Neues vom HISTORISCHEN SEMINAR

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Antrittsvorlesung

Antrittsvorlesung von Christoph Cornelißen am 22. Mai

Christoph Cornelißen wurde zum Sommersemester 2012 auf die Professur für Neueste Geschichte (Zeitgeschichte Europas nach 1918) berufen. In Forschung und Lehre vertritt er die vergleichende Geschichte Europas im 20. Jahrhundert. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Historiographiegeschichte, der Geschichte der Erinnerungskulturen sowie der Geschichte des Sozialstaats.

Am Mittwoch, 22. Mai 2013, 12 Uhr gibt Christoph Cornelißen seine öffentliche Antrittsvorlesung mit dem Titel "Anti-Europäismus seit 1918" im Casino in Raum 1.801.

Greenblatt

Kantorowicz Lecture mit Stephen Greenblatt am 15. Mai 2013

Für alle, auch die tolerantesten Denker des Mittelalters und der Renaissance hatte Toleranz ihr Ende gegenüber dem Materialismus. Selbst für Autoren wie John Locke waren materialistische Ideen - das Leugnen Gottes, der Schöpfung und des Endgerichts - absolut untolerierbar. Nur in sehr kleinen Enklaven und nur bemäntelt oder verkleidet wurden diese untolerierbaren Ideen toleriert. Und nur deshalb wissen wir heute noch davon.

Stephen Greenblatt, Professor of English and American Literature an der Harvard University, sucht nach den Überlebenswegen des untolerierbaren Denkens und findet die Antwort insbesondere in der Kunst. Mehr...

Mittwoch, 15. Mai 2013, 18 Uhr, in Cas 1.801 auf dem Campus Westend. [Apr 2013]

[Foto: Rose Lincoln, Harvard University]

Studienbeginn

Das Historische Seminar begrüßt alle Studienanfänger im Sommersemester 2013!

Liebe Studienanfänger,
herzlich willkommen am Historischen Seminar! Sie finden auf den Webseiten des Instituts die Termine und Angaben zu allen Orientierungs- und Informationsangeboten, die einschlägigen Ordnungen und weitere relevante Hinweise für Ihren Studienbeginn.

Versäumen Sie bitte insbesondere den Einführungstag für Studienanfänger am 16. April 2013 (Dienstag der ersten Vorlesungswoche) nicht - diese Veranstaltung ist allen "Erstsemestern" dringend empfohlen!

Zu diesen und allen weiteren wichtigen Angaben weisen Sie zielgerichtet unsere Informationen für Studienanfänger. [Mär 2013]

BA / MA

4+1: Das Frankfurter Modell des Geschichtsstudiums

Das Geschichtsstudium, wie es Frankfurt anbietet, ist in Deutschland einzigartig. Das schlägt sich zunächst darin nieder, dass das Studium auf fünf Jahre angelegt ist. Den Bachelor erwirbt man nach vier Jahren; darauf folgt eine einjährige forschungsorientierte Masterphase, sofern die Studierenden sich dafür entscheiden.

Dadurch, dass die Studienplanung längerfristig ist, ergeben sich für Studierende wichtige Freiräume, die sonst oft vermisst werden. Wir ermuntern unsere Studierende zu einem selbständigen Arbeiten, für das auch spezielle Formate vorgesehen sind. Nicht das Abfragen von Wissen stellen wir zentral, sondern die Erarbeitung von Erkenntnissen. Mehr...

»» Ältere Nachrichten finden Sie im Nachrichten-Archiv...

Hochschulrat

Hochschschulratsvorsitz in Erfurt für Luise Schorn-Schütte

Luise Schorn-Schütte wurde in der Februarsitzung des Hochschulrates der Universität Erfurt mit Wirkung ab 1. April 2013 zu dessen Vorsitzender gewählt.

Das Historische Seminar gratuliert herzlich! [Mär 2013]

[Foto: Universität Erfurt]

Fahrmeir bleibt

Andreas Fahrmeir bleibt in Frankfurt

Andreas Fahrmeir, seit Oktober 2006 in Frankfurt Inhaber der Professur für Neuere Geschichte unter besonderer Berücksichtigung des 19. Jahrhunderts, hat einen Ruf an die Ludwig-Maximilians-Universität München abgelehnt.

Das Historische Seminar hat mit großer Freude auf diese Entscheidung reagiert. [Jan 2013]

[Foto: I, Heptagon]


Forschung und Lehre

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Studium | Lehre

Das Geschichtsstudium in Frankfurt ist auf fünf Jahre angelegt - und damit einzigartig in Deutschland. Nach dem vierjährigen Bachelor können die Studierenden einen einjährigen, forschungsorientierten Master erwerben. Diese Planung eröffnet Freiräume für selbständiges und erkenntnisorientiertes Arbeiten - Ziele, die übrigens auch den Frankfurter Lehramtsstudiengang Geschichte (Lehramt an Gymnasien) charakterisieren.

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Forschung

Das Forschungsspektrum am Historischen Seminar ist sehr breit: Neben großen Verbundforschungsbeteiligungen stehen vielfältige Einzelprojekte aus unterschiedlichen Förderquellen, Graduiertenkollegs und Redaktionen wichtiger Fachzeitschriften. Dass das Historische Seminar eines der drittmittelstärksten Institute der Goethe-Universität, davon profitieren auch das Lehrangebot und die Studienqualität am Institut.


Menschen und Einrichtungen

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Das Institut

Mit seinen annähernd 1500 Hauptfachstudierenden, dreißig wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und zehn Professuren gehört das Historische Seminar zu den überschaubaren Instituten der Goethe-Universität.

Gleichwohl genießt es im Bereich der Forschung einen ausgezeichneten Ruf - als Forscher, als Rezensenten, als Gutachter, als Herausgeber und Mitherausgeber wissenschaftlicher Reihen und Zeitschriften haben die Frankfurter Historikerinnen und Historiker Gewicht...

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Abteilungen und Professuren

Am Historischen Seminar bestehen zehn Professuren für die Epochen und besonderen Themen der Alten, Mittleren und Neueren Geschichte. Erweitert wird diese Struktur durch die Forschung und Lehre ehemaliger Lehrstuhlinhaber/innen sowie durch außerplanmäßige und Honorarprofessoren.

"Die Alte Geschichte", ehemals eigenständige Abteilung, bildet innerhalb des Instituts eine Einheit. In ähnlicher Weise kooperieren die Professuren der Mittelalterlichen Geschichte sehr eng, was sich beispielsweise auch in einem gemeinsamen Webauftritt äußert.


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