2017

[Jul 2017] Sommerfest und Absolventenverabschiedung des Historischen Seminars am 20.7.

Das Historische Seminar und der Förderverein historiae faveo laden ein zur Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen und zum traditionellen Sommerfest  am Donnerstag, 20. Juli 2017, um 18 Uhr, im Renate von Metzler-Saal (Cas 1.801) im Casino am Campus Westend. Die Würdigung der Absolventen beginnt um 18.15 Uhr und geht ab ca. 20.15 Uhr mit einem Glas Sekt in das Sommerfest über.

Für das Sommerfest ist ein Unkostenbeitrag in Höhe von mindestens 18 Euro (Studierende 10 Euro) pro Person erforderlich u.a. zur Finanzierung des mit internationalen Speisen aufwartenden Büffets. Ihre Spende, die zugleich als Anmeldung gilt, erbitten wir bis zum 10. Juli 2017 auf das Konto von historiae faveo bei der Nassauischen Sparkasse (IBAN: DE18 5105 0015 0140 2393 44, BIC: NASSDE55XXX). In Ausnahmefällen ist auch eine Barzahlung vor Ort möglich. [Foto: historiae faveo]

[Jul 2017] Antrittsvorlesung der Professorin für Geschichte der Frühen Neuzeit, Birgit Emich, am 13.7.

Einladung zur gemeinsamen öffentlichen Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Birgit Emich (Fb 08) und Prof. Dr. Günther Wassilowsky (Fb 07) über das Thema "Frankfurter Römer-Gespräche. Was heißt und zu welchem Ende betreiben wir Kulturgeschichte des Papsttums?"

Das Historische Seminar begrüßt herzlich Birgit Emich, seine Professorin für Geschichte der Frühen Neuzeit!

Donnerstag, 13. Juli, 17 Uhr c.t., Campus Westend, Hörssaalzentrum, Hörsaal HZ 10

[Jul 2017] Vortragsreihe „Imperien und ihr Ende“: Christoph Cornelißen, Der Zusammenbruch der Imperien und die Suche nach neuen Ordnungen (12.7.)

Nach dem Ersten Weltkrieg beschwor der Zusammenbruch der Imperien überall in Europa die Notwendigkeit herauf, neue politische und gesellschaftliche Ordnungen zu begründen. Damit wird zum einen die Notwendigkeit bezeichnet, auf den Trümmern der untergangenen Reiche Verfassungen auszuarbeiten und neue politische Ordnungen zu begründen. Zum anderen ging es darum, die drängenden wirtschaftlichen und sozialen Probleme der Nachkriegsjahre in den Griff zu bekommen. In vielen Ländern stand dabei zunächst das Leitbild der liberalen und sozialen Demokratie im Vordergrund. Schon im Laufe der 1920er Jahre geriet dieses aber unter den wachsenden Druck konkurrierender Ordnungsentwürfe – sowohl von Seiten der politischen Rechten als auch der politischen Linken. Mehr... (PDF)

Vortrag von Prof. Dr. Christoph Cornelissen, 12.7.2017, 19h, Weißer Saal, Schloss Bad Homburg
Vortragsreihe u.d.Leitg. v. Christoph Cornelißen und Thomas Duve (MPIeR)

[Jun 2017] Vortragsreihe "Imperien und ihr Ende": Benedikt Stuchtey, "Nach dem Krieg. Die Imperien in der Kritik" (6.7.)

Kritik an der kolonialen Expansion hat es aus unterschiedlichen Gründen seit ihren Anfängen immer gegeben, auch war sie kein vornehmlich europäisches Phänomen. In der Regel äußerten sich anti-imperiales Denken und Handeln in Zeiten krisenhafter Erschütterungen und Umbrüche der Imperien, sie reflektierten dahingehend innere und äußere Versuche der Neupositionierungen kolonialer und imperialer Herrschaft. Der Vortrag nimmt nationale und internationale Debatten in den Blick und konzentriert sich auf die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg, als die Suche nach einer neuen Weltordnung nicht zuletzt die Frage nach imperialen Ordnungsvorstellungen und die Bedeutung von Kolonialreichen zur Diskussion stellte.

Vortrag von Prof. Dr. Benedikt Stuchtey (Marburg), 6.7.2017, 19h, Weißer Saal, Schloss Bad Homburg
Vortragsreihe u.d.Leitg. v. Christoph Cornelißen und Thomas Duve (MPIeR)

[Jun 2017] Welche Geschichte braucht die Gesellschaft? Die historischen Geisteswissenschaften im Praxistest (20.6.)

