Zu Besuch in der Stauferzeit
Die Staufer waren ein Adelsgeschlecht, das vom 11. bis ins 13 Jh. mehrere römisch-deutsche Könige und Kaiser hervorbrachte
Während der Herrschaft der Stauferkaiser (11.-13. Jahrhundert) erhielt Frankfurt wichtige Impulse für die Entwicklung zu einer bedeutenden Stadt. Die erste Etappe des Rundgangs ist der „Stauferhafen“, die 2012 beim Bau des Museums ausgegrabenen Reste des mittelalterlichen Hafens – ein Highlight im Herzen des Museumsquartiers. Anschließend führt der Weg hinab zu den originalen Gebäudeteilen aus der Stauferzeit – den Überresten des „Saalhofs“, dem Sitz der staufischen Herrscher in Frankfurt. In der Ausstellung wird auf über 250 qm das mittelalterliche Frankfurt wieder lebendig. Bodenfunde und Gegenstände aus Metall, Brunnen und Wasserleitungen, Siegel sowie ein großes Modell zeigen die Entwicklung des stauferzeitlichen Frankfurts.Bis zu 20 Personen können an einer Führung teilnehmen.
Eintritt: 8€, erm. 4€ + Führung 3€
Comicpräsentation und Diskussion im Medico-Haus Frankfurt
Widerstand - Drei Generationen antikolonialer Protest in Kamerun
Der Comic “Widerstand - Drei Generationen antikolonialer Protest in Kamerun" erzählt die Geschichten von Menschen, die sich früher dem Kolonialismus widersetzt haben. Auch heute wehren sie sich gegen kolonialen Kontinuitäten, die in die kamerunische Gesellschaft hineinwirken. Ihre Geschichten zeigen das Ausmaß der rassistischen Kolonialpolitiken Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens in Kamerun. In der Veranstaltung stellen wir den Comic vor, herausgebracht von der Initiative Perspektivwechsel e.V. in Berlin.Präsentation und Diskussion: Djoko, Aktivist, Rapper und politisch engagierter Pädagoge Moderation: Aïda Roumer, freiberufliche Bildungsreferentin und Campaignerin
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.
Vor der Veranstaltung ist die Theke des „Pastel“ für Snacks und Getränke geöffnet.
Veranstaltet von: Africa Alive Festival in Kooperation mit medico international
Ort: Medico-Haus, Lindleystraße 15
Die Schriftstellerin Susanne Schädlich beleuchtet in ihren Texten gern kaum beachtete Seiten der Vergangenheit. Oft verbunden mit ihrer eigenen Biografie wie im Bestseller Immer wieder Dezember. Der Westen, die Stasi, der Onkel und ich, in dem sie den ungeheuerlichen Stasi-Verrat durch ihren Onkel thematisiert. Nun erzählt sie in Kabarett der Namenlosen die Geschichte von Leopold Jessner, bis 1930 hochangesehener erster Generalintendant des Preußischen Staatstheaters in Berlin, der 1933 Deutschland verlassen musste und schließlich nach Amerika emigrierte. In Los Angeles zwischen 1939 und 1945 harrte er namen- wie bedeutungslos aus, gemeinsam mit vielen deutsch-jüdischen Emigranten, Regisseuren, Schauspielern, Schriftstellern, hin- und hergerissen zwischen alter und neuer Heimat.
Susanne Schädlich ist Schriftstellerin und Übersetzerin. Ihr Roman Kabarett der Namenlosen erschien 2025 im Arco Verlag, Wuppertal.
Ort: Campus Westend, Casino-Gebäude, Raum 1.811
Drachentöter, furchtloser Christ, Prinzessinnenretter – seit Jahrhunderten erzählen sich die Menschen von Zypern über Griechenland, Georgien, den Balkanraum, Russland bis nach Äthiopien Geschichten und Legenden um den Heiligen Georg. Warum zählt der berittene Kriegerheilige zu den beliebtesten und am meisten verehrten Heiligen und wird in so vielen Regionen um Hilfe gebeten? Anhand von ikonischen Darstellungen von Georg aus Russland und Äthiopien wollen wir uns dem Phänomen Georg als V.I.P. nähern.
Mit Dr. Konstanze Runge und Pfarrer David Schnell
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.
Über Sprachvermögen und Machtworte - Mission und Kommunikation im frühneuzeitlichen Mexiko
Ein Vortrag von Simon Siemianowski (Tübingen)
Frankfurter Frühneuzeit Kolloquium - Aktuelle Forschungen zur Geschichte der Frühen Neuzeit21. Oktober – 10. Februar 2025/26
Dienstags 18:15 – 19:45 Uhr Ort: Campus Westend | IG-Farben-Haus Raum IG 457 (Erdgeschoss)