2012

[Dez 2012] Hessischer Lehrpreis für die Studiengalerie 1.357

Zwei von insgesamt sechs Preisen des Hessischen Hochschulpreises für Exzellenz in der Lehre gehen 2012 an die Goethe-Universität: Den 3. Preis im Wettbewerb und 40.000 EUR Preisgeld errang die Studiengruppe Erinnerungskultur, Gedächtnispolitik, Bildgebrauch mit der Studiengalerie 1.357 unter Leitung von Prof. Dr. Bernhard Jussen, Dr. Henning Engelke sowie Dr. Martin Engler aus dem Fachbereich 08. Ein Sonderpreis der Jury und 15.000 EUR gingen an das studentische Organisationskomitee der Night of Science – Wissenschaft ganz anders.

93 Anträge, unter denen die Jury auszuwählen hatte, unterstrichen die große Attraktivität des Preises für Hochschulen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Lehrende sowie Studierende. Der Preis zeichnet zukunftsweisende Lehrkonzepte in verschiedenen Kategorien aus. Mehr...

[Dez 2012] Studieren im "Garten Dänemarks"

Zum Wintersemester 2012/13 nimmt das Historische Seminar seine 15. ERASMUS-Partnerschaft auf. Das neueste Ziel ist das Institut for Historie der Süddänischen Universität Odense am grünen Rand von Dänemarks drittgrößter Stadt (180 000 Einw.) mitten auf der Insel Fünen, dem "Garten Dänemarks". Geboten werden alle Epochen, mit Schwerpunkten unter anderem im Mittelalter, US-Geschichte und DDR/Kaltem Krieg. Typisch für Odense ist ein gutes Angebot in Theorie und Methode, in Dänemark üblich ist eine sehr gute Betreuung. Es gibt viele englischsprachige Angebote - und ein ziemlich lebhaftes Studentenleben.

Bewerbungen für den ERASMUS-Austausch sind bis zum 31. Januar 2013 möglich. Nähere Informationen zum ERASMUS/SOCRATES-Programm am Historischen Seminar...

[Dez 2012] Studientag des IGK Politische Kommunikation

Begriffe, die politische Kulturen erschließen

Schlüsselbegriffe können dies leisten; das sind solche Begriffe, die als Argumente in der politischen Kommunikation eines bestimmten historischen Kontextes verwendet werden.

So lautet die These, die Volker Seresse, Professor für Geschichte der Neuzeit an der Universität Kiel, im Rahmen eines 2-tägigen Studientags des Internationalen Graduiertenkollegs Politische Kommunikation von der Antike bis ins 20. Jahrhundert dargestellt und verdeutlicht hat.

Am 4. und 5. Dezember 2012 haben alle – aus Italien, Österreich und  Deutschland kommenden – Stipendiaten des IGK zusammen mit Herrn Seresse verschiedene Ansätze der historischen Semantik vertieft und anhand konkreter Fallbeispiele selbst erproben können. Mehr...

[Nov 2012] Exkursion von Frankfurter Studierenden nach Lübeck und Hamburg

"Gottes Freund – Aller Welt Feind": So steht es auf dem Sockel des Störtebeker-Denkmals in Hamburg. Störtebeker – bereits der Name sorgt bei vielen für ein romantisch verklärtes Piraten-Bild, ist er doch der bekannteste der sogenannten Vitalienbrüder. Seit dem Wintersemester 2011/2012 befassen sich Studierende am Historischen Seminar unter der Leitung von PD Dr. Gregor Rohmann mit diesen legendären Feinden der Hanse.

Im Rahmen dieser semesterübergreifenden Reihe von Übungen wurde vom 5. bis zum 7. Oktober 2012 eine Exkursion nach Lübeck und Hamburg unternommen, um den Ort des Geschehens genauer kennenzulernen. Den Exkursionbericht können Sie hier lesen... [Foto: K. Kluth]

[Nov 2012] Faust, das Geld und die Inflation. Goethes Phänomenologie der Krise

Dienstag, 20. November 2012, 19 Uhr. Vortrag von PD Dr. Michael Jaeger (Berlin). Campus Westend, Casino, Raum 1.801; Eintritt frei.

1830 schließt Goethe am Ende seines Lebens die Arbeit am Faust-Manuskript ab. Die zuletzt entstandenen Passagen können als Phänomenologie einer Krise des alten Europas gelesen werden, die uns die Geburtswehen des modernen Industriezeitalters zeigt. Beginnend mit der Papiergelderfindung nimmt das Drama den Charakter einer Revue jener neuen Ideen und Unternehmungen an, die den Zeitgenossen noch utopisch erscheinen mussten – heute aber den Alltag prägen. Neben der kapitalistischen Ökonomie zählen dazu die Projekte der Naturkolonisation, des technisch-wissenschaftlichen Weltumbaus und des Menschen-Machens. Weil sich in der aktuellen Krise der globalen Ökonomie die Geschichte der Moderne gleichsam schließt, vermag uns die Tragödie Fausts gerade heute so unmittelbar anzusprechen. Mehr...

[Nov 2012] Kolloquium zu Ehren von Johannes Fried am 1. und 2. Dezember

Am 1. und 2. Dezember 2012 findet anlässlich seines 70. Geburtstages ein Ehrenkolloquium für Prof. Dr. Dr. h.c. Johannes Fried im Eisenhower-Saal des IG Hochhauses statt.

Dabei schließt das Thema "Erinnerungswege" im weitesten Sinne an die Arbeiten von Johannes Fried an: Mit der historischen Memorik, insbesondere mit seinem Schleier der Erinnerung (2004), hat der Frankfurter Mediävist ernste Herausforderungen an das Selbstverständnis der eigenen Disziplin und nicht minder gewichtige Anfragen an andere Disziplinen formuliert. Frieds "memorial turn" ist in jeder Hinsicht eine provokante Herausforderung über Disziplinengrenzen hinweg, über die im Kolloquium durch eine offene und möglichst breit gefächerte Auseinandersetzung mit den zahlreichen Impulsen debattiert werden soll, die das Fach dem Jubilar verdankt. Mehr... [PDF] [Foto: J. Heil / K.B. Nuber]

[Nov 2012] Mobilitätsstipendien für das Jahr 2013

Das Collège doctoral / Deutsch-französisches Doktorandenkolleg von Historischem Seminar und École doctorale d'histoire der Université Paris I-Panthéon-Sorbonne vergibt für 2013 wieder zeitlich offene Mobilitätsstipendien für einen Aufenhalt (von wenigen Tagen bis mehreren Monaten) an der Pariser Sorbonne.

Bewerben können sich alle Promovierenden am Historischen Seminar und am Exzellenzcluster Normative Ordnungen, soweit sie in ihrem Projekt eine historische Fragestellung bearbeiten. Mehr... [PDF] [Foto: J.P. Bazard]

[Okt 2012] Neue Gastwissenschaftler in der Frühen Neuzeit

Zwei neue Gastwissenschaftler arbeiten seit dem Herbst im Umfeld der Professur für Frühe Neuzeit von Luise Schorn-Schütte:

Dr. Cecilia Cristellon ist Inhaberin eines Jahresstipendiums der Stiftung der deutschen historischen Institute im Ausland. Sie forscht über die römischen Kongregationen und die gemischten Ehen in Europa (1563-1798). Mehr...

PD Dr. Christian Wieland ist ein weiterer DFG-Heisenberg-Stipendiat, der sich Frankfurt als Arbeitsplatz ausgesucht hat. Nach  Habiliation in Freiburg und Vertretungen in Düsseldorf und Konstanz widmet er sich nun am Historischen Seminar der Elementaren Politik: Wasser im Europa des 17. Jahrhunderts. Mehr...

