Neues vom Historischen Seminar

Historisches Seminar
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»Öffnungszeiten und Aktuelles

Dagmar Volz
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Christina Weitzel
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Geschäftsführende Direktorin
Prof. Dr. Sita Steckel

Veranstaltungskalender

 

Sep 21 2026
18:00

Öffentliche Führung

Vergnügen im Besatzungsalltag

Vergnügen im Besatzungsalltag. Amerikanische Offiziers- und Soldatenclubs als Begegnungsorte in Frankfurt am Main, 1945 –1955

Begleitprogramm zur aktuellen Ausstellung „Frankfurt went West“

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es in Frankfurt zahlreiche amerikanische Klubs für Offiziere und Soldaten. Sie dienten der Erholung und der Freizeitgestaltung für die Angehörigen der Besatzungsmacht. Doch anders als vielleicht vermutet, blieb man dort nicht unter sich. Deutsche Angestellte, Musizierende und Gäste stießen hinzu. Die Historikerin Lena Rudeck beleuchtet im Vortrag die vielfältigen Akteurinnen und Akteure und kann anhand ausgewählter Beispiele – etwa dem Gesellschaftshaus im Palmengarten – zeigen, dass die Clubs Räume sozialer, kultureller und transatlantischer Begegnungen waren. 

Referentin: Dr. Lena Rudeck, Bundesarchiv Berlin 

Ort: Karmeliterkloster 

Eintritt frei. Platzzahl begrenzt, bitte sichern Sie sich Ihren Platz durch rechtzeitiges Erscheinen.

Website des Instituts für Stadtgeschichte

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Sep 17 2026
19:30

Vernissage im Städel Museum

Maria Magdalena

Das Städel Museum und die Liebieghaus Skulpturensammlung präsentieren eine umfassende Ausstellung zur Figur der Maria Magdalena. Die Schau im Städel zeichnet nach, wie sich ihr Bild im Laufe der Jahrhunderte wandelte – von der Apostelin und treuen Anhängerin Jesu zur Sünderin und Büßerin, über die Heilige bis hin zur modernen, selbstbestimmten Frau als Identifikationsfigur.


Das Städel Museum und die Liebieghaus Skulpturensammlung präsentieren eine umfassende Ausstellung zur Figur der Maria Magdalena. Die Schau im Städel zeichnet nach, wie sich ihr Bild im Laufe der Jahrhunderte wandelte – von der Apostelin und treuen Anhängerin Jesu zur Sünderin und Büßerin, über die Heilige bis hin zur modernen, selbstbestimmten Frau als Identifikationsfigur.Ausgehend von zentralen Werken der Sammlungen des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung vereint die Ausstellung insgesamt über 100 hochkarätige Gemälde, Skulpturen und Grafiken vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Dazu gehören bedeutende Leihgaben aus internationalen Sammlungen, darunter fünf exzellente Werke aus der National Gallery in London sowie weitere aus der Berliner Gemäldegalerie, dem Metropolitan Museum of Art in New York, dem Louvre in Paris, den Vatikanischen Museen und der National Gallery of Art in Washington. 

Gemeinsam ermöglichen die Werke der Ausstellung im Städel Museum einen umfassenden Blick auf die künstlerische und emotionale Bandbreite der Darstellungen Maria Magdalenas und verdeutlichen, wie jede Epoche ihre eigenen Fragen, Vorstellungen und Sehnsüchte in die Figur eingeschrieben hat. 

Maria Magdalena fasziniert, weil sich an ihr die wechselnden Vorstellungen von Frauen, Glauben und Gesellschaft über Jahrhunderte hinweg besonders eindrücklich ablesen lassen. Ihre Geschichte ist deshalb immer auch eine Geschichte der Blicke auf sie.

