthias Winkler und Xenia von Tippelskirch sein im Herbst 2025 erschienenes Buch "Devout and Defiant: How Pilgrims Shaped the Franco-German Borderlands in the Age of Revolutions" vorstellen wird.
Die Buchpräsentation findet am 20. Januar 2026 zwischen 18:15-19:45 Uhr im Raum IG 457 (Erdgeschoss) des IG-Farben-Hauses am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und
mitzudiskutieren.
Für alle, die aus logistischen Gründen nicht vor Ort sein können, gibt es unter folgendem Link die Möglichkeit zur Teilnahme via Zoom.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Auch im Jahr 2025 geht der "Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit" in eine neue Runde. In der diesjährigen Auflage des erfolgreichen Formats widmen wir uns dem Thema "Religion und Eskalation" und nehmen dafür verschiedene historische Konstellationen der Zeit zwischen 1500 und 1800 in den Blick, in denen Christ:innen mit anderen Christ:innen oder Nichtchrist:innen in direkter Nachbarschaft zusammenlebten.
Der Sommerkurs findet vom 28. bis 31. Juli 2025 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt. Er richtet sich an Studierende und Promovierende der Goethe-Universität und anderer Universitäten, die ein einschlägiges Forschungsprojekt verfolgen oder sich schlicht für das Thema interessieren. Neben gemeinsamen Arbeitseinheiten, einem Kino- und einem Museumsbesuch ist geplant, dass einzelne Teilnehmer:innen ihre Masterarbeits- oder Promotionsprojekte vorstellen.
Anmelde- bzw. Bewerbungsfrist: 31. Mai 2025
Weitere Informationen zum Sommerkus und den Anmeldemodalitäten finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Auch im Wintersemester 2024/25 laden wir wieder herzlich zu unserem Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ein. Die Veranstaltungsreihe mit Vortragenden aus dem In- und Ausland bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht den Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und allen, die sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit begeistern.
Das Kolloquium findet dienstags vom 22. April 2025 bis 22. Juli 2025 zwischen 18:15-19:45 Uhr im IG-Farben-Haus am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Raum IG 3.401 statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und
mitzudiskutieren.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
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Die Frankfurter Kolleg-Forschungsgruppe „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“ (POLY) lädt zu fächerübergreifenden Religionsgesprächen ein: Mit führenden Expert_innen unter anderem aus Anthropologie, Soziologie und Geschichtswissenschaften tauschen wir uns im Winter 2024/25 über Grundsatzfragen in der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Religion aus. An insgesamt vier Terminen diskutieren jeweils zwei Forscher_innen, die die Debatte maßgeblich mitbestimmen, mit dem Publikum über ein aktuelles Thema religionshistorischer Forschung. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, an den Veranstaltungen in Präsenz oder online teilzunehmen.
Termine:
Die Gespräche finden jeweils von 14:15 bis 15:45 im PEG-Gebäude am Campus Westend (Theodor-W.-Adorno-Platz 6 | Raum PEG 1.G 192) statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig, zum Erhalt des Zoom-Links genügt eine kurze Mail an info[at]poly-unifrankfurt.de.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Auch im Wintersemester 2024/25 laden wir wieder herzlich zu unserem Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ein. Die Veranstaltungsreihe mit Vortragenden aus dem In- und Ausland bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht den Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und allen, die sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit begeistern.
Das Kolloquium findet dienstags vom 15. Oktober 2024 bis 11. Februar 2025 zwischen 18:15-19:45 Uhr im IG-Farben-Haus am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Raum IG 454 statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, teilzunehmen und
mitzudiskutieren.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Die Tagung nimmt das Aufstandsgeschehen der Jahre um 1525 neu in den Blick, indem sie die Ereignisse, die Interaktionsgruppen und individuellen Akteure mit ihren jeweiligen Handlungsräumen aus der Perspektive der Dezentrierung und Entgrenzung untersucht.
Dezentrierung verstehen wir als einen methodischen Zugang, historiographiegeschichtlich überkommene Zentrierungen zu hinterfragen: regionale (Schwaben, Franken, Odenwald, Thüringen, Tirol), akteursbezogene (Untertanen, Landes-/ Grundherren, Reformatoren) und ideologische Zentrierungen (Konfession oder Herrschaftskritik).
Die Auflösung der alten Foki ermöglicht den Blick auf andere, weitere Zusammenhänge; sie erlaubt es, Interferenzen und Wechselwirkungen aufzuspüren, die eine möglicherweise weitaus größere und weitreichendere Komplexität und Vielgestaltigkeit zu Tage fördern, als dies mit den herkömmlichen Zugriffen möglich war.
Das Kolloquium findet vom 17.-19. Oktober 2024 im IG-Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg statt. Anmeldungen zur Teilnahme werden bis zum 15. Oktober per E-Mail entgegengenommen unter k.klein[at]em.uni-frankfurt.de.
Genaue Informationen zum Tagungsprogramm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Auch im Jahr 2024 geht der "Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit" in eine neue Runde. In der diesjährigen Auflage des erfolgreichen Formats werden die Teilnehmenden zusammen mit ausgewiesenen Spezialist*innen auf dem Feld der jüdischen und christlichen Religionsgeschichte die Potenziale und Grenzen postkolonialer Ansätze für die historische Untersuchung frühneuzeitlicher Religion ausloten.
