Aktuelles

Veranstaltungshinweis: Frankfurter Frühneuzeit-Kolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" im Wintersemester 2025/26

Auch im Wintersemester 2025/26 laden wir wieder herzlich zu unserem Forschungskolloquium "Aktuelle  Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ein. Die Veranstaltungsreihe mit Vortragenden aus dem In- und Ausland bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht den Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und allen, die sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit begeistern.

Das Kolloquium findet dienstags vom 21. Oktober 2025 bis 10. Februar 2026 zwischen 18:15-19:45 Uhr im IG-Farben-Haus am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Raum IG 457 (Erdgeschoss) statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und mitzudiskutieren.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!



Veranstaltungshinweis: Buchpräsentation

Wir laden ein zur Buchpräsentation von Kilian Harrer (IEG Mainz), der im Gespräch mit Matthias Winkler und Xenia von Tippelskirch sein im Herbst 2025 erschienenes Buch "Devout and Defiant: How Pilgrims Shaped the Franco-German Borderlands in the Age of Revolutions" vorstellen wird.

Die Buchpräsentation findet am 20. Januar 2026 zwischen 18:15-19:45 Uhr im Raum IG 457 (Erdgeschoss) des IG-Farben-Hauses am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und mitzudiskutieren.

Für alle, die aus logistischen Gründen nicht vor Ort sein können, gibt es unter folgendem Link die Möglichkeit zur Teilnahme via Zoom.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Veranstaltungshinweis: "Religion und Eskalation". Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit 2025

Auch im Jahr 2025 geht der "Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit" in eine neue Runde. In der diesjährigen Auflage des erfolgreichen Formats widmen wir uns dem Thema "Religion und Eskalation" und nehmen dafür verschiedene historische Konstellationen der Zeit zwischen 1500 und 1800 in den Blick, in denen Christ:innen mit anderen Christ:innen oder Nichtchrist:innen in direkter Nachbarschaft zusammenlebten.

Der Sommerkurs findet vom 28. bis 31. Juli 2025 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt. Er richtet sich an Studierende und Promovierende der Goethe-Universität und anderer Universitäten, die ein einschlägiges Forschungsprojekt verfolgen oder sich schlicht für das Thema interessieren. Neben gemeinsamen Arbeitseinheiten, einem Kino- und einem Museumsbesuch ist geplant, dass einzelne Teilnehmer:innen ihre Masterarbeits- oder Promotionsprojekte vorstellen. 

Anmelde- bzw. Bewerbungsfrist: 31. Mai 2025

Weitere Informationen zum Sommerkus und den Anmeldemodalitäten finden Sie unter dem nachfolgenden Link.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Veranstaltungshinweis: Frankfurter Frühneuzeit-Kolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" im Sommersemester 2025

Auch im Wintersemester 2024/25 laden wir wieder herzlich zu unserem Forschungskolloquium "Aktuelle  Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ein. Die Veranstaltungsreihe mit Vortragenden aus dem In- und Ausland bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht den Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und allen, die sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit begeistern.

Das Kolloquium findet dienstags vom 22. April 2025 bis 22. Juli 2025 zwischen 18:15-19:45 Uhr im IG-Farben-Haus am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Raum IG 3.401 statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und mitzudiskutieren.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Veranstaltungshinweis: "Frankfurter Religionsgespräche" im Wintersemester 2024/25

Die Frankfurter Kolleg-Forschungsgruppe „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“ (POLY) lädt zu fächerübergreifenden Religionsgesprächen ein: Mit führenden Expert_innen unter anderem aus Anthropologie, Soziologie und Geschichtswissenschaften tauschen wir uns im Winter 2024/25 über Grundsatzfragen in der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Religion aus. An insgesamt vier Terminen diskutieren jeweils zwei Forscher_innen, die die Debatte maßgeblich mitbestimmen, mit dem Publikum über ein aktuelles Thema religionshistorischer Forschung. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, an den Veranstaltungen in Präsenz oder online teilzunehmen.

Termine:

  • 25.10.2024
  • 17.01.2025
  • 24.01.2025
  • 07.02.2025

Die Gespräche finden jeweils von 14:15 bis 15:45 im PEG-Gebäude am Campus Westend (Theodor-W.-Adorno-Platz 6 | Raum PEG 1.G 192) statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig, zum Erhalt des Zoom-Links genügt eine kurze Mail an info[at]poly-unifrankfurt.de.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Veranstaltungshinweis: Frankfurter Frühneuzeit-Kolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" im Wintersemester 2024/25

Auch im Wintersemester 2024/25 laden wir wieder herzlich zu unserem Forschungskolloquium "Aktuelle  Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ein. Die Veranstaltungsreihe mit Vortragenden aus dem In- und Ausland bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht den Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und allen, die sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit begeistern.

Das Kolloquium findet dienstags vom 15. Oktober 2024 bis 11. Februar 2025 zwischen 18:15-19:45 Uhr im IG-Farben-Haus am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Raum IG 454 statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, teilzunehmen und mitzudiskutieren.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Veranstaltungshinweis: Tagung "Bauernkrieg polyzentrisch? Dezentrierung und Entgrenzung in den Aufstandsbewegungen 1524–1526" (17.-19. Oktober 2024, Bad Homburg)

Die Tagung nimmt das Aufstandsgeschehen der Jahre um 1525 neu in den Blick, indem sie die Ereignisse, die Interaktionsgruppen und individuellen Akteure mit ihren jeweiligen Handlungsräumen aus der Perspektive der Dezentrierung und Entgrenzung untersucht.

Dezentrierung verstehen wir als einen methodischen Zugang, historiographiegeschichtlich überkommene Zentrierungen zu hinterfragen: regionale (Schwaben, Franken, Odenwald, Thüringen, Tirol), akteursbezogene (Untertanen, Landes-/ Grundherren, Reformatoren) und ideologische Zentrierungen (Konfession oder Herrschaftskritik).

Die Auflösung der alten Foki ermöglicht den Blick auf andere, weitere Zusammenhänge; sie erlaubt es, Interferenzen und Wechselwirkungen aufzuspüren, die eine möglicherweise weitaus größere und weitreichendere Komplexität und Vielgestaltigkeit zu Tage fördern, als dies mit den herkömmlichen Zugriffen möglich war.

Das Kolloquium findet vom 17.-19. Oktober 2024 im IG-Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg statt. Anmeldungen zur Teilnahme werden bis zum 15. Oktober per E-Mail entgegengenommen unter k.klein[at]em.uni-frankfurt.de.

Genaue Informationen zum Tagungsprogramm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Tagung: Boundless Grace? From the Thesaurus Ecclesiae to an Infinite Resource of Governance. An Interdisciplinary Workshop on Grace in Humanites Scholarship (08.-10.07.2024, Bad Homburg)

Grace is a slippery subject. As Julian Pitt-Rivers noted a few decades ago, it covers a wide range of meanings: the divine concept in Abrahamic theologies of salvation; the perks accompanying the rank of Dukes and Kings; a behavioral quality; a feature of successful artistic performance; the tip left on the table for the waiter; to the ordinary thanks said in Romance languages (Peristiany and Pitt-Rivers, 1992). Its fleeting nature has eluded, from an ecclesiastical perspective, not only quite a few heretics stumbling over its definition but also modern scholars in the fields of history, anthropology and the social sciences: grace (or functional equivalents in non-Christian cultures) as a mediator of personal and collective lives remains notably out of sight–and reach–in the humanities. In a recent special issue of the Cambridge Journal of Anthropology dedicated to the subject, Edwards and McIvor (Edwards and
McIvor 2022) attribute this lacuna to grace's indefinite nature, which cannot easily be accommodated to deeply ingrained, Euro-American assumptitions about objectivity and reality (cfr. Boute, Badea, Cavarzere, and Vanden Broecke, 2021). Another factor may be the scholarly (and capitalist?) bias
towards the “Maussian" reciprocity of human interactions, which is inadequate to capture the performative gratuity of grace as it works towards (re)assembling collectives moving across the boundaries that separate heaven and earth. Tribes of historians researching the European late Middle Ages and the early modern period have mainly focused on the princely remission of crimes, a practice
that has survived in executive pardon. Scholars tend to consider most interactions that were framed by contemporaries in a “graceful" context through the lens of unequal, yet essentially reciprocal and transactional, exchanges between agents managing unequal (but theoretically definable) amounts of social, cultural or economic “capitals" in studying, for instance, informal politics and clientelism in early modern European polities.

Anmeldezeitraum für den Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit 2024 zum Thema "Religion postkolonial?" (24.-26.07.2024) hat begonnen

Auch im Jahr 2024 geht der "Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit" in eine neue Runde. In der diesjährigen Auflage des erfolgreichen Formats werden die Teilnehmenden zusammen mit ausgewiesenen Spezialist*innen auf dem Feld der jüdischen und christlichen Religionsgeschichte die Potenziale und Grenzen postkolonialer Ansätze für die historische Untersuchung frühneuzeitlicher Religion ausloten.

Im Rahmen des Sommerkurses werden sich die Teilnehmenden mit der Rolle von Religion in der europäischen Expansion, den Handlungsspielräumen nichteuropäischer Akteur*innen, sowie mit Kulturkontakt und globaler Verflechtung beschäftigen – und nicht zuletzt mit der grundsätzlichen Frage, wessen Religion in der Frühen Neuzeit überhaupt legitimerweise als ‚Religion' gelten durfte.

Der Sommerkurs findet vom 24. bis 26. Juli 2024 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt und richtet sich an Studierende und Promovierende der Goethe-Universität und anderer Universitäten, die ein einschlägiges Forschungsprojekt verfolgen oder sich schlicht für das Thema interessieren. Neben gemeinsamen Arbeitseinheiten, einem Kino- und einem Museumsbesuch ist geplant, dass einzelne Teilnehmer*innen ihre Masterarbeits- oder Promotionsprojekte vorstellen.

Nähere Informationen zum Programm und den Teilnahmebedingungen finden Sie unter dem nachfolgenden Link.

Anmeldungsschluss: 31. Mai 2024


Veranstaltungshinweis: Frankfurter Frühneuzeit-Kolloquium 2024 (23.04.-16.07.2024)

Auch im Sommersemester 2024 findet wieder ein Früneuzeit-Kolloquium mit Vortragenden aus dem In- und Ausland statt.

Das Kolloquium findet wöchentlich vom 23. April bis 16. Juli 2024 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt und richtet sich an Studierende und alle, die sich für die Epoche der Frühen Neuzeit interessieren. 

Das komplette Semesterprogramm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.


Veranstaltungshinweis: Ringvorlesung "Nachbarschaften: Religiöse, kulturelle, soziologische und politische Perspektiven" (15.04.-15.07.2024)

Religiöse Traditionen wie die des Judentums, des Christentum und des Islams haben sich historisch in enger räumlicher, religiöser und kultureller Nähe zueinander entwickelt und bleiben bis in die Gegenwart in ihren pluralen und dynamischen Selbstverständnissen gleichzeitig dialogisch und konflikthaft aufeinander bezogen.

Auf der Grundlage von Forschungen zur miteinander verflochtenen Geschichte der religiösen, kulturellen und politisch-sozialen Dynamiken zwischen jüdischen, christlichen und islamischen Traditionen, Kulturen und Gemeinschaften zielt die Veranstaltung auf eine interdisziplinäre, theologisch, religionswissenschaftlich und -philosophisch, historisch, ethnologisch, kulturwissenschaftlich, soziologisch und bildungstheoretisch fundierte Analyse der vielgestaltigen religiösen, kulturellen und sozialen „Nachbarschaften“ zwischen den drei Religionen, mit einem historischen und geographischen Schwerpunkt auf der Epoche seit dem späten Mittelalter in Europa, im Nahen Osten und bis hin zu lokalen und globalen Kontexten im 20./21. Jahrhundert.

Die Metapher der „Nachbarschaften“ ermöglicht es, zahlreiche Facetten interreligiöser Beziehungen bzw. multireligiöser und multikultureller Konstellationen in den Blick zu nehmen: 1) konkrete soziale Erfahrungen von Zusammenleben, religiös-kultureller Vielfalt, Zugehörigkeit, Exklusion oder Ghettoisierung, Vertrauen und Fremdheit, Gastfreundschaft und Nachbarschaftskonflikten; 2) Phänomene des kulturellen Austausches und Wissenstransfers miteinander verflochtener religiöser Traditionen; 3) nachbarschaftliche Konflikte über religiös-kulturelle Geltungsansprüche unter den Bedingungen religiöser, kultureller und ethnischer Heterogenität, d.h. die Ambivalenz von ‚Nachbarschaften' als Orten der Konfrontation mit dem Fremden, Differenten und als Räumen des Aushandelns von religiös-kultureller Ambiguität; (4) die Überlagerung realer räumlicher Nachbarschaften durch virtuelle Nachbarschaften im globalen Raum des Medialen.

Im Spiegel dieser unterschiedlichen Aspekte werden in der Vorlesung wie in dem begleitenden Seminar unterschiedliche theoretische und methodische Aspekte des Konzepts der Nachbarschaften diskutiert.

Das komplette Semesterprogramm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.


Vortragsreihe der Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" - Programm für das Wintersemester 2023/24 veröffentlicht

Die Vortragsreihe der Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" (POLY) geht in eine neue Runde. In dieser zweiten Auflage zum Thema Raum und Religion setzten die vortragenden Gastwissenschaftler:innen die Überlegungen aus dem vergangenen Wintersemester fort. Die Vorträge finden vom 24. Oktober 2023 bis 06. Februar 2024 jeweils dienstags zwischen 18:15 und 19:45 im Seminarhaus am Campus Westend (Raum SH 1.108) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Videomitschnitte der Interdisziplinären Ringvorlesung "Religion - Revolution - Reaktion. 1848 in Perspektive" demnächst online verfügbar

Videomitschnitte der im Rahmen der Ringvorlesung "Religion - Revolution - Reaktion. 1848 in Perspektive" gehaltenen vorträge sind demnächst auf dem Wissenschaftsportal "L.I.S.A." der Gerda Henkel Stiftung verfügbar.

Bereits jetzt können interessierte Nutzer:innen den Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Birgit Emich zum Thema "1517: Refrommation" ansehen.



POLY-Tagung "In Search of Centres: Early Modern Kyivan Christianities" (26.-28. Juni 2023)

Im Rahmen der von den Ukraine-Fellows der Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" (POLY) organisierten internationalen Tagung "In Search of Centres: Early Modern Kyivan Christianities" diskutieren zahlreiche namhafte ExpertInnnen aus der Ukraine und anderen Ländern über die verschiedenen Kiewer Christentümer. Die Tagung findet vom 26. bis 28. Juni 2023 im Eisenhower-Saal (IG 1.314) des IG-Farben-Hauses am Campus Westend statt.


POLY Lecture Series: Programm für das Sommersemester 2023 veröffentlicht

Das Programm für die Vortragreihe der Kollegforschungsgruppe POLY ist da! In diesem Semester dreht sich alles um das Thema religiöse Praktiken. Die Vorträge finden vom 16. Mai bis 11. Juli 2023 jeweils dienstags zwischen 18:15 und 19:45 im Seminarhaus am Campus Westend (Raum SH 2.107) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Forschungskolloquium: Programm für das Sommersemester 2023 veröffentlicht

Das Programm für das Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ist da! Die Vorträge finden vom 17. April bis 10. Juli 2023 jeweils montags zwischen 18:15 und 19:45 im IG-Farben-Haus (Raum IG 0.454) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Ringvorlesung "Revolution – Reaktion – Religion. 1848 in Perspektive": Programm veröffentlicht


Das Programm der unter Beteiligung der Professur für Geschichte der Frühen Neuzeit organisierten Ringvorlesung "Revolution - Reaktion - Religion. 1848 in Perspektive" ist da! Die Vorträge finden vom 19. April bis 12. Juli 2023 jeweils mittwochs zwischen 18:15 und 19:45 im Hörsaalzentrum Campus Westend (Raum HZ 11) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Tagung "Embodying Reformation": Programm veröffentlicht

Das Programm für die Tagung "Embodying Reformation" ist da! Die Tagung findet vom 19. bis 20. Mai 2023 im Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg v. d. Höhe statt. Anmeldungen zur Teilnahme werden bis zum 9. Mai 2023 unter der Emailadresse "pluralchristianities[at]em.uni-frankfurt.de" entgegengenommen.


Abendvortrag von Dr. Ivan Almes am 6.12.2022 fällt aus

Der für Dienstag 6.12.2022, 18:15-19:45 geplante Online-Abendvortrag unseres POLY Ukraine Fellow Dr. Ivan Almes fällt aus. Aufgrund des völkerrechtswidrigen Angriffkrieges auf die Ukraine und den damit verbundenen gezielten Angriffen auf die ukrainische Zivilbevölkerung und Infrastruktur kann Dr. Ivan Almes seinen mit Spannung erwarteten Vortrag derzeit nicht halten. Wir bitten um Verständnis.

Der nächste Abendvortrag unserer POLY Vortragsreihe zum Thema Raum und Religion findet am 10. Januar 2023 statt.

Bis dahin wünschen wir allen Teilnehmenden der Vortragsreihe besinnliche Feiertage, ein neues Jahr in guter Gesundheit und vor allem: Hoffnung und Frieden.

#westandwithukraine


Anmeldungen zur Teilnahme am Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit bis zum 30. Juni 2022 möglich

Anmeldungen für den diesjährigen Sommerkurs "Grenzgänger des Jenseits. Engel, Dämonen und Heilige in der frühen Neuzeit. Commuters from the Beyond. Angels, Demons, and Saints in the Early Modern Period" (25.-28. Juli 2022) werden bis Donnerstag, 30. Juni 2022 entgegengenommen.


Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" (POLY) goes Twitter


Die Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" ist seit Kurzem auch mit einem offiziellen Account bei Twitter vertreten.


Folgen Sie der Kollegforschungsgruppe unter @POLY_Frankfurt für Neuigkeiten, Blicke hinter die Kulissen, Veranstaltungshinweise und interessante Retweets zum Thema vormoderne Christentümer.


„Zum Glück bin ich hier“. FAZ-Beitrag über Ukraine-Stipendien (31. März 2022)


Ende Februar hat die Kollegforschungsgruppe „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“(POLY) Stipendien für ukrainische Historiker*innen ausgeschrieben. Die ersten drei Forscherinnen sind nun eingetroffen. Der Artikel stellt u.a. das POLY-Programm und die Gastwissenschaftlerin Svitlana Potapenko vor. POLY wird durch Birgit Emich geleitet, die auch Co-Sprecherin von „Dynamiken des Religiösen“ ist.

„Die Resonanz ist erschreckend gut“. Interview mit Prof. Dr. Birgit Emich zu den POLY-Ukraine-Stipendien (Radio Bremen 2, 12. März 2022)


Bereits wenige Tage nach dem russischen Angriff auf die Ukraine hat der Forschungsverbund „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“ (POLY) Stipendien für ukrainische Historiker*innen ausgeschrieben. Birgit Emich, Leiterin von „POLY“ und Co-Sprecherin der Exzellenz-Initiative „Dynamiken des Religiösen“ erklärt im Gespräch mit Bremen-2-Moderator Nikolas Golsch die Motivation hinter dem Programm, verweist auf seine wissenschaftlichen Chancen für den Forschungsverbund und betont, wie rasch die Stipendien vergeben waren.

PD Dr. Magnus Ressel wird mit Premio Palazzo Barbarigo 2021 ausgezeichnet


Am 5. November 2021 wird PD Dr. Magnus Ressel in Venedig der vom Verein der Freunde und Förderer des Deutschen Studienzentrums in Venedig ausgeschriebene Premio Palazzo Barbarigo 2021 für seine Habilitationsschrift verliehen. Wir gratulieren herzlich!



Dr. Christoph Haar erhält eine Marie Skłodowska-Curie Fellowship der Europäischen Union

Dr. Christoph Haar wird zum 1. Oktober 2021 an der Katholischen Universität Löwen in Louvain-la-Neuve ein Drittmittelprojekt zum Thema europäische Konfessionen in der kolonialen Welt durchführen. Wir gratulieren herzlich und freuen uns auf weitere Zusammenarbeit in der Zukunft!


Dr. Marco Cavarzere an die Universität Cà Foscari in Venedig berufen


Dr. Marco Cavarzere hat einen Ruf an die Universität Cà Foscari in Venedig erhalten. Er wird dort zum 1. Januar 2021 den Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit übernehmen. Wir gratulieren ganz herzlich und danken Marco für die ausgezeichnete Zusammenarbeit in den letzten Jahren!

Veranstaltungshinweis: Frankfurter Frühneuzeit-Kolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" im Wintersemester 2025/26

Auch im Wintersemester 2025/26 laden wir wieder herzlich zu unserem Forschungskolloquium "Aktuelle  Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ein. Die Veranstaltungsreihe mit Vortragenden aus dem In- und Ausland bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht den Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und allen, die sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit begeistern.

Das Kolloquium findet dienstags vom 21. Oktober 2025 bis 10. Februar 2026 zwischen 18:15-19:45 Uhr im IG-Farben-Haus am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Raum IG 457 (Erdgeschoss) statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und mitzudiskutieren.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!



Veranstaltungshinweis: Buchpräsentation

Wir laden ein zur Buchpräsentation von Kilian Harrer (IEG Mainz), der im Gespräch mit Matthias Winkler und Xenia von Tippelskirch sein im Herbst 2025 erschienenes Buch "Devout and Defiant: How Pilgrims Shaped the Franco-German Borderlands in the Age of Revolutions" vorstellen wird.

Die Buchpräsentation findet am 20. Januar 2026 zwischen 18:15-19:45 Uhr im Raum IG 457 (Erdgeschoss) des IG-Farben-Hauses am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und mitzudiskutieren.

Für alle, die aus logistischen Gründen nicht vor Ort sein können, gibt es unter folgendem Link die Möglichkeit zur Teilnahme via Zoom.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Veranstaltungshinweis: "Religion und Eskalation". Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit 2025

Auch im Jahr 2025 geht der "Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit" in eine neue Runde. In der diesjährigen Auflage des erfolgreichen Formats widmen wir uns dem Thema "Religion und Eskalation" und nehmen dafür verschiedene historische Konstellationen der Zeit zwischen 1500 und 1800 in den Blick, in denen Christ:innen mit anderen Christ:innen oder Nichtchrist:innen in direkter Nachbarschaft zusammenlebten.

Der Sommerkurs findet vom 28. bis 31. Juli 2025 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt. Er richtet sich an Studierende und Promovierende der Goethe-Universität und anderer Universitäten, die ein einschlägiges Forschungsprojekt verfolgen oder sich schlicht für das Thema interessieren. Neben gemeinsamen Arbeitseinheiten, einem Kino- und einem Museumsbesuch ist geplant, dass einzelne Teilnehmer:innen ihre Masterarbeits- oder Promotionsprojekte vorstellen. 

Anmelde- bzw. Bewerbungsfrist: 31. Mai 2025

Weitere Informationen zum Sommerkus und den Anmeldemodalitäten finden Sie unter dem nachfolgenden Link.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Veranstaltungshinweis: Frankfurter Frühneuzeit-Kolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" im Sommersemester 2025

Auch im Wintersemester 2024/25 laden wir wieder herzlich zu unserem Forschungskolloquium "Aktuelle  Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ein. Die Veranstaltungsreihe mit Vortragenden aus dem In- und Ausland bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht den Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und allen, die sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit begeistern.

Das Kolloquium findet dienstags vom 22. April 2025 bis 22. Juli 2025 zwischen 18:15-19:45 Uhr im IG-Farben-Haus am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Raum IG 3.401 statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und mitzudiskutieren.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Veranstaltungshinweis: "Frankfurter Religionsgespräche" im Wintersemester 2024/25

Die Frankfurter Kolleg-Forschungsgruppe „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“ (POLY) lädt zu fächerübergreifenden Religionsgesprächen ein: Mit führenden Expert_innen unter anderem aus Anthropologie, Soziologie und Geschichtswissenschaften tauschen wir uns im Winter 2024/25 über Grundsatzfragen in der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Religion aus. An insgesamt vier Terminen diskutieren jeweils zwei Forscher_innen, die die Debatte maßgeblich mitbestimmen, mit dem Publikum über ein aktuelles Thema religionshistorischer Forschung. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, an den Veranstaltungen in Präsenz oder online teilzunehmen.

Termine:

  • 25.10.2024
  • 17.01.2025
  • 24.01.2025
  • 07.02.2025

Die Gespräche finden jeweils von 14:15 bis 15:45 im PEG-Gebäude am Campus Westend (Theodor-W.-Adorno-Platz 6 | Raum PEG 1.G 192) statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig, zum Erhalt des Zoom-Links genügt eine kurze Mail an info[at]poly-unifrankfurt.de.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Veranstaltungshinweis: Frankfurter Frühneuzeit-Kolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" im Wintersemester 2024/25

Auch im Wintersemester 2024/25 laden wir wieder herzlich zu unserem Forschungskolloquium "Aktuelle  Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ein. Die Veranstaltungsreihe mit Vortragenden aus dem In- und Ausland bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht den Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und allen, die sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit begeistern.

Das Kolloquium findet dienstags vom 15. Oktober 2024 bis 11. Februar 2025 zwischen 18:15-19:45 Uhr im IG-Farben-Haus am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Raum IG 454 statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, teilzunehmen und mitzudiskutieren.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Veranstaltungshinweis: Tagung "Bauernkrieg polyzentrisch? Dezentrierung und Entgrenzung in den Aufstandsbewegungen 1524–1526" (17.-19. Oktober 2024, Bad Homburg)

Die Tagung nimmt das Aufstandsgeschehen der Jahre um 1525 neu in den Blick, indem sie die Ereignisse, die Interaktionsgruppen und individuellen Akteure mit ihren jeweiligen Handlungsräumen aus der Perspektive der Dezentrierung und Entgrenzung untersucht.

Dezentrierung verstehen wir als einen methodischen Zugang, historiographiegeschichtlich überkommene Zentrierungen zu hinterfragen: regionale (Schwaben, Franken, Odenwald, Thüringen, Tirol), akteursbezogene (Untertanen, Landes-/ Grundherren, Reformatoren) und ideologische Zentrierungen (Konfession oder Herrschaftskritik).

Die Auflösung der alten Foki ermöglicht den Blick auf andere, weitere Zusammenhänge; sie erlaubt es, Interferenzen und Wechselwirkungen aufzuspüren, die eine möglicherweise weitaus größere und weitreichendere Komplexität und Vielgestaltigkeit zu Tage fördern, als dies mit den herkömmlichen Zugriffen möglich war.

Das Kolloquium findet vom 17.-19. Oktober 2024 im IG-Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg statt. Anmeldungen zur Teilnahme werden bis zum 15. Oktober per E-Mail entgegengenommen unter k.klein[at]em.uni-frankfurt.de.

Genaue Informationen zum Tagungsprogramm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Tagung: Boundless Grace? From the Thesaurus Ecclesiae to an Infinite Resource of Governance. An Interdisciplinary Workshop on Grace in Humanites Scholarship (08.-10.07.2024, Bad Homburg)

Grace is a slippery subject. As Julian Pitt-Rivers noted a few decades ago, it covers a wide range of meanings: the divine concept in Abrahamic theologies of salvation; the perks accompanying the rank of Dukes and Kings; a behavioral quality; a feature of successful artistic performance; the tip left on the table for the waiter; to the ordinary thanks said in Romance languages (Peristiany and Pitt-Rivers, 1992). Its fleeting nature has eluded, from an ecclesiastical perspective, not only quite a few heretics stumbling over its definition but also modern scholars in the fields of history, anthropology and the social sciences: grace (or functional equivalents in non-Christian cultures) as a mediator of personal and collective lives remains notably out of sight–and reach–in the humanities. In a recent special issue of the Cambridge Journal of Anthropology dedicated to the subject, Edwards and McIvor (Edwards and
McIvor 2022) attribute this lacuna to grace's indefinite nature, which cannot easily be accommodated to deeply ingrained, Euro-American assumptitions about objectivity and reality (cfr. Boute, Badea, Cavarzere, and Vanden Broecke, 2021). Another factor may be the scholarly (and capitalist?) bias
towards the “Maussian" reciprocity of human interactions, which is inadequate to capture the performative gratuity of grace as it works towards (re)assembling collectives moving across the boundaries that separate heaven and earth. Tribes of historians researching the European late Middle Ages and the early modern period have mainly focused on the princely remission of crimes, a practice
that has survived in executive pardon. Scholars tend to consider most interactions that were framed by contemporaries in a “graceful" context through the lens of unequal, yet essentially reciprocal and transactional, exchanges between agents managing unequal (but theoretically definable) amounts of social, cultural or economic “capitals" in studying, for instance, informal politics and clientelism in early modern European polities.

