Neues vom HISTORISCHEN SEMINAR

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Alpenkrieg

Italien-Exkursion: Zur Gesellschaftsgeschichte und Erinnerungskultur des Alpenkriegs

Im kommenden Sommersemester findet unter der Leitung von Christoph Cornelißen wieder eine Exkursion zu den Schauplätzen des Ersten Weltkriegs statt. Das Ziel soll diesmal die Alpenfront zwischen Österreich und dem 1915 in den Krieg eingetretenen Italien sein. Die Fahrt findet vom 6. bis 11. Juli 2015 statt und kann in den im LSF angegebenen Modulen als Hauptseminar angerechnet werden. Eine erste Vorbesprechung findet am Dienstag, den 14. April um 11 Uhr im Büro von Prof. Dr. Cornelißen (IG 3.415) statt.

Interessenten werden gebeten, sich per Mail unter cornelissen@em.uni-frankfurt.de (mit einer Kopie an carlareitter@gmail.com) anzumelden. [Mär 2015]

[Foto: Commons]

Rom

Konferenz: Imperial Presence in late-antique Rome, 3rd to 6th century AD

Diese internationale Konferenz, die vom 20. bis 22. März 2015 am Historischen Seminar (Abteilung für Alte Geschichte) stattfindet, erörtert die kaiserliche "Abwesenheit" vom spätantiken Rom. Es soll gezeigt werden, dass Rom auch unter physisch abwesenden spätrömischen Kaisern eine Stadt mit beträchtlicher kaiserlicher Präsenz war, auch wenn sich diese teilweise anders gestaltete als in vorigen Jahrhunderten.

This international conference, which will take place from 20 to 22 March 2015 in the Abteilung für Alte Geschichte, will address the "absence" of the emperor from the city of Rome in late antiquity. It aims to show that despite the physical absence of the emperor, Rome was still a city with imperial presence, even if its expressions could differ from earlier centuries.

Gefördert von der DFG. Eintritt frei; Anmeldung erforderlich. Kontakt/contact: Dr. Meaghan McEvoy (mcevoy@em.uni-frankfurt.de) oder/or Dr. Muriel Moser (m.moser@em.uni-frankfurt.de). [Mär 2015] [Foto: M. McEvoy]

Souveräne

Defizitäre Souveräne? Frühneuzeitliche Rechtfertigungsnarrative im Konflikt

Die Diskrepanz zwischen den zunehmenden Bestrebungen in der Frühen Neuzeit, rechtlich eindeutige Kategorien von Herrschaft und Souveränität zu etablieren einerseits und den legitimatorischen Ambivalenzen von Souveränität auf der Ebene praktischer Herrschaftsausübung andererseits bildet den Ausgangspunkt dieser Tagung. Im Zentrum steht die Frage, ob - und wenn ja, wie - die mangelnde Eindeutigkeit von Souveränität im praktischen wie symbolischen Vollzug von Herrschaft kompensiert wurde. Die Tagung verlegt die Frage nach der Souveränität damit von den Gipfeln politischer Ideen in die Niederungen konkreter Herrschaftspraxis und fragt nach den Interdependenzen zwischen beiden Ebenen. Mehr... (PDF)

Internationale Tagung/International Conference, 5./6. März 2015
Gebäude Exzellenzcluster Normative Ordnungen, Campus Westend (Ecke Hansaallee/ Lübecker Straße), Raum 5.02
Leitung und Konzeption: Dr. Lena Oetzel (Salzburg), Dr. Kerstin Weiand (Frankfurt), Flyer (PDF) [Feb 2015] [Foto: Commons]

Konzil

Ausgefallene Tagung zum Konstanzer Konzil findet im März statt

Nachdem die für den November 2014 geplante Tagung zum Konstanzer Konzil wegen des Bahnstreiks kurzfristig absagt werden musste, wird diese in wenig veränderter Form nachgeholt: am 12. und 13. März 2015, auf dem Campus Westend (PEG-Gebäude, Raum 1.G135). Wie ursprünglich geplant wird die Tagung in zwei Sprachen abgehalten, mit zweisprachigen Zusammenfassungen.