Im Rahmen des Sommerkurses werden sich die Teilnehmenden mit der Rolle von Religion in der europäischen Expansion, den Handlungsspielräumen nichteuropäischer Akteur*innen, sowie mit Kulturkontakt und globaler Verflechtung beschäftigen – und nicht zuletzt mit der grundsätzlichen Frage, wessen Religion in der Frühen Neuzeit überhaupt legitimerweise als ‚Religion' gelten durfte.
Der Sommerkurs findet vom 24. bis 26. Juli 2024 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt und richtet sich an Studierende und Promovierende der Goethe-Universität und anderer Universitäten, die ein einschlägiges Forschungsprojekt verfolgen oder sich schlicht für das Thema interessieren. Neben gemeinsamen Arbeitseinheiten, einem Kino- und einem Museumsbesuch ist geplant, dass einzelne Teilnehmer*innen ihre Masterarbeits- oder Promotionsprojekte vorstellen.
Nähere Informationen zum Programm und den Teilnahmebedingungen finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Anmeldungsschluss: 31. Mai 2024
Auch im Sommersemester 2024 findet wieder ein Früneuzeit-Kolloquium mit Vortragenden aus dem In- und Ausland statt.
Das Kolloquium findet wöchentlich vom 23. April bis 16. Juli 2024 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt und richtet sich an Studierende und alle, die sich für die Epoche der Frühen Neuzeit interessieren.
Das komplette Semesterprogramm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Das komplette Semesterprogramm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Die Vortragsreihe der Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" (POLY) geht in eine neue Runde. In dieser zweiten Auflage zum Thema Raum und Religion setzten die vortragenden Gastwissenschaftler:innen die Überlegungen aus dem vergangenen Wintersemester fort. Die Vorträge finden vom 24. Oktober 2023 bis 06. Februar 2024 jeweils dienstags zwischen 18:15 und 19:45 im Seminarhaus am Campus Westend (Raum SH 1.108) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Videomitschnitte der im Rahmen der Ringvorlesung "Religion - Revolution - Reaktion. 1848 in Perspektive" gehaltenen vorträge sind demnächst auf dem Wissenschaftsportal "L.I.S.A." der Gerda Henkel Stiftung verfügbar.
Bereits jetzt können interessierte Nutzer:innen den Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Birgit Emich zum Thema "1517: Refrommation" ansehen.
Im Rahmen der von den Ukraine-Fellows der Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" (POLY) organisierten internationalen Tagung "In Search of Centres: Early Modern Kyivan Christianities" diskutieren zahlreiche namhafte ExpertInnnen aus der Ukraine und anderen Ländern über die verschiedenen Kiewer Christentümer. Die Tagung findet vom 26. bis 28. Juni 2023 im Eisenhower-Saal (IG 1.314) des IG-Farben-Hauses am Campus Westend statt.
Das Programm für die Vortragreihe der Kollegforschungsgruppe POLY ist da! In diesem Semester dreht sich alles um das Thema religiöse Praktiken. Die Vorträge finden vom 16. Mai bis 11. Juli 2023 jeweils dienstags zwischen 18:15 und 19:45 im Seminarhaus am Campus Westend (Raum SH 2.107) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Das Programm für das Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ist da! Die Vorträge finden vom 17. April bis 10. Juli 2023 jeweils montags zwischen 18:15 und 19:45 im IG-Farben-Haus (Raum IG 0.454) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Das Programm der unter Beteiligung der Professur für Geschichte der Frühen Neuzeit organisierten Ringvorlesung "Revolution - Reaktion - Religion. 1848 in Perspektive" ist da! Die Vorträge
finden vom 19. April bis 12. Juli 2023 jeweils mittwochs zwischen 18:15
und 19:45 im Hörsaalzentrum Campus Westend (Raum HZ 11) statt. Wir freuen uns auf
Ihr Kommen!
Das Programm für die Tagung "Embodying Reformation" ist da! Die Tagung findet vom 19. bis 20. Mai 2023 im Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg v. d. Höhe statt. Anmeldungen zur Teilnahme werden bis zum 9. Mai 2023 unter der Emailadresse "pluralchristianities[at]em.uni-frankfurt.de" entgegengenommen.
Abendvortrag von Dr. Ivan Almes am 6.12.2022 fällt aus
Der für Dienstag 6.12.2022, 18:15-19:45 geplante Online-Abendvortrag unseres POLY Ukraine Fellow Dr. Ivan Almes fällt aus. Aufgrund des völkerrechtswidrigen Angriffkrieges auf die Ukraine und den damit verbundenen gezielten Angriffen auf die ukrainische Zivilbevölkerung und Infrastruktur kann Dr. Ivan Almes seinen mit Spannung erwarteten Vortrag derzeit nicht halten. Wir bitten um Verständnis.
Der nächste Abendvortrag unserer POLY Vortragsreihe zum Thema Raum und Religion findet am 10. Januar 2023 statt.
Bis dahin wünschen wir allen Teilnehmenden der Vortragsreihe besinnliche Feiertage, ein neues Jahr in guter Gesundheit und vor allem: Hoffnung und Frieden.
