Fachtagung und Multiplikatorenveranstaltung für das Fach Geschichte an deutschen Studienkollegs
Programm:
Donnerstag, 25.9.2025
11-13 Uhr Willkommen in Frankfurt! Führung über den Campus Westend. Besuch des Fritz Bauer Instituts
14-16 Uhr Geschichtsunterricht an den Studienkollegs Torsten Riotte: Zwischen fachwissenschaftliche Propädeutik, Landeskunde und politischer Bildung. Geschichtsunterricht am Studienkolleg Frankfurt
16-18 Uhr Wie lernen Kollegiat:innen heute? Josef Memminger: Ein empirisches Projekt aus der Fachdidaktik: Erklärvideos im Fach Geschichte
Freitag, 26.9.2025
8:30-10 Uhr Innovation in der Lehre? Vorstellung von Unterrichtsprojekten
10-12 Uhr Christian Müller: Innovation in der Forschung: Ein Forschungsprojekt zur Geschichte von Nahrungsergänzungsmittel
12-13 Uhr Anderas Fahrmeir: Diskussionsrunde: Lost in translation? Zum Austausch von Fachwissenschaft und Didaktik
15-16 Uhr Marianne Kröger: Das Haus „Bockenheimer Landstraße 76“. Führung durch das Studienkolleg
Abschluss der Tagung
Kontakt und Anmeldung: t.riotte@em.uni-frankfurt.de
Zeit 25. September 2025, 11:00-26. September 2025, 17:00
Ort: Gebäude „Normative Ordnungen“, EG.01 Max-Horkheimer-Straße 2
Fachtagung und Multiplikatorenveranstaltung für das Fach Geschichte an deutschen Studienkollegs
Programm:
Donnerstag, 25.9.2025
11-13 Uhr Willkommen in Frankfurt! Führung über den Campus Westend. Besuch des Fritz Bauer Instituts
14-16 Uhr Geschichtsunterricht an den Studienkollegs Torsten Riotte: Zwischen fachwissenschaftliche Propädeutik, Landeskunde und politischer Bildung. Geschichtsunterricht am Studienkolleg Frankfurt
16-18 Uhr Wie lernen Kollegiat:innen heute? Josef Memminger: Ein empirisches Projekt aus der Fachdidaktik: Erklärvideos im Fach Geschichte
Freitag, 26.9.2025
8:30-10 Uhr Innovation in der Lehre? Vorstellung von Unterrichtsprojekten
10-12 Uhr Christian Müller: Innovation in der Forschung: Ein Forschungsprojekt zur Geschichte von Nahrungsergänzungsmittel
12-13 Uhr Anderas Fahrmeir: Diskussionsrunde: Lost in translation? Zum Austausch von Fachwissenschaft und Didaktik
15-16 Uhr Marianne Kröger: Das Haus „Bockenheimer Landstraße 76“. Führung durch das Studienkolleg
Abschluss der Tagung
Kontakt und Anmeldung: t.riotte@em.uni-frankfurt.de
Zeit 25. September 2025, 11:00-26. September 2025, 17:00
Ort: Gebäude „Normative Ordnungen“, EG.01 Max-Horkheimer-Straße 2
1965 wurde als einer der ersten türkischen Vereine das Türkische Volkshaus e.V. in Frankfurt gegründet. Der Verein ist seitdem nicht nur eng verbunden mit der Migrationsgeschichte der Stadt, sondern in seiner Geschichte spiegelt sich die gesamte Entwicklung Frankfurts und der Bundesrepublik zur Migrationsgesellschaft.
Ein Gespräch mit Zeliha Dikmen und Ismail Ersan
Zeliha Dikmen gehörte zur Generation Kofferkinder und lebt seit 1973 in Frankfurt. Die Informatikerin ist die Vorstandsvorsitzende des Türkischen Volkshauses Frankfurt e.V.
Ismail Ersan, kam 1970 als 18jähriger nach Frankfurt studierte Soziale Arbeit und leitete von der Gründung bis Ende 2017 das multikulturelle Kinderzentrum „Kinderinsel“, dessen Träger das Türkische Volkshaus ist. Beide erzählen aus ihrem Leben und aus der spannenden Geschichte einer Frankfurter Institution.
