Drachentöter, furchtloser Christ, Prinzessinnenretter – seit Jahrhunderten erzählen sich die Menschen von Zypern über Griechenland, Georgien, den Balkanraum, Russland bis nach Äthiopien Geschichten und Legenden um den Heiligen Georg. Warum zählt der berittene Kriegerheilige zu den beliebtesten und am meisten verehrten Heiligen und wird in so vielen Regionen um Hilfe gebeten? Anhand von ikonischen Darstellungen von Georg aus Russland und Äthiopien wollen wir uns dem Phänomen Georg als V.I.P. nähern.
Mit Dr. Konstanze Runge und Pfarrer David Schnell
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.
Über Sprachvermögen und Machtworte - Mission und Kommunikation im frühneuzeitlichen Mexiko
Ein Vortrag von Simon Siemianowski (Tübingen)
Frankfurter Frühneuzeit Kolloquium - Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit21. Oktober – 10. Februar 2025/26
Dienstags 18:15 – 19:45 Uhr Ort: Campus Westend | IG-Farben-Haus Raum IG 457 (Erdgeschoss)
"Ach Europa" - Bekenntnisse eines Eurozentristen
Ein Vortrag von Christoph Cornelißen (1958)
Ort: Campus Westend, Hörsaalzentrum, HZ 11
Zoom-Link: HTTPS://UNI-FRANKFURT.ZOOM-X.DE/MEETING/REGISTER/YGM6I08WRW2H-LSFOBHCGW
Vernadsky National Library of Ukraine and its Medieval Treasures
Ein Vortrag von Oleksandr Okhrimenko (Kyiv/Birmingham)
Im Frankfurter kulturwissenschaftlichen Forschungskolloquium zu vormodernen Gesellschaften 400-1600 werden aktuelle Problemstellungen mit auswärtigen Gästen diskutiert. Das Kolloquium steht allen Interessierten offen – bitte melden Sie sich entweder über das OLAT an oder kommen Sie einfach vorbei!Die Vorträge finden alternierend mit Vorträgen aus der Reihe der Mittwochskonferenzen des Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften statt, bitte beachten Sie deren abweichende Räumlichkeiten.
Ort: Westendcampus, IG-Farbenhaus, IG 0.254
Anbiederung uns Aufarbeitung - Frankfurt und der Nationalsozialismus
Kaum eine deutsche Großstadt schloss sich so schnell und gründlich der NS-Ideologie an
Schnell und gründlich hatte sich das zuvor so liberale und weltoffene Frankfurt unter seinem neuen Oberbürgermeister Friedrich Krebs der NS-Ideologie angeschlossen hat. Die Stadt sollte systematisch zu einer nationalsozialistischen Vorzeigestadt gemacht werden. Universitätsinstitute waren an der rassenideologischen Forschung sowie an der Umsetzung der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik beteiligt. Um den Ruf als "Stadt der Juden und Demokraten" abzuschütteln, wurde die NS-Politik gegenüber der jüdischen Einwohnerschaft mit besonderer Vehemenz vorangetrieben. In der Führung werden Exponate gezeigt, die an diese Zeit erinnern.Eintritt: 8€ / erm. 4€ + 3€ Führung
Bis zu 25 Personen können an einer Führung teilnehmen.