Neues vom Historischen Seminar

Historisches Seminar
Geschäftszimmer (IG 3.451)
Norbert-Wollheim-Platz 1

60323 Frankfurt/M. (Pakete)
60629 Frankfurt/M. (Briefe)

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»Öffnungszeiten und Aktuelles

Dagmar Volz
Tel. 069/798-32603
Fax 069/798-32604

Christina Weitzel
Tel. 069/798-32602
Fax 069/798-32604

Geschäftsführende Direktorin
Prof. Dr. Sita Steckel

Veranstaltungskalender

 

Sep 27 2026
18:00

Ausstellungsende

250 Jahre transatlantische Beziehungen Hessen-USA

Mehr als Hessian Mercenaries und Elvis Presley: 250 Jahre transatlantische Beziehungen Hessen – USA

Nicht die im Sold des britischen Königs kämpfenden Soldaten aus der Landgrafschaft Hessen-Kassel stehen im Mittelpunkt dieser Ausstellung, sondern die vielfältigen Aspekte eines transatlantischen Transfers in Kunst, Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft – und dies bereits für die Zeit vor dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Die vielfältigen Facetten dieser Beziehungen werden anhand von konkreten Beispielen – etwa Einzelpersönlichkeiten, Auswanderergruppen oder Firmen – anschaulich gemacht.

Ort: Karmeliterkloster, Dormitorium

Die Ausstellung hat täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Institut für Stadtgeschichte/ Hessisches Institut für Landesgeschichte (Marburg) Partner bzw. Förderer des Projektes sind die Hessische Landeszentrale für politische Bildung, das Hessische Institut für Landesgeschichte (Marburg), der Kulturfonds Frankfurt RheinMain und der Hochtaunuskreis Bad Homburg. 

Website des Instituts für Stadtgeschichte

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Sep 21 2026
18:00

Öffentliche Führung

Vergnügen im Besatzungsalltag

Vergnügen im Besatzungsalltag. Amerikanische Offiziers- und Soldatenclubs als Begegnungsorte in Frankfurt am Main, 1945 –1955

Begleitprogramm zur aktuellen Ausstellung „Frankfurt went West“

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es in Frankfurt zahlreiche amerikanische Klubs für Offiziere und Soldaten. Sie dienten der Erholung und der Freizeitgestaltung für die Angehörigen der Besatzungsmacht. Doch anders als vielleicht vermutet, blieb man dort nicht unter sich. Deutsche Angestellte, Musizierende und Gäste stießen hinzu. Die Historikerin Lena Rudeck beleuchtet im Vortrag die vielfältigen Akteurinnen und Akteure und kann anhand ausgewählter Beispiele – etwa dem Gesellschaftshaus im Palmengarten – zeigen, dass die Clubs Räume sozialer, kultureller und transatlantischer Begegnungen waren. 

Referentin: Dr. Lena Rudeck, Bundesarchiv Berlin 

Ort: Karmeliterkloster 

Eintritt frei. Platzzahl begrenzt, bitte sichern Sie sich Ihren Platz durch rechtzeitiges Erscheinen.

Website des Instituts für Stadtgeschichte

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Sep 17 2026
19:30

Vernissage im Städel Museum

Maria Magdalena

Das Städel Museum und die Liebieghaus Skulpturensammlung präsentieren eine umfassende Ausstellung zur Figur der Maria Magdalena. Die Schau im Städel zeichnet nach, wie sich ihr Bild im Laufe der Jahrhunderte wandelte – von der Apostelin und treuen Anhängerin Jesu zur Sünderin und Büßerin, über die Heilige bis hin zur modernen, selbstbestimmten Frau als Identifikationsfigur.


Das Städel Museum und die Liebieghaus Skulpturensammlung präsentieren eine umfassende Ausstellung zur Figur der Maria Magdalena. Die Schau im Städel zeichnet nach, wie sich ihr Bild im Laufe der Jahrhunderte wandelte – von der Apostelin und treuen Anhängerin Jesu zur Sünderin und Büßerin, über die Heilige bis hin zur modernen, selbstbestimmten Frau als Identifikationsfigur.Ausgehend von zentralen Werken der Sammlungen des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung vereint die Ausstellung insgesamt über 100 hochkarätige Gemälde, Skulpturen und Grafiken vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Dazu gehören bedeutende Leihgaben aus internationalen Sammlungen, darunter fünf exzellente Werke aus der National Gallery in London sowie weitere aus der Berliner Gemäldegalerie, dem Metropolitan Museum of Art in New York, dem Louvre in Paris, den Vatikanischen Museen und der National Gallery of Art in Washington. 

