Neues vom HISTORISCHEN SEMINAR

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Akomfrah

Ausstellungseröffnung | Studiengalerie am 12.6.19: John Akomfrah, "Expeditions 1 - Signs of Empire"

In Zeiten post-nationaler Zustände ist die Frage nach nationalen und kulturellen Identitäten allgegenwärtig. Doch welche Machtstrukturen und Unterdrückungsmechanismen liegen der Vorstellung starker Nationen zugrunde? Dieser Frage geht der britisch-ghanaische Künstler John Akomfrah in seinem Werk von 1983 nach, das mit dem Black Audio Film Collective entstanden ist. Mithilfe dokumentarischer Fotografien und Tonaufzeichnungen dekonstruiert er den Mythos eines Britischen Empires, dessen Vorstellung von freien Nationen auf der Unterdrückung der Kolonialisierten basiert. Fotografien, Textfragmente und überwältigende Klänge stellen die Frage, ob die historischen Strukturen, die auf der Kolonialisierung basieren, überhaupt Raum für alle in ihnen lebenden Menschen geben können.

Die Ausstellung Expeditions 1 - Signs of Empire eröffnet am 12.6. um 20.00 Uhr in der Studiengalerie 1.357 im I.G. Farben-Haus. Der Galerieraum befindet sich im 1. OG, rechts. [Foto: Smoking Dogs Films, Courtesy Lisson Gallery] [Jun. 2019]

Absolventinnen

Absolvent*innen im Blick (im SS 2019) am 13. Mai

Welche beruflichen Perspektiven bieten sich mir eigentlich abseits von Schule und Universität, wenn ich Geschichte oder eine andere Geisteswissenschaft studiert habe? Gibt es da überhaupt was? Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen? Wie könnte mein Arbeitsalltag aussehen? Stimmt das Gehalt?

In jedem Semester laden wir zwei AbsolventInnen ein, zurück an die Goethe-Universität zu kommen, um über ihren Werdegang und ihren Berufsalltag zu sprechen und sich den Fragen der Studierenden zu stellen. Im SS 2019 freuen wir uns auf Julius Bender, Redakteur im Ressort Politik der F.A.Z., und auf Lisa Wichern, Analyst bei der DB Cargo. Sind das "Offensichtliche Karrierewege" für Historiker*innen? Der eine vielleicht mehr als der andere, interessant sind sie aber auf jeden Fall beide.
Montag, 13. Mai 2019, 18:00-19:30, HZ 10 (Hörsaalzentrum, Campus Westend) [Mai 2019]

Kongress

50. Jahreskongress des französischen Mediävistenverbandes auf dem Campus Westend (30.5.-2.6.)

Unter dem Titel "Die Stimme im Mittelalter" findet vom 30. Mai bis 2. Juni 2019 auf dem Campus Westend der 50. Jahreskongess des französischen Mediävistenverbandes SHMESP statt, ausgerichtet durch das in Frankfurt ansässige Institut Franco-Allemand / Sciences Historiques et Sociales (IFRA/SHS).

Unterstützt wird der Kongress von der französischen Botschaft in Berlin, der École des Hautes Etudes en Sciences Sociales in Paris, der Goethe-Universität und der Stiftung von Förderern und Freunden der Goethe-Universität in Frankfurt. Der Eintritt zum wissenschaftlichen Teil der Veranstaltung ist frei. Mehr...

[Foto: IFRA/SHS] [Apr. 2019]

Sonderpreis

Habilitationsschrift von Korinna Schönhärl erhält Sonderpreis "Geisteswissenschaften international"

Korinna Schönhärl erhält für ihre am Historischen Kolleg abgeschlossene Habilitationsschrift "Finanziers in Sehnsuchtsräumen. Europäische Banken und Griechenland im 19. Jahrhundert" den Sonderpreis des Programms Geisteswissenschaften International. Die Geehrte war 2016/2017 Junior Fellow in der Kaulbach-Villa. Ihre Studie erschien 2017 in der Schriftenreihe der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Die Fritz Thyssen Stiftung, die VG Wort, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und das Auswärtige Amt fördern mit dem Programm "Geisteswissenschaften International" die Übersetzung geistes- und sozialwissenschaftlicher Werke. Gefördert wird in diesem Fall die Finanzierung einer englischen Übersetzung, die 2020 beim Londoner Verlag Routledge erscheinen wird. Mehr...