#westandwithukraine
Anmeldungen für den diesjährigen Sommerkurs "Grenzgänger des Jenseits. Engel, Dämonen und Heilige in der frühen Neuzeit. Commuters from the Beyond. Angels, Demons, and Saints in the Early Modern Period" (25.-28. Juli 2022) werden bis Donnerstag, 30. Juni 2022 entgegengenommen.
Die Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" ist seit Kurzem auch mit einem offiziellen Account bei Twitter vertreten.
Folgen Sie der Kollegforschungsgruppe unter @POLY_Frankfurt für Neuigkeiten, Blicke hinter die Kulissen, Veranstaltungshinweise und interessante Retweets zum Thema vormoderne Christentümer.
Am
5. November 2021 wird PD Dr. Magnus Ressel in Venedig der vom Verein
der Freunde und Förderer des Deutschen Studienzentrums in Venedig
ausgeschriebene Premio Palazzo Barbarigo 2021 für seine
Habilitationsschrift verliehen. Wir gratulieren herzlich!
Dr. Christoph Haar wird zum 1. Oktober 2021 an der Katholischen Universität Löwen in Louvain-la-Neuve ein Drittmittelprojekt zum Thema europäische Konfessionen in der kolonialen Welt durchführen. Wir gratulieren herzlich und freuen uns auf weitere Zusammenarbeit in der Zukunft!
Dr. Marco Cavarzere hat einen Ruf an die Universität Cà Foscari in Venedig erhalten. Er wird dort zum 1. Januar 2021 den Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit übernehmen. Wir gratulieren ganz herzlich und danken Marco für die ausgezeichnete Zusammenarbeit in den letzten Jahren!
Auch im Sommersemester 2026 laden wir wieder herzlich zu unserem Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ein. Die Veranstaltungsreihe mit Vortragenden aus dem In- und Ausland bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht den Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und allen, die sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit begeistern.
Das Kolloquium findet dienstags vom 14. April 2026 bis 14. Juli 2026 zwischen 18:15-19:45 Uhr im IG-Farben-Haus am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Raum IG 457 (Erdgeschoss) statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und
mitzudiskutieren.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Zum Buch
Im 16. Jahrhundert war religiöse Zugehörigkeit alles andere als eindeutig. Ambiguitätstoleranz, strategische Vieldeutigkeit und konfessionelle Unsicherheit prägten den Alltag. Der Band fragt, wie unter diesen Bedingungen der Uneindeutigkeit Texte, Bilder und Praktiken konfessionell aufgeladen und zugeordnet werden konnten. In interdisziplinärer Perspektive gehen die Beiträge des Bandes solchen Codierungen nach. Untersucht wird das Zusammenspiel von ästhetischer Produktion und rezeptionsästhetischen Zuschreibungen sowie die reflexive Deutung von Prozessen der Codierungen und Decodierungen in Zeiten religiöser Grenzverhandlung.
Christine Ott / Birgit Emich / Andreea Badea / Bruno Boute (Hrsg.), Konfessionelle Codierungen. Ambiguität und Vereindeutigung im 16. Jahrhundert (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 7), Köln 2026. 348 Seiten, mit 44 Abbildungen.
Text- und Bildnachweis: Böhlau Verlag
Zum Buch
Early modern Catholicism was a was a “glocal" affair: global in aspiration yet diverse in its local manifestations. Saint-making was no exception. In the wake of the Council of Trent, the Roman Church developed complex bureaucratic procedures through which the papacy proclaimed the saints of the Church Universal. But these procedures remained contingent on Catholics' active veneration of holy men and women before their formal canonization and the faithful's willingness to reappropriate Roman saints locally once the papacy had reached a verdict. This volume brings together the work of leading international specialists to show how early modern sanctity was produced, framed, and spread: far from being imposed uniformly upon a global Catholic community by the Roman center, saints were the product of constant negotiations between the global Church and local Catholics living in the four corners of the early modern world.
Birgit Emich/Daniel Sidler/Samuel Weber/Christian Windler (Hrsg.): Making Saints in a “Glocal” Religion Practices of Holiness in Early Modern Catholicism, Köln 2024. 514 Seiten, mit 49 Abbildungen.
Text- und Bildnachweis: Böhlau Verlag
Auch im Wintersemester 2025/26 laden wir wieder herzlich zu unserem Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ein. Die Veranstaltungsreihe mit Vortragenden aus dem In- und Ausland bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht den Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und allen, die sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit begeistern.
Das Kolloquium findet dienstags vom 21. Oktober 2025 bis 10. Februar 2026 zwischen 18:15-19:45 Uhr im IG-Farben-Haus am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Raum IG 457 (Erdgeschoss) statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und
mitzudiskutieren.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Wir laden ein zur Buchpräsentation von Kilian Harrer (IEG Mainz), der im Gespräch mit Matthias Winkler und Xenia von Tippelskirch sein im Herbst 2025 erschienenes Buch "Devout and Defiant: How Pilgrims Shaped the Franco-German Borderlands in the Age of Revolutions" vorstellen wird.
Die Buchpräsentation findet am 20. Januar 2026 zwischen 18:15-19:45 Uhr im Raum IG 457 (Erdgeschoss) des IG-Farben-Hauses am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und
mitzudiskutieren.
