2018

[Jun 218] Ausstellungseröffnung in der Studiengalerie am 6.6.18: Kara Walker, "The Emancipation Approximation"

Märchenhafte Silhouetten, stereotype Figuren, brutale Szenen, sexuelle Gewalt. Mit der großformatigen Serie von 27 Siebdrucken The Emancipation Approximation (1999) und dem Video 8 Possible Beginnings or: The Creation of African-America (2005) arbeitet die amerikanischen Künstlerin Kara Walker an der Geschichte der Sklaverei und der Genese des African-America. Walker bedient sich verschiedener Genres und Techniken – vom Märchen über Mythologie zum Cartoon, vom viktorianischen Scherenschnitt über Schattenspiel zum Video. Vertraute Formen und Symbole werden in ihrer Konstellation zu schockierenden Erzählungen von gestörten sozialen Verhältnissen, Unrecht und sexueller Unterwerfung. Stereotypen zugleich aufnehmend und in Frage stellend umkreisen Walkers Arbeiten die extremen Komplikationen afro-amerikanischer Identitätsbildung. Mehr... (PDF)

Die Ausstellung The Emancipation Approximation eröffnet am 6.6. um 20.00 Uhr in der Studiengalerie 1.357 im I.G. Farben-Haus. Der Galerieraum befindet sich im 1. OG, rechts. [Foto: Kara Walker/Sammlung Deutsche Bank/Sikkema Jenkins & Co NY]

[Mai 2018] AbsolventInnen im Blick am 4. Juni mit Melanie Chudoba und Karsten Joost

Am Montag, 4. Juni 2018, kommen die GeschichtsabsolventInnen Melanie Chudoba, Executive Key Account Managerin bei Hays, und Dr. Karsten Joost, langjähriger Mitarbeiter der Verlage Oldenbourg und Cornelsen und heute Kundenberater bei DA Direkt Versicherungen, an die Goethe-Universität, um im Rahmen von "AbsolventInnen im Blick" über ihre Karrierewege zu sprechen, Berufswege für HistorikerInnen zu diksutieren und sich den Fragen von Studierenden zu stellen. Mehr... (PDF)

Wann: Montag, 4. Juni 2018, 18 Uhr s.t. - Wo: Hörsaalzentrum, HZ 14

[Apr 2018] Deutsch-israelische Konferenz "Inner Security and Human Rights under Exceptional Conditions" am 14.5.

Die philosophischen, rechtlichen und technischen Aspekte des Themas „Sicherheit und Menschenrechte“ sind von historischer wie aktueller Bedeutung. Historiker, Rechts- und Politikwissenschaftler präsentieren ihre Perspektive auf das Thema und Experten sowie Praktiker der Sicherheitstechnologie und -organe stellen die Handlungsoptionen vor, die die neuesten Technologien den Staaten bieten. Die Konferenz dient dem Austausch darüber, wie Demokratien mit dem brisanten Spannungsverhältnis von gebotener Sicherheitsvorsorge und nötigem Menschenrechtsschutz umgehen. »Programm (PDF)

Mo 14. Mai 2018, 9.30-19 Uhr, Eisenhower-Raum (IG 1.314), Campus Westend in Kooperation von FzHG und Deutsch-Israelischer Gesellschaft e.V. (DIG). - Die Tagung richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit. Die Tagungssprache ist Englisch. Eine Anmeldung wird erbeten unter fzhg@em.uni-frankfurt.de.

