Neues vom HISTORISCHEN SEMINAR

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Humboldt

Vier Stipendiaten der Humboldt-Stiftung ab dem Herbst am Historischen Seminar

Gleich vier Humboldt-Stipendiaten arbeiten ab dem Herbst 2019 als Gäste am Historischen Seminar: Dr. Antoine Renglet aus Löwen bei Andreas Fahrmeir, Dr. Caillan Davenport aus Sidney bei Hartmut Leppin, Dr. Dominik Fugger aus Erfurt bei Birgit Emich und Dr. Juan Luis Simal aus Madrid bei Korinna Schönhärl.

Die Bewerbung um Humboldt-Stipendien steht Forscherinnen und Forschern aus aller Welt offen; sie können ihre Gastinstitution in Deutschland frei wählen. Angesichts der niedrigen Bewilligungsquoten stellt eine erfolgreiche Bewerbung eine international anerkannte Auszeichnung für die Kandidatinnen und Kandidaten ebenso wie für die gastgebenenden Institutionen dar. Mehr zu den Stipendiaten und ihren Forschungsprojekten... [Okt. 2019]

Jetzt!

"Das neue Wir", Lesung mit Jan Plamper am 6. November in der Reihe "Geschichte jetzt!"

Mi 6. November 2019, 18.30 Uhr, Historisches Museum. - Jan Plamper, Professor für Geschichte am Goldsmiths College der University of London stellt vor: "Das neue Wir. Warum Migration dazugehört. Eine andere Geschichte der Deutschen", Fischer-Verl. 2019. - Einführung und Moderation: Jan Gerchow, Museumsdirektor.

"Geschichte jetzt!" ist eine Veranstaltungsreihe des Historischen Museums Frankfurt in Kooperation mit dem Historischen Seminar. Interessante Neuerscheinungen historischer Literatur werden mit Lesung und Podiumsdiskussion vorgestellt. Autor*innen lesen aus ihren frisch erschienenen Werken vor und werden, immer mit Einbeziehung des Publikums, auf dem Podium befragt. [Okt. 2019]


al Qadiri

Ausstellungseröffnung | Studiengalerie am 30.10.19: Monira Al Quadiri, "Behind the Sun"

Eine Fahrt durch eine karge Landschaft. Der Tag bricht an, doch der Himmel bleibt von schwarzen Rauchwolken verdunkelt. Die Kamera schwenkt und der Ursprung des apokalyptischen Szenarios wird sichtbar: die brennenden Ölfelder Kuwaits. Die irakischen Invasoren setzten 1991 im zweiten Golfkrieg auf ihrem Rückzug zahlreiche Ölquellen des Golfstaates in Brand und verursachten eine menschliche, ökonomische wie ökologische Katastrophe. Monira Al Qadiri kontrastiert in ihrem Kurzfilm „Behind the Sun" (2013) damals vor Ort gefilmte Videoaufzeichnungen mit rezitierten Versen aus islamischen Fernsehsendungen. Somit schafft sie eine emotional irritierende Ästhetik, welche die zentrale Thematik physisch erfahren lässt. Kriege um Ressourcen sind auf der Erde allgegenwärtig. In diesen geht es um politische und ökonomische Machtverschiebungen, für die auch Religionen instrumentalisiert werden.

Die Ausstellung Behind the Sun eröffnet am 30.10. um 20.00 Uhr in der Studiengalerie 1.357 im I.G. Farben-Haus. Der Galerieraum befindet sich im 1. OG, rechts. [Foto: Al Qadiri] [Okt. 2019]

Jetzt!

Neue Reihe in Kooperation mit dem Historischen Museum: Lesung mit Mischa Meier am 8.10.

Mischa Meier stellt vor: Geschichte der Völkerwanderung. Europa, Asien und Afrika vom 3. bis zum 8. Jahrhundert n. Chr.

Di 8. Oktober 2019, 18.30 Uhr, Historisches Museum. - Mischa Maier ist Professor für Alte Geschichte an der Eberhard Karls Universität Tübingen und ein Fachmann für die Übergangszeit der Spätantike zum Frühmittelalter.

"Geschichte jetzt!" ist eine Veranstaltungsreihe des Historischen Museums Frankfurt in Kooperation mit dem Historischen Seminar. Interessante Neuerscheinungen historischer Literatur werden mit Lesung und Podiumsdiskussion vorgestellt. Autor*innen lesen aus ihren frisch erschienenen Werken vor und werden, immer mit Einbeziehung des Publikums, auf dem Podium befragt. [Okt. 2019]

Willkommen

Das Historische Seminar begrüßt alle Studienanfänger*innen zum Wintersemester 2019/20!

Liebe Studienanfänger*innen, herzlich willkommen am Historischen Seminar! Sie finden auf den Webseiten des Instituts die Termine und Angaben zu allen Einführungs- und Informationsangeboten, die einschlägigen Studienordnungen und weitere relevante Hinweise für Ihren Studienbeginn.

