Dr. Angela Siebold

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar im Programm Starker Start ins Studium (Qualitätspakt Lehre)

  • Arbeitsfelder im Programm Starker Start ins Studium:
    • Koordination Gesprächskreis Lehre am Historischen Seminar
    • Weiterentwicklung von Lehrkonzepten und Lehrmethoden in der Neueren Geschichte
    • Ansprechpartnerin für die Orientierungstage für Studienanfänger in der Neueren Geschichte
 
  • Schwerpunkte in Forschung und Lehre
    • Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
    • Geschichte Deutschlands, Frankreichs und Polens
    • Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft
    • Gesellschafts-, Begriffs- und Ideengeschichte
    • Minderheitengeschichte und Geschichte der Migration
    • Erinnerungskultur und Geschichtspolitik
    • Public History & Projektlehre
 
  • Sprechstunde (siehe Kontaktbox rechts)
 
  • Lehrveranstaltungen im SoSe 2017
    • Proseminar: Einführung in das Studium der Neueren Geschichte: Minderheiten im 20. Jahrhundert, Mo 11-14 Uhr c.t., ab 24.04.2017
    • Proseminar: Einführung in das Studium der Neueren Geschichte: Arbeiten in der Moderne, Mo 14-17 Uhr c.t., ab 24.04.2017

  • Lehrphilosophie und Lehrkonzept

Lehre an der Universität sollte sich stets durch ihre Anbindung an die konkrete Forschungspraxis auszeichnen. Das bedeutet, dass zunächst die Quellenarbeit im  Vordergrund steht. Die Reflexion der Quellenarbeit vor dem Hintergrund aktueller wissenschaftlicher Diskussionen stellt einen zweiten zentralen Bereich in der Lehre dar. Die Vermittlung methodischer Fähigkeiten und theoretischen Wissens zur wissenschaftlichen Einordnung und Bearbeitung der historischen Themen bildet den dritten Grundpfeiler meines Verständnisses von guter universitärer Lehre.

Die Geschichtswissenschaft ist ein gesellschaftlich relevantes Fach. Sie sollte deshalb in der Lehre das eigenständige und kritische Denken der Studierenden fördern und dazu ermutigen, einfache Wahrheiten oder vermeintliche Eindeutigkeiten zu hinterfragen. Die wichtigsten Arbeitstechniken hierfür sind die wissenschaftliche Lektüre, die mündliche und schriftliche Präsentation der eigenen Erkenntnisse und ihre gemeinsame Diskussion. Schließlich sollten die in der Lehre gewonnenen Erkenntnisse auch in ihrer Bedeutung in Gesellschaft und Öffentlichkeit reflektiert und ggf. präsentiert werden.

  • Vita
    • Seit WiSe 2016/17 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar der Universität Frankfurt (Starker Start ins Studium)
    • 2014-2016 Vorstandsmitglied der AG Angewandte Geschichte/Public History des VHHD
    • 2011-2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar der Universität Heidelberg (Lehrstuhl für Zeitgeschichte & Professur für Public History) [LINK HOMEPAGE]
    • 2012 Promotion an der Universität Heidelberg zu: „ZwischenGrenzen. Die Geschichte des Schengen-Raums aus deutschen, französischen und polnischen Perspektiven“, Dissertation ausgezeichnet mit dem Wissenschaftlichen Förderpreis des Botschafters der Republik Polen 2013
    • 2008-2011 Stipendiatin der Gerda Henkel-Stiftung
    • 2008 Freiberufliche Tätigkeit für die Körber-Stiftung Hamburg
    • 2001-2008 Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, der Politischen Wissenschaft und der Erziehungswissenschaften an der Universität Heidelberg, Studienaufenthalte/Praktika: Körber-Stiftung Hamburg, Deutsches Historisches Museum Berlin, Deutsches Historisches Institut Paris, Jagiellonen-Universität Krakau
  • Wichtigste Publikationen:
  • Was ist Freiheit? Eine historische Perspektive, Campus-Verlag, Frankfurt 2016. Zusammen mit Urte Weeber und Susan Richter.
  • ZwischenGrenzen. Die Geschichte des Schengen-Raums aus deutschen, französischen und polnischen Perspektiven, Schöningh-Verlag, Paderborn 2013.
  • So nah und doch so fern? Die 1980er Jahre historisch erforschen, in: APuZ 46/2015, S.3-8.
  • Zwischen akademischer Berufung und privatwirtschaftlichem Beruf. Für eine Debatte um Ethik- und Verhaltenskodizes in der historischen Profession, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 3-4/2015, S.152-166 (zusammen mit Cord Arendes).
  • 1989 – eine Zäsur von globaler Reichweite?, in: APuZ 24-26/2014, S.3-9.
  • Between Borders. France, Germany and Poland in the Debate on Demarcation and Frontier Crossing in the Context of the Schengen Agreement, in: Arnaud Lechevalier/Jan Wielgohs (Hg.): Borders and Border Regions in Europe. Changes, Challenges and Chances, Bielefeld 2013, S.129-143.
  • Die Jüngste als Sorgenkind? Plädoyer für eine jüngste Zeitgeschichte als Varianz- und Kontextgeschichte von Übergängen, in: Deutschland Archiv 1/2011, S.105-113 (zusammen mit Marcus Böick).