Neues vom HISTORISCHEN SEMINAR

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Piketty

Capital in the 21st Century

Anlässlich der deutschen Übersetzung seines Buches Capital in the 21st Century ("Das Kapital im 21. Jahhundert" bei Beck), die auf der Frrankfurter Buchmesse präsentiert wird, stellt Autor Dr. Thomas Piketty (Paris) in einem Vortrag am 10. Oktober 2014, 14h auf dem Campus Westend (Hörsaal HZ2, Hörsaalzentrum) die Hauptthesen seines Buches vor. Mehr Infos... (PDF)

Der Vortrag Pikettys bildet den Auftakt zu einer neuen Diskussionsreihe mit dem Namen EuropaDialoge, organisiert vom Forschungskolleg Humanwissenschaften (Bad Homburg), der Goethe-Universitat Frankfurt und dem Institut Français d'Histoire en Allemagne.

Das Buch Pikettys über die Entwicklung des Kapitalismus im 21. Jahrhundert, von Spezialisten und Nobelpreisträgern der Wirtschaftswissenschaften als eines der wichtigsten Werke in seinem Gebiet bezeichnet, Beststeller in Frankreich, den USA und weiteren Ländern, sorgt seit Monaten für engagierte und lebhafte Diskussionen. [Sept 2014]

[Foto: Ed Alcock-M.Y.O.P.]

Sommerfest

Sommerfest und Absolventenverabschiedung am 17. Juli

Am 17. Juli 2014 begingen das Historische Seminar und historiae faveo, der Förder- und Alumniverein Geschichtswissenschaften an der Goethe-Universität im Casino feierlich die Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen des vergangenen Jahres, inklusive Preisverleihung für herausragende Abschlussarbeiten.

Anschließend wurde zum traditionellen Sommerfest des Instituts mit Lehrenden, Studierenden und Angehörigen auf die Terrasse des Casinos geladen. [Aug 2014]

[Foto: historiae faveo]

UNIversal

Studierende erforschen ihre Universität

Beim Studienkongress UNIversal am 15. Juli 2014 präsentierten Studierende verschiedener Fachrichtungen ihre Forschungsergebnisse über die Goethe-Universität. In neun Sessions wurde den gut 250 Besuchern ein vielfältiges Programm geboten, mit Vorträgen, Poster- und Kurzpräsentationen, Ausstellungen, einer Führung und einer Lesung. Den feierlichen Abschluss bildete die Verleihung des 1822-Universitätspreises für exzellente Lehre.

Das Historische Seminar war mit mehreren Projekten und Lehrveranstaltungen beteiligt, in deren Rahmen sich die Studierenden mit der Universitätsgründung, dem Rektorat des Nationalsozialisten Ernst Krieck, der Vertreibung jüdischer Wissenschaftler, dem 50-jährigen Jubiläum, der Geschichte des IG Farben-Hauses, Erinnerungsorten der GU sowie mit Studienbedingungen und Alltag früherer Studierender befasst haben. Mehr Informationen, Videos und Downloads... [Juli 2014]

[Foto: USE]

DFG-Senat

Christoph Cornelißen als Senator der DFG für weitere drei Jahre wiedergewählt

Auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Frankfurt am Main im Juli 2014 wurde Christoph Cornelißen für weitere drei Jahre in das Amt eines Senators der DFG gewählt.

Der Senat ist das wissenschaftspolitische Gremium der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Er nimmt gemeinsame Anliegen der Forschung wahr, fördert ihre Zusammenarbeit, berät Regierungen, Parlamente und Behörden durch wissenschaftlich begründete Stellungnahmen und nimmt die Interessen der deutschen Forschung im Verhältnis zur ausländischen Wissenschaft wahr. [Juli 2014]

Zur Sache

Zur Sache! Die neue Online-Plattform der Sammlungen an der Goethe-Universität

Die Studiengruppe sammeln, ordnen, darstellen lädt ein zur feierlichen Einweihung der neuen Online-Plattform für die Sammlungen der Goethe-Universität. Nach einer kurzen Vorstellung des von Studierenden und Lehrenden gemeinsam konzipierten Portals, das erstmals die faszinierenden und vielfältigen wissenschaftlichen Objektbestände der verschiedenen Fachbereiche gebündelt präsentiert, erwartet die Besucher eine szenische Lesung der besonderen Art: Studierende inszenieren ihre "Objekterzählungen" an einem ungewöhnlichen und doch für Viele vertrauten Ort.... Lassen Sie sich überraschen und erleben Sie einen ganz neuen Einblick in Forschung und Lehre an der Goethe-Universität!