Anmeldezeitraum für den Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit 2024 zum Thema "Religion postkolonial?" (24.-26.07.2024) hat begonnen

Auch im Jahr 2024 geht der "Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit" in eine neue Runde. In der diesjährigen Auflage des erfolgreichen Formats werden die Teilnehmenden zusammen mit ausgewiesenen Spezialist*innen auf dem Feld der jüdischen und christlichen Religionsgeschichte die Potenziale und Grenzen postkolonialer Ansätze für die historische Untersuchung frühneuzeitlicher Religion ausloten.

Im Rahmen des Sommerkurses werden sich die Teilnehmenden mit der Rolle von Religion in der europäischen Expansion, den Handlungsspielräumen nichteuropäischer Akteur*innen, sowie mit Kulturkontakt und globaler Verflechtung beschäftigen – und nicht zuletzt mit der grundsätzlichen Frage, wessen Religion in der Frühen Neuzeit überhaupt legitimerweise als ‚Religion' gelten durfte.

Der Sommerkurs findet vom 24. bis 26. Juli 2024 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt und richtet sich an Studierende und Promovierende der Goethe-Universität und anderer Universitäten, die ein einschlägiges Forschungsprojekt verfolgen oder sich schlicht für das Thema interessieren. Neben gemeinsamen Arbeitseinheiten, einem Kino- und einem Museumsbesuch ist geplant, dass einzelne Teilnehmer*innen ihre Masterarbeits- oder Promotionsprojekte vorstellen.

Nähere Informationen zum Programm und den Teilnahmebedingungen finden Sie unter dem nachfolgenden Link.

Anmeldungsschluss: 31. Mai 2024


Veranstaltungshinweis: Frankfurter Frühneuzeit-Kolloquium 2024 (23.04.-16.07.2024)

Auch im Sommersemester 2024 findet wieder ein Früneuzeit-Kolloquium mit Vortragenden aus dem In- und Ausland statt.

Das Kolloquium findet wöchentlich vom 23. April bis 16. Juli 2024 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt und richtet sich an Studierende und alle, die sich für die Epoche der Frühen Neuzeit interessieren. 

Das komplette Semesterprogramm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.


Veranstaltungshinweis: Ringvorlesung "Nachbarschaften: Religiöse, kulturelle, soziologische und politische Perspektiven" (15.04.-15.07.2024)

Religiöse Traditionen wie die des Judentums, des Christentum und des Islams haben sich historisch in enger räumlicher, religiöser und kultureller Nähe zueinander entwickelt und bleiben bis in die Gegenwart in ihren pluralen und dynamischen Selbstverständnissen gleichzeitig dialogisch und konflikthaft aufeinander bezogen.

Auf der Grundlage von Forschungen zur miteinander verflochtenen Geschichte der religiösen, kulturellen und politisch-sozialen Dynamiken zwischen jüdischen, christlichen und islamischen Traditionen, Kulturen und Gemeinschaften zielt die Veranstaltung auf eine interdisziplinäre, theologisch, religionswissenschaftlich und -philosophisch, historisch, ethnologisch, kulturwissenschaftlich, soziologisch und bildungstheoretisch fundierte Analyse der vielgestaltigen religiösen, kulturellen und sozialen „Nachbarschaften“ zwischen den drei Religionen, mit einem historischen und geographischen Schwerpunkt auf der Epoche seit dem späten Mittelalter in Europa, im Nahen Osten und bis hin zu lokalen und globalen Kontexten im 20./21. Jahrhundert.

Die Metapher der „Nachbarschaften“ ermöglicht es, zahlreiche Facetten interreligiöser Beziehungen bzw. multireligiöser und multikultureller Konstellationen in den Blick zu nehmen: 1) konkrete soziale Erfahrungen von Zusammenleben, religiös-kultureller Vielfalt, Zugehörigkeit, Exklusion oder Ghettoisierung, Vertrauen und Fremdheit, Gastfreundschaft und Nachbarschaftskonflikten; 2) Phänomene des kulturellen Austausches und Wissenstransfers miteinander verflochtener religiöser Traditionen; 3) nachbarschaftliche Konflikte über religiös-kulturelle Geltungsansprüche unter den Bedingungen religiöser, kultureller und ethnischer Heterogenität, d.h. die Ambivalenz von ‚Nachbarschaften' als Orten der Konfrontation mit dem Fremden, Differenten und als Räumen des Aushandelns von religiös-kultureller Ambiguität; (4) die Überlagerung realer räumlicher Nachbarschaften durch virtuelle Nachbarschaften im globalen Raum des Medialen.

Im Spiegel dieser unterschiedlichen Aspekte werden in der Vorlesung wie in dem begleitenden Seminar unterschiedliche theoretische und methodische Aspekte des Konzepts der Nachbarschaften diskutiert.

Das komplette Semesterprogramm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.


Vortragsreihe der Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" - Programm für das Wintersemester 2023/24 veröffentlicht

Die Vortragsreihe der Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" (POLY) geht in eine neue Runde. In dieser zweiten Auflage zum Thema Raum und Religion setzten die vortragenden Gastwissenschaftler:innen die Überlegungen aus dem vergangenen Wintersemester fort. Die Vorträge finden vom 24. Oktober 2023 bis 06. Februar 2024 jeweils dienstags zwischen 18:15 und 19:45 im Seminarhaus am Campus Westend (Raum SH 1.108) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Videomitschnitte der Interdisziplinären Ringvorlesung "Religion - Revolution - Reaktion. 1848 in Perspektive" demnächst online verfügbar

Videomitschnitte der im Rahmen der Ringvorlesung "Religion - Revolution - Reaktion. 1848 in Perspektive" gehaltenen vorträge sind demnächst auf dem Wissenschaftsportal "L.I.S.A." der Gerda Henkel Stiftung verfügbar.

Bereits jetzt können interessierte Nutzer:innen den Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Birgit Emich zum Thema "1517: Refrommation" ansehen.



POLY-Tagung "In Search of Centres: Early Modern Kyivan Christianities" (26.-28. Juni 2023)

Im Rahmen der von den Ukraine-Fellows der Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" (POLY) organisierten internationalen Tagung "In Search of Centres: Early Modern Kyivan Christianities" diskutieren zahlreiche namhafte ExpertInnnen aus der Ukraine und anderen Ländern über die verschiedenen Kiewer Christentümer. Die Tagung findet vom 26. bis 28. Juni 2023 im Eisenhower-Saal (IG 1.314) des IG-Farben-Hauses am Campus Westend statt.


POLY Lecture Series: Programm für das Sommersemester 2023 veröffentlicht

Das Programm für die Vortragreihe der Kollegforschungsgruppe POLY ist da! In diesem Semester dreht sich alles um das Thema religiöse Praktiken. Die Vorträge finden vom 16. Mai bis 11. Juli 2023 jeweils dienstags zwischen 18:15 und 19:45 im Seminarhaus am Campus Westend (Raum SH 2.107) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Forschungskolloquium: Programm für das Sommersemester 2023 veröffentlicht

Das Programm für das Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ist da! Die Vorträge finden vom 17. April bis 10. Juli 2023 jeweils montags zwischen 18:15 und 19:45 im IG-Farben-Haus (Raum IG 0.454) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Ringvorlesung "Revolution – Reaktion – Religion. 1848 in Perspektive": Programm veröffentlicht


Das Programm der unter Beteiligung der Professur für Geschichte der Frühen Neuzeit organisierten Ringvorlesung "Revolution - Reaktion - Religion. 1848 in Perspektive" ist da! Die Vorträge finden vom 19. April bis 12. Juli 2023 jeweils mittwochs zwischen 18:15 und 19:45 im Hörsaalzentrum Campus Westend (Raum HZ 11) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Tagung "Embodying Reformation": Programm veröffentlicht

Das Programm für die Tagung "Embodying Reformation" ist da! Die Tagung findet vom 19. bis 20. Mai 2023 im Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg v. d. Höhe statt. Anmeldungen zur Teilnahme werden bis zum 9. Mai 2023 unter der Emailadresse "pluralchristianities[at]em.uni-frankfurt.de" entgegengenommen.


Abendvortrag von Dr. Ivan Almes am 6.12.2022 fällt aus

Der für Dienstag 6.12.2022, 18:15-19:45 geplante Online-Abendvortrag unseres POLY Ukraine Fellow Dr. Ivan Almes fällt aus. Aufgrund des völkerrechtswidrigen Angriffkrieges auf die Ukraine und den damit verbundenen gezielten Angriffen auf die ukrainische Zivilbevölkerung und Infrastruktur kann Dr. Ivan Almes seinen mit Spannung erwarteten Vortrag derzeit nicht halten. Wir bitten um Verständnis.

Der nächste Abendvortrag unserer POLY Vortragsreihe zum Thema Raum und Religion findet am 10. Januar 2023 statt.

Bis dahin wünschen wir allen Teilnehmenden der Vortragsreihe besinnliche Feiertage, ein neues Jahr in guter Gesundheit und vor allem: Hoffnung und Frieden.

#westandwithukraine


Anmeldungen zur Teilnahme am Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit bis zum 30. Juni 2022 möglich

Anmeldungen für den diesjährigen Sommerkurs "Grenzgänger des Jenseits. Engel, Dämonen und Heilige in der frühen Neuzeit. Commuters from the Beyond. Angels, Demons, and Saints in the Early Modern Period" (25.-28. Juli 2022) werden bis Donnerstag, 30. Juni 2022 entgegengenommen.


Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" (POLY) goes Twitter


Die Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" ist seit Kurzem auch mit einem offiziellen Account bei Twitter vertreten.


Folgen Sie der Kollegforschungsgruppe unter @POLY_Frankfurt für Neuigkeiten, Blicke hinter die Kulissen, Veranstaltungshinweise und interessante Retweets zum Thema vormoderne Christentümer.


„Zum Glück bin ich hier“. FAZ-Beitrag über Ukraine-Stipendien (31. März 2022)


Ende Februar hat die Kollegforschungsgruppe „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“(POLY) Stipendien für ukrainische Historiker*innen ausgeschrieben. Die ersten drei Forscherinnen sind nun eingetroffen. Der Artikel stellt u.a. das POLY-Programm und die Gastwissenschaftlerin Svitlana Potapenko vor. POLY wird durch Birgit Emich geleitet, die auch Co-Sprecherin von „Dynamiken des Religiösen“ ist.

„Die Resonanz ist erschreckend gut“. Interview mit Prof. Dr. Birgit Emich zu den POLY-Ukraine-Stipendien (Radio Bremen 2, 12. März 2022)


Bereits wenige Tage nach dem russischen Angriff auf die Ukraine hat der Forschungsverbund „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“ (POLY) Stipendien für ukrainische Historiker*innen ausgeschrieben. Birgit Emich, Leiterin von „POLY“ und Co-Sprecherin der Exzellenz-Initiative „Dynamiken des Religiösen“ erklärt im Gespräch mit Bremen-2-Moderator Nikolas Golsch die Motivation hinter dem Programm, verweist auf seine wissenschaftlichen Chancen für den Forschungsverbund und betont, wie rasch die Stipendien vergeben waren.

PD Dr. Magnus Ressel wird mit Premio Palazzo Barbarigo 2021 ausgezeichnet


Am 5. November 2021 wird PD Dr. Magnus Ressel in Venedig der vom Verein der Freunde und Förderer des Deutschen Studienzentrums in Venedig ausgeschriebene Premio Palazzo Barbarigo 2021 für seine Habilitationsschrift verliehen. Wir gratulieren herzlich!



Dr. Christoph Haar erhält eine Marie Skłodowska-Curie Fellowship der Europäischen Union

Dr. Christoph Haar wird zum 1. Oktober 2021 an der Katholischen Universität Löwen in Louvain-la-Neuve ein Drittmittelprojekt zum Thema europäische Konfessionen in der kolonialen Welt durchführen. Wir gratulieren herzlich und freuen uns auf weitere Zusammenarbeit in der Zukunft!


Dr. Marco Cavarzere an die Universität Cà Foscari in Venedig berufen


Dr. Marco Cavarzere hat einen Ruf an die Universität Cà Foscari in Venedig erhalten. Er wird dort zum 1. Januar 2021 den Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit übernehmen. Wir gratulieren ganz herzlich und danken Marco für die ausgezeichnete Zusammenarbeit in den letzten Jahren!

I. Monografien

  • Dominik Fugger, Die Emanzipation des Geschmacks. Vom Aufbruch der europäischen Küche in die Neuzeit (Kleine Kulturwissenschaftliche Bibliothek 99), Berlin 2025.

II. Sammelbände

  • Antje Flüchter / Birgit Emich / Rebekka Voß (Hrsg.), The Christian Mission and the Religious Other. Multidirectional Perspectives in the Early Modern Period (Special Issue: Historical Interactions of Religious Cultures 2/1–2) 2025.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Andreea Badea, Powerful Networks. Girolamo Casanate and the Plans to Establish Dominican Catholicism in Rome, in: Giuanna Beeli / Lukas Camenzind / Nicolas Rogger / Christian Windler (Hrsg.), Religious Orders and the "World" (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 5), Köln 2025, S. 239−262.
  • Bruno Boute, Those Who Join the Confraternities of the Scapular or the Rosary Go to the Demons. Carmelites and Catholic Puritanism in the Low Countries (1674-1682), in: Giuanna Beeli / Lukas Camenzind / Nicolas Rogger / Christian Windler (Hrsg.), Religious Orders and the "World" (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 5), Köln 2025, S. 117−146.
  • Birgit Emich, Mission and Space. A Commentary, in: Birgit Emich / Antje Flüchter / Rebekka Voß (Hrsg.), The Christian Mission and the Religious Other: Multidirectional Perspectives in the Early Modern Period (special issue of Historical Interactions of Religious Cultures 2/1–2), 2025, S. 36−54.
  • Michael Leemann, How to Write about the Religious Other: Halle Pietist Missionaries, Their Publication Strategies, and Protestant Plurality, in: Birgit Emich / Antje Flüchter / Rebekka Voß (Hrsg.): The Christian Mission and the Religious Other. Multidirectional Perspectives in the Early Modern Period (special issue of Historical Interactions of Religious Cultures 2/1–2), 2025, S. 121−146.
  • Christoph Sander / Naomi Beutler / Filippo Sarra / Valentino Verdone / Andrea Cicerchia / Bruno Boute / Jörg Hörnschemeyer, GRACEFUL17. A Knowledge Graph for Papal Documents of Apostolic Provisions, in: Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften 10 (2025). (→ Online lesen)

I. Sammelbände

  • Birgit Emich / Daniel Sidler / Samuel Weber / Christian Windler (Hrsg.): Making Saints in a “Glocal" Religion. Practices of Holiness in Early Modern Catholicism (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 3), Köln 2024.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Birgit Emich, Holy Family? The Role of Kinship Relations in the Canonization Procedure, in: Birgit Emich / Daniel Sidler / Samuel Weber / Christian Windler (Hrsg.), Making Saints in a “Glocal" Religion. Practices of Holiness in Early Modern Catholicism (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 3), Köln 2024, S. 53−88.
  • Birgit Emich, Militärische Besatzung. Konfessionelles Zusammenleben und rechtliche Pluralität – ein Kommentar, in: Ulrike Ludwig (Hrsg.), Gesellschaftliche Diversität und Phänomene rechtlicher Einheit und Vielfalt in der vormodernen Stadt. Effekte konfessioneller und religiöser Diversität (EViR Working Paper 07), Münster: Käte Hamburger Kolleg „Einheit und Vielfalt im Recht“ 2024, S. 70−76.
  • Birgit Emich, Thousand little stories? World Christianity in a Polycentric Perspective, in: Klaus Koschorke / Ciprian Burlacioiu / Philipp Kuster (Hrsg.), Early South-South Links in the History of World Christianity (16th-19th Centuries) (Studies in the History of Christianity in the Non-Western World | Studien zur Außereuropäischen Christentumsgeschichte 38), Wiesbaden 2024, S. 205−209.
  • Birgit Emich, “Glocal" Saints in a Polycentric World. Conclusion and Outlook, in: Birgit Emich / Daniel Sidler / Samuel Weber / Christian Windler (Hrsg.), Making Saints in a “Glocal" Religion. Practices of Holiness in Early Modern Catholicism (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 3), Köln 2024, S. 441−451.
  • Bruno Boute, Attritionnisme et contritionnisme entre la France, les Pays-Bas espagnols, et Rome. La Censure Romaine et le Sacrement de Pénitence. in: Albrecht Burkardt / Jean-Pascal Gay (Hrsg.), L'Inquisition romaine et la France. Juridiction, doctrine et pluralité des catholicismes européens à l'"Age Tridentin" (Collection de l'École française de Rome), Rom 2024, S. 194−223.
  • Andreea Badea, On the Road to Sanctity? The Construction of María de Jesús de Ágreda as a Franciscan Saint between Missionary Zeal and Scholarly Debates, in: Birgit Emich / Daniel Sidler / Samuel Weber / Christian Windler (Hrsg.), Making Saints in a “Glocal" Religion. Practices of Holiness in Early Modern Catholicism (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 3), Köln 2024, S. 227−247.
  • Andreea Badea, Talente im Blick. Erfolgreiche Bewerbungen um das Amt des päpstlichen Referendars in der Frühen Neuzeit, in: Historische Anthropologie 32/1 (2024), S. 82−101.
  • Dominik Fugger, Verfemte Früchte. Der Spilling (Prunus domestica ssp. pomariorum) und die Rote Ruhr (Dysenteria) in der Frühen Neuzeit, in: Sudhoffs Archiv 108 (2024).
  • Kevin Klein, Auf Stellensuche im Zentrum der Macht. Bewerbungspraktiken am Kaiserhof Rudolfs II. (1576–1612), in: Historische Anthropologie 32/1 (2024), S. 39−59.
  • Kevin Klein, Treue Begleiter. Leibgardisten und die Systemgrenzen des Kaiserhofes um 1600, in: Nadine Amsler / Nadir Weber (Hrsg.), Im Schatten der Macht. Subalterne Körper an frühneuzeitlichen Fürstenhöfen (Zeitschrift für Historische Forschung – Beihefte 60) Berlin 2024, S. 99−126.

I. Sammelbände

  • Andreea Badea / Bruno Boute / Birgit Emich (Hrsg.), Pathways through Early Modern Christianities (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 1), Köln 2023.

II. Quelleneditionen

  • Dominik Fugger / Jenny Lagaude (Hrsg.) unter Mitwirkung von Christian Scherer, Johann Gottfried Herder: Predigten. Band 1: Riga 1765–1769, Berlin − Boston 2023.

III. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Andreea Badea, Lutheranism as Heresy. Louis Maimbourg''s Gallican View of Church History, in: Daniel Gehrt / Markus Matthias / Sascha Salatowsky (Hrsg.), Reforming Church History. The Impact of the Reformation on Early Modern European Historiography (Gothaer Forschungen zur Frühen Neuzeit 22), Stuttgart 2023, S. 187−192.
  • Andreea Badea, Roman Censorship and the Shaping of a Catholic Thought Collective, in: Irene Bueno / Vincenzo Lavenia / Riccardo Parmeggiani (Hrsg.), Current Trends in the Historiography of Inquisitions. Themes and Comparisons (I libri di Viella 463), Rom 2023, S. 347−363.
  • Andreea Badea / Bruno Boute / Birgit Emich: Introduction, in: Andreea Badea / Bruno Boute / Birgit Emich (Hrsg.), Pathways through Early Modern Christianities (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 1), Köln 2023, S. 7−31.
  • Birgit Emich, Uniformity and Polycentricity. The Early Modern Papacy between Promoting Unity and Handling Diversity, in: Andreea Badea / Bruno Boute / Birgit Emich (Hrsg.), Pathways through Early Modern Christianities (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 1), Köln 2023, S. 33−53.
  • Birgit Emich, Court Clerics at a Clerical Court. The Roman Curia, the Papal cappella and the Art of Differentiation Between Religious and Political Clerics, in: Alain Marchandisse / Benoist Pierre (Hrsg.), Église et État. Les Clergés de Cour en Europe (fin XVe siècle-XVIIIe siècle). Service religieux et service politique dans les systèmes curiaux. Actes du Colloque International, Versailles 24-26 janvier 2013 (Centre d'Études Supérieures de la Renaissance, Collection « Études Renaissantes » 41), Turnhout 2023, S. 13−36.

I. Monografien

  • Dominik Fugger, Götter, Heiden, Hieroglyphen. Die Entdeckung des nördlichen Polytheismus 1600–1650, Paderborn 2022.
  • Sigrun Müller / Christian Weiß, Der Maler Jerg Ratgeb und der Bauernkrieg, Heidelberg 2022.

II. Sammelbände

  • Natalie Krentz / Mona Garloff (Hrsg.), Objektordnungen zwischen Zeiten und Räumen. Verzeichnung, Transport und die Deutung von Objekten im Wandel (MEMO – Medieval and Early Modern Material Culture Online, Special Issue 2), 2022.
    → DOI: 10.25536/2022sb02

III. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Andreea Badea, On Censors and Booksellers. Curial Elites and the Regulation of Roman Book Trade in the 17th Century, in: Fokko Jan Dijksterhuis (Hrsg.), Regulating Knowledge in an Entangled World (Knowledge Societies in History 5), London 2022, S. 193210.
  • Andreea Badea, Consulteurs des congrégations romaines et ordres religieux, in: Albrecht Burckardt / Alexandra Roger (Hrsg.), L'exception et la règle. Les pratiques d'entrée et de sortie des couvents, de la fin du Moyen Âge au XIXe siècle, Rennes 2022, S. 209−219.
  • Birgit Emich, Der Marchese im Matsch. Adelige Wasserbauunternehmer im Kirchenstaat, in: Annette Cremer / Alexander Jendorff (Hrsg.), Decorum und Mammon im Widerstreit? Adeliges Wirtschaftshandeln zwischen Standesprofilen, Profitstreben und ökonomischer Notwendigkeit (Höfische Kultur interdisziplinär [HKI] – Schriften und Materialien des Rudolstädter Arbeitskreises zur Residenzkultur 4), Heidelberg 2022, S. 349−363. (→ Online lesen)
  • Natalie Krentz / Mona Garloff, Einleitung. Objektordnungen zwischen Zeiten und Räumen, in: Mona Garloff / Natalie Krentz (Hrsg.), Objektordnungen zwischen Zeiten und Räumen. Verzeichnung, Transport und die Deutung von Objekten im Wandel (MEMO – Medieval and Early Modern Material Culture Online, Special Issue 2), 2022.
    → DOI: 10.25536/2022sb02_01.
  • Natalie Krentz, Akten in Kisten und Fässern. Überlegungen zur Materialität und Mobilität archivalischer Ordnungen im Dreißigjährigen Krieg, in: Mona Garloff / Natalie Krentz (Hrsg.), Objektordnungen zwischen Zeiten und Räumen. Verzeichnung, Transport und die Deutung von Objekten im Wandel (MEMO – Medieval and Early Modern Material Culture Online, Special Issue 2), 2022.
    → DOI: 10.25536/2022sb02_06
  • Oksana Prokopyuk, Donators of the Monasteries in the Hetmanshchyna. A Social Portrait, in: Ukrainian Historical Journal, 2 (2022), S. 30−45 [in Ukrainian].
  • Magnus Ressel, Von der Bedeutungslosigkeit an die Spitze. Die Händler der süddeutschen Reichsstädte in Lyon im 18. Jahrhundert, in: Sigrid Hirbodian / Edwin E. Weber (Hrsg.), Von der Krise des 17. Jahrhunderts bis zur frühen Industrialisierung. Wirtschaft in Oberschwaben 1600-1850, Stuttgart 2022, S. 289−321.
  • Magnus Ressel, The 'Backbone' of the Serenissima. Venice and the Trade with the Holy Roman Empire in the 18th Century, in: Mediterranea – ricerche storiche 19 (2022), S. 591−618.
  • Vitalii Tkachuk, Own Land in the representation of Rus-Ukraine in Early New time, in: A. V. Doronin / V. Ulianovsky / N. Sinkevych / A. Bovgyria (Hrsg.), When are nations born in eastern Europe?, Bonn − Vilnius, 2022, S. 228−295.
  • Vitalii Tkachuk, Concepts, ideas and myths of early modern Rus-Ukrainian nation in the temporal and regional / subregional dimensions, in: A. V. Doronin / V. Ulianovsky, N. Sinkevych / A. Bovgyria (Hrsg.), When are nations born in eastern Europe?, Bonn − Vilnius, 2022, S. 162−227.
  • Valerii Zema, The Council of Constance and Kyivan Metropolitanate. Ukraine in the inter-civilization Discourses of Antiquity, Middle Ages, and Early Modern, Kyiv 2022, S. 400−425.
Im Fokus:

Christoph Cornelißen / Andreas Fahrmeir (Hrsg.), Vom Konklave zum Assessment-Center Personalentscheidungen im historischen Wandel, Darmstadt 2021.

Sammelband des DFG-Projektes FOR 1219 "Personalentscheidungen bei gesellschaftlichen Schlüsselpositionen"

Mit Beiträgen von Birgit Emich und Andreea Badea

Die Moderne hat aus der Suche nach dem perfekten Führungspersonal eine Wissenschaft gemacht und scheint Personalentscheidungen gut im Griff zu haben. Aber war Donald Trump der perfekte Präsident, Markus Braun (Wirecard) der beste Manager, Franz-Peter Tebartzvan Elst der optimale Bischof? Vielleicht wären das Losverfahren oder die Erbschaftsfolge manches Mal sinnvoller gewesen?


Was passiert, wenn man die Perspektive umdreht und das Scheitern von Verfahren der Personalauswahl in den Mittelpunkt stellt? Die historischen Fallstudien dieses Buches – von der Spätantike bis heute - machen überraschend deutlich, dass jedes noch so durchdachte Verfahren zur Rekrutierung von Spitzenpersonal Vor- und Nachteile hat und daher mit gutem Grund unterstützt wie kritisiert werden kann.

(Text- und Bildnachweis: © wbg Academic)


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Andreea Badea / Bruno Boute / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke (Hrsg.): Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

Scholarship has come to value the uncertainties haunting early modern knowledge cultures; indeed, awareness of the fragility and plurality of knowledge is now offered as a key element for understanding early modern science as a whole. Yet early modern actors never questioned the possibility of certainty itself and never objected to the notion that truth is out there, universal, and therefore safe from human manipulation.

This book investigates how early modern actors managed not to succumb to postmodern relativism, despite the increasing uncertainties and blatant disagreements about the nature of God, Man, and the Universe. An international and interdisciplinary team of experts in fields ranging from the history of science to theology and the history of ideas analyses a number of practices that were central to maintaining and functionalizing the notion of absolute truth. Through such an interdisciplinary research the book shows how certainty about truth could be achieved, and how early modern society recognized the credibility of a wide plethora of actors in differentiating fields of knowledge.

