Neues vom HISTORISCHEN SEMINAR

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Biografie

Podiumsdiskussion: Vom Nutzen und Nachteil der Biografie für die Geschichte (30. Mai, 18h)

Der Unternehmer August Thyssen stritt viel mit Frau und Kindern, der Chemiker und Industrielle Carl Duisberg kämpfte gegen Übergewicht, Erschöpfungs- und Krankheitsgefühle. Sind das Trivialitäten, Plaudereien aus dem unternehmerhistorischen Nähkästchen? Oder sind solche Einsichten ein wichtiger Bestandteil der Beschäftigung mit wirtschaftshistorisch herausragenden Persönlichkeiten? Welche Bedeutung haben Privatleben und Persönlichkeitsstruktur für das Verständnis unternehmerischen Handelns? Diesen und weiteren Fragen widmen sich sechs Biografen bei einer Podiumsdiskussion, die vom Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte veranstaltet wird. Mehr...

Am Dienstag, 30. Mai 2017, 18-20 Uhr c.t., im Casino, Raum Cas. 1.811, diskutieren: Prof. Tilman Allert, Prof. Johannes Bähr, Prof. Werner Plumpe, Jürgen Kaube, Dr. Jörg Lesczenski und Dr. Friederike Sattler [Mai 2017]

[Fotos: C.H. Beck (Siemens und Duisberg), Klartext Verlag (Thyssen), rowohlt BERLIN (Weber), Eugen-Gutmann-Gesellschaft (Matthiensen)]

Galerie

Ausstellungseröffnung und Konzert in der Studiengalerie am 3.5.17: Hanne Darboven

Im Jahr 1976 publizierte die Konzeptkünstlerin Hanne Darboven (1941–2009) eine Sequenz von 236 Blättern unter dem Namen „etc. etc.“. In den Folgejahren ist aus dieser Sequenz ihr fast 4000 Blätter starkes Schlüsselwerk „Schreibzeit“ geworden. Mit „etc. etc.“, dem 16mm-Film „Vierjahreszeiten. Der Mond ist aufgegangen“ von 1982/83 und – am Eröffnungstag – der Live-Aufführung ihrer Kompositionen op. 17a für Kontrabass solo von 1983 und op. 26 für Streichquartett von 1989/90 durch Musikerinnen und Musiker der HfMDK zeigt die Studiengalerie 1.357 Hanne Darbovens Arbeitsweise in ihrer Medienvielfalt. Mehr...

Eröffnungstermin: Mittwoch, 3. Mai 2017 20:00 Uhr, IG-Farben-Haus, 1. OG, rechts
Installatives Konzert und Eröffnung 20 Uhr. Eine Kooperation der Studiengalerie 1.357 mit der HfMDK, der Hanne Darboven Stiftung, und dem EXC Normative Orders; mit Dank an die Galerie Sprüth Magers Berlin. [Apr 2017] [Foto: Jussen]

Start

Das Historische Seminar begrüßt alle StudienanfängerInnen zum Sommersemester 2017!

Liebe StudienanfängerInnen, herzlich willkommen am Historischen Seminar!

Sie finden auf den Webseiten des Instituts die Termine und Angaben zu allen Einführungs- und Informationsangeboten, die einschlägigen Studienordnungen und weitere relevante Hinweise für Ihren Studienbeginn.

Versäumen Sie bitte insbesondere die Orientierungstage Geschichte für StudienanfängerInnen, Studienort- und FachwechslerInnen am 10. und 11. April 2017 nicht! Diese Veranstaltung in der Woche vor Vorlesungsbeginn ist allen dringend anempfohlen, die jetzt ihr erstes Fachsemester in Geschichte antreten.
Zu diesen und allen weiteren wichtigen Angeboten weisen Sie zielgerichtet unsere Informationen für StudienanfängerInnen unter www.geschichte.uni-frankfurt.de/anfaenger. [Apr 2017]

Kolloquium

"Text und Übersetzung – Zur Aktualität der Philosophie des Mittelalters heute", Kolloquium am 15. März

Kolloquium zum Auftakt der 3. Serie von "Herders Bibliothek der Philosophie des Mittelalters": Mit 25 neuen Bänden setzt die Reihe ab März 2017 die Erschließung philosophischer Primärtexte des Mittelalters fort. In einem breit gefächerten Programm werden Fragen zur philosophischen Erkenntnistheorie und Wissenschaftslehre, zur Handlungstheorie und Ethik sowie zur Metaphysik und philosophischen Theologie behandelt. Mehr... (PDF)

