Neues vom HISTORISCHEN SEMINAR

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Trauer

Das Historische Seminar trauert um Prof. Peter Wende

Am 26. Juli 2017 ist Prof. Dr. Peter Wende gestorben.

In Athen 1936 geboren und in Lemgo aufgewachsen, gehörte er nach Studium in Hamburg und Leicester dem Historischen Seminar der Goethe-Universität an, seit 1972 als Professor für Neuere Deutsche Geschichte. Von 1994 bis 2000 wirkte er als Direktor des Deutschen Historischen Instituts in London. Peter Wende hat wesentlich dazu beigetragen, die Verbindungen zwischen deutscher und englischer Geschichtswissenschaft zu intensivieren: durch seine eigenen feinsinnigen Forschungen zur deutschen und britischen Sozial- und Ideengeschichte, als Inspirationsquelle für unkonventionelle Vergleichsperspektiven und durch sein gewinnendes Auftreten.

Das Historische Seminar verliert in ihm einen angesehenen Forscher, engagierten Lehrer und einen Kollegen, dessen Fähigkeit zur Selbstironie alle Gespräche bereicherte.

Sommer

Sommerfest und Absolventenverabschiedung des Historischen Seminars am 20.7.

Das Historische Seminar und der Förderverein historiae faveo laden ein zur Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen und zum traditionellen Sommerfest  am Donnerstag, 20. Juli 2017, um 18 Uhr, im Renate von Metzler-Saal (Cas 1.801) im Casino am Campus Westend. Die Würdigung der Absolventen beginnt um 18.15 Uhr und geht ab ca. 20.15 Uhr mit einem Glas Sekt in das Sommerfest über.

Für das Sommerfest ist ein Unkostenbeitrag in Höhe von mindestens 18 Euro (Studierende 10 Euro) pro Person erforderlich u.a. zur Finanzierung des mit internationalen Speisen aufwartenden Büffets. Ihre Spende, die zugleich als Anmeldung gilt, erbitten wir bis zum 10. Juli 2017 auf das Konto von historiae faveo bei der Nassauischen Sparkasse (IBAN: DE18 5105 0015 0140 2393 44, BIC: NASSDE55XXX). In Ausnahmefällen ist auch eine Barzahlung vor Ort möglich. [Jul 2017] [Foto: historiae faveo]

Antritt

Antrittsvorlesung der Professorin für Geschichte der Frühen Neuzeit, Birgit Emich, am 13.7.

Einladung zur gemeinsamen öffentlichen Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Birgit Emich (Fb 08) und Prof. Dr. Günther Wassilowsky (Fb 07) über das Thema "Frankfurter Römer-Gespräche. Was heißt und zu welchem Ende betreiben wir Kulturgeschichte des Papsttums?"

Das Historische Seminar begrüßt herzlich Birgit Emich, seine Professorin für Geschichte der Frühen Neuzeit!

Donnerstag, 13. Juli, 17 Uhr c.t., Campus Westend, Hörssaalzentrum, Hörsaal HZ 10 [Jul. 2017]

Cornelissen

Vortragsreihe „Imperien und ihr Ende“: Christoph Cornelißen, Der Zusammenbruch der Imperien und die Suche nach neuen Ordnungen (12.7.)

Nach dem Ersten Weltkrieg beschwor der Zusammenbruch der Imperien überall in Europa die Notwendigkeit herauf, neue politische und gesellschaftliche Ordnungen zu begründen. Damit wird zum einen die Notwendigkeit bezeichnet, auf den Trümmern der untergangenen Reiche Verfassungen auszuarbeiten und neue politische Ordnungen zu begründen. Zum anderen ging es darum, die drängenden wirtschaftlichen und sozialen Probleme der Nachkriegsjahre in den Griff zu bekommen. In vielen Ländern stand dabei zunächst das Leitbild der liberalen und sozialen Demokratie im Vordergrund. Schon im Laufe der 1920er Jahre geriet dieses aber unter den wachsenden Druck konkurrierender Ordnungsentwürfe – sowohl von Seiten der politischen Rechten als auch der politischen Linken. Mehr... (PDF)

Vortrag von Prof. Dr. Christoph Cornelissen, 12.7.2017, 19h, Weißer Saal, Schloss Bad Homburg
Vortragsreihe u.d.Leitg. v. Christoph Cornelißen und Thomas Duve (MPIeR) [Jul 2017]

Zukunft

Welche Geschichte braucht die Gesellschaft? Die historischen Geisteswissenschaften im Praxistest (20.6.)