(Text- und Bildnachweis: © Amsterdam University Press)

I. Monographien und Sammelbände

  • Andreea Badea / Bruno Boute / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke (Hrsg.): Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Birgit Emich / Christoph Cornelisen / Hartmut Leppin / Jorg Lesczenski / Daniela Rando / Davide Scotto / Camilla Tenaglia, Eignungserwartung und Scheitern, in: Andreas Fahrmeir / Christoph Cornelißen, Vom Konklave zum Assessment-Center. Personalentscheidungen im historischen Wandel, Darmstadt 2021, S. 242−256.
  • Andreea Badea / Muriel Favre / Annika Klein, Meritokratie und Diversität, in: Andreas Fahrmeir / Christoph Cornelißen, Vom Konklave zum Assessment-Center. Personalentscheidungen im historischen Wandel, Darmstadt 2021, S. 257−264.
  • Andreea Badea, Kritik an der kurialen Personalpolitik im 18. Jahrhundert. Der Predigerorden an den Schaltstellen romischer Macht oder wie ein Jesuit sich selbst zensieren musste, in: Andreas Fahrmeir / Christoph Cornelißen, Vom Konklave zum Assessment-Center. Personalentscheidungen im historischen Wandel, Darmstadt 2021, S. 142−159.
  • Andreea Badea, Ein guter Hirte und Bürokrat oder: Was macht einen kompetenten Bischof aus? Elitenrekrutierung als Zweck der römischen Verwaltungsreform im späten 17. Jahrhundert, in: ZHF 48/2 (2021), S. 263−294.
  • Andreea Badea, Credibility of the Past. Writing and Censoring History within Seventeenth Century Catholicism, in: Andreea Badea / Bruno Boute / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism (Scientiae Studies 1), Amsterdam 2021, S. 191−210.
  • Bruno Boute / Andreea Badea / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke: A Product's Glamour. Credibility, or the Manufacture and Administration of Truth in Early Modern Catholicism, in: Bruno Boute / Andreea Badea / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism (Scientiae Studies 1), Amsterdam 2021, S. 7−38.
  • Birgit Emich, The Production of Truth in the Manufacture of Saints. Procedures, Credibility, and Patronage in Early Modern Processes of Canonization, in: Andreea Badea / Bruno Boute / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism (Scientaie Studies 1), Amsterdam 2021, S. 165−190.
  • Bruno Boute, Saving Truth. Roman Censorship and Catholic Pluralization in the Confessionals of the Habsburg Netherlands, 1682-1686, in: Andreea Badea / Bruno Boute / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism (Scientiae Studies 1), Amsterdam 2021, S. 135−164.
  • Cecilia Cristellon, Choosing Information, Selecting Truth. The Roman Congregations, the Benedictine Declaration, and the Establishment of Religious Pluralism, in: Andreea Badea / Bruno Boute / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism (Scientiae Studies 1), Amsterdam 2021, S. 279−304.
Im Fokus:
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Marco Cavarzere, Historical culture and political reform in the Italian Enlightenment, Oxford 2020.

For centuries the society and politics of Old Regime Europe relied on the strong connection between past, present, and future and on the belief in the unstoppable continuity of time. What happened during the eighteenth century when the age of revolutions claimed it had canceled the previous social order and announced the dawn of a new era? This book explores how antiquarianism provided new political bodies with allegedly time-hallowed traditions and so served as a source of legitimacy for reshaping European politics. The love for antiquities forged a common language of political communication within a burgeoning public sphere.

To understand why this happened, Marco Cavarzere focuses on the cultural debates taking place in the Italian states from 1748 until 1796. During this period, governments tried to establish regional “national cultures" through erudite scholarship, with the intent of creating new administrative and political centralization within individual Italian states. Meanwhile, other sectors of local societies used the tools of antiquarianism in order to offer a counter-narrative on these political reforms.

Ultimately, this book proposes a localized way of reading antiquarian texts. Far from presenting timeless knowledge, erudition in fact gave voice to specific tensions which were linked to restricted political arenas and regional public opinion.

(Text- und Bildnachweis: © Liverpool University Press)

Bestellen im Katalog der Universitätbliothek Frankfurt (OPAC)



I. Monographien und Sammelbände

  • Marco Cavarzere, Historical culture and political reform in the Italian Enlightenment, Oxford 2020.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Birgit Emich, Kulturform und Karrieretechnik. Moderne Patronage im Spiegel der Frühen Neuzeit, in: Jens Ivo Engels / Volkhard Huth / Robert Bernsee / Volker Köhler (Hrsg.), Moderne Patronage. Annäherungen an die Bedeutung personaler Verflechtung in Politik und Wirtschaft im 19. und 20. Jahrhundert, Frankfurt am Main 2020, S. 139−163.
  • Birgit Emich, The Cardinal Nephew, in: Mary Hollingsworth / Miles Pattenden / Arnold Witte (Hrsg.), Companion to the Early Modern Cardinal, Leiden − Boston 2020, S. 71−87.
  • Birgit Emich, Localizing Catholic Missions in Asia. Framework conditions, scope for action, and social spaces, in: Nadine Amsler / Andreea Badea / Bernard Heyberger / Christian Windler (Hrsg.), Catholic Missionaries in Early Modern Asia. Patterns of Localization, London − New York 2020, S. 218−229.
  • Bruno Boute / Gianluca D'Errico / Andrea Katharina Ottens / Florian Warnsloh, Systematisches Repertorium zur Buchzensur 1542-1700. Inquisition, in: Hubert Wolf (Hrsg.) Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung II: 1542-1700, Paderborn – München – Wenen − Zürich 2020.

III. Kleinere Beiträge und sonstige Publikationsformen

  • Andreea Badea, Ciampini, Giovanni Giustino, in: Personen und Profile 1542-1700, bearbeitet von Jyri Hasecker und Judith Schepers (Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung: 1542-1700, hrsg. von Hubert Wolf), Paderborn u.a. 2020, S. 463−468.
  • Andreea Badea, Fabretti, Raffaele, in: Hubert Wolf (Hrsg.), Personen und Profile 1542-1700. Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung: 1542-1700, Paderborn – München – Wenen − Zürich 2020, S. 603−610.
  • Andreea Badea, Gilles, Antoine, in: Hubert Wolf (Hrsg.), Personen und Profile 1542-1700. Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung: 1542-1700, Paderborn – München – Wenen − Zürich 2020, S. 743−745.
  • Bruno Boute, Lombard, Peter, in: Hubert Wolf (Hrsg.), Personen und Profile 1542-1700. Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung: 1542-1700, Paderborn – München – Wenen − Zürich 2020, S. 890−894.
Im Fokus:
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Nadine Amsler / Andreea Badea / Bernard Heyberger / Christian Windler (Hrsg.): Catholic Missionaries in Early Modern Asia, London 2019.

(© Taylor & Francis Group)

Over recent decades, historians have become increasingly interested in early modern Catholic missions in Asia as laboratories of cultural contact. This book builds on recent ground-breaking research on early modern Catholic missions, which has shown that missionaries in Asia cooperated with and accommodated the needs of local agents rather than being uncompromising promoters of post-Tridentine doctrine and devotion.

Bringing together some of the most renowned and innovative researchers from Anglophone countries and continental Europe, this volume investigates how missionaries' entanglements with local societies across Asia contributed to processes of localization within the early modern Catholic church. The focus of the volume is on missionaries' adaptation to four ideal-typical social settings that played an eminent role in early modern Asian missions: (1) the symbolically loaded princely court; (2) the city as a space of especially dense communication; (3) the countryside, where missionary presence was only rarely permanent; (4) and the household – a central arena of conversion in early modern Asian societies.

Shining a fresh light onto the history of early modern Catholic missions and the early modern Eurasian cultural exchange, this will be an important book for any scholar of religious history, history of cultural contact/global history and early modern history in Asia.

Katalog der Universität Frankfurt (OPAC)



I. Monographien und Sammelbände

  • Nadine Amsler / Andreea Badea / Bernard Heyberger / Christian Windler (Hrsg.), Catholic Missionaries in Early Modern Asia, London 2019.
  • Cecilia Cristellon / Luise Schorn-Schütte (Hrsg.), Grundrechte und Religion im Europa der Frühen Neuzeit (16.-18. Jh.) (Schriften zur politischen Kommunikation 24), Göttingen 2019.
  • Birgit Emich, Geschichte der Frühen Neuzeit studieren (UTB, Reihe "Basics"), Konstanz 2006, 2., aktualisierte Auflage (utb S) München 2019.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Cecilia Cristellon, Chapter Two. Religion, in: Joanne Ferraro (Hrsg.), A Cultural History of Marriage, Vol. 3, Renaissance and Early Modern Age, Bloomsbury 2019, S. 35−49.
  • Cecilia Cristellon, Postfazione. I matrimoni misti. Una prospettiva di lunga durata, in: Michaël Gasperoni / Vincent Gourdon / Cyril Grange (Hrsg.), Les marriages mixtes dans les sociétés contemporaines. XVIIIe-XXI siècle. Pour une histoire sociale de la mixité matrimoniale, 2019, S. 333−362.
  • Magnus Ressel, The Hanseatics and the 'Barbary question' at the Congress of Vienna, in: Thomas Olechowski / Brigitte Mazohl / Karin Schneider / Reinhard Stauber (Hgg.), Der Wiener Kongress 1814/1815, Band I, Internationale Politik, Wien 2019, S. 95−103.
  • Magnus Ressel, A Dystopia as Utopia. The Algerian City of Oran and Annette von Droste-Hülshoff's The Jews' Beech Tree, in: Mario Klarer (Hrsg.), Mediterranean Slavery and World Literature, London 2019, S. 130−147.
  • Nadine Amsler / Andreea Badea / Bernard Heyberger / Christian Windler, Localizing Catholic mission in Asia. Introduction, in: Nadine Amsler / Andreea Badea / Bernard Heyberger / Christian Windler (Hrsg.), Catholic Missionaries in Early Modern Asia. Patterns of Localization (Religious Cultures in the Early Modern World), London − New York 2019, S. 1−11.
  • Birgit Emich, Localizing Catholic Missions in Asia. Framework conditions, scope for action, and social spaces, in: Nadine Amsler / Andreea Badea / Bernard Heyberger / Christian Windler (Hrsg.), Catholic Missionaries in Early Modern Asia. Patterns of Localization, London − New York 2019, S. 218−229.
  • Magnus Ressel, Karl von Zinzendorf 's Memorandum on Milan and the Liberalization of Trade in Austrian Lombardy in the Second Half of the 18th Century, in: Alessandra Dattero (Hrsg.), Milano città d'acqua e di ferro, Mailand 2019, S. 143−161.
  • Marco Cavarzere, La Riforma. Dialoghi possibili, in: Christoph Cornelissen / Gabriele d'Ottavio (Hrsg.), Germania e Italia. Sguardi incrociati sulla storiografia, Bologna 2019, S. 381−403.
  • Cecilia Cristellon, The Roman Congregations and the Application of the Tametsi as an Instrument of their Policy towards Mixed Marriages in Europe (1563-1798), in: Rechtsgeschichte | Legal History Rg 27 (2019), S. 163−171.
  • Marco Cavarzere, La Riforma alla riscoperta del Papato. Le edizioni protestanti di documenti pontifici in età moderna, in: Wietse de Boer / Vincenzo Lavenia / Giuseppe Marcocci (Hrsg.), La ghianda e la quercia. Saggi per Adriano Prosperi, Rom 2019, S. 83−94.
  • Marco Cavarzere, Das Papsttum als Wahlmonarchie. Konfessionelle Selbst- und Fremdwahrnehmung zwischen politischer Pädagogik und Konversionsstrategien, in: Mona Garloff / Christian Witt (Hrsg.), Confessio im Konflikt. Religiöse Selbst- und Fremdwahrnehmung in der Frühen Neuzeit. Ein Studienbuch (Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte 129), Göttingen 2019, S. 145−161.
  • Andreea Badea, “Die Häretiker aber gönnen sich nun allerfeierlichstes Gelächter“ oder wer entscheidet über den Heiligenhimmel? Kuriale Überlegungen zum Absolutheitsanspruch Roms im späten 17. Jahrhundert, in: Mona Garloff / Christian Witt (Hrsg.), Confessio im Konflikt. Religiöse Selbst- und Fremdwahrnehmung in der Frühen Neuzeit. Ein Studienbuch (Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz 129), Göttingen 2019, S. 235−253.
  • Birgit Emich, From the Council to the Founding Myth. How the Spirit of Trent Came to be Named, in: Marjorie Elizabeth Plummer / Joel F. Harrington (Hrsg.), Names and Naming in Early Modern Germany, Oxford − New York 2019, S. 40−61.
  • Magnus Ressel, Der Freikauf europäischer Gefangener aus Nordafrika. Ein europäisches Panorama, in: Sabine Haag / Veronika Sandbichler / Mario Klarer (Hrsg.), Piraten und Sklaven im Mittelmeer. Eine Ausstellung von Schloss Ambras Innsbruck und der Universität Innsbruck, Innsbruck 2019, S. 28−35.
  • Cecilia Cristellon, Mit dem Recht des Glaubens. Juden und Katholiken im Spannungsfeld von Taufe und Ehe in der Frühen Neuzeit, in: Cecilia Cristellon /  Luise Schorn-Schütte (Hrsg.), Grundrechte und Religion im Europa der Frühen Neuzeit (16.-18. Jh.) (Schriften zur politischen Kommunikation 24), Göttingen 2019, S. 101−121.
  • Andreea Badea, Nach bestem Wissen ein schlechtes Gewissen? Selbstanzeigen bei der Römischen Inquisition und die Vergabe von Leselizenzen im 17. und 18. Jahrhundert, in: Cecilia Cristellon / Luise Schorn-Schütte (Hrsg.), Grundrechte und Religion in Europa der Frühen Neuzeit (16.-18. Jh.) (Schriften zur politischen Kommunikation 24), Göttingen 2019, S. 133−147.
  • Andreea Badea, Hiermit bewerbe ich mich um die Stelle als… Francesco Bianchini und seine „Istoria Universale“ zwischen Gelehrsamkeit und kurialem Amt, in: Markus Friedrich / Jacob Schilling (Hrsg.), Praktiken frühneuzeitlicher Historiographie (Cultures and Practices of Knowledge in History 2), Berlin 2019, S. 173−193.
  • Andreea Badea, Nel ordine del Re Sole. Storiografia tra propaganda e censura nel tardo Seicento, in: Alejandro Cifres (Hrsg.), L'Inquisizione romana e i suoi archivi. A vent'anni dall'apertura dell'ACDF (Memoria Fidei IV), Rom 2019, S. 245−254.

III. Sonstige Publikationsformen

I. Sammelbände

  • Birgit Emich / Dirk Niefanger / Dominik Sauerer / Georg Seiderer (Hrsg.), Wallenstein. Mensch – Mythos – Memoria (Historische Forschungen 117), Berlin 2018.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Birgit Emich, Einführung, in: Birgit Emich / Dirk Niefanger / Dominik Sauerer / Georg Seiderer (Hrsg.), Wallenstein. Mensch – Mythos – Memoria (Historische Forschungen 117), Berlin 2018, S. 1−9.
  • Birgit Emich, Der Hof ist die Lepra des Papsttums (Papst Franziskus). Patronage und Verwaltung an der römischen Kurie der Frühen Neuzeit, in: Hans Kaspar von Greyerz / André Holenstein / Andreas Würgler (Hrsg.), Soldgeschäfte, Klientelismus, Korruption in der Frühen Neuzeit. Zum Soldunternehmertum der Familie Zurlauben im schweizerischen und europäischen Kontext (Herrschaft und soziale Systeme in der Frühen Neuzeit 25), Göttingen 2018, S. 71−83.
  • Birgith Emich, Konfession und Kultur, Konfession als Kultur? Vorschläge für eine kulturalistische Konfessionskultur-Forschung, in: Archiv für Reformationsgeschichte 109 (2018), S. 375–388.
  • Birgit Emich / Matthias Pohlig (Hrsg.), Focal Point. Frühneuzeitliche Konfessionskultur(en). Stand und Zukunft eines Konzepts, in: Archiv für Reformationsgeschichte 109 (2018), S. 373 f.
  • Birgit Emich, L'opera scientifica di Paolo Prodi. Un bilancio. In occasione della Giornata di studio a lui dedicata, 13 dicembre 2017, in: Annali dell'Istituto storico italo-germanico in Trento 44 (2018), S. 153–165.

I. Sammelbände

  • Birgit Emich / Arne Karsten / Hillard von Thiessen / Günther Wassilowsky (Hrsg.), Wolfgang Reinhard. Kleinere Schriften zur Rom-Forschung, Rom 2017.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Birgit Emich, Die Religionspolitik Kaiser Karls V., in: Franz Xaver Bischof / Harry Oelke (Hrsg.), Luther und Eck. Opponenten der Reformationsgeschichte im Vergleich, München 2017, S. 265−291.

I. Monografien

  • Dominik Fugger, Die Emanzipation des Geschmacks. Vom Aufbruch der europäischen Küche in die Neuzeit (Kleine Kulturwissenschaftliche Bibliothek 99), Berlin 2025.

II. Sammelbände

  • Antje Flüchter / Birgit Emich / Rebekka Voß (Hrsg.), The Christian Mission and the Religious Other. Multidirectional Perspectives in the Early Modern Period (Special Issue: Historical Interactions of Religious Cultures 2/1–2) 2025.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Andreea Badea, Powerful Networks. Girolamo Casanate and the Plans to Establish Dominican Catholicism in Rome, in: Giuanna Beeli / Lukas Camenzind / Nicolas Rogger / Christian Windler (Hrsg.), Religious Orders and the "World" (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 5), Köln 2025, S. 239−262.
  • Bruno Boute, Those Who Join the Confraternities of the Scapular or the Rosary Go to the Demons. Carmelites and Catholic Puritanism in the Low Countries (1674-1682), in: Giuanna Beeli / Lukas Camenzind / Nicolas Rogger / Christian Windler (Hrsg.), Religious Orders and the "World" (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 5), Köln 2025, S. 117−146.
  • Birgit Emich, Mission and Space. A Commentary, in: Birgit Emich / Antje Flüchter / Rebekka Voß (Hrsg.), The Christian Mission and the Religious Other: Multidirectional Perspectives in the Early Modern Period (special issue of Historical Interactions of Religious Cultures 2/1–2), 2025, S. 36−54.
  • Michael Leemann, How to Write about the Religious Other: Halle Pietist Missionaries, Their Publication Strategies, and Protestant Plurality, in: Birgit Emich / Antje Flüchter / Rebekka Voß (Hrsg.): The Christian Mission and the Religious Other. Multidirectional Perspectives in the Early Modern Period (special issue of Historical Interactions of Religious Cultures 2/1–2), 2025, S. 121−146.
  • Christoph Sander / Naomi Beutler / Filippo Sarra / Valentino Verdone / Andrea Cicerchia / Bruno Boute / Jörg Hörnschemeyer, GRACEFUL17. A Knowledge Graph for Papal Documents of Apostolic Provisions, in: Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften 10 (2025). (→ Online lesen)

I. Sammelbände

  • Birgit Emich / Daniel Sidler / Samuel Weber / Christian Windler (Hrsg.): Making Saints in a “Glocal" Religion. Practices of Holiness in Early Modern Catholicism (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 3), Köln 2024.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Birgit Emich, Holy Family? The Role of Kinship Relations in the Canonization Procedure, in: Birgit Emich / Daniel Sidler / Samuel Weber / Christian Windler (Hrsg.), Making Saints in a “Glocal" Religion. Practices of Holiness in Early Modern Catholicism (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 3), Köln 2024, S. 53−88.
  • Birgit Emich, Militärische Besatzung. Konfessionelles Zusammenleben und rechtliche Pluralität – ein Kommentar, in: Ulrike Ludwig (Hrsg.), Gesellschaftliche Diversität und Phänomene rechtlicher Einheit und Vielfalt in der vormodernen Stadt. Effekte konfessioneller und religiöser Diversität (EViR Working Paper 07), Münster: Käte Hamburger Kolleg „Einheit und Vielfalt im Recht“ 2024, S. 70−76.
  • Birgit Emich, Thousand little stories? World Christianity in a Polycentric Perspective, in: Klaus Koschorke / Ciprian Burlacioiu / Philipp Kuster (Hrsg.), Early South-South Links in the History of World Christianity (16th-19th Centuries) (Studies in the History of Christianity in the Non-Western World | Studien zur Außereuropäischen Christentumsgeschichte 38), Wiesbaden 2024, S. 205−209.
  • Birgit Emich, “Glocal" Saints in a Polycentric World. Conclusion and Outlook, in: Birgit Emich / Daniel Sidler / Samuel Weber / Christian Windler (Hrsg.), Making Saints in a “Glocal" Religion. Practices of Holiness in Early Modern Catholicism (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 3), Köln 2024, S. 441−451.
  • Bruno Boute, Attritionnisme et contritionnisme entre la France, les Pays-Bas espagnols, et Rome. La Censure Romaine et le Sacrement de Pénitence. in: Albrecht Burkardt / Jean-Pascal Gay (Hrsg.), L'Inquisition romaine et la France. Juridiction, doctrine et pluralité des catholicismes européens à l'"Age Tridentin" (Collection de l'École française de Rome), Rom 2024, S. 194−223.
  • Andreea Badea, On the Road to Sanctity? The Construction of María de Jesús de Ágreda as a Franciscan Saint between Missionary Zeal and Scholarly Debates, in: Birgit Emich / Daniel Sidler / Samuel Weber / Christian Windler (Hrsg.), Making Saints in a “Glocal" Religion. Practices of Holiness in Early Modern Catholicism (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 3), Köln 2024, S. 227−247.
  • Andreea Badea, Talente im Blick. Erfolgreiche Bewerbungen um das Amt des päpstlichen Referendars in der Frühen Neuzeit, in: Historische Anthropologie 32/1 (2024), S. 82−101.
  • Dominik Fugger, Verfemte Früchte. Der Spilling (Prunus domestica ssp. pomariorum) und die Rote Ruhr (Dysenteria) in der Frühen Neuzeit, in: Sudhoffs Archiv 108 (2024).
  • Kevin Klein, Auf Stellensuche im Zentrum der Macht. Bewerbungspraktiken am Kaiserhof Rudolfs II. (1576–1612), in: Historische Anthropologie 32/1 (2024), S. 39−59.
  • Kevin Klein, Treue Begleiter. Leibgardisten und die Systemgrenzen des Kaiserhofes um 1600, in: Nadine Amsler / Nadir Weber (Hrsg.), Im Schatten der Macht. Subalterne Körper an frühneuzeitlichen Fürstenhöfen (Zeitschrift für Historische Forschung – Beihefte 60) Berlin 2024, S. 99−126.

I. Sammelbände

  • Andreea Badea / Bruno Boute / Birgit Emich (Hrsg.), Pathways through Early Modern Christianities (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 1), Köln 2023.

II. Quelleneditionen

  • Dominik Fugger / Jenny Lagaude (Hrsg.) unter Mitwirkung von Christian Scherer, Johann Gottfried Herder: Predigten. Band 1: Riga 1765–1769, Berlin − Boston 2023.

III. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Andreea Badea, Lutheranism as Heresy. Louis Maimbourg''s Gallican View of Church History, in: Daniel Gehrt / Markus Matthias / Sascha Salatowsky (Hrsg.), Reforming Church History. The Impact of the Reformation on Early Modern European Historiography (Gothaer Forschungen zur Frühen Neuzeit 22), Stuttgart 2023, S. 187−192.
  • Andreea Badea, Roman Censorship and the Shaping of a Catholic Thought Collective, in: Irene Bueno / Vincenzo Lavenia / Riccardo Parmeggiani (Hrsg.), Current Trends in the Historiography of Inquisitions. Themes and Comparisons (I libri di Viella 463), Rom 2023, S. 347−363.
  • Andreea Badea / Bruno Boute / Birgit Emich: Introduction, in: Andreea Badea / Bruno Boute / Birgit Emich (Hrsg.), Pathways through Early Modern Christianities (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 1), Köln 2023, S. 7−31.
  • Birgit Emich, Uniformity and Polycentricity. The Early Modern Papacy between Promoting Unity and Handling Diversity, in: Andreea Badea / Bruno Boute / Birgit Emich (Hrsg.), Pathways through Early Modern Christianities (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 1), Köln 2023, S. 33−53.
  • Birgit Emich, Court Clerics at a Clerical Court. The Roman Curia, the Papal cappella and the Art of Differentiation Between Religious and Political Clerics, in: Alain Marchandisse / Benoist Pierre (Hrsg.), Église et État. Les Clergés de Cour en Europe (fin XVe siècle-XVIIIe siècle). Service religieux et service politique dans les systèmes curiaux. Actes du Colloque International, Versailles 24-26 janvier 2013 (Centre d'Études Supérieures de la Renaissance, Collection « Études Renaissantes » 41), Turnhout 2023, S. 13−36.

I. Monografien

  • Dominik Fugger, Götter, Heiden, Hieroglyphen. Die Entdeckung des nördlichen Polytheismus 1600–1650, Paderborn 2022.
  • Sigrun Müller / Christian Weiß, Der Maler Jerg Ratgeb und der Bauernkrieg, Heidelberg 2022.

II. Sammelbände

  • Natalie Krentz / Mona Garloff (Hrsg.), Objektordnungen zwischen Zeiten und Räumen. Verzeichnung, Transport und die Deutung von Objekten im Wandel (MEMO – Medieval and Early Modern Material Culture Online, Special Issue 2), 2022.
    → DOI: 10.25536/2022sb02

III. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Andreea Badea, On Censors and Booksellers. Curial Elites and the Regulation of Roman Book Trade in the 17th Century, in: Fokko Jan Dijksterhuis (Hrsg.), Regulating Knowledge in an Entangled World (Knowledge Societies in History 5), London 2022, S. 193210.
  • Andreea Badea, Consulteurs des congrégations romaines et ordres religieux, in: Albrecht Burckardt / Alexandra Roger (Hrsg.), L'exception et la règle. Les pratiques d'entrée et de sortie des couvents, de la fin du Moyen Âge au XIXe siècle, Rennes 2022, S. 209−219.
  • Birgit Emich, Der Marchese im Matsch. Adelige Wasserbauunternehmer im Kirchenstaat, in: Annette Cremer / Alexander Jendorff (Hrsg.), Decorum und Mammon im Widerstreit? Adeliges Wirtschaftshandeln zwischen Standesprofilen, Profitstreben und ökonomischer Notwendigkeit (Höfische Kultur interdisziplinär [HKI] – Schriften und Materialien des Rudolstädter Arbeitskreises zur Residenzkultur 4), Heidelberg 2022, S. 349−363. (→ Online lesen)
  • Natalie Krentz / Mona Garloff, Einleitung. Objektordnungen zwischen Zeiten und Räumen, in: Mona Garloff / Natalie Krentz (Hrsg.), Objektordnungen zwischen Zeiten und Räumen. Verzeichnung, Transport und die Deutung von Objekten im Wandel (MEMO – Medieval and Early Modern Material Culture Online, Special Issue 2), 2022.
    → DOI: 10.25536/2022sb02_01.
  • Natalie Krentz, Akten in Kisten und Fässern. Überlegungen zur Materialität und Mobilität archivalischer Ordnungen im Dreißigjährigen Krieg, in: Mona Garloff / Natalie Krentz (Hrsg.), Objektordnungen zwischen Zeiten und Räumen. Verzeichnung, Transport und die Deutung von Objekten im Wandel (MEMO – Medieval and Early Modern Material Culture Online, Special Issue 2), 2022.
    → DOI: 10.25536/2022sb02_06
  • Oksana Prokopyuk, Donators of the Monasteries in the Hetmanshchyna. A Social Portrait, in: Ukrainian Historical Journal, 2 (2022), S. 30−45 [in Ukrainian].
  • Magnus Ressel, Von der Bedeutungslosigkeit an die Spitze. Die Händler der süddeutschen Reichsstädte in Lyon im 18. Jahrhundert, in: Sigrid Hirbodian / Edwin E. Weber (Hrsg.), Von der Krise des 17. Jahrhunderts bis zur frühen Industrialisierung. Wirtschaft in Oberschwaben 1600-1850, Stuttgart 2022, S. 289−321.
  • Magnus Ressel, The 'Backbone' of the Serenissima. Venice and the Trade with the Holy Roman Empire in the 18th Century, in: Mediterranea – ricerche storiche 19 (2022), S. 591−618.
  • Vitalii Tkachuk, Own Land in the representation of Rus-Ukraine in Early New time, in: A. V. Doronin / V. Ulianovsky / N. Sinkevych / A. Bovgyria (Hrsg.), When are nations born in eastern Europe?, Bonn − Vilnius, 2022, S. 228−295.
  • Vitalii Tkachuk, Concepts, ideas and myths of early modern Rus-Ukrainian nation in the temporal and regional / subregional dimensions, in: A. V. Doronin / V. Ulianovsky, N. Sinkevych / A. Bovgyria (Hrsg.), When are nations born in eastern Europe?, Bonn − Vilnius, 2022, S. 162−227.
  • Valerii Zema, The Council of Constance and Kyivan Metropolitanate. Ukraine in the inter-civilization Discourses of Antiquity, Middle Ages, and Early Modern, Kyiv 2022, S. 400−425.
Im Fokus:

Christoph Cornelißen / Andreas Fahrmeir (Hrsg.), Vom Konklave zum Assessment-Center Personalentscheidungen im historischen Wandel, Darmstadt 2021.

