Neues vom HISTORISCHEN SEMINAR

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Mroué

Ausstellungseröffnung in der Studiengalerie am 13.12.17: Rabih Mroué, "The Pixelated Revolution"

Sehen und gesehen werden, schießen und zurückschießen, die Macht und Ohnmacht der Bilder bestimmen Rabih Mroués Arbeit „The Pixelated Revolution“ (2012). Der Schauspieler, Autor und Filmemacher ist Teil einer Generation libanesischer Künstler, deren Fokus seit Ende des Bürgerkrieges auf der Rolle der Bilder in diesem Krieg liegt. Sie stellen die Frage, wie Bilder Geschichten erzählen und damit Erinnerungskultur prägen. Mroués 22-minütiges Video zeigt eine Lecture-Performance, eine performative Dekonstruktion eines wissenschaftlichen Vortrags, die er anlässlich der documenta 13 in Kassel aufgeführt hat. Mehr...

Die Ausstellung The Pixelated Revolution eröffnet am 13.12. um 20.00 Uhr in der Studiengalerie 1.357 im I.G. Farben-Haus. Der Galerieraum befindet sich im 1. OG, rechts. [Dez. 2017] [Foto: video still, R. Mroué]

de Castro

Kantorowicz Lecture in Political Language am Mi 15.11.2017

Eduardo Viveiros de Castro: "Against the Ontological Exceptional Position of ‘Our Species’"
Die anthropologische Vorstellungswelt der westlichen Linken hat aus ihren christlichen Grundlagen die Idee einer Ausnahmestellung des Menschen übernommen. Diese hervorgehobene Position des Menschen unterwirft zugleich den ganzen Rest einem großen, einheitlichen Bereich der „Dinge“ (der auch die übrigen Lebewesen umfasst). Unsere Träume von der Revolution, unsere Begriffe von Politik und Ökonomie, unsere Idee vom Menschen als „freiem“ und „selbstbestimmten“ Wesen, dessen Schicksal es ist, sich der Natur zu entziehen – das alles setzt voraus, dass das „Subjekt der Revolution“ bei „uns“ zu finden ist. Mehr... (PDF)

Eduardo Viveiros de Castro ist Professor für Anthropologie und Direktor des brasilianischen Nationalmuseums der Bundesuniversität in Rio de Janeiro. Die Kantorowicz-Lecture findet in Zusammenarbeit mit dem Excellenz-Cluster "Normative Ordnungen" statt. [Nov 2017] [Foto: FzHG]

Leckey

Ausstellungseröffnung in der Studiengalerie am 25.10.17: Mark Leckey, "Dream English Kid"

Das Internet besteht aus einer unendlichen Fülle von Informationen, Bildern und Tönen. Alles, was auf der Welt passiert, findet seinen Weg ins World Wide Web. Ist es bei einer solchen unendlichen Menge an Daten möglich, etwas wiederzufinden, das man selbst erlebt hat?
Der britische Künstler Mark Leckey hat versucht, sich auf einem alten Joy Division Konzertvideo aus dem Internet wiederzufinden, eine Suche, die Ausgangspunkt des Videos „Dream English Kid“ wurde. Darin nutzt Leckey das Internet als Zeitmaschine, als einen Weg in die eigene Vergangenheit. Found-Footage Material aus Youtube-Videos, Amateuraufnahmen oder Animationen kombiniert er zu einer autobiographischen Collage. Mehr... (PDF)

Die Ausstellung Dream English Kid eröffnet am 25.10. um 20.00 Uhr in der Studiengalerie 1.357 im I.G. Farben-Haus. Der Galerieraum befindet sich im 1. OG, rechts. [Foto: Leckey/Cabinet, London] [Okt. 2017]

Start

Das Historische Seminar begrüßt alle StudienanfängerInnen zum Wintersemester 2017/18!

Liebe StudienanfängerInnen, herzlich willkommen am Historischen Seminar!

Sie finden auf den Webseiten des Instituts die Termine und Angaben zu allen Einführungs- und Informationsangeboten, die einschlägigen Studienordnungen und weitere relevante Hinweise für Ihren Studienbeginn.