Historisches Wissen dient dem Verständnis der Gegenwart und hilft bei der Gestaltung der Zukunft. Geschichtswissenschaft ist wichtig - aber hört man uns zu? Das Präsidium der Goethe Universität hat für den 20. Juni (16-18 Uhr im PA-Gebäude) zu einer Podiumsdiskussion über die Zukunft der Geschichtswissenschaft eingeladen. Historikerinnen und Historiker diskutieren mit Vertretern aus den Medien, aus Kultur und dem Präsidium darüber, wie die Geschichtswissenschaft gesellschaftlich wirken kann. Konkret soll es darum gehen, ob sogenannte "Third Mission"-Projekte unser Fach grundlegend verändern werden. Welche Möglichkeiten bestehen, dem Fach Geschichte neue gesellschaftliche Akzeptanz verleihen?

Ergänzend findet 10-14 Uhr ein Workshop "Über das Zukunftspotential moderner Geschichtswissenschaft " statt. Mehr… [Jun 2017] [Foto: Universitätsarchiv]

BA / MA / PhD

4+1: Das Frankfurter Modell des Geschichtsstudiums

Das Geschichtsstudium, wie es Frankfurt anbietet, ist in Deutschland einzigartig. Das schlägt sich zunächst darin nieder, dass das Studium auf fünf Jahre angelegt ist. Den Bachelor erwirbt man nach vier Jahren; darauf folgt eine einjährige forschungsorientierte Masterphase, sofern die Studierenden sich dafür entscheiden.
Dadurch, dass die Studienplanung längerfristig ist, ergeben sich für Studierende wichtige Freiräume, die sonst oft vermisst werden. Wir ermuntern unsere Studierende zu einem selbständigen Arbeiten, für das auch spezielle Formate vorgesehen sind. Nicht das Abfragen von Wissen stellen wir zentral, sondern die Erarbeitung von Erkenntnissen.
Diese Idee setzt sich selbstverständlich im Frankfurter Entwurf des Promotionsstudiums fort, das auf größtmögliche Freiheit und individuelle Betreuung ausgelegt ist. Mehr...

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Forschung und Lehre

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Studium | Lehre

Das Geschichtsstudium in Frankfurt ist auf fünf Jahre angelegt - und damit einzigartig in Deutschland. Nach dem vierjährigen Bachelor können die Studierenden einen einjährigen, forschungsorientierten Master erwerben. Diese Planung eröffnet Freiräume für selbständiges und erkenntnisorientiertes Arbeiten - Ziele, die übrigens auch den Frankfurter Lehramtsstudiengang Geschichte (Lehramt an Gymnasien) charakterisieren.

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Forschung

Das Forschungsspektrum am Historischen Seminar ist sehr breit: Neben großen Verbundforschungsbeteiligungen stehen vielfältige Einzelprojekte aus unterschiedlichen Förderquellen, Graduiertenkollegs und Redaktionen wichtiger Fachzeitschriften. Dass das Historische Seminar eines der drittmittelstärksten Institute der Goethe-Universität ist, davon profitieren auch das Lehrangebot und die Studienqualität am Institut.


Menschen und Einrichtungen

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Das Institut

Mit seinen rund 2500 Studierenden (je zur Hälfte im Haupt- und Nebenfach), dreißig wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und elf Professuren gehört das Historische Seminar zu den überschaubaren Instituten der Goethe-Universität.

Gleichwohl genießt es im Bereich der Forschung einen ausgezeichneten Ruf - als Forscher, als Rezensenten, als Gutachter, als Herausgeber und Mitherausgeber wissenschaftlicher Reihen und Zeitschriften haben die Frankfurter Historikerinnen und Historiker Gewicht...

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Abteilungen und Professuren

Am Historischen Seminar bestehen zehn Professuren für die Epochen und besonderen Themen der Alten, Mittleren und Neueren Geschichte. Erweitert wird diese Struktur durch die Forschung und Lehre ehemaliger Lehrstuhlinhaber/innen sowie durch außerplanmäßige und Honorarprofessoren.

"Die Alte Geschichte", ehemals eigenständige Abteilung, bildet innerhalb des Instituts eine Einheit. In ähnlicher Weise kooperieren die Professuren der Mittelalterlichen Geschichte sehr eng, was sich beispielsweise auch in einem gemeinsamen Webauftritt äußert.