Neues vom HISTORISCHEN SEMINAR

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L3 neu

Neue Regelungen für den Studienanteil Geschichte im Lehramt für Gymnasien (L3) in Kraft getreten

Am 13. September 2017 wurden die neuen Regelungen für den Studienanteil Geschichte im Studiengang Lehramt an Gymnasien veröffentlicht und sind damit als neuer fachspezifischer Anhang L3 Geschichte zur Lehramtsprüfungsordnung SPoL in Kraft getreten. Alle Neuerungen und Änderungen gegenüber den alten Regelungen werden damit schon zum Wintersemester wirksam. Lehramtsstudierende L3 Geschichte mit Immatrikulationsdatum ab dem WS 2014/15 werden automatisch auf die neuen Regelungen umgeschrieben; alle anderen können den Wechsel auf Antrag vornehmen. Nähere Informationen folgen.

Das Historische Seminar lädt alle L3-Studierenden ab dem 2. Fachsemester für Mittwoch 11. Oktober 2017, 14 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in Cas 1.801 ein. Sie erhalten einen Überblick über die wichtigsten Änderungen, Entscheidungsgrundlagen für die Wechselfrage und Hinweise zum Verfahren der Umschreibung in die neuen Regelungen.

Start

Das Historische Seminar begrüßt alle StudienanfängerInnen zum Wintersemester 2017/18!

Liebe StudienanfängerInnen, herzlich willkommen am Historischen Seminar!

Sie finden auf den Webseiten des Instituts die Termine und Angaben zu allen Einführungs- und Informationsangeboten, die einschlägigen Studienordnungen und weitere relevante Hinweise für Ihren Studienbeginn.

Versäumen Sie bitte insbesondere die Orientierungstage Geschichte für StudienanfängerInnen, Studienort- und FachwechslerInnen am 9. und 10. Oktober 2017 nicht! Diese Veranstaltung in der Woche vor Vorlesungsbeginn ist allen dringend anempfohlen, die jetzt ihr erstes Fachsemester in Geschichte antreten oder nach Frankfurt wechseln.
Zu diesen und allen weiteren wichtigen Angeboten weisen Sie zielgerichtet unsere Informationen für StudienanfängerInnen unter www.geschichte.uni-frankfurt.de/anfaenger.

Trauer

Das Historische Seminar trauert um Prof. Peter Wende

Am 26. Juli 2017 ist Prof. Dr. Peter Wende gestorben.

In Athen 1936 geboren und in Lemgo aufgewachsen, gehörte er nach Studium in Hamburg und Leicester dem Historischen Seminar der Goethe-Universität an, seit 1972 als Professor für Neuere Deutsche Geschichte. Von 1994 bis 2000 wirkte er als Direktor des Deutschen Historischen Instituts in London. Peter Wende hat wesentlich dazu beigetragen, die Verbindungen zwischen deutscher und englischer Geschichtswissenschaft zu intensivieren: durch seine eigenen feinsinnigen Forschungen zur deutschen und britischen Sozial- und Ideengeschichte, als Inspirationsquelle für unkonventionelle Vergleichsperspektiven und durch sein gewinnendes Auftreten.

Das Historische Seminar verliert in ihm einen angesehenen Forscher, engagierten Lehrer und einen Kollegen, dessen Fähigkeit zur Selbstironie alle Gespräche bereicherte.

Sommer

Sommerfest und Absolventenverabschiedung des Historischen Seminars am 20.7.

Das Historische Seminar und der Förderverein historiae faveo laden ein zur Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen und zum traditionellen Sommerfest  am Donnerstag, 20. Juli 2017, um 18 Uhr, im Renate von Metzler-Saal (Cas 1.801) im Casino am Campus Westend. Die Würdigung der Absolventen beginnt um 18.15 Uhr und geht ab ca. 20.15 Uhr mit einem Glas Sekt in das Sommerfest über.

Für das Sommerfest ist ein Unkostenbeitrag in Höhe von mindestens 18 Euro (Studierende 10 Euro) pro Person erforderlich u.a. zur Finanzierung des mit internationalen Speisen aufwartenden Büffets. Ihre Spende, die zugleich als Anmeldung gilt, erbitten wir bis zum 10. Juli 2017 auf das Konto von historiae faveo bei der Nassauischen Sparkasse (IBAN: DE18 5105 0015 0140 2393 44, BIC: NASSDE55XXX). In Ausnahmefällen ist auch eine Barzahlung vor Ort möglich. [Jul 2017] [Foto: historiae faveo]

Antritt

Antrittsvorlesung der Professorin für Geschichte der Frühen Neuzeit, Birgit Emich, am 13.7.