Website des Städel Museums

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Sep 5 2026
15:00

Führung im Jüdischen Museum und Archäologischen Museum Frankfurt

Von der Grube Pfau zum Goldenen Apfel

Von der Grube Pfau zum Goldenen Apfel

Die Führung vom Museum Judengasse zum „Goldenen Apfel“ folgt der ehemaligen Judengasse, dem Zentrum jüdischen Lebens in Frankfurt vom 15. bis ins 18. Jahrhundert. Im Stadtraum suchen wir nach ihren Spuren. Im Fokus stehen Funde der Grabungen von 1987 aus dem Depot des Archäologisches Museum Frankfurt: Geschirr, Ofenkacheln, Würfel oder ein Kamm aus Kellern und Brunnen zeugen vom Leben der einstigen Bewohner. Im Gewölbekeller des „Goldenen Apfel“, 1809 von Joseph Moses Rindskopf erbaut, zeigen sich die verschiedenen Bau- und Nutzungsschichten samt einem Schlussstein mit Initialen. Jeden ersten Samstag im Monat (ab Juni) findet in Kooperation des Jüdischen Museums Frankfurt mit dem Archäologischen Museum Frankfurt um 15 Uhr eine Öffentliche Führung statt.


Wie wurde aus einem mittelalterlichen Steinbruch ein Ort jüdischen Lebens und Erinnerns? Begleitet uns auf einem spannenden Rundgang durch die Frankfurter Innenstadt und entdeckt die bewegte Geschichte rund um den Börneplatz, die Judengasse und den Goldenen Apfel. Die Führung verbindet historische Orte mit persönlichen Geschichten und zeigt, wie eng Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben sind. Sie lädt dazu ein, Spuren jüdischen Lebens in Frankfurt neu zu entdecken und die Stadt mit anderen Augen zu sehen.


Treffpunkt: Museum Judengasse Dauer: ca. 90 Minuten 

Die Führung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Website des Jüdischen Museums Frankfurt und Website des Archäologischen Museums Frankfurt

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Sep 5 2026
14:00

Vortrag und Führung

Dr. Arthur Pfungst-Stiftung und Naxoshalle

Die Dr. Arthur Pfungst-Stiftung und die Naxoshalle

Im Zentrum der Veranstaltung stehen die Geschichte der Naxos-Union, der Dr. Arthur Pfungst-Stiftung sowie insbesondere die Geschichte Marie Eleonore Pfungsts, welche die Stiftung 1918 gemeinsam mit ihrer Mutter Rosette Bertha Pfungst gründete. Die Auseinandersetzung mit der jüdischen Familie Pfungst eröffnet zugleich Einblicke in das vielfältige jüdische Leben Frankfurts sowie in Traditionen jüdischer Wohltätigkeit und bürgerschaftlichen Engagements, welche die Frankfurter Stadtgesellschaft im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert nachhaltig prägten. Mit Marie Pfungst steht darüber hinaus eine außergewöhnliche Frankfurter Persönlichkeit im Mittelpunkt, die sich als Sozialreformerin, Frauenrechtlerin und Unternehmerin in einer von Männern dominierten Gesellschaft behauptete und nachhaltige Impulse für das soziale und kulturelle Leben der Stadt setzte.


Im vergangenen Jahr hat die Stiftung sämtliche im Institut für Stadtgeschichte verfügbaren Archivalien zur Familie Pfungst ausgewertet und wird die Veranstaltung auf dieser Grundlage gestalten.


Der Ablauf der Veranstaltung:

Den Auftakt bildet eine Einführung in den Räumlichkeiten der Dr. Arthur Pfungst-Stiftung (Waldschmidtstraße 39, 4. Etage) mit einer 30-minütigen Präsentation.

Im Anschluss besteht Gelegenheit zu Fragen und Gesprächen; für Getränke ist gesorgt.

Von dort aus führt der gemeinsame Weg in die gegenüberliegende Naxoshalle, wo sich, vorbei an der Gedenktafel für die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter der Naxos-Union, eine etwa 30-minütige Führung anschließt.

Für die Veranstaltung sind insgesamt etwa 90 Minuten vorgesehen.