[Okt 2012] Angebote für Studienanfänger zum WS 2012/13

Mit dem Beginn des neuen Semesters erhalten die Anfänger in allen Studiengängen der Geschichtswissenschaften Angebote für eine spezifische Beratung sowie Gelegenheit zur Pflichtanmeldung in die Proseminare (beides in der Zeit vom 8. bis 19. Oktober). Außerdem bietet die Fachschaft Geschichte ab dem 8. Oktober eine "Stundenplanhilfe" an.

Im Mittelpunkt der Angebote steht jedoch der gemeinsam von Historischem Seminar und Fachschaft ausgerichtete Einführungstag für Studienanfänger. Diese Orientierungs- und Einführungsveranstaltung für alle Studiengänge der Geschichtswissenschaften findet am 16. Oktober, 10-16 Uhr im Casino in Raum 1.811 auf dem Campus Westend statt. Nähere Informationen...

Für den Nebenfach-Studiengang Geschichte und Philosophie der Wissenschaften wird außerdem eine eigene Einführungsveranstaltung am 24. Oktober, 12-14 Uhr in IG 4.401 angeboten.

[Sep 2012] Französisch für HistorikerInnen ab WS 2012/13

"Dringend empfohlen" wird am Historischen Seminar die Kenntnis der Fremdsprache Französisch. Aber nicht alle Studierenden bringen die nötigen Schulkenntnisse mit. Deshalb bietet das Historische Seminar ab dem Wintersemester 2012/13 erstmals ein eigenes Sprachlehrangebot Französisch für HistorikerInnen an. In zwei bis drei Semestern (à 2 SWS) werden die Grammatik der Schriftsprache und das nötige Vokabular vermittelt, um französische geschichtswissenschaftliche Texte lesen und verstehen zu können. Das Angebot ist für Geschichtsstudierende kostenfrei. Nähere Informationen...

[Aug 2012] Hessische Schülerakademie 2012 auf Burg Fürsteneck

Mit einer großen Abschlusspräsentation für Eltern, Förderer und Presse ist am 10. August die Hessische Schülerakademie 2012 auf Burg Fürsteneck bei Fulda erfolgreich zu Ende gegangen. Die seit 2004 bestehende Sommerakademie für begabte Oberstufenschüler ist eine vom HKM geförderte Kooperation von Goethe-Universität und Amt für Lehrerbildung. Auch in diesem Jahr wurde der Fachkurs Geschichte von einer Gruppe Lehramtsstudierender des Historischen Seminars unter Leitung von Peter Gorzolla durchgeführt. Die gute Kooperation wird in den weiteren Jahren noch ausgebaut, wenn Peter Gorzolla zusätzlich die Gesamtleitung der Oberstufenakademie übernimmt.

[Jun 2012] Absolventenverabschiedung und Sommerfest am 12. Juli

Auch in diesem Jahr laden das Historische Seminar und historiae faveo, der Förderverein Geschichtswissenschaften, alle Mitarbeiter, Studierenden und Alumni mit ihren Familien herzlich zum Sommerfest des Instituts ein. Am 12. Juli 2012 werden ab 18 Uhr zunächst in Casino 1.801 die Absolventen des letzten Jahres feierlich verabschiedet. Anschließend wird dort und auf der Terrasse das Sommerfest begangen.

Eine Anmeldung ist nicht nötig, aber alle Teilnehmer werden gebeten, sich am Buffet zu beteiligen. Nähere Informationen gibt es unter sommerfest@historiae-faveo.de.

[Jun 2012] Exzellenzcluster Normative Ordnungen erfolgreich verängert

Der Bewillungsausschuss der DFG hat am 15. Juni in Bonn über die Förderung im Rahmen der 2. Programmphase der Exzellenziniative entschieden: Der EXC Die Herausbildung normativer Ordnungen, an dem Mitglieder des Historischen Seminars nicht unmaßgeblich beteiligt sind, wurde um weitere fünf Jahre verlängert und kann seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen. Das Historische Seminar gratuliert herzlich allen Beteiligten!

Auch die anderen beiden Frankfurter Exzellenzcluster (Makromolekulare Komplexe und Kardiopulmonales System) wurden erfolgreich "verteidigt". Nähere Informationen...

[Jun 2012] Internationale Tagung anläßlich des 100jährigen Universitätsjubiläums 2014

Anläßlich des 100jährigen Jubiläums der Goethe-Universität Frankfurt am Main veranstalten das Historische Seminar und das Fritz Bauer Institut (in Kooperation mit dem Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften) vom 27. bis 29. Juni 2012 eine internationale Tagung zu dem Thema 'Politisierung der Wissenschaft': Jüdische, völkische und andere Wissenschaftler an der Universität Frankfurt am Main. Die Tagung findet auf dem Campus Westend in Casino 1.801 statt.

Untersucht wird, inwieweit politische Anschauungen und wissenschaftliche Arbeitsweisen bekannter Frankfurter Professoren interferierten, wie sich diese zum Teil radikal unterschiedlichen Vorstellungen der Gelehrten auf ihr Verhältnis zueinander auswirkten und welche neuen, gesellschaftlich relevanten Forschungsfragen aus der dadurch erzeugten Arbeitsatmosphäre entsprangen.

Den Festvortrag hält Avi Primor am Abend des 27. Juni um 18 Uhr c.t. im Casino 823 zur Frage: „Wie politisch soll die Wissenschaft sein?“ Nähere Informationen...

[Jun 2012] Mentoring-Programm des Fachbereichs geht in die vierte Runde

Das Mentoring-Programm am Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften startet mit Beginn des Wintersemesters 2012/2013 seinen vierten Durchgang. Bewerben können sich alle Studierenden des Fachbereichs 08, die vor der Abschlussarbeit stehen, sowie alle Promovierenden, die an diesem Fachbereich eingeschrieben sind oder hier ihre Doktormutter/ihren Doktorvater haben. Bewerbungsfrist ist der 31. Oktober 2012. Nähere Informationen...

[Apr 2012] Kantorowicz Lecture mit David Nirenberg am 9. Mai

Ambrosius und Origenes, Luther und Shakespeare, Karl Marx und Joseph Goebbels: Diese und viele andere Autoren haben bestimmte politische Systeme als "jüdisch" charakterisiert. In seinem Vortrag "Jewishness as Concept in Christian Politics – Medieval and Modern" fragt David Nirenberg (Chicago) nach der kulturellen Logik, die dem Vokabular des "Jüdischen" einen so festen und nachhaltigen Platz im Wortschatz der politischen Kritik gesichert hat. An frühchristlichen, mittelalterlichen und modernen Beispielen zeigt er, wie "Judentum" und "jüdisch" als Vokabeln der politischen Sprache Bedeutung gewonnen haben. Die Beständigkeit dieses Motivs ist Exempel für ein grundsätzliches Nachdenken über unseren Umgang mit Ideen- und Begriffsgeschichte.

Die Kantorowicz Lecture in Political Language 2012 des Forschungszentrums Historische Geisteswissenschaften wird Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut veranstaltet und findet am 9. Mai, 18 Uhr c.t. in IG 411 statt. Nähere Informationen...

[Apr 2012] Essay-Preis 2012 von FHG und historiae faveo ausgeschrieben

Das Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften historiae faveo, der Förder- und Alumniverein Geschichtswissenschaften, schreiben erneut einen Essay-Preis für Studierende und Promovierende aus. Das diesjährige Thema lautet: "Wie frei ist die Wissenschaft?" Nähere Informationen...

[Apr 2012] "Berufs- und Lebenswege Frankfurter Wissenschaftlerinnen" am 23. April

Im Rahmen des Mentoring-Begleitprogramms am Fachbereich möchten wir herzlich einladen zum dritten Vortrag in der Reihe Berufs- und Lebenswege Frankfurter Wissenschaftlerinnen: "Geisteswissenschaftlerinnen berichten von ihren Wegen in die Wissenschaft". Es tragen vor Prof. Dr. Marie-Luise Recker, PD Dr. Barbara Wolbring und PD Dr. Anuschka Tischer. Die Veranstaltung findet am 23. April 2012, 18 Uhr c.t. in Nebengebäude, Raum 731 statt . Nähere Informationen...