Sammelband des DFG-Projektes FOR 1219 "Personalentscheidungen bei gesellschaftlichen Schlüsselpositionen"

Mit Beiträgen von Birgit Emich und Andreea Badea

Die Moderne hat aus der Suche nach dem perfekten Führungspersonal eine Wissenschaft gemacht und scheint Personalentscheidungen gut im Griff zu haben. Aber war Donald Trump der perfekte Präsident, Markus Braun (Wirecard) der beste Manager, Franz-Peter Tebartzvan Elst der optimale Bischof? Vielleicht wären das Losverfahren oder die Erbschaftsfolge manches Mal sinnvoller gewesen?


Was passiert, wenn man die Perspektive umdreht und das Scheitern von Verfahren der Personalauswahl in den Mittelpunkt stellt? Die historischen Fallstudien dieses Buches – von der Spätantike bis heute - machen überraschend deutlich, dass jedes noch so durchdachte Verfahren zur Rekrutierung von Spitzenpersonal Vor- und Nachteile hat und daher mit gutem Grund unterstützt wie kritisiert werden kann.

(Text- und Bildnachweis: © wbg Academic)


Making_Truth_in_Early_Modern_Catholicism1

Andreea Badea / Bruno Boute / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke (Hrsg.): Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

Scholarship has come to value the uncertainties haunting early modern knowledge cultures; indeed, awareness of the fragility and plurality of knowledge is now offered as a key element for understanding early modern science as a whole. Yet early modern actors never questioned the possibility of certainty itself and never objected to the notion that truth is out there, universal, and therefore safe from human manipulation.

This book investigates how early modern actors managed not to succumb to postmodern relativism, despite the increasing uncertainties and blatant disagreements about the nature of God, Man, and the Universe. An international and interdisciplinary team of experts in fields ranging from the history of science to theology and the history of ideas analyses a number of practices that were central to maintaining and functionalizing the notion of absolute truth. Through such an interdisciplinary research the book shows how certainty about truth could be achieved, and how early modern society recognized the credibility of a wide plethora of actors in differentiating fields of knowledge.

(Text- und Bildnachweis: © Amsterdam University Press)

I. Monographien und Sammelbände

  • Andreea Badea / Bruno Boute / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke (Hrsg.): Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Birgit Emich / Christoph Cornelisen / Hartmut Leppin / Jorg Lesczenski / Daniela Rando / Davide Scotto / Camilla Tenaglia, Eignungserwartung und Scheitern, in: Andreas Fahrmeir / Christoph Cornelißen, Vom Konklave zum Assessment-Center. Personalentscheidungen im historischen Wandel, Darmstadt 2021, S. 242−256.
  • Andreea Badea / Muriel Favre / Annika Klein, Meritokratie und Diversität, in: Andreas Fahrmeir / Christoph Cornelißen, Vom Konklave zum Assessment-Center. Personalentscheidungen im historischen Wandel, Darmstadt 2021, S. 257−264.
  • Andreea Badea, Kritik an der kurialen Personalpolitik im 18. Jahrhundert. Der Predigerorden an den Schaltstellen romischer Macht oder wie ein Jesuit sich selbst zensieren musste, in: Andreas Fahrmeir / Christoph Cornelißen, Vom Konklave zum Assessment-Center. Personalentscheidungen im historischen Wandel, Darmstadt 2021, S. 142−159.
  • Andreea Badea, Ein guter Hirte und Bürokrat oder: Was macht einen kompetenten Bischof aus? Elitenrekrutierung als Zweck der römischen Verwaltungsreform im späten 17. Jahrhundert, in: ZHF 48/2 (2021), S. 263−294.
  • Andreea Badea, Credibility of the Past. Writing and Censoring History within Seventeenth Century Catholicism, in: Andreea Badea / Bruno Boute / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism (Scientiae Studies 1), Amsterdam 2021, S. 191−210.
  • Bruno Boute / Andreea Badea / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke: A Product's Glamour. Credibility, or the Manufacture and Administration of Truth in Early Modern Catholicism, in: Bruno Boute / Andreea Badea / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism (Scientiae Studies 1), Amsterdam 2021, S. 7−38.
  • Birgit Emich, The Production of Truth in the Manufacture of Saints. Procedures, Credibility, and Patronage in Early Modern Processes of Canonization, in: Andreea Badea / Bruno Boute / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism (Scientaie Studies 1), Amsterdam 2021, S. 165−190.
  • Bruno Boute, Saving Truth. Roman Censorship and Catholic Pluralization in the Confessionals of the Habsburg Netherlands, 1682-1686, in: Andreea Badea / Bruno Boute / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism (Scientiae Studies 1), Amsterdam 2021, S. 135−164.
  • Cecilia Cristellon, Choosing Information, Selecting Truth. The Roman Congregations, the Benedictine Declaration, and the Establishment of Religious Pluralism, in: Andreea Badea / Bruno Boute / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism (Scientiae Studies 1), Amsterdam 2021, S. 279−304.
Im Fokus:
Cover_Cavarzere_Historical_culture

Marco Cavarzere, Historical culture and political reform in the Italian Enlightenment, Oxford 2020.

For centuries the society and politics of Old Regime Europe relied on the strong connection between past, present, and future and on the belief in the unstoppable continuity of time. What happened during the eighteenth century when the age of revolutions claimed it had canceled the previous social order and announced the dawn of a new era? This book explores how antiquarianism provided new political bodies with allegedly time-hallowed traditions and so served as a source of legitimacy for reshaping European politics. The love for antiquities forged a common language of political communication within a burgeoning public sphere.

To understand why this happened, Marco Cavarzere focuses on the cultural debates taking place in the Italian states from 1748 until 1796. During this period, governments tried to establish regional “national cultures" through erudite scholarship, with the intent of creating new administrative and political centralization within individual Italian states. Meanwhile, other sectors of local societies used the tools of antiquarianism in order to offer a counter-narrative on these political reforms.

Ultimately, this book proposes a localized way of reading antiquarian texts. Far from presenting timeless knowledge, erudition in fact gave voice to specific tensions which were linked to restricted political arenas and regional public opinion.

(Text- und Bildnachweis: © Liverpool University Press)

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I. Monographien und Sammelbände

  • Marco Cavarzere, Historical culture and political reform in the Italian Enlightenment, Oxford 2020.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Birgit Emich, Kulturform und Karrieretechnik. Moderne Patronage im Spiegel der Frühen Neuzeit, in: Jens Ivo Engels / Volkhard Huth / Robert Bernsee / Volker Köhler (Hrsg.), Moderne Patronage. Annäherungen an die Bedeutung personaler Verflechtung in Politik und Wirtschaft im 19. und 20. Jahrhundert, Frankfurt am Main 2020, S. 139−163.
  • Birgit Emich, The Cardinal Nephew, in: Mary Hollingsworth / Miles Pattenden / Arnold Witte (Hrsg.), Companion to the Early Modern Cardinal, Leiden − Boston 2020, S. 71−87.
  • Birgit Emich, Localizing Catholic Missions in Asia. Framework conditions, scope for action, and social spaces, in: Nadine Amsler / Andreea Badea / Bernard Heyberger / Christian Windler (Hrsg.), Catholic Missionaries in Early Modern Asia. Patterns of Localization, London − New York 2020, S. 218−229.
  • Bruno Boute / Gianluca D'Errico / Andrea Katharina Ottens / Florian Warnsloh, Systematisches Repertorium zur Buchzensur 1542-1700. Inquisition, in: Hubert Wolf (Hrsg.) Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung II: 1542-1700, Paderborn – München – Wenen − Zürich 2020.

III. Kleinere Beiträge und sonstige Publikationsformen

  • Andreea Badea, Ciampini, Giovanni Giustino, in: Personen und Profile 1542-1700, bearbeitet von Jyri Hasecker und Judith Schepers (Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung: 1542-1700, hrsg. von Hubert Wolf), Paderborn u.a. 2020, S. 463−468.
  • Andreea Badea, Fabretti, Raffaele, in: Hubert Wolf (Hrsg.), Personen und Profile 1542-1700. Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung: 1542-1700, Paderborn – München – Wenen − Zürich 2020, S. 603−610.
  • Andreea Badea, Gilles, Antoine, in: Hubert Wolf (Hrsg.), Personen und Profile 1542-1700. Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung: 1542-1700, Paderborn – München – Wenen − Zürich 2020, S. 743−745.
  • Bruno Boute, Lombard, Peter, in: Hubert Wolf (Hrsg.), Personen und Profile 1542-1700. Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung: 1542-1700, Paderborn – München – Wenen − Zürich 2020, S. 890−894.
Im Fokus:
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Nadine Amsler / Andreea Badea / Bernard Heyberger / Christian Windler (Hrsg.): Catholic Missionaries in Early Modern Asia, London 2019.

(© Taylor & Francis Group)

Over recent decades, historians have become increasingly interested in early modern Catholic missions in Asia as laboratories of cultural contact. This book builds on recent ground-breaking research on early modern Catholic missions, which has shown that missionaries in Asia cooperated with and accommodated the needs of local agents rather than being uncompromising promoters of post-Tridentine doctrine and devotion.

Bringing together some of the most renowned and innovative researchers from Anglophone countries and continental Europe, this volume investigates how missionaries' entanglements with local societies across Asia contributed to processes of localization within the early modern Catholic church. The focus of the volume is on missionaries' adaptation to four ideal-typical social settings that played an eminent role in early modern Asian missions: (1) the symbolically loaded princely court; (2) the city as a space of especially dense communication; (3) the countryside, where missionary presence was only rarely permanent; (4) and the household – a central arena of conversion in early modern Asian societies.

Shining a fresh light onto the history of early modern Catholic missions and the early modern Eurasian cultural exchange, this will be an important book for any scholar of religious history, history of cultural contact/global history and early modern history in Asia.

Katalog der Universität Frankfurt (OPAC)



I. Monographien und Sammelbände

  • Nadine Amsler / Andreea Badea / Bernard Heyberger / Christian Windler (Hrsg.), Catholic Missionaries in Early Modern Asia, London 2019.
  • Cecilia Cristellon / Luise Schorn-Schütte (Hrsg.), Grundrechte und Religion im Europa der Frühen Neuzeit (16.-18. Jh.) (Schriften zur politischen Kommunikation 24), Göttingen 2019.
  • Birgit Emich, Geschichte der Frühen Neuzeit studieren (UTB, Reihe "Basics"), Konstanz 2006, 2., aktualisierte Auflage (utb S) München 2019.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Cecilia Cristellon, Chapter Two. Religion, in: Joanne Ferraro (Hrsg.), A Cultural History of Marriage, Vol. 3, Renaissance and Early Modern Age, Bloomsbury 2019, S. 35−49.
  • Cecilia Cristellon, Postfazione. I matrimoni misti. Una prospettiva di lunga durata, in: Michaël Gasperoni / Vincent Gourdon / Cyril Grange (Hrsg.), Les marriages mixtes dans les sociétés contemporaines. XVIIIe-XXI siècle. Pour une histoire sociale de la mixité matrimoniale, 2019, S. 333−362.
  • Magnus Ressel, The Hanseatics and the 'Barbary question' at the Congress of Vienna, in: Thomas Olechowski / Brigitte Mazohl / Karin Schneider / Reinhard Stauber (Hgg.), Der Wiener Kongress 1814/1815, Band I, Internationale Politik, Wien 2019, S. 95−103.
  • Magnus Ressel, A Dystopia as Utopia. The Algerian City of Oran and Annette von Droste-Hülshoff's The Jews' Beech Tree, in: Mario Klarer (Hrsg.), Mediterranean Slavery and World Literature, London 2019, S. 130−147.
  • Nadine Amsler / Andreea Badea / Bernard Heyberger / Christian Windler, Localizing Catholic mission in Asia. Introduction, in: Nadine Amsler / Andreea Badea / Bernard Heyberger / Christian Windler (Hrsg.), Catholic Missionaries in Early Modern Asia. Patterns of Localization (Religious Cultures in the Early Modern World), London − New York 2019, S. 1−11.
  • Birgit Emich, Localizing Catholic Missions in Asia. Framework conditions, scope for action, and social spaces, in: Nadine Amsler / Andreea Badea / Bernard Heyberger / Christian Windler (Hrsg.), Catholic Missionaries in Early Modern Asia. Patterns of Localization, London − New York 2019, S. 218−229.
  • Magnus Ressel, Karl von Zinzendorf 's Memorandum on Milan and the Liberalization of Trade in Austrian Lombardy in the Second Half of the 18th Century, in: Alessandra Dattero (Hrsg.), Milano città d'acqua e di ferro, Mailand 2019, S. 143−161.
  • Marco Cavarzere, La Riforma. Dialoghi possibili, in: Christoph Cornelissen / Gabriele d'Ottavio (Hrsg.), Germania e Italia. Sguardi incrociati sulla storiografia, Bologna 2019, S. 381−403.
  • Cecilia Cristellon, The Roman Congregations and the Application of the Tametsi as an Instrument of their Policy towards Mixed Marriages in Europe (1563-1798), in: Rechtsgeschichte | Legal History Rg 27 (2019), S. 163−171.
  • Marco Cavarzere, La Riforma alla riscoperta del Papato. Le edizioni protestanti di documenti pontifici in età moderna, in: Wietse de Boer / Vincenzo Lavenia / Giuseppe Marcocci (Hrsg.), La ghianda e la quercia. Saggi per Adriano Prosperi, Rom 2019, S. 83−94.
  • Marco Cavarzere, Das Papsttum als Wahlmonarchie. Konfessionelle Selbst- und Fremdwahrnehmung zwischen politischer Pädagogik und Konversionsstrategien, in: Mona Garloff / Christian Witt (Hrsg.), Confessio im Konflikt. Religiöse Selbst- und Fremdwahrnehmung in der Frühen Neuzeit. Ein Studienbuch (Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte 129), Göttingen 2019, S. 145−161.
  • Andreea Badea, “Die Häretiker aber gönnen sich nun allerfeierlichstes Gelächter“ oder wer entscheidet über den Heiligenhimmel? Kuriale Überlegungen zum Absolutheitsanspruch Roms im späten 17. Jahrhundert, in: Mona Garloff / Christian Witt (Hrsg.), Confessio im Konflikt. Religiöse Selbst- und Fremdwahrnehmung in der Frühen Neuzeit. Ein Studienbuch (Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz 129), Göttingen 2019, S. 235−253.
  • Birgit Emich, From the Council to the Founding Myth. How the Spirit of Trent Came to be Named, in: Marjorie Elizabeth Plummer / Joel F. Harrington (Hrsg.), Names and Naming in Early Modern Germany, Oxford − New York 2019, S. 40−61.
  • Magnus Ressel, Der Freikauf europäischer Gefangener aus Nordafrika. Ein europäisches Panorama, in: Sabine Haag / Veronika Sandbichler / Mario Klarer (Hrsg.), Piraten und Sklaven im Mittelmeer. Eine Ausstellung von Schloss Ambras Innsbruck und der Universität Innsbruck, Innsbruck 2019, S. 28−35.
  • Cecilia Cristellon, Mit dem Recht des Glaubens. Juden und Katholiken im Spannungsfeld von Taufe und Ehe in der Frühen Neuzeit, in: Cecilia Cristellon /  Luise Schorn-Schütte (Hrsg.), Grundrechte und Religion im Europa der Frühen Neuzeit (16.-18. Jh.) (Schriften zur politischen Kommunikation 24), Göttingen 2019, S. 101−121.
  • Andreea Badea, Nach bestem Wissen ein schlechtes Gewissen? Selbstanzeigen bei der Römischen Inquisition und die Vergabe von Leselizenzen im 17. und 18. Jahrhundert, in: Cecilia Cristellon / Luise Schorn-Schütte (Hrsg.), Grundrechte und Religion in Europa der Frühen Neuzeit (16.-18. Jh.) (Schriften zur politischen Kommunikation 24), Göttingen 2019, S. 133−147.
  • Andreea Badea, Hiermit bewerbe ich mich um die Stelle als… Francesco Bianchini und seine „Istoria Universale“ zwischen Gelehrsamkeit und kurialem Amt, in: Markus Friedrich / Jacob Schilling (Hrsg.), Praktiken frühneuzeitlicher Historiographie (Cultures and Practices of Knowledge in History 2), Berlin 2019, S. 173−193.
  • Andreea Badea, Nel ordine del Re Sole. Storiografia tra propaganda e censura nel tardo Seicento, in: Alejandro Cifres (Hrsg.), L'Inquisizione romana e i suoi archivi. A vent'anni dall'apertura dell'ACDF (Memoria Fidei IV), Rom 2019, S. 245−254.

III. Sonstige Publikationsformen

I. Sammelbände

  • Birgit Emich / Dirk Niefanger / Dominik Sauerer / Georg Seiderer (Hrsg.), Wallenstein. Mensch – Mythos – Memoria (Historische Forschungen 117), Berlin 2018.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Birgit Emich, Einführung, in: Birgit Emich / Dirk Niefanger / Dominik Sauerer / Georg Seiderer (Hrsg.), Wallenstein. Mensch – Mythos – Memoria (Historische Forschungen 117), Berlin 2018, S. 1−9.
  • Birgit Emich, Der Hof ist die Lepra des Papsttums (Papst Franziskus). Patronage und Verwaltung an der römischen Kurie der Frühen Neuzeit, in: Hans Kaspar von Greyerz / André Holenstein / Andreas Würgler (Hrsg.), Soldgeschäfte, Klientelismus, Korruption in der Frühen Neuzeit. Zum Soldunternehmertum der Familie Zurlauben im schweizerischen und europäischen Kontext (Herrschaft und soziale Systeme in der Frühen Neuzeit 25), Göttingen 2018, S. 71−83.
  • Birgith Emich, Konfession und Kultur, Konfession als Kultur? Vorschläge für eine kulturalistische Konfessionskultur-Forschung, in: Archiv für Reformationsgeschichte 109 (2018), S. 375–388.
  • Birgit Emich / Matthias Pohlig (Hrsg.), Focal Point. Frühneuzeitliche Konfessionskultur(en). Stand und Zukunft eines Konzepts, in: Archiv für Reformationsgeschichte 109 (2018), S. 373 f.
  • Birgit Emich, L'opera scientifica di Paolo Prodi. Un bilancio. In occasione della Giornata di studio a lui dedicata, 13 dicembre 2017, in: Annali dell'Istituto storico italo-germanico in Trento 44 (2018), S. 153–165.

I. Sammelbände

  • Birgit Emich / Arne Karsten / Hillard von Thiessen / Günther Wassilowsky (Hrsg.), Wolfgang Reinhard. Kleinere Schriften zur Rom-Forschung, Rom 2017.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Birgit Emich, Die Religionspolitik Kaiser Karls V., in: Franz Xaver Bischof / Harry Oelke (Hrsg.), Luther und Eck. Opponenten der Reformationsgeschichte im Vergleich, München 2017, S. 265−291.

SHARED SPACES, HIDDEN CONGREGATIONS

Navigating Religious Diversity in Early Modern Communities


Between 1500 and 1800, sharing devotional, ritual, and sacred spaces created internal complexities to social, political, and economic relationships in Europe and beyond. Most regions in Europe were already religiously diverse, increasingly so after the early sixteenth-century religious reform movements. Global colonization, expanding trade networks, and the later sixteenth century religious diversification brought more individuals and communities of diverse religions, faith groups, and new Christian denominations into regular contact. When these diverse faith groups occupied the same geographic and ecclesial space, devotional differences often generated extreme reactions in local communities.

This course will investigate the local arrangements made for sharing churches and sacred spaces in early modern Europe and discuss the abilities and limitations of the human capacity to accommodate religious differences. Using recent case studies and research projects using a variety of methodological approaches, we will examine the dynamics of devotional space and rituals in the development of communal relations at the local communal level.

The course will also explore the theological, philosophical, and political conversations in print about that sharing, the physical space and objects in that space, the legal contestation of space usage, and the social interactions over marriage, economic activity, and other forms of daily interaction. We will explore the questions: How and why do diverse religious groups share devotional spaces? How do these interactions shape their political, social, and personal lives? Do these shared churches influence the development of tolerance and intolerance? 

There are no application forms. Applicants should state their reasons for wishing to participate in the course and send a CV that describes their academic career and their current research. Please also supply the address of an academic referee who may be contacted to provide a reference if needed. Address: forschung@hab.de.

Application Deadline: 28 February 2026

Confirmed Guest Lecturers 

  • Jaap Geraerts (Institute for European History, Mainz)
  • Kilian Harrer (Institute for European History, Mainz)
  • Andrew Spicer (emeritus, Oxford Brookes University)

Contact 
Dr. Volker Bauer 
Herzog August Bibliothek
Postfach 13 64
D-38299 Wolfenbüttel
Fax: +49 5331 – 808 266
forschung@hab.de


Einstellung von Archivbeschäftigten (EG 5 TV-H)

Beim Hessischen Landesarchiv sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt vier befristete Projektstellen in Vollzeit (40 Wochenstunden) für zunächst 36 Monate als Archivbeschäftigte in der Erschließung (m/w/d) (EG 5 TV-H)

Aufgabenbeschreibung 

  • Ordnung und Verzeichnung von gleichförmigen Rückerstattungsakten des 20. Jhs. nach einem Metadatenschema inkl. Zuweisung in eine Klassifikation
  • Ausheben, Reponieren und Signieren der zu erschließenden Akten und Kartons

Unsere Qualifikationsanforderungen

  • abgeschlossene Ausbildung zum/zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (m/w/d), vorzugsweise Fachrichtung Archiv, oder
  • abgeschlossene Ausbildung, alternativ ein fortgeschrittenes oder abgeschlossenes Bachelorstudium, und nachgewiesene, längere berufliche oder praktische Erfahrungen in der Erschließung von Archivgut in einem fachlich geführten Archiv
  • Kenntnisse im Lesen von Handschriften (sog. Sütterlin)
  • Grundkenntnisse der deutschen Geschichte des 19./20. Jahrhunderts sowie
  • sichere IT-Anwenderkenntnisse und die Bereitschaft, sich in die einschlägigen Funktionalitäten der Erschließungssoftware einzuarbeiten
  • Hohe Konzentrationsfähigkeit und Genauigkeit
  • Organisationsgeschick und selbstständige Arbeitsweise
  • Kommunikations- und Teamfähigkeit

    Was wir bieten

    Die Arbeitsplätze können grundsätzlich in Teilzeit besetzt werden. Das Land Hessen ist bestrebt, den Anteil von Frauen in der Landesverwaltung zu erhöhen; Bewerbungen von Frauen sind daher besonders erwünscht. Wir begrüßen ausdrücklich Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund. Bewerberinnen und Bewerber mit Behinderungen und ihnen Gleichgestellte im Sinne des SGB IX (§ 2 Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

    Bitte bewerben Sie sich elektronisch in unserem Stellenportal, indem Sie dem Link 23_EG 5_BMF_VN 21_25 folgen. Bitte fügen Sie in einer zusammenhängenden PDFDatei Ihr Anschreiben, Ihren Lebenslauf sowie alle aussagekräftigen Zeugnisse und Nachweise bei. Wir bitten Sie, sowohl im Anschreiben als auch bei jeder weiteren Korrespondenz zu diesem Bewerbungsverfahren folgendes Kennwort anzugeben: 23_EG 5_VN 21/25. Die Bewerbungsfrist endet mit Ablauf des 20.10.2025. Bis dahin muss die vollständige Bewerbung eingegangen sein.

    Haben Sie Fragen? Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an karriere@hla.hessen.de.

Einstellung eines Archivangestellten (m/w/d) (EG 13 TV-H)

Beim Hessischen Landesarchiv ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine auf 42 Monate befristete Stelle in Teilzeit mit 20 Wochenstunden (50 Prozent) als Archivangestellter (m/w/d) (EG 13 TV-H)

in der Abteilung Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Referat 23 Erschließung und Erhaltung, zu besetzen. Dienstort ist Wiesbaden. Die Stelle ist für die begleitende Anfertigung einer wissenschaftlichen Qualifikationsarbeit geeignet. Das Hessische Landesarchiv ist für alle Bereiche des staatlichen Archivwesens in Hessen zuständig. Es gliedert sich u.a. in die Abteilungen Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Hessisches Staatsarchiv Darmstadt und Hessisches Staatsarchiv Marburg. Die Stelle steht im Kontext der Zugänglichmachung von Archivgut des Hessischen Landesarchivs zur „Wiedergutmachung“ nationalsozialistischen Unrechts in dem vom Bundesministerium der Finanzen geförderten „Themenportal Wiedergutmachung“. Sie dient der Steuerung, Bearbeitung und Vermittlung eines Projekts zur Erschließung von Akten zur Rückerstattung von während der NS-Diktatur entzogenen Vermögenswerten, die in Hessen im Zuge der Umsetzung des Militärregierungsgesetzes vom 10.11.1947 bzw. des Bundesrückerstattungsgesetzes vom 19.07.1957 entstanden sind. Das Hessische Landesarchiv ist mit dem Gütesiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen“ zertifiziert. Uns ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wichtig. Als großes Landesarchiv bieten wir Ihnen flexible Arbeitszeiten, einen modernen digitalen Arbeitsplatz und die Möglichkeit zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung. Ihnen steht ferner das LandesTicket mit einer kostenfreien Nutzung des ÖPNV innerhalb Hessens zur Verfügung.

Aufgabenbeschreibung

  • Bestandsanalyse, Bestandsbeschreibung, Erstellung einer Klassifikation und Verzeichnung von besonders komplexen Rückerstattungsakten des 20. Jhs.
  • Fachliche Betreuung eines Projektteams inkl. Qualitätskontrolle
  • Unterstützung beim Datentransfer mit dem Themenportal
  • interne Berichterstattung, Ergebnissicherung und Bekanntmachung des Projekts im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit

Unsere Qualifikationsanforderungen

  • Laufbahnbefähigung für den Laufbahnzweig höherer Archivdienst im höheren allgemeinen Verwaltungsdienst oder
  • abgeschlossenes Masterstudium in Geschichte oder in einem verwandten geistes oder kulturwissenschaftlichen Fach und nachgewiesene, längere berufliche oder praktische Erfahrungen in einem fachlich geführten Archiv; ein Arbeitsschwerpunkt auf der Erschließung (Ordnung, Verzeichnung, Klassifikation) von Archivgut ist erwünscht.
  • einschlägige historische Kenntnisse der NS-Diktatur und ihrer Aufarbeitung
  • Kenntnisse der Methoden und Standards der archivischen Erschließung
  • erste Erfahrungen in Projektmanagement und fachlicher Personalsteuerung (erwünscht) 
  • Bereitschaft, sich Kenntnisse des Hessischen Archivgesetzes inkl. des archivischen Nutzungsrechts anzueignen

Ihre persönliche Stärken

  • selbstständige und lösungsorientierte Arbeitsweise
  • gute Kommunikations- und Koordinationsfähigkeiten
  • Führungsfähigkeit
  • Flexibilität und Zielorientierung, Entscheidungsfreude
  • Fähigkeit zu wissenschaftlicher Forschung und Darstellung

Wir begrüßen ausdrücklich Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund. Bewerber und Bewerberinnen mit Behinderungen und ihnen Gleichgestellte im Sinne des SGB IX (§ 2 Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bitte bewerben Sie sich elektronisch in unserem Stellenportal, indem Sie dem Link 23_EG 13_BMF_VN 20_25 folgen. Bitte fügen Sie in einer zusammenhängenden PDFDatei Ihr Anschreiben, Ihren Lebenslauf sowie alle aussagekräftigen Zeugnisse und Nachweise bei. Wir bitten Sie, sowohl im Anschreiben als auch bei jeder weiteren Korrespondenz zu diesem Bewerbungsverfahren folgendes Kennwort anzugeben: 23_EG 13_BMF_VN 20/25. Die Bewerbungsfrist endet mit Ablauf des 24.10.2025. Bis dahin muss die vollständige Bewerbung eingegangen sein.

Für fachliche Fragen zum Stellenprofil steht Ihnen gern Frau Dr. Wurthmann (Tel. 0611- 881-122), zur Verfügung. Haben Sie Fragen? Schreiben Sie uns gerne eine Mail an karriere@hla.hessen.de. Für Informationen zur Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten im Rahmen dieses Bewerbungsverfahrens informieren Sie sich bitte hier: https://landesarchiv.hessen.de/datenverarbeitung-bewerbungsverfahren.

Veranstaltungshinweis: Frankfurter Frühneuzeit-Kolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" im Wintersemester 2025/26

Auch im Wintersemester 2025/26 laden wir wieder herzlich zu unserem Forschungskolloquium "Aktuelle  Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ein. Die Veranstaltungsreihe mit Vortragenden aus dem In- und Ausland bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht den Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und allen, die sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit begeistern.