Für alle, die aus logistischen Gründen nicht vor Ort sein können, gibt es unter folgendem Link die Möglichkeit zur Teilnahme via Zoom.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Auch im Jahr 2025 geht der "Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit" in eine neue Runde. In der diesjährigen Auflage des erfolgreichen Formats widmen wir uns dem Thema "Religion und Eskalation" und nehmen dafür verschiedene historische Konstellationen der Zeit zwischen 1500 und 1800 in den Blick, in denen Christ:innen mit anderen Christ:innen oder Nichtchrist:innen in direkter Nachbarschaft zusammenlebten.
Der Sommerkurs findet vom 28. bis 31. Juli 2025 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt. Er richtet sich an Studierende und Promovierende der Goethe-Universität und anderer Universitäten, die ein einschlägiges Forschungsprojekt verfolgen oder sich schlicht für das Thema interessieren. Neben gemeinsamen Arbeitseinheiten, einem Kino- und einem Museumsbesuch ist geplant, dass einzelne Teilnehmer:innen ihre Masterarbeits- oder Promotionsprojekte vorstellen.
Anmelde- bzw. Bewerbungsfrist: 31. Mai 2025
Weitere Informationen zum Sommerkus und den Anmeldemodalitäten finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Auch im Wintersemester 2024/25 laden wir wieder herzlich zu unserem Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ein. Die Veranstaltungsreihe mit Vortragenden aus dem In- und Ausland bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht den Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und allen, die sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit begeistern.
Das Kolloquium findet dienstags vom 22. April 2025 bis 22. Juli 2025 zwischen 18:15-19:45 Uhr im IG-Farben-Haus am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Raum IG 3.401 statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und
mitzudiskutieren.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
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Die Frankfurter Kolleg-Forschungsgruppe „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“ (POLY) lädt zu fächerübergreifenden Religionsgesprächen ein: Mit führenden Expert_innen unter anderem aus Anthropologie, Soziologie und Geschichtswissenschaften tauschen wir uns im Winter 2024/25 über Grundsatzfragen in der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Religion aus. An insgesamt vier Terminen diskutieren jeweils zwei Forscher_innen, die die Debatte maßgeblich mitbestimmen, mit dem Publikum über ein aktuelles Thema religionshistorischer Forschung. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, an den Veranstaltungen in Präsenz oder online teilzunehmen.
Termine:
Die Gespräche finden jeweils von 14:15 bis 15:45 im PEG-Gebäude am Campus Westend (Theodor-W.-Adorno-Platz 6 | Raum PEG 1.G 192) statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig, zum Erhalt des Zoom-Links genügt eine kurze Mail an info[at]poly-unifrankfurt.de.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
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Auch im Wintersemester 2024/25 laden wir wieder herzlich zu unserem Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ein. Die Veranstaltungsreihe mit Vortragenden aus dem In- und Ausland bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht den Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und allen, die sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit begeistern.
Das Kolloquium findet dienstags vom 15. Oktober 2024 bis 11. Februar 2025 zwischen 18:15-19:45 Uhr im IG-Farben-Haus am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Raum IG 454 statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, teilzunehmen und
mitzudiskutieren.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
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Die Tagung nimmt das Aufstandsgeschehen der Jahre um 1525 neu in den Blick, indem sie die Ereignisse, die Interaktionsgruppen und individuellen Akteure mit ihren jeweiligen Handlungsräumen aus der Perspektive der Dezentrierung und Entgrenzung untersucht.
Dezentrierung verstehen wir als einen methodischen Zugang, historiographiegeschichtlich überkommene Zentrierungen zu hinterfragen: regionale (Schwaben, Franken, Odenwald, Thüringen, Tirol), akteursbezogene (Untertanen, Landes-/ Grundherren, Reformatoren) und ideologische Zentrierungen (Konfession oder Herrschaftskritik).
Die Auflösung der alten Foki ermöglicht den Blick auf andere, weitere Zusammenhänge; sie erlaubt es, Interferenzen und Wechselwirkungen aufzuspüren, die eine möglicherweise weitaus größere und weitreichendere Komplexität und Vielgestaltigkeit zu Tage fördern, als dies mit den herkömmlichen Zugriffen möglich war.
Das Kolloquium findet vom 17.-19. Oktober 2024 im IG-Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg statt. Anmeldungen zur Teilnahme werden bis zum 15. Oktober per E-Mail entgegengenommen unter k.klein[at]em.uni-frankfurt.de.
Genaue Informationen zum Tagungsprogramm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
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Auch im Jahr 2024 geht der "Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit" in eine neue Runde. In der diesjährigen Auflage des erfolgreichen Formats werden die Teilnehmenden zusammen mit ausgewiesenen Spezialist*innen auf dem Feld der jüdischen und christlichen Religionsgeschichte die Potenziale und Grenzen postkolonialer Ansätze für die historische Untersuchung frühneuzeitlicher Religion ausloten.
Im Rahmen des Sommerkurses werden sich die Teilnehmenden mit der Rolle von Religion in der europäischen Expansion, den Handlungsspielräumen nichteuropäischer Akteur*innen, sowie mit Kulturkontakt und globaler Verflechtung beschäftigen – und nicht zuletzt mit der grundsätzlichen Frage, wessen Religion in der Frühen Neuzeit überhaupt legitimerweise als ‚Religion' gelten durfte.