Gemeinsam ermöglichen die Werke der Ausstellung im Städel Museum einen umfassenden Blick auf die künstlerische und emotionale Bandbreite der Darstellungen Maria Magdalenas und verdeutlichen, wie jede Epoche ihre eigenen Fragen, Vorstellungen und Sehnsüchte in die Figur eingeschrieben hat. 

Maria Magdalena fasziniert, weil sich an ihr die wechselnden Vorstellungen von Frauen, Glauben und Gesellschaft über Jahrhunderte hinweg besonders eindrücklich ablesen lassen. Ihre Geschichte ist deshalb immer auch eine Geschichte der Blicke auf sie.

Website des Städel Museums

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Sep 13 2026
15:00

Kuratorenführung

Frankfurt went west. Bohnacker 1945-1965

Frankfurt went west. Mickey Bohnacker: Fotografien 1945-1965

80 Jahre nach Kriegsende präsentieren wir den Nachlass des Presse- und Sensationsfotografen Mickey Bohnacker, dessen Bilder aus nächster Nähe zahlreiche Facetten der Amerikanisierung Frankfurts zeigen. 

Bohnacker bebilderte den Weg, der von politischer Ungewissheit zum demokratischen Parlamentarismus führte, von der Isolation Westdeutschlands in Europa zur Einbindung in ein westliches Bündnis, von einer Ruinenlandschaft zur modernen Metropole, von Not und Armut zum Wohlstand für Viele. Die Fotografien geben – alltägliche und auch humoristische – Einblicke in Politik, (Re-)Demokratisierung, Aufbau der Stadt, Wirtschaft, Kultur und Verkehr in den beiden ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg und lassen die Faszination des American Way of Life lebendig werden.

Die Aufnahmen stammen aus dem fotografischen Nachlass Bohnackers, der dem Institut 2016/17 übergeben und von Tobias Picard erschlossen wurde. Bohnacker war bereits als junger Mann für amerikanische Armeezeitungen tätig und begleitete unter anderem General Dwight D. Eisenhower. 

Öffentliche Führungen durch die Sonderausstellung "Frankfurt went west. Mickey Bohnacker: Fotografien 1945-1965" mit den Kuratoren Dr. Michael Fleiter oder Tobias Picard M.A. 

Ort: Karmeliterkloster, Dormitorium 

Eintritt: 8 €, ermäßigt 4 €, Dauer: 60 Minuten

Website des Instituts für Stadtgeschichte

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Sep 12 2026
15:00

Themenführung im Historischen Museum Frankfurt

Frankfurt und der Nationalsozialismus

Anbiederung und Aufarbeitung: Frankfurt und der Nationalsozialismus

Schnell und gründlich hatte sich das zuvor so liberale und weltoffene Frankfurt unter seinem neuen Oberbürgermeister Friedrich Krebs der NS-Ideologie angeschlossen. Die Stadt sollte systematisch zu einer nationalsozialistischen Vorzeigestadt gemacht werden. Universitätsinstitute waren an der rassenideologischen Forschung sowie an der Umsetzung der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik beteiligt. Um den Ruf als "Stadt der Juden und Demokraten" abzuschütteln, wurde die NS-Politik gegenüber der jüdischen Einwohnerschaft mit besonderer Vehemenz vorangetrieben. In der Führung werden Exponate gezeigt, die an diese Zeit erinnern.


Bitte reservieren Sie sich Ihre Tickets über den Onlineshop, da bis zu 25 Personen an einer Führung teilnehmen können. Eintritt: 8€/ erm. 4€ + 3€ Führung


Ort: Historisches Museum Frankfurt

Website des Historischen Museums Frankfurt

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Sep 10 2026
19:00

Vortrag und Austausch im Weltkulturenmuseum

Eine Frau im Feld

Eine Frau im Feld: Karin Hissinks Feldforschung im bolivianischen Tiefland 1952 – 1954

Die langjährige Amerikas-Kustodin des Weltkulturen Museums Karin Hissink (1907–1981) leitete in den 1950er Jahren eine Forschungsreise im bolivianischen Tiefland bei den Takana, Tsimane' und „Chama“. Ihre Arbeit stellt in einer Zeit, in der ethnologische Forschungsreisen überwiegend von Männern durchgeführt wurden, eine außergewöhnliche und bislang wenig beachtete Position dar. Während ihrer eigenen Forschung im selben Gebiet stieß Viola Mautsch auf Karin Hissink, als ihre Gesprächspartnerinnen nach deren Arbeit fragten. Dies inspirierte Viola Mautsch (Universität Bonn) dazu, Hissinks Arbeitsweise anhand ihres Nachlasses zu rekonstruieren. In ihrem Vortrag zeigt die Referentin, wie Karin Hissink neue Wege in der Ethnologie beschritt und warum ihre Forschung bis heute von Interesse ist. 

