Neues vom HISTORISCHEN SEMINAR

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Falsch!

"Alles falsch!" Kommentare zu Wolfram Brandes, Tagung am 17. & 18. März

Seit vielen Jahren ist Wolfram Brandes einer der prägenden Forscher zur Geschichte des oströmischen Reiches, im deutschsprachigen Raum wie auch darüber hinaus. Als ebenso sorgfältiger wie meinungsstarker Historiker arbeitet er zu einem weiten Spektrum an Themen und Materialien - mehr...
Aus Anlass seines 65. Geburtstags findet diese Tagung zu Ehren von Wolfram Brandes statt. Akademische Weggefährten und Freunde wie Schüler von Wolfram Brandes halten Vorträge zu vier seiner Forschungsschwerpunkte, mit denen sie auf seine Forschungen reagieren: Eschatologie, Stadtgeschichte, ost-westliche Kulturkontakte und Verwaltungsgeschichte. Die Vielfalt der wissenschaftlichen Interessen und persönlichen Verbindungen von Wolfram Brandes spiegelt sich in den Vortragenden wider, die aus verschiedenen Ländern und unterschiedlichen Disziplinen kommen.
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird bis zum 9. März 2020 per Mail an daniel.foeller@em.uni-frankfurt.de gebeten. [Feb. 2020]

Taxes

Podiumsdiskussion "Tax Compliance" und Workshop "Not Paying Taxes" am 26. & 27. März

Der internationale Workshop "Not paying taxes. Tax Evasion, Tax Avoidance and Tax Resistance in Historical Perspective" (26.-27. März) untersucht verschiedene Formen des Nicht-Steuern-Zahlens von der Antike bis ins 20. Jahrhundert, von Schweden bis nach Indien und Nigeria. Unterschiedliche Praktiken des Nicht-Steuern-Zahlens werden ebenso beleuchtet wie deren Skandalisierung, der soziale Hintergrund der Nicht-Zahler, ihre Motive und Legitimationsstrategien. Mehr...
Die öffentliche Podiumsdiskussion "Tax Compliance - ein unternehmerische, demokratische und zwischenstaatliche Herausforderung" am Donnerstagabend (26. März, 18.30-20.00 Uhr) schlägt den Bogen zur Gegenwart: Jurist*innen und Historiker*innen diskutieren Möglichkeiten, auf die Steuerhinterziehung unserer Tage adequat zu reagieren. Mehr...

Gäste sind herzlich willkommen. Um Anmeldung bis zum 13. März unter schoenhaerl@em.uni-frankfurt.de wird gebeten. [Feb. 2020]

Jetzt!

"Der Astronom und die Hexe", Lesung mit Ulinka Rublack am 6. Februar in der Reihe "Geschichte jetzt!"

Do 6. Februar 2020, 18.30 Uhr, Historisches Museum. - Ulinka Rublack stellt vor: "Der Astronom und die Hexe. Johannes Kepler und seine Zeit" (Übersetzung aus dem Englischen von Hainer Kober), Klett-Cotta, Stuttgart 2018, 4. Druckauflage 2019.

Einführung und Moderation: Birgit Emich, Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit.

"Geschichte jetzt!" ist eine Veranstaltungsreihe des Historischen Museums Frankfurt in Kooperation mit dem Historischen Seminar. Interessante Neuerscheinungen historischer Literatur werden mit Lesung und Podiumsdiskussion vorgestellt. Autor*innen lesen aus ihren frisch erschienenen Werken vor und werden, immer mit Einbeziehung des Publikums, auf dem Podium befragt. [Jan. 2020]


Grenzen

Kolloquium "Grenzgänger" (Aktuelle Forschung zur FNZ) am 29. & 30. Januar

Grenzen sind historische Variablen und keine objektiven Gegebenheiten. Nicht nur der Verlauf von räumlichen Grenzen wurde immer wieder ausgehandelt, sondern auch die Frage, was überhaupt als Grenze galt und als begrenzbar gedacht werden konnte. Auch vermeintlich klare kulturelle Grenzen, etwa zwischen ‚Christen‘ und ‚Muslimen‘, zwischen ‚Lutheranern‘ und ‚Calvinisten‘ oder zwischen Angehörigen verschiedener ‚Nationen‘, erscheinen als Konstrukte, die in der historischen Praxis von unterschiedlichen Grenzgänger ständig unterlaufen wurden. Allerdings wirkten Grenzgänger nicht immer subversiv, sondern konnten auch dazu beitragen, Vorstellungen von Grenzen auszubilden und zu verfestigen. Im Kolloquium werden laufende Arbeiten zu dem in der Frühneuzeitforschung derzeit wichtigen Paradigma ‚Grenze‘ vor- und zur Diskussion gestellt. Wer zuhören und mitdiskutieren mag, ist sehr herzlich willkommen! Mehr...

Kolloquium am 29. und 30. Januar 2020, IG 311 [Foto: PD] [Jan 2020]

Europa

Reihe Europa-Dialoge: Einladung zur Buchvorstellung "Europa" am 30. Januar

Pierre Monnet (EHESS, Paris, und IFRA, Frankfurt/M.) stellt vor: Europa. Die Gegenwart unserer Geschichte
Einführung: Matthias Lutz-Bachmann (Forschungskolleg Humanwissenschaften)
Donnerstag, 30. Januar 2020, 19.00 Uhr, Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität, Am Wingertsberg 4, 61348 Bad Homburg vor der Höhe.