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Aug 30 2026
18:00

Ausstellungsende im Museum Angewandte Kunst

Ikonen auf dem Weg

Ikonen auf dem Weg

Schätze aus dem Bode-Museum Berlin

Die erste Sonderausstellung im Ikonenmuseum seit seiner Neueinrichtung würdigt die fast 30-jährige Zusammenarbeit des Museums mit dem Bode-Museum Berlin (Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst). Inmitten der Dauerausstellung präsentiert sie ausgesuchte Ikonen der postbyzantinischen Epoche aus der Sammlung des Bode-Museums, die seit 1999 als Dauerleihgaben im Ikonenmuseum, Frankfurt a.M. waren. Dabei treten die sehr fein gearbeiteten, vorwiegend kleinformatigen Ikonen der Muttergottes, von Leben und Passion Jesu Christi und ausgewählter Heiliger, die der Verehrung im Privaten dienten, in einen Dialog mit den oft aus kirchlichen Kontexten stammenden, dauerhaft ausgestellten Ikonen im Ausstellungsraum.


Als portable Medien zur Kommunikation mit dem Göttlichen sind Ikonen unerlässlich für die religiöse Praxis orthodoxer Christinnen und Christen. Doch die kunstvollen Darstellungen Heiliger und ihrer Geschichten in Gold, satten Temperafarben und eigenen Malkonventionen üben auch auf Händler:innen, Sammler:innen, Kunstliebhaber:innen und Museumsleiter:innen eine besondere Faszination aus. Im 19. Jahrhundert entdeckten europäische Reisende italo-byzantinische, griechische, russische und auch koptische Ikonen als wertvolle Sammel- und Museumsobjekte. Insbesondere möglichst alte Ikonen, die das herausragende kunsthandwerkliche Können in Russland, Griechenland, Italien, dem Balkan wie auch Syrien und Ägypten bezeugten, waren begehrt.


Die Ausstellung ist vom 13. Mai bis zum 30. August 2026 zu sehen.

Am 29.Juli findet um 18 Uhr eine Öffentliche Kuratorinnenführung mit der Kuratorin Dr. Konstanze Runge statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig, die Führung ist im Eintrittspreis inbegriffen. 

Link für mehr Informationen zur Ausstellung
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Aug 28 2026
- 30.07.2026

Veranstaltungen in zahlreichen Museen in Frankfurt

Museumsuferfest

Museumsuferfest

Am letzten Wochenende im August steht Frankfurt am Main ganz im Zeichen seines einzigartigen Museumsufers. Das Museumsuferfest zählt zu den größten Kulturfestivals Europas und begeistert mit einem facettenreichen Programm. 

Bis in die späten Abendstunden öffnen die Museen ihre Türen mit besonderen Aktionen und Ausstellungen. Entlang beider Mainufer erwartet die Besucher*innen ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm: Regionale Künstler*innen, internationale Live-Acts, DJs, Bands und vielversprechende Newcomer sorgen für ausgelassene Stimmung, Clubfeeling und beste Unterhaltung. 

Zahlreiche Stände präsentieren hochwertiges Kunsthandwerk sowie kulinarische Spezialitäten aus aller Welt. Ein besonderes Highlight sind die Drachenbootrennen – die zweitältesten ihrer Art in Deutschland – bei denen der Main selbst zur Wettkampfarena wird. Auch Programmpunkte wie die Antiquariatsmeile, die Kunstwiese, die Orgel- und Chormeile sowie “Klang im Kloster" laden zum Entdecken und Verweilen ein.

Den glanzvollen Schlusspunkt setzt ein beeindruckendes Musikfeuerwerk (30.08., 22:00 Uhr), das mit tausenden Lichtern die Skyline in ein funkelndes Farbenmeer taucht.

Öffnungszeiten 

Freitag: 15:00 – 01:00 Uhr 

Ende Musikprogramm: 00:00 Uhr 


Samstag: 11:00 – 01:00 Uhr 

Ende Musikprogramm: 00:00 Uhr 


Sonntag: 11:00 – 24:00 Uhr 

Ende Musikprogramm: 22:00 Uhr 

Feuerwerk: 22:00 Uhr

Link für mehr Informationen

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