Neuerscheinungen
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Human Diversity in Early Modern Religious Life
Conference, 26–27 June 2025 at Goethe-University Frankfurt, org. by Xenia von Tippelskirch & Karin Sennefelt (Stockholm)
Forschungsgruppe (Leitung: Birgit Emich, Roland Hardenberg, Hartmut Leppin, Xenia von Tippelskirch)
Die Forschungsgruppe „Religion und De:Toxifizierung“ befasst sich mit der aktuellen Debatte um „toxische“ Phänomene. Der Begriff „toxisch“ hat gewöhnlich eine normative, häufig verurteilende und meist emotionalisierende Dimension. Sowohl in der Alltagssprache als auch in der Wissenschaft wird der Begriff vor allem benutzt, um bestimmte Verhaltens- und Beziehungsformen als schädlich zu markieren. Die Forschungsgruppe will über solche Werturteile hinausgehen, um mit einer neuen historischen und kulturwissenschaftlichen Perspektive die Prozesse zu verstehen, die mit der Wahrnehmung, Diagnose und Bekämpfung eines „toxischen“ Phänomens einhergehen. Das Ziel ist es, zu einer wissenschaftlichen Analyse des Umgangs mit und der Diskurse über solche Phänomene zu gelangen.Migration
Sonderheft der Zeitschrift L'Homme. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft, hrsg. v. Xenia von Tippelskirch, Ulrike Krampl (Tours) & Kristina Schulz (Neuchâtel)
Das Thema Migration beherrscht erneut die politische Debatte, dabei fehlt historische Tiefenschärfe zumeist völlig. Eine transepochale Perspektive kann zeigen, dass Mobilität konstitutiv für menschliche Gesellschaften ist. In diesem Heft werden bislang unzureichend erforschte geschlechtsspezifische Aspekte in den Mittelpunkt der Untersuchung gerückt. Dadurch lässt sich Migration als historisch vielfältiges und vielschichtiges Phänomen charakterisieren – und das jenseits der geläufigen dichotomen Vorstellung von vermeintlich abenteuerlustigen Männern und sesshaften Frauen. Neu in den Blick geraten so Gründe, Formen, Räume, Organisation und Folgen von Mobilität. Die Beiträge beleuchten geschlechtsspezifische Aspekte von Arbeitsmigration, Migrationspolitik und Logiken der Herkunfts- und Aufnahmegesellschaften in einem innereuropäischen und transatlantischen Rahmen vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert.
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Human Diversity in Early Modern Religious Life
Conference, 26–27 June 2025 at Goethe-University Frankfurt, org. by Xenia von Tippelskirch & Karin Sennefelt (Stockholm)
Forschungsgruppe (Leitung: Birgit Emich, Roland Hardenberg, Hartmut Leppin, Xenia von Tippelskirch)
Die Forschungsgruppe „Religion und De:Toxifizierung“ befasst sich mit der aktuellen Debatte um „toxische“ Phänomene. Der Begriff „toxisch“ hat gewöhnlich eine normative, häufig verurteilende und meist emotionalisierende Dimension. Sowohl in der Alltagssprache als auch in der Wissenschaft wird der Begriff vor allem benutzt, um bestimmte Verhaltens- und Beziehungsformen als schädlich zu markieren. Die Forschungsgruppe will über solche Werturteile hinausgehen, um mit einer neuen historischen und kulturwissenschaftlichen Perspektive die Prozesse zu verstehen, die mit der Wahrnehmung, Diagnose und Bekämpfung eines „toxischen“ Phänomens einhergehen. Das Ziel ist es, zu einer wissenschaftlichen Analyse des Umgangs mit und der Diskurse über solche Phänomene zu gelangen.Migration
Sonderheft der Zeitschrift L'Homme. Europäische Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft, hrsg. v. Xenia von Tippelskirch, Ulrike Krampl (Tours) & Kristina Schulz (Neuchâtel)
Das Thema Migration beherrscht erneut die politische Debatte, dabei fehlt historische Tiefenschärfe zumeist völlig. Eine transepochale Perspektive kann zeigen, dass Mobilität konstitutiv für menschliche Gesellschaften ist. In diesem Heft werden bislang unzureichend erforschte geschlechtsspezifische Aspekte in den Mittelpunkt der Untersuchung gerückt. Dadurch lässt sich Migration als historisch vielfältiges und vielschichtiges Phänomen charakterisieren – und das jenseits der geläufigen dichotomen Vorstellung von vermeintlich abenteuerlustigen Männern und sesshaften Frauen. Neu in den Blick geraten so Gründe, Formen, Räume, Organisation und Folgen von Mobilität. Die Beiträge beleuchten geschlechtsspezifische Aspekte von Arbeitsmigration, Migrationspolitik und Logiken der Herkunfts- und Aufnahmegesellschaften in einem innereuropäischen und transatlantischen Rahmen vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert.