Neues vom HISTORISCHEN SEMINAR

740_assmann 740_studis_casino 740_studiengalerie_dean 743_studis_unistart 740_italien-exkursion 743_bama-banner

Assmann

Forms of Forgetting: Mittwochskonferenz mit Aleida Assmann am 29. April

Erinnern und Vergessen bilden kein ein striktes Gegensatzpaar. Sie sind meist eng mit einander verschränkt und wirken als ein dynamischer Zusammenhang. Auf den ersten Blick ist Vergessen ein Geschehen, das sich jenseits von bewusstem Handeln vollzieht und über das wir keine Kontrolle haben. Das ändert sich allerdings, wie ich zeigen möchte, wenn man über die individuelle Erfahrung hinausgeht und Vergessen im Rahmen sozialer Dynamiken, politischer Prozesse und kultureller Praktiken untersucht. Der Vortrag wird anhand von Beispielen unterschiedliche Formen und Funktionen des Vergessens  in ihren sozio-kulturellen  Kontexten vorstellen. Mehr... (PDF)

29. April 2015, 18 Uhr, IG 411 (Erdgeschoss), Vortrag in engl. Sprache - in Kooperation mit der Frankfurt Memory Studies Platform [Apr 2015] [Foto: FzHG/Jespah Holthof]

Sprachkurs

"Französisch für Historiker" im Sommersemester 2015

Das Sprachkursangebot "Französisch für Historiker" ist trotz eines personellen Wechsels rechtzeitig ins Sommersemester gestartet. Angeboten wird in diesem Semester turnusgemäß der Kurs für Fortgeschrittene und Wiedereinsteiger (Mo 16-18h); im kommenden Wintersemester beginnt ein neuer Kurs für Anfänger. Interessentinnen und Interessenten werden auch noch in der zweiten Vorlesungswoche (Sitzung am 27. April) aufgenommen. Näheres im LSF-Eintrag...

"Französisch für Historiker" ist ein speziell auf die Bedürfnisse des Faches ausgerichtetes Kursangebot des Historischen Seminars, das vor allem die Lesefähigkeit in den Mittelpunkt stellt. AbsolventInnen können sich mit erfolgreicher Abschlussprüfung in allen Studiengängen der Geschichte Französisch als moderne Fremdsprache anerkennen lassen. [Apr 2015]

Dean

Studengalerie-Eröffnung am 29. April: Tacita Dean, "The Russian Ending"

Die Serie "The Russian Ending" (2001) von Tacita Dean besteht aus 20 schwarzweißen Fotografien, die sie mit der antiquierten Vervielfältigungstechnik der Fotogravüre bearbeitet hat. Die einstigen Postkarten zeigen durchweg Katastrophen – Beerdigungen, Schlachtfelder, Schiffsunglücke, Ruinen, Naturkatastrophen. Für den Titel der Arbeit greift Dean auf die im frühen 20. Jh. übliche Praxis der Stummfilmproduktion zurück, zwei alternative Enden zu drehen: für das amerikanische Publikum ein Happy End, für das russische Publikum ein tragisches, ein "Russian Ending". Durch handschriftliche Notizen im Stil von Regieanweisungen macht Dean die Bilder zu ihrem imaginären Storyboard. Jede Fotogravüre repräsentiert die finale tragische Szene eines erdachten Films – eine Serie letzter Bilder. Gefördert von der DZ BANK Kunstsammlung.

Tacita Dean, "The Russian Ending", 29.04.-29.05.2015, in der Studiengalerie 1.357. Eröffnung am 29. April, 20 Uhr, IG 1.414. [Apr 2015]

[Foto: T. Dean]

Semesterstart

Das Historische Seminar begrüßt alle Studienanfänger im Sommersemester 2015!

Liebe Studienanfänger,
herzlich willkommen am Historischen Seminar! Sie finden auf den Webseiten des Instituts die Termine und Angaben zu allen Einführungs- und Informationsangeboten, die einschlägigen Studienordnungen und weitere relevante Hinweise für Ihren Studienbeginn.

Versäumen Sie bitte insbesondere die Orientierungstage für Studienanfänger am 7. und 8. April 2015 (also in der Woche vor Vorlesungsbeginn) nicht - diese Veranstaltung ist allen "Erstsemestern" dringend anempfohlen!