Historisches Wissen dient dem Verständnis der Gegenwart und hilft bei der Gestaltung der Zukunft. Geschichtswissenschaft ist wichtig - aber hört man uns zu? Das Präsidium der Goethe Universität hat für den 20. Juni (16-18 Uhr im PA-Gebäude) zu einer Podiumsdiskussion über die Zukunft der Geschichtswissenschaft eingeladen. Historikerinnen und Historiker diskutieren mit Vertretern aus den Medien, aus Kultur und dem Präsidium darüber, wie die Geschichtswissenschaft gesellschaftlich wirken kann. Konkret soll es darum gehen, ob sogenannte "Third Mission"-Projekte unser Fach grundlegend verändern werden. Welche Möglichkeiten bestehen, dem Fach Geschichte neue gesellschaftliche Akzeptanz verleihen?

Ergänzend findet 10-14 Uhr ein Workshop "Über das Zukunftspotential moderner Geschichtswissenschaft " statt. Mehr… [Foto: Universitätsarchiv]

[Jun 2017] Vortragsreihe "Imperien und ihr Ende": Joachim von Puttkamer, "Möge Gott der Herr Rußland schützen" (22.6.)

„Möge Gott der Herr Russland schützen“ - mit diesen Worten beschloss Zar Nikolaus II. seine Abdankungsurkunde. Hier klingt eine apokalyptische Ahnung an, die das Gegenstück zu der nicht minder wirkungsmächtigen utopischen Euphorie bildete, die sich auf der Linken in ganz Europa bald an die Oktoberrevolution richten würde. Aber was eigentlich ging im Jahr 1917 zu Ende? Jüngere Forschungen heben gerade die imperialen Kontinuitäten stärker hervor als den revolutionären Bruch. Darin befinden sie sich in unbequemer Nähe zur gegenwärtigen Geschichtspolitik in Russland. Mehr... (PDF)

Vortrag von Prof. Dr. Joachim Puttkamer (Jena), 22.6.2017, 19h, Weißer Saal, Schloss Bad Homburg
Vortragsreihe u.d.Leitg. v. Christoph Cornelißen und Thomas Duve (MPIeR) [Foto: Puttkamer]

[Jun 2017] Ausstellungseröffnung in der Studiengalerie am 14.6.17: Jon Rafman, "Codes of Honor"

Das Internet, unendliche Weiten, die es zu entdecken gibt. Einer dieser Entdecker ist der kanadische Künstler Jon Rafman. Für seine Arbeit taucht Rafman in die digitalen Tiefen des Internets, um seine Funde der Öffentlichkeit zu präsentieren. Neben Bildern von Google Street View beispielsweise, gehören zu seinem Werk auch Arbeiten über Subkulturen aus den „dunklen Ecken“ des Netzes, wie Hentai Fans, Crush Fetischisten, Live Action Role Player oder auch Furries. In der Videoarbeit „Codes of Honor“ (2011) thematisiert er die amerikanische Videospielkultur der 1980er Jahre, die ihren Anfang in den Spielhallen nahm und zu der sich Rafman selbst zählt. Mehr... (PDF)

Die Ausstellung Codes of Honor eröffnet am 14.6. um 20.00 Uhr in der Studiengalerie 1.357 im I.G. Farben-Haus. Der Galerieraum befindet sich im 1. OG, rechts. [Foto: Rafman/Seventeen Gallery London]

[Mai 2017] Podiumsdiskussion: Vom Nutzen und Nachteil der Biografie für die Geschichte (30. Mai, 18h)

Der Unternehmer August Thyssen stritt viel mit Frau und Kindern, der Chemiker und Industrielle Carl Duisberg kämpfte gegen Übergewicht, Erschöpfungs- und Krankheitsgefühle. Sind das Trivialitäten, Plaudereien aus dem unternehmerhistorischen Nähkästchen? Oder sind solche Einsichten ein wichtiger Bestandteil der Beschäftigung mit wirtschaftshistorisch herausragenden Persönlichkeiten? Welche Bedeutung haben Privatleben und Persönlichkeitsstruktur für das Verständnis unternehmerischen Handelns? Diesen und weiteren Fragen widmen sich sechs Biografen bei einer Podiumsdiskussion, die vom Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte veranstaltet wird. Mehr...

Am Dienstag, 30. Mai 2017, 18-20 Uhr c.t., im Casino, Raum Cas. 1.811, diskutieren: Prof. Tilman Allert, Prof. Johannes Bähr, Prof. Werner Plumpe, Jürgen Kaube, Dr. Jörg Lesczenski und Dr. Friederike Sattler

[Fotos: C.H. Beck (Siemens und Duisberg), Klartext Verlag (Thyssen), rowohlt BERLIN (Weber), Eugen-Gutmann-Gesellschaft (Matthiensen)]

[Apr 2017] Ausstellungseröffnung und Konzert in der Studiengalerie am 3.5.17: Hanne Darboven

Im Jahr 1976 publizierte die Konzeptkünstlerin Hanne Darboven (1941–2009) eine Sequenz von 236 Blättern unter dem Namen „etc. etc.“. In den Folgejahren ist aus dieser Sequenz ihr fast 4000 Blätter starkes Schlüsselwerk „Schreibzeit“ geworden. Mit „etc. etc.“, dem 16mm-Film „Vierjahreszeiten. Der Mond ist aufgegangen“ von 1982/83 und – am Eröffnungstag – der Live-Aufführung ihrer Kompositionen op. 17a für Kontrabass solo von 1983 und op. 26 für Streichquartett von 1989/90 durch Musikerinnen und Musiker der HfMDK zeigt die Studiengalerie 1.357 Hanne Darbovens Arbeitsweise in ihrer Medienvielfalt. Mehr...

