Neues vom HISTORISCHEN SEMINAR

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Skoog

Ausstellungseröffnung in der Studiengalerie am 12.12.18: John Skoog, "Reduit (Redoubt)"

Ein blauer Himmel, verwitterndes Gestein und ein rostiges Metallteil in Beton. Die Kamera kriecht über die Oberfläche eines merkwürdigen Gemäuers. Der Künstler John Skoog erkundet in seinem Film „Reduit (Redoubt)" (2014) das auffällige Verhalten eines Einzelgängers, der für die seltsamen Strukturen im Mauerwerk verantwortlich ist. Diese Strukturen erzählen – wie die begleitenden Stimmen – eine reale Geschichte: Ein Landarbeiter in Schweden hat seine Strohhütte mit gefundenem Metallschrott in einen Bunker für sich und seine Nachbarschaft verwandelt. Hintergrund war ein kollektives Bedrohungsszenario. Während des Kalten Krieges fühlte sich die schwedische Bevölkerung von der Sowjetunion akut bedroht, nicht zuletzt durch Warnungen der schwedischen Regierung. Mehr...

Die Ausstellung Reduit (Redoubt) eröffnet am 12.12. um 20.00 Uhr in der Studiengalerie 1.357 im I.G. Farben-Haus. Der Galerieraum befindet sich im 1. OG, rechts. Mit freundlicher Unterstützung des MMK Museum für Moderne Kunst. [Foto: John Skoog] [Dez. 2018]

Johne

Ausstellungseröffnung in der Studiengalerie am 24.10.18: Sven Johne, "Anomalien des frühen 21. Jhs."

Mark Zuckerberg, Ted Kaczinsky, Edward Snowden – es sind bekannte, teils vertraute Gesichter, Porträts in goldenen Rahmen, die von der Wand blicken. Bei den hier gezeigten „Fallbeispielen“ von „Anomalien des frühen 21. Jahrhunderts“ handelt es sich um Porträts, die Johne als JPGs unterschiedlichster Qualität aus dem Internet heruntergeladen hat. Diese werden durch in Zusammenarbeit mit dem Autor Sebastian Orlac entstandene Texte ergänzt. Sie begleiten die Bilder, konstruieren durch das Arrangement eine Realität, fiktive Lebensläufe der Abgebildeten. Die Text-Bild-Kombinationen von Johne und Orlac adressieren damit die neue Realität des Internet und vor allem der sozialen Netzwerke – die Möglichkeiten der Konstruktion des eigenen Images. Mehr...

Die Ausstellung Anomalien des frühen 21. Jahrhunderts eröffnet am 24.10. um 20.00 Uhr in der Studiengalerie 1.357 im I.G. Farben-Haus. Der Galerieraum befindet sich im 1. OG, rechts. [Foto: Sven Johne | DZ Bank Kunstsammlung] [Okt. 2018]

Willkommen

Das Historische Seminar begrüßt alle Studienanfänger*innen zum Wintersemester 2018/19!

Liebe Studienanfänger*innen, herzlich willkommen am Historischen Seminar! Sie finden auf den Webseiten des Instituts die Termine und Angaben zu allen Einführungs- und Informationsangeboten, die einschlägigen Studienordnungen und weitere relevante Hinweise für Ihren Studienbeginn.

Versäumen Sie bitte insbesondere die Orientierungstage Geschichte für Studienanfänger*innen, Studienort- und Fachwechselnde am 8. und 9. Oktober 2018 nicht! Diese Veranstaltung in der Woche vor Vorlesungsbeginn ist allen dringend anempfohlen, die jetzt ihr erstes Fachsemester in Geschichte antreten oder nach Frankfurt wechseln. Zu diesen und allen weiteren wichtigen Angeboten weisen Sie zielgerichtet unsere Informationen für Studienanfänger*innen unter www.geschichte.uni-frankfurt.de/anfaenger. [Sept. 2018]

Lehrpreis

Roland Färber und Fabian Link gewinnen 2. Preis für exzellente Lehre (1822-Universitätspreis)

Der mit 10.000 EUR dotierte 2. Preis des "1822-Universitätspreises für exzellente Lehre" geht 2018 an ein Lehr-Duo aus dem Historischen Seminar, Roland Färber und Fabian Link. „Dr. Färber und Dr. Link sind erstklassige Dozenten, die ein offenes und breites Lehrangebot vertreten, Gruppenzusammenhalt stärken und Fähigkeiten der Studierenden in ihren Veranstaltungen fördern“, so die Studierenden. Unter anderem begleiteten die beiden Geschichtswissenschaftler die Studierenden bei der Herausgabe eines studentischen Sammelbandes zum Thema „Altertumswissenschaften an der Goethe-Universität 1914-1950“. Mehr... (Pressemitteilung)

[Foto: J. Lecher] [Jul. 2018]

Sommerfest

Sommerfest und Absolventenverabschiedung des Historischen Seminars am 12.7.