Ort: Karmeliterkloster
Der Eintritt ist frei und die Platzzahl begrenzt. Bitte sichern Sie sich Ihren Platz durch rechtzeitiges Erscheinen.
Filmvorführung im Deutschen Filminstitut und Filmmuseum
Programm 21.9.:
EMPFÄNGER UNBEKANNTBRD 1983. R: Sohrab Shahid Saless. D: Iris von Reppert-Bismarck, Umran Ertok, Manfred Zapatka. 83 Min. Digital
RÜCKBLICKEND BETRACHTET
Deutschland 2025. R: Daniel Asadi Faezi, Mila Zhluktenko. 15 Min. DCP
Zu Gast: Daniel Asadi Faezi, Behrang Samsami (Autor der Buchtrilogie Die langen Ferien des Sohrab Shahid Saless, 2023) Filmreihe: THE PAST IS NOT ANOTHER COUNTRY
„Zweite Ölkrise, stagnierende Wirtschaft, wachsende Arbeitslosigkeit – Anfang der 1980er-Jahre ist die Bundesrepublik in einer schwierigen ökonomischen Situation. Der Frust darüber trifft auch die Migranten. Folgen: Brandschläge und Morde. Der iranische Autorenfilmer Sohrab Shahid Saless (1944-1998), seit 1974 im Exil in der Bundesrepublik, verarbeitet diese Entwicklung – 50 Jahre nach der „Machtergreifung“ der Nazis – in Empfänger unbekannt. Sein 1983 als „kleines Fernsehspiel“ erstmals aufgeführter, essayistischer Film liefert einen düsteren Blick auf eine Gesellschaft, die sich nach 1945 in Konsumismus und Geschichtsvergessenheit flüchtet.
Der Kurz-Dokumentarfilm Rückblickend betrachtet (2025) von Daniel Asadi Faezi und Mila Zhluktenko befasst sich mit der Historie des Münchener Olympia-Einkaufszentrums, das ab 1970 von „Gastarbeitern“ mit gebaut und 2016 zum Tatort eines rechtsterroristischen Anschlags wird, bei dem neun Menschen sterben. Asadi Faezi und Zhluktenko verwenden dabei auch Fragmente aus Empfänger unbekannt und setzen auf diese Weise die Erinnerungsarbeit aus migrantischer Perspektive fort. Quasi in der „Tradition“ von Saless, dessen Fernsehspiel wie ein Archiv westdeutscher Migrationsgeschichte wirkt.“ (Daniel Asadi Faezi, Behrang Samsami)
Direktorenführung im Archäologischen Museum Frankfurt
Jupiter, Mithras und Christus: Die Frankfurter Silberinschrift und die religiöse Vielfalt im römischen NIDA
Die hauchdünne Silberinschrift wirkt auf den ersten Blick unscheinbar. Ursprünglich in einer silbernen Kapsel aufbewahrt, trägt die hauchdünne Silberfolie eine einzigartige Inschrift: Der in Latein abgefasste, 18-zeilige Text besitzt rein christlichen Charakter. Er gilt als ältester authentischer Beleg für Christen nördlich der Alpen.
Die Frankfurter Silberinschrift aus dem Gräberfeld „Heilmannstraße“ in Frankfurt am Main-Praunheim gibt einen Einblick in die religiöse Vielfalt im römischen NIDA des 3. Jahrhunderts n. Chr. Zahlreiche Jupitersäulen und Altäre, mindestens vier Mithras-Heiligtümer sowie ein ummauerter Kultbezirk im Zentrum der Stadt belegen, dass NIDA zu dieser Zeit ein bedeutendes religiöses Zentrum im Nordosten der Provinz Obergermanien war. Es ist die Blütezeit der Stadt, aber auch eine Epoche des Wandels und der Krisen im Römischen Reich.
Die Führung stellt den herausragenden Fund der Silberinschrift in ihren archäologischen und kulturhistorischen Hintergrund. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf den unterschiedlichen Glaubenswelten der Bewohner und den religiösen Strömungen in NIDA in einer Zeit voller Umbrüche.
Dauer: ca. 90 Minuten
Treffpunkt: Museumsfoyer
Führungsgebühr: 12 € zzgl. erm. Eintritt: 4 €
Teilnehmerzahl begrenzt! Anmeldung ebenfalls unter fuehrungen.archaeologie@stadt-frankfurt.de