[Mär 2012] Christoph Cornelißen auf Professur für Neueste Geschichte berufen

Das Historische Seminar begrüßt herzlich Christoph Cornelißen als Professor für Neueste Geschichte (Zeitgeschichte Europas nach 1918). Christoph Cornelißen, habilitiert an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, war von 2003 bis 2011 Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Zum Wintersemester 2011/12 nahm er einen Ruf auf den Lehrstuhl für Neuere Geschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf an.

In Forschung und Lehre vertritt Christoph Cornelißen die vergleichende Geschichte Europas im 20. Jahrhundert. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Historiographiegeschichte, der Geschichte der Erinnerungskulturen sowie der Geschichte des Sozialstaats. Er ist Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Vereinigungen und Fachgremien (u.a. Senat und Hauptausschuss der DFG, der Deutsch-Tschechischen und Deutsch-Slowakischen Historikerkommission, Forschungsstelle für Zeitgeschichte Hamburg), Mitherausgeber wissenschaftlicher Reihen und Zeitschriften (u.a. Geschichte in Wissenschaft und Unterricht) sowie Projektleiter der Jahresberichte für deutsche Geschichte.

[Mär 2012] Historisches Seminar und Fachschaft begrüßen neue Studienanfänger

Mit der Orientierungsveranstaltung für das Lehramt am 20. März 2012 beginnt die neue Saison der Begrüßungs-, Orientierungs- und Informationsveranstaltungen für Studienanfänger in der Geschichte. Dieses Angebot für L 3-Studierende ist Teil der von der ABL organisierten Lehramts-Orientierungswoche, wird aber von Vertretern des Historischen Seminars bestritten.

In den folgenden Wochen erhalten die Studienanfänger in allen Studiengängen (erstmalig auch im neuen Master-Studiengang Geschichte) Angebote für eine spezifische Beratung sowie Gelegenheit zur Pflichtanmeldung in die Proseminare (beides in der Zeit vom 2. bis 13. April). Außerdem bietet die Fachschaft eine "Stundenplanhilfe" an (2. bis 5. April).

Im Mittelpunkt der Angebote für Studienanfänger steht jedoch die gemeinsam von Historischem Seminar und Fachschaft Geschichte ausgerichtete Orientierungs- und Einführungsveranstaltung am 10. April, 10-16 Uhr in Hörsaal HZ 9 im Hörsaalzentrum auf dem Campus Westend. Nähere Informationen...

[Mär 2012] Luise Schorn-Schütte in Evaluierungsausschuss des Senats der Leibniz-Gemeinschaft gewählt

Zum 1. April 2012 wurde Luise Schorn-Schütte für eine vierjährige Amtszeit in den Evaluierungsausschuss des Senats der Leibniz-Gemeinschaft (mit Sitz in Berlin) gewählt. Der "Senatsausschuss Evaluierung" steuert das externe Evaluierungsverfahren aller Einrichtungen der Wissenschaftsgemeinschaft G. W. Leibniz.

[Mär 2012] DFG-Netzwerk "Transkulturelle Verflechtungen im mittelalterlichen Euromediterraneum" genehmigt

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat am 1. März 2012 eine Sachbeihilfe zur Finanzierung eines wissenschaftlichen Netzwerkes zum Thema Transkulturelle Verflechtungen im mittelalterlichen Euromediterraneum (500-1500)bewilligt, dessen 36-monatige Finanzierung über die Goethe-Universität abgewickelt wird. Als Projektverantwortlicher gegenüber der DFG und der Universität zeichnet dabei Daniel König (Historisches Seminar, Mittelalterliche Geschichte I, Prof. Dr. Bernhard Jussen).