Die Veranstaltung wird unterstützt von GU100 und dem Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften.
Mittwoch, 16. Juli 2014. Auftakt und Umtrunk: 20.00 Uhr, Campus Westend, IG Hochhaus, Eisenhower-Saal (Raum 1.314); Lesung: ab 21.00 Uhr, Campus Westend, IG Hochhaus, Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften Q 6, Eingang 1. Stock [Jul 2014]

[Foto: Studiengruppe]

BA / MA

4+1: Das Frankfurter Modell des Geschichtsstudiums

Das Geschichtsstudium, wie es Frankfurt anbietet, ist in Deutschland einzigartig. Das schlägt sich zunächst darin nieder, dass das Studium auf fünf Jahre angelegt ist. Den Bachelor erwirbt man nach vier Jahren; darauf folgt eine einjährige forschungsorientierte Masterphase, sofern die Studierenden sich dafür entscheiden.

Dadurch, dass die Studienplanung längerfristig ist, ergeben sich für Studierende wichtige Freiräume, die sonst oft vermisst werden. Wir ermuntern unsere Studierende zu einem selbständigen Arbeiten, für das auch spezielle Formate vorgesehen sind. Nicht das Abfragen von Wissen stellen wir zentral, sondern die Erarbeitung von Erkenntnissen. Mehr...

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Forschung und Lehre

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Studium | Lehre

Das Geschichtsstudium in Frankfurt ist auf fünf Jahre angelegt - und damit einzigartig in Deutschland. Nach dem vierjährigen Bachelor können die Studierenden einen einjährigen, forschungsorientierten Master erwerben. Diese Planung eröffnet Freiräume für selbständiges und erkenntnisorientiertes Arbeiten - Ziele, die übrigens auch den Frankfurter Lehramtsstudiengang Geschichte (Lehramt an Gymnasien) charakterisieren.

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Forschung

Das Forschungsspektrum am Historischen Seminar ist sehr breit: Neben großen Verbundforschungsbeteiligungen stehen vielfältige Einzelprojekte aus unterschiedlichen Förderquellen, Graduiertenkollegs und Redaktionen wichtiger Fachzeitschriften. Dass das Historische Seminar eines der drittmittelstärksten Institute der Goethe-Universität ist, davon profitieren auch das Lehrangebot und die Studienqualität am Institut.


Menschen und Einrichtungen

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Das Institut

Mit seinen annähernd 1500 Hauptfachstudierenden, dreißig wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und zehn Professuren gehört das Historische Seminar zu den überschaubaren Instituten der Goethe-Universität.

Gleichwohl genießt es im Bereich der Forschung einen ausgezeichneten Ruf - als Forscher, als Rezensenten, als Gutachter, als Herausgeber und Mitherausgeber wissenschaftlicher Reihen und Zeitschriften haben die Frankfurter Historikerinnen und Historiker Gewicht...

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Abteilungen und Professuren

Am Historischen Seminar bestehen zehn Professuren für die Epochen und besonderen Themen der Alten, Mittleren und Neueren Geschichte. Erweitert wird diese Struktur durch die Forschung und Lehre ehemaliger Lehrstuhlinhaber/innen sowie durch außerplanmäßige und Honorarprofessoren.

"Die Alte Geschichte", ehemals eigenständige Abteilung, bildet innerhalb des Instituts eine Einheit. In ähnlicher Weise kooperieren die Professuren der Mittelalterlichen Geschichte sehr eng, was sich beispielsweise auch in einem gemeinsamen Webauftritt äußert.