Neues vom HISTORISCHEN SEMINAR

740_dfg-cornelissen 740_sammlungsportal 743_fzhg_vwstiftung 740_europa1914 740_rueckblick_w 743_bama-banner

DFG-Senat

Christoph Cornelißen als Senator der DFG für weitere drei Jahre wiedergewählt

Auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Frankfurt am Main im Juli 2014 wurde Christoph Cornelißen für weitere drei Jahre in das Amt eines Senators der DFG gewählt.

Der Senat ist das wissenschaftspolitische Gremium der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Er nimmt gemeinsame Anliegen der Forschung wahr, fördert ihre Zusammenarbeit, berät Regierungen, Parlamente und Behörden durch wissenschaftlich begründete Stellungnahmen und nimmt die Interessen der deutschen Forschung im Verhältnis zur ausländischen Wissenschaft wahr. [Juli 2014]

Zur Sache

Zur Sache! Die neue Online-Plattform der Sammlungen an der Goethe-Universität

Die Studiengruppe sammeln, ordnen, darstellen lädt ein zur feierlichen Einweihung der neuen Online-Plattform für die Sammlungen der Goethe-Universität. Nach einer kurzen Vorstellung des von Studierenden und Lehrenden gemeinsam konzipierten Portals, das erstmals die faszinierenden und vielfältigen wissenschaftlichen Objektbestände der verschiedenen Fachbereiche gebündelt präsentiert, erwartet die Besucher eine szenische Lesung der besonderen Art: Studierende inszenieren ihre "Objekterzählungen" an einem ungewöhnlichen und doch für Viele vertrauten Ort.... Lassen Sie sich überraschen und erleben Sie einen ganz neuen Einblick in Forschung und Lehre an der Goethe-Universität!

Die Veranstaltung wird unterstützt von GU100 und dem Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften.
Mittwoch, 16. Juli 2014. Auftakt und Umtrunk: 20.00 Uhr, Campus Westend, IG Hochhaus, Eisenhower-Saal (Raum 1.314); Lesung: ab 21.00 Uhr, Campus Westend, IG Hochhaus, Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften Q 6, Eingang 1. Stock [Jul 2014]

[Foto: Studiengruppe]

FzHG

VW-Stiftung fördert Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften

Eine internationale Gutachtergruppe hat im Auftrag der VolkswagenStiftung die Kooperationsstruktur der historischen Geisteswissenschaften an der Goethe-Universität als originell, innovativ und beispielgebend beurteilt. Auf dieser Grundlage wird dem Forschungszentrum für Historische Geisteswissenschaften (FzHG) im Rahmen der Förderinitiative "Hochschule der Zukunft" eine Unterstützung für seine außergewöhnliche Initiative zugesprochen. Diese Entscheidung hat das Kuratorium der VolkswagenStiftung am vergangenen Freitag getroffen. Insgesamt werden 826.000 € zur Verfügung gestellt.

Mehr... [Jul 2014]

1914

Internationale Tagung "Europa 1914: Der Weg ins Unbekannte"

Anlässlich des 100. Jahrestages des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges veranstaltet die Professur für Zeitgeschichte am 22. und 23. Mai 2014 die internationale Tagung "Europa 1914: Der Weg ins Unbekannte", auf der aktuelle Forschungen zur Vorkriegszeit und zum Sommer 1914 unter multiperspektivischen Ansätzen zusammengeführt werden. Die Beiträge der Konferenz thematisieren die gesellschaftlichen Erwartungen, Hoffnungen, Ängste, Selbst- und Fremdwahrnehmungen in den europäischen Vorkriegsgesellschaften. Mehr...

An der Konferenz nehmen zahlreiche renommierte Historiker teil, unter anderem auch Professor Christopher Clark, Autor des Bestsellers "Die Schlafwandler". Sämtliche Details zum Ablauf der Tagung können Sie dem Programm (PDF) entnehmen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung bei m.konze@em.uni-frankfurt.de zwingend erforderlich. [Mai 2014]

Rückblick

Der Erste Weltkrieg aus deutsch-französischer Perspektive

Warum ist in Deutschland die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg so wenig präsent? Als "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" hat dieser Krieg doch die politische, soziale und kulturelle Landschaft besonders in Deutschland und Frankreich bis heute tiefgehend beeinflusst. Allerdings nimmt die Erinnerungskultur links und rechts des Rheins sehr unterschiedliche Wege.