Die Tagung ist Teileiner Reihe von wissenschaftlichen Veranstaltungen wie zum Beispiel Workshops, Vorträge, Filmreihe, Ausstellung oder Tagungen, das Institut Français d’Histoire en Allemagne zusammen mit seinen kulturellen und universitären Partnern in Bezug auf verschiedene historische Gedenktage 2014 organisiert. Bei der Tagung zur Eröffnung des Konstanzer Konzils (1414) geht es darum, neue Ansätze, neue Quellen und neue Fragestellungen in einem Vergleich zwischen französischen und deutschen historiographischen und methodologischen Traditionen auszuarbeiten. » Programm als PDF [Feb 2015]

Finissage

Finissage von "Ich sehe wunderbare Dinge..." am 7. Februar 2015

Die Ausstellung "Ich sehe wunderbare Dinge. 100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universitätneigt sich dem Ende zu - nur noch diese Woche ist sie im MUSEUM GIERSCH der GOETHE-UNIVERSITÄT zu sehen!

Um die Ausstellung noch einmal gebührend zu feiern, gibt es am Samstag, den 7.2. zwischen 15 und 22 Uhr eine Finissage mit Musik, Getränke- und Gebäckverkauf und vor allem: mit Lesungen von Studierenden. Sechs Objekterzählungen werden zwischen 17 und 20 Uhr von ihren AutorInnen neben dem jeweiligen Objekt gelesen. Näheres zu Programm und Ablauf im Flyer (PDF).

Außerdem wird es den Katalog für den reduzierten Preis von 10 EUR geben. Eine letzte Gelegenheit, noch einmal 450 Objekte aus 40 Sammlungen der Universität zu betrachten, bevor sie wieder in Kisten eingepackt werden und an die jeweiligen Fachbereiche zurückgehen... [Dez 2015]

BA / MA

4+1: Das Frankfurter Modell des Geschichtsstudiums

Das Geschichtsstudium, wie es Frankfurt anbietet, ist in Deutschland einzigartig. Das schlägt sich zunächst darin nieder, dass das Studium auf fünf Jahre angelegt ist. Den Bachelor erwirbt man nach vier Jahren; darauf folgt eine einjährige forschungsorientierte Masterphase, sofern die Studierenden sich dafür entscheiden.

Dadurch, dass die Studienplanung längerfristig ist, ergeben sich für Studierende wichtige Freiräume, die sonst oft vermisst werden. Wir ermuntern unsere Studierende zu einem selbständigen Arbeiten, für das auch spezielle Formate vorgesehen sind. Nicht das Abfragen von Wissen stellen wir zentral, sondern die Erarbeitung von Erkenntnissen. Mehr...

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Forschung und Lehre

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Studium | Lehre

Das Geschichtsstudium in Frankfurt ist auf fünf Jahre angelegt - und damit einzigartig in Deutschland. Nach dem vierjährigen Bachelor können die Studierenden einen einjährigen, forschungsorientierten Master erwerben. Diese Planung eröffnet Freiräume für selbständiges und erkenntnisorientiertes Arbeiten - Ziele, die übrigens auch den Frankfurter Lehramtsstudiengang Geschichte (Lehramt an Gymnasien) charakterisieren.

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Forschung

Das Forschungsspektrum am Historischen Seminar ist sehr breit: Neben großen Verbundforschungsbeteiligungen stehen vielfältige Einzelprojekte aus unterschiedlichen Förderquellen, Graduiertenkollegs und Redaktionen wichtiger Fachzeitschriften. Dass das Historische Seminar eines der drittmittelstärksten Institute der Goethe-Universität ist, davon profitieren auch das Lehrangebot und die Studienqualität am Institut.


Menschen und Einrichtungen

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Das Institut

Mit seinen annähernd 1500 Hauptfachstudierenden, dreißig wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und zehn Professuren gehört das Historische Seminar zu den überschaubaren Instituten der Goethe-Universität.

Gleichwohl genießt es im Bereich der Forschung einen ausgezeichneten Ruf - als Forscher, als Rezensenten, als Gutachter, als Herausgeber und Mitherausgeber wissenschaftlicher Reihen und Zeitschriften haben die Frankfurter Historikerinnen und Historiker Gewicht...

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Abteilungen und Professuren

Am Historischen Seminar bestehen zehn Professuren für die Epochen und besonderen Themen der Alten, Mittleren und Neueren Geschichte. Erweitert wird diese Struktur durch die Forschung und Lehre ehemaliger Lehrstuhlinhaber/innen sowie durch außerplanmäßige und Honorarprofessoren.

"Die Alte Geschichte", ehemals eigenständige Abteilung, bildet innerhalb des Instituts eine Einheit. In ähnlicher Weise kooperieren die Professuren der Mittelalterlichen Geschichte sehr eng, was sich beispielsweise auch in einem gemeinsamen Webauftritt äußert.