Neues vom HISTORISCHEN SEMINAR

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Gewalt

Vortragsreihe zu "Krieg und Gewalt in der Vergangenheit" ab 18. April

Das Thema prähistorische Konfliktforschung hat angesichts der derzeitigen Kriege in Osteuropa und Westasien eine bedrückende Aktualität gewonnen. Die Alltäglichkeit von Gewalt verschiedenen Ausmaßes, die in den Medien immer wieder aufgegriffen wird, wirft die Frage auf, wie alt dieses Phänomen ist. Gab es schon immer Krieg und gehört er zur nicht abschüttelbaren Ausstattung des Menschen? Oder ist er ein historisches Phänomen und daher auch vermeidbar? Auf diese und weitere Aspekte gehen namhafte Gastwissenschaftler in der öffentlichen Vortragsreihe „Krieg und Gewalt in der Vergangenheit“ des LOEWE-Schwerpunktes „Prähistorische Konfliktforschung“ ein. Mehr...

Vorträge von Heidi Peter-Röcher (18. April), Daniel Föller (2. Mai), Hai Ashkenazi (16. Mai), Thomas Terberger (30. Mai), jeweils Mi 18-20h, HZ 13, Hörsaalzentrum, Campus Westend. [Apr. 2018]

Europa

Vorreiter Europas? Deutsch-Italienische Wirtschaftsbeziehungen - Vortragsreihe 2018

Deutsch-italienische Verbindungen und Wirtschaftsbeziehungen haben eine lange Tradition. Zwischen Frankfurt und Mailand bzw. der Rhein-Main-Region und der Lombardei zeigen sich besonders viele Verknüpfungen. Die Regionen brachten eine Reihe »transalpiner« Laufbahnen hervor, Italiener und Deutsche, die im jeweils anderen Land beachtenswerte Karrieren machten... Mehr... (PDF)

22. März 2018 bis 28. Februar 2019: Vortragsreihe des Forschungskollegs Humanwissenschaften in Zusammenarbeit mit der Villa Vigoni – Deutsch-Italienisches Zentrum für Europäische Exzellenz und der Werner Reimers Stiftung; mit Vorträgen von Werner Plumpe, Magnus Ressel, Ralf Banken u.a. [Mär 2018]

Start

Das Historische Seminar begrüßt alle Studienanfänger*innen zum Sommersemester 2018!

Liebe Studienanfänger*innen, herzlich willkommen am Historischen Seminar!
Sie finden auf den Webseiten des Instituts die Termine und Angaben zu allen Einführungs- und Informationsangeboten, die einschlägigen Studienordnungen und weitere relevante Hinweise für Ihren Studienbeginn.
Versäumen Sie bitte insbesondere die Orientierungstage Geschichte für Studienanfänger*innen, Studienort- und Fachwechselnde am 3. und 4. April 2018 nicht! Diese Veranstaltung in der Woche vor Vorlesungsbeginn ist allen dringend anempfohlen, die jetzt ihr erstes Fachsemester in Geschichte antreten oder nach Frankfurt wechseln.
Zu diesen und allen weiteren wichtigen Angeboten weisen Sie zielgerichtet unsere Informationen für Studienanfänger*innen unter www.geschichte.uni-frankfurt.de/anfaenger. [Mär. 2018]

TV

Wie kommt Geschichte ins Fernsehen? Podiumsdiskussion am 27. Februar

Wie entsteht eine historische Fernsehproduktion? Der Historiker Lothar Machtan verfasste vor rund einem Jahr das Exposé für ein Dokudrama mit dem Arbeitstitel »Kaisersturz«, das das ZDF als Produktion in Auftrag gab und im Herbst 2018 ausstrahlen wird. Wie unterschied sich das, was von Machtan ursprünglich angedacht und konzipiert war, von dem, was schließlich entstand? Wie kooperierte der Historiker mit dem Drehbuch-Autor? - Szenen aus der Produktion dürfen noch vor der Ausstrahlung gezeigt werden. »Plakat als JPG

Podium: Historiker und Drehbuchautor Prof. Dr. Lothar Machtan, die verantwortliche ZDF-Redakteurin Annette von der Heyde, HR-Mitarbeiterin und Historikerin Carla Reitter, Historiker und stellvertretender Direktor der Friedrich-Ebert-Gedenkstätte, Dr. Bernd Braun sowie Prof. Dr. Cord Arendes, Professor für Angewandte Geschichtswissenschaft/Public History an der Universität Heidelberg. Moderation: PD Dr. Torsten Riotte.
Wann: Dienstag, 27. Februar, 16:00–18:00 Uhr. Wo: Campus Westend, PA-Gebäude, Foyer. [Foto: ZDF] [Feb. 2018]

