Neues vom HISTORISCHEN SEMINAR

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Sicherheit (1)

Podiumsdiskussion "In the Name of Security" am 4. Mai

Wir leben im Zeitalter der Sicherheit. Im Namen der Sicherheit heben Nationalstaaten regelmäßig Bürgerrechte auf. Im Namen der Sicherheit treffen Individuen unzählige Vorsichtsmaßnahmen in ihrem Alltagsleben. Aber weshalb fürchten wir uns so sehr vor Gefahren für unsere Sicherheit? Und weshalb geben wir im Namen der Sicherheit bereitwillig Rechte und Freiheiten auf? Zum Anlass der Publikation von Johannes Völz’ Studie The Poetics of Insecurity: American Fiction and the Uses of Threat (Cambridge University Press) wird diese internationale und interdisziplinäre Diskussionsrunde erörtern, ob Unsicherheit und Sicherheit spezifisch moderne Phänomene des Umgangs mit Ungewissheit sind; mehr... (PDF)

Freitag, 4. Mai 2018, 10-12 Uhr, Cas. 1.801 (Casino): Podiumsdiskussion (in engl. Sprache) des Institut für England- und Amerikastudien “In the Name of Security: An International Roundtable Across the Disciplines”, mit Susana Araújo (Lissabon), Astrid Erll, Andreas Fahrmeir, Johannes Völz (alle Frankfurt), Michael C. Williams. [Apr. 2018]

Sicherheit (2)

Deutsch-israelische Konferenz "Inner Security and Human Rights under Exceptional Conditions" am 14. Mai

Die philosophischen, rechtlichen und technischen Aspekte des Themas „Sicherheit und Menschenrechte“ sind von historischer wie aktueller Bedeutung. Historiker, Rechts- und Politikwissenschaftler präsentieren ihre Perspektive auf das Thema und Experten sowie Praktiker der Sicherheitstechnologie und -organe stellen die Handlungsoptionen vor, die die neuesten Technologien den Staaten bieten. Die Konferenz dient dem Austausch darüber, wie Demokratien mit dem brisanten Spannungsverhältnis von gebotener Sicherheitsvorsorge und nötigem Menschenrechtsschutz umgehen. »Programm (PDF)

Mo 14. Mai 2018, 9.30-19 Uhr, Eisenhower-Raum (IG 1.314), Campus Westend in Kooperation von FzHG und Deutsch-Israelischer Gesellschaft e.V. (DIG). - Die Tagung richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit. Die Tagungssprache ist Englisch. Eine Anmeldung wird erbeten unter fzhg@em.uni-frankfurt.de. [Apr. 2018]

Fahrenholz

Ausstellungseröffnung in der Studiengalerie am 25.4.18: Loretta Fahrenholz, "Two A.M."

Molly singt "How I wonder what you are, up above the world…" Holly und Molly, die geheimnisvollen "Watcher"“, überwachen eine Gruppe von Freunden in Loretta Fahrenholz' Film Two A. M. (2016). Die Figuren und die Handlung hat Loretta Fahrenholz frei nach dem Exilroman Nach Mitternacht übernommen, in dem 1937 die Schriftstellerin Irmgard Keun den Aufstieg der Nationalsozialisten beschrieben hat. Loretta Fahrenholz greift Handlungsstränge und Konstellationen aus diesem Roman auf, versetzt die Geschichte jedoch in die Gegenwart.
In der Genremischung aus Familiendrama, Romanze und Thriller wird nicht nur in verstörenden Bildern gezeigt, wie die handelnden Figuren im Angesicht eines totalitären Systems reagieren, sondern zugleich die Frage nach der eigenen Handlungsfähigkeit in der Gegenwart aufgeworfen.

Die Ausstellung Two A.M. eröffnet am 25.4. um 20.00 Uhr in der Studiengalerie 1.357 im I.G. Farben-Haus. Der Galerieraum befindet sich im 1. OG, rechts. [Foto: Loretta Fahrenholz/Galerie Buchholz, Berlin/Köln/New York] [Apr. 2018]

Gewalt

Vortragsreihe zu "Krieg und Gewalt in der Vergangenheit" ab 18. April

Das Thema prähistorische Konfliktforschung hat angesichts der derzeitigen Kriege in Osteuropa und Westasien eine bedrückende Aktualität gewonnen. Die Alltäglichkeit von Gewalt verschiedenen Ausmaßes, die in den Medien immer wieder aufgegriffen wird, wirft die Frage auf, wie alt dieses Phänomen ist. Gab es schon immer Krieg und gehört er zur nicht abschüttelbaren Ausstattung des Menschen? Oder ist er ein historisches Phänomen und daher auch vermeidbar? Auf diese und weitere Aspekte gehen namhafte Gastwissenschaftler in der öffentlichen Vortragsreihe „Krieg und Gewalt in der Vergangenheit“ des LOEWE-Schwerpunktes „Prähistorische Konfliktforschung“ ein. Mehr...

