Neues vom HISTORISCHEN SEMINAR

740 basma alsharif 740 plaza winter 740 uschmann richter 740 logo humboldt stiftung 740 g jetzt plamper 743 bama banner

Alsharif

Ausstellungseröffnung | Studiengalerie am 15.01.20: Basman Alsharif, "Deep Sleep"

Basma Alsharif führt die Besucher*innen mit ihrem Film "Deep Sleep" (2014) durch Landschaften und Bilder der Erinnerung eines Lebens ohne nationale Identität, geprägt vom anhaltenden Konflikt zwischen Israel und Palästina. Aufnahmen einer Super-8-Kamera lenken den Blick aus der Perspektive Alsharifs über das Mittelmeer zu Orten des Widerstands, fremdbesetzten Regionen und Schauplätzen moderner Zivilisation in Ruinen. Die Betrachter*innen schlafwandeln durch den Einsatz von Überblendungen, Flimmerfilm, harten Schnitten, rückwärts laufenden Bildern und verschwimmenden Konturen in Sphären, in denen Raum und Zeit von den physikalischen Gesetzmäßigkeiten losgelöst sind. Mit Mitteln des Experimentalfilms wird der eigene Traum/das eigene Trauma für andere erlebbar. Bruchstückhafte Sequenzen lassen aufscheinen, wie ein Individuum Erfahrungen verarbeitet...

Die Ausstellung Deep Sleep eröffnet am 15.01. um 20.00 Uhr in der Studiengalerie 1.357 im I.G. Farben-Haus. Der Galerieraum befindet sich im 1. OG, rechts. [Foto: Basma Alsharif, Courtesy of Video Data Bank at the School of the Art Institute of Chicago vdb.org] [Okt. 2019]

Italien

Feierliche Eröffnung des Italienzentrums mit Festvortrag am 11. Dezember

Das Italienzentrum der Goethe-Universität lädt ein zu seiner feierlichen Eröffnung am Abend des 11. Dezember in der Lobby des PA-Gebäudes. Prof. Dr. Carlo Ginzburg (University of California/Scuola normale superiore di Pisa) hält um 18.30 Uhr einen Festvortrag zum Thema "Der Käse und die Würmer in der Neuausgabe von 2019. Was lehrt uns die Mikrogeschichte heute? / Il formaggio e i vermi nel 2019. Che cosa ci insegna la microstoria oggi?"

Der Vortrag findet in italienischer Sprache mit deutscher Übersetzung statt. Anschließend folgt eine Podiumdiskussion mit Martin Baumeister (Deutsches Historisches Institut in Rom), Massimo Rospocher (Italienisch-deutsches Historisches Institut Trient), Hans Aurenhammer, Christine Ott und Christoph Cornelißen. [Dez. 2019]

Preise

Mehrfache Preisträgerin: Uschmann-Preis der Leopoldina und GMWT-Preis für Linda Richter

Linda Richter wurde für ihre Dissertation über die Geschichte der Meteorologie doppelt geehrt: Sie erhielt den Georg-Uschmann-Preis für Wissenschaftsgeschichte der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und den Förderpreis der Gesellschaft für Geschichte der Wissenschaften, der Medizin und der Technik e. V. (GWMT).

In ihrer Arbeit mit dem Titel "Semiotik, Physik, Organik. Formen des Wissens vom Wetter, 1750-1850“ (erschienen bei Campus) geht die Frankfurter Historikerin der Vorgeschichte der modernen Meteorologie im deutschsprachigen Raum nach. Sie fragt, was Menschen über das Wetter dachten, bevor sich die Wetterkunde in der Mitte des 19. Jahrhunderts zur Physik der Atmosphäre wandelte.

Zur GU-Pressemitteilung | Fernsehbeitrag des HR [Nov. 2019]

Humboldt

Vier Stipendiaten der Humboldt-Stiftung ab dem Herbst am Historischen Seminar

Gleich vier Humboldt-Stipendiaten arbeiten ab dem Herbst 2019 als Gäste am Historischen Seminar: Dr. Antoine Renglet aus Löwen bei Andreas Fahrmeir, Dr. Caillan Davenport aus Sidney bei Hartmut Leppin, Dr. Dominik Fugger aus Erfurt bei Birgit Emich und Dr. Juan Luis Simal aus Madrid bei Korinna Schönhärl.

Die Bewerbung um Humboldt-Stipendien steht Forscherinnen und Forschern aus aller Welt offen; sie können ihre Gastinstitution in Deutschland frei wählen. Angesichts der niedrigen Bewilligungsquoten stellt eine erfolgreiche Bewerbung eine international anerkannte Auszeichnung für die Kandidatinnen und Kandidaten ebenso wie für die gastgebenenden Institutionen dar. Mehr zu den Stipendiaten und ihren Forschungsprojekten... [Okt. 2019]

Jetzt!

"Das neue Wir", Lesung mit Jan Plamper am 6. November in der Reihe "Geschichte jetzt!"

Mi 6. November 2019, 18.30 Uhr, Historisches Museum. - Jan Plamper, Professor für Geschichte am Goldsmiths College der University of London stellt vor: "Das neue Wir. Warum Migration dazugehört. Eine andere Geschichte der Deutschen", Fischer-Verl. 2019. - Einführung und Moderation: Jan Gerchow, Museumsdirektor.

"Geschichte jetzt!" ist eine Veranstaltungsreihe des Historischen Museums Frankfurt in Kooperation mit dem Historischen Seminar. Interessante Neuerscheinungen historischer Literatur werden mit Lesung und Podiumsdiskussion vorgestellt. Autor*innen lesen aus ihren frisch erschienenen Werken vor und werden, immer mit Einbeziehung des Publikums, auf dem Podium befragt. [Okt. 2019]


BA / MA / PhD

4+1: Das Frankfurter Modell des Geschichtsstudiums

Das Geschichtsstudium, wie es Frankfurt anbietet, ist in Deutschland einzigartig. Das schlägt sich zunächst darin nieder, dass das Studium auf fünf Jahre angelegt ist. Den Bachelor erwirbt man nach vier Jahren; darauf folgt eine einjährige forschungsorientierte Masterphase, sofern die Studierenden sich dafür entscheiden. Dadurch, dass die Studienplanung längerfristig ist, ergeben sich für Studierende wichtige Freiräume, die sonst oft vermisst werden. Wir ermuntern unsere Studierende zu einem selbständigen Arbeiten, für das auch spezielle Formate vorgesehen sind. Nicht das Abfragen von Wissen stellen wir zentral, sondern die Erarbeitung von Erkenntnissen. Mehr zum 4+1-Modell...
Diese Idee setzt sich selbstverständlich im Frankfurter Entwurf des Promotionsstudiums fort, das auf größtmögliche Freiheit und individuelle Betreuung ausgelegt ist. Mehr zur Promotion...

»» Ältere Nachrichten finden Sie im Nachrichten-Archiv...


Forschung und Lehre

340 studieninteressierte

Studium | Lehre

Das Geschichtsstudium in Frankfurt ist auf fünf Jahre angelegt - und damit einzigartig in Deutschland. Nach dem vierjährigen Bachelor können die Studierenden einen einjährigen, forschungsorientierten Master erwerben. Diese Planung eröffnet Freiräume für selbständiges und erkenntnisorientiertes Arbeiten - Ziele, die übrigens auch den Frankfurter Lehramtsstudiengang Geschichte (Lehramt an Gymnasien) charakterisieren.

340 igf luftbild

Forschung

Das Forschungsspektrum am Historischen Seminar ist sehr breit: Neben großen Verbundforschungsbeteiligungen stehen vielfältige Einzelprojekte aus unterschiedlichen Förderquellen, Graduiertenkollegs und Redaktionen wichtiger Fachzeitschriften. Dass das Historische Seminar eines der drittmittelstärksten Institute der Goethe-Universität ist, davon profitieren auch das Lehrangebot und die Studienqualität am Institut.


Menschen und Einrichtungen

340 igf rueckseite

Das Institut

Mit seinen rund 2500 Studierenden (etwa je zur Hälfte im Haupt- und Nebenfach), dreißig wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und elf Professuren gehört das Historische Seminar zu den überschaubaren Instituten der Goethe-Universität.

Gleichwohl genießt es im Bereich der Forschung einen ausgezeichneten Ruf - als Forscher, als Rezensenten, als Gutachter, als Herausgeber und Mitherausgeber wissenschaftlicher Reihen und Zeitschriften haben die Frankfurter Historikerinnen und Historiker Gewicht...

340 vorlesung

Abteilungen und Professuren

Am Historischen Seminar bestehen elf Professuren für die Epochen und besonderen Themen der Alten, Mittleren und Neueren Geschichte. Erweitert wird diese Struktur durch die Forschung und Lehre ehemaliger Lehrstuhlinhaber/innen sowie durch außerplanmäßige und Honorarprofessoren.

"Die Alte Geschichte", ehemals eigenständige Abteilung, bildet innerhalb des Instituts eine Einheit. In ähnlicher Weise kooperieren die Professuren der Mittelalterlichen Geschichte sehr eng, was sich beispielsweise auch in einem gemeinsamen Webauftritt äußert.