Der Sommerkurs findet vom 24. bis 26. Juli 2024 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt und richtet sich an Studierende und Promovierende der Goethe-Universität und anderer Universitäten, die ein einschlägiges Forschungsprojekt verfolgen oder sich schlicht für das Thema interessieren. Neben gemeinsamen Arbeitseinheiten, einem Kino- und einem Museumsbesuch ist geplant, dass einzelne Teilnehmer*innen ihre Masterarbeits- oder Promotionsprojekte vorstellen.
Nähere Informationen zum Programm und den Teilnahmebedingungen finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Anmeldungsschluss: 31. Mai 2024
Auch im Sommersemester 2024 findet wieder ein Früneuzeit-Kolloquium mit Vortragenden aus dem In- und Ausland statt.
Das Kolloquium findet wöchentlich vom 23. April bis 16. Juli 2024 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt und richtet sich an Studierende und alle, die sich für die Epoche der Frühen Neuzeit interessieren.
Das komplette Semesterprogramm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Das komplette Semesterprogramm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
Die Vortragsreihe der Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" (POLY) geht in eine neue Runde. In dieser zweiten Auflage zum Thema Raum und Religion setzten die vortragenden Gastwissenschaftler:innen die Überlegungen aus dem vergangenen Wintersemester fort. Die Vorträge finden vom 24. Oktober 2023 bis 06. Februar 2024 jeweils dienstags zwischen 18:15 und 19:45 im Seminarhaus am Campus Westend (Raum SH 1.108) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Videomitschnitte der im Rahmen der Ringvorlesung "Religion - Revolution - Reaktion. 1848 in Perspektive" gehaltenen vorträge sind demnächst auf dem Wissenschaftsportal "L.I.S.A." der Gerda Henkel Stiftung verfügbar.
Bereits jetzt können interessierte Nutzer:innen den Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Birgit Emich zum Thema "1517: Refrommation" ansehen.
Im Rahmen der von den Ukraine-Fellows der Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" (POLY) organisierten internationalen Tagung "In Search of Centres: Early Modern Kyivan Christianities" diskutieren zahlreiche namhafte ExpertInnnen aus der Ukraine und anderen Ländern über die verschiedenen Kiewer Christentümer. Die Tagung findet vom 26. bis 28. Juni 2023 im Eisenhower-Saal (IG 1.314) des IG-Farben-Hauses am Campus Westend statt.
Das Programm für die Vortragreihe der Kollegforschungsgruppe POLY ist da! In diesem Semester dreht sich alles um das Thema religiöse Praktiken. Die Vorträge finden vom 16. Mai bis 11. Juli 2023 jeweils dienstags zwischen 18:15 und 19:45 im Seminarhaus am Campus Westend (Raum SH 2.107) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Das Programm für das Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ist da! Die Vorträge finden vom 17. April bis 10. Juli 2023 jeweils montags zwischen 18:15 und 19:45 im IG-Farben-Haus (Raum IG 0.454) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Das Programm der unter Beteiligung der Professur für Geschichte der Frühen Neuzeit organisierten Ringvorlesung "Revolution - Reaktion - Religion. 1848 in Perspektive" ist da! Die Vorträge
finden vom 19. April bis 12. Juli 2023 jeweils mittwochs zwischen 18:15
und 19:45 im Hörsaalzentrum Campus Westend (Raum HZ 11) statt. Wir freuen uns auf
Ihr Kommen!
Das Programm für die Tagung "Embodying Reformation" ist da! Die Tagung findet vom 19. bis 20. Mai 2023 im Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg v. d. Höhe statt. Anmeldungen zur Teilnahme werden bis zum 9. Mai 2023 unter der Emailadresse "pluralchristianities[at]em.uni-frankfurt.de" entgegengenommen.
Abendvortrag von Dr. Ivan Almes am 6.12.2022 fällt aus
Der für Dienstag 6.12.2022, 18:15-19:45 geplante Online-Abendvortrag unseres POLY Ukraine Fellow Dr. Ivan Almes fällt aus. Aufgrund des völkerrechtswidrigen Angriffkrieges auf die Ukraine und den damit verbundenen gezielten Angriffen auf die ukrainische Zivilbevölkerung und Infrastruktur kann Dr. Ivan Almes seinen mit Spannung erwarteten Vortrag derzeit nicht halten. Wir bitten um Verständnis.
Der nächste Abendvortrag unserer POLY Vortragsreihe zum Thema Raum und Religion findet am 10. Januar 2023 statt.
Bis dahin wünschen wir allen Teilnehmenden der Vortragsreihe besinnliche Feiertage, ein neues Jahr in guter Gesundheit und vor allem: Hoffnung und Frieden.
#westandwithukraine
Anmeldungen für den diesjährigen Sommerkurs "Grenzgänger des Jenseits. Engel, Dämonen und Heilige in der frühen Neuzeit. Commuters from the Beyond. Angels, Demons, and Saints in the Early Modern Period" (25.-28. Juli 2022) werden bis Donnerstag, 30. Juni 2022 entgegengenommen.
Die Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" ist seit Kurzem auch mit einem offiziellen Account bei Twitter vertreten.
Folgen Sie der Kollegforschungsgruppe unter @POLY_Frankfurt für Neuigkeiten, Blicke hinter die Kulissen, Veranstaltungshinweise und interessante Retweets zum Thema vormoderne Christentümer.