Das Kolloquium findet dienstags vom 21. Oktober 2025 bis 10. Februar 2026 zwischen 18:15-19:45 Uhr im IG-Farben-Haus am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Raum IG 457 (Erdgeschoss) statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und mitzudiskutieren.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!



Veranstaltungshinweis: Buchpräsentation

Wir laden ein zur Buchpräsentation von Kilian Harrer (IEG Mainz), der im Gespräch mit Matthias Winkler und Xenia von Tippelskirch sein im Herbst 2025 erschienenes Buch "Devout and Defiant: How Pilgrims Shaped the Franco-German Borderlands in the Age of Revolutions" vorstellen wird.

Die Buchpräsentation findet am 20. Januar 2026 zwischen 18:15-19:45 Uhr im Raum IG 457 (Erdgeschoss) des IG-Farben-Hauses am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und mitzudiskutieren.

Für alle, die aus logistischen Gründen nicht vor Ort sein können, gibt es unter folgendem Link die Möglichkeit zur Teilnahme via Zoom.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Veranstaltungshinweis: "Religion und Eskalation". Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit 2025

Auch im Jahr 2025 geht der "Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit" in eine neue Runde. In der diesjährigen Auflage des erfolgreichen Formats widmen wir uns dem Thema "Religion und Eskalation" und nehmen dafür verschiedene historische Konstellationen der Zeit zwischen 1500 und 1800 in den Blick, in denen Christ:innen mit anderen Christ:innen oder Nichtchrist:innen in direkter Nachbarschaft zusammenlebten.

Der Sommerkurs findet vom 28. bis 31. Juli 2025 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt. Er richtet sich an Studierende und Promovierende der Goethe-Universität und anderer Universitäten, die ein einschlägiges Forschungsprojekt verfolgen oder sich schlicht für das Thema interessieren. Neben gemeinsamen Arbeitseinheiten, einem Kino- und einem Museumsbesuch ist geplant, dass einzelne Teilnehmer:innen ihre Masterarbeits- oder Promotionsprojekte vorstellen. 

Anmelde- bzw. Bewerbungsfrist: 31. Mai 2025

Weitere Informationen zum Sommerkus und den Anmeldemodalitäten finden Sie unter dem nachfolgenden Link.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Veranstaltungshinweis: Frankfurter Frühneuzeit-Kolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" im Sommersemester 2025

Auch im Wintersemester 2024/25 laden wir wieder herzlich zu unserem Forschungskolloquium "Aktuelle  Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ein. Die Veranstaltungsreihe mit Vortragenden aus dem In- und Ausland bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht den Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und allen, die sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit begeistern.

Das Kolloquium findet dienstags vom 22. April 2025 bis 22. Juli 2025 zwischen 18:15-19:45 Uhr im IG-Farben-Haus am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Raum IG 3.401 statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und mitzudiskutieren.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Veranstaltungshinweis: "Frankfurter Religionsgespräche" im Wintersemester 2024/25

Die Frankfurter Kolleg-Forschungsgruppe „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“ (POLY) lädt zu fächerübergreifenden Religionsgesprächen ein: Mit führenden Expert_innen unter anderem aus Anthropologie, Soziologie und Geschichtswissenschaften tauschen wir uns im Winter 2024/25 über Grundsatzfragen in der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Religion aus. An insgesamt vier Terminen diskutieren jeweils zwei Forscher_innen, die die Debatte maßgeblich mitbestimmen, mit dem Publikum über ein aktuelles Thema religionshistorischer Forschung. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, an den Veranstaltungen in Präsenz oder online teilzunehmen.

Termine:

  • 25.10.2024
  • 17.01.2025
  • 24.01.2025
  • 07.02.2025

Die Gespräche finden jeweils von 14:15 bis 15:45 im PEG-Gebäude am Campus Westend (Theodor-W.-Adorno-Platz 6 | Raum PEG 1.G 192) statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig, zum Erhalt des Zoom-Links genügt eine kurze Mail an info[at]poly-unifrankfurt.de.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Veranstaltungshinweis: Frankfurter Frühneuzeit-Kolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" im Wintersemester 2024/25

Auch im Wintersemester 2024/25 laden wir wieder herzlich zu unserem Forschungskolloquium "Aktuelle  Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ein. Die Veranstaltungsreihe mit Vortragenden aus dem In- und Ausland bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht den Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und allen, die sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit begeistern.

Das Kolloquium findet dienstags vom 15. Oktober 2024 bis 11. Februar 2025 zwischen 18:15-19:45 Uhr im IG-Farben-Haus am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Raum IG 454 statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, teilzunehmen und mitzudiskutieren.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Veranstaltungshinweis: Tagung "Bauernkrieg polyzentrisch? Dezentrierung und Entgrenzung in den Aufstandsbewegungen 1524–1526" (17.-19. Oktober 2024, Bad Homburg)

Die Tagung nimmt das Aufstandsgeschehen der Jahre um 1525 neu in den Blick, indem sie die Ereignisse, die Interaktionsgruppen und individuellen Akteure mit ihren jeweiligen Handlungsräumen aus der Perspektive der Dezentrierung und Entgrenzung untersucht.

Dezentrierung verstehen wir als einen methodischen Zugang, historiographiegeschichtlich überkommene Zentrierungen zu hinterfragen: regionale (Schwaben, Franken, Odenwald, Thüringen, Tirol), akteursbezogene (Untertanen, Landes-/ Grundherren, Reformatoren) und ideologische Zentrierungen (Konfession oder Herrschaftskritik).

Die Auflösung der alten Foki ermöglicht den Blick auf andere, weitere Zusammenhänge; sie erlaubt es, Interferenzen und Wechselwirkungen aufzuspüren, die eine möglicherweise weitaus größere und weitreichendere Komplexität und Vielgestaltigkeit zu Tage fördern, als dies mit den herkömmlichen Zugriffen möglich war.

Das Kolloquium findet vom 17.-19. Oktober 2024 im IG-Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg statt. Anmeldungen zur Teilnahme werden bis zum 15. Oktober per E-Mail entgegengenommen unter k.klein[at]em.uni-frankfurt.de.

Genaue Informationen zum Tagungsprogramm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Tagung: Boundless Grace? From the Thesaurus Ecclesiae to an Infinite Resource of Governance. An Interdisciplinary Workshop on Grace in Humanites Scholarship (08.-10.07.2024, Bad Homburg)

Grace is a slippery subject. As Julian Pitt-Rivers noted a few decades ago, it covers a wide range of meanings: the divine concept in Abrahamic theologies of salvation; the perks accompanying the rank of Dukes and Kings; a behavioral quality; a feature of successful artistic performance; the tip left on the table for the waiter; to the ordinary thanks said in Romance languages (Peristiany and Pitt-Rivers, 1992). Its fleeting nature has eluded, from an ecclesiastical perspective, not only quite a few heretics stumbling over its definition but also modern scholars in the fields of history, anthropology and the social sciences: grace (or functional equivalents in non-Christian cultures) as a mediator of personal and collective lives remains notably out of sight–and reach–in the humanities. In a recent special issue of the Cambridge Journal of Anthropology dedicated to the subject, Edwards and McIvor (Edwards and
McIvor 2022) attribute this lacuna to grace's indefinite nature, which cannot easily be accommodated to deeply ingrained, Euro-American assumptitions about objectivity and reality (cfr. Boute, Badea, Cavarzere, and Vanden Broecke, 2021). Another factor may be the scholarly (and capitalist?) bias
towards the “Maussian" reciprocity of human interactions, which is inadequate to capture the performative gratuity of grace as it works towards (re)assembling collectives moving across the boundaries that separate heaven and earth. Tribes of historians researching the European late Middle Ages and the early modern period have mainly focused on the princely remission of crimes, a practice
that has survived in executive pardon. Scholars tend to consider most interactions that were framed by contemporaries in a “graceful" context through the lens of unequal, yet essentially reciprocal and transactional, exchanges between agents managing unequal (but theoretically definable) amounts of social, cultural or economic “capitals" in studying, for instance, informal politics and clientelism in early modern European polities.

Anmeldezeitraum für den Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit 2024 zum Thema "Religion postkolonial?" (24.-26.07.2024) hat begonnen

Auch im Jahr 2024 geht der "Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit" in eine neue Runde. In der diesjährigen Auflage des erfolgreichen Formats werden die Teilnehmenden zusammen mit ausgewiesenen Spezialist*innen auf dem Feld der jüdischen und christlichen Religionsgeschichte die Potenziale und Grenzen postkolonialer Ansätze für die historische Untersuchung frühneuzeitlicher Religion ausloten.

Im Rahmen des Sommerkurses werden sich die Teilnehmenden mit der Rolle von Religion in der europäischen Expansion, den Handlungsspielräumen nichteuropäischer Akteur*innen, sowie mit Kulturkontakt und globaler Verflechtung beschäftigen – und nicht zuletzt mit der grundsätzlichen Frage, wessen Religion in der Frühen Neuzeit überhaupt legitimerweise als ‚Religion' gelten durfte.

Der Sommerkurs findet vom 24. bis 26. Juli 2024 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt und richtet sich an Studierende und Promovierende der Goethe-Universität und anderer Universitäten, die ein einschlägiges Forschungsprojekt verfolgen oder sich schlicht für das Thema interessieren. Neben gemeinsamen Arbeitseinheiten, einem Kino- und einem Museumsbesuch ist geplant, dass einzelne Teilnehmer*innen ihre Masterarbeits- oder Promotionsprojekte vorstellen.

Nähere Informationen zum Programm und den Teilnahmebedingungen finden Sie unter dem nachfolgenden Link.

Anmeldungsschluss: 31. Mai 2024


Veranstaltungshinweis: Frankfurter Frühneuzeit-Kolloquium 2024 (23.04.-16.07.2024)

Auch im Sommersemester 2024 findet wieder ein Früneuzeit-Kolloquium mit Vortragenden aus dem In- und Ausland statt.

Das Kolloquium findet wöchentlich vom 23. April bis 16. Juli 2024 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt und richtet sich an Studierende und alle, die sich für die Epoche der Frühen Neuzeit interessieren. 

Das komplette Semesterprogramm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.


Veranstaltungshinweis: Ringvorlesung "Nachbarschaften: Religiöse, kulturelle, soziologische und politische Perspektiven" (15.04.-15.07.2024)

Religiöse Traditionen wie die des Judentums, des Christentum und des Islams haben sich historisch in enger räumlicher, religiöser und kultureller Nähe zueinander entwickelt und bleiben bis in die Gegenwart in ihren pluralen und dynamischen Selbstverständnissen gleichzeitig dialogisch und konflikthaft aufeinander bezogen.

Auf der Grundlage von Forschungen zur miteinander verflochtenen Geschichte der religiösen, kulturellen und politisch-sozialen Dynamiken zwischen jüdischen, christlichen und islamischen Traditionen, Kulturen und Gemeinschaften zielt die Veranstaltung auf eine interdisziplinäre, theologisch, religionswissenschaftlich und -philosophisch, historisch, ethnologisch, kulturwissenschaftlich, soziologisch und bildungstheoretisch fundierte Analyse der vielgestaltigen religiösen, kulturellen und sozialen „Nachbarschaften“ zwischen den drei Religionen, mit einem historischen und geographischen Schwerpunkt auf der Epoche seit dem späten Mittelalter in Europa, im Nahen Osten und bis hin zu lokalen und globalen Kontexten im 20./21. Jahrhundert.

Die Metapher der „Nachbarschaften“ ermöglicht es, zahlreiche Facetten interreligiöser Beziehungen bzw. multireligiöser und multikultureller Konstellationen in den Blick zu nehmen: 1) konkrete soziale Erfahrungen von Zusammenleben, religiös-kultureller Vielfalt, Zugehörigkeit, Exklusion oder Ghettoisierung, Vertrauen und Fremdheit, Gastfreundschaft und Nachbarschaftskonflikten; 2) Phänomene des kulturellen Austausches und Wissenstransfers miteinander verflochtener religiöser Traditionen; 3) nachbarschaftliche Konflikte über religiös-kulturelle Geltungsansprüche unter den Bedingungen religiöser, kultureller und ethnischer Heterogenität, d.h. die Ambivalenz von ‚Nachbarschaften' als Orten der Konfrontation mit dem Fremden, Differenten und als Räumen des Aushandelns von religiös-kultureller Ambiguität; (4) die Überlagerung realer räumlicher Nachbarschaften durch virtuelle Nachbarschaften im globalen Raum des Medialen.

Im Spiegel dieser unterschiedlichen Aspekte werden in der Vorlesung wie in dem begleitenden Seminar unterschiedliche theoretische und methodische Aspekte des Konzepts der Nachbarschaften diskutiert.

Das komplette Semesterprogramm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.


Vortragsreihe der Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" - Programm für das Wintersemester 2023/24 veröffentlicht

Die Vortragsreihe der Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" (POLY) geht in eine neue Runde. In dieser zweiten Auflage zum Thema Raum und Religion setzten die vortragenden Gastwissenschaftler:innen die Überlegungen aus dem vergangenen Wintersemester fort. Die Vorträge finden vom 24. Oktober 2023 bis 06. Februar 2024 jeweils dienstags zwischen 18:15 und 19:45 im Seminarhaus am Campus Westend (Raum SH 1.108) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Videomitschnitte der Interdisziplinären Ringvorlesung "Religion - Revolution - Reaktion. 1848 in Perspektive" demnächst online verfügbar

Videomitschnitte der im Rahmen der Ringvorlesung "Religion - Revolution - Reaktion. 1848 in Perspektive" gehaltenen vorträge sind demnächst auf dem Wissenschaftsportal "L.I.S.A." der Gerda Henkel Stiftung verfügbar.

Bereits jetzt können interessierte Nutzer:innen den Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Birgit Emich zum Thema "1517: Refrommation" ansehen.



POLY-Tagung "In Search of Centres: Early Modern Kyivan Christianities" (26.-28. Juni 2023)

Im Rahmen der von den Ukraine-Fellows der Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" (POLY) organisierten internationalen Tagung "In Search of Centres: Early Modern Kyivan Christianities" diskutieren zahlreiche namhafte ExpertInnnen aus der Ukraine und anderen Ländern über die verschiedenen Kiewer Christentümer. Die Tagung findet vom 26. bis 28. Juni 2023 im Eisenhower-Saal (IG 1.314) des IG-Farben-Hauses am Campus Westend statt.


POLY Lecture Series: Programm für das Sommersemester 2023 veröffentlicht

Das Programm für die Vortragreihe der Kollegforschungsgruppe POLY ist da! In diesem Semester dreht sich alles um das Thema religiöse Praktiken. Die Vorträge finden vom 16. Mai bis 11. Juli 2023 jeweils dienstags zwischen 18:15 und 19:45 im Seminarhaus am Campus Westend (Raum SH 2.107) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Forschungskolloquium: Programm für das Sommersemester 2023 veröffentlicht

Das Programm für das Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ist da! Die Vorträge finden vom 17. April bis 10. Juli 2023 jeweils montags zwischen 18:15 und 19:45 im IG-Farben-Haus (Raum IG 0.454) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Ringvorlesung "Revolution – Reaktion – Religion. 1848 in Perspektive": Programm veröffentlicht


Das Programm der unter Beteiligung der Professur für Geschichte der Frühen Neuzeit organisierten Ringvorlesung "Revolution - Reaktion - Religion. 1848 in Perspektive" ist da! Die Vorträge finden vom 19. April bis 12. Juli 2023 jeweils mittwochs zwischen 18:15 und 19:45 im Hörsaalzentrum Campus Westend (Raum HZ 11) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Tagung "Embodying Reformation": Programm veröffentlicht

Das Programm für die Tagung "Embodying Reformation" ist da! Die Tagung findet vom 19. bis 20. Mai 2023 im Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg v. d. Höhe statt. Anmeldungen zur Teilnahme werden bis zum 9. Mai 2023 unter der Emailadresse "pluralchristianities[at]em.uni-frankfurt.de" entgegengenommen.


Abendvortrag von Dr. Ivan Almes am 6.12.2022 fällt aus

Der für Dienstag 6.12.2022, 18:15-19:45 geplante Online-Abendvortrag unseres POLY Ukraine Fellow Dr. Ivan Almes fällt aus. Aufgrund des völkerrechtswidrigen Angriffkrieges auf die Ukraine und den damit verbundenen gezielten Angriffen auf die ukrainische Zivilbevölkerung und Infrastruktur kann Dr. Ivan Almes seinen mit Spannung erwarteten Vortrag derzeit nicht halten. Wir bitten um Verständnis.

Der nächste Abendvortrag unserer POLY Vortragsreihe zum Thema Raum und Religion findet am 10. Januar 2023 statt.

Bis dahin wünschen wir allen Teilnehmenden der Vortragsreihe besinnliche Feiertage, ein neues Jahr in guter Gesundheit und vor allem: Hoffnung und Frieden.

#westandwithukraine


Anmeldungen zur Teilnahme am Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit bis zum 30. Juni 2022 möglich

Anmeldungen für den diesjährigen Sommerkurs "Grenzgänger des Jenseits. Engel, Dämonen und Heilige in der frühen Neuzeit. Commuters from the Beyond. Angels, Demons, and Saints in the Early Modern Period" (25.-28. Juli 2022) werden bis Donnerstag, 30. Juni 2022 entgegengenommen.


Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" (POLY) goes Twitter


Die Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" ist seit Kurzem auch mit einem offiziellen Account bei Twitter vertreten.


Folgen Sie der Kollegforschungsgruppe unter @POLY_Frankfurt für Neuigkeiten, Blicke hinter die Kulissen, Veranstaltungshinweise und interessante Retweets zum Thema vormoderne Christentümer.


„Zum Glück bin ich hier“. FAZ-Beitrag über Ukraine-Stipendien (31. März 2022)


Ende Februar hat die Kollegforschungsgruppe „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“(POLY) Stipendien für ukrainische Historiker*innen ausgeschrieben. Die ersten drei Forscherinnen sind nun eingetroffen. Der Artikel stellt u.a. das POLY-Programm und die Gastwissenschaftlerin Svitlana Potapenko vor. POLY wird durch Birgit Emich geleitet, die auch Co-Sprecherin von „Dynamiken des Religiösen“ ist.

„Die Resonanz ist erschreckend gut“. Interview mit Prof. Dr. Birgit Emich zu den POLY-Ukraine-Stipendien (Radio Bremen 2, 12. März 2022)


Bereits wenige Tage nach dem russischen Angriff auf die Ukraine hat der Forschungsverbund „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“ (POLY) Stipendien für ukrainische Historiker*innen ausgeschrieben. Birgit Emich, Leiterin von „POLY“ und Co-Sprecherin der Exzellenz-Initiative „Dynamiken des Religiösen“ erklärt im Gespräch mit Bremen-2-Moderator Nikolas Golsch die Motivation hinter dem Programm, verweist auf seine wissenschaftlichen Chancen für den Forschungsverbund und betont, wie rasch die Stipendien vergeben waren.

PD Dr. Magnus Ressel wird mit Premio Palazzo Barbarigo 2021 ausgezeichnet


Am 5. November 2021 wird PD Dr. Magnus Ressel in Venedig der vom Verein der Freunde und Förderer des Deutschen Studienzentrums in Venedig ausgeschriebene Premio Palazzo Barbarigo 2021 für seine Habilitationsschrift verliehen. Wir gratulieren herzlich!



Dr. Christoph Haar erhält eine Marie Skłodowska-Curie Fellowship der Europäischen Union

Dr. Christoph Haar wird zum 1. Oktober 2021 an der Katholischen Universität Löwen in Louvain-la-Neuve ein Drittmittelprojekt zum Thema europäische Konfessionen in der kolonialen Welt durchführen. Wir gratulieren herzlich und freuen uns auf weitere Zusammenarbeit in der Zukunft!


Dr. Marco Cavarzere an die Universität Cà Foscari in Venedig berufen


Dr. Marco Cavarzere hat einen Ruf an die Universität Cà Foscari in Venedig erhalten. Er wird dort zum 1. Januar 2021 den Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit übernehmen. Wir gratulieren ganz herzlich und danken Marco für die ausgezeichnete Zusammenarbeit in den letzten Jahren!

Veranstaltungshinweis: Frankfurter Frühneuzeit-Kolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" im Wintersemester 2025/26

Auch im Wintersemester 2025/26 laden wir wieder herzlich zu unserem Forschungskolloquium "Aktuelle  Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ein. Die Veranstaltungsreihe mit Vortragenden aus dem In- und Ausland bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht den Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und allen, die sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit begeistern.

Das Kolloquium findet dienstags vom 21. Oktober 2025 bis 10. Februar 2026 zwischen 18:15-19:45 Uhr im IG-Farben-Haus am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Raum IG 457 (Erdgeschoss) statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und mitzudiskutieren.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!



Veranstaltungshinweis: Buchpräsentation

Wir laden ein zur Buchpräsentation von Kilian Harrer (IEG Mainz), der im Gespräch mit Matthias Winkler und Xenia von Tippelskirch sein im Herbst 2025 erschienenes Buch "Devout and Defiant: How Pilgrims Shaped the Franco-German Borderlands in the Age of Revolutions" vorstellen wird.

Die Buchpräsentation findet am 20. Januar 2026 zwischen 18:15-19:45 Uhr im Raum IG 457 (Erdgeschoss) des IG-Farben-Hauses am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und mitzudiskutieren.

Für alle, die aus logistischen Gründen nicht vor Ort sein können, gibt es unter folgendem Link die Möglichkeit zur Teilnahme via Zoom.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Veranstaltungshinweis: "Religion und Eskalation". Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit 2025

Auch im Jahr 2025 geht der "Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit" in eine neue Runde. In der diesjährigen Auflage des erfolgreichen Formats widmen wir uns dem Thema "Religion und Eskalation" und nehmen dafür verschiedene historische Konstellationen der Zeit zwischen 1500 und 1800 in den Blick, in denen Christ:innen mit anderen Christ:innen oder Nichtchrist:innen in direkter Nachbarschaft zusammenlebten.

Der Sommerkurs findet vom 28. bis 31. Juli 2025 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt. Er richtet sich an Studierende und Promovierende der Goethe-Universität und anderer Universitäten, die ein einschlägiges Forschungsprojekt verfolgen oder sich schlicht für das Thema interessieren. Neben gemeinsamen Arbeitseinheiten, einem Kino- und einem Museumsbesuch ist geplant, dass einzelne Teilnehmer:innen ihre Masterarbeits- oder Promotionsprojekte vorstellen. 

Anmelde- bzw. Bewerbungsfrist: 31. Mai 2025

Weitere Informationen zum Sommerkus und den Anmeldemodalitäten finden Sie unter dem nachfolgenden Link.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Veranstaltungshinweis: Frankfurter Frühneuzeit-Kolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" im Sommersemester 2025

Auch im Wintersemester 2024/25 laden wir wieder herzlich zu unserem Forschungskolloquium "Aktuelle  Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ein. Die Veranstaltungsreihe mit Vortragenden aus dem In- und Ausland bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht den Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und allen, die sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit begeistern.

Das Kolloquium findet dienstags vom 22. April 2025 bis 22. Juli 2025 zwischen 18:15-19:45 Uhr im IG-Farben-Haus am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Raum IG 3.401 statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und mitzudiskutieren.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Veranstaltungshinweis: "Frankfurter Religionsgespräche" im Wintersemester 2024/25

Die Frankfurter Kolleg-Forschungsgruppe „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“ (POLY) lädt zu fächerübergreifenden Religionsgesprächen ein: Mit führenden Expert_innen unter anderem aus Anthropologie, Soziologie und Geschichtswissenschaften tauschen wir uns im Winter 2024/25 über Grundsatzfragen in der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Religion aus. An insgesamt vier Terminen diskutieren jeweils zwei Forscher_innen, die die Debatte maßgeblich mitbestimmen, mit dem Publikum über ein aktuelles Thema religionshistorischer Forschung. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, an den Veranstaltungen in Präsenz oder online teilzunehmen.

Termine:

  • 25.10.2024
  • 17.01.2025
  • 24.01.2025
  • 07.02.2025

Die Gespräche finden jeweils von 14:15 bis 15:45 im PEG-Gebäude am Campus Westend (Theodor-W.-Adorno-Platz 6 | Raum PEG 1.G 192) statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig, zum Erhalt des Zoom-Links genügt eine kurze Mail an info[at]poly-unifrankfurt.de.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Veranstaltungshinweis: Frankfurter Frühneuzeit-Kolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" im Wintersemester 2024/25

Auch im Wintersemester 2024/25 laden wir wieder herzlich zu unserem Forschungskolloquium "Aktuelle  Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ein. Die Veranstaltungsreihe mit Vortragenden aus dem In- und Ausland bietet spannende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und ermöglicht den Austausch zwischen Forschenden, Studierenden und allen, die sich für die Geschichte der Frühen Neuzeit begeistern.

Das Kolloquium findet dienstags vom 15. Oktober 2024 bis 11. Februar 2025 zwischen 18:15-19:45 Uhr im IG-Farben-Haus am Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Raum IG 454 statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, teilzunehmen und mitzudiskutieren.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Veranstaltungshinweis: Tagung "Bauernkrieg polyzentrisch? Dezentrierung und Entgrenzung in den Aufstandsbewegungen 1524–1526" (17.-19. Oktober 2024, Bad Homburg)

Die Tagung nimmt das Aufstandsgeschehen der Jahre um 1525 neu in den Blick, indem sie die Ereignisse, die Interaktionsgruppen und individuellen Akteure mit ihren jeweiligen Handlungsräumen aus der Perspektive der Dezentrierung und Entgrenzung untersucht.

Dezentrierung verstehen wir als einen methodischen Zugang, historiographiegeschichtlich überkommene Zentrierungen zu hinterfragen: regionale (Schwaben, Franken, Odenwald, Thüringen, Tirol), akteursbezogene (Untertanen, Landes-/ Grundherren, Reformatoren) und ideologische Zentrierungen (Konfession oder Herrschaftskritik).

Die Auflösung der alten Foki ermöglicht den Blick auf andere, weitere Zusammenhänge; sie erlaubt es, Interferenzen und Wechselwirkungen aufzuspüren, die eine möglicherweise weitaus größere und weitreichendere Komplexität und Vielgestaltigkeit zu Tage fördern, als dies mit den herkömmlichen Zugriffen möglich war.

Das Kolloquium findet vom 17.-19. Oktober 2024 im IG-Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg statt. Anmeldungen zur Teilnahme werden bis zum 15. Oktober per E-Mail entgegengenommen unter k.klein[at]em.uni-frankfurt.de.

Genaue Informationen zum Tagungsprogramm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Tagung: Boundless Grace? From the Thesaurus Ecclesiae to an Infinite Resource of Governance. An Interdisciplinary Workshop on Grace in Humanites Scholarship (08.-10.07.2024, Bad Homburg)

Grace is a slippery subject. As Julian Pitt-Rivers noted a few decades ago, it covers a wide range of meanings: the divine concept in Abrahamic theologies of salvation; the perks accompanying the rank of Dukes and Kings; a behavioral quality; a feature of successful artistic performance; the tip left on the table for the waiter; to the ordinary thanks said in Romance languages (Peristiany and Pitt-Rivers, 1992). Its fleeting nature has eluded, from an ecclesiastical perspective, not only quite a few heretics stumbling over its definition but also modern scholars in the fields of history, anthropology and the social sciences: grace (or functional equivalents in non-Christian cultures) as a mediator of personal and collective lives remains notably out of sight–and reach–in the humanities. In a recent special issue of the Cambridge Journal of Anthropology dedicated to the subject, Edwards and McIvor (Edwards and
McIvor 2022) attribute this lacuna to grace's indefinite nature, which cannot easily be accommodated to deeply ingrained, Euro-American assumptitions about objectivity and reality (cfr. Boute, Badea, Cavarzere, and Vanden Broecke, 2021). Another factor may be the scholarly (and capitalist?) bias
towards the “Maussian" reciprocity of human interactions, which is inadequate to capture the performative gratuity of grace as it works towards (re)assembling collectives moving across the boundaries that separate heaven and earth. Tribes of historians researching the European late Middle Ages and the early modern period have mainly focused on the princely remission of crimes, a practice
that has survived in executive pardon. Scholars tend to consider most interactions that were framed by contemporaries in a “graceful" context through the lens of unequal, yet essentially reciprocal and transactional, exchanges between agents managing unequal (but theoretically definable) amounts of social, cultural or economic “capitals" in studying, for instance, informal politics and clientelism in early modern European polities.

