Neues vom HISTORISCHEN SEMINAR

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Leibniz

Eröffnungsveranstaltung des Leibniz-Projektes „Polyphonie des spätantiken Christentums“

Am Dienstag, den 10. Mai 2016 findet um 18 Uhr c.t. die feierliche Eröffnung des Leibniz-Projektes Polyphonie des spätantiken Christentums von Prof. Dr. Hartmut Leppin im Casino, Raum 1.801 auf dem Campus Westend der Goethe-Universität statt (Programm).
Zu der Eröffnungsfeier laden wir herzlich ein! Um eine vorherige Anmeldung per E-Mail bei Dr. Alexandra Hasse-Ungeheuer wird gebeten.

Das von der DFG geförderte Leibniz-Projekt widmet sich der Erforschung der Vielfalt des spätantiken Christentums. Dabei sollen, neben den verschiedenen Ausprägungen des Christentums griechischer und lateinischer Sprache, die sogenannten orientalischen Christentümer zwischen dem 4. und 9. Jh. untersucht werden. Dabei handelt es sich um Formen des Christentums, deren wichtigste Texte in Sprachen wie etwa Armenisch, Georgisch, Syrisch, Koptisch, Altäthiopisch geschrieben wurden und deren Zentren oft außerhalb des Römischen Reiches lagen.

[Fotos: Croberto68]

Galerie

Nina Katchadourians "Accent Elimination" in der Studiengalerie 1.357 (20.4.-27.5.2016)

Die amerikanische Künstlerin Nina Katchadourian geht in ihrer Sechs-Kanal-Videoinstallation mit dem Titel „Accent Elimination“ (2005) der Frage nach, wie Herkunft Sprache in Identitätskonstruktionen eingreift. In einem geskripteten Interview befragt die Künstlerin ihre Eltern nach deren Werdegang und Kennenlernen. Ihr Akzent enttarnt die Eltern als Immigranten in den USA, während ihre Tochter dort aufgewachsen ist und amerikanisches Englisch spricht. Neben der Herkunft der Katchadourians werden sozialgeographische wie politische Fragen diskutiert. Den zuvor gesprochenen Text versuchen sich die Familienmitglieder mit dem Akzent der jeweils anderen anzueignen, indem sie ihn einzeln repetieren. Der ganze Versuch ist ein absurdes Unterfangen, denn eine sprachliche Einheit kann niemals erreicht werden und die Distanz der Familienmitglieder untereinander bleibt unauflösbar. Die Installation „Accent Elimination“ wurde 2015 im armenischen Pavillon auf der Biennale in Venedig gezeigt.

Mit Unterstützung des Deutschen Filmmuseums DIF e.V.
Eröffnung: Mittwoch 20.4.2016, 20 Uhr, IG-Hochhaus, 1. OG rechts [Foto: Studiengalerie 1.357]

Ende

Allmähliches Auslaufen der Schulpraktischen Studien Geschichte ab 2018

Mit der Einführung des Praxissemesters im L3-Studiengang Geschichte hat eine mehrjährige Übergangsphase des parallelen Betriebs von Schulpraktischen Studien im fünfwöchigen Blockpraktikum und Praxissemester begonnen. Mit dem Jahr 2018 wird das Historische Seminar beginnen, sein Betreuungsangebot für ein Blockpraktikum Geschichte (SpS II) allmählich zurückzufahren.

Ab 2018 wird das SpS II für L3 Geschichte vorauss. nur noch zum Herbst-, aber nicht mehr zum Frühjahrspraktikum angeboten!

Nähere Informationen finden sich unter www.geschichte.uni-frankfurt.de/sps. [Mär 2016] [Foto: ABL]

Start

Das Historische Seminar begrüßt alle StudienanfängerInnen zum Sommersemester 2016!