Am
5. November 2021 wird PD Dr. Magnus Ressel in Venedig der vom Verein
der Freunde und Förderer des Deutschen Studienzentrums in Venedig
ausgeschriebene Premio Palazzo Barbarigo 2021 für seine
Habilitationsschrift verliehen. Wir gratulieren herzlich!
Dr. Christoph Haar wird zum 1. Oktober 2021 an der Katholischen Universität Löwen in Louvain-la-Neuve ein Drittmittelprojekt zum Thema europäische Konfessionen in der kolonialen Welt durchführen. Wir gratulieren herzlich und freuen uns auf weitere Zusammenarbeit in der Zukunft!
Dr. Marco Cavarzere hat einen Ruf an die Universität Cà Foscari in Venedig erhalten. Er wird dort zum 1. Januar 2021 den Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit übernehmen. Wir gratulieren ganz herzlich und danken Marco für die ausgezeichnete Zusammenarbeit in den letzten Jahren!
Sammelband des DFG-Projektes FOR 1219 "Personalentscheidungen bei gesellschaftlichen Schlüsselpositionen"
Mit Beiträgen von Birgit Emich und Andreea Badea
Die Moderne hat aus der Suche nach dem perfekten Führungspersonal eine Wissenschaft gemacht und scheint Personalentscheidungen gut im Griff zu haben. Aber war Donald Trump der perfekte Präsident, Markus Braun (Wirecard) der beste Manager, Franz-Peter Tebartzvan Elst der optimale Bischof? Vielleicht wären das Losverfahren oder die Erbschaftsfolge manches Mal sinnvoller gewesen?
Was passiert, wenn man die
Perspektive umdreht und das Scheitern von Verfahren der Personalauswahl
in den Mittelpunkt stellt? Die historischen Fallstudien dieses Buches –
von der Spätantike bis heute - machen überraschend deutlich, dass jedes
noch so durchdachte Verfahren zur Rekrutierung von Spitzenpersonal Vor-
und Nachteile hat und daher mit gutem Grund unterstützt wie kritisiert
werden kann.
(Text- und Bildnachweis: © wbg Academic)
Scholarship has come to value the uncertainties haunting early modern knowledge cultures; indeed, awareness of the fragility and plurality of knowledge is now offered as a key element for understanding early modern science as a whole. Yet early modern actors never questioned the possibility of certainty itself and never objected to the notion that truth is out there, universal, and therefore safe from human manipulation.
This book investigates how early modern actors managed not to succumb to postmodern relativism, despite the increasing uncertainties and blatant disagreements about the nature of God, Man, and the Universe. An international and interdisciplinary team of experts in fields ranging from the history of science to theology and the history of ideas analyses a number of practices that were central to maintaining and functionalizing the notion of absolute truth. Through such an interdisciplinary research the book shows how certainty about truth could be achieved, and how early modern society recognized the credibility of a wide plethora of actors in differentiating fields of knowledge.
Marco Cavarzere, Historical culture and political reform in the Italian Enlightenment, Oxford 2020.
For centuries the society and politics of Old Regime Europe relied on the strong connection between past, present, and future and on the belief in the unstoppable continuity of time. What happened during the eighteenth century when the age of revolutions claimed it had canceled the previous social order and announced the dawn of a new era? This book explores how antiquarianism provided new political bodies with allegedly time-hallowed traditions and so served as a source of legitimacy for reshaping European politics. The love for antiquities forged a common language of political communication within a burgeoning public sphere.
To understand why this happened, Marco Cavarzere focuses on the cultural debates taking place in the Italian states from 1748 until 1796. During this period, governments tried to establish regional “national cultures" through erudite scholarship, with the intent of creating new administrative and political centralization within individual Italian states. Meanwhile, other sectors of local societies used the tools of antiquarianism in order to offer a counter-narrative on these political reforms.
Ultimately, this book proposes a localized way of reading antiquarian texts. Far from presenting timeless knowledge, erudition in fact gave voice to specific tensions which were linked to restricted political arenas and regional public opinion.
(Text- und Bildnachweis: © Liverpool University Press)
Bestellen im Katalog der Universitätbliothek Frankfurt (OPAC)
(© Taylor & Francis Group)
Over recent decades, historians have become increasingly interested in early modern Catholic missions in Asia as laboratories of cultural contact. This book builds on recent ground-breaking research on early modern Catholic missions, which has shown that missionaries in Asia cooperated with and accommodated the needs of local agents rather than being uncompromising promoters of post-Tridentine doctrine and devotion.
Bringing together some of the most renowned and innovative researchers from Anglophone countries and continental Europe, this volume investigates how missionaries' entanglements with local societies across Asia contributed to processes of localization within the early modern Catholic church. The focus of the volume is on missionaries' adaptation to four ideal-typical social settings that played an eminent role in early modern Asian missions: (1) the symbolically loaded princely court; (2) the city as a space of especially dense communication; (3) the countryside, where missionary presence was only rarely permanent; (4) and the household – a central arena of conversion in early modern Asian societies.
Shining a fresh light onto the history of early modern Catholic missions and the early modern Eurasian cultural exchange, this will be an important book for any scholar of religious history, history of cultural contact/global history and early modern history in Asia.