Mittwoch, 15. März 2017, 14.30-19.00 Uhr, Campus Westend, IG-Farben-Haus, Raum 1.314 (Eisenhower-Raum)

Anmeldung erbeten bei Ursula Krüger, Institut für Philosophie (krueger@em.uni-frankfurt.de) [März 2017]

Chronos

Auftaktveranstaltung des DFG-Netzwerks "Chronos" (2.-4. März 2017)

Vom 2. bis 4. März 2017 veranstaltet das von der DFG geförderte wissenschaftliche Netzwerk CHRONOS. Soziale Zeit in den Kulturen des Altertums seinen Auftakt in Frankfurt. Im Mittelpunkt stehen das Konzept der "sozialen Zeit" und aktuelle Ansätze in der Forschung zu antiken Zeitordnungen. Die am Netzwerk beteiligten Wissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus der Altorientalistik, der Ägyptologie, der Judaistik, Alten Geschichte, Klassischen Philologie und Klassischen Archäologie werden ihre Projekte präsentieren und zusammen mit den Gastreferenten das Potential des soziologischen Zugriffs ausloten.

Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenfrei und Besucher sind herzlich willkommen. Aus organisatorischen Gründen bitten wir aber um vorherige Anmeldung (faerber@em.uni-frankfurt.de). [Feb. 2017]

BA / MA / PhD

4+1: Das Frankfurter Modell des Geschichtsstudiums

Das Geschichtsstudium, wie es Frankfurt anbietet, ist in Deutschland einzigartig. Das schlägt sich zunächst darin nieder, dass das Studium auf fünf Jahre angelegt ist. Den Bachelor erwirbt man nach vier Jahren; darauf folgt eine einjährige forschungsorientierte Masterphase, sofern die Studierenden sich dafür entscheiden.
Dadurch, dass die Studienplanung längerfristig ist, ergeben sich für Studierende wichtige Freiräume, die sonst oft vermisst werden. Wir ermuntern unsere Studierende zu einem selbständigen Arbeiten, für das auch spezielle Formate vorgesehen sind. Nicht das Abfragen von Wissen stellen wir zentral, sondern die Erarbeitung von Erkenntnissen.
Diese Idee setzt sich selbstverständlich im Frankfurter Entwurf des Promotionsstudiums fort, das auf größtmögliche Freiheit und individuelle Betreuung ausgelegt ist. Mehr...

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Forschung und Lehre

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Studium | Lehre

Das Geschichtsstudium in Frankfurt ist auf fünf Jahre angelegt - und damit einzigartig in Deutschland. Nach dem vierjährigen Bachelor können die Studierenden einen einjährigen, forschungsorientierten Master erwerben. Diese Planung eröffnet Freiräume für selbständiges und erkenntnisorientiertes Arbeiten - Ziele, die übrigens auch den Frankfurter Lehramtsstudiengang Geschichte (Lehramt an Gymnasien) charakterisieren.

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Forschung

Das Forschungsspektrum am Historischen Seminar ist sehr breit: Neben großen Verbundforschungsbeteiligungen stehen vielfältige Einzelprojekte aus unterschiedlichen Förderquellen, Graduiertenkollegs und Redaktionen wichtiger Fachzeitschriften. Dass das Historische Seminar eines der drittmittelstärksten Institute der Goethe-Universität ist, davon profitieren auch das Lehrangebot und die Studienqualität am Institut.


Menschen und Einrichtungen

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Das Institut

Mit seinen annähernd 1500 Hauptfachstudierenden, dreißig wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und zehn Professuren gehört das Historische Seminar zu den überschaubaren Instituten der Goethe-Universität.

Gleichwohl genießt es im Bereich der Forschung einen ausgezeichneten Ruf - als Forscher, als Rezensenten, als Gutachter, als Herausgeber und Mitherausgeber wissenschaftlicher Reihen und Zeitschriften haben die Frankfurter Historikerinnen und Historiker Gewicht...

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Abteilungen und Professuren

Am Historischen Seminar bestehen zehn Professuren für die Epochen und besonderen Themen der Alten, Mittleren und Neueren Geschichte. Erweitert wird diese Struktur durch die Forschung und Lehre ehemaliger Lehrstuhlinhaber/innen sowie durch außerplanmäßige und Honorarprofessoren.

"Die Alte Geschichte", ehemals eigenständige Abteilung, bildet innerhalb des Instituts eine Einheit. In ähnlicher Weise kooperieren die Professuren der Mittelalterlichen Geschichte sehr eng, was sich beispielsweise auch in einem gemeinsamen Webauftritt äußert.