Versäumen Sie bitte insbesondere die Orientierungstage Geschichte für Studienanfänger*innen, Studienort- und Fachwechselnde am 7. und 8. Oktober 2019 nicht! Diese Veranstaltung in der Woche vor Vorlesungsbeginn ist allen dringend anempfohlen, die jetzt ihr erstes Fachsemester in Geschichte antreten oder nach Frankfurt wechseln. Zu diesen und allen weiteren wichtigen Angeboten weisen Sie zielgerichtet unsere Informationen für Studienanfänger*innen unter www.geschichte.uni-frankfurt.de/start. [Sep. 2019]

Sommerfest

Absolvent*innenverabschiedung und Sommerfest des Historischen Seminars am 10. Juli

Das Historische Seminar und historiae faveo laden herzlich ein zur Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen und zum traditionellen Sommerfest am Mittwoch, 10. Juli 2019, um 18 Uhr, im Renate von Metzler-Saal (R. 1.801) im Casino am Campus Westend. Die Würdigung der Absolventen beginnt um 18.15 Uhr, eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.

Das Sommerfest beginnt um 20.15 Uhr. Dafür ist ein Unkostenbeitrag in Höhe von mindestens 20 Euro (Studierende 10 Euro) pro Person erforderlich, u.a. zur Finanzierung des mit internationalen Speisen aufwartenden Büffets. Ihre Spende, die zugleich als Anmeldung gilt, erbitten wir bis zum 5. Juli 2019 auf das Konto von historiae faveo bei der Nassauischen Sparkasse (IBAN DE18 5105 0015 0140 2393 44, BIC NASSDE55XXX); eine Barzahlung vor Ort ist auch möglich. [Jul. 2019]

BA / MA / PhD

4+1: Das Frankfurter Modell des Geschichtsstudiums

Das Geschichtsstudium, wie es Frankfurt anbietet, ist in Deutschland einzigartig. Das schlägt sich zunächst darin nieder, dass das Studium auf fünf Jahre angelegt ist. Den Bachelor erwirbt man nach vier Jahren; darauf folgt eine einjährige forschungsorientierte Masterphase, sofern die Studierenden sich dafür entscheiden. Dadurch, dass die Studienplanung längerfristig ist, ergeben sich für Studierende wichtige Freiräume, die sonst oft vermisst werden. Wir ermuntern unsere Studierende zu einem selbständigen Arbeiten, für das auch spezielle Formate vorgesehen sind. Nicht das Abfragen von Wissen stellen wir zentral, sondern die Erarbeitung von Erkenntnissen. Mehr zum 4+1-Modell...
Diese Idee setzt sich selbstverständlich im Frankfurter Entwurf des Promotionsstudiums fort, das auf größtmögliche Freiheit und individuelle Betreuung ausgelegt ist. Mehr zur Promotion...

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Forschung und Lehre

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Studium | Lehre

Das Geschichtsstudium in Frankfurt ist auf fünf Jahre angelegt - und damit einzigartig in Deutschland. Nach dem vierjährigen Bachelor können die Studierenden einen einjährigen, forschungsorientierten Master erwerben. Diese Planung eröffnet Freiräume für selbständiges und erkenntnisorientiertes Arbeiten - Ziele, die übrigens auch den Frankfurter Lehramtsstudiengang Geschichte (Lehramt an Gymnasien) charakterisieren.

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Forschung

Das Forschungsspektrum am Historischen Seminar ist sehr breit: Neben großen Verbundforschungsbeteiligungen stehen vielfältige Einzelprojekte aus unterschiedlichen Förderquellen, Graduiertenkollegs und Redaktionen wichtiger Fachzeitschriften. Dass das Historische Seminar eines der drittmittelstärksten Institute der Goethe-Universität ist, davon profitieren auch das Lehrangebot und die Studienqualität am Institut.


Menschen und Einrichtungen

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Das Institut

Mit seinen rund 2500 Studierenden (etwa je zur Hälfte im Haupt- und Nebenfach), dreißig wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und elf Professuren gehört das Historische Seminar zu den überschaubaren Instituten der Goethe-Universität.

Gleichwohl genießt es im Bereich der Forschung einen ausgezeichneten Ruf - als Forscher, als Rezensenten, als Gutachter, als Herausgeber und Mitherausgeber wissenschaftlicher Reihen und Zeitschriften haben die Frankfurter Historikerinnen und Historiker Gewicht...

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Abteilungen und Professuren

Am Historischen Seminar bestehen zehn Professuren für die Epochen und besonderen Themen der Alten, Mittleren und Neueren Geschichte. Erweitert wird diese Struktur durch die Forschung und Lehre ehemaliger Lehrstuhlinhaber/innen sowie durch außerplanmäßige und Honorarprofessoren.

"Die Alte Geschichte", ehemals eigenständige Abteilung, bildet innerhalb des Instituts eine Einheit. In ähnlicher Weise kooperieren die Professuren der Mittelalterlichen Geschichte sehr eng, was sich beispielsweise auch in einem gemeinsamen Webauftritt äußert.