[Fotos: V&R, Hist.Kolleg, Schönhärl] [Apr. 2019]

Preis

Hartmut Leppin mit dem Erwin-Stein-Preis 2019 ausgezeichnet

Am 13. März ist Hartmut Leppin in Gießen mit dem Erwin-Stein-Preis 2019 ausgezeichnet worden. Er erhielt den Preis für seine "bahnbrechenden Forschungen zur Polyphonie des spätantiken Christentums", mit denen der Althistoriker in der akademischen Welt neue Maßstäbe gesetzt habe, so die Erwin-Stein-Stiftung in der Verleihungsurkunde. In seinem Projekt „Polyphonie des spätantiken Christentums“, finanziert durch den Leibniz-Preis 2015, untersucht Leppin die Vielfalt des spätantiken Christentums und der orientalischen Christentümer u.a. anhand von Texten in Armenisch, Syrisch, Georgisch, Koptisch und Altäthiopisch und lenkt so unser oft immer noch zu eurozentrisches Augenmerk auf ein im öffentlichen Bewusstsein lange vernachlässigtes Phänomen. Mehr... (Pressemitteilung)

[Foto: Erwin-Stein-Stiftung, Leppin] [Mär. 2019]

BA / MA / PhD

4+1: Das Frankfurter Modell des Geschichtsstudiums

Das Geschichtsstudium, wie es Frankfurt anbietet, ist in Deutschland einzigartig. Das schlägt sich zunächst darin nieder, dass das Studium auf fünf Jahre angelegt ist. Den Bachelor erwirbt man nach vier Jahren; darauf folgt eine einjährige forschungsorientierte Masterphase, sofern die Studierenden sich dafür entscheiden.
Dadurch, dass die Studienplanung längerfristig ist, ergeben sich für Studierende wichtige Freiräume, die sonst oft vermisst werden. Wir ermuntern unsere Studierende zu einem selbständigen Arbeiten, für das auch spezielle Formate vorgesehen sind. Nicht das Abfragen von Wissen stellen wir zentral, sondern die Erarbeitung von Erkenntnissen.
Diese Idee setzt sich selbstverständlich im Frankfurter Entwurf des Promotionsstudiums fort, das auf größtmögliche Freiheit und individuelle Betreuung ausgelegt ist. Mehr...

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Forschung und Lehre

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Studium | Lehre

Das Geschichtsstudium in Frankfurt ist auf fünf Jahre angelegt - und damit einzigartig in Deutschland. Nach dem vierjährigen Bachelor können die Studierenden einen einjährigen, forschungsorientierten Master erwerben. Diese Planung eröffnet Freiräume für selbständiges und erkenntnisorientiertes Arbeiten - Ziele, die übrigens auch den Frankfurter Lehramtsstudiengang Geschichte (Lehramt an Gymnasien) charakterisieren.

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Forschung

Das Forschungsspektrum am Historischen Seminar ist sehr breit: Neben großen Verbundforschungsbeteiligungen stehen vielfältige Einzelprojekte aus unterschiedlichen Förderquellen, Graduiertenkollegs und Redaktionen wichtiger Fachzeitschriften. Dass das Historische Seminar eines der drittmittelstärksten Institute der Goethe-Universität ist, davon profitieren auch das Lehrangebot und die Studienqualität am Institut.


Menschen und Einrichtungen

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Das Institut

Mit seinen rund 2500 Studierenden (etwa je zur Hälfte im Haupt- und Nebenfach), dreißig wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und elf Professuren gehört das Historische Seminar zu den überschaubaren Instituten der Goethe-Universität.

Gleichwohl genießt es im Bereich der Forschung einen ausgezeichneten Ruf - als Forscher, als Rezensenten, als Gutachter, als Herausgeber und Mitherausgeber wissenschaftlicher Reihen und Zeitschriften haben die Frankfurter Historikerinnen und Historiker Gewicht...

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Abteilungen und Professuren

Am Historischen Seminar bestehen zehn Professuren für die Epochen und besonderen Themen der Alten, Mittleren und Neueren Geschichte. Erweitert wird diese Struktur durch die Forschung und Lehre ehemaliger Lehrstuhlinhaber/innen sowie durch außerplanmäßige und Honorarprofessoren.

"Die Alte Geschichte", ehemals eigenständige Abteilung, bildet innerhalb des Instituts eine Einheit. In ähnlicher Weise kooperieren die Professuren der Mittelalterlichen Geschichte sehr eng, was sich beispielsweise auch in einem gemeinsamen Webauftritt äußert.


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