Nach dem dreibändigen Klassiker Deutsche Erinnerungsorte (München 2001) legt Étienne François gemeinsam mit Thomas Serrier nun ein ebenfalls dreibändiges Werk vor, das das kulturelle Gedächtnis Europas einfängt: Europa. Die Gegenwart unserer Geschichte (dt.: Darmstadt 2019; frz.: Paris 2017). In 133 Aufsätzen beschreiben 105 Autoren – Historiker und Intellektuelle aus Frankreich und Deutschland, Italien und Polen, aber auch aus den USA, Indien und Japan – das, was Europa ausmacht.. Mehr... [Jan. 2020]

FBI 25

25 Jahre Fritz Bauer Institut: Feier am 16. Januar

Zur gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzung mit den nationalsozialistischen Verbrechen
 
Im Januar 2020 wird das Fritz Bauer Institut 25 Jahre alt. Als es 1995 gegründet wurde, war die Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit ein Thema, das in Medien und Öffentlichkeit zunehmend Aufmerksamkeit erfuhr. Was wir heute »Erinnerungskultur« nennen, begann sich seinerzeit in Deutschland zu etablieren. Auch setzte in den neunziger Jahren in der Zeitgeschichtswissenschaft ein Prozess ein, der bis heute zur Ausdifferenzierung und Internationalisierung der Holocaustforschung führte. Mehr...

Podiums- und Plenumsdiskussion, mit Rückblick auf die Entstehungszeit des Instituts: am Donnerstag, 16. Januar 2020, 17.00 Uhr. Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, PA‑Gebäude, Lobby [Dez. 2019]

BA / MA / PhD

4+1: Das Frankfurter Modell des Geschichtsstudiums

Das Geschichtsstudium, wie es Frankfurt anbietet, ist in Deutschland einzigartig. Das schlägt sich zunächst darin nieder, dass das Studium auf fünf Jahre angelegt ist. Den Bachelor erwirbt man nach vier Jahren; darauf folgt eine einjährige forschungsorientierte Masterphase, sofern die Studierenden sich dafür entscheiden. Dadurch, dass die Studienplanung längerfristig ist, ergeben sich für Studierende wichtige Freiräume, die sonst oft vermisst werden. Wir ermuntern unsere Studierende zu einem selbständigen Arbeiten, für das auch spezielle Formate vorgesehen sind. Nicht das Abfragen von Wissen stellen wir zentral, sondern die Erarbeitung von Erkenntnissen. Mehr zum 4+1-Modell...
Diese Idee setzt sich selbstverständlich im Frankfurter Entwurf des Promotionsstudiums fort, das auf größtmögliche Freiheit und individuelle Betreuung ausgelegt ist. Mehr zur Promotion...

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Forschung und Lehre

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Studium | Lehre

Das Geschichtsstudium in Frankfurt ist auf fünf Jahre angelegt - und damit einzigartig in Deutschland. Nach dem vierjährigen Bachelor können die Studierenden einen einjährigen, forschungsorientierten Master erwerben. Diese Planung eröffnet Freiräume für selbständiges und erkenntnisorientiertes Arbeiten - Ziele, die übrigens auch den Frankfurter Lehramtsstudiengang Geschichte (Lehramt an Gymnasien) charakterisieren.

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Forschung

Das Forschungsspektrum am Historischen Seminar ist sehr breit: Neben großen Verbundforschungsbeteiligungen stehen vielfältige Einzelprojekte aus unterschiedlichen Förderquellen, Graduiertenkollegs und Redaktionen wichtiger Fachzeitschriften. Dass das Historische Seminar eines der drittmittelstärksten Institute der Goethe-Universität ist, davon profitieren auch das Lehrangebot und die Studienqualität am Institut.


Menschen und Einrichtungen

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Das Institut

Mit seinen rund 2500 Studierenden (etwa je zur Hälfte im Haupt- und Nebenfach), dreißig wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und elf Professuren gehört das Historische Seminar zu den überschaubaren Instituten der Goethe-Universität.

Gleichwohl genießt es im Bereich der Forschung einen ausgezeichneten Ruf - als Forscher, als Rezensenten, als Gutachter, als Herausgeber und Mitherausgeber wissenschaftlicher Reihen und Zeitschriften haben die Frankfurter Historikerinnen und Historiker Gewicht...

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Abteilungen und Professuren

Am Historischen Seminar bestehen elf Professuren für die Epochen und besonderen Themen der Alten, Mittleren und Neueren Geschichte. Erweitert wird diese Struktur durch die Forschung und Lehre ehemaliger Lehrstuhlinhaber/innen sowie durch außerplanmäßige und Honorarprofessoren.

"Die Alte Geschichte", ehemals eigenständige Abteilung, bildet innerhalb des Instituts eine Einheit. In ähnlicher Weise kooperieren die Professuren der Mittelalterlichen Geschichte sehr eng, was sich beispielsweise auch in einem gemeinsamen Webauftritt äußert.