Neues vom HISTORISCHEN SEMINAR

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SFB

DFG bewilligt neuen SFB "Schwächediskurse und Ressourcenregime"

Die Frankfurter Geisteswissenschaftler können am 1. Januar 2015 ein Mammutvorhaben starten: Bis 2018 stehen Historikern, Ethnologen, Philosophen und Rechtshistorikern insgesamt mehr als 6 Millionen Euro zur Verfügung, um ein globalhistorisches Problemfeld auszuleuchten, das von der Antike bis in die Gegenwart reicht. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den neuen Sonderforschungsbereich (SFB), dem zurzeit einzigen im Bereich der Geisteswissenschaften an der Goethe-Universität, bewilligt. Er firmiert unter dem Namen "Schwächediskurse und Ressourcenregime".

 Mehr... [Nov 2014]

IFHA

Tagungen zu Konstanz [FÄLLT AUS!] und Bouvines

Im Rahmen der verschiedenen historischen Gedenktagen in diesem Jahr organisiert das Institut Français d’Histoire en Allemagne zusammen mit seinen kulturellen und universitären Partnern eine Reihe von wissenschaftlichen Veranstaltungen wie zum Beispiel Workshops, Vorträge, Filmreihe, Ausstellung oder Tagungen.

Im November finden zwei deutsch-französische Begegnungen statt, zum einen am 07.11.2014 über die Eröffnung des Konstanzer Konzils (1414) [FÄLLT AUS wg. des Bahnstreiks!] und zum anderen am 21.11.2014 über die Schlacht von Bouvines (1214) [mehr... (PDF)]. In beiden Fällen geht es darum, neue Ansätze, neue Quellen und neue Fragestellungen in einem Vergleich zwischen französischen und deutschen historiographischen und methodologischen Traditionen auszuarbeiten.

Beide Tagungen finden am Campus Westend (PEG-Gebäude, Raum 1.G135) statt und werden zweisprachig gehalten. [Nov 2014]

Studiengalerie

Ab 29. Oktober: Ausstellung des Konzeptkünstlers Jochen Gerz in der Studiengalerie 1.357

Das Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften startet mit einer Doppelveranstaltung in das Wintersemester:

Um 18 Uhr trägt der Medientheoretiker Prof. Bernhard Siegert (Bauhaus-Universität Weimar) unter dem Titel "Europäische Kulturgeschichte - vom Meer betrachtet" zu den "Pictorial Chapters" aus Herman Melvilles Roman Moby-Dick vor (PDF).

Anschließend, gegen 20 Uhr, wird in der Studiengalerie 1.357 die Ausstellung "Jochen Gerz – Die Zeugen von Cahors (1998)" eröffnet (PDF).

Mehr Informationen... [Okt 2014]

[Foto: Studiengalerie]

Rhein

Amsterdam as an educator – or: The Rhine as the historic "axis of capitalism"

The 5th Transnational Rhine Conference explores the growing interdependence and interconnectedness of centres and hinterlands, which essentially facilitates the expansion of capitalism. In doing so, it is less the material process of exchange on and with the Rhine as the focus, but more the structural change linked to it, and the way and fashion in which this exchange was handled. Analysing the historical processes at work gives rise to a host of questions, such as: Which goods were traded, and in what manner, up and down the Rhine? Were there crucial changes in volume and, above all, how were the techniques of trade changing and what possible effects did they have on agriculture and industry along the Rhine? What new trading methods were advancing from Holland? How was the supply of new colonial goods to the hinterland organised? To sum up, this conference focuses on the question of the relationship between the Rhine economy and the expansion of capitalistic economic practices with its multiple perspectives. - 30.10.-1.11.2014, Akademie der Wissenschaften Mainz. Organising Committee: Dr. Ralf Banken, Dr. Ute Engelen, Prof. Dr. Hein Klemann, Prof. Dr. Werner Plumpe, Dr. Ben Wubs. Program (PDF) [Okt 2014]

[Abb.: Das 1756 errichtete Packhaus der Handelsfamilie Haniel in Duisburg-Ruhrort; Foto: R. Banken]

Start

Das Historische Seminar begrüßt alle Studienanfänger im Wintersemester 2014/15!