Einladung zur gemeinsamen öffentlichen Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Birgit Emich (Fb 08) und Prof. Dr. Günther Wassilowsky (Fb 07) über das Thema "Frankfurter Römer-Gespräche. Was heißt und zu welchem Ende betreiben wir Kulturgeschichte des Papsttums?"

Das Historische Seminar begrüßt herzlich Birgit Emich, seine Professorin für Geschichte der Frühen Neuzeit!

Donnerstag, 13. Juli, 17 Uhr c.t., Campus Westend, Hörssaalzentrum, Hörsaal HZ 10 [Jul. 2017]

BA / MA / PhD

4+1: Das Frankfurter Modell des Geschichtsstudiums

Das Geschichtsstudium, wie es Frankfurt anbietet, ist in Deutschland einzigartig. Das schlägt sich zunächst darin nieder, dass das Studium auf fünf Jahre angelegt ist. Den Bachelor erwirbt man nach vier Jahren; darauf folgt eine einjährige forschungsorientierte Masterphase, sofern die Studierenden sich dafür entscheiden.
Dadurch, dass die Studienplanung längerfristig ist, ergeben sich für Studierende wichtige Freiräume, die sonst oft vermisst werden. Wir ermuntern unsere Studierende zu einem selbständigen Arbeiten, für das auch spezielle Formate vorgesehen sind. Nicht das Abfragen von Wissen stellen wir zentral, sondern die Erarbeitung von Erkenntnissen.
Diese Idee setzt sich selbstverständlich im Frankfurter Entwurf des Promotionsstudiums fort, das auf größtmögliche Freiheit und individuelle Betreuung ausgelegt ist. Mehr...

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Forschung und Lehre

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Studium | Lehre

Das Geschichtsstudium in Frankfurt ist auf fünf Jahre angelegt - und damit einzigartig in Deutschland. Nach dem vierjährigen Bachelor können die Studierenden einen einjährigen, forschungsorientierten Master erwerben. Diese Planung eröffnet Freiräume für selbständiges und erkenntnisorientiertes Arbeiten - Ziele, die übrigens auch den Frankfurter Lehramtsstudiengang Geschichte (Lehramt an Gymnasien) charakterisieren.

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Forschung

Das Forschungsspektrum am Historischen Seminar ist sehr breit: Neben großen Verbundforschungsbeteiligungen stehen vielfältige Einzelprojekte aus unterschiedlichen Förderquellen, Graduiertenkollegs und Redaktionen wichtiger Fachzeitschriften. Dass das Historische Seminar eines der drittmittelstärksten Institute der Goethe-Universität ist, davon profitieren auch das Lehrangebot und die Studienqualität am Institut.


Menschen und Einrichtungen

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Das Institut

Mit seinen rund 2500 Studierenden (etwa je zur Hälfte im Haupt- und Nebenfach), dreißig wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und elf Professuren gehört das Historische Seminar zu den überschaubaren Instituten der Goethe-Universität.

Gleichwohl genießt es im Bereich der Forschung einen ausgezeichneten Ruf - als Forscher, als Rezensenten, als Gutachter, als Herausgeber und Mitherausgeber wissenschaftlicher Reihen und Zeitschriften haben die Frankfurter Historikerinnen und Historiker Gewicht...

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Abteilungen und Professuren

Am Historischen Seminar bestehen zehn Professuren für die Epochen und besonderen Themen der Alten, Mittleren und Neueren Geschichte. Erweitert wird diese Struktur durch die Forschung und Lehre ehemaliger Lehrstuhlinhaber/innen sowie durch außerplanmäßige und Honorarprofessoren.

"Die Alte Geschichte", ehemals eigenständige Abteilung, bildet innerhalb des Instituts eine Einheit. In ähnlicher Weise kooperieren die Professuren der Mittelalterlichen Geschichte sehr eng, was sich beispielsweise auch in einem gemeinsamen Webauftritt äußert.