[Apr 2018] Podiumsdiskussion "In the Name of Security" am 4. Mai

Wir leben im Zeitalter der Sicherheit. Im Namen der Sicherheit heben Nationalstaaten regelmäßig Bürgerrechte auf. Im Namen der Sicherheit treffen Individuen unzählige Vorsichtsmaßnahmen in ihrem Alltagsleben. Aber weshalb fürchten wir uns so sehr vor Gefahren für unsere Sicherheit? Und weshalb geben wir im Namen der Sicherheit bereitwillig Rechte und Freiheiten auf? Zum Anlass der Publikation von Johannes Völz’ Studie The Poetics of Insecurity: American Fiction and the Uses of Threat (Cambridge University Press) wird diese internationale und interdisziplinäre Diskussionsrunde erörtern, ob Unsicherheit und Sicherheit spezifisch moderne Phänomene des Umgangs mit Ungewissheit sind; mehr... (PDF)

Freitag, 4. Mai 2018, 10-12 Uhr, Cas. 1.801 (Casino): Podiumsdiskussion (in engl. Sprache) des Institut für England- und Amerikastudien “In the Name of Security: An International Roundtable Across the Disciplines”, mit Susana Araújo (Lissabon), Astrid Erll, Andreas Fahrmeir, Johannes Völz (alle Frankfurt), Michael C. Williams.

[Apr 2018] Ausstellungseröffnung in der Studiengalerie am 25.4.18: Loretta Fahrenholz, "Two A.M."

Molly singt "How I wonder what you are, up above the world…" Holly und Molly, die geheimnisvollen "Watcher"“, überwachen eine Gruppe von Freunden in Loretta Fahrenholz' Film Two A. M. (2016). Die Figuren und die Handlung hat Loretta Fahrenholz frei nach dem Exilroman Nach Mitternacht übernommen, in dem 1937 die Schriftstellerin Irmgard Keun den Aufstieg der Nationalsozialisten beschrieben hat. Loretta Fahrenholz greift Handlungsstränge und Konstellationen aus diesem Roman auf, versetzt die Geschichte jedoch in die Gegenwart.
In der Genremischung aus Familiendrama, Romanze und Thriller wird nicht nur in verstörenden Bildern gezeigt, wie die handelnden Figuren im Angesicht eines totalitären Systems reagieren, sondern zugleich die Frage nach der eigenen Handlungsfähigkeit in der Gegenwart aufgeworfen.

Die Ausstellung Two A.M. eröffnet am 25.4. um 20.00 Uhr in der Studiengalerie 1.357 im I.G. Farben-Haus. Der Galerieraum befindet sich im 1. OG, rechts. [Foto: Loretta Fahrenholz/Galerie Buchholz, Berlin/Köln/New York]

[Apr 2018] Vortragsreihe zu "Krieg und Gewalt in der Vergangenheit" ab 18. April

Das Thema prähistorische Konfliktforschung hat angesichts der derzeitigen Kriege in Osteuropa und Westasien eine bedrückende Aktualität gewonnen. Die Alltäglichkeit von Gewalt verschiedenen Ausmaßes, die in den Medien immer wieder aufgegriffen wird, wirft die Frage auf, wie alt dieses Phänomen ist. Gab es schon immer Krieg und gehört er zur nicht abschüttelbaren Ausstattung des Menschen? Oder ist er ein historisches Phänomen und daher auch vermeidbar? Auf diese und weitere Aspekte gehen namhafte Gastwissenschaftler in der öffentlichen Vortragsreihe „Krieg und Gewalt in der Vergangenheit“ des LOEWE-Schwerpunktes „Prähistorische Konfliktforschung“ ein. Mehr...

Vorträge von Heidi Peter-Röcher (18. April), Daniel Föller (2. Mai), Hai Ashkenazi (16. Mai), Thomas Terberger (30. Mai), jeweils Mi 18-20h, HZ 13, Hörsaalzentrum, Campus Westend.

[Mär 2018] Vorreiter Europas? Deutsch-Italienische Wirtschaftsbeziehungen - Vortragsreihe 2018

Deutsch-italienische Verbindungen und Wirtschaftsbeziehungen haben eine lange Tradition. Zwischen Frankfurt und Mailand bzw. der Rhein-Main-Region und der Lombardei zeigen sich besonders viele Verknüpfungen. Die Regionen brachten eine Reihe »transalpiner« Laufbahnen hervor, Italiener und Deutsche, die im jeweils anderen Land beachtenswerte Karrieren machten... Mehr... (PDF)

22. März 2018 bis 28. Februar 2019: Vortragsreihe des Forschungskollegs Humanwissenschaften in Zusammenarbeit mit der Villa Vigoni – Deutsch-Italienisches Zentrum für Europäische Exzellenz und der Werner Reimers Stiftung; mit Vorträgen von Werner Plumpe, Magnus Ressel, Ralf Banken u.a.