Liebe Studienanfänger,
herzlich willkommen am Historischen Seminar! Sie finden auf den Webseiten des Instituts die Termine und Angaben zu allen Einführungs- und Informationsangeboten, die einschlägigen Studienordnungen und weitere relevante Hinweise für Ihren Studienbeginn.

Versäumen Sie bitte insbesondere die Orientierungstage für Studienanfänger am 7. und 8. Oktober 2014 (also in der Woche vor Vorlesungsbeginn) nicht - diese Veranstaltung ist allen "Erstsemestern" dringend empfohlen!

Zu diesen und allen weiteren wichtigen Angeboten weisen Sie zielgerichtet unsere Informationen für Studienanfänger.

[Okt 2014]

BA / MA

4+1: Das Frankfurter Modell des Geschichtsstudiums

Das Geschichtsstudium, wie es Frankfurt anbietet, ist in Deutschland einzigartig. Das schlägt sich zunächst darin nieder, dass das Studium auf fünf Jahre angelegt ist. Den Bachelor erwirbt man nach vier Jahren; darauf folgt eine einjährige forschungsorientierte Masterphase, sofern die Studierenden sich dafür entscheiden.

Dadurch, dass die Studienplanung längerfristig ist, ergeben sich für Studierende wichtige Freiräume, die sonst oft vermisst werden. Wir ermuntern unsere Studierende zu einem selbständigen Arbeiten, für das auch spezielle Formate vorgesehen sind. Nicht das Abfragen von Wissen stellen wir zentral, sondern die Erarbeitung von Erkenntnissen. Mehr...

»» Ältere Nachrichten finden Sie im Nachrichten-Archiv...


Forschung und Lehre

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Studium | Lehre

Das Geschichtsstudium in Frankfurt ist auf fünf Jahre angelegt - und damit einzigartig in Deutschland. Nach dem vierjährigen Bachelor können die Studierenden einen einjährigen, forschungsorientierten Master erwerben. Diese Planung eröffnet Freiräume für selbständiges und erkenntnisorientiertes Arbeiten - Ziele, die übrigens auch den Frankfurter Lehramtsstudiengang Geschichte (Lehramt an Gymnasien) charakterisieren.

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Forschung

Das Forschungsspektrum am Historischen Seminar ist sehr breit: Neben großen Verbundforschungsbeteiligungen stehen vielfältige Einzelprojekte aus unterschiedlichen Förderquellen, Graduiertenkollegs und Redaktionen wichtiger Fachzeitschriften. Dass das Historische Seminar eines der drittmittelstärksten Institute der Goethe-Universität ist, davon profitieren auch das Lehrangebot und die Studienqualität am Institut.


Menschen und Einrichtungen

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Das Institut

Mit seinen annähernd 1500 Hauptfachstudierenden, dreißig wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und zehn Professuren gehört das Historische Seminar zu den überschaubaren Instituten der Goethe-Universität.

Gleichwohl genießt es im Bereich der Forschung einen ausgezeichneten Ruf - als Forscher, als Rezensenten, als Gutachter, als Herausgeber und Mitherausgeber wissenschaftlicher Reihen und Zeitschriften haben die Frankfurter Historikerinnen und Historiker Gewicht...

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Abteilungen und Professuren

Am Historischen Seminar bestehen zehn Professuren für die Epochen und besonderen Themen der Alten, Mittleren und Neueren Geschichte. Erweitert wird diese Struktur durch die Forschung und Lehre ehemaliger Lehrstuhlinhaber/innen sowie durch außerplanmäßige und Honorarprofessoren.

"Die Alte Geschichte", ehemals eigenständige Abteilung, bildet innerhalb des Instituts eine Einheit. In ähnlicher Weise kooperieren die Professuren der Mittelalterlichen Geschichte sehr eng, was sich beispielsweise auch in einem gemeinsamen Webauftritt äußert.