Anmeldezeitraum für den Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit 2024 zum Thema "Religion postkolonial?" (24.-26.07.2024) hat begonnen

Auch im Jahr 2024 geht der "Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit" in eine neue Runde. In der diesjährigen Auflage des erfolgreichen Formats werden die Teilnehmenden zusammen mit ausgewiesenen Spezialist*innen auf dem Feld der jüdischen und christlichen Religionsgeschichte die Potenziale und Grenzen postkolonialer Ansätze für die historische Untersuchung frühneuzeitlicher Religion ausloten.

Im Rahmen des Sommerkurses werden sich die Teilnehmenden mit der Rolle von Religion in der europäischen Expansion, den Handlungsspielräumen nichteuropäischer Akteur*innen, sowie mit Kulturkontakt und globaler Verflechtung beschäftigen – und nicht zuletzt mit der grundsätzlichen Frage, wessen Religion in der Frühen Neuzeit überhaupt legitimerweise als ‚Religion' gelten durfte.

Der Sommerkurs findet vom 24. bis 26. Juli 2024 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt und richtet sich an Studierende und Promovierende der Goethe-Universität und anderer Universitäten, die ein einschlägiges Forschungsprojekt verfolgen oder sich schlicht für das Thema interessieren. Neben gemeinsamen Arbeitseinheiten, einem Kino- und einem Museumsbesuch ist geplant, dass einzelne Teilnehmer*innen ihre Masterarbeits- oder Promotionsprojekte vorstellen.

Nähere Informationen zum Programm und den Teilnahmebedingungen finden Sie unter dem nachfolgenden Link.

Anmeldungsschluss: 31. Mai 2024


Veranstaltungshinweis: Frankfurter Frühneuzeit-Kolloquium 2024 (23.04.-16.07.2024)

Auch im Sommersemester 2024 findet wieder ein Früneuzeit-Kolloquium mit Vortragenden aus dem In- und Ausland statt.

Das Kolloquium findet wöchentlich vom 23. April bis 16. Juli 2024 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt und richtet sich an Studierende und alle, die sich für die Epoche der Frühen Neuzeit interessieren. 

Das komplette Semesterprogramm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.


Veranstaltungshinweis: Ringvorlesung "Nachbarschaften: Religiöse, kulturelle, soziologische und politische Perspektiven" (15.04.-15.07.2024)

Religiöse Traditionen wie die des Judentums, des Christentum und des Islams haben sich historisch in enger räumlicher, religiöser und kultureller Nähe zueinander entwickelt und bleiben bis in die Gegenwart in ihren pluralen und dynamischen Selbstverständnissen gleichzeitig dialogisch und konflikthaft aufeinander bezogen.

Auf der Grundlage von Forschungen zur miteinander verflochtenen Geschichte der religiösen, kulturellen und politisch-sozialen Dynamiken zwischen jüdischen, christlichen und islamischen Traditionen, Kulturen und Gemeinschaften zielt die Veranstaltung auf eine interdisziplinäre, theologisch, religionswissenschaftlich und -philosophisch, historisch, ethnologisch, kulturwissenschaftlich, soziologisch und bildungstheoretisch fundierte Analyse der vielgestaltigen religiösen, kulturellen und sozialen „Nachbarschaften“ zwischen den drei Religionen, mit einem historischen und geographischen Schwerpunkt auf der Epoche seit dem späten Mittelalter in Europa, im Nahen Osten und bis hin zu lokalen und globalen Kontexten im 20./21. Jahrhundert.

Die Metapher der „Nachbarschaften“ ermöglicht es, zahlreiche Facetten interreligiöser Beziehungen bzw. multireligiöser und multikultureller Konstellationen in den Blick zu nehmen: 1) konkrete soziale Erfahrungen von Zusammenleben, religiös-kultureller Vielfalt, Zugehörigkeit, Exklusion oder Ghettoisierung, Vertrauen und Fremdheit, Gastfreundschaft und Nachbarschaftskonflikten; 2) Phänomene des kulturellen Austausches und Wissenstransfers miteinander verflochtener religiöser Traditionen; 3) nachbarschaftliche Konflikte über religiös-kulturelle Geltungsansprüche unter den Bedingungen religiöser, kultureller und ethnischer Heterogenität, d.h. die Ambivalenz von ‚Nachbarschaften' als Orten der Konfrontation mit dem Fremden, Differenten und als Räumen des Aushandelns von religiös-kultureller Ambiguität; (4) die Überlagerung realer räumlicher Nachbarschaften durch virtuelle Nachbarschaften im globalen Raum des Medialen.

Im Spiegel dieser unterschiedlichen Aspekte werden in der Vorlesung wie in dem begleitenden Seminar unterschiedliche theoretische und methodische Aspekte des Konzepts der Nachbarschaften diskutiert.

Das komplette Semesterprogramm finden Sie unter dem nachfolgenden Link.


Vortragsreihe der Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" - Programm für das Wintersemester 2023/24 veröffentlicht

Die Vortragsreihe der Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" (POLY) geht in eine neue Runde. In dieser zweiten Auflage zum Thema Raum und Religion setzten die vortragenden Gastwissenschaftler:innen die Überlegungen aus dem vergangenen Wintersemester fort. Die Vorträge finden vom 24. Oktober 2023 bis 06. Februar 2024 jeweils dienstags zwischen 18:15 und 19:45 im Seminarhaus am Campus Westend (Raum SH 1.108) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Videomitschnitte der Interdisziplinären Ringvorlesung "Religion - Revolution - Reaktion. 1848 in Perspektive" demnächst online verfügbar

Videomitschnitte der im Rahmen der Ringvorlesung "Religion - Revolution - Reaktion. 1848 in Perspektive" gehaltenen vorträge sind demnächst auf dem Wissenschaftsportal "L.I.S.A." der Gerda Henkel Stiftung verfügbar.

Bereits jetzt können interessierte Nutzer:innen den Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Birgit Emich zum Thema "1517: Refrommation" ansehen.



POLY-Tagung "In Search of Centres: Early Modern Kyivan Christianities" (26.-28. Juni 2023)

Im Rahmen der von den Ukraine-Fellows der Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" (POLY) organisierten internationalen Tagung "In Search of Centres: Early Modern Kyivan Christianities" diskutieren zahlreiche namhafte ExpertInnnen aus der Ukraine und anderen Ländern über die verschiedenen Kiewer Christentümer. Die Tagung findet vom 26. bis 28. Juni 2023 im Eisenhower-Saal (IG 1.314) des IG-Farben-Hauses am Campus Westend statt.


POLY Lecture Series: Programm für das Sommersemester 2023 veröffentlicht

Das Programm für die Vortragreihe der Kollegforschungsgruppe POLY ist da! In diesem Semester dreht sich alles um das Thema religiöse Praktiken. Die Vorträge finden vom 16. Mai bis 11. Juli 2023 jeweils dienstags zwischen 18:15 und 19:45 im Seminarhaus am Campus Westend (Raum SH 2.107) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Forschungskolloquium: Programm für das Sommersemester 2023 veröffentlicht

Das Programm für das Forschungskolloquium "Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit" ist da! Die Vorträge finden vom 17. April bis 10. Juli 2023 jeweils montags zwischen 18:15 und 19:45 im IG-Farben-Haus (Raum IG 0.454) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Ringvorlesung "Revolution – Reaktion – Religion. 1848 in Perspektive": Programm veröffentlicht


Das Programm der unter Beteiligung der Professur für Geschichte der Frühen Neuzeit organisierten Ringvorlesung "Revolution - Reaktion - Religion. 1848 in Perspektive" ist da! Die Vorträge finden vom 19. April bis 12. Juli 2023 jeweils mittwochs zwischen 18:15 und 19:45 im Hörsaalzentrum Campus Westend (Raum HZ 11) statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Tagung "Embodying Reformation": Programm veröffentlicht

Das Programm für die Tagung "Embodying Reformation" ist da! Die Tagung findet vom 19. bis 20. Mai 2023 im Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg v. d. Höhe statt. Anmeldungen zur Teilnahme werden bis zum 9. Mai 2023 unter der Emailadresse "pluralchristianities[at]em.uni-frankfurt.de" entgegengenommen.


Abendvortrag von Dr. Ivan Almes am 6.12.2022 fällt aus

Der für Dienstag 6.12.2022, 18:15-19:45 geplante Online-Abendvortrag unseres POLY Ukraine Fellow Dr. Ivan Almes fällt aus. Aufgrund des völkerrechtswidrigen Angriffkrieges auf die Ukraine und den damit verbundenen gezielten Angriffen auf die ukrainische Zivilbevölkerung und Infrastruktur kann Dr. Ivan Almes seinen mit Spannung erwarteten Vortrag derzeit nicht halten. Wir bitten um Verständnis.

Der nächste Abendvortrag unserer POLY Vortragsreihe zum Thema Raum und Religion findet am 10. Januar 2023 statt.

Bis dahin wünschen wir allen Teilnehmenden der Vortragsreihe besinnliche Feiertage, ein neues Jahr in guter Gesundheit und vor allem: Hoffnung und Frieden.

#westandwithukraine


Anmeldungen zur Teilnahme am Frankfurter Sommerkurs zur Geschichte der Frühen Neuzeit bis zum 30. Juni 2022 möglich

Anmeldungen für den diesjährigen Sommerkurs "Grenzgänger des Jenseits. Engel, Dämonen und Heilige in der frühen Neuzeit. Commuters from the Beyond. Angels, Demons, and Saints in the Early Modern Period" (25.-28. Juli 2022) werden bis Donnerstag, 30. Juni 2022 entgegengenommen.


Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" (POLY) goes Twitter


Die Kollegforschungsgruppe "Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer" ist seit Kurzem auch mit einem offiziellen Account bei Twitter vertreten.


Folgen Sie der Kollegforschungsgruppe unter @POLY_Frankfurt für Neuigkeiten, Blicke hinter die Kulissen, Veranstaltungshinweise und interessante Retweets zum Thema vormoderne Christentümer.


„Zum Glück bin ich hier“. FAZ-Beitrag über Ukraine-Stipendien (31. März 2022)


Ende Februar hat die Kollegforschungsgruppe „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“(POLY) Stipendien für ukrainische Historiker*innen ausgeschrieben. Die ersten drei Forscherinnen sind nun eingetroffen. Der Artikel stellt u.a. das POLY-Programm und die Gastwissenschaftlerin Svitlana Potapenko vor. POLY wird durch Birgit Emich geleitet, die auch Co-Sprecherin von „Dynamiken des Religiösen“ ist.

„Die Resonanz ist erschreckend gut“. Interview mit Prof. Dr. Birgit Emich zu den POLY-Ukraine-Stipendien (Radio Bremen 2, 12. März 2022)


Bereits wenige Tage nach dem russischen Angriff auf die Ukraine hat der Forschungsverbund „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“ (POLY) Stipendien für ukrainische Historiker*innen ausgeschrieben. Birgit Emich, Leiterin von „POLY“ und Co-Sprecherin der Exzellenz-Initiative „Dynamiken des Religiösen“ erklärt im Gespräch mit Bremen-2-Moderator Nikolas Golsch die Motivation hinter dem Programm, verweist auf seine wissenschaftlichen Chancen für den Forschungsverbund und betont, wie rasch die Stipendien vergeben waren.

PD Dr. Magnus Ressel wird mit Premio Palazzo Barbarigo 2021 ausgezeichnet


Am 5. November 2021 wird PD Dr. Magnus Ressel in Venedig der vom Verein der Freunde und Förderer des Deutschen Studienzentrums in Venedig ausgeschriebene Premio Palazzo Barbarigo 2021 für seine Habilitationsschrift verliehen. Wir gratulieren herzlich!



Dr. Christoph Haar erhält eine Marie Skłodowska-Curie Fellowship der Europäischen Union

Dr. Christoph Haar wird zum 1. Oktober 2021 an der Katholischen Universität Löwen in Louvain-la-Neuve ein Drittmittelprojekt zum Thema europäische Konfessionen in der kolonialen Welt durchführen. Wir gratulieren herzlich und freuen uns auf weitere Zusammenarbeit in der Zukunft!


Dr. Marco Cavarzere an die Universität Cà Foscari in Venedig berufen


Dr. Marco Cavarzere hat einen Ruf an die Universität Cà Foscari in Venedig erhalten. Er wird dort zum 1. Januar 2021 den Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit übernehmen. Wir gratulieren ganz herzlich und danken Marco für die ausgezeichnete Zusammenarbeit in den letzten Jahren!

I. Monografien

  • Dominik Fugger, Die Emanzipation des Geschmacks. Vom Aufbruch der europäischen Küche in die Neuzeit (Kleine Kulturwissenschaftliche Bibliothek 99), Berlin 2025.

II. Sammelbände

  • Antje Flüchter / Birgit Emich / Rebekka Voß (Hrsg.), The Christian Mission and the Religious Other. Multidirectional Perspectives in the Early Modern Period (Special Issue: Historical Interactions of Religious Cultures 2/1–2) 2025.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Andreea Badea, Powerful Networks. Girolamo Casanate and the Plans to Establish Dominican Catholicism in Rome, in: Giuanna Beeli / Lukas Camenzind / Nicolas Rogger / Christian Windler (Hrsg.), Religious Orders and the "World" (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 5), Köln 2025, S. 239−262.
  • Bruno Boute, Those Who Join the Confraternities of the Scapular or the Rosary Go to the Demons. Carmelites and Catholic Puritanism in the Low Countries (1674-1682), in: Giuanna Beeli / Lukas Camenzind / Nicolas Rogger / Christian Windler (Hrsg.), Religious Orders and the "World" (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 5), Köln 2025, S. 117−146.
  • Birgit Emich, Mission and Space. A Commentary, in: Birgit Emich / Antje Flüchter / Rebekka Voß (Hrsg.), The Christian Mission and the Religious Other: Multidirectional Perspectives in the Early Modern Period (special issue of Historical Interactions of Religious Cultures 2/1–2), 2025, S. 36−54.
  • Michael Leemann, How to Write about the Religious Other: Halle Pietist Missionaries, Their Publication Strategies, and Protestant Plurality, in: Birgit Emich / Antje Flüchter / Rebekka Voß (Hrsg.): The Christian Mission and the Religious Other. Multidirectional Perspectives in the Early Modern Period (special issue of Historical Interactions of Religious Cultures 2/1–2), 2025, S. 121−146.
  • Christoph Sander / Naomi Beutler / Filippo Sarra / Valentino Verdone / Andrea Cicerchia / Bruno Boute / Jörg Hörnschemeyer, GRACEFUL17. A Knowledge Graph for Papal Documents of Apostolic Provisions, in: Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften 10 (2025). (→ Online lesen)

I. Sammelbände

  • Birgit Emich / Daniel Sidler / Samuel Weber / Christian Windler (Hrsg.): Making Saints in a “Glocal" Religion. Practices of Holiness in Early Modern Catholicism (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 3), Köln 2024.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Birgit Emich, Holy Family? The Role of Kinship Relations in the Canonization Procedure, in: Birgit Emich / Daniel Sidler / Samuel Weber / Christian Windler (Hrsg.), Making Saints in a “Glocal" Religion. Practices of Holiness in Early Modern Catholicism (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 3), Köln 2024, S. 53−88.
  • Birgit Emich, Militärische Besatzung. Konfessionelles Zusammenleben und rechtliche Pluralität – ein Kommentar, in: Ulrike Ludwig (Hrsg.), Gesellschaftliche Diversität und Phänomene rechtlicher Einheit und Vielfalt in der vormodernen Stadt. Effekte konfessioneller und religiöser Diversität (EViR Working Paper 07), Münster: Käte Hamburger Kolleg „Einheit und Vielfalt im Recht“ 2024, S. 70−76.
  • Birgit Emich, Thousand little stories? World Christianity in a Polycentric Perspective, in: Klaus Koschorke / Ciprian Burlacioiu / Philipp Kuster (Hrsg.), Early South-South Links in the History of World Christianity (16th-19th Centuries) (Studies in the History of Christianity in the Non-Western World | Studien zur Außereuropäischen Christentumsgeschichte 38), Wiesbaden 2024, S. 205−209.
  • Birgit Emich, “Glocal" Saints in a Polycentric World. Conclusion and Outlook, in: Birgit Emich / Daniel Sidler / Samuel Weber / Christian Windler (Hrsg.), Making Saints in a “Glocal" Religion. Practices of Holiness in Early Modern Catholicism (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 3), Köln 2024, S. 441−451.
  • Bruno Boute, Attritionnisme et contritionnisme entre la France, les Pays-Bas espagnols, et Rome. La Censure Romaine et le Sacrement de Pénitence. in: Albrecht Burkardt / Jean-Pascal Gay (Hrsg.), L'Inquisition romaine et la France. Juridiction, doctrine et pluralité des catholicismes européens à l'"Age Tridentin" (Collection de l'École française de Rome), Rom 2024, S. 194−223.
  • Andreea Badea, On the Road to Sanctity? The Construction of María de Jesús de Ágreda as a Franciscan Saint between Missionary Zeal and Scholarly Debates, in: Birgit Emich / Daniel Sidler / Samuel Weber / Christian Windler (Hrsg.), Making Saints in a “Glocal" Religion. Practices of Holiness in Early Modern Catholicism (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 3), Köln 2024, S. 227−247.
  • Andreea Badea, Talente im Blick. Erfolgreiche Bewerbungen um das Amt des päpstlichen Referendars in der Frühen Neuzeit, in: Historische Anthropologie 32/1 (2024), S. 82−101.
  • Dominik Fugger, Verfemte Früchte. Der Spilling (Prunus domestica ssp. pomariorum) und die Rote Ruhr (Dysenteria) in der Frühen Neuzeit, in: Sudhoffs Archiv 108 (2024).
  • Kevin Klein, Auf Stellensuche im Zentrum der Macht. Bewerbungspraktiken am Kaiserhof Rudolfs II. (1576–1612), in: Historische Anthropologie 32/1 (2024), S. 39−59.
  • Kevin Klein, Treue Begleiter. Leibgardisten und die Systemgrenzen des Kaiserhofes um 1600, in: Nadine Amsler / Nadir Weber (Hrsg.), Im Schatten der Macht. Subalterne Körper an frühneuzeitlichen Fürstenhöfen (Zeitschrift für Historische Forschung – Beihefte 60) Berlin 2024, S. 99−126.

I. Sammelbände

  • Andreea Badea / Bruno Boute / Birgit Emich (Hrsg.), Pathways through Early Modern Christianities (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 1), Köln 2023.

II. Quelleneditionen

  • Dominik Fugger / Jenny Lagaude (Hrsg.) unter Mitwirkung von Christian Scherer, Johann Gottfried Herder: Predigten. Band 1: Riga 1765–1769, Berlin − Boston 2023.

III. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Andreea Badea, Lutheranism as Heresy. Louis Maimbourg''s Gallican View of Church History, in: Daniel Gehrt / Markus Matthias / Sascha Salatowsky (Hrsg.), Reforming Church History. The Impact of the Reformation on Early Modern European Historiography (Gothaer Forschungen zur Frühen Neuzeit 22), Stuttgart 2023, S. 187−192.
  • Andreea Badea, Roman Censorship and the Shaping of a Catholic Thought Collective, in: Irene Bueno / Vincenzo Lavenia / Riccardo Parmeggiani (Hrsg.), Current Trends in the Historiography of Inquisitions. Themes and Comparisons (I libri di Viella 463), Rom 2023, S. 347−363.
  • Andreea Badea / Bruno Boute / Birgit Emich: Introduction, in: Andreea Badea / Bruno Boute / Birgit Emich (Hrsg.), Pathways through Early Modern Christianities (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 1), Köln 2023, S. 7−31.
  • Birgit Emich, Uniformity and Polycentricity. The Early Modern Papacy between Promoting Unity and Handling Diversity, in: Andreea Badea / Bruno Boute / Birgit Emich (Hrsg.), Pathways through Early Modern Christianities (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 1), Köln 2023, S. 33−53.
  • Birgit Emich, Court Clerics at a Clerical Court. The Roman Curia, the Papal cappella and the Art of Differentiation Between Religious and Political Clerics, in: Alain Marchandisse / Benoist Pierre (Hrsg.), Église et État. Les Clergés de Cour en Europe (fin XVe siècle-XVIIIe siècle). Service religieux et service politique dans les systèmes curiaux. Actes du Colloque International, Versailles 24-26 janvier 2013 (Centre d'Études Supérieures de la Renaissance, Collection « Études Renaissantes » 41), Turnhout 2023, S. 13−36.

I. Monografien

  • Dominik Fugger, Götter, Heiden, Hieroglyphen. Die Entdeckung des nördlichen Polytheismus 1600–1650, Paderborn 2022.
  • Sigrun Müller / Christian Weiß, Der Maler Jerg Ratgeb und der Bauernkrieg, Heidelberg 2022.

II. Sammelbände

  • Natalie Krentz / Mona Garloff (Hrsg.), Objektordnungen zwischen Zeiten und Räumen. Verzeichnung, Transport und die Deutung von Objekten im Wandel (MEMO – Medieval and Early Modern Material Culture Online, Special Issue 2), 2022.
    → DOI: 10.25536/2022sb02

III. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Andreea Badea, On Censors and Booksellers. Curial Elites and the Regulation of Roman Book Trade in the 17th Century, in: Fokko Jan Dijksterhuis (Hrsg.), Regulating Knowledge in an Entangled World (Knowledge Societies in History 5), London 2022, S. 193210.
  • Andreea Badea, Consulteurs des congrégations romaines et ordres religieux, in: Albrecht Burckardt / Alexandra Roger (Hrsg.), L'exception et la règle. Les pratiques d'entrée et de sortie des couvents, de la fin du Moyen Âge au XIXe siècle, Rennes 2022, S. 209−219.
  • Birgit Emich, Der Marchese im Matsch. Adelige Wasserbauunternehmer im Kirchenstaat, in: Annette Cremer / Alexander Jendorff (Hrsg.), Decorum und Mammon im Widerstreit? Adeliges Wirtschaftshandeln zwischen Standesprofilen, Profitstreben und ökonomischer Notwendigkeit (Höfische Kultur interdisziplinär [HKI] – Schriften und Materialien des Rudolstädter Arbeitskreises zur Residenzkultur 4), Heidelberg 2022, S. 349−363. (→ Online lesen)
  • Natalie Krentz / Mona Garloff, Einleitung. Objektordnungen zwischen Zeiten und Räumen, in: Mona Garloff / Natalie Krentz (Hrsg.), Objektordnungen zwischen Zeiten und Räumen. Verzeichnung, Transport und die Deutung von Objekten im Wandel (MEMO – Medieval and Early Modern Material Culture Online, Special Issue 2), 2022.
    → DOI: 10.25536/2022sb02_01.
  • Natalie Krentz, Akten in Kisten und Fässern. Überlegungen zur Materialität und Mobilität archivalischer Ordnungen im Dreißigjährigen Krieg, in: Mona Garloff / Natalie Krentz (Hrsg.), Objektordnungen zwischen Zeiten und Räumen. Verzeichnung, Transport und die Deutung von Objekten im Wandel (MEMO – Medieval and Early Modern Material Culture Online, Special Issue 2), 2022.
    → DOI: 10.25536/2022sb02_06
  • Oksana Prokopyuk, Donators of the Monasteries in the Hetmanshchyna. A Social Portrait, in: Ukrainian Historical Journal, 2 (2022), S. 30−45 [in Ukrainian].
  • Magnus Ressel, Von der Bedeutungslosigkeit an die Spitze. Die Händler der süddeutschen Reichsstädte in Lyon im 18. Jahrhundert, in: Sigrid Hirbodian / Edwin E. Weber (Hrsg.), Von der Krise des 17. Jahrhunderts bis zur frühen Industrialisierung. Wirtschaft in Oberschwaben 1600-1850, Stuttgart 2022, S. 289−321.
  • Magnus Ressel, The 'Backbone' of the Serenissima. Venice and the Trade with the Holy Roman Empire in the 18th Century, in: Mediterranea – ricerche storiche 19 (2022), S. 591−618.
  • Vitalii Tkachuk, Own Land in the representation of Rus-Ukraine in Early New time, in: A. V. Doronin / V. Ulianovsky / N. Sinkevych / A. Bovgyria (Hrsg.), When are nations born in eastern Europe?, Bonn − Vilnius, 2022, S. 228−295.
  • Vitalii Tkachuk, Concepts, ideas and myths of early modern Rus-Ukrainian nation in the temporal and regional / subregional dimensions, in: A. V. Doronin / V. Ulianovsky, N. Sinkevych / A. Bovgyria (Hrsg.), When are nations born in eastern Europe?, Bonn − Vilnius, 2022, S. 162−227.
  • Valerii Zema, The Council of Constance and Kyivan Metropolitanate. Ukraine in the inter-civilization Discourses of Antiquity, Middle Ages, and Early Modern, Kyiv 2022, S. 400−425.
Im Fokus:

Christoph Cornelißen / Andreas Fahrmeir (Hrsg.), Vom Konklave zum Assessment-Center Personalentscheidungen im historischen Wandel, Darmstadt 2021.

Sammelband des DFG-Projektes FOR 1219 "Personalentscheidungen bei gesellschaftlichen Schlüsselpositionen"

Mit Beiträgen von Birgit Emich und Andreea Badea

Die Moderne hat aus der Suche nach dem perfekten Führungspersonal eine Wissenschaft gemacht und scheint Personalentscheidungen gut im Griff zu haben. Aber war Donald Trump der perfekte Präsident, Markus Braun (Wirecard) der beste Manager, Franz-Peter Tebartzvan Elst der optimale Bischof? Vielleicht wären das Losverfahren oder die Erbschaftsfolge manches Mal sinnvoller gewesen?


Was passiert, wenn man die Perspektive umdreht und das Scheitern von Verfahren der Personalauswahl in den Mittelpunkt stellt? Die historischen Fallstudien dieses Buches – von der Spätantike bis heute - machen überraschend deutlich, dass jedes noch so durchdachte Verfahren zur Rekrutierung von Spitzenpersonal Vor- und Nachteile hat und daher mit gutem Grund unterstützt wie kritisiert werden kann.

(Text- und Bildnachweis: © wbg Academic)


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Andreea Badea / Bruno Boute / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke (Hrsg.): Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

Scholarship has come to value the uncertainties haunting early modern knowledge cultures; indeed, awareness of the fragility and plurality of knowledge is now offered as a key element for understanding early modern science as a whole. Yet early modern actors never questioned the possibility of certainty itself and never objected to the notion that truth is out there, universal, and therefore safe from human manipulation.

This book investigates how early modern actors managed not to succumb to postmodern relativism, despite the increasing uncertainties and blatant disagreements about the nature of God, Man, and the Universe. An international and interdisciplinary team of experts in fields ranging from the history of science to theology and the history of ideas analyses a number of practices that were central to maintaining and functionalizing the notion of absolute truth. Through such an interdisciplinary research the book shows how certainty about truth could be achieved, and how early modern society recognized the credibility of a wide plethora of actors in differentiating fields of knowledge.