[Mär 2018] Das Historische Seminar begrüßt alle Studienanfänger*innen zum Sommersemester 2018!

Liebe Studienanfänger*innen, herzlich willkommen am Historischen Seminar!
Sie finden auf den Webseiten des Instituts die Termine und Angaben zu allen Einführungs- und Informationsangeboten, die einschlägigen Studienordnungen und weitere relevante Hinweise für Ihren Studienbeginn.

Versäumen Sie bitte insbesondere die Orientierungstage Geschichte für Studienanfänger*innen, Studienort- und Fachwechselnde am 3. und 4. April 2018 nicht! Diese Veranstaltung in der Woche vor Vorlesungsbeginn ist allen dringend anempfohlen, die jetzt ihr erstes Fachsemester in Geschichte antreten oder nach Frankfurt wechseln.

Zu diesen und allen weiteren wichtigen Angeboten weisen Sie zielgerichtet unsere Informationen für Studienanfänger*innen unter www.geschichte.uni-frankfurt.de/anfaenger.

[Feb 2018] Wie kommt Geschichte ins Fernsehen? Podiumsdiskussion am 27. Februar

Wie entsteht eine historische Fernsehproduktion? Der Historiker Lothar Machtan verfasste vor rund einem Jahr das Exposé für ein Dokudrama mit dem Arbeitstitel »Kaisersturz«, das das ZDF als Produktion in Auftrag gab und im Herbst 2018 ausstrahlen wird. Wie unterschied sich das, was von Machtan ursprünglich angedacht und konzipiert war, von dem, was schließlich entstand? Wie kooperierte der Historiker mit dem Drehbuch-Autor? - Szenen aus der Produktion dürfen noch vor der Ausstrahlung gezeigt werden. »Plakat als JPG

Podium: Historiker und Drehbuchautor Prof. Dr. Lothar Machtan, die verantwortliche ZDF-Redakteurin Annette von der Heyde, HR-Mitarbeiterin und Historikerin Carla Reitter, Historiker und stellvertretender Direktor der Friedrich-Ebert-Gedenkstätte, Dr. Bernd Braun sowie Prof. Dr. Cord Arendes, Professor für Angewandte Geschichtswissenschaft/Public History an der Universität Heidelberg. Moderation: PD Dr. Torsten Riotte.
Wann: Dienstag, 27. Februar, 16:00–18:00 Uhr. Wo: Campus Westend, PA-Gebäude, Foyer. [Foto: ZDF]

[Feb 2018] Buchvorstellung im Forschungskoll. Humanwiss.: Andreas Fahrmeir, "Die Deutschen" (20. Februar)

Dass wir einer Nation angehören, »Deutsche«, »Franzosen«, »Türken« sind, erscheint uns heute als wesentlicher Teil unserer Identität. Das war nicht immer so. Nationalismus ist ein Phänomen der Neuzeit. Er war die Grundlage für die Herausbildung nationaler Kulturen und die Entstehung von Nationalstaaten. Zumal in seiner deutschen Ausprägung war er aber auch immer wieder Ausgangspunkt für Hass, Gewalt und Krieg. Andreas Fahrmeir schreibt die Geschichte eines ambivalenten Phänomens, das - wir sehen es an den jüngsten
politischen Entwicklungen - auch in unserem vermeintlich »postnationalen« Zeitalter dramatisch und brisant bleibt. Mehr... (PDF)

Di 20. Februar 19 Uhr: Buchvorstellung mit dem Autor, Moderation: Dierk Wolters (FNP). Forschungskolleg Humanwissenschaften, Am Wingertsberg 4, 61348 Bad Homburg. [Foto: Reclam]


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