Versäumen Sie bitte insbesondere die Orientierungstage Geschichte für StudienanfängerInnen, Studienort- und FachwechslerInnen am 9. und 10. Oktober 2017 nicht! Diese Veranstaltung in der Woche vor Vorlesungsbeginn ist allen dringend anempfohlen, die jetzt ihr erstes Fachsemester in Geschichte antreten oder nach Frankfurt wechseln.
Zu diesen und allen weiteren wichtigen Angeboten weisen Sie zielgerichtet unsere Informationen für StudienanfängerInnen unter www.geschichte.uni-frankfurt.de/anfaenger. [Sep. 2017]

L3 neu

Neue Regelungen für den Studienanteil Geschichte im Lehramt für Gymnasien (L3) in Kraft getreten

Am 13. September 2017 wurden die neuen Regelungen für den Studienanteil Geschichte im Studiengang Lehramt an Gymnasien veröffentlicht und sind damit als neuer fachspezifischer Anhang L3 Geschichte zur Lehramtsprüfungsordnung SPoL in Kraft getreten. Alle Neuerungen und Änderungen gegenüber den alten Regelungen werden damit schon zum Wintersemester wirksam. Lehramtsstudierende L3 Geschichte mit Immatrikulationsdatum ab dem WS 2014/15 werden automatisch auf die neuen Regelungen umgeschrieben; alle anderen können den Wechsel auf Antrag vornehmen. Nähere Informationen folgen.

Das Historische Seminar lädt alle L3-Studierenden ab dem 2. Fachsemester für Mittwoch 11. Oktober 2017, 14 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in Cas 1.801 ein. Sie erhalten einen Überblick über die wichtigsten Änderungen, Entscheidungsgrundlagen für die Wechselfrage und Hinweise zum Verfahren der Umschreibung in die neuen Regelungen. [Sep. 2017]

BA / MA / PhD

4+1: Das Frankfurter Modell des Geschichtsstudiums

Das Geschichtsstudium, wie es Frankfurt anbietet, ist in Deutschland einzigartig. Das schlägt sich zunächst darin nieder, dass das Studium auf fünf Jahre angelegt ist. Den Bachelor erwirbt man nach vier Jahren; darauf folgt eine einjährige forschungsorientierte Masterphase, sofern die Studierenden sich dafür entscheiden.
Dadurch, dass die Studienplanung längerfristig ist, ergeben sich für Studierende wichtige Freiräume, die sonst oft vermisst werden. Wir ermuntern unsere Studierende zu einem selbständigen Arbeiten, für das auch spezielle Formate vorgesehen sind. Nicht das Abfragen von Wissen stellen wir zentral, sondern die Erarbeitung von Erkenntnissen.
Diese Idee setzt sich selbstverständlich im Frankfurter Entwurf des Promotionsstudiums fort, das auf größtmögliche Freiheit und individuelle Betreuung ausgelegt ist. Mehr...

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Forschung und Lehre

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Studium | Lehre

Das Geschichtsstudium in Frankfurt ist auf fünf Jahre angelegt - und damit einzigartig in Deutschland. Nach dem vierjährigen Bachelor können die Studierenden einen einjährigen, forschungsorientierten Master erwerben. Diese Planung eröffnet Freiräume für selbständiges und erkenntnisorientiertes Arbeiten - Ziele, die übrigens auch den Frankfurter Lehramtsstudiengang Geschichte (Lehramt an Gymnasien) charakterisieren.

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Forschung

Das Forschungsspektrum am Historischen Seminar ist sehr breit: Neben großen Verbundforschungsbeteiligungen stehen vielfältige Einzelprojekte aus unterschiedlichen Förderquellen, Graduiertenkollegs und Redaktionen wichtiger Fachzeitschriften. Dass das Historische Seminar eines der drittmittelstärksten Institute der Goethe-Universität ist, davon profitieren auch das Lehrangebot und die Studienqualität am Institut.


Menschen und Einrichtungen

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Das Institut

Mit seinen rund 2500 Studierenden (etwa je zur Hälfte im Haupt- und Nebenfach), dreißig wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und elf Professuren gehört das Historische Seminar zu den überschaubaren Instituten der Goethe-Universität.

Gleichwohl genießt es im Bereich der Forschung einen ausgezeichneten Ruf - als Forscher, als Rezensenten, als Gutachter, als Herausgeber und Mitherausgeber wissenschaftlicher Reihen und Zeitschriften haben die Frankfurter Historikerinnen und Historiker Gewicht...

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Abteilungen und Professuren

Am Historischen Seminar bestehen zehn Professuren für die Epochen und besonderen Themen der Alten, Mittleren und Neueren Geschichte. Erweitert wird diese Struktur durch die Forschung und Lehre ehemaliger Lehrstuhlinhaber/innen sowie durch außerplanmäßige und Honorarprofessoren.

"Die Alte Geschichte", ehemals eigenständige Abteilung, bildet innerhalb des Instituts eine Einheit. In ähnlicher Weise kooperieren die Professuren der Mittelalterlichen Geschichte sehr eng, was sich beispielsweise auch in einem gemeinsamen Webauftritt äußert.