Eine Veranstaltungsreihe des Institut français d’histoire en Allemagne in Kooperation mit der Deutsch-französischen Gesellschaft Frankfurt.
Auftakt: Mi. 14. Mai, 19h, Campus Westend, Casino Raum 1.801: "Der Erste Weltkrieg in der deutschen und französischen Erinnerung". Deutsch-französische Debatte mit Prof. Dr. Gerd Krumeich (Düsseldorf) und Prof. Dr. Antoine Prost (Paris), »mehr... [Mai 2014]

[Foto: historisches museum frankfurt, Société des Amis de Vienne]

BA / MA

4+1: Das Frankfurter Modell des Geschichtsstudiums

Das Geschichtsstudium, wie es Frankfurt anbietet, ist in Deutschland einzigartig. Das schlägt sich zunächst darin nieder, dass das Studium auf fünf Jahre angelegt ist. Den Bachelor erwirbt man nach vier Jahren; darauf folgt eine einjährige forschungsorientierte Masterphase, sofern die Studierenden sich dafür entscheiden.

Dadurch, dass die Studienplanung längerfristig ist, ergeben sich für Studierende wichtige Freiräume, die sonst oft vermisst werden. Wir ermuntern unsere Studierende zu einem selbständigen Arbeiten, für das auch spezielle Formate vorgesehen sind. Nicht das Abfragen von Wissen stellen wir zentral, sondern die Erarbeitung von Erkenntnissen. Mehr...

»» Ältere Nachrichten finden Sie im Nachrichten-Archiv...


Forschung und Lehre

340_studis_vorlesung

Studium | Lehre

Das Geschichtsstudium in Frankfurt ist auf fünf Jahre angelegt - und damit einzigartig in Deutschland. Nach dem vierjährigen Bachelor können die Studierenden einen einjährigen, forschungsorientierten Master erwerben. Diese Planung eröffnet Freiräume für selbständiges und erkenntnisorientiertes Arbeiten - Ziele, die übrigens auch den Frankfurter Lehramtsstudiengang Geschichte (Lehramt an Gymnasien) charakterisieren.

340_igf-luftbild

Forschung

Das Forschungsspektrum am Historischen Seminar ist sehr breit: Neben großen Verbundforschungsbeteiligungen stehen vielfältige Einzelprojekte aus unterschiedlichen Förderquellen, Graduiertenkollegs und Redaktionen wichtiger Fachzeitschriften. Dass das Historische Seminar eines der drittmittelstärksten Institute der Goethe-Universität ist, davon profitieren auch das Lehrangebot und die Studienqualität am Institut.


Menschen und Einrichtungen

340_igf-rueckseite_gruen

Das Institut

Mit seinen annähernd 1500 Hauptfachstudierenden, dreißig wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und zehn Professuren gehört das Historische Seminar zu den überschaubaren Instituten der Goethe-Universität.

Gleichwohl genießt es im Bereich der Forschung einen ausgezeichneten Ruf - als Forscher, als Rezensenten, als Gutachter, als Herausgeber und Mitherausgeber wissenschaftlicher Reihen und Zeitschriften haben die Frankfurter Historikerinnen und Historiker Gewicht...

340_vorlesung

Abteilungen und Professuren

Am Historischen Seminar bestehen zehn Professuren für die Epochen und besonderen Themen der Alten, Mittleren und Neueren Geschichte. Erweitert wird diese Struktur durch die Forschung und Lehre ehemaliger Lehrstuhlinhaber/innen sowie durch außerplanmäßige und Honorarprofessoren.

"Die Alte Geschichte", ehemals eigenständige Abteilung, bildet innerhalb des Instituts eine Einheit. In ähnlicher Weise kooperieren die Professuren der Mittelalterlichen Geschichte sehr eng, was sich beispielsweise auch in einem gemeinsamen Webauftritt äußert.