Liebe StudienanfängerInnen, herzlich willkommen am Historischen Seminar!
Sie finden auf den Webseiten des Instituts die Termine und Angaben zu allen Einführungs- und Informationsangeboten, die einschlägigen Studienordnungen und weitere relevante Hinweise für Ihren Studienbeginn.

Versäumen Sie bitte insbesondere die Orientierungstage für StudienanfängerInnen am 4. und 5. April 2016 (also bereits in der Woche vor Vorlesungsbeginn) nicht - diese Veranstaltung ist allen "Erstsemestern" dringend anempfohlen!
Zu diesen und allen weiteren wichtigen Angeboten weisen Sie zielgerichtet unsere Informationen für StudienanfängerInnen unter www.geschichte.uni-frankfurt.de/anfaenger. [Mär 2016]

BA / MA / PhD

4+1: Das Frankfurter Modell des Geschichtsstudiums

Das Geschichtsstudium, wie es Frankfurt anbietet, ist in Deutschland einzigartig. Das schlägt sich zunächst darin nieder, dass das Studium auf fünf Jahre angelegt ist. Den Bachelor erwirbt man nach vier Jahren; darauf folgt eine einjährige forschungsorientierte Masterphase, sofern die Studierenden sich dafür entscheiden.
Dadurch, dass die Studienplanung längerfristig ist, ergeben sich für Studierende wichtige Freiräume, die sonst oft vermisst werden. Wir ermuntern unsere Studierende zu einem selbständigen Arbeiten, für das auch spezielle Formate vorgesehen sind. Nicht das Abfragen von Wissen stellen wir zentral, sondern die Erarbeitung von Erkenntnissen.
Diese Idee setzt sich selbstverständlich im Frankfurter Entwurf des Promotionsstudiums fort, das auf größtmögliche Freiheit und individuelle Betreuung ausgelegt ist. Mehr...

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Forschung und Lehre

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Studium | Lehre

Das Geschichtsstudium in Frankfurt ist auf fünf Jahre angelegt - und damit einzigartig in Deutschland. Nach dem vierjährigen Bachelor können die Studierenden einen einjährigen, forschungsorientierten Master erwerben. Diese Planung eröffnet Freiräume für selbständiges und erkenntnisorientiertes Arbeiten - Ziele, die übrigens auch den Frankfurter Lehramtsstudiengang Geschichte (Lehramt an Gymnasien) charakterisieren.

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Forschung

Das Forschungsspektrum am Historischen Seminar ist sehr breit: Neben großen Verbundforschungsbeteiligungen stehen vielfältige Einzelprojekte aus unterschiedlichen Förderquellen, Graduiertenkollegs und Redaktionen wichtiger Fachzeitschriften. Dass das Historische Seminar eines der drittmittelstärksten Institute der Goethe-Universität ist, davon profitieren auch das Lehrangebot und die Studienqualität am Institut.


Menschen und Einrichtungen

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Das Institut

Mit seinen annähernd 1500 Hauptfachstudierenden, dreißig wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und zehn Professuren gehört das Historische Seminar zu den überschaubaren Instituten der Goethe-Universität.

Gleichwohl genießt es im Bereich der Forschung einen ausgezeichneten Ruf - als Forscher, als Rezensenten, als Gutachter, als Herausgeber und Mitherausgeber wissenschaftlicher Reihen und Zeitschriften haben die Frankfurter Historikerinnen und Historiker Gewicht...

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Abteilungen und Professuren

Am Historischen Seminar bestehen zehn Professuren für die Epochen und besonderen Themen der Alten, Mittleren und Neueren Geschichte. Erweitert wird diese Struktur durch die Forschung und Lehre ehemaliger Lehrstuhlinhaber/innen sowie durch außerplanmäßige und Honorarprofessoren.

"Die Alte Geschichte", ehemals eigenständige Abteilung, bildet innerhalb des Instituts eine Einheit. In ähnlicher Weise kooperieren die Professuren der Mittelalterlichen Geschichte sehr eng, was sich beispielsweise auch in einem gemeinsamen Webauftritt äußert.