Vorträge von Heidi Peter-Röcher (18. April), Daniel Föller (2. Mai), Hai Ashkenazi (16. Mai), Thomas Terberger (30. Mai), jeweils Mi 18-20h, HZ 13, Hörsaalzentrum, Campus Westend. [Apr. 2018]

Europa

Vorreiter Europas? Deutsch-Italienische Wirtschaftsbeziehungen - Vortragsreihe 2018

Deutsch-italienische Verbindungen und Wirtschaftsbeziehungen haben eine lange Tradition. Zwischen Frankfurt und Mailand bzw. der Rhein-Main-Region und der Lombardei zeigen sich besonders viele Verknüpfungen. Die Regionen brachten eine Reihe »transalpiner« Laufbahnen hervor, Italiener und Deutsche, die im jeweils anderen Land beachtenswerte Karrieren machten... Mehr... (PDF)

22. März 2018 bis 28. Februar 2019: Vortragsreihe des Forschungskollegs Humanwissenschaften in Zusammenarbeit mit der Villa Vigoni – Deutsch-Italienisches Zentrum für Europäische Exzellenz und der Werner Reimers Stiftung; mit Vorträgen von Werner Plumpe, Magnus Ressel, Ralf Banken u.a. [Mär 2018]

BA / MA / PhD

4+1: Das Frankfurter Modell des Geschichtsstudiums

Das Geschichtsstudium, wie es Frankfurt anbietet, ist in Deutschland einzigartig. Das schlägt sich zunächst darin nieder, dass das Studium auf fünf Jahre angelegt ist. Den Bachelor erwirbt man nach vier Jahren; darauf folgt eine einjährige forschungsorientierte Masterphase, sofern die Studierenden sich dafür entscheiden.
Dadurch, dass die Studienplanung längerfristig ist, ergeben sich für Studierende wichtige Freiräume, die sonst oft vermisst werden. Wir ermuntern unsere Studierende zu einem selbständigen Arbeiten, für das auch spezielle Formate vorgesehen sind. Nicht das Abfragen von Wissen stellen wir zentral, sondern die Erarbeitung von Erkenntnissen.
Diese Idee setzt sich selbstverständlich im Frankfurter Entwurf des Promotionsstudiums fort, das auf größtmögliche Freiheit und individuelle Betreuung ausgelegt ist. Mehr...

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Forschung und Lehre

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Studium | Lehre

Das Geschichtsstudium in Frankfurt ist auf fünf Jahre angelegt - und damit einzigartig in Deutschland. Nach dem vierjährigen Bachelor können die Studierenden einen einjährigen, forschungsorientierten Master erwerben. Diese Planung eröffnet Freiräume für selbständiges und erkenntnisorientiertes Arbeiten - Ziele, die übrigens auch den Frankfurter Lehramtsstudiengang Geschichte (Lehramt an Gymnasien) charakterisieren.

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Forschung

Das Forschungsspektrum am Historischen Seminar ist sehr breit: Neben großen Verbundforschungsbeteiligungen stehen vielfältige Einzelprojekte aus unterschiedlichen Förderquellen, Graduiertenkollegs und Redaktionen wichtiger Fachzeitschriften. Dass das Historische Seminar eines der drittmittelstärksten Institute der Goethe-Universität ist, davon profitieren auch das Lehrangebot und die Studienqualität am Institut.


Menschen und Einrichtungen

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Das Institut

Mit seinen rund 2500 Studierenden (etwa je zur Hälfte im Haupt- und Nebenfach), dreißig wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und elf Professuren gehört das Historische Seminar zu den überschaubaren Instituten der Goethe-Universität.

Gleichwohl genießt es im Bereich der Forschung einen ausgezeichneten Ruf - als Forscher, als Rezensenten, als Gutachter, als Herausgeber und Mitherausgeber wissenschaftlicher Reihen und Zeitschriften haben die Frankfurter Historikerinnen und Historiker Gewicht...

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Abteilungen und Professuren

Am Historischen Seminar bestehen zehn Professuren für die Epochen und besonderen Themen der Alten, Mittleren und Neueren Geschichte. Erweitert wird diese Struktur durch die Forschung und Lehre ehemaliger Lehrstuhlinhaber/innen sowie durch außerplanmäßige und Honorarprofessoren.

"Die Alte Geschichte", ehemals eigenständige Abteilung, bildet innerhalb des Instituts eine Einheit. In ähnlicher Weise kooperieren die Professuren der Mittelalterlichen Geschichte sehr eng, was sich beispielsweise auch in einem gemeinsamen Webauftritt äußert.