Neues vom HISTORISCHEN SEMINAR

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Leibniz

Leibniz-Preis für Hartmut Leppin

Hartmut Leppin erhält den mit 2,5 Millionen Euro dotierten Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2015, das gab der Hauptschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Bonn bekannt. Nach Lothar Gall (1988) und Bernhard Jussen (2007) ist Leppin der dritte Wissenschaftler am Historischen Seminar, der diese Auszeichnung erhalten hat.

"Mit Hartmut Leppin", so die Erklärung der DFG, "wird einer der führenden Althistoriker Deutschlands mit dem Leibniz-Preis geehrt, der vor allem für die Spätantike und das frühe Christentum auch weltweit als herausragender Experte angesehen wird. In seinen Studien erweist sich Leppin immer wieder als eigenständiger Denker, der intellektuelle Risiken eingeht, um wissenschaftliches Neuland zu erschließen." Das Historische Seminarkann sich diesen Worten nur anschließen und gratuliert herzlich! Mehr... [Dez 2014]

Ägir

Ägir im Weltkrieg – Nordische Mythologie in einem Propagandafilm der deutschen Reichsbank 1918

Filmvorführung und Diskussion; Einführung: Prof. Dr. Julia Zernack (Skandinavistik/Frankfurt am Main)
Donnerstag, 4.12.2014, 18 Uhr - Filmvorführungsraum IG 7.312, 7. Stock, IG Hochhaus, Campus Westend
im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung Ich sehe wunderbare Dinge. 100 Jahre Sammlungen der Goethe Universität (19.10.2014-8.2.2015, Museum Giersch) in Kooperation mit dem Institut für Skandinavistik und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft

Ägir. Ein Film-Festspiel ist Teil der Werbekampagne für die neunte Kriegsanleihe 1918. Auf unterhaltsame Weise möchte der Propagandafilm seinem Publikum unmittelbar vor dem Ende des Ersten Weltkriegs die Einsicht nahebringen, dass die Zeichnung von Kriegsanleihen ein Weg zum Frieden und eine patriotische Notwendigkeit sei. Dazu dient ihm die humoristisch gezeichnete mythologische Figur der "Meereshoheit" Ägir als Verkörperung der deutschen "Seegeltung" und als nationale Identifikationsfigur. Der Film ist eines der aufwendigsten Beispiele für die Instrumentalisierung nordischer Mythen durch die politische Propaganda Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Mehr... [Nov 2014]

SFB

DFG bewilligt neuen SFB "Schwächediskurse und Ressourcenregime"

Die Frankfurter Geisteswissenschaftler können am 1. Januar 2015 ein Mammutvorhaben starten: Bis 2018 stehen Historikern, Ethnologen, Philosophen und Rechtshistorikern insgesamt mehr als 6 Millionen Euro zur Verfügung, um ein globalhistorisches Problemfeld auszuleuchten, das von der Antike bis in die Gegenwart reicht.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den neuen Sonderforschungsbereich (SFB), dem zurzeit einzigen im Bereich der Geisteswissenschaften an der Goethe-Universität, bewilligt. Er firmiert unter dem Namen "Schwächediskurse und Ressourcenregime".

 Mehr... [Nov 2014]

IFHA

Tagungen zu Konstanz [FÄLLT AUS!] und Bouvines

Im Rahmen der verschiedenen historischen Gedenktagen in diesem Jahr organisiert das Institut Français d’Histoire en Allemagne zusammen mit seinen kulturellen und universitären Partnern eine Reihe von wissenschaftlichen Veranstaltungen wie zum Beispiel Workshops, Vorträge, Filmreihe, Ausstellung oder Tagungen.

Im November finden zwei deutsch-französische Begegnungen statt, zum einen am 07.11.2014 über die Eröffnung des Konstanzer Konzils (1414) [FÄLLT AUS wg. des Bahnstreiks!] und zum anderen am 21.11.2014 über die Schlacht von Bouvines (1214) [mehr... (PDF)]. In beiden Fällen geht es darum, neue Ansätze, neue Quellen und neue Fragestellungen in einem Vergleich zwischen französischen und deutschen historiographischen und methodologischen Traditionen auszuarbeiten.

