Neues vom HISTORISCHEN SEMINAR

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Preis

Henryk Kupiszewski-Preis für Roland Färber

Im Rahmen des X Premio Romanistico Internazionale Gérard Boulvert wurde Dr. Roland Färber, Assistent an der Abteilung für Alte Geschichte, für seine Dissertation „Römische Gerichtsorte“ (München: C.H. Beck, 2014) mit dem Henryk Kupiszewski-Preis ausgezeichnet. Die Verleihung fand am 13. September 2016 im Amphithéâtre Richelieu der Pariser Sorbonne statt. Färber behandelte in seiner Arbeit erstmals systematisch die räumliche Dimension römischen Justizwesens vom 1. Jahrhundert v.Chr. bis ins 6. Jahrhundert n.Chr. und wertete dabei nicht nur literarische und juristische Quellen aus, sondern auch eine breite Vielfalt an archäologischem Material, Inschriften und Papyri. Für die Erträge dieses interdisziplinären Ansatzes hatte ihm im Dezember 2015 die Bayerische Akademie der Wissenschaften bereits den Preis der Peregrinus-Stiftung zuerkannt. [Sep 2016]

[Foto: Färber]

Chronos

DFG-Netzwerkantrag bewilligt: "Chronos"

Aus einer Chronologie-Werkstatt, die im November 2015 jüngere Zeitforscherinnen und Zeitforscher verschiedener altertumswissenschaftlicher Fächer in Frankfurt zusammengeführt hatte, war unter der Federführung von Dr. Roland Färber (Abteilung für Alte Geschichte) und Jun.-Prof. Sofie Remijsen (Universität Mannheim) ein Antrag an die DFG auf ein Wissenschaftliches Netzwerk hervorgegangen, der vor wenigen Wochen bewilligt wurde. Unter dem Titel „CHRONOS. Soziale Zeit in den Kulturen des Altertums“ vereint es fünfzehn Nachwuchsforscherinnen und -forscher aus der Altorientalistik, der Ägyptologie, der Judaistik, Alten Geschichte, Klassischen Philologie und Klassischen Archäologie – darunter auch Dr. Daliah Bawanypeck aus der Arbeitsgruppe Wissenschaftsgeschichte des Historischen Seminars. Mehr... [Sep 2016]

Publikation

Buchpräsentation "Politisierung der Wissenschaft". Jüdische Wissenschaftler und ihre Gegner (19. Juli)

Am Dienstag 19. Juli 2016 findet die Vorstellung des Bandes „Politisierung der Wissenschaft“. Jüdische Wissenschaftler und ihre Gegner an der Universität Frankfurt am Main vor und nach 1933 statt: Wie gestaltete sich die institutionelle Gleichzeitigkeit von zum Teil scharf rechtsgerichteten, völkisch-antisemitischen und liberalen, deutsch-jüdischen Gelehrten? Die Untersuchung dieser institutionellen Koexistenz erlaubt innovative Einblicke in Gedankenführungen und das Zustandekommen wegweisender Theorien. Mehr...

Buchpräsentation „Politisierung der Wissenschaft“. Jüdische Wissenschaftler und ihre Gegner an der Universität Frankfurt vor und nach 1933, Dienstag, 19. Juli 2016, 14.30 bis 15.30 Uhr, Raum 1.411 (IG-Hochhaus, 1. Stock), Campus Westend
Weitere Informationen: Janus Gudian, Historisches Seminar (gudian@em.uni-frankfurt.de); Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften (www.fzhg.org)

SpS-Ende

Auslaufen der Schulpraktischen Studien Geschichte ab 2017

Mit der Einführung des Praxissemesters im L3-Studiengang Geschichte hat eine mehrjährige Übergangsphase des parallelen Betriebs von Schulpraktischen Studien im fünfwöchigen Blockpraktikum und Praxissemester begonnen. Mit dem Jahr 2017 beginnt das Historische Seminar, sein Betreuungsangebot für ein Blockpraktikum Geschichte (SpS II) zurückzufahren.

In 2017 wird das SpS II für L3 Geschichte nur noch zum Herbst-, aber nicht mehr zum Frühjahrspraktikum angeboten!
Danach werden L3-Praktikumsgruppen Geschichte nur noch bei ausreichender Größe realisiert.

Nähere Informationen finden sich unter www.geschichte.uni-frankfurt.de/sps. [Mär 2016] [Foto: ABL]

BA / MA / PhD

4+1: Das Frankfurter Modell des Geschichtsstudiums

Das Geschichtsstudium, wie es Frankfurt anbietet, ist in Deutschland einzigartig. Das schlägt sich zunächst darin nieder, dass das Studium auf fünf Jahre angelegt ist. Den Bachelor erwirbt man nach vier Jahren; darauf folgt eine einjährige forschungsorientierte Masterphase, sofern die Studierenden sich dafür entscheiden.
Dadurch, dass die Studienplanung längerfristig ist, ergeben sich für Studierende wichtige Freiräume, die sonst oft vermisst werden. Wir ermuntern unsere Studierende zu einem selbständigen Arbeiten, für das auch spezielle Formate vorgesehen sind. Nicht das Abfragen von Wissen stellen wir zentral, sondern die Erarbeitung von Erkenntnissen.
Diese Idee setzt sich selbstverständlich im Frankfurter Entwurf des Promotionsstudiums fort, das auf größtmögliche Freiheit und individuelle Betreuung ausgelegt ist. Mehr...

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Forschung und Lehre

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Studium | Lehre

Das Geschichtsstudium in Frankfurt ist auf fünf Jahre angelegt - und damit einzigartig in Deutschland. Nach dem vierjährigen Bachelor können die Studierenden einen einjährigen, forschungsorientierten Master erwerben. Diese Planung eröffnet Freiräume für selbständiges und erkenntnisorientiertes Arbeiten - Ziele, die übrigens auch den Frankfurter Lehramtsstudiengang Geschichte (Lehramt an Gymnasien) charakterisieren.

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Forschung

Das Forschungsspektrum am Historischen Seminar ist sehr breit: Neben großen Verbundforschungsbeteiligungen stehen vielfältige Einzelprojekte aus unterschiedlichen Förderquellen, Graduiertenkollegs und Redaktionen wichtiger Fachzeitschriften. Dass das Historische Seminar eines der drittmittelstärksten Institute der Goethe-Universität ist, davon profitieren auch das Lehrangebot und die Studienqualität am Institut.


Menschen und Einrichtungen

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Das Institut

Mit seinen annähernd 1500 Hauptfachstudierenden, dreißig wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und zehn Professuren gehört das Historische Seminar zu den überschaubaren Instituten der Goethe-Universität.

Gleichwohl genießt es im Bereich der Forschung einen ausgezeichneten Ruf - als Forscher, als Rezensenten, als Gutachter, als Herausgeber und Mitherausgeber wissenschaftlicher Reihen und Zeitschriften haben die Frankfurter Historikerinnen und Historiker Gewicht...

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Abteilungen und Professuren

Am Historischen Seminar bestehen zehn Professuren für die Epochen und besonderen Themen der Alten, Mittleren und Neueren Geschichte. Erweitert wird diese Struktur durch die Forschung und Lehre ehemaliger Lehrstuhlinhaber/innen sowie durch außerplanmäßige und Honorarprofessoren.

"Die Alte Geschichte", ehemals eigenständige Abteilung, bildet innerhalb des Instituts eine Einheit. In ähnlicher Weise kooperieren die Professuren der Mittelalterlichen Geschichte sehr eng, was sich beispielsweise auch in einem gemeinsamen Webauftritt äußert.