(Text- und Bildnachweis: © Amsterdam University Press)

I. Monographien und Sammelbände

  • Andreea Badea / Bruno Boute / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke (Hrsg.): Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Birgit Emich / Christoph Cornelisen / Hartmut Leppin / Jorg Lesczenski / Daniela Rando / Davide Scotto / Camilla Tenaglia, Eignungserwartung und Scheitern, in: Andreas Fahrmeir / Christoph Cornelißen, Vom Konklave zum Assessment-Center. Personalentscheidungen im historischen Wandel, Darmstadt 2021, S. 242−256.
  • Andreea Badea / Muriel Favre / Annika Klein, Meritokratie und Diversität, in: Andreas Fahrmeir / Christoph Cornelißen, Vom Konklave zum Assessment-Center. Personalentscheidungen im historischen Wandel, Darmstadt 2021, S. 257−264.
  • Andreea Badea, Kritik an der kurialen Personalpolitik im 18. Jahrhundert. Der Predigerorden an den Schaltstellen romischer Macht oder wie ein Jesuit sich selbst zensieren musste, in: Andreas Fahrmeir / Christoph Cornelißen, Vom Konklave zum Assessment-Center. Personalentscheidungen im historischen Wandel, Darmstadt 2021, S. 142−159.
  • Andreea Badea, Ein guter Hirte und Bürokrat oder: Was macht einen kompetenten Bischof aus? Elitenrekrutierung als Zweck der römischen Verwaltungsreform im späten 17. Jahrhundert, in: ZHF 48/2 (2021), S. 263−294.
  • Andreea Badea, Credibility of the Past. Writing and Censoring History within Seventeenth Century Catholicism, in: Andreea Badea / Bruno Boute / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism (Scientiae Studies 1), Amsterdam 2021, S. 191−210.
  • Bruno Boute / Andreea Badea / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke: A Product's Glamour. Credibility, or the Manufacture and Administration of Truth in Early Modern Catholicism, in: Bruno Boute / Andreea Badea / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism (Scientiae Studies 1), Amsterdam 2021, S. 7−38.
  • Birgit Emich, The Production of Truth in the Manufacture of Saints. Procedures, Credibility, and Patronage in Early Modern Processes of Canonization, in: Andreea Badea / Bruno Boute / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism (Scientaie Studies 1), Amsterdam 2021, S. 165−190.
  • Bruno Boute, Saving Truth. Roman Censorship and Catholic Pluralization in the Confessionals of the Habsburg Netherlands, 1682-1686, in: Andreea Badea / Bruno Boute / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism (Scientiae Studies 1), Amsterdam 2021, S. 135−164.
  • Cecilia Cristellon, Choosing Information, Selecting Truth. The Roman Congregations, the Benedictine Declaration, and the Establishment of Religious Pluralism, in: Andreea Badea / Bruno Boute / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism (Scientiae Studies 1), Amsterdam 2021, S. 279−304.
Im Fokus:
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Marco Cavarzere, Historical culture and political reform in the Italian Enlightenment, Oxford 2020.

For centuries the society and politics of Old Regime Europe relied on the strong connection between past, present, and future and on the belief in the unstoppable continuity of time. What happened during the eighteenth century when the age of revolutions claimed it had canceled the previous social order and announced the dawn of a new era? This book explores how antiquarianism provided new political bodies with allegedly time-hallowed traditions and so served as a source of legitimacy for reshaping European politics. The love for antiquities forged a common language of political communication within a burgeoning public sphere.

To understand why this happened, Marco Cavarzere focuses on the cultural debates taking place in the Italian states from 1748 until 1796. During this period, governments tried to establish regional “national cultures" through erudite scholarship, with the intent of creating new administrative and political centralization within individual Italian states. Meanwhile, other sectors of local societies used the tools of antiquarianism in order to offer a counter-narrative on these political reforms.

Ultimately, this book proposes a localized way of reading antiquarian texts. Far from presenting timeless knowledge, erudition in fact gave voice to specific tensions which were linked to restricted political arenas and regional public opinion.

(Text- und Bildnachweis: © Liverpool University Press)

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I. Monographien und Sammelbände

  • Marco Cavarzere, Historical culture and political reform in the Italian Enlightenment, Oxford 2020.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Birgit Emich, Kulturform und Karrieretechnik. Moderne Patronage im Spiegel der Frühen Neuzeit, in: Jens Ivo Engels / Volkhard Huth / Robert Bernsee / Volker Köhler (Hrsg.), Moderne Patronage. Annäherungen an die Bedeutung personaler Verflechtung in Politik und Wirtschaft im 19. und 20. Jahrhundert, Frankfurt am Main 2020, S. 139−163.
  • Birgit Emich, The Cardinal Nephew, in: Mary Hollingsworth / Miles Pattenden / Arnold Witte (Hrsg.), Companion to the Early Modern Cardinal, Leiden − Boston 2020, S. 71−87.
  • Birgit Emich, Localizing Catholic Missions in Asia. Framework conditions, scope for action, and social spaces, in: Nadine Amsler / Andreea Badea / Bernard Heyberger / Christian Windler (Hrsg.), Catholic Missionaries in Early Modern Asia. Patterns of Localization, London − New York 2020, S. 218−229.
  • Bruno Boute / Gianluca D'Errico / Andrea Katharina Ottens / Florian Warnsloh, Systematisches Repertorium zur Buchzensur 1542-1700. Inquisition, in: Hubert Wolf (Hrsg.) Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung II: 1542-1700, Paderborn – München – Wenen − Zürich 2020.

III. Kleinere Beiträge und sonstige Publikationsformen

  • Andreea Badea, Ciampini, Giovanni Giustino, in: Personen und Profile 1542-1700, bearbeitet von Jyri Hasecker und Judith Schepers (Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung: 1542-1700, hrsg. von Hubert Wolf), Paderborn u.a. 2020, S. 463−468.
  • Andreea Badea, Fabretti, Raffaele, in: Hubert Wolf (Hrsg.), Personen und Profile 1542-1700. Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung: 1542-1700, Paderborn – München – Wenen − Zürich 2020, S. 603−610.
  • Andreea Badea, Gilles, Antoine, in: Hubert Wolf (Hrsg.), Personen und Profile 1542-1700. Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung: 1542-1700, Paderborn – München – Wenen − Zürich 2020, S. 743−745.
  • Bruno Boute, Lombard, Peter, in: Hubert Wolf (Hrsg.), Personen und Profile 1542-1700. Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung: 1542-1700, Paderborn – München – Wenen − Zürich 2020, S. 890−894.
Im Fokus:
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Nadine Amsler / Andreea Badea / Bernard Heyberger / Christian Windler (Hrsg.): Catholic Missionaries in Early Modern Asia, London 2019.

(© Taylor & Francis Group)

Over recent decades, historians have become increasingly interested in early modern Catholic missions in Asia as laboratories of cultural contact. This book builds on recent ground-breaking research on early modern Catholic missions, which has shown that missionaries in Asia cooperated with and accommodated the needs of local agents rather than being uncompromising promoters of post-Tridentine doctrine and devotion.

Bringing together some of the most renowned and innovative researchers from Anglophone countries and continental Europe, this volume investigates how missionaries' entanglements with local societies across Asia contributed to processes of localization within the early modern Catholic church. The focus of the volume is on missionaries' adaptation to four ideal-typical social settings that played an eminent role in early modern Asian missions: (1) the symbolically loaded princely court; (2) the city as a space of especially dense communication; (3) the countryside, where missionary presence was only rarely permanent; (4) and the household – a central arena of conversion in early modern Asian societies.

Shining a fresh light onto the history of early modern Catholic missions and the early modern Eurasian cultural exchange, this will be an important book for any scholar of religious history, history of cultural contact/global history and early modern history in Asia.

Katalog der Universität Frankfurt (OPAC)



I. Monographien und Sammelbände

  • Nadine Amsler / Andreea Badea / Bernard Heyberger / Christian Windler (Hrsg.), Catholic Missionaries in Early Modern Asia, London 2019.
  • Cecilia Cristellon / Luise Schorn-Schütte (Hrsg.), Grundrechte und Religion im Europa der Frühen Neuzeit (16.-18. Jh.) (Schriften zur politischen Kommunikation 24), Göttingen 2019.
  • Birgit Emich, Geschichte der Frühen Neuzeit studieren (UTB, Reihe "Basics"), Konstanz 2006, 2., aktualisierte Auflage (utb S) München 2019.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Cecilia Cristellon, Chapter Two. Religion, in: Joanne Ferraro (Hrsg.), A Cultural History of Marriage, Vol. 3, Renaissance and Early Modern Age, Bloomsbury 2019, S. 35−49.
  • Cecilia Cristellon, Postfazione. I matrimoni misti. Una prospettiva di lunga durata, in: Michaël Gasperoni / Vincent Gourdon / Cyril Grange (Hrsg.), Les marriages mixtes dans les sociétés contemporaines. XVIIIe-XXI siècle. Pour une histoire sociale de la mixité matrimoniale, 2019, S. 333−362.
  • Magnus Ressel, The Hanseatics and the 'Barbary question' at the Congress of Vienna, in: Thomas Olechowski / Brigitte Mazohl / Karin Schneider / Reinhard Stauber (Hgg.), Der Wiener Kongress 1814/1815, Band I, Internationale Politik, Wien 2019, S. 95−103.
  • Magnus Ressel, A Dystopia as Utopia. The Algerian City of Oran and Annette von Droste-Hülshoff's The Jews' Beech Tree, in: Mario Klarer (Hrsg.), Mediterranean Slavery and World Literature, London 2019, S. 130−147.
  • Nadine Amsler / Andreea Badea / Bernard Heyberger / Christian Windler, Localizing Catholic mission in Asia. Introduction, in: Nadine Amsler / Andreea Badea / Bernard Heyberger / Christian Windler (Hrsg.), Catholic Missionaries in Early Modern Asia. Patterns of Localization (Religious Cultures in the Early Modern World), London − New York 2019, S. 1−11.
  • Birgit Emich, Localizing Catholic Missions in Asia. Framework conditions, scope for action, and social spaces, in: Nadine Amsler / Andreea Badea / Bernard Heyberger / Christian Windler (Hrsg.), Catholic Missionaries in Early Modern Asia. Patterns of Localization, London − New York 2019, S. 218−229.
  • Magnus Ressel, Karl von Zinzendorf 's Memorandum on Milan and the Liberalization of Trade in Austrian Lombardy in the Second Half of the 18th Century, in: Alessandra Dattero (Hrsg.), Milano città d'acqua e di ferro, Mailand 2019, S. 143−161.
  • Marco Cavarzere, La Riforma. Dialoghi possibili, in: Christoph Cornelissen / Gabriele d'Ottavio (Hrsg.), Germania e Italia. Sguardi incrociati sulla storiografia, Bologna 2019, S. 381−403.
  • Cecilia Cristellon, The Roman Congregations and the Application of the Tametsi as an Instrument of their Policy towards Mixed Marriages in Europe (1563-1798), in: Rechtsgeschichte | Legal History Rg 27 (2019), S. 163−171.
  • Marco Cavarzere, La Riforma alla riscoperta del Papato. Le edizioni protestanti di documenti pontifici in età moderna, in: Wietse de Boer / Vincenzo Lavenia / Giuseppe Marcocci (Hrsg.), La ghianda e la quercia. Saggi per Adriano Prosperi, Rom 2019, S. 83−94.
  • Marco Cavarzere, Das Papsttum als Wahlmonarchie. Konfessionelle Selbst- und Fremdwahrnehmung zwischen politischer Pädagogik und Konversionsstrategien, in: Mona Garloff / Christian Witt (Hrsg.), Confessio im Konflikt. Religiöse Selbst- und Fremdwahrnehmung in der Frühen Neuzeit. Ein Studienbuch (Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte 129), Göttingen 2019, S. 145−161.
  • Andreea Badea, “Die Häretiker aber gönnen sich nun allerfeierlichstes Gelächter“ oder wer entscheidet über den Heiligenhimmel? Kuriale Überlegungen zum Absolutheitsanspruch Roms im späten 17. Jahrhundert, in: Mona Garloff / Christian Witt (Hrsg.), Confessio im Konflikt. Religiöse Selbst- und Fremdwahrnehmung in der Frühen Neuzeit. Ein Studienbuch (Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz 129), Göttingen 2019, S. 235−253.
  • Birgit Emich, From the Council to the Founding Myth. How the Spirit of Trent Came to be Named, in: Marjorie Elizabeth Plummer / Joel F. Harrington (Hrsg.), Names and Naming in Early Modern Germany, Oxford − New York 2019, S. 40−61.
  • Magnus Ressel, Der Freikauf europäischer Gefangener aus Nordafrika. Ein europäisches Panorama, in: Sabine Haag / Veronika Sandbichler / Mario Klarer (Hrsg.), Piraten und Sklaven im Mittelmeer. Eine Ausstellung von Schloss Ambras Innsbruck und der Universität Innsbruck, Innsbruck 2019, S. 28−35.
  • Cecilia Cristellon, Mit dem Recht des Glaubens. Juden und Katholiken im Spannungsfeld von Taufe und Ehe in der Frühen Neuzeit, in: Cecilia Cristellon /  Luise Schorn-Schütte (Hrsg.), Grundrechte und Religion im Europa der Frühen Neuzeit (16.-18. Jh.) (Schriften zur politischen Kommunikation 24), Göttingen 2019, S. 101−121.
  • Andreea Badea, Nach bestem Wissen ein schlechtes Gewissen? Selbstanzeigen bei der Römischen Inquisition und die Vergabe von Leselizenzen im 17. und 18. Jahrhundert, in: Cecilia Cristellon / Luise Schorn-Schütte (Hrsg.), Grundrechte und Religion in Europa der Frühen Neuzeit (16.-18. Jh.) (Schriften zur politischen Kommunikation 24), Göttingen 2019, S. 133−147.
  • Andreea Badea, Hiermit bewerbe ich mich um die Stelle als… Francesco Bianchini und seine „Istoria Universale“ zwischen Gelehrsamkeit und kurialem Amt, in: Markus Friedrich / Jacob Schilling (Hrsg.), Praktiken frühneuzeitlicher Historiographie (Cultures and Practices of Knowledge in History 2), Berlin 2019, S. 173−193.
  • Andreea Badea, Nel ordine del Re Sole. Storiografia tra propaganda e censura nel tardo Seicento, in: Alejandro Cifres (Hrsg.), L'Inquisizione romana e i suoi archivi. A vent'anni dall'apertura dell'ACDF (Memoria Fidei IV), Rom 2019, S. 245−254.

III. Sonstige Publikationsformen

I. Sammelbände

  • Birgit Emich / Dirk Niefanger / Dominik Sauerer / Georg Seiderer (Hrsg.), Wallenstein. Mensch – Mythos – Memoria (Historische Forschungen 117), Berlin 2018.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Birgit Emich, Einführung, in: Birgit Emich / Dirk Niefanger / Dominik Sauerer / Georg Seiderer (Hrsg.), Wallenstein. Mensch – Mythos – Memoria (Historische Forschungen 117), Berlin 2018, S. 1−9.
  • Birgit Emich, Der Hof ist die Lepra des Papsttums (Papst Franziskus). Patronage und Verwaltung an der römischen Kurie der Frühen Neuzeit, in: Hans Kaspar von Greyerz / André Holenstein / Andreas Würgler (Hrsg.), Soldgeschäfte, Klientelismus, Korruption in der Frühen Neuzeit. Zum Soldunternehmertum der Familie Zurlauben im schweizerischen und europäischen Kontext (Herrschaft und soziale Systeme in der Frühen Neuzeit 25), Göttingen 2018, S. 71−83.
  • Birgith Emich, Konfession und Kultur, Konfession als Kultur? Vorschläge für eine kulturalistische Konfessionskultur-Forschung, in: Archiv für Reformationsgeschichte 109 (2018), S. 375–388.
  • Birgit Emich / Matthias Pohlig (Hrsg.), Focal Point. Frühneuzeitliche Konfessionskultur(en). Stand und Zukunft eines Konzepts, in: Archiv für Reformationsgeschichte 109 (2018), S. 373 f.
  • Birgit Emich, L'opera scientifica di Paolo Prodi. Un bilancio. In occasione della Giornata di studio a lui dedicata, 13 dicembre 2017, in: Annali dell'Istituto storico italo-germanico in Trento 44 (2018), S. 153–165.

I. Sammelbände

  • Birgit Emich / Arne Karsten / Hillard von Thiessen / Günther Wassilowsky (Hrsg.), Wolfgang Reinhard. Kleinere Schriften zur Rom-Forschung, Rom 2017.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Birgit Emich, Die Religionspolitik Kaiser Karls V., in: Franz Xaver Bischof / Harry Oelke (Hrsg.), Luther und Eck. Opponenten der Reformationsgeschichte im Vergleich, München 2017, S. 265−291.

I. Monografien

  • Dominik Fugger, Die Emanzipation des Geschmacks. Vom Aufbruch der europäischen Küche in die Neuzeit (Kleine Kulturwissenschaftliche Bibliothek 99), Berlin 2025.

II. Sammelbände

  • Antje Flüchter / Birgit Emich / Rebekka Voß (Hrsg.), The Christian Mission and the Religious Other. Multidirectional Perspectives in the Early Modern Period (Special Issue: Historical Interactions of Religious Cultures 2/1–2) 2025.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Andreea Badea, Powerful Networks. Girolamo Casanate and the Plans to Establish Dominican Catholicism in Rome, in: Giuanna Beeli / Lukas Camenzind / Nicolas Rogger / Christian Windler (Hrsg.), Religious Orders and the "World" (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 5), Köln 2025, S. 239−262.
  • Bruno Boute, Those Who Join the Confraternities of the Scapular or the Rosary Go to the Demons. Carmelites and Catholic Puritanism in the Low Countries (1674-1682), in: Giuanna Beeli / Lukas Camenzind / Nicolas Rogger / Christian Windler (Hrsg.), Religious Orders and the "World" (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 5), Köln 2025, S. 117−146.
  • Birgit Emich, Mission and Space. A Commentary, in: Birgit Emich / Antje Flüchter / Rebekka Voß (Hrsg.), The Christian Mission and the Religious Other: Multidirectional Perspectives in the Early Modern Period (special issue of Historical Interactions of Religious Cultures 2/1–2), 2025, S. 36−54.
  • Michael Leemann, How to Write about the Religious Other: Halle Pietist Missionaries, Their Publication Strategies, and Protestant Plurality, in: Birgit Emich / Antje Flüchter / Rebekka Voß (Hrsg.): The Christian Mission and the Religious Other. Multidirectional Perspectives in the Early Modern Period (special issue of Historical Interactions of Religious Cultures 2/1–2), 2025, S. 121−146.
  • Christoph Sander / Naomi Beutler / Filippo Sarra / Valentino Verdone / Andrea Cicerchia / Bruno Boute / Jörg Hörnschemeyer, GRACEFUL17. A Knowledge Graph for Papal Documents of Apostolic Provisions, in: Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften 10 (2025). (→ Online lesen)

I. Sammelbände

  • Birgit Emich / Daniel Sidler / Samuel Weber / Christian Windler (Hrsg.): Making Saints in a “Glocal" Religion. Practices of Holiness in Early Modern Catholicism (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 3), Köln 2024.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Birgit Emich, Holy Family? The Role of Kinship Relations in the Canonization Procedure, in: Birgit Emich / Daniel Sidler / Samuel Weber / Christian Windler (Hrsg.), Making Saints in a “Glocal" Religion. Practices of Holiness in Early Modern Catholicism (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 3), Köln 2024, S. 53−88.
  • Birgit Emich, Militärische Besatzung. Konfessionelles Zusammenleben und rechtliche Pluralität – ein Kommentar, in: Ulrike Ludwig (Hrsg.), Gesellschaftliche Diversität und Phänomene rechtlicher Einheit und Vielfalt in der vormodernen Stadt. Effekte konfessioneller und religiöser Diversität (EViR Working Paper 07), Münster: Käte Hamburger Kolleg „Einheit und Vielfalt im Recht“ 2024, S. 70−76.
  • Birgit Emich, Thousand little stories? World Christianity in a Polycentric Perspective, in: Klaus Koschorke / Ciprian Burlacioiu / Philipp Kuster (Hrsg.), Early South-South Links in the History of World Christianity (16th-19th Centuries) (Studies in the History of Christianity in the Non-Western World | Studien zur Außereuropäischen Christentumsgeschichte 38), Wiesbaden 2024, S. 205−209.
  • Birgit Emich, “Glocal" Saints in a Polycentric World. Conclusion and Outlook, in: Birgit Emich / Daniel Sidler / Samuel Weber / Christian Windler (Hrsg.), Making Saints in a “Glocal" Religion. Practices of Holiness in Early Modern Catholicism (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 3), Köln 2024, S. 441−451.
  • Bruno Boute, Attritionnisme et contritionnisme entre la France, les Pays-Bas espagnols, et Rome. La Censure Romaine et le Sacrement de Pénitence. in: Albrecht Burkardt / Jean-Pascal Gay (Hrsg.), L'Inquisition romaine et la France. Juridiction, doctrine et pluralité des catholicismes européens à l'"Age Tridentin" (Collection de l'École française de Rome), Rom 2024, S. 194−223.
  • Andreea Badea, On the Road to Sanctity? The Construction of María de Jesús de Ágreda as a Franciscan Saint between Missionary Zeal and Scholarly Debates, in: Birgit Emich / Daniel Sidler / Samuel Weber / Christian Windler (Hrsg.), Making Saints in a “Glocal" Religion. Practices of Holiness in Early Modern Catholicism (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 3), Köln 2024, S. 227−247.
  • Andreea Badea, Talente im Blick. Erfolgreiche Bewerbungen um das Amt des päpstlichen Referendars in der Frühen Neuzeit, in: Historische Anthropologie 32/1 (2024), S. 82−101.
  • Dominik Fugger, Verfemte Früchte. Der Spilling (Prunus domestica ssp. pomariorum) und die Rote Ruhr (Dysenteria) in der Frühen Neuzeit, in: Sudhoffs Archiv 108 (2024).
  • Kevin Klein, Auf Stellensuche im Zentrum der Macht. Bewerbungspraktiken am Kaiserhof Rudolfs II. (1576–1612), in: Historische Anthropologie 32/1 (2024), S. 39−59.
  • Kevin Klein, Treue Begleiter. Leibgardisten und die Systemgrenzen des Kaiserhofes um 1600, in: Nadine Amsler / Nadir Weber (Hrsg.), Im Schatten der Macht. Subalterne Körper an frühneuzeitlichen Fürstenhöfen (Zeitschrift für Historische Forschung – Beihefte 60) Berlin 2024, S. 99−126.

I. Sammelbände

  • Andreea Badea / Bruno Boute / Birgit Emich (Hrsg.), Pathways through Early Modern Christianities (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 1), Köln 2023.

II. Quelleneditionen

  • Dominik Fugger / Jenny Lagaude (Hrsg.) unter Mitwirkung von Christian Scherer, Johann Gottfried Herder: Predigten. Band 1: Riga 1765–1769, Berlin − Boston 2023.

III. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Andreea Badea, Lutheranism as Heresy. Louis Maimbourg''s Gallican View of Church History, in: Daniel Gehrt / Markus Matthias / Sascha Salatowsky (Hrsg.), Reforming Church History. The Impact of the Reformation on Early Modern European Historiography (Gothaer Forschungen zur Frühen Neuzeit 22), Stuttgart 2023, S. 187−192.
  • Andreea Badea, Roman Censorship and the Shaping of a Catholic Thought Collective, in: Irene Bueno / Vincenzo Lavenia / Riccardo Parmeggiani (Hrsg.), Current Trends in the Historiography of Inquisitions. Themes and Comparisons (I libri di Viella 463), Rom 2023, S. 347−363.
  • Andreea Badea / Bruno Boute / Birgit Emich: Introduction, in: Andreea Badea / Bruno Boute / Birgit Emich (Hrsg.), Pathways through Early Modern Christianities (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 1), Köln 2023, S. 7−31.
  • Birgit Emich, Uniformity and Polycentricity. The Early Modern Papacy between Promoting Unity and Handling Diversity, in: Andreea Badea / Bruno Boute / Birgit Emich (Hrsg.), Pathways through Early Modern Christianities (Kulturen des Christentums | Cultures of Christianity 1), Köln 2023, S. 33−53.
  • Birgit Emich, Court Clerics at a Clerical Court. The Roman Curia, the Papal cappella and the Art of Differentiation Between Religious and Political Clerics, in: Alain Marchandisse / Benoist Pierre (Hrsg.), Église et État. Les Clergés de Cour en Europe (fin XVe siècle-XVIIIe siècle). Service religieux et service politique dans les systèmes curiaux. Actes du Colloque International, Versailles 24-26 janvier 2013 (Centre d'Études Supérieures de la Renaissance, Collection « Études Renaissantes » 41), Turnhout 2023, S. 13−36.

I. Monografien

  • Dominik Fugger, Götter, Heiden, Hieroglyphen. Die Entdeckung des nördlichen Polytheismus 1600–1650, Paderborn 2022.
  • Sigrun Müller / Christian Weiß, Der Maler Jerg Ratgeb und der Bauernkrieg, Heidelberg 2022.

II. Sammelbände

  • Natalie Krentz / Mona Garloff (Hrsg.), Objektordnungen zwischen Zeiten und Räumen. Verzeichnung, Transport und die Deutung von Objekten im Wandel (MEMO – Medieval and Early Modern Material Culture Online, Special Issue 2), 2022.
    → DOI: 10.25536/2022sb02

III. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Andreea Badea, On Censors and Booksellers. Curial Elites and the Regulation of Roman Book Trade in the 17th Century, in: Fokko Jan Dijksterhuis (Hrsg.), Regulating Knowledge in an Entangled World (Knowledge Societies in History 5), London 2022, S. 193210.
  • Andreea Badea, Consulteurs des congrégations romaines et ordres religieux, in: Albrecht Burckardt / Alexandra Roger (Hrsg.), L'exception et la règle. Les pratiques d'entrée et de sortie des couvents, de la fin du Moyen Âge au XIXe siècle, Rennes 2022, S. 209−219.
  • Birgit Emich, Der Marchese im Matsch. Adelige Wasserbauunternehmer im Kirchenstaat, in: Annette Cremer / Alexander Jendorff (Hrsg.), Decorum und Mammon im Widerstreit? Adeliges Wirtschaftshandeln zwischen Standesprofilen, Profitstreben und ökonomischer Notwendigkeit (Höfische Kultur interdisziplinär [HKI] – Schriften und Materialien des Rudolstädter Arbeitskreises zur Residenzkultur 4), Heidelberg 2022, S. 349−363. (→ Online lesen)
  • Natalie Krentz / Mona Garloff, Einleitung. Objektordnungen zwischen Zeiten und Räumen, in: Mona Garloff / Natalie Krentz (Hrsg.), Objektordnungen zwischen Zeiten und Räumen. Verzeichnung, Transport und die Deutung von Objekten im Wandel (MEMO – Medieval and Early Modern Material Culture Online, Special Issue 2), 2022.
    → DOI: 10.25536/2022sb02_01.
  • Natalie Krentz, Akten in Kisten und Fässern. Überlegungen zur Materialität und Mobilität archivalischer Ordnungen im Dreißigjährigen Krieg, in: Mona Garloff / Natalie Krentz (Hrsg.), Objektordnungen zwischen Zeiten und Räumen. Verzeichnung, Transport und die Deutung von Objekten im Wandel (MEMO – Medieval and Early Modern Material Culture Online, Special Issue 2), 2022.
    → DOI: 10.25536/2022sb02_06
  • Oksana Prokopyuk, Donators of the Monasteries in the Hetmanshchyna. A Social Portrait, in: Ukrainian Historical Journal, 2 (2022), S. 30−45 [in Ukrainian].
  • Magnus Ressel, Von der Bedeutungslosigkeit an die Spitze. Die Händler der süddeutschen Reichsstädte in Lyon im 18. Jahrhundert, in: Sigrid Hirbodian / Edwin E. Weber (Hrsg.), Von der Krise des 17. Jahrhunderts bis zur frühen Industrialisierung. Wirtschaft in Oberschwaben 1600-1850, Stuttgart 2022, S. 289−321.
  • Magnus Ressel, The 'Backbone' of the Serenissima. Venice and the Trade with the Holy Roman Empire in the 18th Century, in: Mediterranea – ricerche storiche 19 (2022), S. 591−618.
  • Vitalii Tkachuk, Own Land in the representation of Rus-Ukraine in Early New time, in: A. V. Doronin / V. Ulianovsky / N. Sinkevych / A. Bovgyria (Hrsg.), When are nations born in eastern Europe?, Bonn − Vilnius, 2022, S. 228−295.
  • Vitalii Tkachuk, Concepts, ideas and myths of early modern Rus-Ukrainian nation in the temporal and regional / subregional dimensions, in: A. V. Doronin / V. Ulianovsky, N. Sinkevych / A. Bovgyria (Hrsg.), When are nations born in eastern Europe?, Bonn − Vilnius, 2022, S. 162−227.
  • Valerii Zema, The Council of Constance and Kyivan Metropolitanate. Ukraine in the inter-civilization Discourses of Antiquity, Middle Ages, and Early Modern, Kyiv 2022, S. 400−425.
Im Fokus:

Christoph Cornelißen / Andreas Fahrmeir (Hrsg.), Vom Konklave zum Assessment-Center Personalentscheidungen im historischen Wandel, Darmstadt 2021.