Eröffnungstermin: Mittwoch, 3. Mai 2017 20:00 Uhr, IG-Farben-Haus, 1. OG, rechts
Installatives Konzert und Eröffnung 20 Uhr. Eine Kooperation der Studiengalerie 1.357 mit der HfMDK, der Hanne Darboven Stiftung, und dem EXC Normative Orders; mit Dank an die Galerie Sprüth Magers Berlin. [Foto: Jussen]

[Apr 2017] Das Historische Seminar begrüßt alle StudienanfängerInnen zum Sommersemester 2017!

Liebe StudienanfängerInnen, herzlich willkommen am Historischen Seminar!

Sie finden auf den Webseiten des Instituts die Termine und Angaben zu allen Einführungs- und Informationsangeboten, die einschlägigen Studienordnungen und weitere relevante Hinweise für Ihren Studienbeginn.

Versäumen Sie bitte insbesondere die Orientierungstage Geschichte für StudienanfängerInnen, Studienort- und FachwechslerInnen am 10. und 11. April 2017 nicht! Diese Veranstaltung in der Woche vor Vorlesungsbeginn ist allen dringend anempfohlen, die jetzt ihr erstes Fachsemester in Geschichte antreten.
Zu diesen und allen weiteren wichtigen Angeboten weisen Sie zielgerichtet unsere Informationen für StudienanfängerInnen unter www.geschichte.uni-frankfurt.de/anfaenger.

[März 2017] "Text und Übersetzung – Zur Aktualität der Philosophie des Mittelalters heute", Kolloquium am 15. März

Kolloquium zum Auftakt der 3. Serie von "Herders Bibliothek der Philosophie des Mittelalters": Mit 25 neuen Bänden setzt die Reihe ab März 2017 die Erschließung philosophischer Primärtexte des Mittelalters fort. In einem breit gefächerten Programm werden Fragen zur philosophischen Erkenntnistheorie und Wissenschaftslehre, zur Handlungstheorie und Ethik sowie zur Metaphysik und philosophischen Theologie behandelt. Mehr... (PDF)

Mittwoch, 15. März 2017, 14.30-19.00 Uhr, Campus Westend, IG-Farben-Haus, Raum 1.314 (Eisenhower-Raum)
Anmeldung erbeten bei Ursula Krüger, Institut für Philosophie (krueger@em.uni-frankfurt.de)

[Feb 2017] Auftaktveranstaltung des DFG-Netzwerks "Chronos" (2.-4. März 2017)

Vom 2. bis 4. März 2017 veranstaltet das von der DFG geförderte wissenschaftliche Netzwerk CHRONOS. Soziale Zeit in den Kulturen des Altertums seinen Auftakt in Frankfurt. Im Mittelpunkt stehen das Konzept der "sozialen Zeit" und aktuelle Ansätze in der Forschung zu antiken Zeitordnungen. Die am Netzwerk beteiligten Wissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus der Altorientalistik, der Ägyptologie, der Judaistik, Alten Geschichte, Klassischen Philologie und Klassischen Archäologie werden ihre Projekte präsentieren und zusammen mit den Gastreferenten das Potential des soziologischen Zugriffs ausloten.

Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenfrei und Besucher sind herzlich willkommen. Aus organisatorischen Gründen bitten wir aber um vorherige Anmeldung (faerber@em.uni-frankfurt.de).

[Feb 2017] Vortrag, Seminar und Workshop mit Dominic Lieven (Cambridge) am 16. und 17. Februar

Im Rahmen der von Christoph Cornelißen und Thomas Duve (MPIeR) wissenschaftlich betreuten Vortragsreihe Imperien und ihr Ende kommt Dominic Lieven an das Forschungskolleg Humanwissenschaften in Bad Homburg und an die Goethe-Universität.

Do 16.02.2017, 19 Uhr spricht Prof. Dominic Lieven (University of Cambridge) zum Thema "The End of Imperial Russia: Comparisons and Contexts" (Veranstaltungsort: Forschungskolleg Humanwissenschaften, Bad Homburg).
Fr 17.02.2017, 10-12 Uhr Vortrag von Prof. Dominic Lieven zum Thema "Russia and the Coming of the Great War: Anything new to say?" Anschließend (14-16 Uhr) findet ein Workshop für Nachwuchsforscher statt (Veranstaltungsort: Campus Westend, Seminarhaus, Ram 3.108). » Weitere Informationen zur Themenreihe


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