Neues vom HISTORISCHEN SEMINAR

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Forschergruppe

DFG fördert Forschergruppe zu "Personalentscheidungen"

Wie gelangen bestimmte Personen in gesellschaftliche Schlüsselpositionen? Und welches Konfliktpotenzial ist damit verbunden? Von der Spätantike bis zum 20. Jahrhundert wollen Frankfurter Historiker epochenübergreifend vergleichen, wie Personalentscheidungen in der Kirche, der öffentlichen Verwaltung und in Unternehmen getroffen wurden. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat dazu die Einrichtung einer DFG-Forschergruppe an der Goethe-Universität bewilligt; ihr Sprecher ist der Historiker Prof. Andreas Fahrmeir.

Die Wissenschaftler erwarten, dass sie mit ihrer Forschung in den nächsten Jahren  eine Antwort auf die Frage geben kann, warum es offenbar nie möglich ist, eine „endgültige" Form von Personalentscheidungen zu entwickeln, die allen Erwartungen gerecht wird, und warum diese strukturellen Spannungen immer zu graduellem Wandel führen. „Und diese eher geringfügig erscheinenden Veränderungen sind wahrscheinlich in der Summe bedeutender als revolutionäre Zäsuren“, vermutet Fahrmeir. Mehr... [Apr 2014]

Semesterstart

Das Historische Seminar begrüßt alle Studienanfänger im Sommersemester 2014!

Liebe Studienanfänger,
herzlich willkommen am Historischen Seminar! Sie finden auf den Webseiten des Instituts die Termine und Angaben zu allen Einführungs- und Informationsangeboten, die einschlägigen Studienordnungen und weitere relevante Hinweise für Ihren Studienbeginn.

Versäumen Sie bitte insbesondere die Orientierungstage für Studienanfänger am 8. und 9. April 2014 (also in der Woche vor Vorlesungsbeginn) nicht - diese Veranstaltung ist allen "Erstsemestern" dringend empfohlen!

Zu diesen und allen weiteren wichtigen Angeboten weisen Sie zielgerichtet unsere Informationen für Studienanfänger. [Mär 2014]

Heidelberg

Daniel König geht nach Heidelberg

Daniel König, der seit Juli 2011 als Assistent an der Professur Mittelalter I bei Bernhard Jussen tätig ist, hat einen Ruf auf eine Forschungsprofessur am Heidelberger Exzellenzcluster Asia and Europe in a Global Context: The Dynamics of Transculturality angenommen und verlässt das Historische Seminar zum 17. Februar 2014.

Daniel Königs Forschungsinteresse zielt in erster Linie auf Austauschprozesse zwischen lateinisch-christlicher und arabisch-islamischer Welt im Mittelalter und die Bilder dieser Welten voneinander. Aus diesem Bereich stammten sowohl die Themen seiner Frankfurter Lehrveranstaltungen als auch der Arbeit, mit der er sich zu Anfang des Jahres an unserem Fachbereich habilitiert hat. Mehr... [Feb 2014]

[Fotos: Public Domain; D. König]

Umwege

Workshop "Umwege - Detours"

Am 6. & 7. Februar 2014 wird der Workshop "Umwege - Detours: Moving Knowledge, Translating Identities" stattfinden, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Er geht aus einer Kooperation mit dem Minerva-Institut für deutsche Geschichte an der Universität Tel Aviv hervor und wird gemeinsam von den Studiengruppen Historische Epistomologie, Interdisziplinäre Gedächtnisforschung und Transformationen von Wissensordnungen sowie der Martin-Buber-Professur für jüdische Religionsphilosophie veranstaltet.

Am 6. Februar hält Galili Shahar (Tel Aviv) im Rahmen des Workshops eine Keynote Lecture zum Thema Silent Syllable: On Franz Rosenzweig’s Translation of Yehuda Halevi’s Liturgical Poem (The German, the Jew and the Arab), zu der wir Sie ganz besonders herzlich einladen. Achtung, Raumänderung für die Keynote Lecture! Mehr... [Feb 2014]

[Bild: FHG]

BA / MA

4+1: Das Frankfurter Modell des Geschichtsstudiums

Das Geschichtsstudium, wie es Frankfurt anbietet, ist in Deutschland einzigartig. Das schlägt sich zunächst darin nieder, dass das Studium auf fünf Jahre angelegt ist. Den Bachelor erwirbt man nach vier Jahren; darauf folgt eine einjährige forschungsorientierte Masterphase, sofern die Studierenden sich dafür entscheiden.

Dadurch, dass die Studienplanung längerfristig ist, ergeben sich für Studierende wichtige Freiräume, die sonst oft vermisst werden. Wir ermuntern unsere Studierende zu einem selbständigen Arbeiten, für das auch spezielle Formate vorgesehen sind. Nicht das Abfragen von Wissen stellen wir zentral, sondern die Erarbeitung von Erkenntnissen. Mehr...

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Forschung und Lehre

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Studium | Lehre

Das Geschichtsstudium in Frankfurt ist auf fünf Jahre angelegt - und damit einzigartig in Deutschland. Nach dem vierjährigen Bachelor können die Studierenden einen einjährigen, forschungsorientierten Master erwerben. Diese Planung eröffnet Freiräume für selbständiges und erkenntnisorientiertes Arbeiten - Ziele, die übrigens auch den Frankfurter Lehramtsstudiengang Geschichte (Lehramt an Gymnasien) charakterisieren.

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Forschung

Das Forschungsspektrum am Historischen Seminar ist sehr breit: Neben großen Verbundforschungsbeteiligungen stehen vielfältige Einzelprojekte aus unterschiedlichen Förderquellen, Graduiertenkollegs und Redaktionen wichtiger Fachzeitschriften. Dass das Historische Seminar eines der drittmittelstärksten Institute der Goethe-Universität ist, davon profitieren auch das Lehrangebot und die Studienqualität am Institut.


Menschen und Einrichtungen

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Das Institut

Mit seinen annähernd 1500 Hauptfachstudierenden, dreißig wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und zehn Professuren gehört das Historische Seminar zu den überschaubaren Instituten der Goethe-Universität.

Gleichwohl genießt es im Bereich der Forschung einen ausgezeichneten Ruf - als Forscher, als Rezensenten, als Gutachter, als Herausgeber und Mitherausgeber wissenschaftlicher Reihen und Zeitschriften haben die Frankfurter Historikerinnen und Historiker Gewicht...

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Abteilungen und Professuren

Am Historischen Seminar bestehen zehn Professuren für die Epochen und besonderen Themen der Alten, Mittleren und Neueren Geschichte. Erweitert wird diese Struktur durch die Forschung und Lehre ehemaliger Lehrstuhlinhaber/innen sowie durch außerplanmäßige und Honorarprofessoren.

"Die Alte Geschichte", ehemals eigenständige Abteilung, bildet innerhalb des Instituts eine Einheit. In ähnlicher Weise kooperieren die Professuren der Mittelalterlichen Geschichte sehr eng, was sich beispielsweise auch in einem gemeinsamen Webauftritt äußert.


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