Anschließend entspannter Austausch bei Snacks und Getränken

Ort: Weltkulturen Museum, Schaumainkai 35, Frankfurt am Main.

Website des Weltkulturenmuseums

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Sep 5 2026
15:00

Führung im Jüdischen Museum und Archäologischen Museum Frankfurt

Von der Grube Pfau zum Goldenen Apfel

Von der Grube Pfau zum Goldenen Apfel

Die Führung vom Museum Judengasse zum „Goldenen Apfel“ folgt der ehemaligen Judengasse, dem Zentrum jüdischen Lebens in Frankfurt vom 15. bis ins 18. Jahrhundert. Im Stadtraum suchen wir nach ihren Spuren. Im Fokus stehen Funde der Grabungen von 1987 aus dem Depot des Archäologisches Museum Frankfurt: Geschirr, Ofenkacheln, Würfel oder ein Kamm aus Kellern und Brunnen zeugen vom Leben der einstigen Bewohner. Im Gewölbekeller des „Goldenen Apfel“, 1809 von Joseph Moses Rindskopf erbaut, zeigen sich die verschiedenen Bau- und Nutzungsschichten samt einem Schlussstein mit Initialen. Jeden ersten Samstag im Monat (ab Juni) findet in Kooperation des Jüdischen Museums Frankfurt mit dem Archäologischen Museum Frankfurt um 15 Uhr eine Öffentliche Führung statt.


Wie wurde aus einem mittelalterlichen Steinbruch ein Ort jüdischen Lebens und Erinnerns? Begleitet uns auf einem spannenden Rundgang durch die Frankfurter Innenstadt und entdeckt die bewegte Geschichte rund um den Börneplatz, die Judengasse und den Goldenen Apfel. Die Führung verbindet historische Orte mit persönlichen Geschichten und zeigt, wie eng Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben sind. Sie lädt dazu ein, Spuren jüdischen Lebens in Frankfurt neu zu entdecken und die Stadt mit anderen Augen zu sehen.


Treffpunkt: Museum Judengasse Dauer: ca. 90 Minuten 

Die Führung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Website des Jüdischen Museums Frankfurt und Website des Archäologischen Museums Frankfurt

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Sep 5 2026
14:00

Vortrag und Führung

Dr. Arthur Pfungst-Stiftung und Naxoshalle

Die Dr. Arthur Pfungst-Stiftung und die Naxoshalle

Im Zentrum der Veranstaltung stehen die Geschichte der Naxos-Union, der Dr. Arthur Pfungst-Stiftung sowie insbesondere die Geschichte Marie Eleonore Pfungsts, welche die Stiftung 1918 gemeinsam mit ihrer Mutter Rosette Bertha Pfungst gründete. Die Auseinandersetzung mit der jüdischen Familie Pfungst eröffnet zugleich Einblicke in das vielfältige jüdische Leben Frankfurts sowie in Traditionen jüdischer Wohltätigkeit und bürgerschaftlichen Engagements, welche die Frankfurter Stadtgesellschaft im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert nachhaltig prägten. Mit Marie Pfungst steht darüber hinaus eine außergewöhnliche Frankfurter Persönlichkeit im Mittelpunkt, die sich als Sozialreformerin, Frauenrechtlerin und Unternehmerin in einer von Männern dominierten Gesellschaft behauptete und nachhaltige Impulse für das soziale und kulturelle Leben der Stadt setzte.


Im vergangenen Jahr hat die Stiftung sämtliche im Institut für Stadtgeschichte verfügbaren Archivalien zur Familie Pfungst ausgewertet und wird die Veranstaltung auf dieser Grundlage gestalten.


Der Ablauf der Veranstaltung:

Den Auftakt bildet eine Einführung in den Räumlichkeiten der Dr. Arthur Pfungst-Stiftung (Waldschmidtstraße 39, 4. Etage) mit einer 30-minütigen Präsentation.

Im Anschluss besteht Gelegenheit zu Fragen und Gesprächen; für Getränke ist gesorgt.

Von dort aus führt der gemeinsame Weg in die gegenüberliegende Naxoshalle, wo sich, vorbei an der Gedenktafel für die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter der Naxos-Union, eine etwa 30-minütige Führung anschließt.

Für die Veranstaltung sind insgesamt etwa 90 Minuten vorgesehen.

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