Die Deutschen

Buchvorstellung im Forschungskoll. Humanwiss.: Andreas Fahrmeir, "Die Deutschen" (20. Februar)

Dass wir einer Nation angehören, »Deutsche«, »Franzosen«, »Türken« sind, erscheint uns heute als wesentlicher Teil unserer Identität. Das war nicht immer so. Nationalismus ist ein Phänomen der Neuzeit. Er war die Grundlage für die Herausbildung nationaler Kulturen und die Entstehung von Nationalstaaten. Zumal in seiner deutschen Ausprägung war er aber auch immer wieder Ausgangspunkt für Hass, Gewalt und Krieg. Andreas Fahrmeir schreibt die Geschichte eines ambivalenten Phänomens, das - wir sehen es an den jüngsten
politischen Entwicklungen - auch in unserem vermeintlich »postnationalen« Zeitalter dramatisch und brisant bleibt. Mehr... (PDF)

Di 20. Februar 19 Uhr: Buchvorstellung mit dem Autor, Moderation: Dierk Wolters (FNP). Forschungskolleg Humanwissenschaften, ie Am Wingertsberg 4, 61348 Bad Homburg. [Foto: Reclam] [Feb. 2018]

BA / MA / PhD

4+1: Das Frankfurter Modell des Geschichtsstudiums

Das Geschichtsstudium, wie es Frankfurt anbietet, ist in Deutschland einzigartig. Das schlägt sich zunächst darin nieder, dass das Studium auf fünf Jahre angelegt ist. Den Bachelor erwirbt man nach vier Jahren; darauf folgt eine einjährige forschungsorientierte Masterphase, sofern die Studierenden sich dafür entscheiden.
Dadurch, dass die Studienplanung längerfristig ist, ergeben sich für Studierende wichtige Freiräume, die sonst oft vermisst werden. Wir ermuntern unsere Studierende zu einem selbständigen Arbeiten, für das auch spezielle Formate vorgesehen sind. Nicht das Abfragen von Wissen stellen wir zentral, sondern die Erarbeitung von Erkenntnissen.
Diese Idee setzt sich selbstverständlich im Frankfurter Entwurf des Promotionsstudiums fort, das auf größtmögliche Freiheit und individuelle Betreuung ausgelegt ist. Mehr...

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Forschung und Lehre

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Studium | Lehre

Das Geschichtsstudium in Frankfurt ist auf fünf Jahre angelegt - und damit einzigartig in Deutschland. Nach dem vierjährigen Bachelor können die Studierenden einen einjährigen, forschungsorientierten Master erwerben. Diese Planung eröffnet Freiräume für selbständiges und erkenntnisorientiertes Arbeiten - Ziele, die übrigens auch den Frankfurter Lehramtsstudiengang Geschichte (Lehramt an Gymnasien) charakterisieren.

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Forschung

Das Forschungsspektrum am Historischen Seminar ist sehr breit: Neben großen Verbundforschungsbeteiligungen stehen vielfältige Einzelprojekte aus unterschiedlichen Förderquellen, Graduiertenkollegs und Redaktionen wichtiger Fachzeitschriften. Dass das Historische Seminar eines der drittmittelstärksten Institute der Goethe-Universität ist, davon profitieren auch das Lehrangebot und die Studienqualität am Institut.


Menschen und Einrichtungen

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Das Institut

Mit seinen rund 2500 Studierenden (etwa je zur Hälfte im Haupt- und Nebenfach), dreißig wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und elf Professuren gehört das Historische Seminar zu den überschaubaren Instituten der Goethe-Universität.

Gleichwohl genießt es im Bereich der Forschung einen ausgezeichneten Ruf - als Forscher, als Rezensenten, als Gutachter, als Herausgeber und Mitherausgeber wissenschaftlicher Reihen und Zeitschriften haben die Frankfurter Historikerinnen und Historiker Gewicht...

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Abteilungen und Professuren

Am Historischen Seminar bestehen zehn Professuren für die Epochen und besonderen Themen der Alten, Mittleren und Neueren Geschichte. Erweitert wird diese Struktur durch die Forschung und Lehre ehemaliger Lehrstuhlinhaber/innen sowie durch außerplanmäßige und Honorarprofessoren.

"Die Alte Geschichte", ehemals eigenständige Abteilung, bildet innerhalb des Instituts eine Einheit. In ähnlicher Weise kooperieren die Professuren der Mittelalterlichen Geschichte sehr eng, was sich beispielsweise auch in einem gemeinsamen Webauftritt äußert.