Neues vom HISTORISCHEN SEMINAR

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Kolloquium

"Text und Übersetzung – Zur Aktualität der Philosophie des Mittelalters heute", Kolloquium am 15. März

Kolloquium zum Auftakt der 3. Serie von "Herders Bibliothek der Philosophie des Mittelalters": Mit 25 neuen Bänden setzt die Reihe ab März 2017 die Erschließung philosophischer Primärtexte des Mittelalters fort. In einem breit gefächerten Programm werden Fragen zur philosophischen Erkenntnistheorie und Wissenschaftslehre, zur Handlungstheorie und Ethik sowie zur Metaphysik und philosophischen Theologie behandelt. Mehr... (PDF)

Mittwoch, 15. März 2017, 14.30-19.00 Uhr, Campus Westend, IG-Farben-Haus, Raum 1.314 (Eisenhower-Raum)

Anmeldung erbeten bei Ursula Krüger, Institut für Philosophie (krueger@em.uni-frankfurt.de) [März 2017]

Chronos

Auftaktveranstaltung des DFG-Netzwerks "Chronos" (2.-4. März 2017)

Vom 2. bis 4. März 2017 veranstaltet das von der DFG geförderte wissenschaftliche Netzwerk CHRONOS. Soziale Zeit in den Kulturen des Altertums seinen Auftakt in Frankfurt. Im Mittelpunkt stehen das Konzept der "sozialen Zeit" und aktuelle Ansätze in der Forschung zu antiken Zeitordnungen. Die am Netzwerk beteiligten Wissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus der Altorientalistik, der Ägyptologie, der Judaistik, Alten Geschichte, Klassischen Philologie und Klassischen Archäologie werden ihre Projekte präsentieren und zusammen mit den Gastreferenten das Potential des soziologischen Zugriffs ausloten.

Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenfrei und Besucher sind herzlich willkommen. Aus organisatorischen Gründen bitten wir aber um vorherige Anmeldung (faerber@em.uni-frankfurt.de). [Feb. 2017]

Lieven

Vortrag, Seminar und Workshop mit Dominic Lieven (Cambridge) am 16. und 17. Februar

Im Rahmen der von Christoph Cornelißen und Thomas Duve (MPIeR) wissenschaftlich betreuten Vortragsreihe Imperien und ihr Ende kommt Dominic Lieven an das Forschungskolleg Humanwissenschaften in Bad Homburg und an die Goethe-Universität.

Do 16.02.2017, 19 Uhr spricht Prof. Dominic Lieven (University of Cambridge) zum Thema "The End of Imperial Russia: Comparisons and Contexts" (Veranstaltungsort: Forschungskolleg Humanwissenschaften, Bad Homburg).
Fr 17.02.2017, 10-12 Uhr Vortrag von Prof. Dominic Lieven zum Thema "Russia and the Coming of the Great War: Anything new to say?" Anschließend (14-16 Uhr) findet ein Workshop für Nachwuchsforscher statt (Veranstaltungsort: Campus Westend, Seminarhaus, Ram 3.108).

» Weitere Informationen zur Themenreihe [Feb 2017]

Galerie

Ausstellungseröffnung in der Studiengalerie am 7.12.16: Andrea Geyer - Tides/Gezeiten

Gezeiten (2015) erzählt von den Bildungsreisen, die Andrea Geyers verstorbene Großmutter zwischen 1962 und 1975 in Europa, Russland und Nordafrika unternahm. Die Künstlerin wählte aus dem hinterlassenen umfangreichen Diaarchiv vor allem Fotografen aus, in denen in scheinbar zufälligen Motiven oder technischen Unzulänglichkeiten das Reisen an sich festgehalten wird. Sie lässt ihre Auswahl von weiblichen Stimmen begleiten, die mit alphabetisch aneinandergereihten Worten in verschiedenen Sprachen einen dichten Assoziationsraum eröffnen. In der Installation verbindet sich die private Bildungsreise mit der Frage nach der Funktion der Kultur im Nachkriegsdeutschland. Die Installation wird zu einer Reise in die Vergangenheit, in der mit den persönlichen Erinnerungen auch die Rolle weiblicher Genealogien und privater Erzählungen für die Konstruktion und Überlieferung von Geschichte erlebbar wird.

