Neues vom HISTORISCHEN SEMINAR

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Absolventen

Berufsperspektiven: "AbsolventInnen im Blick" am 30. Juni mit Kordula Kühlem und Peter Tauber

Sie fragen sich, was Sie mit Ihrem Geschichtsstudium jenseits von Schule und Universität anfangen und welche Schritte für Ihre Karriereplanung hilfreich sind? Dann legen wir Ihnen unsere Veranstaltungsreihe "AbsolventInnen im Blick" ans Herz. Am 30. Juni 2016 berichten Dr. Kordula Kühlem, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Konrad Adenauer-Stiftung und Krimi-Autorin, und Dr. Peter Tauber, Bundestagsabgeordneter und Generalsekretär der CDU, aus ihrem Berufsleben und diskutieren mit Ihnen über Karrierewege für HistorikerInnen.

Veranstaltungsort und -zeit: 30. Juni 2016 – 16 c.t. – Seminarhaus SH 3.105

„AbsolventInnen im Blick“ ist eine Veranstaltung unseres Angebots Geschichte im Beruf. [Jun 2016]

[Fotos: Kühlem/Tauber]

Galerie

LOOKING AT Sebastião Salgado - Migrations in der Studiengalerie (ab 8.6.2016)

Neue Perspektiven auf die Werkserie „Migrations“ von Sebastião Salgado ermöglicht die Ausstellung „LOOKING AT Sebastião Salgado - Migrations“ in der Studiengalerie 1.357 der Goethe-Universität. Sebastião Salgado dokumentiert seit Jahrzehnten menschliches Elend in unterschiedlichen Regionen der Welt. Die Fotografien zeigen Menschen, die durch Kriege, Unterdrückung und Naturkatastrophen zur Flucht gezwungen wurden und unter prekären Umständen auf dem Weg in neue Realitäten sind. Es sind durchkomponierte, zeitlos wirkende Bilder von großer Schönheit und Dramatik. Sie sollten der westlichen Gesellschaft das Schicksal Flüchtender vor Augen führen, werden heute aber ambivalent rezipiert: Während die Fotografien für ihre ästhetischen Qualitäten und Sozialkritik gewürdigt werden, werfen Kritiker dem Fotografen eine Ästhetisierung des Leids und eine ethnisierende, westliche Perspektive vor.

Die Fotografien sind eine Leihgabe des MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main.
Eröffnung: Mittwoch 8.6.2016, 20 Uhr, IG-Hochhaus, 1. OG rechts [Jun 2016] [Foto: Sebastião Ribeiro Salgado / amazonasimages]

Leibniz

Eröffnungsveranstaltung des Leibniz-Projektes „Polyphonie des spätantiken Christentums“

Am Dienstag, den 10. Mai 2016 findet um 18 Uhr c.t. die feierliche Eröffnung des Leibniz-Projektes Polyphonie des spätantiken Christentums von Prof. Dr. Hartmut Leppin im Casino, Raum 1.801 auf dem Campus Westend der Goethe-Universität statt (Programm).
Zu der Eröffnungsfeier laden wir herzlich ein! Um eine vorherige Anmeldung per E-Mail bei Dr. Alexandra Hasse-Ungeheuer wird gebeten.

Das von der DFG geförderte Leibniz-Projekt widmet sich der Erforschung der Vielfalt des spätantiken Christentums. Dabei sollen, neben den verschiedenen Ausprägungen des Christentums griechischer und lateinischer Sprache, die sogenannten orientalischen Christentümer zwischen dem 4. und 9. Jh. untersucht werden. Dabei handelt es sich um Formen des Christentums, deren wichtigste Texte in Sprachen wie etwa Armenisch, Georgisch, Syrisch, Koptisch, Altäthiopisch geschrieben wurden und deren Zentren oft außerhalb des Römischen Reiches lagen.