Beide Tagungen finden am Campus Westend (PEG-Gebäude, Raum 1.G135) statt und werden zweisprachig gehalten. [Nov 2014]

Studiengalerie

Ab 29. Oktober: Ausstellung des Konzeptkünstlers Jochen Gerz in der Studiengalerie 1.357

Das Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften startet mit einer Doppelveranstaltung in das Wintersemester:

Um 18 Uhr trägt der Medientheoretiker Prof. Bernhard Siegert (Bauhaus-Universität Weimar) unter dem Titel "Europäische Kulturgeschichte - vom Meer betrachtet" zu den "Pictorial Chapters" aus Herman Melvilles Roman Moby-Dick vor (PDF).

Anschließend, gegen 20 Uhr, wird in der Studiengalerie 1.357 die Ausstellung "Jochen Gerz – Die Zeugen von Cahors (1998)" eröffnet (PDF).

Mehr Informationen... [Okt 2014]

[Foto: Studiengalerie]

BA / MA

4+1: Das Frankfurter Modell des Geschichtsstudiums

Das Geschichtsstudium, wie es Frankfurt anbietet, ist in Deutschland einzigartig. Das schlägt sich zunächst darin nieder, dass das Studium auf fünf Jahre angelegt ist. Den Bachelor erwirbt man nach vier Jahren; darauf folgt eine einjährige forschungsorientierte Masterphase, sofern die Studierenden sich dafür entscheiden.

Dadurch, dass die Studienplanung längerfristig ist, ergeben sich für Studierende wichtige Freiräume, die sonst oft vermisst werden. Wir ermuntern unsere Studierende zu einem selbständigen Arbeiten, für das auch spezielle Formate vorgesehen sind. Nicht das Abfragen von Wissen stellen wir zentral, sondern die Erarbeitung von Erkenntnissen. Mehr...

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Forschung und Lehre

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Studium | Lehre

Das Geschichtsstudium in Frankfurt ist auf fünf Jahre angelegt - und damit einzigartig in Deutschland. Nach dem vierjährigen Bachelor können die Studierenden einen einjährigen, forschungsorientierten Master erwerben. Diese Planung eröffnet Freiräume für selbständiges und erkenntnisorientiertes Arbeiten - Ziele, die übrigens auch den Frankfurter Lehramtsstudiengang Geschichte (Lehramt an Gymnasien) charakterisieren.

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Forschung

Das Forschungsspektrum am Historischen Seminar ist sehr breit: Neben großen Verbundforschungsbeteiligungen stehen vielfältige Einzelprojekte aus unterschiedlichen Förderquellen, Graduiertenkollegs und Redaktionen wichtiger Fachzeitschriften. Dass das Historische Seminar eines der drittmittelstärksten Institute der Goethe-Universität ist, davon profitieren auch das Lehrangebot und die Studienqualität am Institut.


Menschen und Einrichtungen

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Das Institut

Mit seinen annähernd 1500 Hauptfachstudierenden, dreißig wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und zehn Professuren gehört das Historische Seminar zu den überschaubaren Instituten der Goethe-Universität.

Gleichwohl genießt es im Bereich der Forschung einen ausgezeichneten Ruf - als Forscher, als Rezensenten, als Gutachter, als Herausgeber und Mitherausgeber wissenschaftlicher Reihen und Zeitschriften haben die Frankfurter Historikerinnen und Historiker Gewicht...

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Abteilungen und Professuren

Am Historischen Seminar bestehen zehn Professuren für die Epochen und besonderen Themen der Alten, Mittleren und Neueren Geschichte. Erweitert wird diese Struktur durch die Forschung und Lehre ehemaliger Lehrstuhlinhaber/innen sowie durch außerplanmäßige und Honorarprofessoren.

"Die Alte Geschichte", ehemals eigenständige Abteilung, bildet innerhalb des Instituts eine Einheit. In ähnlicher Weise kooperieren die Professuren der Mittelalterlichen Geschichte sehr eng, was sich beispielsweise auch in einem gemeinsamen Webauftritt äußert.