Anlässlich der Feierlichkeiten zu 100 Jahre Neues Frankfurt entstand zusammen mit aktuellen und ehemaligen Bewohner*innen diese Fotoausstellung. Römerstädter*innen haben dafür ihre privaten Fotografien zur Verfügung gestellt. In diesen Bildern steht immer ein persönlicher Moment im Fokus der Linse, sie dokumentieren aber auch auf eine besondere Weise die Veränderungen in der Römerstadt seit ihrem Bau vor knapp 100 Jahren.
Die Sonderausstellung ist bis zum 30. April 2026 ist montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr im Forum Neues Frankfurt zu besichtigen.
Der Eintritt ist frei.
Ein Vortrag von Yagmur Karakis (Düsseldorf)
Ort: Campus Westend, IG-Farbenhaus, IG 454 (Erdgeschoss)
Hitler übersetzen
Am 29. Januar ist der französische Übersetzer Olivier Mannoni zu Gast am Historischen Seminar und am Institut für Romanische Sprachen und Literaturen. Er war in den letzten Jahren damit beschäftigt, "Mein Kampf" ins Französische zu übertragen und wird im Rahmen einer öffentlichen Podiumsdiskussion mit Christoph Cornelißen und Robert Lukenda (18-20 Uhr) sowie eines Workshops für interessierte Studierende und Mitarbeiter*innen der Goethe-Universität (10-12 Uhr) über seine Arbeit berichten.
Beide Veranstaltungen finden im Eisenhower-Raum (IG 1.314) statt.
Für den Workshop ist eine Anmeldung nötig (favre@em.uni-frankfurt.de).
Die Veranstaltungen werden vom Institut franco-allemand de sciences historiques et sociales (IFRA-SHS) unterstützt
Ein Vortrag von Dr. Wolfgang David, Leitender Direktor des Archäologischen Museums Frankfurt
Die Nationalsozialisten sahen für Menschen jüdischer Abstammung nur eine Rolle vor: die des passiven Opfers. Dass sich in Deutschland und den besetzten Gebieten zehntausende Jüdinnen und Juden aktiv gegen diese Zuschreibung wehrten, ist bis heute kaum bekannt. Ihre vergessenen Geschichten werden in diesem Vortrag vorgestellt. Er handelt von Menschen, die auch im Angesicht des Todes für sich und andere einstanden: sei es durch Sabotage, die Archivierung von Wissen, Fluchthilfe, Aufstände oder den Kampf mit der Waffe. Jüdischer Widerstand im NS-Staat und in den Besatzungsgebieten war aber nicht nur ein Kampf gegen die Verfolgung, sondern vor allem ums nackte Überleben.
Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt ist Professor für Holocaust-Studien und Jüdische Studien an der Touro University Berlin. Seine Studie Der vergessene Widerstand. Jüdinnen und Juden im Kampf gegen den Holocaust ist 2025 im C.H.Beck Verlag, München erschienen.
Ort: Campus Westend, Casino-Gebäude, Raum 1.811