Das Historische Seminar und historiae faveo laden herzlich ein zur Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen und zum traditionellen Sommerfest am Donnerstag, 12. Juli 2018, um 18 Uhr, im Renate von Metzler-Saal (R. 1.801) im Casino am Campus Westend. Die Würdigung der Absolventen beginnt um 18.15 Uhr, eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.

Das Sommerfest beginnt um 20.15 Uhr. Dafür ist ein Unkostenbeitrag in Höhe von mindestens 18 Euro (Studierende 10 Euro) pro Person erforderlich, u.a. zur Finanzierung des mit internationalen Speisen aufwartenden Büffets. Ihre Spende, die zugleich als Anmeldung gilt, erbitten wir bis zum 4. Juli 2018 auf das Konto von historiae faveo bei der Nassauischen Sparkasse (IBAN DE18 5105 0015 0140 2393 44, BIC NASSDE55XXX); eine Barzahlung vor Ort ist auch möglich. [Jun. 2018]

BA / MA / PhD

4+1: Das Frankfurter Modell des Geschichtsstudiums

Das Geschichtsstudium, wie es Frankfurt anbietet, ist in Deutschland einzigartig. Das schlägt sich zunächst darin nieder, dass das Studium auf fünf Jahre angelegt ist. Den Bachelor erwirbt man nach vier Jahren; darauf folgt eine einjährige forschungsorientierte Masterphase, sofern die Studierenden sich dafür entscheiden.
Dadurch, dass die Studienplanung längerfristig ist, ergeben sich für Studierende wichtige Freiräume, die sonst oft vermisst werden. Wir ermuntern unsere Studierende zu einem selbständigen Arbeiten, für das auch spezielle Formate vorgesehen sind. Nicht das Abfragen von Wissen stellen wir zentral, sondern die Erarbeitung von Erkenntnissen.
Diese Idee setzt sich selbstverständlich im Frankfurter Entwurf des Promotionsstudiums fort, das auf größtmögliche Freiheit und individuelle Betreuung ausgelegt ist. Mehr...

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Forschung und Lehre

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Studium | Lehre

Das Geschichtsstudium in Frankfurt ist auf fünf Jahre angelegt - und damit einzigartig in Deutschland. Nach dem vierjährigen Bachelor können die Studierenden einen einjährigen, forschungsorientierten Master erwerben. Diese Planung eröffnet Freiräume für selbständiges und erkenntnisorientiertes Arbeiten - Ziele, die übrigens auch den Frankfurter Lehramtsstudiengang Geschichte (Lehramt an Gymnasien) charakterisieren.

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Forschung

Das Forschungsspektrum am Historischen Seminar ist sehr breit: Neben großen Verbundforschungsbeteiligungen stehen vielfältige Einzelprojekte aus unterschiedlichen Förderquellen, Graduiertenkollegs und Redaktionen wichtiger Fachzeitschriften. Dass das Historische Seminar eines der drittmittelstärksten Institute der Goethe-Universität ist, davon profitieren auch das Lehrangebot und die Studienqualität am Institut.


Menschen und Einrichtungen

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Das Institut

Mit seinen rund 2500 Studierenden (etwa je zur Hälfte im Haupt- und Nebenfach), dreißig wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und elf Professuren gehört das Historische Seminar zu den überschaubaren Instituten der Goethe-Universität.

Gleichwohl genießt es im Bereich der Forschung einen ausgezeichneten Ruf - als Forscher, als Rezensenten, als Gutachter, als Herausgeber und Mitherausgeber wissenschaftlicher Reihen und Zeitschriften haben die Frankfurter Historikerinnen und Historiker Gewicht...

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Abteilungen und Professuren

Am Historischen Seminar bestehen zehn Professuren für die Epochen und besonderen Themen der Alten, Mittleren und Neueren Geschichte. Erweitert wird diese Struktur durch die Forschung und Lehre ehemaliger Lehrstuhlinhaber/innen sowie durch außerplanmäßige und Honorarprofessoren.

"Die Alte Geschichte", ehemals eigenständige Abteilung, bildet innerhalb des Instituts eine Einheit. In ähnlicher Weise kooperieren die Professuren der Mittelalterlichen Geschichte sehr eng, was sich beispielsweise auch in einem gemeinsamen Webauftritt äußert.