– 2026

 

Feb 18 2026
17:15

Vortrag im Forschungskolleg Bad Homburg

Gesellschaft macht Räume

Keynote Lecture “Gesellschaft macht Räume: Konzeptionelle Überlegungen zu alltäglichen und politischen Raumproduktionen"

The assumption that “space" is socially produced has become something of a consensus in social and cultural studies by now. But what, precisely, does this insight mean? How, by whom, and under what conditions are spaces produced? And why, from an analytical perspective, is it important for scholars to consider the concrete processes through which space is socially produced? Drawing on selected examples, this lecture addresses these questions and illustrates what is meant by “the production of space." Building on this, the examples are situated within a broader systematic framework. The aim of the lecture is to demonstrate the analytical value of space-sensitive perspectives on social processes and to highlight their relevance across the social sciences 

Prof. Dr. Judith Miggelbrink is Director of the Leibniz-Institute for Regional Geography and Professor of Regional Geography at Leipzig University. Her research focuses on the social production of space—particularly regions, borders, and peripheries—as well as on global geographies of healthcare, conflicts over land and resource use, and populist interpretations and imaginations of the regional in the context of global interdependencies. She is co-editor of Mitteilungen der Österreichischen Geographischen Gesellschaft and Moravian Geographical Reports and has published numerous contributions herself. In addition to her research, she serves on various academic committees, including the Commission for Regional Studies of the Saxon Academy of Sciences and Humanities. As of April 2024, she is Director of the Leibniz-Institute for Regional Geography in Leipzig.

Ort: Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg, Am Wingertsberg 4, 61348 Bad Homburg vor der Höhe

The keynote will be streamed live via Zoom for remote participants: https://uni-frankfurt.zoom-x.de/meetings/68351592688/invitations?signature=7s0dwiqkHdF83cudqEOI-dvrnpTqEJDp_bobgnJMP5Q

 

Feb 16 2026
18:00

Vortrag im Historischen Museum Frankfurt

Das Geld der römischen Soldaten am hessischen Limes

Das Geld der römischen Soldaten am hessischen Limes

Ein Vortrag von Frank Berger

Der Limes wurde seit ca. 85 n. Chr. Auf dem Taunuskamm und als Bogen um die Wetterau herum von den Römern errichtet. Er diente als Grenzsicherung gegenüber den Germanen. In regelmäßigen Abständen wurden Kastelle errichtet, von wo die Grenze beobachtet wurde. Circa 250 Jahre lang bewohnten Soldaten diese Kastelle. Sie wurden vom Staat regulär besoldet, anfangs mit 225 Denaren pro Jahr. In den letzten Jahren wurden viele neue Münzen im Bereich dieser Kastelle gefunden. Sie geben uns Auskunft über die Geldversorgung an den Grenzen des Römischen Reiches.

Vortragsreihe der Frankfurter Numismatischen Gesellschaft

Ort: Historisches Museum Frankfurt, im Roten Seminarraum

Eintritt frei.

Website des Historischen Museums Frankfurt

 

Feb 14 2026
15:00

Führung im Historischen Museum Frankfurt

Zu Besuch in der Stauferzeit

Zu Besuch in der Stauferzeit

Die Staufer waren ein Adelsgeschlecht, das vom 11. bis ins 13 Jh. mehrere römisch-deutsche Könige und Kaiser hervorbrachte

Während der Herrschaft der Stauferkaiser (11.-13. Jahrhundert) erhielt Frankfurt wichtige Impulse für die Entwicklung zu einer bedeutenden Stadt. Die erste Etappe des Rundgangs ist der „Stauferhafen“, die 2012 beim Bau des Museums ausgegrabenen Reste des mittelalterlichen Hafens – ein Highlight im Herzen des Museumsquartiers. Anschließend führt der Weg hinab zu den originalen Gebäudeteilen aus der Stauferzeit – den Überresten des „Saalhofs“, dem Sitz der staufischen Herrscher in Frankfurt. In der Ausstellung wird auf über 250 qm das mittelalterliche Frankfurt wieder lebendig. Bodenfunde und Gegenstände aus Metall, Brunnen und Wasserleitungen, Siegel sowie ein großes Modell zeigen die Entwicklung des stauferzeitlichen Frankfurts.


Bis zu 20 Personen können an einer Führung teilnehmen.

Eintritt: 8€, erm. 4€ + Führung 3€

Website des Historischen Museums Frankfurt

 

Feb 12 2026
19:30

Comicpräsentation und Diskussion im Medico-Haus Frankfurt

Drei Generationen antikolonialer Protest in Kamerun

Widerstand - Drei Generationen antikolonialer Protest in Kamerun

Der Comic “Widerstand - Drei Generationen antikolonialer Protest in Kamerun" erzählt die Geschichten von Menschen, die sich früher dem Kolonialismus widersetzt haben. Auch heute wehren sie sich gegen kolonialen Kontinuitäten, die in die kamerunische Gesellschaft hineinwirken. Ihre Geschichten zeigen das Ausmaß der rassistischen Kolonialpolitiken Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens in Kamerun. In der Veranstaltung stellen wir den Comic vor, herausgebracht von der Initiative Perspektivwechsel e.V. in Berlin.


Präsentation und Diskussion: Djoko, Aktivist, Rapper und politisch engagierter Pädagoge Moderation: Aïda Roumer, freiberufliche Bildungsreferentin und Campaignerin


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

Vor der Veranstaltung ist die Theke des „Pastel“ für Snacks und Getränke geöffnet.

Veranstaltet von: Africa Alive Festival in Kooperation mit medico international

Ort: Medico-Haus, Lindleystraße 15

 

Feb 11 2026
18:00

Lesung und Gespräch in der Goethe Universität

Kabarett der Namenlosen

Kabarett der Namenlosen - Ein bislang ungeschriebenes Kapitel der Exilgeschichte

Die Schriftstellerin Susanne Schädlich beleuchtet in ihren Texten gern kaum beachtete Seiten der Vergangenheit. Oft verbunden mit ihrer eigenen Biografie wie im Bestseller Immer wieder Dezember. Der Westen, die Stasi, der Onkel und ich, in dem sie den ungeheuerlichen Stasi-Verrat durch ihren Onkel thematisiert. Nun erzählt sie in Kabarett der Namenlosen die Geschichte von Leopold Jessner, bis 1930 hochangesehener erster Generalintendant des Preußischen Staatstheaters in Berlin, der 1933 Deutschland verlassen musste und schließlich nach Amerika emigrierte. In Los Angeles zwischen 1939 und 1945 harrte er namen- wie bedeutungslos aus, gemeinsam mit vielen deutsch-jüdischen Emigranten, Regisseuren, Schauspielern, Schriftstellern, hin- und hergerissen zwischen alter und neuer Heimat.

Susanne Schädlich ist Schriftstellerin und Übersetzerin. Ihr Roman Kabarett der Namenlosen erschien 2025 im Arco Verlag, Wuppertal.

Ort: Campus Westend, Casino-Gebäude, Raum 1.811

Website des Fritz-Bauer-Instituts