Sammelband des DFG-Projektes FOR 1219 "Personalentscheidungen bei gesellschaftlichen Schlüsselpositionen"
Mit Beiträgen von Birgit Emich und Andreea Badea
Die Moderne hat aus der Suche nach dem perfekten Führungspersonal eine Wissenschaft gemacht und scheint Personalentscheidungen gut im Griff zu haben. Aber war Donald Trump der perfekte Präsident, Markus Braun (Wirecard) der beste Manager, Franz-Peter Tebartzvan Elst der optimale Bischof? Vielleicht wären das Losverfahren oder die Erbschaftsfolge manches Mal sinnvoller gewesen?
Was passiert, wenn man die
Perspektive umdreht und das Scheitern von Verfahren der Personalauswahl
in den Mittelpunkt stellt? Die historischen Fallstudien dieses Buches –
von der Spätantike bis heute - machen überraschend deutlich, dass jedes
noch so durchdachte Verfahren zur Rekrutierung von Spitzenpersonal Vor-
und Nachteile hat und daher mit gutem Grund unterstützt wie kritisiert
werden kann.
(Text- und Bildnachweis: © wbg Academic)
Scholarship has come to value the uncertainties haunting early modern knowledge cultures; indeed, awareness of the fragility and plurality of knowledge is now offered as a key element for understanding early modern science as a whole. Yet early modern actors never questioned the possibility of certainty itself and never objected to the notion that truth is out there, universal, and therefore safe from human manipulation.
This book investigates how early modern actors managed not to succumb to postmodern relativism, despite the increasing uncertainties and blatant disagreements about the nature of God, Man, and the Universe. An international and interdisciplinary team of experts in fields ranging from the history of science to theology and the history of ideas analyses a number of practices that were central to maintaining and functionalizing the notion of absolute truth. Through such an interdisciplinary research the book shows how certainty about truth could be achieved, and how early modern society recognized the credibility of a wide plethora of actors in differentiating fields of knowledge.
Marco Cavarzere, Historical culture and political reform in the Italian Enlightenment, Oxford 2020.
For centuries the society and politics of Old Regime Europe relied on the strong connection between past, present, and future and on the belief in the unstoppable continuity of time. What happened during the eighteenth century when the age of revolutions claimed it had canceled the previous social order and announced the dawn of a new era? This book explores how antiquarianism provided new political bodies with allegedly time-hallowed traditions and so served as a source of legitimacy for reshaping European politics. The love for antiquities forged a common language of political communication within a burgeoning public sphere.
To understand why this happened, Marco Cavarzere focuses on the cultural debates taking place in the Italian states from 1748 until 1796. During this period, governments tried to establish regional “national cultures" through erudite scholarship, with the intent of creating new administrative and political centralization within individual Italian states. Meanwhile, other sectors of local societies used the tools of antiquarianism in order to offer a counter-narrative on these political reforms.
Ultimately, this book proposes a localized way of reading antiquarian texts. Far from presenting timeless knowledge, erudition in fact gave voice to specific tensions which were linked to restricted political arenas and regional public opinion.
(Text- und Bildnachweis: © Liverpool University Press)
Bestellen im Katalog der Universitätbliothek Frankfurt (OPAC)
(© Taylor & Francis Group)
Over recent decades, historians have become increasingly interested in early modern Catholic missions in Asia as laboratories of cultural contact. This book builds on recent ground-breaking research on early modern Catholic missions, which has shown that missionaries in Asia cooperated with and accommodated the needs of local agents rather than being uncompromising promoters of post-Tridentine doctrine and devotion.
Bringing together some of the most renowned and innovative researchers from Anglophone countries and continental Europe, this volume investigates how missionaries' entanglements with local societies across Asia contributed to processes of localization within the early modern Catholic church. The focus of the volume is on missionaries' adaptation to four ideal-typical social settings that played an eminent role in early modern Asian missions: (1) the symbolically loaded princely court; (2) the city as a space of especially dense communication; (3) the countryside, where missionary presence was only rarely permanent; (4) and the household – a central arena of conversion in early modern Asian societies.
Shining a fresh light onto the history of early modern Catholic missions and the early modern Eurasian cultural exchange, this will be an important book for any scholar of religious history, history of cultural contact/global history and early modern history in Asia.
Between 1500 and 1800, sharing devotional, ritual, and sacred spaces created internal complexities to social, political, and economic relationships in Europe and beyond. Most regions in Europe were already religiously diverse, increasingly so after the early sixteenth-century religious reform movements. Global colonization, expanding trade networks, and the later sixteenth century religious diversification brought more individuals and communities of diverse religions, faith groups, and new Christian denominations into regular contact. When these diverse faith groups occupied the same geographic and ecclesial space, devotional differences often generated extreme reactions in local communities.
This course will investigate the local arrangements made for sharing churches and sacred spaces in early modern Europe and discuss the abilities and limitations of the human capacity to accommodate religious differences. Using recent case studies and research projects using a variety of methodological approaches, we will examine the dynamics of devotional space and rituals in the development of communal relations at the local communal level.
The course will also explore the theological, philosophical, and political conversations in print about that sharing, the physical space and objects in that space, the legal contestation of space usage, and the social interactions over marriage, economic activity, and other forms of daily interaction. We will explore the questions: How and why do diverse religious groups share devotional spaces? How do these interactions shape their political, social, and personal lives? Do these shared churches influence the development of tolerance and intolerance?