Zu diesen und allen weiteren wichtigen Angeboten weisen Sie zielgerichtet unsere Informationen für Studienanfänger unter www.geschichte.uni-frankfurt.de/anfaenger. [Apr 2015]

Alpenkrieg

Italien-Exkursion: Zur Gesellschaftsgeschichte und Erinnerungskultur des Alpenkriegs

Im kommenden Sommersemester findet unter der Leitung von Christoph Cornelißen wieder eine Exkursion zu den Schauplätzen des Ersten Weltkriegs statt. Das Ziel soll diesmal die Alpenfront zwischen Österreich und dem 1915 in den Krieg eingetretenen Italien sein. Die Fahrt findet vom 6. bis 11. Juli 2015 statt und kann in den im LSF angegebenen Modulen als Hauptseminar angerechnet werden. Eine erste Vorbesprechung findet am Dienstag, den 14. April um 11 Uhr im Büro von Prof. Dr. Cornelißen (IG 3.415) statt.

Interessenten werden gebeten, sich per Mail unter cornelissen@em.uni-frankfurt.de (mit einer Kopie an carlareitter@gmail.com) anzumelden. [Mär 2015]

[Foto: Commons]

BA / MA

4+1: Das Frankfurter Modell des Geschichtsstudiums

Das Geschichtsstudium, wie es Frankfurt anbietet, ist in Deutschland einzigartig. Das schlägt sich zunächst darin nieder, dass das Studium auf fünf Jahre angelegt ist. Den Bachelor erwirbt man nach vier Jahren; darauf folgt eine einjährige forschungsorientierte Masterphase, sofern die Studierenden sich dafür entscheiden.

Dadurch, dass die Studienplanung längerfristig ist, ergeben sich für Studierende wichtige Freiräume, die sonst oft vermisst werden. Wir ermuntern unsere Studierende zu einem selbständigen Arbeiten, für das auch spezielle Formate vorgesehen sind. Nicht das Abfragen von Wissen stellen wir zentral, sondern die Erarbeitung von Erkenntnissen. Mehr...

»» Ältere Nachrichten finden Sie im Nachrichten-Archiv...


Forschung und Lehre

340_studis_vorlesung

Studium | Lehre

Das Geschichtsstudium in Frankfurt ist auf fünf Jahre angelegt - und damit einzigartig in Deutschland. Nach dem vierjährigen Bachelor können die Studierenden einen einjährigen, forschungsorientierten Master erwerben. Diese Planung eröffnet Freiräume für selbständiges und erkenntnisorientiertes Arbeiten - Ziele, die übrigens auch den Frankfurter Lehramtsstudiengang Geschichte (Lehramt an Gymnasien) charakterisieren.

340_igf-luftbild

Forschung

Das Forschungsspektrum am Historischen Seminar ist sehr breit: Neben großen Verbundforschungsbeteiligungen stehen vielfältige Einzelprojekte aus unterschiedlichen Förderquellen, Graduiertenkollegs und Redaktionen wichtiger Fachzeitschriften. Dass das Historische Seminar eines der drittmittelstärksten Institute der Goethe-Universität ist, davon profitieren auch das Lehrangebot und die Studienqualität am Institut.


Menschen und Einrichtungen

340_igf-rueckseite_gruen

Das Institut

Mit seinen annähernd 1500 Hauptfachstudierenden, dreißig wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und zehn Professuren gehört das Historische Seminar zu den überschaubaren Instituten der Goethe-Universität.

Gleichwohl genießt es im Bereich der Forschung einen ausgezeichneten Ruf - als Forscher, als Rezensenten, als Gutachter, als Herausgeber und Mitherausgeber wissenschaftlicher Reihen und Zeitschriften haben die Frankfurter Historikerinnen und Historiker Gewicht...

340_vorlesung

Abteilungen und Professuren

Am Historischen Seminar bestehen zehn Professuren für die Epochen und besonderen Themen der Alten, Mittleren und Neueren Geschichte. Erweitert wird diese Struktur durch die Forschung und Lehre ehemaliger Lehrstuhlinhaber/innen sowie durch außerplanmäßige und Honorarprofessoren.

"Die Alte Geschichte", ehemals eigenständige Abteilung, bildet innerhalb des Instituts eine Einheit. In ähnlicher Weise kooperieren die Professuren der Mittelalterlichen Geschichte sehr eng, was sich beispielsweise auch in einem gemeinsamen Webauftritt äußert.