Die Ausstellung Tides/Gezeiten eröffnet am 7.12. um 20.00 Uhr in der Studiengalerie 1.357 im I.G. Farben-Haus. Der Galerieraum befindet sich im 1. OG, rechts. [Dez 2016] [Foto: Geyer]

Wettbewerb

Historisches Seminar unterstützt den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Eine Chance für Studierende, bereits zu Studienbeginn ein eigenes Forschungsprojekt durchzuführen und damit attraktive Preise zu gewinnen, bietet der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. Er richtet sich an Jugendlichen unter 21 unabhängig von Bildungsgang und Studienfach. Das diesjährige Thema des Wettbewerbs lautet Gott und die Welt. Religion macht Geschichte.

Der Wettbewerb bietet Studierenden die Chance, selbstgewählte Projekte eigenständig zu verfolgen und zu realisieren und dabei Angebote der Universität zur Durchführung wissenschaftlicher Forschungsarbeit kennen und nutzen zu lernen. Zur Information und Unterstützung interessierter Studierender findet eine Infoveranstaltung statt am 7. November 2016 um 14 Uhr in Raum SH 1.105, Campus Westend. Geplant ist, an der Goethe-Universität entstehende interessante Projekte nach Wettbewerbsabschluss im Sommersemester 2017 der (Universitäts-)Öffentlichkeit zu präsentieren. [Okt 2016]

BA / MA / PhD

4+1: Das Frankfurter Modell des Geschichtsstudiums

Das Geschichtsstudium, wie es Frankfurt anbietet, ist in Deutschland einzigartig. Das schlägt sich zunächst darin nieder, dass das Studium auf fünf Jahre angelegt ist. Den Bachelor erwirbt man nach vier Jahren; darauf folgt eine einjährige forschungsorientierte Masterphase, sofern die Studierenden sich dafür entscheiden.
Dadurch, dass die Studienplanung längerfristig ist, ergeben sich für Studierende wichtige Freiräume, die sonst oft vermisst werden. Wir ermuntern unsere Studierende zu einem selbständigen Arbeiten, für das auch spezielle Formate vorgesehen sind. Nicht das Abfragen von Wissen stellen wir zentral, sondern die Erarbeitung von Erkenntnissen.
Diese Idee setzt sich selbstverständlich im Frankfurter Entwurf des Promotionsstudiums fort, das auf größtmögliche Freiheit und individuelle Betreuung ausgelegt ist. Mehr...

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Forschung und Lehre

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Studium | Lehre

Das Geschichtsstudium in Frankfurt ist auf fünf Jahre angelegt - und damit einzigartig in Deutschland. Nach dem vierjährigen Bachelor können die Studierenden einen einjährigen, forschungsorientierten Master erwerben. Diese Planung eröffnet Freiräume für selbständiges und erkenntnisorientiertes Arbeiten - Ziele, die übrigens auch den Frankfurter Lehramtsstudiengang Geschichte (Lehramt an Gymnasien) charakterisieren.

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Forschung

Das Forschungsspektrum am Historischen Seminar ist sehr breit: Neben großen Verbundforschungsbeteiligungen stehen vielfältige Einzelprojekte aus unterschiedlichen Förderquellen, Graduiertenkollegs und Redaktionen wichtiger Fachzeitschriften. Dass das Historische Seminar eines der drittmittelstärksten Institute der Goethe-Universität ist, davon profitieren auch das Lehrangebot und die Studienqualität am Institut.


Menschen und Einrichtungen

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Das Institut

Mit seinen annähernd 1500 Hauptfachstudierenden, dreißig wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und zehn Professuren gehört das Historische Seminar zu den überschaubaren Instituten der Goethe-Universität.

Gleichwohl genießt es im Bereich der Forschung einen ausgezeichneten Ruf - als Forscher, als Rezensenten, als Gutachter, als Herausgeber und Mitherausgeber wissenschaftlicher Reihen und Zeitschriften haben die Frankfurter Historikerinnen und Historiker Gewicht...

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Abteilungen und Professuren

Am Historischen Seminar bestehen zehn Professuren für die Epochen und besonderen Themen der Alten, Mittleren und Neueren Geschichte. Erweitert wird diese Struktur durch die Forschung und Lehre ehemaliger Lehrstuhlinhaber/innen sowie durch außerplanmäßige und Honorarprofessoren.

"Die Alte Geschichte", ehemals eigenständige Abteilung, bildet innerhalb des Instituts eine Einheit. In ähnlicher Weise kooperieren die Professuren der Mittelalterlichen Geschichte sehr eng, was sich beispielsweise auch in einem gemeinsamen Webauftritt äußert.