[Fotos: Croberto68]

Ende

Allmähliches Auslaufen der Schulpraktischen Studien Geschichte ab 2017

Mit der Einführung des Praxissemesters im L3-Studiengang Geschichte hat eine mehrjährige Übergangsphase des parallelen Betriebs von Schulpraktischen Studien im fünfwöchigen Blockpraktikum und Praxissemester begonnen. Mit dem Jahr 2018 wird das Historische Seminar beginnen, sein Betreuungsangebot für ein Blockpraktikum Geschichte (SpS II) allmählich zurückzufahren.

Ab 2017 wird das SpS II für L3 Geschichte vorauss. nur noch zum Herbst-, aber nicht mehr zum Frühjahrspraktikum angeboten!

Nähere Informationen finden sich unter www.geschichte.uni-frankfurt.de/sps. [Mär 2016] [Foto: ABL]

BA / MA / PhD

4+1: Das Frankfurter Modell des Geschichtsstudiums

Das Geschichtsstudium, wie es Frankfurt anbietet, ist in Deutschland einzigartig. Das schlägt sich zunächst darin nieder, dass das Studium auf fünf Jahre angelegt ist. Den Bachelor erwirbt man nach vier Jahren; darauf folgt eine einjährige forschungsorientierte Masterphase, sofern die Studierenden sich dafür entscheiden.
Dadurch, dass die Studienplanung längerfristig ist, ergeben sich für Studierende wichtige Freiräume, die sonst oft vermisst werden. Wir ermuntern unsere Studierende zu einem selbständigen Arbeiten, für das auch spezielle Formate vorgesehen sind. Nicht das Abfragen von Wissen stellen wir zentral, sondern die Erarbeitung von Erkenntnissen.
Diese Idee setzt sich selbstverständlich im Frankfurter Entwurf des Promotionsstudiums fort, das auf größtmögliche Freiheit und individuelle Betreuung ausgelegt ist. Mehr...

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Forschung und Lehre

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Studium | Lehre

Das Geschichtsstudium in Frankfurt ist auf fünf Jahre angelegt - und damit einzigartig in Deutschland. Nach dem vierjährigen Bachelor können die Studierenden einen einjährigen, forschungsorientierten Master erwerben. Diese Planung eröffnet Freiräume für selbständiges und erkenntnisorientiertes Arbeiten - Ziele, die übrigens auch den Frankfurter Lehramtsstudiengang Geschichte (Lehramt an Gymnasien) charakterisieren.

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Forschung

Das Forschungsspektrum am Historischen Seminar ist sehr breit: Neben großen Verbundforschungsbeteiligungen stehen vielfältige Einzelprojekte aus unterschiedlichen Förderquellen, Graduiertenkollegs und Redaktionen wichtiger Fachzeitschriften. Dass das Historische Seminar eines der drittmittelstärksten Institute der Goethe-Universität ist, davon profitieren auch das Lehrangebot und die Studienqualität am Institut.


Menschen und Einrichtungen

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Das Institut

Mit seinen annähernd 1500 Hauptfachstudierenden, dreißig wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und zehn Professuren gehört das Historische Seminar zu den überschaubaren Instituten der Goethe-Universität.

Gleichwohl genießt es im Bereich der Forschung einen ausgezeichneten Ruf - als Forscher, als Rezensenten, als Gutachter, als Herausgeber und Mitherausgeber wissenschaftlicher Reihen und Zeitschriften haben die Frankfurter Historikerinnen und Historiker Gewicht...

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Abteilungen und Professuren

Am Historischen Seminar bestehen zehn Professuren für die Epochen und besonderen Themen der Alten, Mittleren und Neueren Geschichte. Erweitert wird diese Struktur durch die Forschung und Lehre ehemaliger Lehrstuhlinhaber/innen sowie durch außerplanmäßige und Honorarprofessoren.

"Die Alte Geschichte", ehemals eigenständige Abteilung, bildet innerhalb des Instituts eine Einheit. In ähnlicher Weise kooperieren die Professuren der Mittelalterlichen Geschichte sehr eng, was sich beispielsweise auch in einem gemeinsamen Webauftritt äußert.