There are no application forms. Applicants should state their reasons for wishing to participate in the course and send a CV that describes their academic career and their current research. Please also supply the address of an academic referee who may be contacted to provide a reference if needed. Address: forschung@hab.de.
Application Deadline: 28 February 2026
Confirmed Guest Lecturers
Contact
Dr. Volker Bauer
Herzog August Bibliothek
Postfach 13 64
D-38299 Wolfenbüttel
Fax: +49 5331 – 808 266
forschung@hab.de
Beim Hessischen Landesarchiv sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt vier befristete Projektstellen in Vollzeit (40 Wochenstunden) für zunächst 36 Monate als Archivbeschäftigte in der Erschließung (m/w/d) (EG 5 TV-H)
Aufgabenbeschreibung
Unsere Qualifikationsanforderungen
Was wir bieten
Die Arbeitsplätze können grundsätzlich in Teilzeit besetzt werden. Das Land Hessen ist bestrebt, den Anteil von Frauen in der Landesverwaltung zu erhöhen; Bewerbungen von Frauen sind daher besonders erwünscht. Wir begrüßen ausdrücklich Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund. Bewerberinnen und Bewerber mit Behinderungen und ihnen Gleichgestellte im Sinne des SGB IX (§ 2 Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Bitte bewerben Sie sich elektronisch in unserem Stellenportal, indem Sie dem Link 23_EG 5_BMF_VN 21_25 folgen. Bitte fügen Sie in einer zusammenhängenden PDFDatei Ihr Anschreiben, Ihren Lebenslauf sowie alle aussagekräftigen Zeugnisse und Nachweise bei. Wir bitten Sie, sowohl im Anschreiben als auch bei jeder weiteren Korrespondenz zu diesem Bewerbungsverfahren folgendes Kennwort anzugeben: 23_EG 5_VN 21/25. Die Bewerbungsfrist endet mit Ablauf des 20.10.2025. Bis dahin muss die vollständige Bewerbung eingegangen sein.
Haben Sie Fragen? Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an karriere@hla.hessen.de.
Beim Hessischen Landesarchiv ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine auf 42 Monate befristete Stelle in Teilzeit mit 20 Wochenstunden (50 Prozent) als Archivangestellter (m/w/d) (EG 13 TV-H)
in der Abteilung Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Referat 23 Erschließung und Erhaltung, zu besetzen. Dienstort ist Wiesbaden. Die Stelle ist für die begleitende Anfertigung einer wissenschaftlichen Qualifikationsarbeit geeignet. Das Hessische Landesarchiv ist für alle Bereiche des staatlichen Archivwesens in Hessen zuständig. Es gliedert sich u.a. in die Abteilungen Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Hessisches Staatsarchiv Darmstadt und Hessisches Staatsarchiv Marburg. Die Stelle steht im Kontext der Zugänglichmachung von Archivgut des Hessischen Landesarchivs zur „Wiedergutmachung“ nationalsozialistischen Unrechts in dem vom Bundesministerium der Finanzen geförderten „Themenportal Wiedergutmachung“. Sie dient der Steuerung, Bearbeitung und Vermittlung eines Projekts zur Erschließung von Akten zur Rückerstattung von während der NS-Diktatur entzogenen Vermögenswerten, die in Hessen im Zuge der Umsetzung des Militärregierungsgesetzes vom 10.11.1947 bzw. des Bundesrückerstattungsgesetzes vom 19.07.1957 entstanden sind. Das Hessische Landesarchiv ist mit dem Gütesiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen“ zertifiziert. Uns ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wichtig. Als großes Landesarchiv bieten wir Ihnen flexible Arbeitszeiten, einen modernen digitalen Arbeitsplatz und die Möglichkeit zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung. Ihnen steht ferner das LandesTicket mit einer kostenfreien Nutzung des ÖPNV innerhalb Hessens zur Verfügung.
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Unsere Qualifikationsanforderungen
Ihre persönliche Stärken
Wir begrüßen ausdrücklich Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund. Bewerber und Bewerberinnen mit Behinderungen und ihnen Gleichgestellte im Sinne des SGB IX (§ 2 Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bitte bewerben Sie sich elektronisch in unserem Stellenportal, indem Sie dem Link 23_EG 13_BMF_VN 20_25 folgen. Bitte fügen Sie in einer zusammenhängenden PDFDatei Ihr Anschreiben, Ihren Lebenslauf sowie alle aussagekräftigen Zeugnisse und Nachweise bei. Wir bitten Sie, sowohl im Anschreiben als auch bei jeder weiteren Korrespondenz zu diesem Bewerbungsverfahren folgendes Kennwort anzugeben: 23_EG 13_BMF_VN 20/25. Die Bewerbungsfrist endet mit Ablauf des 24.10.2025. Bis dahin muss die vollständige Bewerbung eingegangen sein.
Für fachliche Fragen zum Stellenprofil steht Ihnen gern Frau Dr. Wurthmann (Tel. 0611- 881-122), zur Verfügung. Haben Sie Fragen? Schreiben Sie uns gerne eine Mail an karriere@hla.hessen.de. Für Informationen zur Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten im Rahmen dieses Bewerbungsverfahrens informieren Sie sich bitte hier: https://landesarchiv.hessen.de/datenverarbeitung-bewerbungsverfahren.