Das Netzwerk besteht aus insgesamt zwölf Mitgliedern aus den Fachbereichen Mittelalterliche Geschichte, Griechische und Lateinische Philologie, Germanistik, Arabistik, Iranistik und Islamwissenschaften, Theologie, christliche Archäologie und Kunstgeschichte. Zu den Mitgliedern, die den bei der DFG eingereichten Antrag in gemeinsamer Arbeit erstellt haben, zählen Oliver Becker (FU Berlin), Dr. Georg Christ (Heidelberg), Dr. Saskia Dönitz (FU Berlin), Dr. Şevket Küçükhüseyin (Bamberg), Dr. Margit Mersch (Kassel), Dr. Britta Müller-Schauenburg (Frankfurt), Dr. Ulrike Ritzerfeld (FU Berlin), Andreas Schorr (Saarbrücken), Dr. Stefan Schröder (Kassel/Helsinki), Dr. Christian Vogel (Saarbrücken) und Dr. Julia Zimmermann (München).

Ziel des Netzwerkes ist es, die Funktionsweise und Dynamik von Verflechtungsprozessen systematisch zu untersuchen und dabei eine differenzierte Typologie und Terminologie von Verflechtungsprozessen zu entwickeln, die dann operationalisiert werden soll. Angestrebtes Ergebnis ist eine im Rahmen von sechs Arbeitstreffen gemeinsam zu verfassende zweiteilige Grundlagenmonographie zu Terminologie und Typologie von Verflechtungsphänomenen einerseits, zu Mechanismen von Verflechtungsprozessen andererseits.

[Mär 2012] Workshop mit Pierre Monnet zum Deutsch-französischen Geschichtsbuch am 19. April

Das Institut français d’histoire en Allemagne veranstaltet am 19. April 2012 in Kooperation mit dem Institut français Mainz und dem Klett-Verlag einen Workshop zur Einführung in das Deutsch-französische Geschichtsbuch, dessen letzter Band kürzlich erschienen ist. Die Veranstaltung richtet sich an Französisch- und Geschichtslehrkräfte der Oberstufe und Französisch- und Geschichtsstudenten des Gymnasiallehramts; eine Anmeldung bis zum 30. März wird erbeten über den Bildungsserver Hessen (IQ 0127003701).

Ort: Institut français d’histoire en Allemagne, Mertonstr. 17 (Campus Bockenheim), ab 9 Uhr. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Das deutsch-französische Geschichtsbuch ist ein einzigartiges Projekt! Durch die enge Zusammenarbeit beider Länder ist ein Lehrbuch in beiden Sprachen entstanden, das die Möglichkeit bietet, die Geschichte der zwei Nationen, ihrer Beziehungen und ihrer Entwicklung in einem europäischen und globalen Kontext zu lehren und zu lernen.

Mit unserem Workshop möchten wir einen fruchtbaren und kritischen Austausch zur konkreten Anwendung des Schulbuchs ermöglichen. An drei Beispielen aus den Bänden 1 und 2 (die Reformation, das deutsche Kaiserreich, die Zwischenkriegszeit) wird veranschaulicht, wie das deutsch-französische Geschichtsbuch traditionelle nationale Sichtweisen überwindet und den Geschichtsunterricht bereichert.

Referenten:

  • Prof. Dr. Pierre Monnet (Direktor des IFHA & Mitglied des wissenschaftlichen Beirats)
  • Ilas Körner-Wellershaus (Verlags-Leiter des Klett-Verlags)
  • Dr. Rainer Bendick (einer der Autoren)

[Jan 2012] Karriere-Workshop für Geisteswissenschaftler am 26. Januar

Am 26. Januar 2012 veranstaltet die Karriereberatung des Studien-Service-Centers in Kooperation mit dem Hochschulteam der Bundesagentur für Arbeit einen Karriere-Workshop für Geistes-, Sozial-, Sprach- und Gesellschaftswissenschaftler/innen. Die Teilnahme ist für alle Studierenden der Goethe-Universität kostenlos. Die einzelnen Workshops sind auf 12 Teilnehmer/innen begrenzt, daher ist eine verbindliche Anmeldung notwendig. Nähere Informationen...


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