Sammelband des DFG-Projektes FOR 1219 "Personalentscheidungen bei gesellschaftlichen Schlüsselpositionen"

Mit Beiträgen von Birgit Emich und Andreea Badea

Die Moderne hat aus der Suche nach dem perfekten Führungspersonal eine Wissenschaft gemacht und scheint Personalentscheidungen gut im Griff zu haben. Aber war Donald Trump der perfekte Präsident, Markus Braun (Wirecard) der beste Manager, Franz-Peter Tebartzvan Elst der optimale Bischof? Vielleicht wären das Losverfahren oder die Erbschaftsfolge manches Mal sinnvoller gewesen?


Was passiert, wenn man die Perspektive umdreht und das Scheitern von Verfahren der Personalauswahl in den Mittelpunkt stellt? Die historischen Fallstudien dieses Buches – von der Spätantike bis heute - machen überraschend deutlich, dass jedes noch so durchdachte Verfahren zur Rekrutierung von Spitzenpersonal Vor- und Nachteile hat und daher mit gutem Grund unterstützt wie kritisiert werden kann.

(Text- und Bildnachweis: © wbg Academic)


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Andreea Badea / Bruno Boute / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke (Hrsg.): Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

Scholarship has come to value the uncertainties haunting early modern knowledge cultures; indeed, awareness of the fragility and plurality of knowledge is now offered as a key element for understanding early modern science as a whole. Yet early modern actors never questioned the possibility of certainty itself and never objected to the notion that truth is out there, universal, and therefore safe from human manipulation.

This book investigates how early modern actors managed not to succumb to postmodern relativism, despite the increasing uncertainties and blatant disagreements about the nature of God, Man, and the Universe. An international and interdisciplinary team of experts in fields ranging from the history of science to theology and the history of ideas analyses a number of practices that were central to maintaining and functionalizing the notion of absolute truth. Through such an interdisciplinary research the book shows how certainty about truth could be achieved, and how early modern society recognized the credibility of a wide plethora of actors in differentiating fields of knowledge.

(Text- und Bildnachweis: © Amsterdam University Press)

I. Monographien und Sammelbände

  • Andreea Badea / Bruno Boute / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke (Hrsg.): Making Truth in Early Modern Catholicism, Amsterdam 2021.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Birgit Emich / Christoph Cornelisen / Hartmut Leppin / Jorg Lesczenski / Daniela Rando / Davide Scotto / Camilla Tenaglia, Eignungserwartung und Scheitern, in: Andreas Fahrmeir / Christoph Cornelißen, Vom Konklave zum Assessment-Center. Personalentscheidungen im historischen Wandel, Darmstadt 2021, S. 242−256.
  • Andreea Badea / Muriel Favre / Annika Klein, Meritokratie und Diversität, in: Andreas Fahrmeir / Christoph Cornelißen, Vom Konklave zum Assessment-Center. Personalentscheidungen im historischen Wandel, Darmstadt 2021, S. 257−264.
  • Andreea Badea, Kritik an der kurialen Personalpolitik im 18. Jahrhundert. Der Predigerorden an den Schaltstellen romischer Macht oder wie ein Jesuit sich selbst zensieren musste, in: Andreas Fahrmeir / Christoph Cornelißen, Vom Konklave zum Assessment-Center. Personalentscheidungen im historischen Wandel, Darmstadt 2021, S. 142−159.
  • Andreea Badea, Ein guter Hirte und Bürokrat oder: Was macht einen kompetenten Bischof aus? Elitenrekrutierung als Zweck der römischen Verwaltungsreform im späten 17. Jahrhundert, in: ZHF 48/2 (2021), S. 263−294.
  • Andreea Badea, Credibility of the Past. Writing and Censoring History within Seventeenth Century Catholicism, in: Andreea Badea / Bruno Boute / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism (Scientiae Studies 1), Amsterdam 2021, S. 191−210.
  • Bruno Boute / Andreea Badea / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke: A Product's Glamour. Credibility, or the Manufacture and Administration of Truth in Early Modern Catholicism, in: Bruno Boute / Andreea Badea / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism (Scientiae Studies 1), Amsterdam 2021, S. 7−38.
  • Birgit Emich, The Production of Truth in the Manufacture of Saints. Procedures, Credibility, and Patronage in Early Modern Processes of Canonization, in: Andreea Badea / Bruno Boute / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism (Scientaie Studies 1), Amsterdam 2021, S. 165−190.
  • Bruno Boute, Saving Truth. Roman Censorship and Catholic Pluralization in the Confessionals of the Habsburg Netherlands, 1682-1686, in: Andreea Badea / Bruno Boute / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism (Scientiae Studies 1), Amsterdam 2021, S. 135−164.
  • Cecilia Cristellon, Choosing Information, Selecting Truth. The Roman Congregations, the Benedictine Declaration, and the Establishment of Religious Pluralism, in: Andreea Badea / Bruno Boute / Marco Cavarzere / Steven Vanden Broecke (Hrsg.), Making Truth in Early Modern Catholicism (Scientiae Studies 1), Amsterdam 2021, S. 279−304.
Im Fokus:
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Marco Cavarzere, Historical culture and political reform in the Italian Enlightenment, Oxford 2020.

For centuries the society and politics of Old Regime Europe relied on the strong connection between past, present, and future and on the belief in the unstoppable continuity of time. What happened during the eighteenth century when the age of revolutions claimed it had canceled the previous social order and announced the dawn of a new era? This book explores how antiquarianism provided new political bodies with allegedly time-hallowed traditions and so served as a source of legitimacy for reshaping European politics. The love for antiquities forged a common language of political communication within a burgeoning public sphere.

To understand why this happened, Marco Cavarzere focuses on the cultural debates taking place in the Italian states from 1748 until 1796. During this period, governments tried to establish regional “national cultures" through erudite scholarship, with the intent of creating new administrative and political centralization within individual Italian states. Meanwhile, other sectors of local societies used the tools of antiquarianism in order to offer a counter-narrative on these political reforms.

Ultimately, this book proposes a localized way of reading antiquarian texts. Far from presenting timeless knowledge, erudition in fact gave voice to specific tensions which were linked to restricted political arenas and regional public opinion.

(Text- und Bildnachweis: © Liverpool University Press)

Bestellen im Katalog der Universitätbliothek Frankfurt (OPAC)



I. Monographien und Sammelbände

  • Marco Cavarzere, Historical culture and political reform in the Italian Enlightenment, Oxford 2020.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Birgit Emich, Kulturform und Karrieretechnik. Moderne Patronage im Spiegel der Frühen Neuzeit, in: Jens Ivo Engels / Volkhard Huth / Robert Bernsee / Volker Köhler (Hrsg.), Moderne Patronage. Annäherungen an die Bedeutung personaler Verflechtung in Politik und Wirtschaft im 19. und 20. Jahrhundert, Frankfurt am Main 2020, S. 139−163.
  • Birgit Emich, The Cardinal Nephew, in: Mary Hollingsworth / Miles Pattenden / Arnold Witte (Hrsg.), Companion to the Early Modern Cardinal, Leiden − Boston 2020, S. 71−87.
  • Birgit Emich, Localizing Catholic Missions in Asia. Framework conditions, scope for action, and social spaces, in: Nadine Amsler / Andreea Badea / Bernard Heyberger / Christian Windler (Hrsg.), Catholic Missionaries in Early Modern Asia. Patterns of Localization, London − New York 2020, S. 218−229.
  • Bruno Boute / Gianluca D'Errico / Andrea Katharina Ottens / Florian Warnsloh, Systematisches Repertorium zur Buchzensur 1542-1700. Inquisition, in: Hubert Wolf (Hrsg.) Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung II: 1542-1700, Paderborn – München – Wenen − Zürich 2020.

III. Kleinere Beiträge und sonstige Publikationsformen

  • Andreea Badea, Ciampini, Giovanni Giustino, in: Personen und Profile 1542-1700, bearbeitet von Jyri Hasecker und Judith Schepers (Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung: 1542-1700, hrsg. von Hubert Wolf), Paderborn u.a. 2020, S. 463−468.
  • Andreea Badea, Fabretti, Raffaele, in: Hubert Wolf (Hrsg.), Personen und Profile 1542-1700. Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung: 1542-1700, Paderborn – München – Wenen − Zürich 2020, S. 603−610.
  • Andreea Badea, Gilles, Antoine, in: Hubert Wolf (Hrsg.), Personen und Profile 1542-1700. Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung: 1542-1700, Paderborn – München – Wenen − Zürich 2020, S. 743−745.
  • Bruno Boute, Lombard, Peter, in: Hubert Wolf (Hrsg.), Personen und Profile 1542-1700. Römische Inquisition und Indexkongregation. Grundlagenforschung: 1542-1700, Paderborn – München – Wenen − Zürich 2020, S. 890−894.
Im Fokus:
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Nadine Amsler / Andreea Badea / Bernard Heyberger / Christian Windler (Hrsg.): Catholic Missionaries in Early Modern Asia, London 2019.

(© Taylor & Francis Group)

Over recent decades, historians have become increasingly interested in early modern Catholic missions in Asia as laboratories of cultural contact. This book builds on recent ground-breaking research on early modern Catholic missions, which has shown that missionaries in Asia cooperated with and accommodated the needs of local agents rather than being uncompromising promoters of post-Tridentine doctrine and devotion.

Bringing together some of the most renowned and innovative researchers from Anglophone countries and continental Europe, this volume investigates how missionaries' entanglements with local societies across Asia contributed to processes of localization within the early modern Catholic church. The focus of the volume is on missionaries' adaptation to four ideal-typical social settings that played an eminent role in early modern Asian missions: (1) the symbolically loaded princely court; (2) the city as a space of especially dense communication; (3) the countryside, where missionary presence was only rarely permanent; (4) and the household – a central arena of conversion in early modern Asian societies.

Shining a fresh light onto the history of early modern Catholic missions and the early modern Eurasian cultural exchange, this will be an important book for any scholar of religious history, history of cultural contact/global history and early modern history in Asia.

Katalog der Universität Frankfurt (OPAC)



I. Monographien und Sammelbände

  • Nadine Amsler / Andreea Badea / Bernard Heyberger / Christian Windler (Hrsg.), Catholic Missionaries in Early Modern Asia, London 2019.
  • Cecilia Cristellon / Luise Schorn-Schütte (Hrsg.), Grundrechte und Religion im Europa der Frühen Neuzeit (16.-18. Jh.) (Schriften zur politischen Kommunikation 24), Göttingen 2019.
  • Birgit Emich, Geschichte der Frühen Neuzeit studieren (UTB, Reihe "Basics"), Konstanz 2006, 2., aktualisierte Auflage (utb S) München 2019.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Cecilia Cristellon, Chapter Two. Religion, in: Joanne Ferraro (Hrsg.), A Cultural History of Marriage, Vol. 3, Renaissance and Early Modern Age, Bloomsbury 2019, S. 35−49.
  • Cecilia Cristellon, Postfazione. I matrimoni misti. Una prospettiva di lunga durata, in: Michaël Gasperoni / Vincent Gourdon / Cyril Grange (Hrsg.), Les marriages mixtes dans les sociétés contemporaines. XVIIIe-XXI siècle. Pour une histoire sociale de la mixité matrimoniale, 2019, S. 333−362.
  • Magnus Ressel, The Hanseatics and the 'Barbary question' at the Congress of Vienna, in: Thomas Olechowski / Brigitte Mazohl / Karin Schneider / Reinhard Stauber (Hgg.), Der Wiener Kongress 1814/1815, Band I, Internationale Politik, Wien 2019, S. 95−103.
  • Magnus Ressel, A Dystopia as Utopia. The Algerian City of Oran and Annette von Droste-Hülshoff's The Jews' Beech Tree, in: Mario Klarer (Hrsg.), Mediterranean Slavery and World Literature, London 2019, S. 130−147.
  • Nadine Amsler / Andreea Badea / Bernard Heyberger / Christian Windler, Localizing Catholic mission in Asia. Introduction, in: Nadine Amsler / Andreea Badea / Bernard Heyberger / Christian Windler (Hrsg.), Catholic Missionaries in Early Modern Asia. Patterns of Localization (Religious Cultures in the Early Modern World), London − New York 2019, S. 1−11.
  • Birgit Emich, Localizing Catholic Missions in Asia. Framework conditions, scope for action, and social spaces, in: Nadine Amsler / Andreea Badea / Bernard Heyberger / Christian Windler (Hrsg.), Catholic Missionaries in Early Modern Asia. Patterns of Localization, London − New York 2019, S. 218−229.
  • Magnus Ressel, Karl von Zinzendorf 's Memorandum on Milan and the Liberalization of Trade in Austrian Lombardy in the Second Half of the 18th Century, in: Alessandra Dattero (Hrsg.), Milano città d'acqua e di ferro, Mailand 2019, S. 143−161.
  • Marco Cavarzere, La Riforma. Dialoghi possibili, in: Christoph Cornelissen / Gabriele d'Ottavio (Hrsg.), Germania e Italia. Sguardi incrociati sulla storiografia, Bologna 2019, S. 381−403.
  • Cecilia Cristellon, The Roman Congregations and the Application of the Tametsi as an Instrument of their Policy towards Mixed Marriages in Europe (1563-1798), in: Rechtsgeschichte | Legal History Rg 27 (2019), S. 163−171.
  • Marco Cavarzere, La Riforma alla riscoperta del Papato. Le edizioni protestanti di documenti pontifici in età moderna, in: Wietse de Boer / Vincenzo Lavenia / Giuseppe Marcocci (Hrsg.), La ghianda e la quercia. Saggi per Adriano Prosperi, Rom 2019, S. 83−94.
  • Marco Cavarzere, Das Papsttum als Wahlmonarchie. Konfessionelle Selbst- und Fremdwahrnehmung zwischen politischer Pädagogik und Konversionsstrategien, in: Mona Garloff / Christian Witt (Hrsg.), Confessio im Konflikt. Religiöse Selbst- und Fremdwahrnehmung in der Frühen Neuzeit. Ein Studienbuch (Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte 129), Göttingen 2019, S. 145−161.
  • Andreea Badea, “Die Häretiker aber gönnen sich nun allerfeierlichstes Gelächter“ oder wer entscheidet über den Heiligenhimmel? Kuriale Überlegungen zum Absolutheitsanspruch Roms im späten 17. Jahrhundert, in: Mona Garloff / Christian Witt (Hrsg.), Confessio im Konflikt. Religiöse Selbst- und Fremdwahrnehmung in der Frühen Neuzeit. Ein Studienbuch (Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz 129), Göttingen 2019, S. 235−253.
  • Birgit Emich, From the Council to the Founding Myth. How the Spirit of Trent Came to be Named, in: Marjorie Elizabeth Plummer / Joel F. Harrington (Hrsg.), Names and Naming in Early Modern Germany, Oxford − New York 2019, S. 40−61.
  • Magnus Ressel, Der Freikauf europäischer Gefangener aus Nordafrika. Ein europäisches Panorama, in: Sabine Haag / Veronika Sandbichler / Mario Klarer (Hrsg.), Piraten und Sklaven im Mittelmeer. Eine Ausstellung von Schloss Ambras Innsbruck und der Universität Innsbruck, Innsbruck 2019, S. 28−35.
  • Cecilia Cristellon, Mit dem Recht des Glaubens. Juden und Katholiken im Spannungsfeld von Taufe und Ehe in der Frühen Neuzeit, in: Cecilia Cristellon /  Luise Schorn-Schütte (Hrsg.), Grundrechte und Religion im Europa der Frühen Neuzeit (16.-18. Jh.) (Schriften zur politischen Kommunikation 24), Göttingen 2019, S. 101−121.
  • Andreea Badea, Nach bestem Wissen ein schlechtes Gewissen? Selbstanzeigen bei der Römischen Inquisition und die Vergabe von Leselizenzen im 17. und 18. Jahrhundert, in: Cecilia Cristellon / Luise Schorn-Schütte (Hrsg.), Grundrechte und Religion in Europa der Frühen Neuzeit (16.-18. Jh.) (Schriften zur politischen Kommunikation 24), Göttingen 2019, S. 133−147.
  • Andreea Badea, Hiermit bewerbe ich mich um die Stelle als… Francesco Bianchini und seine „Istoria Universale“ zwischen Gelehrsamkeit und kurialem Amt, in: Markus Friedrich / Jacob Schilling (Hrsg.), Praktiken frühneuzeitlicher Historiographie (Cultures and Practices of Knowledge in History 2), Berlin 2019, S. 173−193.
  • Andreea Badea, Nel ordine del Re Sole. Storiografia tra propaganda e censura nel tardo Seicento, in: Alejandro Cifres (Hrsg.), L'Inquisizione romana e i suoi archivi. A vent'anni dall'apertura dell'ACDF (Memoria Fidei IV), Rom 2019, S. 245−254.

III. Sonstige Publikationsformen

I. Sammelbände

  • Birgit Emich / Dirk Niefanger / Dominik Sauerer / Georg Seiderer (Hrsg.), Wallenstein. Mensch – Mythos – Memoria (Historische Forschungen 117), Berlin 2018.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Birgit Emich, Einführung, in: Birgit Emich / Dirk Niefanger / Dominik Sauerer / Georg Seiderer (Hrsg.), Wallenstein. Mensch – Mythos – Memoria (Historische Forschungen 117), Berlin 2018, S. 1−9.
  • Birgit Emich, Der Hof ist die Lepra des Papsttums (Papst Franziskus). Patronage und Verwaltung an der römischen Kurie der Frühen Neuzeit, in: Hans Kaspar von Greyerz / André Holenstein / Andreas Würgler (Hrsg.), Soldgeschäfte, Klientelismus, Korruption in der Frühen Neuzeit. Zum Soldunternehmertum der Familie Zurlauben im schweizerischen und europäischen Kontext (Herrschaft und soziale Systeme in der Frühen Neuzeit 25), Göttingen 2018, S. 71−83.
  • Birgith Emich, Konfession und Kultur, Konfession als Kultur? Vorschläge für eine kulturalistische Konfessionskultur-Forschung, in: Archiv für Reformationsgeschichte 109 (2018), S. 375–388.
  • Birgit Emich / Matthias Pohlig (Hrsg.), Focal Point. Frühneuzeitliche Konfessionskultur(en). Stand und Zukunft eines Konzepts, in: Archiv für Reformationsgeschichte 109 (2018), S. 373 f.
  • Birgit Emich, L'opera scientifica di Paolo Prodi. Un bilancio. In occasione della Giornata di studio a lui dedicata, 13 dicembre 2017, in: Annali dell'Istituto storico italo-germanico in Trento 44 (2018), S. 153–165.

I. Sammelbände

  • Birgit Emich / Arne Karsten / Hillard von Thiessen / Günther Wassilowsky (Hrsg.), Wolfgang Reinhard. Kleinere Schriften zur Rom-Forschung, Rom 2017.

II. Aufsätze in Zeitschriften und Beiträge in Sammelbänden

  • Birgit Emich, Die Religionspolitik Kaiser Karls V., in: Franz Xaver Bischof / Harry Oelke (Hrsg.), Luther und Eck. Opponenten der Reformationsgeschichte im Vergleich, München 2017, S. 265−291.

SHARED SPACES, HIDDEN CONGREGATIONS

Navigating Religious Diversity in Early Modern Communities


Between 1500 and 1800, sharing devotional, ritual, and sacred spaces created internal complexities to social, political, and economic relationships in Europe and beyond. Most regions in Europe were already religiously diverse, increasingly so after the early sixteenth-century religious reform movements. Global colonization, expanding trade networks, and the later sixteenth century religious diversification brought more individuals and communities of diverse religions, faith groups, and new Christian denominations into regular contact. When these diverse faith groups occupied the same geographic and ecclesial space, devotional differences often generated extreme reactions in local communities.

This course will investigate the local arrangements made for sharing churches and sacred spaces in early modern Europe and discuss the abilities and limitations of the human capacity to accommodate religious differences. Using recent case studies and research projects using a variety of methodological approaches, we will examine the dynamics of devotional space and rituals in the development of communal relations at the local communal level.

The course will also explore the theological, philosophical, and political conversations in print about that sharing, the physical space and objects in that space, the legal contestation of space usage, and the social interactions over marriage, economic activity, and other forms of daily interaction. We will explore the questions: How and why do diverse religious groups share devotional spaces? How do these interactions shape their political, social, and personal lives? Do these shared churches influence the development of tolerance and intolerance? 

There are no application forms. Applicants should state their reasons for wishing to participate in the course and send a CV that describes their academic career and their current research. Please also supply the address of an academic referee who may be contacted to provide a reference if needed. Address: forschung@hab.de.

Application Deadline: 28 February 2026

Confirmed Guest Lecturers 

  • Jaap Geraerts (Institute for European History, Mainz)
  • Kilian Harrer (Institute for European History, Mainz)
  • Andrew Spicer (emeritus, Oxford Brookes University)

Contact 
Dr. Volker Bauer 
Herzog August Bibliothek
Postfach 13 64
D-38299 Wolfenbüttel
Fax: +49 5331 – 808 266
forschung@hab.de


Einstellung von Archivbeschäftigten (EG 5 TV-H)

Beim Hessischen Landesarchiv sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt vier befristete Projektstellen in Vollzeit (40 Wochenstunden) für zunächst 36 Monate als Archivbeschäftigte in der Erschließung (m/w/d) (EG 5 TV-H)

Aufgabenbeschreibung 

  • Ordnung und Verzeichnung von gleichförmigen Rückerstattungsakten des 20. Jhs. nach einem Metadatenschema inkl. Zuweisung in eine Klassifikation
  • Ausheben, Reponieren und Signieren der zu erschließenden Akten und Kartons

Unsere Qualifikationsanforderungen

  • abgeschlossene Ausbildung zum/zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (m/w/d), vorzugsweise Fachrichtung Archiv, oder
  • abgeschlossene Ausbildung, alternativ ein fortgeschrittenes oder abgeschlossenes Bachelorstudium, und nachgewiesene, längere berufliche oder praktische Erfahrungen in der Erschließung von Archivgut in einem fachlich geführten Archiv
  • Kenntnisse im Lesen von Handschriften (sog. Sütterlin)
  • Grundkenntnisse der deutschen Geschichte des 19./20. Jahrhunderts sowie
  • sichere IT-Anwenderkenntnisse und die Bereitschaft, sich in die einschlägigen Funktionalitäten der Erschließungssoftware einzuarbeiten
  • Hohe Konzentrationsfähigkeit und Genauigkeit
  • Organisationsgeschick und selbstständige Arbeitsweise
  • Kommunikations- und Teamfähigkeit

    Was wir bieten

    Die Arbeitsplätze können grundsätzlich in Teilzeit besetzt werden. Das Land Hessen ist bestrebt, den Anteil von Frauen in der Landesverwaltung zu erhöhen; Bewerbungen von Frauen sind daher besonders erwünscht. Wir begrüßen ausdrücklich Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund. Bewerberinnen und Bewerber mit Behinderungen und ihnen Gleichgestellte im Sinne des SGB IX (§ 2 Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

    Bitte bewerben Sie sich elektronisch in unserem Stellenportal, indem Sie dem Link 23_EG 5_BMF_VN 21_25 folgen. Bitte fügen Sie in einer zusammenhängenden PDFDatei Ihr Anschreiben, Ihren Lebenslauf sowie alle aussagekräftigen Zeugnisse und Nachweise bei. Wir bitten Sie, sowohl im Anschreiben als auch bei jeder weiteren Korrespondenz zu diesem Bewerbungsverfahren folgendes Kennwort anzugeben: 23_EG 5_VN 21/25. Die Bewerbungsfrist endet mit Ablauf des 20.10.2025. Bis dahin muss die vollständige Bewerbung eingegangen sein.

    Haben Sie Fragen? Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an karriere@hla.hessen.de.

Einstellung eines Archivangestellten (m/w/d) (EG 13 TV-H)

Beim Hessischen Landesarchiv ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine auf 42 Monate befristete Stelle in Teilzeit mit 20 Wochenstunden (50 Prozent) als Archivangestellter (m/w/d) (EG 13 TV-H)

in der Abteilung Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Referat 23 Erschließung und Erhaltung, zu besetzen. Dienstort ist Wiesbaden. Die Stelle ist für die begleitende Anfertigung einer wissenschaftlichen Qualifikationsarbeit geeignet. Das Hessische Landesarchiv ist für alle Bereiche des staatlichen Archivwesens in Hessen zuständig. Es gliedert sich u.a. in die Abteilungen Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Hessisches Staatsarchiv Darmstadt und Hessisches Staatsarchiv Marburg. Die Stelle steht im Kontext der Zugänglichmachung von Archivgut des Hessischen Landesarchivs zur „Wiedergutmachung“ nationalsozialistischen Unrechts in dem vom Bundesministerium der Finanzen geförderten „Themenportal Wiedergutmachung“. Sie dient der Steuerung, Bearbeitung und Vermittlung eines Projekts zur Erschließung von Akten zur Rückerstattung von während der NS-Diktatur entzogenen Vermögenswerten, die in Hessen im Zuge der Umsetzung des Militärregierungsgesetzes vom 10.11.1947 bzw. des Bundesrückerstattungsgesetzes vom 19.07.1957 entstanden sind. Das Hessische Landesarchiv ist mit dem Gütesiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen“ zertifiziert. Uns ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wichtig. Als großes Landesarchiv bieten wir Ihnen flexible Arbeitszeiten, einen modernen digitalen Arbeitsplatz und die Möglichkeit zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung. Ihnen steht ferner das LandesTicket mit einer kostenfreien Nutzung des ÖPNV innerhalb Hessens zur Verfügung.

Aufgabenbeschreibung

  • Bestandsanalyse, Bestandsbeschreibung, Erstellung einer Klassifikation und Verzeichnung von besonders komplexen Rückerstattungsakten des 20. Jhs.
  • Fachliche Betreuung eines Projektteams inkl. Qualitätskontrolle
  • Unterstützung beim Datentransfer mit dem Themenportal
  • interne Berichterstattung, Ergebnissicherung und Bekanntmachung des Projekts im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit

Unsere Qualifikationsanforderungen

  • Laufbahnbefähigung für den Laufbahnzweig höherer Archivdienst im höheren allgemeinen Verwaltungsdienst oder
  • abgeschlossenes Masterstudium in Geschichte oder in einem verwandten geistes oder kulturwissenschaftlichen Fach und nachgewiesene, längere berufliche oder praktische Erfahrungen in einem fachlich geführten Archiv; ein Arbeitsschwerpunkt auf der Erschließung (Ordnung, Verzeichnung, Klassifikation) von Archivgut ist erwünscht.
  • einschlägige historische Kenntnisse der NS-Diktatur und ihrer Aufarbeitung
  • Kenntnisse der Methoden und Standards der archivischen Erschließung
  • erste Erfahrungen in Projektmanagement und fachlicher Personalsteuerung (erwünscht) 
  • Bereitschaft, sich Kenntnisse des Hessischen Archivgesetzes inkl. des archivischen Nutzungsrechts anzueignen

Ihre persönliche Stärken

  • selbstständige und lösungsorientierte Arbeitsweise
  • gute Kommunikations- und Koordinationsfähigkeiten
  • Führungsfähigkeit
  • Flexibilität und Zielorientierung, Entscheidungsfreude
  • Fähigkeit zu wissenschaftlicher Forschung und Darstellung

Wir begrüßen ausdrücklich Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund. Bewerber und Bewerberinnen mit Behinderungen und ihnen Gleichgestellte im Sinne des SGB IX (§ 2 Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bitte bewerben Sie sich elektronisch in unserem Stellenportal, indem Sie dem Link 23_EG 13_BMF_VN 20_25 folgen. Bitte fügen Sie in einer zusammenhängenden PDFDatei Ihr Anschreiben, Ihren Lebenslauf sowie alle aussagekräftigen Zeugnisse und Nachweise bei. Wir bitten Sie, sowohl im Anschreiben als auch bei jeder weiteren Korrespondenz zu diesem Bewerbungsverfahren folgendes Kennwort anzugeben: 23_EG 13_BMF_VN 20/25. Die Bewerbungsfrist endet mit Ablauf des 24.10.2025. Bis dahin muss die vollständige Bewerbung eingegangen sein.

Für fachliche Fragen zum Stellenprofil steht Ihnen gern Frau Dr. Wurthmann (Tel. 0611- 881-122), zur Verfügung. Haben Sie Fragen? Schreiben Sie uns gerne eine Mail an karriere@hla.hessen.de. Für Informationen zur Verarbeitung Ihrer persönlichen Daten im Rahmen dieses Bewerbungsverfahrens informieren Sie sich bitte hier: https://landesarchiv.hessen.de/datenverarbeitung-bewerbungsverfahren.